Ausgabe 
6.6.1899 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Menschen untereinander und zum ganzen durch Gesetze ge­regelt werden, um so beschränkter wird das Gebiet, auf dem der freie Wille, die Sitte, die moralische Pflicht sich bethätigen. In demselben Maße aber muß sich der Klaffen- und Interessengegensatz schärfen,- der Ruf der einzelnen Bevölkerungsgruppen nach Schutz vor einander wird immer dringender und die Zahl der Gesetze, die diesen Schutz ge­währleisten sollen, wird Legion. Wir sehen in der Entwick­lung zum Rechtsstaat einen notwendigen Fortschritt, aber wir verkennen nicht, daß dieser Entwicklung Schattenseiten anhaften, gegen die von Staats- und Gesetzwegen nichts ausgerichtet werden kann. Hier ist der Punkt, wo die . Kirche als Führerin der ethischen Kräfte einzusetzen und mit aller Macht die Erkenntnis zu fördern hat, daß auch die moderne Gesellschaft nicht blos nach Rechtsgrundsätzen auf­gebaut und erhalten werden kann, sondern daß auch heute die Charitas eine große, soziale Aufgabe zu lösen hat. Die Charitas ist aber nicht die Wohlthätigkeit im Sinne der mittelalterlichen Kirche, sondern modernes Pflichtgefühl, das den einzelnen in seinem Egoismus beschränkt und ihm Leistungen zu gunsten der Gesamtheit auflegt, die dort anfangen, wo das Gesetz aufhört. Dieses Pflichtgefühl, das im Jnteressen- streit der Parteien betäubt zu werden droht, in allen Ständen , zu fördern und zu praktischer Thätigkeit zu erziehen, das , ist ein wahrhaft sozialer Dienst, den die Kirche der Gesell­schaft leisten kann. Auf diesem Wege hoffen wir auch den Evangelisch-sozialen Kongreß fortschreften zu sehen.

I männliche Erscheinung und ein Sänger voller Noblesse, I Adolf Müller gehört zu den Künstlern, die man wieder und I immer wieder gern hört. Die Tenor-Partie hat em junger un« I bisher noch unbekannter Sänger, Herr W. Schmidt au8 Stettin übernommen, sein Erscheinen verdanken wir dem Empfehlen unseres Univerfitäts - Musikdirektors, und boi genügt vollkommen.

** Schützenfest. Die Sitzung, die der Musik- und Lev gnügungsausschuß am Freitag abhielt, vereinigte die Ver tretet fast aller hiesiger Vereine zu gemeinsamem Thuu Es handelt sich hier um eine Beratung bezüglich der Aul führung des Festspiels, eines großartig angelegten, tich j empfundenen Werkes, das die Geschichte und Geschicke bti deutschen Volkes vom Altertum bis zu der neuesten Zei durch hochpoetische Schilderung und bildliche Darstelluwi seiner bedeutungsvollsten, anerkanntesten Momente toiebex gibt. Da der Schützenverein allein nicht die nötige Anzah von Personen (etwa 150 Damen und Herren) für dari großartige Unternehmen stellen kann, so hatte man die Herrei Vorsitzenden fast aller Vereine Gießens zugezogen, die de« Festspiel das wärmste Interesse entgegenbrachten und ver sprachen, in ihren Vereinen nach Kräften für die Sach einzutreten. Somit ist die Aufführung des Festspiels an dritten Festtage, also am 4. Juli gesichert. Die dazu er forderlichen Kostüme stammen aus den ersten Kostümfabrike» und werden, ebenso wie die elektrische Bühnenbeleuchtung sehr wesentlich zum Gelingen der Bilder beitragen.

* Gelegentlich des bevorstehenden Schützenfestes soll ein < Festzeitung in sechs Nummern ausgegeben werden, bereu Verlag die v. Münchow'sche Druckerei übernommen ch- Wenn nun auch schon eine ganze Reihe einheimischer w* arbeiter für Ernst und Humor gewonnen sind, so blühe« doch sicher im Verborgenen noch viele der Redaktion un­bekannte Dichter, deren Werke genügenden Raum vorauf gesetzt einen passenden Platz in der Festzeitung find^ würden. Alle diese Damen und Herren seien des­halb freundlichst aufgefordert, Poesien ernsten und heiterem Inhalts, mit oder ohne Bezug auf das Schützenweseu, unsere Vaterstadt u. s. w., hochdeutsche oder Dialektdichtungen humoristische Dialoge u. dgl. vertrauensvoll an die Re daktion, Nordanlage 21III, einzusenden.

