Rr. 386 Drittes Blatt. Dienstag de« 5. December
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Beiträge zum Genossenschaftswesen.
Kürzlich brachte der „Gießener Anzeiger" einen Artikel über „Landwirtschaftl. Genossenschaftswesen", dessen letzter Teil in fachmännischen Kreisen „allgemeines Schütteln des Kopfes" hervorrief. Da der Artikel auch in andere Blätter überging, soll hier zur Richtigstellung etwas beigetragen werden. Zunächst einige Worte darüber, „daß die Möglichkeit, auf bequeme Art ein Darlehn zu erhalten, für manchen verhängnisvoll werden kann". Der große Hess. Verband der landwirtschaftl. Genossenschaften feierte voriges Jahr sein silbernes Jubiläum; in dieser langen Zeit ist nicht bekannt geworden, daß einem Genossenschafter die Kapitalaufnahme verhängnisvoll wurde. Gerade darin besteht der Segen des Genossenschaftswesens, daß cs auch dem kleinen Manne möglich macht, Betriebskapital bei voller Sicherheit-- lcistung zu erhalten, ohne daß er erst wochenlang laufen und lamentieren muß, wenn er eine Hypothek machen, dafür enorme Gebühren erlegen oder an die Sparkasse gehen muß. Diese haben ganz andere Ziele und Zwecke. Der kleine Bauer soll nicht bloS Geld leihen, sondern sein Betriebskapital, wenn er eS eine zeitlang nicht nötig hat, auch verzinslich anlegen; er soll mit über die Kasse, das Kreditgeben und die Anschaffungen wachen helfen. Er soll in die Versammlungen kommen, hören, und wenn thunlich auch etwas sagen, nicht aber faul und träge auf der Ofenbank sitzen und den Mund aufsperren. In dieser Beziehung hat das Genossenschaftswesen Wunder gewirkt, während die Bezirkssparkassen außer den Wohlthätigkeitszwecken spurlos an dem geistigen Leben vorüberziehen. Wo das Genossenschaftswesen blüht, kontrolieren und regen sich die Genossen- schafter an, sie überwachen sich gegenseitig, aber nicht in gehässiger, sondern in freundlicher Weise. Dies ist die ethische Seite des Genossenschastswesens, die ganz besonders hoch angeschlagen zu werden verdient. Dadurch wird das leichtfertige Kreditgeben hintangehalten; Papierwirtschaft, Ankauf von Kaufschillingen, soll thunlichst vermieden werden.
Daß die Genossenschaftskassen angeblich ungünstig auf das Ergebnis der Bezirkskassen einwirken sollen, die ihren Reingewinn für Wohlthätigkeitszwecke rc. verwenden, ist kein Schaden. Die Kleinbauern und gewerbtreibenden haben fast alle Schulden; ihre erste Pflicht ist: die Gläubiger zu befriedigen, dann für die Erziehung ihrer Kinder zu sorgen und zuletzt Wohlthätigkeits und Sanitätszwecke zu verfolgen. Wer es nicht so macht, hat keinen richtigen Begriff von Wahrheit, Recht und Pflicht. Ohne das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen wären die Kleinbauern schon längst ausgesaugt und das wäre ein großes Unglück, vor dem sie die Bezirkskassen niemals bewahrt hätten. Den Kleingewerbetreibenden gehen jetzt auch die Augen auf und sie werden sich nicht genossenschaftlich zusammenschließen. DaS Verschwinden der Mittel- und Kleinbetriebe wäre ebenfalls ein Unglück für den Staat, welches von deu Bezirkssparkassen, trotz aller Wohlthätigkeits- und Sanitätszwecke nicht verhütet werden könnte.
Soviel für heute! Nur noch die Bemerkung: In unserem kleinen Hessen steht das Genossenschaftswesen in der höchsten Blüte; von den ersten Fachmännern Deutschlands wird seines treffliche Wirkung rühmend anerkannt --und im eigenen Lande stößt man auf schiefe Urteile!
Fokales und Provinzielles.
Gießen, 4. Dezember 1899.
** GeschichtSkalerrder. (Nachdruck verboten.) Vor 29 Jahren, am 4. Dezember 1870, wurde nach viertägigen Kämpfen bei Orleans, in denen das Blut gleichsam in Stiömen floß, die französische Armee von den Deutschen überwunden, und nach einem unglücklichen Versuche, die Stadt zu behaupten, zur Flucht nach Süden gezwungen. Eine große Zahl Gefangener, sowie 4 armierte Dampfschiffe fielen in die Hände der Sieger.
