Ausgabe 
9.9.1899 Zweites Blatt
 
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Dis 14 wird deren Annahme beantragt. Nach dem Vor­gang des Gesetzes vom 21. November 1891 wäre dessen Aufhebung in einem besonderen Paragraphen zu verfügen, lowie das oben zu § 4 Bemerkte in folgender Form zu wahren:

§.

Mit dem Tag, an welchem gegenwärtiges Gesetz in Kraft tritt, wird das Gesetz vom 21. November 1891, die Gehalte der Geistlichen betreffend, sowie der § 3 Nr. 2 und § 4 des Gesetzes vom 15. Oktober 1892, die Anrechnung geleisteter Militärjahre bei dem Dienste der Geistlichen betreffend, aufgehoben.

was von den berichtenden Ausschüssen beantragt wird.

Der Bericht derselben Ausschüsse über die Vor­lage Großherzoglichen Oberkonsistoriums, die einmalige Aufbesserung der Gehalte der Geistlichen für 1899/1900 betreffend, hat den Synodalabgeordneten Brand ebenfalls zum Berichterstatter. Der Antrag geht dahin: die Synode wolle sich damit einverstanden erklären, daß das Darlehen von 140 000 Mk. seitens des Staates ange­nommen und mit weiteren aus Mitteln des Zentralkirchen­fonds zu entnehmenden 25 000 Mk. nach den Vorschlägen des Oberkonsistoriums unter die Geistlichen zur Vertei­lung gebracht werde.

Der Bericht derselben Ausschüsse über die Vor­lage Großherzoglichen Oberkvnsistoriums, den Gesetzentwurf, die Gehalte der im Geschäfts kreis des Oberkon­sistoriums und des Predigerseminars in Fried­berg angestellten Beamten und Bedien st et en be­treffend, kam ebenfalls durch den genannten Synodulabge- ordneten zur Erstattung. Der Antrag der Ausschüsse gipfelt in folgendem: die §§ 1 und 2 der Synode zur Annahme zu empfehlen, desgl. den § 3 und die §§ 47. Weiter wird proponiert, die Synode wolle das Oberkonsistorium ermächtigen, den unter 48 des § 1 des Gesetzentwurfs aufgeführten Angestellten des Oberkonsistoriums, sowie dem Diener am Predigerseminar für 1899/1900 als einmaligen Bezug den Unterschied zwischen dem derzeitigen Gehalt und dem durch den vorliegenden Gesetzentwurf vorgeschlagenen auszubezahlen.

Den Bericht des ersten und zweiten Ausschusses über die Vorlage Großherzoglichen Oberkonsistoriums, den Gesetzentwurf, die allgemeine geistliche Wit­wenkasse betreffend, erstatteten die Synodalabgeordneten Brand und Hallwachs. Es wird Annahme der Vor­lage beantragt. Die Ausschüsse waren, einer Anregung der Berichterstatter folgend, der Erörterung der Frage näher getreten, ob sie nicht der Synode Vorschlägen sollten, schon jetzt die alsbaldige Aufhebung der Eintritts­gelder uno derBeiträge zur geistlichenWitwen- kasse zu beschließen; doch mußte nach eingehender mit den Vertretern des Kirchenregiments vorgenommener Prüfung des sinanziellen Standes des Zentralkirchenfonds, bezw. der Witwenkasse und bei der völligen Ungewißheit darüber, wie sich demnächst die verfügbaren Mittel des Fonds gestalten werden, von einem desfallsigen Antrag leider Umgang ge­nommen worden.

Der Bericht des ersten Ausschusses über den An­trag des Abgeordneten Weiffenbach, Aufbesserung der Pfarrgehalte betreffend, hat den Abgeordneten Brand zum Berichterstatter. Mit Rücksicht auf das Oben­erwähnte wird der Antrag für erledigt erklärt.

