Ausgabe 
11.11.1899 Zweites Blatt
 
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schädlichem Zustande befanden. Sie waren gezwungen, mit unbekömmlicher und ungenügender Nahrung ihr Leben zu fristen. Die Folge davon war, daß viele von ihnen bald erkrankten und starben, wodurch großes Unglück und Herzeleid über fast jedes Dorf und jede Stadt gebracht wurde.

Noch jetzt wohnt das Volk in schnell errichteten, nur für vorübergehenden Gebrauch geeigneten Häusern, ohne jede Bequemlichkeit. Inständig flehe ich daher die Groß­mächte an, mit meinem unglücklichen Volk Erbarmen zu haben. Sie haben den hohen Kommissaren gehorcht, welche die Großmächte nach Samoa entsandt haben. Sie haben ihre Gewehre abgeliefert und haben treu erfüllt, was die hohen Kommissare von ihnen forderten, und sind entschlossen, der Provisorischen Regierung zu gehorchen, welche von den Kommissaren errichtet wurde, bevor sie Samoa ver­ließen.

Obgleich mein Volk häufigen Beleidigungen und schlechter Behandlung seitens der kleinen oppositionellen Partei aus­gesetzt ist, welche dadurch nur neue Streitigkeiten Hervorrufen will, wünscht es doch mit ganz Samoa in Frieden zu leben. Wenn nur dem bösen Einfluß weniger schlechtgesinnter, weißer Männer Einhalt gethan würde, indem man diese Leute aus dem Lande entfernte, so würde lange keine Un­ruhe sein, und ganz Samoa würde Frieden haben. Ich und mein Volk sind froh in der Erwartung einer neuen und beständigen Regierung Samoas. Wenn die Groß­mächte uns gute Männer zur Uebernahme der Regierung senden werden, und nicht solche, welche sich nur um ihre Einkünfte kümmern, so wird Samoa gedeihen in Frieden und Glück. Ich flehe zu Gott, daß es so kommen möchte, denn ich liebe mein Land und mein Volk von ganzem Herzen.

So bitte ich denn die Großmächte, aus ihrem Ueberfluß meinem Volke eine Entschädigung zu gewähren für den großen Schaden und die Verluste, welche es betroffen haben. Ich wende mich anSeineMajestät den Deutschen Kaiser mit großer Zuversicht und Ver­trauen, denn während aller Prüfungen und Unruhen des letzten Jahres sind er und seine Regierung meines Volkes und meine treuen und beständigen Freunde gewesen, woran wir uns stets mit tiefer und bleibender Dankbarkeit erinnern werden. Ich wende mich an Präsident Mac Kinley und die Regierung der Vereinigten Staaten Amerikas, denn dieses große Land ist Samoa stets freundschaftlich ge­sinnt gewesen und hat uns in früheren Jahren unterstützt und gestärkt in Zeiten der Gefahr und Bedrängnis. Ich wende mich an Ihre Majestät die Königin Viktoria und die Regierung Großbritanniens, denn alle Welt weiß, daß die Königin eine gute, freundliche und humane Herr­scherin und die britische Regierung allzeit bereit gewesen ist, die Hilfsbedürftigen zu unterstützen und den Schwachen und Unglücklichen in allen Ländern zu helfen. Ich wende mich an die großen Völker Deutschlands, Amerikas und Englands und flehe sie an, ihre Stimme zu unseren Gunsten zu erheben und mein Volk zu unterstützen in seiner großen Sache.

Die Gnade Gottes erleuchtet das Leben derjenigen, welche die Beleidigten und Bedrängten unterstützen, und der Segen derjenigen, welchen sie helfen und beistehen, wird ihnen folgen immerdar.

gez. I. Mataafa.

Amaila, Upolu, Samoa, den 16. September 1899.

Sitzung der Stadtverordneten

am 9. November 1899.

