Ausgabe 
6.4.1899 Erstes Blatt
 
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tt Lich, 4. April. Der Gunst der Witterung und dem Umstande, daß wegen ausgebrochener Klauenseuche in Laubach und Friedberg keine Märkte abgehalten werden konnten, war es wohl zuzuschreiben, daß der heutige Schweine­markt einen so außergewöhnlich starken Antrieb zeigte. 800 bis 900 junge Schweine aus der Umgegend von Lich, ja aus Stangenrod und Beltershain nach der einen, aus Wölsersheim und Gettenau nach der anderen Seite waren

als einheitliches Ganzes, so wie er im weiteren Gebiet der Preuß. Hess. Staatsbahnen besteht, erfolgen. Einzelne Be­sonderheiten des früheren Tarifs aufrecht zu erhalten, war nicht angängig. Zur Ueberleitung des früheren Zustandes in den künftigen ist in dem am 1. Oktober 1898 in Geltung getretenen Tarifs vorgesehen, daß erst mit dem 1. April d. I auch die Bestimmungen der Hess. Ludwigsbahn über Schüler­zeitkarten außer Kraft treten. Es handelt sich daher um keine neue Maßregel, sondern lediglich um Durchführung der Tarifbestimmungen. Eine Ausnahme gegenüber diesem Tarif zu machen, ist durch § 7 der Verkehrsordnung ver­boten. Ihrem Anträge kann daher nicht entsprochen wer­den. gez. Falkenberg." Es läßt sich nicht leugnen, daß die Preissteigerung der Schülerzeitkarten in den betr. Kreisen große Mißstimmung hervorgerufen hat, da sie die davon Betroffenen schwer schädigt. Die angekündigte Interpellation in der Zweiten Kammer wird zeigen, ob nicht doch auf irgend eine Weise Abhilfe des durch die Fahrpreiserhöhung eingetretenen Mißstandes erzielt werden kann.

zu» Berkaus auSgebote«. Im Verhältnis z», Aatrird waren Nachfrage und Kauflust geringer als in vergangeie» Jahre», die Preise etwas gedrückter, doch wurden auch tt6t schöne Preise erzielt, so z. B. für Ä bis 10 Wochen ob. Schweine 42 bis 46 Mk., aber auch 48 bis 51 Mk.

das Paar. Ein weiterer Grund für die niederen ist der, daß die Saatkartoffeln in diesem Frühjahr sehr qt sucht sind und deshalb so teuer bezahlt werden, daß fit mancher nicht als Schweinefutter verwenden mag, ttotzde» der Preis für Mastvieh etwas gestiegen ist.

sich gegenseitig ablösen, im vorpostendieust, im Patrouillen­dienst usw. Selbst bei größeren Gefechten folgt eine Re­serve ohne Gewehr, die in die Reihen einspriugt, wenn einer fällt, und Gewehr nebst Munition aufnimmt. Daher kommt es, daß die Amerikaner keine Gewehre und Munition finden, »nd selten Verwundete, ja sogar Tote. Die Soldaten haben den Befehl, nur auf Ziele zu schießen, niemals ins Un- gewiffe oder in unüberlegtem Schnellfeuer. Der Plan Aguinaldos geht dahin, unter allen Umständen eine Schlacht zu vermeiden, die Amerikaner unaufhörlich zu belästigen und ihre Truppen dadurch zu ermüden. Besonders machen sie nach 9 Uhr abends bis zur Morgenstunde Ueberfälle nut Leuten, die den Tag über geruht haben, dann werden diese abgelöst, frische Mannschaften nehmen ihnen die Gewehre ab, und versehen am Tage den Dienst. Darauf kommt wieder ein stärkerer Angriff gegen Mittag, bis nachmittags 4 Uhr, wenn die Sonne am stärksten brennt. Er zwingt die Amerikaner dadurch oft, ihre Truppen längere Zeit im freien Felde der Sonne auszusetzen, so kommen mehr Mann­schaften um Leben und Gesundheit, als durch die Kugeln der Eingeborenen. Das ist der Zweck von Aguinaldos Taktik. In letzterer Zeit kommt noch eine Neuerung hinzu, welche die Amerikaner aufs höchste nervös macht: Agmnaldo hat nämlich neuerdings Patronen mit rauchlosem Pulver. Woher er sie bekommen hat, ist unbekannt. Wenn die Filipinos Munition genügend haben und diese scheint reichlich vorhanden zu sein so könnte sich mit ihnen noch ein tüchtigeres Heer als das amerikanische zu Tode siegen.

bieten.

