M Mi Wagen
an.
•* »um «Lahr1!
, alle Uiegm!m lever tausend Dank- habm in Uaschm fflm. Staubbeutel der Mch.vpuhtt«, ’U II., Safinfioffrr, 51.
t 4499
nachmsttags 2 Uhr istraße 10, gegm Bar» Handtücher, Bade« kleine Bänke, Klapp- qe Sachen. 7105
iDoaooDsaooao
>mas, q
s. a
-alter und geseWft« ° ’)anbarbeitin, Kochen, g Setzung, eigtncä Q ch bie M W Q )aoaooQQOö^>Q
slcki'A
derhiitm
Kinn tolW i-ß«»
#ÖOÖ
i Euler,
11 „ allCU
»o kftD werden- । biogen <
Nr 234 Drittes Blatt. Donnerstag den 5 October
189»
Meßmer Anzeiger
Henerat-Anzeiger
SitaeNK Itijeigen zu ter nachmittag» für tee ^tyntee leg erschein enden Nummer W vor«. 16 Uhr.
Mezugaprata vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Pfg mit vringrrtohu.
Bei Postbezug
2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich.
■Hf Anzeigen-Bermittlmlg»stellen M In- und Äuilar** «rhmrn Anzeigen für den Gießener Anzeiger eutgey»
Krichatui ragNch ertt Rnamchn-e de« Montag».
Wir Gießener
sxrtea dem Anzeiger »SchnUÜch viermal ßngetogt.
Aints- und AnzergeblerLt fßt# den Gleszen.
Meßattioa, Expedition und Brudari: Zch.kßr.ße Ar. 7.
.in. ■■L"g™g™"
Gratisbeilagen: Gießener FaunlieMMer, Der hessische Kandwirt, Klätter für hesülche Volkskunde.__
I «MIW TUT CUJ-3'JaiW» —I11»»«1^'LIIW^« IfflMMW
Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieß««»
Fernsprecher Nr. 51.
Kokales und PrsvmMes.
Gießen, den 4. Oktober 1899.
♦♦ Das Gesetz, betr. die Ergänzung der Bestimmungen über die Pensionierung der Volksschullehrer, vom 16. Sept. 1899, bestimmt in Artikel 1: Der Dienstzeit wird bei Bestimmung des dem Schullehrer gebührenden Ruhegehalts die in die Dauer eines Krieges fallende und bei einem mobilen oder Ersatztruppenteile abgeleistete Militärdienstzeit zugerechnet. Als Kriegszeit gilt in dieser Beziehung die Zeit vom Tage einer angeordneten Mobilmachung, auf welche ein Krieg folgt, bis zum Tage der Demobilmachung. Auch kann solchen Militärbediensteten, welche berufsmäßig Militärdienste leisten, bei Uebergang zum Schuldienste die Zeit des Militärdienstes in Anrechnung gebracht werden. — Artikel 2 lautet: Für jeden Feldzug, an welchem ein Schullehrer im Reichsheere, in der Kaiserlichen Marine oder in der Armee eines Bundesstaates derart teilgenommen hat, daß er wirklich vor den Feind gekommen, oder in dienstlicher Stellung den mobilen Truppen in das Feld gefolgt, oder auf einem zur Verwendung gegen den Feind bestimmten Schiffe oder Fahrzeuge der Kaiserlichen Marine eingeschifft gewesen ist, wird demselben zu der wirklichen Dauer der Dienstzeit ein Jahr hinzugerechnet. Ob eine militärische Unternehmung in dieser Beziehung als ein Feldzug anzunehmen ist, und inwiefern bei Kriegen von längerer Dauer mehrere Kriegsjahre in Anwendung kommen sollen, wird nach der Bestimmung bemessen, welche darüber in jedem Falle durch den deutschen Kaiser für die Reichsbeamten getroffen werden wird. Für die Vergangenheit bewendet es in diesen Beziehungen bei den seitherigen Bestimmungen. — Nach Artikel 3 finden die Bestimmungen der Artikel 1 und 2 auch auf die bereits pensionierten Dolksschullehrer Anwendung. Nach Artikel 4 tritt das Gesetz sofort in Wirksamkeit.
** Zehn Gebote für den Verkehr mit Hausgenossen, auf praktischer Lebenserfahrung beruhend, dürften der Beachtung zu empfehlen sein: 1) Man sei stets nachgiebig, ohne sich alles gefallen zu lassen. 2) Man begrüße sich stets freundschaftlich, meide aber womöglich den näheren Verkehr. 3) Man lasse sich nie über Mitbewohner von den Dienstmädchen u. s. w. erzählen. 4) Man halte nie dieselbe Waschfrau, Näherin u. s. w. 5) Man nehme nie ein Mädchen, das schon im Hause gedient hat. 6) Man unterlasse das gegenseitige Entlehnen; kommt es aber doch einmal vor, so gebe man das Geliehene bald mit Dank zurück. 7) Hat man auf der Treppe oder im Hausgange etwas verstreut oder ausgegossen, so lasse man es sofort sauber beseitigen. 8) Man nehme stets Rücksicht auf die neben, über oder unter sich Wohnenden durch Vermeidung allen unnützen Lärms, Getrampels und besonders Mißhandlung des Klaviers; unterlasse das Ausschütteln von Teppichen, Vorlagen u. s. w. aus den Fenstern, sowie das Uebergießen von Blumen auf den Fenstergesimsen. 9) Hört man einen Wortwechsel, der in den besten Familien vorkommen kann, so schließe man Fenster und Thüren und entferne sich, um nichts davon zu verstehen. 10) Man bilde sich niemals ein, die gesittetsten und bravsten Kinder zu haben. Für den gesittetsten Menschen sind das selbstverständliche Sachen, aber — wie viele Menschen stehen heute auf diesem Standpunkte?"