Anwesend Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi, Grüneberg und Wolff, von seilen der Stadtverordneten die Herren Brück, Emmelius, Euler, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gaffky, Dr. Gutfleisch, Hanau, Haubach, Heichelheim, Helfrich, HeYligenstaedt, Huhn, Jughardt, Keller. Kirch, Krumm, Leib, Löber, Loos, Petri, Dr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmall

Herr Büller, in der Rolle des Barons von Wesen­berg, bot natürlich eine bis ins kleinste ausgearbeitete Kunstleistung, echt bis zu den intimsten Junggesellen­allüren. In überaus charakteristischer Maske polterte der alte Hagestolz drei Akte lang gegen das ewig Weibliche los, ohne je zu übertreiben und zu langweilen. Meisterhaft be­herrscht der Künstler seine Mienen, und die Hände streichen so köstlich nervös den wohlgeflegten Schnurrbart, daß in beiden eine Sprache für sich zu liegen scheint. Frau Helm gab dem gefeierten Gaste als seine Partnerin wenig nach; sie zergliederte ihren Dialog vortrefflich und beherrschte ihn bis in seine feinsten Schattierungen. Sie fand stellen­weis recht warme Töne, man vermeinte ein warmes Frauen­herz schlagen zu hören, ein Frauenherz, das um die Liebe des geliebten Mannes ringt. Herr Curl and, der ewig weinende Verwalter mit der Leichenbittermiene, bot uns gestern eine seiner besten Leistungen. Auch Herr Walter (Friedrich) ein echt pommerscher Dickschädel von Bedienten und Herr Wilhelmi (Fehlhaber) ein Küchenchef, der sich seiner Unentbehrlichkeit stolz bewußt ist, thaten alles, um zum Erfolg des Abends das Ihrige beizutragen. Frl. Hammer (Grete) war eine wunderhübsche jungtz Frau, leider diesmal ohne viel Worte. Aber auf das viele Sprechen kommt unter Umständen gar nicht so viel an. Herr Büller, der von einer der größten deutschen Bühnen kommt, wird selbst zugeben müssen, daß mit unserem einheimischen Künstlerpersonal im Emsemble zu stehen, auch für den verwöhntesten Künstler keine Schwierig­keiten bietet. Sie stellen alle, jeder an seinem Platze, wacker und pflichtgetreu ihren Mann. Das haben die

Wallenfels. Sein Fernbleiben hatte entschuldigt Herr Stadtverordneter Grünewald.

Herr Oberbürgermeister Gnauth war bei Großh. Ministerium, Abteilung für Gesundheitspflege, vorstellig ge­worden, daß in den statistischen Mitteilungen Über die Sterb­lichkeit in den Städten Hessens bezüglich der Stadt Gießen künftig bemerkt werden möchte, daß in der Zahl der in Gießen gestorbenen Personen auch die Ortsfremden ent­halten seien. Das Vorhandensein der großen mit der Uni­versität verbundenen klinischen Anstalten, in denen viele aus­wärtige, in vorgeschrittenem Stadium erkrankte Personen Aufnahme finden und hier sterben, läßt bei Uneingeweihten die Vermutung aufkommen, daß in Gießen ungünstige Ge­sundheitsverhältnisse herrschen. Die Eingabe hat Erfolg gehabt; Großh. Ministerium hat mitgeteilt, daß es durch Fußnote in seinen Veröffentlichungen in derDarmst. Ztg." anmerken wolle, wie viele Ortsfremde in den hiesigen Kliniken gestorben sind.

Die Löber'sche Stiftung weist nach der Rechnung für 1898/99 auf an Einnahmen 4709.90 Mk., an Aus­gaben 3879.00 Mk. Der Voranschlag für 1900/1901 gleicht sich aus in Einnahme und Ausgabe mit 3051.62 Mk. Die Stiftung hat einen Kapitalbestand von 51385 Mk.

Dem Gesuch des Herrn Johs. Schäfer III. um Er­öffnung der Parallelstraße zur Grünbergerstraße zwecks Herstellung einer Verbindung mit seinem Neubau wird ge­nehmigt.