** Schülerfahrkarten. Man schreibt demD. T. A." Die bevorstehende Erhöhung des Fahrpreises für die Schülerzeitkarten hat bekanntlich einzelne Landtags­abgeordnete zu einer an die Großh. Staatsregierung ge­richteten Interpellation veranlaßt. Die Regierung dürfte indessen schwerlich in der Lage sein, die Preissteigerung ab­zuwenden. In dieser Vermutung bestärkt uns ein Bescheid der Königlich Preuß. Großh. Hess. Eisenbahndirektion zu Mainz, welchen dieselbe auf ein Gesuch um Fahrpreis­ermäßigung in einem Spezialfalle ergehen ließ. Behufs Vermeidung zweckloser Schreibereien möchten wir die in- teressiertern Elternkreise hierauf aufmerksam machen. Die erwähnte Entscheidung hat folgenden Wortlaut:Mainz, 28. März 1899. Zum gefl. Schreiben vom 27. d. M. Die Durchführung des am 1. Oktober 1898 in Kraft ge­tretenen Staatsbahnpersonentarifs mit seinen vielfachen Er-

ih» zu eine« vorbereitenden Ausschuß vereinigt: Ober- i ftnanzrat v. Biegelebeu, Rechtsanwalt Grünewald, Oberst Frhr. v. Huene, Geh. Hofrat Prof. Dr. Lepsius, Dr. W. Merck, Gymnasialdirektor Nodnagel, Rechtsanwalt Dr. Osann II., Baukdirektor Parcus, Kabinettsrat Römheld, Staatsminister Rothe Exz., Beigeordneter Schliephake, Kabinettssekretär Dr. Balckenberg und Stadtverordneter O. Wolfskehl. Wie man uns weiter mitteilt, hat dieser | vorläufige Ausschuß zum Zweck der Bildung eines Landes- | ausschusses mit einer größeren Anzahl von Herren aus den . übrigen Städten des Landes Fühlung genommen, und es 1 wird voraussichtlich in aller Kürze dahier eine Versammlung abgehalten werden, in der derFlottenverein für das Großherzogtum Hessen" endgiltig begründet wird. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog soll seine Bereitwilligkeit erklärt haben, als Protektor an die Spitze dieses Vereins zu treten.

* BäckervereinFrnhanf". Am zweiten Öftertage feierte der hiesige BäckervereinFrüh auf" sein dies­jähriges Tanzkränzchen im Festsaale (Cafs Leib). Das Programm, vorwiegend aus theatralischen Aufführungen be­stehend, wurde gut durchgeführt. Besonders reichen Applaus erntete das TheaterstückDie Verlobung in der Backstube". Auch für sonstige Unterhaltung war gesorgt. Der Bäcker­vereinFrühauf" hat es bisher verstanden, seinen Mit­gliedern und Gästen genußreiche Stunden zu bereiten. Ein gut arrangierter Tanz bildete den Schluß der schönen Feier. Wie üblich, fand am folgenden Nachmittag ein Ausflug nach demSchützenhaus" statt, und war auch hier für Unter­haltung und Amüsement gesorgt.

