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Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Dieburg, Joseph Slcitl) I zum Leiter dieser Anstalt mit der dienstlichen Be- idiimg „Rektor" zu ernennen.
' •" Aus dem Gerichtsdieust. Durch Entschließung Groß- i Möglichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichts- ciUor Droll in Zwingenberg mit Wahrnehmung der ^Üastverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht li.rngcnberg und der Gerichtsassessor Bohn in Alzey mit i Vernehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsanwalts Vw btn Amtsgerichten Zwingenberg, Gernsheim, Lorsch und Ilmpfen beauftragt. — Am 12. April wurde der Hilfs- ß^chtSschreiber bei dem Amtsgericht Offenbach, Heinrich *Oal)mcT, zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Hom- Ibng ernannt.
H. Deutscher Radfahrer Bund, Gau 9. Zu dem bei Frühjahrs Gautage am 23. April dahier stattfindenden ßikiSkorso (nachmittags 3 Uhr ab Steins Garten) haben Rt jritzt schon zehn Vereine gemeldet, eine Beteiligung, die , och nicht annähernd in dieser frühen Jahreszeit erwartet lönben konnte. Von den hiesigen Vereinen fahren der t lNsahrer-Verein diesen Korso in Konkurrenz mit, während u.Wanderer", G. R.-G., als festgebender Verein sich zu Igjitn aller Gäste außer Wettbewerb beteiligen.
*=* Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Totge- ixirencn, betrug in der Woche vom 26. März bis 1. April i i Utaina 32, in Darmstadt 24, in Offenbach 13, in Worms 1.2 ut b in Gießen 10, zusammen 91, davon 21 im ersten 1 l^bmsjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner ' '-Men auf Mainz 20.7, Darmstadt 18, Offenbach 15,9, !öont8 16,7 und auf Gießen 21,2. — Die Todesursache . «brlungend, verstürben an Scharlach 1 (Gießen), an Diarrhöe md Brechdurchfall 2 (je 1 in Mainz und Worms), an Ängmischwindsucht 11 (je 3 in Mainz und Offenbach, je 2 in Darmstadt und Gießen, 1 in Worms), an akuten ent- jjinbliaf)en Krankheiten der Atmungsorgane 25 (13 in Mainz, Düüon 6 an Influenza, 7 in Darmstadt, 1 in Offenbach, j.e 2 un Worms und Gießen), an Gehirn-Apoplexie 3 (je ' 11 in Mainz, Worms und Gießen), an sonstigen Krankheiten • U8 (jt 14 in Mainz und Darmstadt, 9 in Offenbach, 7 in * Liorn«, 4 in Gießen); gewaltsamen Tod erlitt 1 Person (> Inn stadt).
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" Wichtiges für die nahe Reisezeit: eine Kursbuch- ' Heienmg. Als liebliches Maienfest sind uns in diesem Jahre en Pnngstfeiertage beschert, und fröhlichen Herzens wird - 3rofo und Klein im Dome der Natur sich der Erholung i«eihn. Nur schade, daß auch der jubilierende Chor der «gefiederten Sänger meist sein Eintrittsgeld erheischt: das Astxeeld. Die Begriffe Reisegeld und Kursbuch sind aber ent ö’jc siamesischen Zwillinge untrennbar verbunden, denn . eit Li'sung des Problems der Flugmaschine ist bekanntlich :nmci noch nicht gelungen. Vertrauen wir uns also nach i ent ixjr dem Dampfroß an, das uns auf stählernen Pfaden 1 >tm ersehnten Ziele zuführt. Die Frage aber: „Mit welchen .