** Der ne« ernannte Kommandeur des Kaiser Wilhelm Regiments, Herr Oberstleutnant v. Dewitz sowie Hev Major Winter berge r sind hier cingetroffen und im Hot« Großherzog von Heffen abgestiegeu.

Land; Verhandel! Landwirt Verbrechen streitet mit Hat. Je, belastungszi erschienen v katy hat, W zu «I , Worbt bt Donnntzta Fischer H inzwijchta

Vor größi

Wien, 4. Juni. Nachdem die von'den Sozialdemokraten geplante Versammlung im Musikvereins-Saale behördlich verboten ist, fordert die Arbeiter-Zeitung die Arbeiter auf, einen einstündigen Korso auf der Straße abzuhalten. Die Polizei trifft umfaffende Maßregeln zur Verhütung von Demonstrationen.

Wien, 4. Juni. Die in der Druckerei derDresdener Zeitung" in Dresden herausgegebene Flugschrift:Der Ernst der ultramontanen Gefahr" ist in Oesterreich ver­boten worden.

Budapest, 4. Juni. Wie verlautet, begeben sich die ungarischen Minister erst am Mittwoch nach Wien.

Budapest, 4. Juni. Der Präsident des Abgeordneten­hauses, Per cz el, hat dem Redakteur desMagyar Hirlap", Alexander Fenyoe, seine Zeugen gesandt, um für die Veröffentlichung eines beleidigenden Artikels, betitelt: Perczel und die Arbeiter-Zeitung" Genugthuung zu fordern.

Paris, 4. Juni. Die Frage, welche dem in Rennes zusammentretenden neuen Kriegsgericht vorgelegt werden lautet: Ist Dreyfus schuldig, im Laufe des Jahres 1894 mit einer fremden Macht gegen Frankreich in Ver- ; bmdung gestanden zu haben. Für die Wahl von Rennes als neuen Ort des Kriegsgerichtes entschied der geräumige Saal des dortigen militärischen Gerichtsgebäudes. Die Verhandlung findet in voller Oeffentlichkeit Anfang August statt. Der Instruktions-Chef Carro in Rennes funktioniert als Regierungs-Kommissar, der Kapitän a. D. Jacquier als Referent, der Korps-Chef General Lucas wird unter den Offizieren des 10. Armee-Korps die Kriegsrichter zu wählen haben.

Paris, 4. Juni. Der Gouverneur von Guyana tele- I graphierte an die Regierung den Inhalt eines ihm von Dreyfus zur Beförderung an den Kriegsminister über- I gebenen Briefes. Darin bittet Dreyfus in Anbetracht seines Gesundheitszustandes um rasche Justiz.

gegen 5645 im April oder nach Abrechnung der aus­gefallenen ganzen und halben Tage pro Badetag 251 Bäder gegen 221 im Monat vorher. Der Besuch im einzelnen hat sich verteilt wie folgt:

Schwimmbad 3347 Männer, darunter 760 zu 10 Pf.,

809 Frauen, 344 10

Wannenbäder 1. Klasse 261 Männer, 66 Frauen,

2. 668 393

Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 74 Männer, 23 Frauen,

Brausebäder zusammen 1136 (gegen die seitherige Höchst- zahl von 895 im Monat April).

Die Personenwage wurde von 140 Personen benützt, das Bad von 36 Personen besichtigt.

Am 20. Mai (Samstag vor Pfingsten) hat sich seit Eröffnung des Bades der stärkste Tages besuch ergeben mit zusammen 830 Bädern, worunter 428 Schwimmbäder, 223 Brausebäder, 26 Wannenbäder 1. und 147 Wannen­bäder 2. Klasse.

Lokales und Provinzielles.

Gießen, den 5. Juni 1899.

Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 3. Juni u. a. Seine Großh. Hoheit den Prinzen Heinrich, den Generalmajor v. Madai, Kom­mandeur der 79. Infanterie-Brigade, den Oberst Beck, Kommandeur des Großh. Gendarmerie-Korps, den Major Clausius, aggregiert dem Infanterie-Regiment Kuiser Wilh^m (2. Großh. Hess.) Nr. 116, den Generalarzt Dr. Großhirn, Korpsarzt des 18. Armeekorps, den Kreis­amtmann Frhrn. Schenck zu Sch meins berg von Gießen, den Professor Dr. Röschen von Laubach, die Professoren bi*. W. Wien und Dr. Jul. @eÖtfert von der Landes- Universität Gießen, den Oberamtsrichter Süffert von Bad Nauheim. ' * Jpf &

. ** Aus dem Großh. Ministerium, Ernennungen rc. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Alleranädiast geruht, am^3. ds. Mts. den Forftaffessor Karl R am spe ck aus Alsfeld zum Ministerialsekretär, die Registratur- assistenten Konrad Schmitz und Karl Weil zu Ministerial- registratoren bei dem Ministerium der Finanzen- den MiNisterialkalkulator bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen August Horn zum Hauptsteueramtsassistenten bet dem Hauptsteueramt Mainz; den Revisionskontrolleur bei d^sem Amt Karl Schmidt zum Ministerialrevisor bei bLd Ministeriums der Finanzen; den Statlonsassistenten bei der Station Darmstadt der Main- ^ar@,lCnba^ $nebrid> Wilhelm Beck zum Stations- ®JS!lon Darmstadt gnnannter Bahn zu er* atekrhÄ Steuerassessor Hermann Spanier aus ^,^^a^ ?en Charakter als Finanzaffeffor zu verleihen. , , ,.^8 dem Genchtsdienst. Durch Entschließunq Groß* herzoglichen Ministeriums der Justiz ist der Größtmögliche .

^Wachtel in Groß - Umstadt bis zum 1 i Aushilfe als Richter bei Großh

Amtsgericht Bad Nauheim beauftragt worden

* Gießener Bolksbad. Der Besuch des Bades im ab- gelaufenen Monat Mai weist - ungeachtet des durch die ^/bßung des Bades an den Fest- und Feiertagen be­dingten Ausfalles durchgängig eine Zunahme gegen den Vormonat auf: insgesamt wurden abgegeben 6777 Bäder