0 Rödgen, 3. Oktober. Länger als eine Woche wird der hiesige Taglöhner Höres vermißt.. Samstag, den 23. September hatte er in Gießen, wo er arbeitete, seinen Lohn für 14 Tage erhalten und ist seit diesem Tage verschollen. Ob ein Verbrechen vorliegt oder ein Unglücksfall dem Vermißten zustieß? Energische Nachforschungen mögen bald zum Ziel führen und der trostlosen Familie Gewißheit, wenn auch schreckliche bringen.
Schotten, 2. Oktober. LehrerheimimVogelsberg. Am vorigen Samstag fand im Vereinshause des Lehrerheims Vogelsberg, die fünfte ordentliche Hauptversammlung statt. Nach herzlicher Begrüßung des Vorsitzenden, Herrn Lehrer Linck-Rudingshain, wurde dem hohen Protektor, Sr. Großh. Hoheit dem Prinzen Wilhelm, ein Ergebenheitstelegramm übersandt, worauf noch an demselben Tage eine freundliche, von wohlwollender Gesinnung für das Lehrerheim zeugende Antwort eintraf, die mit hoher Begeisterung ausgenommen wurde. Aus dem verlesenen Rechenschaftsbericht erkannte man, daß das Lehrerheim seinem Zwecke: Erholungsheim für Lehrer und deren Angehörige zu sein, vollständig entspricht, wobei aber nur zu bedauern ist, daß in den Sommerferien viele Aufnahmesuchende keinen Platz mehr finden konnten. Eine Erweiterung sei mit der Zeit anzustreben. Zu bedauern wäre, daß
noch viele hessische Lehrer das Unternehmen nicht unterstützten, demselben vielmehr ferne ständen. Aus der Rech' nungsablage ersah man, daß der finanzielle Stand sich recht gebessert habe, aber der kräftigen Unterstützung immer noch bedürfe, wenn das Lehrerheim seiner Aufgabe vollkommen gerecht werden sollte. Ein Antrag des Lehrers Leib-Gießen wurde dahin abgeändert, daß die nach dem 1. Januar 1900 eintretenden Mitglieder ohne Eintrittsgeld einen jährlichen Beitrag von 1 Mk. zu zahlen hätten, den seitherigen Mitgliedern dagegen die Entrichtung eines freiwilligen Beitrags von jährlich 50 Pfennig angesonnen werde möge. Herr Obmann Backes-Darmstadt warf die Frage auf, ob nicht durch Zeichnung von 3prozentigen Aktien ä 100 Mk. dem Bedürfnisse Rechnung getragen werden könne. Dieser Gedanke sollte der Erwägung des Vorstandes empfohlen sein. Die Frequenz war, nach einem Berichte des „D. T. A." in diesem Jahre eine sehr starke, die Wasserleitung funktionierte sehr gut, über die Verpflegung herrschte nur eine Stimme des Lobes. Der Vorsitzende schloß mit dem Wunsche, daß das Unternehmen herrlich blühen und gedeihen, und sich immer mehr Freunde erwerben möge.
x Von der Bergstraße, 3. Oktober. Es wurde in den letzten Tagen wiederholt berichtet, daß infolge großen Lehrermangels zur Zeit auch Lehrerinnen in Knabenklassen Verwendung fänden, und daß dieser Lehrermangel — es handelt sich hauptsächlich um katholische Lehrer — nächstes Jahr erst recht fühlbar werde, indem von 1900 ab die Lehrer ein ganzes Jahr zum Militär eingezogen werden rc. Gewiß ist dem so. Die Hauptursache des bezeichneten Mißstandes ist ohne Zweifel der große Kostenaufwand, der nötig ist, bis ein junger Mann heute Lehrer wird. Zunächst müssen diese jungen Leute, wenn sie noch in die Volksschule gehen, durch Privat- resp. Musikunterricht vorbereitet werden, was schon einige hundert Mark kostet, sodann müsien sie zwei Jahre die Präparandenanstalt besuchen, worauf sie drei Jahre ins Seminar kommen, und nicht wenige brauchen noch ein oder zwei Jahre mehr. Das macht einen Kostenaufwand von weit über 3000 Mk. Nun kommt auch noch in der Zukunft der „Einjährige" dazu, was gering veranschlagt nochmal 1000 Mk. kostet. Wer gibt nun den Eltern, deren Söhne hauptsächlich den Lehrerberuf wählen, so leichterdings 4000, ja 5000 Mk. zum Studium eines Kindes? Wo bleiben da die anderen Kinder? Es dürfte also hieraus ersichtlich sein, daß wir ohne allen Zweifel in den nächsten Jahren einem immer größeren Lehrmangel entgegen gehen, so daß die massenhaft vorhandenen Lehrerinnen, welche bekanntlich viel leichter ihr Ziel erreichen, endlich einmal Verwendung finden. Sind doch viele vorhanden, die schon vier Jahre und länger auf Anstellung warten. (N. H. V.)