Zum Ankauf des zur Düngung der städtischen Wiesen erforderlichen künstlichen Düngers wird nachträg­lich Genehmigung erteilt.

Dem Eis verein sollen auch im laufenden Winter die Wiesen hinter den Eichen zur Anlage einer Eisbahn unter den bisherigen Bedingungen (Gratisabgabe von 2000 für die Kinder der Stadtschule bestimmten Karten) über­lassen werden.

Nach Beschluß vom 22. Juli d. I. soll der Vieh­marktplatz in seiner jetzigen Anlage belassen und nur einige Verbesserungen vorgenommen werden. Die hierhin gehörige Einrichtung von Wirtschaftshallen veranlaßt Kosten in Höhe von 700 Mk. für Tische, Bänke, Kocheinrichtung usw. Der Betrag wird bewilligt und beschlossen, zum Betrieb der Wirtschaften nur fünf Unternehmer zuzulassen, fliegenden Händlern aber den Aufenthalt auf dem Platz zu verbieten.

Hierauf wird in die Beratung über die Kanali­sation der Stadt Gießen eingetreten. Herr Ober­bürgermeister G n a u t h erklärte, sich im wesentlichen auf die Mitteilung der in derBaudeputation gepflogenenVerhandlungen beschränken zu können, da über die Sache selbst die Herren Stadtverordneten durch eine umfangreiche besondere Vorlage (aus welcher wir seinerzeit das wesentlichste mitteilten. Red.) unterrichtet wurden. Die Baudeputation hat beantragt: 1) Entwässerung der Altstadt (als welche im allgemeinen die vom Schoorgraben umgebene innere Stadt zu verstehen ist) nach dem System der kombinierten Schwemmkanalisation, unter thunlichster Anstrebung der getrennten Ableitung der Regenwässer auch aus diesem Stadtteil; 2) Entwässerung der übrigen Stadtteile nach dem Trennungssystem; 3) Ver­einigung der Schmutzwassersiele der äußeren Stadtteile mit dem Hauptsiel der Altstadt, zwecks gemeinsamer Reinigung und zeitweiser künstlicher Hebung des Sielinhalts vor der Einleitung in die Lahn; 4) obligatorischer Anschluß der Abtritte an die Schmutzwassersiele und Beseitigung der Gruben und Tonnen unter Gewährung einer angemessenen nicht zu knappen Frist; 5) mechanische Reinigung der Schmutz­wässer vor ihrem Einlauf in die Lahn nach dem Muster der Marburger Anlage, mit Riensch'schen Grob- und Feinrechen, sowie durch Sedimentierung der Klärbecken mit kontinuier­lichem Betriebe und einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 5 Mm. in der Sekunde. Das kombinierte System wurde für die Altstadt gewählt, weil eine unterschiedliche Behandlung der Abwässer der dichten Bebauung und der durch viele Hofraiten verursachten Verschmutzung der Nieder­schlagswässer sich nicht empfiehlt. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärte weiter, daß, wenn die Kanalisation be­schlossen sei, demnächst die Ausarbeitung der Projekte erfolgen müffe, da keines der vorliegenden Projekte (das Lindley'sche

bisherigen Erfolge gezeigt, und weitere gleich gute dürfen wir nach den gemachten Erfahrungen erwarten.

* Julius Bauer beginnt seine Besprechung des neuen Blumen- thal-Kadelburg'schen Lustspiels »Als ich wiederkam . das eben auch in Wien den frischesten, fröhlichsten Erfolg erzielt, mit der folgen­den Szene:

Es war in Ischl. In der schmucken Marienvilla saß Blumenthal und heftete den Blick auf Kodelburg. Es regnete in Strömen Tantiemen. Da heftete Kadelburg den Blick auf Blumenthal, und seiner Brusttasche entrang sich der Seufzer:Was schreiben wir Heuer?"

Blumenthal. Was dem Publikum gefällt Also frisch an die Arbeit!