* Die Jubelfeier des 25jahrige« Bestehens des Krieger- Vereins Gießen nahm am Samstag Abend mit einem Kommers lieber Meuser'schen Bierhalle (Förtsch) ihren Anfang. Der langjährige Vorsitzende des Vereins, Herr Karl Mayer, richtete an die Erschienenen, worunter das Offizierkorps des hiesigen Regiments, die Vorstände der übrigen militärischen Vereine u. s. tu., die Begrüßungs­ansprache; er warf einen Rückblick auf die kurz nach dem großen Kriege von 1870/71 erfolgte Gründung des Vereins, und wie sich derselbe, treu seinen Zielen: Pflege der I Kameradschaft, gegenseitige Unterstützung in Fällen der I Not, Anhänglichkeit und Treue zu Kaiser, Landesfürst und I Vaterland, bisher entwickelt, gedachte der inzwischen durch I Dod ausgeschiedenen Mitglieder, sowie der noch lebenden Gründer und sprach die Bitte um Erhaltung der dem I Verein bisher bewiesenen Sympathien aus. Dem Schaft I der Vereinsfahne fügte er drei Nägel ein, den ersten zum Zeichen der Liebe zu Kaiser, Reich und Landesfürst, den zweiten zu Ehren der Kriegerkameradschaft Hassia, den dritten zu Ehren des Jubelvereins. Der alten Sitte der Kriegervereine folgend, zuerst derer zu gedenken, die an der Spitze des Reiches und unseres engeren Vaterlandes stehen, brachte Herr Mayer ein dreifaches Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Königl. Hoheit den Großherzog aus. Herr Amtsrichter Wiener ergriff hierauf das Wort, um im Auftrage des Landesverbandes dem Kriegerverein sowie dessen Präsidenten, Herrn Mayer, ein Ehrendiplom als Anerkennung für deren Verdienste um die Förderung und Pflege der Kriegervereinssache zu überweisen. Das daraus ausgebrachte Hoch galt dem Kriegerverein Gießen. Hierauf überreichte HerrMayer Herrn Zahnarzt C.W.K o ch das Diplom alsEhrcnmitglied als sichtbaresZeichen der Anerkennung für die Verdienste, welche sich Herr Koch um die Pflege der Verwundeten im Kriege 1870/71 erworben. Der Schriftführer des Vereins, Herr Möbus, teilte hierauf mit, daß der Kriegerverein beschlossen habe, Herrn Mayer m Anerkennung seiner langjährigen Wirksamkeit als Vor- | sitzender zum Ehrenpräsidenten zu ernennen. Herr Mayer nahm hierauf nochmals das Wort, um die Namen derjenigen Kameraden mitzuteilen, welche den Kriegerverein mitbegründet haben und welche der Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt hat. Es wurden die betr. Diplome überreicht den Herren Jakob Balser, Louis Emmelius, Fritz Flimm, Dr. Fritz Haupt, Max Hochstaetter, Emil Pistor (jetzt in Freiburg), Philipp Schäfer, Karl Vogt II., Hch. Lotz, Herrn. Douglas, 1 Rtttmeist. a. D.,Hch. Wallach, Georg Merkel, Gerhard Kliugel- höfer. Herr Mayer brachte schließlich ein Hoch auf die neuen Ehrenmitglieder aus. Den Dank für diese Ehrung stattete Herr Zahnarzt Koch ab. Namens des Veteranen-Vereins überbrachte Herr Petri die Glückwünsche, begleitet mit einem Hnrrah auf den Kriegerverein. Der gestrige Fest­sonntag wurde eingeleitet durch einen Weckruf der Regiments- | Uiusik. Um 121/, Uhr wurden die mit der Eisenbahn an- ! gekommenen Kriegervereine zum Festplatz geleitet. In dem Festzug, welcher sich um y23 Uhr vom Wallthor aus in Bewegung setzte, marschierten ca. 50 Kriegervereine und Deputationen von solchen und eine Anzahl hiesiger Vereine mit insgesamt 55 Fahnen. Nach Ankunft auf dem Fest­platze und Aufmarsch der Vereine vor dem Musikzelt wurden die Vereine zunächst von Herrn Oberbürgermeister Gnauth re9S!t'unb bcr Kriegerverein Gießen zu seiner Jubelfeier beglückwünscht. Herr Oberbürgermeister Gnauth zeichnete trefflich die Ideale und die Aufgaben, die sich die Krieger­vereine gestellt, hob die Teilnahme der Stadt Gießen und ihrer Einwohnerschaft an der Feier hervor, und sprach die Hoffnung aus, daß der Kriegerverein Gießen einer glück­lichen Zukunft entgegengehen möge, und daß, wenn auch die wirkenden Männer wechseln, der Geist in demselben der­selbe bleiben möge. An erster Stelle aber möge Ausdruck gegeben werden der Liebe zu Kaiser, Reich und Vaterland, weshalb er die Festversammlung ersuche, mit ihm einzn- i summen in den Ruf: Se. Majestät der Kaiser, Se. Königl Hoheit der Großherzog, sie leben hoch! In der nun folgenden von Herrn Pfarrer Dr. Naumann gehaltenen Festrede gedachte der Redner zunächst der Ereignissein 1870/71, nne sich nach denselben unser großes deutsches Vaterland kräftig entwickelt, welche Pflichten den Bürgern, besonders den Knegervereinen zum Schutz des Errungenen gegen Angriffe von außen und innen obliegen, wie es gelte, zusammen- zuhalten. Mit Genugthuung wies hierbei Redner darauf hin, daß trotz des Bestehens dreier Kriegervereine in Gießen Wi^rspruch und Feindschaft zwischen ihnen nicht bestehe. I Nachdem Herr Pfarrer Dr. Naumann noch derjenigen ge- I dacht, die den Kriegerverein Gießen bisher geleitet und besonders die Verdienste des Vorsitzenden desselben, Herrn Mayer, I h-rvorgehoben, ermahnte er, allzeit eingedenk zu sein des Gelöb­nisses: Mit Gott für Kaiser und Reich, für Fürst und I Vaterland, und brachte dann ein Hoch aus den Jubelverein und I seinen Vorsitzende» aus, Herr Oberstleutnant Petzel I

begrüßt- und beglückwünscht- im Namen des SSerr. und des Regiments den Kriegerverein: demsilben-eny vergönnt sein, allezeit von den schönen -zielen des beseelte Männer an der Spitze zu habem Ein nnrt,^ T H°ch auf Kaiser und Großherzog bildete den Schl?eT* Ansprache, Herr Medizinalrat Dr. «ogii? brachte als Vertreter der Hassia die Anerkennnna "b,rS; svr das was der Krwg-rv-r-in Gießen bisher oetban Ausdruck, Sein Hoch galt der hessische, Kameradschaft, Fräulein Bommersheim üb». hierauf unter einer in poetischer Form gehaltenen An»x? von den Frauen und Juugsrauen des Kriegervereins n I ' Fahnenschleife, di- der Vorsitz-nd- unt-r ÄuSdÄ ' Dankes und einem Hoch aus die Frauen und Töckn» 5 Krl-g-rverelns -ntgcgeunahm, Herr Rittmeister > Douglas überreichte eine von den Ehrenmitalied^ L stift-'- Schleife, Herr Waldecker -ine 2'*V Kriegerverein Darmstadt und Herr Rödigcr im «ufo* I des Marinevereins Gießen einen Fahnennaqel T'