• Seiler ist die Reise verknüpft?" war bisher nur durch um- ,Wdli'chcs Nachfragen am Bahnschalter rc. zu erledigen. LlliöerÄ jetzt. Das Ende dieses Monats erscheinende und t leeSonnmerfahrpläne des ganzen Deutschland veröffentlichende .'tziunms Kursbuch fürs Reich" bietet dem Leser eine durch ■ 3. flt G. M. 109183 geschützte Neuerung, aus welcher ißk Besitzer dieses Kursbuches die Kosten der Eisenbahn- I aebrt leicht ersehen kann. Im alphabetischen Stations- riwzeichnis von „Storms Kursbuch fürs Reich" sind nämlich t üt Preise der Fahrkarten von 250 Städten Deutschlands ciMniüd) allen möglichen Orten verzeichnet und zwar die s "ffihrkurtenpreise für Personen- und Schnellzüge, die Preise ti® Rückfahrkarten und des Uebergepäcks nebst Angabe t ® Giiltrgkeitsdauer der Rückfahrkarten, desgleichen sind t ii Preise der Militärfahrkarten angegeben. Dazu färmL daß dieses Kursbuch im Punkte der Billigkeit eziMuzu ein Unikum ist: bei einem Umfange von fast kW Seiten im bequemen Taschenformat stellt sich der Preis d m L ommerausgabe von „Storms Kursbuch fürs Reich" . inf nmr 50 Pfg. Diejenigen unserer Leser, welche das i Miefisante Buch sofort nach dem Erscheinen der Sommer- f :c)tplianc zu erhalten wünschen, wollen sich unter Einsendung c im 500 Pfg. in Briefmarken direkt an die Verlagsfirma tzl. K. Röder, Leipzig oder an die nächste Buchhandlung n naben.
Vermischtes.
* Bei der Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas- 4StricheruugsAktien-Gesellschaft wurden im Monat März 5 Ä Schadenfälle auf Einzelunfall und HaftpfUcht-Versiche- r Mjtn gemeldet; darunter befinden sich 8 Todesfälle und HRssLlle mit voraussichtlich lebenslänglicher Invalidität.
* Freistellen für Lehrerinnen. Der Ev. Diakonieverein i nömlin Zehlendorf (Direktor: Professor D. Dr. Zimmer) e ulktet sich, bewährten Lehrerinnen, die sich praktisch mit b xr il'rt vertraut machen wollen, wie der Verein in seinen ZWrrheimen in Kassel und seinem Mädchenheim in HWrighausen die Erziehung der Heranwachsenden Jugend $jini&rbcrn sucht, im Sommerscmester unentgeltliche riijnahme bei freier Station ohne jede Verpflichtung zu gieren.
‘ Kabelverbiuduug mit Teuffch • Südwestafrika. Das ,r .teblatt des Reichspostamts" veröffentlicht nachstehende ^Sitnigung des Staatssekretärs des Reichspostamts: Zwischen E-ira kop m u nd in Deutsch - Südwestafrika einerseits und 2 ftwoiebcd und Kapstadt andererseits wird demnächst durch CimchLltung von Swakopmund in das Kabel Mossamedes- $ iitytaibt eine telegraphische Kabelverbindung zur Herstellung aÄ:ngzrn. Der Tag der Inbetriebnahme wird noch tele- gMbiiich bekannt gegeben werden. Die Wortgebühr für ü udigrramme aus Deutschland nach Deutsch-Südwestafrika sowohl für den Ostweg über Emden, Vigo, Suez, Lals auch für den Westweg über Emden, Vigo, Madeira o te Neneriffa 5,30 Mark.
* Der Ostsee Walfisch läßt die Gemüter noch immer nicht zur Ruhe kommen. Nachdem man ihn in den Buchten von Flensburg und Eckernförde im Laufe dieses Winters gesehen, soll er nun allen Ernstes sich in der Neustädter Bucht befinden. Aus Niendorf wird berichtet, daß zahlreiche Bewohner ihn in einer Entfernung von 5—600 Meter vom Strande beobachtet haben. Niendorfer Fischer haben ihn in der Gegend der Rifftonne und eine dänische Dacht hat ihn unweit der Anseglungstonne schwimmen sehen.