— Vor 39 Jahren, am 5 Dezember 1860, starb zu Bonn Friedrich Christoph Dahlmann, ausgezeichnet durch umfassende Bildung, besonnenes Urteil und unerschütterliche Gesinnung. Seine Schrift: „Politik auf den Grund und das Maß der gegebenen Zustände zurückgeführt", sand ihre höchste Beachtung; seine Forschung und Quellenkunde der deutschen Geschichte, sowie seine Geschichte von Dänemaik sind vortreffliche Lehrbücher.
** Gegen öffentliche Christbescherungen für Arme ist in den letzten Jahren schon von verschiedenen Seiten Front gemacht worden. Es ist ja ein erfreuliches Zeichen für den wachsenden Gemeinsinn und die erstarkende Liebe zum Nächsten, zu den armen und darbenden Brüdern, wenn in unserer Zelt die Armei in viel reicherer Weise und von Liel mehr Seiten 6u Weihnachten bedacht werden als j.malS
in früheren Zeiten; es ist das ein Stück Innerer Mission, das unsern Zeitgenossen in Fleisch und Blut übergegangen ist, ohne daß viele von ihnen es wüßten und zugeben würden, daß sie damit Innere Mission treiben. Aber nun treibe man dieses Liebeswerk doch ganz und nicht blos zur Hälfte! Halben Wert hat eine Christbescherung aber dann, wenn sie nicht blos die ärmeren Brüder erfreuen, sondern auch öffentlich zur Schau stellen soll, was alles für die armen Leute in dieser oder jener Stadt oder Gemeinde, von dem oder jenem Verein gethan wird. Das Weihnachtsfest ist ein Familienfest im eigentlichsten Sinne des Wortes, es soll die armen Menschen, die sonst im Jahre kaum etwas von einem rechten Familienleben wissen, gerade in ihrer Familie eng zusammenführen und ihnen im Jahre wenigstens einen frohen, gehobenen Abend im Familienkreise bringen, nicht aber den Schwerpunkt des ganzen Festes um einige Tage vor oder nach dem eigentlichen Festabend verschieben und ihn in einen Saal oder eine Kirche verlegen, wo sich die Leute geniert fühlen, wo sie zahlreichen neugierig gaffenden Augen ausgesetzt sind. Das Dresdener Armenamt hat die Armenbescherungen schon längst aus dem öffentlichen Saale in 'die Wohnung der Armen verlegt, und auch an anderen Orten wird mehr und mehr darauf hingearbeitet, daß diese Bescherungen den Charakter von Familienfesten und Veranstaltungen selbstloser Liebe tragen sollen. Auch in religiöser Beziehung ist eine wenn auch noch so kurze Feier im Familienkreise viel ersprießlicher als eine Chriftbescherung in der Kirche. Bei einer allgemeinen und öffentlichen Feier wird der einzelne nicht so angefaßt, wie im engsten Kreise, seine Gedanken schweifen viel leichter von der religiösen Feier hinweg zu dr darauf folgenden Bescherung und zu den Geschenken, eS werden viel leichter Vergleiche zwischen den eigenen Geschenken und denen des anderen angestellt, und damit der Wert der ganzen Feier noch mehr herabgemindert. Wo es irgend ausführbar ist, sollte man deshalb die öffentlichen Bescherungen ganz abthun, und sie dahin verlegen, wohin sie gehören : in die Familien.
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x Udenhausen, 2. Dezember. Die einzige Frau, die bei dem OrdenSregen auf Großherzogs Geburtstag dekoriert worden ist, ist die Kulturarbeiterin Elisabeth Röhrig von hier. Sie erhielt die Medaille für treue Arbeit, die ihr von dem Großherzoglichen Oberförster Bus am Morgen des 25. November feierlichst überreicht wurde. Die Genannte arbeitet schon fast 50 Jahre im hiesigen Domanialwald.