Polizeibericht. Am Hellen Karfreitag nachmittag entblödete sich ein jugendlicher Schlingel von 13 Jahren nicht, im Vorübergehen am ^Seltersweg die Wand eines neu hergestellten Hauses mit seinem Stock die Kreuz und die Quere zu zerkratzen, sodaß die dem Hause auf diese Weise beigebrachtenKreuze" schon von ferne auffallen. Schade, daß der Eigentümer, wie dies in der Regel nach der stattgehabten Ermittlung des Thäters geschieht, keinen Strafantrag wegen Sachbeschädigung stellt. Als gestern vormittag der Leichenwagen vom Friedhof abgefahren und in der Licherstraße angekommen war, scheuten plötzlich die Pferde und gingen samt Wagen über die Böschung hinunter durch. Auf dem Felde gelang es dem Leiter des Fuhrwerks erst wieder, die Tiere zum Stehen zu bringen, es war hierbei die Deichsel des Wagens ab­gebrochen. Vorher schon soll auch in der Ludwigsstraße während des Leichenzugs ein kleiner Zwischenfall durch dieselben Pferde vorgekommen sein. Als Ursache gilt, daß die Tiere erst vor kurzem angekauft sind und sich noch nicht eingewöhnt haben. Am vorigen Samstag abend wurde im Volks bad, in dem Raum für Schwimmbad, einem Badenden aus seinem Portemonnaie 25 Mark gestohlen. Derselbe hatte sein Portemonnaie in das verschließbare Kästchen der Zelle gelegt und den Schlüssel in seine Westen­tasche gesteckt, hatte aber beim Verlassen des Bades ver­gessen, sein Portemonnaie aus dem Kästchen an sich zu nehmen. Als er zurückging, sein Portemonnaie zu holen, fand er das Kästchen verschlossen, auch das Portemonnaie noch in demselben, jedoch fehlten 25 Mark des Inhalts. Gelegentlich der polizeilichen Untersuchung stellte sich heraus, daß sämtliche verschließbare Kästchen gleiches Schloß und gleiche Schlüssel haben und somit gar keine Sicherheit

Aus der Zeit für die Zett.

Bor 371 Jahren, am 6. April 1528, ft.rb zu 9^. berg der Maler, Bildner, Kupferstecher und Holzschneider Albrecht Dürer. Von Rafael als ebenbürtig anerfans: von Mit- und Nachwelt gefeiert, schuf er eine Menge btr vortrefflichsten Werke, Porträts, große Gemälde, bilder, Holzschnitte, Kupferstiche und plastische Arbeiten, ölt sich durch hervorragende Charakteristik, tiefe PhaMüe^tz naturgetreue Darstellung auszeichnen. Dürer ttat Mathematiker, geschätzter Schriftsteller und ein - w,T Mensch. Er wurde am 21. Mai 1471 zu Nürnberg grb°«i

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lands entweder gleichzeitig oder am Sonntag Jubilate zur Erhebung kommt, und sich also als eine evangelische Gesamt­leistung darstellt. Der Ertrag der Kollekte ist durch die Dekanate unmittelbar an das Oberkonsistorium einzusenden und die Ziffern aus den einzelnen Gemeinden unter die Ziffern der übrigen Kirchenkollekten in den statistischen Ver­zeichnissen einzutragen.

* Flotten - Verein. Nachdem bereits in mehreren anderen Staaten des Reiches ganz neuerdings noch in Mecklenburg mit der Gründung von Flottenvereinen vorgegangen worden ist, beginnt dieser Gedanke auch in unferm Großherzogtum greifbare Gestalt anzunehmen. Wie demDarmst. Tägl. Anz." aus guter Quelle mitgeteilt wird, hat hierzu Se. Exz. der Herr General Wernher die Anregung gegeben, und es haben sich bereits vor einigen Wochen auf feine Einladung folgende Herren mit

(Eifenbahnverwaltung) zu erteilen.

** Das Verordnungsblatt für die evangelische Kirche des Großherzogtums Hessen Nr. 5, ausgegeben am 29. März, enthält folgendes Ausschreiben des Großh. Ober­konsistoriums an die evangelischen Pfarrämter und Kirchenvorstände vom 24. März 1899: Nachdem Se. Kgl. , ----------v . , . - .