Den Bericht des Synodal-Ausschusses über den Nachweis des Vermögensstandes der unter der Ver­waltung Großherzoglichen Oberkonsistoriums stehenden Fonds in der Finanzperiode 1890/95 er­stattete der Abgeordnete Koch. Derselbe gipfelt in dem Ansinnen an die Synode, diese wolle beschließen: Die Rechnungen des Zentralkirchenfonds und sämtlicher übrigen, unter Verwaltung Großherzoglichen Oberkonsistoriums stehenden Fonds in der Rechnungsperiode 1890/95 werden genehmigt, die Ueberschreitungen des Voranschlags in Ein­nahme und Ausgabe für gerechtfertigt erklärt und der auf die Rechnungsperiode 1895/1900 zu übertragende Kassen­vorrat auf 486927 Mark 48 Pfg. festgesetzt. Der erste Ausschuß schließt sich diesem Ansinnen an.

Ein bei der Synode eingegangener Antrag des Ab­geordneten Stallmann betrifft Zustände in der evan­gelischen Kirchengemeinde Eimsheim in Rheinhessen.

(Darmst. Ztg.")

Deutsches Reich.

Berlin, 7. September. Die auch von uns wiederge­gebene Meldung, daß der Bureau-Direktor des Reichstages, Geheimer Regierungsrat K n a a ck demnächst sein Amt niederlegen wird, bezeichnet dieKreuzztg." auf Grund ihrer Informationen als vollständig un­zutreffend.

Berlin, 7. September. Die Postbehörde Berlin macht bekannt, daß die versuchsweise für das Reichstelegraphen­gebiet angeordnete Zulassung der Anmeldung von Doppel­gesprächen im Fernsprechverkehr und der Aus­dehnung als einfach angemeldeter Unterhaltungen bis zur Dauer von 6 Minuten dauernd beibehalten werden soll.

M.P.C. Wir erfahren, daß es durchaus ungenau sei, davon zu reden, der Gesandte a. D. Wirkliche Geheime Rat Graf Limburg-Stirumseivonder Hofliste gestrichen Worden (Vgl. 207 d. Gieß. Anz.). Es gibt gar keine Hof­liste in diesem Sinne. Vor jeder Hoffestlichleit wird die besondere Genehmigung zur Einladung der Teilnehmer an maßgebender Stelle eingeholt. Dies muß auch dann ge­schehen, wenn der Monarch an Festlichkeiten teilnimmt, die Onderweit veranstaltet werden. Herbert Bismarck war nicht, um im Stile der sich auf den Grafen Limburg beziehenden Motiz zu reden, von der Hofliste gestrichen worden. Als er mber zu der Hochzeit der Tochter des Hausminister v. Wedell- Piesdorf geladen worden war, die sich mit einem nahen

Verwandten des Sohnes des Altreichskanzlers einem Grafen Bismarck-Bohlen verheiratete, verlangte der Kaiser, daß sein Name gestrichen werde. Er wollte zu jener Zeit nicht mit Herbert Bismarck Zusammentreffen. ________________

Anstand.

Prag, 7. September. Laut Reservatbefehl müssen nun­mehr alle Kontrollversammlungen der Reserve und Landwehr an den Orten, wo sich eine Garnison befindet, in der Kaserne abgehalten werden.

Cilli, 7. September. Wegen der letzten slovenischen Exzesse wurden der Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sernec und der Abgeordnete vr. Deck0 in Unter­suchung gezogen und zwar wegen öffentlicher Gewalt- thätigkeit.

Triest, 7. September. Dem hier anwesenden Menotti Garibaldi hat die italienische Bevölkern ng gestern abend große Ovationen dargebracht. Es kam dabei zu Zusammenstößen mit der Polizei. Viele Verhaftungen wurden vorgenommen.