♦ Asiatische Neuigkeiten. Wir lesen im „Ostas. Lloyd": Für das „Iltis "-Denkmal in Schanghai ist nachträglich noch eine sehr schöne Spende eingetroffen, nämlich ein aus oxydiertem Silber angefcrtigter Kranz der russischen Marine. Er wird von einer langen, ebenfalls silbernen Schleife zusammengehalten, auf der eine ruffische Inschrift ihren Platz gefunden hat. Sie lautet in Uebersetzung: „Das Pacific-Geschwader den an Bord des „Iltis" umgekommenen Kammeraden." Die herrliche Gabe, die im Durchmesser fast einen Meter mißt, befindet sich zur Zeit noch in den Händen des Herrn Generalkonsuls. Selbstverständlich kann der kostbare Kranz nicht am Denkmal selbst befestigt werden. Wie wir hören, ist der Vorschlag gemacht, ihn später in der in Schanghai zu erbauenden Kirche aufzuhängen, für die er ein wunderbarer Schmuck sein würde. — Von der auf der chine sichen Marine herrschenden Manns-! zücht wird aus Zkiukiang ein bezeichnendes Beispiel gemeldet. Dort ist während der chinesischen Neujahrsfeste ein K a n o n e n- boot ausgeraubt worden. Der wachthabende Offizier war an Land gegangen, nur einige Kulis sowie seinen Sohn an Bord zurücklaffend. Diese wurden überfallen und geknebelt, worauf die Räuber alles, was nicht niet- und nagelfest war, einfach mitgehen hießen. Als der Offizier nach vier Tagen wieder an Bord kam, fand er seinen Sohn tot vor. Des frechen Räubergesindels ist man noch nicht habhaft geworden.
* Sicherheit der Gasthofsgebüude. Aus Anlaß des letzten Hotelbrandes in New-Dork sind alle an der Londoner oder Pariser Fremdenindustrie Beteiligten bemüht, die Feuersicherheit der dortigen Gasthöfe als über jeglichen Zweifel erhaben hinzustellen. Man kann sich des Verdachtes nicht erwehren, daß hier nur zu sehr der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Eine allgemeine Behauptung wie die in Rede stehende ist leicht aufgestellt. Sie im einzelnen zu beweisen oder zu widerlegen, würde ebenso zeitraubend als mühselig sein, und für die gewünschte Wirkung ist es vollständig genügend, wenn in möglichst weiten Kreisen des Publikums die Vorstellung erzeugt wird, daß eine Feuersbrunst, wie die, welcher das New-Dorker Windsor Hotel zum Opfer fiel, in London oder Paris zu den Undenkbarkeiten gehöre. Demgegenüber macht nun ein Londoner Fachmann darauf aufmerksam, daß das moderne dortige Durchschnittshotel nicht nur nicht ungefährlicher, sondern selbst noch ge- gefährlicher als das moderne New-Dorker Durchschnittshotel ist, und daß die älteren Bauwerke ebenfalls hinsichtlich ihrer Feuersicherheit das Meiste zu wünschen übrig lassen. Man wird auch wohl bezüglich der Parise» Hotels annehmen dürfen, daß sie im Großen und Ganzen mehr unter dem Gesichtspunkte der größtmöglichen geschäftlichen Ausnutznngs- fähigkeit als der feuerpolizeilichen Einwandfreiheit erbaut sind und verwaltet werden. Den schwächsten Punkt der meisten Hotelbauteu bilden die Gänge und Treppenhäuser, welche zugleich Luftzuführungswege sind und daher bei ausbrechenden Bränden dem Umsichgreifen des Feuers gleichsam systematischen Vorschub leisten.
* Ein Eisenbahnzug mit vier Wochen Verspätung. In Amerika herrscht völliger Winter. In Cheyenne, Wyoming, ist kürzlich ein Zug der Cheyenne und Northern-Bahn mit einer Verspätung von nicht weniger als einem Monat eingetroffen. Er war bei einer Zwischenstation am Jron Mountain im Schnee und Eis stecken geblieben und hatte selbst mit Hilfe der größten Rotationsschneepflüge nicht „losgeeist" werden können. Die Passagiere, 42 an Zahl, darunter ein Dutzend Damen, blieben einen Monat lang Gefangene in der wilden, unwirtlichen Gegend, und es wäre ihnen wohl schlecht ergangen, wenn nicht einige große Viehzüchtereien in der Nähe des Jron Mountain die von aller Welt Abgeschnittenen mit Nahrung versorgt hätten.