Hoheit der Großherzoq zu bestimmen geruht haben, daß I Mäßigungen gegen den früher bestehenden Tarif konnte nur iOiefemW am Sonntag Misericordias Domini (16. Sptil) 1 «- *- - -

eine allgemeine Kirchenkollekte zum Besten des Baues der Gedächtniskirche der Protestation von 1529 zu Speyer er­hoben werde, wollen Sie dieselbe am Sonntag vorher in Ihrer Gemeinde ankündigen und empfehlen, und am be­zeichneten Sonntag erheben. Was zur Empfehlung dieser für den ganzen deutschen Protestantismus bedeutsamen und wichtigen Angelegenheit zu sagen ist, werden Sie u. a. aus unserem Ausschreiben vom 22. Oktober v. I. (Verordnungs­blatt Nr. 14) entnehmen. Ihre Gemeinden wollen Sie noch besonders darauf aufmerksam machen, daß die Kirchen­kollekte in dem größeren Teile des evangelischen Deutsch-

Vermischtes.

* Leipzig, 30. März. Erst jetzt wird bekannt, daß sitz bereits am 28. März im Stadtteil Sellerhausen ein rech folgenschweres Unglück zutrug. Eine Frau Spröde li(| ihre drei Kinder im Alter von 5, 2 und Vi Jahren, for- ein dreijähriges ihr zur Pflege überlassenes Kind allein i der Wohnung zurück, um einen notwendigen Gang zu h sorgen. Als sie wiederkehrte, fand sie das Zimwer r. Rauch gefüllt, die Kleinen aber betäubt vor. Dem rch herbeieilenden Arzte gelang es zwar, die Kinder in's Lrbn zurückzurufen, allein im Krankenhause sind heute das 5« nnt 2jährige Kind gestorben, der Pflegling schwebt in ficbenj. gefahr und nur das dreimonatliche Kindchen hofft man r, Leben erhalten zu können.

Lokales und MoomMes.

Gießen, den 5. April 1899.

Ans dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Groß­herzoglichen Ministeriums des Innern vom 28. März d. I. ist der Großh. Regierungsasseffor v. Bechtold in Darm­stadt vom 1. k. M. an bis auf weiteres aushilfsweise mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Kreisamtmannes bei dem Großherzoglichen Kreisamt Bensheim beauftragt worben.

* Heimgang des Provinzialrabbiners Dr. Levi. Gestern nachmittag ist unser ältester Mitbürger, der Großherzogliche Provinzialrabbiner i. P. Dr. B. Levi, im 93. Lebensjahre verschieden. Herr Dr. Levi hatte in der langen Zeit, während welcher er seines Amtes in der israelitischen Religionsgemeinde gewaltet, sich nicht nur der aufrichtigen Verehrung seiner Glaubensgenossen zu erfreuen, er genoß auch seines reichen Wissens, seines toleranten, allezeit liebens­würdigen Wesens wegen ungeteilte Hochachtung der gesamten Einwohnerschaft. Möge ihm die Erde leicht sein!

* * Die Zweite Kammer tritt am Dienstag den 18. April, vormittags 10 Uhr, wieder zusammen.

* * Bahnhofserwei'ternng. An die Zweite Kammer der Stände des Großherzogtums richtet sich folgendes Ansinnen Großh. Ministeriums des Innern: Von der zum Gelände der Neuen Kliniken in Gießen gehörigen und auf den Namen des Großherzogtums (Landeseigentum) im Grund­buch eingetragenen Grabenparzelle Flur XX Nr. 1834/10, Gemarkung Gießen, ist eine Teilparzelle von 16 qm zur Vergrößerung der Bahnhofsanlagen in Gießen erforderlich. Seitens des preußischen Eisenbahnfiskus wird unter Ueber- nahme der Kosten ein Kaufpreis von 1 Mk. 14 Pfg. für den qm gezahlt, sowie die Verflichtung auf dauernde In­standhaltung des Abzugsgrabens übernommen. Das in Rede stehende Unternehmen dient den allgemeinen Jntereffen und empfiehlt es sich, die fragliche Parzelle abzutreten. Mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs beehrt sich daher das unterzeichnete Mini­sterium an die Stände des Großherzogtums, zunächst an die Zweite Kammer derselben, das Ansinnen zu richten, die Zustimmung zum Verkauf eines Teils von 16 qm von der zum Landeseigentum gehörigen, in der Gemarkung Gießen gelegenen Parzelle Flur XX Nr. 183</10 zum Preise von 1 Mk. 14 Pfg. für den qm an das Königreich Preußen

Ameste Meldungen.