Belgrad, 7. September. Nach übereinstimmenden Aus­sagen einiger des Hochverrates und der Teilnahme an dem Attentate gegen König Milan angeklagt gewesenen Personen, welche wegen Mangels an Beweisen unlängst freigelassen wurden, soll deren Behand­lung im Gefängnisse eine geradezu barbarische gewesen sein. Man ließ sie Hunger und Durst leiden, und einige von ihnen sollen tatsächlich von den Gendarmen ge­prügelt worden sein. Gleichzeitig wurde ihnen gedroht, daß sie, falls sie in der öffentlichen Verhandlung hiervon Er­wähnung machen sollten, bei der Rückkehr in die Zelle neuerdings geprügelt werden würden. Auch bestätigen die erwähnten Personen, daß sämtliche Gefangenen in schweren Ketten sich befinden. Dieselbe Behandlung soll auch den noch im Gefängnisse befindlich gewesenen Staatswürden­trägern, Ministern usw. zuteil geworden sein. Es wird demnach bei der nunmehr neuerlich verschobenen Schluß­verhandlung im Attentatsprozeffe höchstwahrscheinlich zu sehr dramatischen Szenen kommen. Angesichts dieser von sonst vertrauenswürdigen Personen mitgeteilten Thatsachen wundert man sich über den Mut der Regierung, den bevorstehenden Prozeß öffentlich verhandeln zu lassen.

DemDaily Telegraph" wird von seinem Peters­burger Korrespondenten telegraphiert:In wohlinformierten politischen Kreisen wird davon gesprochen, daß in Kopen­hagen eine vollständige Versöhnung zwischen dem Zaren und dem Könige von Griechenland statt­finden wird und daß Rußland Griechenland in den finanziellen Schwierigkeiten, die durch den Krieg 'mit der Türkei ent­standen sind, unterstützen wird."

Madrid, 7. September. Einige Tropfen lindernden Balsam für die schwer verletzte spanische Eitelkeit bildet, wie wir schon früher erwähnten, die heldenmütige Ver­teidigung der kleinen Ortschaft Baler auf den Philippinen. Jetzt ist nun der kleine Rest der spanischen Besatzung in Barcelona eingetroffen, und was die Soldaten von ihren Erlebnissen erzählen, ehrt sie wirklich in hohem Maße. Man schreibt darüber aus Madrid: Am 27. Juli vorigen Jahres erhob sich die einheimische Bevölkerung und am 30. mußte sich die Besatzung von Baler unter Führung des Hauptmanns Las Morenas in das Kloster zurückziehen, das sie so gut wie möglich verbarrikadierten, nachdem sie sich reichlich mit Lebensmitteln versehen hatten. Am 7. August versuchten die Philippiner das Kloster zu erstürmen und hatten bereits die Mauer erstiegen, als sie zurückgeworfen wurden. Petroleumkannen und Holzscheite, mit denen das Gebäude in Brand gesteckt werden sollte, fielen in die Hand der Sieger, die standhaft jede Aufforderung, sich zu ergeben zurück­wiesen. Aber ihnen erstand ein neuer Feind in der Berri-Berri- Krankheit, der ihr Kommandant Las Morenas und ein Leutnant zum Opfer fielen. Der einzig übriggebliebene Offizier, Leutnant Martin, der nunmehr den Befehl über­nahm, war selbst verwundet. Inzwischen hatten die Philip­piner eine Batterie Artillerie aufgestellt, und eröffneten im Oktober ein mörderisches Feuer auf das Kloster. Als endlich auch der Arzt schwerkrank darniederlag und alle glaubten, sie müßten an der schrecklichen Seuche sterben, machten die verzweifelten Spanier am 14. Dezember einen Ausfall, bei dem es ihnen gelang, die umliegenden Häuser in Brand zu stecken. Dadurch wurde die Luft im Kloster ver­bessert, die Seuche ließ nach. Das Weihnachtsfest feierte die unerschrockene Besatzung mit lauter Fröhlichkeit, obgleich die Tagalen ihnen zuriefen:Lacht nur, bald werdet ihr weinen!" und am Abend ihre Kanonen von neuem donnern ließen. Im neuen Jahre schickten die Behörden von Manila drei spanische Offiziere nach Baler, um ihre Landsleute aufzufordern, ihren nutzlosen Widerstand aufzugeben, da der Krieg längst beendet sei. Aber man glaubte ihnen nicht, sondern hielt sie für Verräter. Ein neuer Angriff der Tagalen am 30. April dieses Jahres wurde abermals glänzend zurückgeschlagen. Nun begannen die Lebens­mittel auf die Neige zu gehen und man mußte sich von Kürbisblättern nähren. Großer Jubel herrschte, als man das amerikanische KriegsschiffIorktown"" das man für ein spanisches hielt, die Stellungen der Belagerer bombardieren sah, aber die Freude war nur kurz, da das Schiff sich alsbald zurückzog. Erst im Mai gelang es von Manila aus den Belagerten einige Zeitungen zukommen zu laffen, aus denen sie den wahren Sachverhalt ersahen, und da auch alle Lebensmittel aufgezehrt waren, so schlossen sie am 2. Juni eine ehrenvolle Kapitulation ab, wurden von den Philippinern nach Manila geleitet und von dort in die Heimat entlassen, wo man sie jetzt mit Recht ehrt. Uebrigens versichert jetzt der spanische Kriegsminister Polavieja auch, die Philippiner hätten endlich in die Ueber- gabe der von ihnen gefangen gehaltenen Spanier gewilligt. Hoffentlich erweist sich diese Freudenbotschaft nicht wieder als eine Täuschung.