— Mainz, 5. Dezember. Unter dem Vorsitz des Geh. Rat Wegeler-Koblenz fand letzter Tage im „Holländischen Hof" hier eine Vorstandssitzung des deutschen Weinbauvereins statt, der sich einzig mit der Beratung des neuen Weingesetzentwurfes beschäftigte. Unter anderen waren anwesend Reichstagsabgeordneter Deinhard-Deides- heim, Fitz-Ellerstadt, Reichstagsabgeordneter Blankenheim und Hoftat Neßler-Karlsruhe, Professor Kulisch-Geisenheim. Im allgemeinen fand der Gesetzentwurf Billigung und insbesondere das Verbot ber Kunst- und Halbweine. Lebhafte Bekämpfung fand dagegen die in Vorschlag gebrachte Kontrolle, über welche man sich, trotzdem sich auch Fürsprecher gefunden, nicht einigen konnte. Bei der Spezialberatung des Gesetzentwurfs wurde dem § 1 desselben zugestimmt. Bezüglich des § 2 in dem Verbot der Verwendung von Chemikalien will man letztere nicht einzeln aufgeführt wissen, sondern sollen alle Stoffe, deren Zusatz nicht nach dem Gesetze als erlaubt gelten, einfach dem Strafverbot jenes Paragraphen unterworfen werden. Heber den wichtigen § 4, ber bie gewährte Verzuckerung von Mehl unb Wein nnb bie Beschaffenheit unb bas Quantum ber Zusätze behandelt, fand eine sehr eingehende Diskussion statt, die aber der vorgerückten Zeit wegen zu keinem Resultate führte. Die Weiterberatung und die Abstimmung über bie einzelnen Paragraphen würbe für eine zweite in acht Tagen ftattfinbenbe Sitzung vertagt.
Landwirtschaft.
- r. Aus dem «reise Alsfeld, 3. Dezember. Ihr geschätzter ^-Berichterstatter „aus Oberhessen" in der Nummer 282, 2. Blatt vom 30. November hat in seinem Artikel über die Obstbaumzucht- und Pflege den Nagel auf den Kopf getroffen, wenn er den schlechten Stand der Obstbaumzucht dem Mangel an Baumwärtern zuschreibt. Es sei hier noch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der Kreis Al-feld die Summe von 500 Mk. ausgeworfen hat zur Ausbildung von 5 Baumwärtern, die, im Kreise Alsfeld wohnhaft, die Pflege der Obstbäume ihrer Gemeinde und deren Umgebung übernehmen sollen. Hoffentlich wird von diesem sehr anerkennenswerten Anerbieten der Behörde auch der giwünschte Gebrauch gemacht, sodaß dieselbe im nächsten Jahre
abermals mit Freuden einen Betrag zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen bereit ist. Wenn einmal in jeder Gemeinde ein der Obstbaumpflege kundiger Mann ist, dann wird durch dessen Thätigkeit die Kenntnis des Obstbaues, an der es so sehr noch mangelt, zunehmen und damit auch die Lust und Liebe zur Sache wachsen.
+ Auö dem «reise Alsfeld, 2. Dezember, lieber die Rentabilität der Hühnerzucht sei folgendes mitgeteilt. Ich hatte in der Legenperiode von 1. Dezember 1898 bis 30. November 1899 sechszehn Hühner, Kreuzung von Landhuhn und Italiener und einen Italiener Hahn. Von den Hühnern waren 8 zweijährig und 8 einjährig. Ich zog davon mit drei Glucken 18 Hühner und 14 Hähne, von denen die letzteren in der Haushaltung verbraucht, von den ersteren aber acht zur Zucht verwandt und zehn verkauft wurden zu dem billigen Preise von 1.30 Mk. per Stück. Da ich sämtliches Futter mit Ausnahme der zum Weichfutter benötigten Kartoffeln gekauft habe, weiß ich genau, war, ich an Futterkasten aufgewendet habe, nämlich 97,25 Mk. Der Eierertrag belief sichauf2372Stück, per Huhn also 148*/«(Si Rechnet man dasEi zu demDurch- schnittspreis von 5 Pfg.,so beträgt der Eierwert 118,60Mk. Dieser Ertragvon Eiern ergibt schon einen Ueberschuß über die Futterkosten von 21,35 Mk. Dazu muffen aber noch hinzugerechnet werden: 1. der Erlös für die 10 verkauften Hühnchen ä 1,30 — 13 Mk, 2. der Wert der geschlachteten 14 Hähnchen A 50 Pfg. — 7 Mk, 3. der Wert der zur Zucht behaltenen 8 Hühnchen A 1,30 — 10,40 Mk., zusammen also 30,40 Mk, sodaß sich der Reinertrag auf 51,75 Mk erhöht Gewiß ist dies ein zufriedenstellender Ertrag, der noch erhöht werden könnte, wenn die Eier zu einem höheren Preise verkauft werden, als dec in der Rechnung angenommene von 5 Pfg. Es ist deshalb die Beschäftigung mit der Hühnerzucht nicht nur jedem Landwirt ans Herz zu legen, sondern sie kann auch jedem anderen, der Zeit, Lust und den nötigen Raum für die Hühner hat, damit sie auch frei herumlaufen können, nur angeraten werden. Dann wird es bald nicht mehr nötig sein, daß alljährlich unzählige Millionen von Mark für Eier ins Ausland gehen, sondern es wird dahin kommen, daß Deutschland seinen Eierbedarf größtenteils selber deckt.