Depeschen des BureauHerold".

Berlin, 5. April. Der deutsche Gesandte in Freiherr v. Heyking, der wegen eines HalsleidensUxlaii erhalten hat, wird dem Vernehmen nach auf seinen Pvstn nicht mehr zurückkehren, da die schwierigen Verhältnisse r Ostasien eine längere Vakanz an der Spitze der Gesani schäft in Peking nicht zulaffen.

Berlin, 5. April. Nach einer Dalziel-Meldung aii Shanghai, welche demBerliner Tageblatt" aus Londc, übermittelt wird, wären bei dem neulichen Renkont- k zwischen Deutschen und Chinesen M« Denlschr verwundet und fünf Chinesen von deutschen Offizieren dur, Revolverschüffe getötet worden.

Wien, 5. April. Auf einem Schloß ÄjrUbab, das dem Großherzog von Toscana geW, f11* c dort zu Besuch weilende Fürst Karl zu Nfenvurg. Büdingen, dessen Gattin die Schwester des GrvßherM ist, im Alter von 61 Jahren.

Wien 5. April. Die Reichswehr bespricht den Zw,scher fall an der türkisch-bulgarischen Grenze und ächr die Befürchtung, daß der Fürst von Bulgarien, gekraii. durch die auf Andrängen der Türkei erfolgte Ausschließsnc Bulgariens von der Abrüstungs-Konferenz diese Affmre ci- willkommenen Anlaß betrachten werde, um die latente Bal - Krisis zum Ausbruch zu bringen.

Paris, 5. April. In militärischen Kreisen wird h Möglichkeit erwogen, die Revision des Dreyfus-Prozesse zu verhindern, indem einer der Geschworenen des Krieg; qerichts vom Jahre 1894 das Geständnis ablegt, w ihm während des ersten Prozesses em geheimes SchriM mitgeteilt worden fei. Das offizielle Geständnis dm- Illegalität würde alsdann den Grund zu einer einfach« Annulierung des Verfahrens geben. \

London, 5. April. Nach Washingtoner Meldungen hc Lord Salisbury Deutschlands Vorschlag der Einsam einer Kommission zur Regelung der samoanischen jwfl angenommen. Die Annahme bezieht sich nur auf M u.- gemeine Prinzip. Details sind noch nicht zu oertflM" Da die Vereinigten Staaten ebenfalls zugesagt habe . - an der Einsetzung bet Kommission nicht länger " Dr. Solf hatte in Washington eine längere KoßM dem amerikanischen Staatssekretär Hay.

Washington, 5. April. Der General OU» gradierte, er habe eine Proklamation an die W», erlassen, worin er ihnen die Politik der Vereinigten etaav. | auseinanderfetzt. In dieser Proklamation erklärt der « neral, daß die Vereinigten Staaten ihre Oberhoheit uver ganzen Archipel ausdehnen werde, und daß diejenigen, n _ sich der Macht der Vereinigten Staaten zu wide suchen würden, dies mit Gefahr ihres Lebens w» General Otis versicherte, die Philippiner wurden vollswnu Freiheit behalten, insoweit diese Freiheit mtt den ame schen Gesetzen in Einklang steht. Die Rechte de geborenen würden beachtet werden und die religiöse * gesichert sein. General Otis versicherte weiter, datz n letzten drei Tagen die amerikanischen Truppen

I Philippinern nicht mehr zusammengestvßen seien.

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