Kadelburg. Ich bin heute nicht bei Kassastück.

Blumenthal. Bist Du krank, mein Junge?

Kadelburg. Keine Idee.

Blumenthal. Keine Idee? Also fangen wir an.

Kadelburg. Ich möchte etwas für die Litteratur leisten. Willst Du nicht auf den Pulsschlag der Zeit horchen?

Blumenthal. Pfui, ich bin kein Horcher!

Kadelburg. Willst Du nicht den Problemen der Menschheit nachspüren?

Blumenthal. Seh' ich aus, wie der Ibsen?

Kadelburg. Sollten wir nicht einmal ein Arbeiterstack schreiben, in dem wir . . . ?

Blumenthal. Für mich giebt es nur eine Mitarbeiterfrage, und die ist bereits gelöst.

Kadelburg. Es wäre doch so hübsch, wenn auch wir einmal dem Publikum einen Spiegel vorhielten.

Blumenthal. Dabei schaut nichts heraus!

Kadelburg. Ich sehne mich nach einem an Ehren reichen Durch­fall. Ich möchte in der Premiere unseres nächsten Stückes unzählige- male nicht gerufen werden.

Blumenthal. Ich verstehe Dich nicht.

Kadelburg. Endlich Einer, der mich nicht versteht! Mir winkt die Weltlitera'url Ich könnte jetzt den zweiten Teil desFaust­schreiben l

beruht auf dem kombinierten, das Herzberg'sche auf dem getrennten System) allein zur Ausführung empfohlen werden konnte. Was die Ausführung der Arbeiten betreffe, so habe die Baudeputution empfohlen, das Stadtbauamt mit diesen Arbeiten nicht zu belasten, sondern dieselben einem Spezia­listen zu übertragen; es geschehe dies im Interesse des un­gestörten Fortgangs der übrigen städtischen Bauarbeiten. Die Deputation hat danach beantragt, mit Ausarbeitung des neuen Projekts, des Voranschlags und mit der Bauleitung und im Einvernehmen mit Herrn Stadtbaurat Schmandt, Herrn Regierungsbaumeister S ch m i ck - Frankfurt, der seiner­zeit auch die Arbeiten an der Wasserleitung ausführte, zu sietrauen, nachdem Herr Schmick sich zur Uebernahme der Arbeiten bereit erklärt. Man hofft, in drei Jahren die Arbeit fertigstellen zu können. Herr Scheel spricht sich dafür aus, daß auch der äußere Teil der Altstadt nach dem getrennten System kanalisiert werde. Herr Ober­bürgermeister Gnauth erklärt sich bereit, sich dieserhalb mit dem Erbauer ins Benehmen zu setzen. Herr Wallenfels bemerkt, daß von den Gegnern der Vorlage über die hohen Kosten gesprochen werde; eS werde dieselben interessieren zu erfahren, in welcher Zeit sie ihre Häuser an die Kanalisation anschließen müßten. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, daß eine 2- bis 3- jährige Frist wohl gewährt werden könne, er betone aber, daß eine Kostenerleichterung jedenfalls eintreten würde, wenn die Hausanschlüsse gleichzeitig mit dem Bau der Kanali­sation hergestellt würden. Herr Krumm fragt an, wie lang die Frist zur Bezahlung der Anfchlußkosten bemessen würde und ob die Kosten zu verzinsen seien. Er spricht sich für obligatorischen Anschluß ohne Fristbewilligung aus, würde dagegen eine längere Frist für die Bezahlung be­willigen. Herr Oberbürgermeister Gnauth glaubt ratenweise Abzahlung in Aussicht stellen zu können. Herr Löber spricht sich für obligatorischen Anschluß aus. Auf die weitere Frage des Herrn Löber, ob die Kosten für die an der Nordanlage, nach dem kombinierten System aus­geführte Kanal-Teilstrecke vergebens aufgewandt seien, be­merkt Herr Oberbürgermeister Gnauth, daß dies aller­dings der Fall sei.Herr Huhn wünscht Aufschluß über die Höhe der Kanalgebühren, ob dieselben nach Häusern, Hofraiten oder Einwohnern berechnet würden. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, darüber werde bei der Spezialberatung zu entscheiden sein, ebenso über die Aus­bringung der Kosten der Anlage und des Betriebs. In erster Linie handle es sich um die Entscheidung darüber, ob und nach welchem System kanalisiert werden sollte. Daß jeder Hausbesitzer die Kosten für das aufzubringen habe, was in feinem Hause gemacht werde, sei wohl selbstver­ständlich, dagegen würde er empfehlen, die Kosten für außerhalb des Hauses auszuführende Arbeiten auf die Ge­meinde zu übernehmen. Die Bejahung der Frage, ob zu den Kosten der erstmaligen Ausführung in neu zu er­öffnenden Straßen die Hausbesitzer herangezogen werden, halte er für selbstverständlich, es entspreche dies dem bis­herigen Brauche, die Hausbesitzer an neueröffneten Straßen zu den Straßenbaukosten heranzuziehen; dagegen sei er geneigt, auf Beiträge der Besitzer an bereits bebauten Straßen zu verzichten, desgleichen auf die Heranziehung der Hausbesitzer zu den Kosten des Betriebes; diese Kosten würden auf die Gemeindeumlagen, zu denen die Haus­besitzer jetzt schon stärker als die übrigen Steuerpflichtigen herangezogen seien, auszuschlagen fein; er halte es für richtig, daß für gemeinnützige Anlagen auch die Gesamtheit der Steuerzahler aufzukommen habe. Die Frage des Herrn Hanau, ob die auf dem mit Ausführung der Kanali­sation zu beseitigenden Stadtbach ruhendeu Realgerechtigkeiten abgelöst werden müßten, beantwortet Herr Gnauth dahin, daß diese Frage die juristische Kommission verneint habe. Herr Schmall spricht sich für die Vorlage, wie sie die Baudeputation beschlossen, aus; das weitere könne man späteren Verhandlungen überlassen. Herr Krumm ist auch der Ansicht, daß die Kosten von der Gesamtheit zu tragen seien, da die Anlage allen zu gute komme. Herr Dr. Gaffky gibt seiner Genugthuung über das Ergebnis der mit so vielem Verständnis für die Vorlage geführten