Jagd und Sport.
V . Aus dem Vogelsberg, 1. Dezember. Bei uns ift der Rotwildstand ein recht befriedigender und manches Waidmannsherz würde freudig klopfen, wenn er ihn sehen könnte. Daß da^ Jagdve^uügen heutzutage ein ziemlich kostspieliges ist, geht daraus hervor, daß ciiiige Jagdpächter die Kleinigkeit von 110 Mark aufwandten, um Schaden zu verhüten, den das zahlreiche Rotwild durch Schälen von jungen Beständen verursacht. Es muß also ein günstiger Rotwildstand vorhanden sein.
Ktteratur.
O Alpenlandschaften. Ansichten aus der deutschen, österreichischen, schweizer und französischen Gebirgswelt. Zweiter Band In Originalleinenband mit Buntdruck, Goldpressung und Goldschnitt 20 Mk. Leipzig, Verlag von I. I. Weber. Aus lachenden Thalfluren über grünende Bergmatten hinweg, an tosenden Wildbächen bergan, vorbei an schäumenden Wasserfällen leitet das vorliegende Prachtwsrk, ein stattlicher Großfolioband, vie Augenweide jedes Hochgebirgsfreundes, hinauf in öde Trümmerkare über glitzernden Firn zu schneegekrönten Felsbastionen, hinein in die gewaltige Werkstatt d-r erhabenen Mutter Natur. Unsere Wanderung nimmt ihren Ausgangspunkt int Westen am gigantischen Montblanc und endet im Osten in den Gebirgsketten Kärntens. Den 116 Holzschnitttafeln auf Kunstdruckpapier ist ein Begleittext beigegeben, der in jeder Zeile verrät, daß der Verfasser jahrzehntelange Bergsteigerpraxis hinter sich hat. Die nach der Natur gezeichneten Blätter stammen von E. T. Compton, Ernst Platz, A. Heilmann, Zen» Diemer und anderen namhaften Malertouristcn. Selbst vom rein kü stle- rischen Standpunkte auS sind heroorzuheben: „FelSpartte am Lyskamm^ nach Aquarell von E. T. Compton, „Trümmietenthal und Jungfrau" nach Radierung von Kaspar Huber und Theodor Alphons, „Berninagruppe" nach Radierung von Kaspar Huber, „Madonna del Sasso am Lago Maggiore" nach dem Gemälde von Joseph Schoyerer, „Die Brentagruppe" nach Aquarell von H. Heubner, „Kletterpartie am Winklecturm" von Ernst Platz und „Benediktenwand" nach dem Gemälde von Ott» Strützel.
(0 Die Weihnachtsnnmmer der ^Modernen «unfi* ist erschienen l Damit ist ein seit Jahren mit Freuden begrüßter alter Bekannter auf dem Weihnachtsbüchermarkte einqetroffen, über den jeder seine helle Freude hat, der nur einigen Sinn für Schönes, Originelles, Eigenartiges hat Redaktion und Verlag der „Modernen Kunst" (Rich. Bong, Berlin 57, Leipzig, Wien, Stuttgart) wollen in diesem hervorragenden Extrahefte beweisen, welch entzückende- Prachtwerk Kunst und Litteratur im Verein mit höchster Technik der Typographie am Ende des 19. Jahrhunderts hervorzubringen imstande sind. Alle die reichen Mittel, die der hervorragend schönen Zeitung zu Gebote stehen, sind aufgewendet, um der Weihnachtsnummer einen echt künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Der Preis dieses Prachtheftes beträgt für Abonnenten 1 Mk. — für Nicht-Abonnenten 3 Mk. — Wer etwas ausnehmend Schönes auf den Weihnachtstisch legen will, dem sei diese Nummer als Weihnachtsgeschenk dringend empfohlen.
• * Wetterbericht. An der norwegischen Küste ist vom Ozean her ein neues Minimum erschienen. Gleichzeitig hat über dem Kontinent der hohe Druck allenthalben an Intensität verloren und dehnt sich der Kern desselben auf Central-Frankreich und Süddeutschland aus. Da« Wetter ist im Flachlande größtenteils nebelig. Unter Tags tritt stellenweise Aufklärung ein. Die Temperaturen lagen am Morgen im Flachlande meist unter dem Gefrierpunkte, die Hochstationen dagegen verzeichneten 5 Grad Wärme und herrliche Gebirgsaussicht bei wolkenlosem Himmel. — Voraussichtliche Witterung: Morgens und abends größtenteils nebelig, dazwischen stellenweise Aufllärung.
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