* Auf einem Ball der Berliner Presse wurden u. a. auch folgende Verse kolportiert:
Die kleinen R^ädchen, die zur Welt Im Jahre 99 kommen, Sie werden nicht um alles Geld Von einem Mann zur Frau genommen. Kein einziges sei liebentflammt Als „jung und morgenschön" bewundert; Denn immer heißt's: das Mädchen stammt Schon aus dem vorigen Jahrhundert.
• Aus einer noch ungebtueften Naturgeschichte. Hase: Der Hase lebt im großen Ganzen — Vom Kohle, ben bie Bauern pflanzen; — Thut keinem Tierlein was zu Leib, — Hat viele Feinbe, wenig Schneid. — Zum Glücke sind ihm scharfe Ohren - Und Hasenfüße angeboren, — Es gäbe sonst, wenn das nicht wär', — Längst keinen Hasenbraten mehr. — Die Häsin kriegt auch häufig Kinder; — Aus Hasenhaar macht man Cylinder. — Giraffe: Schier Affe nennt sich jenes Tier, — Hat aber trotzdem, glaube mir, — Mit allen Affen weit und breit — Nicht bie geringste Aehnlichkeit; ist schwefelgelb, mit schwarzen Flecken — unb kann ben Hals unglaublich strecken. — Sonst nützet es ben Menschen wenig; — nur manchmal bient's dem Wüstenkönig, — Wenn er gerade Eile hat, — Zum Reiten. (Siehe Freiligrath.) — Kameel: Von Wüstentieren, ohne Fehl, — Das wüsteste ist das Kameel. — Es hat der Höcker zwei sogar, — Sonst wär' es nur ein Dromedar. — Hauptsächlich dient es zum Verkehr; — Doch geht es durch kein Nadelöhr. — Den Nutzen, welchen es in Form — Von Schimpfwort leistet, ist enorm.
Meratur, Wissenschaft und Kunst.
— Im Verlage von Emil Roth in Stehen ist soeben erschienen: »Das peuerpstichtige ^inkommen^. Anleitung und HUsSmtttet zur Anfertigung brt Einkommensteuer Erklärungen nach den Anforderungen des hesftschen Einkommensteuergesetze» nebst kurzem Anhang über das bei Ergreifung eine» Rechtsmittel» zu beobachtende Verfahren. Bearbeitet von Adolf Köhler, Grohh. Steuer- Affesior in Mainz. 8° 6 Bogen mit Tabellen, geheftet Mk. 1.20. Das Merkchen trägt einem vielfach empfundenen Bedürfnis Rechnung. — Werden doch von den jährlich bet den Steuerbehördm einlaufen- den Einkommensteuer-Erklärungen — wenn man von den Steuerpflichtigen adsteht, deren Einkommen lediglich au» festen Bezügen besteht — etwa 80 Proz. beanstandet unb führen zu längeren für den Steue, pflichtigen immer lästigen Verhandlungen. In den meist« Fällen wird die Ursache hierfür in der Unkenntnis des Publikum» bezüglich der Bestimmungen deS Einkommensteuergesetze», ja darüber, wa» überhaupt unter steuerpflichtigem Einkommen zu verstehen ist, zu suchen fein. Diesem Mangel sucht da« vorliegende Merkchen ab- zuhelfen, indem e» über alle einzelnen Fragen, geordnet nach der Rubrikrneintetlung deS amtlichen ErklärungSformularv, Belehrung gtebt. Namentlich findet auch der Landwirt sowie der Gewerbetreibende unb Kaufmann reichliche Aufschlüsse. Der Landwirt wird belehrt, waS er als Bruttoeinnahmen seine» Betrieb» zu erachten hat, und waS er hiervon al» Geschäftsunkosten kürzen kann, ist im einzeln erschöpf-nd aufgezählt. Auch ist für denselben eine kurze Anleitung zu einer einfachen praktischen Buchführung zwecks Feststellung de» Neuerpflichttgrn Einkommen» am Jahresschlüsse gegeben. Dem Heinen Kaufmann und Gewerbetreibenden, welcher kaufmännische Bücher nach Vorschrift deS Handelsgesetzbuches nicht führt, wird Anleitung erteilt, wie er nach den von rhm geführten Aufzeichnungen un Notizen unter Berückstchtigung der Schwankungen in der Höhe feines