Vermischtes.

* Wie Frauen sich rächen. Ein amüsantes Geschichtchen, wie eine Frau sich kürzlich an ihrem Beleidiger empfindlich, aber doch harmlos rächte, erzählt ein Londoner Blatt. Vor einiger Zeit hatten die Reize der Frau eines Zahn­arztes, einer eifrigen und flotten Radlerin, einen jungen Mann derart gefesselt, daß er sich bis über die Ohren in sie verliebte. Er begann ihr allerhand Aufmerksamkeiten zu erweisen, obwohl er doch bei näherer Erkundigung er­fuhr, daß sie schon verheiratet war. Nachdem er der Dame bei den verschiedensten Gelegenheiten gefolgt war, gelang es ihm endlich, in eine Unterhaltung mit ihr zu kommen; er ging noch weiter und machte ihr einen Besuch, für den er die Zeit abpaßte, in der der Zahnarzt in seinem Beruf beschäftigt war. Die Dame wußte sich seiner nicht anders zu erwehren, als daß sie ihren Mann zur Hilfe heranzog. Mit diesem zusammen hatte sie bald ihren Plan entworfen. Als der aufdringliche junge Mann das nächste Mal erschien, kam statt der Frau der Zahnarzt selbst ins Zimmer und fragte ihn ganz geschäftsmäßig, ob er wegen einer Konsul­tation zu ihm gekommen wäre. Der eifrige Liebhaber meinte, hier habe sich ein schöner Ausweg eröffnet und er erklärte, er habe an einem Zahn etwas Schmerzen. Als­bald wurde er ins Sprechzimmer geführt, und es dauerte nicht lange, so hatte der junge Mann einen Zahn weniger, nicht ohne daß einige erklärende Andeutungen gefallen wären. Auch das Honorar für dieBehandlung" mußte er noch zahlen. Auch eine andere junge Dame, Miß Margaret Moore, fand vor kurzem einen eigenartigen Weg, sich zn rächen. Alle Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit waren ge­troffen, ein bestimmter Tag festgesetzt. Das Brautpaar trat auch zum Altar, da was gewiß nicht oft vorkommen dürfte verließ die Braut den Bräutigam ... um sich zu rächen. Der Mann, mit dem sie vor den Altar getreten war, hatte ihr vor mehreren Jahren schon den Hof gemacht, sie dann aber vernachlässigt und ihre Schwester geheiratet. Vor einiger Zeit war diese nun gestorben und der Mann hatte Trost gesucht, indem er zu seiner alten Liebe zurück­kehrte. Alles war auch gut gegangen, bis zu der Zeit, wo die Dame ihn am Altar verließ und sich entschieden weigerte, ihr Jawort zu geben.