Blumenthal. Den zweiten Teil? Kadelburg, Goldjunge, an mein Herz! Ich hab's, wir schreiben einen zweiten Teil desWeißen Rößl".

Kadelburg. Mit denselben Personen?

Blumenthal. Und denselben Tantömen.

Kadelburg. Hast Du schon eine Handlung, eine Fabel?

Blumenthal. Bei uns ist die Handlung immer eine Fabel.

Kadelburg. Ich soll demnach meinen Ehrgeiz ersticken, soll nicht den Fußspuren der Großen folgen, soll wieder nur gemeines Geld verdienen?

Blumenthal. Die Welt will belustigt sein, Lachen wollen die Leute in dieser ernsten Zeit, im Theater des Tages Mühen und Sorgen vergeflen.

Kadelburg (in Thränen ausbrechend): Gut denn, belustigen rote die Welt I . . .

Deutsch.

Deutsche Bühne, deutsche Sprache, Dennoch wird im deutschen Land Jedes Ding bet dem Theater Nur mit fremdem Wort benannt: Regisseur, Entrö, Premiöre, Operette, Intendant, Inspizient, Ballett, Soubrette, Primadonna, Jntrtguant, Szene, Bemfiz, Koulssen, Kontrewaike, Kontrolleur, Abonnent, Prospekt, Soffitten, Buffo, Direktion, Souflrur, Novität, Debüt, Tant öme, Loge, Gallerie, Parterre, Elaque, Dekoration, Garderobe, Repertoir, Requisiteur, Gage, Zyklus, Repetitor, Chor, Solisten, Rezenston, Dirigent, Billett, Proszenium, Passepartout, Deputation.