Mayer dankte nochmals auch für diese Spenden und br * | ein Hoch auf die Kriegerkameradschaft Hassia aus. - ;

Festakt schloß die von Herrn Dickore Uorq'enomeJ1 Ueberreichnng von 63 Erinnerungsschleifen an die N^' welche am Festzug teilgenommen. Bald entwickelte s auf dem Festplatze ein frohes Treiben. Der lanae durch die Stadt und der Festakt hatten ein entschied.. Verlangen nach Erfrischung zur Folge, dem die Vorhang Wirtschaften, dank getroffener Vorbereitungen, auch voll -i ganz entsprechen konnten. Besondere Anerkennunq^ Gäste sanden die dem Tage angepaßten, marfiqen Qläiv der Regimentsmusik unter Meister Kraußes bewährt Leitung. Am Abend waren es die von der bieLr Turnerschaft gestellten Leiterpyramiden, denen öcrbicnki Bei fall gezollt wurde, und daß die Festleitung auch einen auia Einfall gehabt, als sie den Tanz aufs Programm eßtt I bewies die überaus zahlreiche Inanspruchnahme des dafür hergerichteten Podiums. Dem immer vorhandenen Je dürfnis nach Postkarten hatte die Firma ErnstJalst r durch Herausgabe einer eigens für die Feier bestimmte Postkarte Rechnung getragen. Die Karte zeigt neben bt« Bilde der Stadt Gießen das der Vollendung unb btmn&tyvn Aufstellung entgegengehende Kriegerdenkmal, wodurch k-, Karte auch nach dem Feste verwendbar bleibt. t- heutige Tag, der in Bezug auf das Wetter dem Feste eb?r, günstig ist, wie seine beiden Vorgänger, bringt am M mittag Konzert und Volksbelustigung, am Abend Sottr^ des Bauer'schen Gesangvereins und Feuerwerk.

** Akademischer Gesang Verein.HaydnS" Schöpsunc am Mittwoch dem 14. Juni. Wie aus dem Juseratenlv'. ersichtlich, ist der Billet-Verkauf für die Aufführung bn Schöpfung" eröffnet, woraus wir Interessenten hinini! besonders aufmerksam machen. Eine Anzahl eifriger M freunde hat bereits unseren ersten Hinweis benutzt, um sich schöne Plätze zu sichern; wir möchten daher Liebhabern sw die so sehr begehrten Eckplätze raten, schleunigst sich j» Challier zu bemühen. Gleichzeitig möchten wir auf bie ausgezeichneten Solokräfte Hinweisen, die der Verein io glücklich war, zu gewinnen. In erster Linie steht ba bit Vertreterin der Sopranpartie, die Kammersängerin Fraulem Hiller, die uns ja allen als eine vortreffliche Künstlem wohlbekannt ist und die unbedingt eine hervorragende Zug­kraft bilden muß. Ihr schließt sich würdig unser lang­jähriger Freund, Herr Adolf Müller an, eine prächtig

♦i JflS h A »ft

I lau» ,w, 'M in I'.

i eiWbel®. I Stoifn0?

I ««gtni* 11*

1 Ä--!

Sonntags W®* . erfreut«/ s,sies wenig'

W Ihre L°

jstitbbe Hemeindera' ' Darmstadt

i jnitteilt, ha i wegen bei : Hilfe des G i ml" will I | Mgiger B : zuletzt auch i in Darmsta! : Journal" t auf den 2Bei ! hiesige sozial- kündigt an, Betastung

W »erde. nicht, wir' nommen, s das Traget den Disch

L Mi nahm folg, 2. Pokornt rungssahre 3. DöngeS (Mainz) u 1. Seitab (Wlainj). 8i 2. Seischaö scheu'. 1. \ hauytscheu! Hatzmauu bemoorgabe Duill (Oie1 Ul Dahl des! Wahl auf

Ans 5 Flörsheim Gedenktase Hause hat! Quartier

. In der Aktin

L-

Ja

LAb-ill

SS«