* Schnellzug und Bummelzug. In der Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen findet sich folgende bemerkenswerte Mitteilung: Man ist gewohnt, es als wohl­begründete Thatsache hinzunehmen, daß die Kosten für die Schnellzugbeförderung beträchtlich höher sind als die für gewöhnliche Personenzüge. Bei näherem Augenschein jedoch drängen sich Zweifel hieran in verschiedenen Richtungen auf. Zwar ist das Wagenmaterial der Schnellzüge wertvoller, die Abnützung aller bei der Fahrt in Mitleidenschaft ge­zogenen Bahnteile größer, aber auf der anderen Seite be­dingt die längere Fahrzeit des Personenzuges einen Mehr­aufwand für Personal, Beleuchtung, Wagenheizung. Wie steht es nun mit dem Aufwand an Maschinenkraft und ihrer Quelle, dem Kohlenverbrauch? In Bezug auf diesen sind in Amerika sehr beachtenswerte Versuche gemacht worden, durch die man ermittelt hat, welche Kosten durch das An­halten von Zügen auf kleineren Zwischenstationen verursacht werden. Die Versuche fanden auf einer Strecke 198 Kilo­meter Länge statt, und zwar mit zwei Zügen, von denen der eine die ganze Strecke, ohne anzuhalten, zurücklegte, während der andere auf vierzehn Zwischenstationen zum Stillstehen gebracht wurde. Der Schnellzug legte 80 Kilo­meter in der Stunde zurück, während der Führer des Bummelzuges" beauftragt war, die auf den Stationen verlorene Zeit nach Möglichkeit wieder einzuholen. Die Lokomotive des letzteren Zuges verbrauchte für Zurück­legung der gesamten Strecke 11400 Pfund Kohlen, der Schnellzug dagegen nur 10317 Pfund; ein Unterschied von nahezu einer halben Tonne Brennstoff. Für die nicht an­haltenden Züge ergaben sich somit nicht unbeträgtliche jähr­liche Ersparnisse.

Universitäts Nachrichten.

Heidelberg. Der Prlvatdozent der Nationalökonomie und der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität Dr. phil. und jur. Karl Kindermann wurde zum außerordentlichen Profeffor ernannt

Wien. Der Privatdozent an der hiesig« Universität Dr. Alfred Ritter v. Wretschko wurde zum außerordentlich« Pro­feffor des deutschen Rechtes und der österreichischen ReichSgeschtchte an der Universität Innsbruck ernannt.

Humoristisches.

* Richtige Diagnose. Patient:Nun sagen Sie mir auf­richtig Herr Profeffor, wie steht eS mit meiner Lunge?" Prof.. Etwas angegriffen, daS ist nicht zu leugnen, aber solange Sie leben, reicht sie."

* Verzweifelter Ausweg. A.:. . . Jsts denn wahr, daß Du Deine Köchin, die alte, wüste Person, heiraten willst?" Jung­geselle:Allerdings! Weißt Du, sie kocht halt so miserabel, daß ich's nimmer aushalten kann. Kündigen läßt sie sich nicht, tnS Wirtshaus darf ich auch nicht da bleibt mir nichts anderes übrig, alS ich heirat' sie und nehm' mir eine andere Köchin!"

Schiffsnachrichten

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch btt Agent« 6erl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 6. Septbr. (Per transatlantisch« Telegraph.) D« Doppelschraub« - Postdampfer H. H. Meter, Eapitän C. Steenckw, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 5 Uhr nachmittags wohlbehaltm in Baltimore angekomm«.

Der PostdampferWesternland" derRed Star Line" tu Ant­werpen ist laut Telegramm am 5. September wohlbehaltm in Rea- Vork angekommen.

Verkehr, Kau- md Vatksmrtschast.

Limburg, 6. Sept. F r u ch t m a r k t. Rote. Weizen, neuer, Mk. 13.39, weißer Weizm Mk. 00.00, Korn, neues, Mk. 10,92, Gerste Mk. 0,00, Hafer, aller, Mk 0.00, neuer Mk 6,50.