Warenbestände» sein steuerpflichtige» Einkommen berechnen kann. Besonders eingehend wird die kaufmännische Bilanz und ihre Er- gebnisie in ihrem Verhältnis zu dem steuerpflichtigen Einkommen beleuchtet und gezeigt, unter welchen Bedingungen bat Ergebnis der Bilanz als steue»pflichtiges Einkommen direkt angesprochen werden kann, sowie wann und wie der Btlanza'i-schluß modifiziert werden muß, um daS wirklich steuerpflichtige Einkommen zu finden. In gleicher Weise kann von jedem Steuerpflichtigen über jeden einzelnen Punkt der Deklaration Ausschluß gefunden werden. Einkommen aus Mieteinnahmen, Festsetzung deS MtetwerteS der eignen oder Dienst unb VerwalterSwohnung, das Einkommen auS Kapitalvermögen, das der Anwälte unb Aerzte wird besonders behandelt. Eingehend verbreitet es sich über die Steuerpfltcht elterlicher oder sonstiger Einkommenszuschüsie und die AbzugSfähigkeit dieser Summe bet dem Haben, lieber die für die Steuerpflichtigen vielfach bc sonders schwierigen Punkte der Abzüge von Dividenden inländischer G-sellschasten sowie solcher für Steuern und Umlagen wird eingehend Belehrung erteilt. Die gegenwärtig den Ständen vorliegenden Steuergesetzentwürfe üben auf den Inhalt deö Merkchens keinen Einfluß aus, da dasselbe nur von der Einkommensteuer, für welche eine Aenderung bezüglich der Fragen, welche hier in Betracht kommen, nicht eintreten wird, handelt. Der geringen, durch Aufhebung der Realsteuern hier platzgreifenden Aenderung ist bereit» durch entsprechende Hinweisungen Rechnung getragen.
— Nr. 16 der „Jugend^, Münchener illustrierte Wochenschrift für Kunst unb Leben (G. Hirlhs Verlag in München, Pret» Mk. 3 pro Quartal, Mk. 1 pro Monat exkl. Porto), enthält unter anderem: Titelblatt von Fritz Erler. — „Schicksal", Gedicht von Albert Matthäi. — „Ha,fisch und Muräne", Zierleisten von R. Germela. — „Hallucinattonen", Skizze von August Strindberg. „Wo der Goldregen ftefct*, Gedicht von Felix Lorenz. — „Gedanken" von Alphonse Daudet. — „Adam und Eva" von Jul. Diez. — „Barmherzigkeit", Nooellette von Viktor Hardung. — „DaS ernste Studium" von R. M. Eichler. — „Farbenlehre" von Max Feldbauer. — „Stoßseufzer eines Abgelehmen", Verse von Ku'ti. — „Der neue Plutarch." — Kleinigkeiten. — Humor deS Auslandes. — Die aktuelle Beilage enthält unter anderem: „ES liegt 'waS in der Luft." — „Goddam! Schon wieder ein Steg." — Lustige Nachrichten. — „An Paul Wallot" und „Gerettet", zwei Zeitgedtchte von Friedrich Sptelhagen. — Sonstige Beiträge von Karl Riß, Gertr. Kletnhempel, E. H. Walther, A. o. Kubtniyt.
Verkehr, Iand- und Volksmirlfchast.
Gießen, 15. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. Jt 0.80—1.00, Hühnereier per St. 0—0 H, 2 St. 10—11 H, Enteneier 2 St. 12—13 Gänse-
eier per St. 11—12 zÄ, Käse 1 St. 5—8 H, Käsematte per St. 8 Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar
Jt 0.75—1.00, Hühner per St. Jt 1.20—1.50, Hahnen per Stück Jt 1.50—2.00, Enten per St. Jt 2.00—2.50, Gänse per Pfund Jt 0 00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 H, Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 60—66 Hammelfleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 5.50 bi» 6.50 Jt, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. Jt 8.00—9.50, Milch per Liter 16
Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden.
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