* Frankfurt a. M., 3. Oktober. Ob st durchschnitt s- preise den 2. Oktober 1899. (Die Preise verstehen sich bei sofortiger Lieferung.) Tafeläpfel je nach Sorte der Gentner Mk. 10 bis 15, Kochäpfel Mk. 8, Mostäpfel Mk. 4,62, Tafelbirnen je nach Sorte Mk. 10 bis 20, Kochbirnen Mk. 8, Pfirsiche Mk. 50, Trauben Mk. 25, Zwetschen Mk. 7,5b.
Die Pestgefahr.
Wien, 2. Oktober. Der Pariser Korrespondent der „Neuen Fr. Presse" hatte eine Besprechung mit Dr. Calmotte, dem Direktor des Pasteur-Instituts in Lille, der von der Mission nach Oporto zurückgekehrt ist. Calmotte erklärte, die Pest in Oporto sei gegenwärtig hefttger als in Bombay. Die Demolierung und die Ausbrennung des Hafens und des Zollhausviertels, wo die Pest am stärksten wütet, sei eine gebieterische Notwendigkeit. Sonst hält es Calmotte für möglich, daß die Pest durch Ratten, Mäuse und Flöhe in andere Provinzen Portugals und auch in andere Telle Europas verbreitet wird. Dr. Calmotte, erklärte ferner, daß die mit der Pasteur'schen Jmpfmethode erreichten Resultate der Beunruhigung der Bevölkerung von Oporto Einhalt gethan haben. Dr. Calmotte impfte innerhalb dreier Tage 423 Personen, um eine Erkrankung an der Pest bei ihnen zu verhüten. Fünf Pestkranke, die mit Serum geimpft worden sind, wurden alle geheilt.
Oporto, 2. Oktober. Gestern sind hier zwei neue Pestfälle vorgekommen, die einen tötlichen Ausgang hatten. Die deutschen Aerzte Rumpel und Reiche reisten nach Hamburg ab und werden unterwegs in Lissabon und Paris Aufenthalt nehmen, um in beiden Städten die Lage in gesundheitlicher Beziehung zu studieren.
Arbeiterbewegung.
Wien, 3. Oktober. In Oesterreich droht ein allgemeiner Setzerstrike. Die gestrige Verhandlung zwischen östeneichtsSen Druckeretbefitzern und dem sozialdemokratischen Setzerausschuß blieb ergebnislos, da die Setzer eine Erhöhung der Satzkosten um ein Drittel verlangen und für Wien die Verpflichtung, durch fünf Jahre keinen Lehrling aufzunehmen. ~
Le Creuzot, 3. Oktober. Zahlreiche Gruppen von Aus- ständischen durchziehen die Straßen und halten die Arbeitswilligen auf, ziehen sich aber zurück, wenn die Gendarmerie herannaht. Die schwebenden Verhandlungen zwischen Schneider und dem
neuen Präfekten sollen Aussicht auf Erfolg haben; streitig fei nur noch die Frage der Wiederetnstellilng d-r Entlassenen.______________
Universttüts Nachrichten.
— Berlin. Der Professor für Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule und der Akademie der Künste, Dr. Eduard Dobbert, ist, 60 Jahre alt, gestorben.
— Frankfurt. Prof. Dr. W. König, Dozent am Physikalischen Verein hier, dem im letzten Winter schon eine Professur in Heidelberg angeboten war, hat jetzt einen Ruf als Professor der Physik nach Greifswald erhalten und für Ostern angenommen.
— Würzburg. An der hiesigen Universität werden zwei neue Professuren für theoretische Physik und für prakttsche Philologie errichtet: die außerordentliche Professur für Pharmacie und angewandte Chemie wird in eine ordentliche Professur umgewandelt. Die Mittel dafür sind in dem neuen Budget enthalten, das soeben dem bayerischen Landtag vorgelegt worden ist. r
— Aus Weimar schreibt man: Der Archivrat Dr. Paul Mitzschke, Archivar am Geheimen Haupt- und Staatsarchiv, tritt wegen Kränklichkeit in den Ruhestand.
— Wien. Der außerordentliche Profesior an der hiesigen Universität, Dr. Rudolph Meringer, wurde zum ordentlichen Profesior für Sanskrit und vergleichende Sprachforschung an der Universität Graz und Profesior Dr. Heinrich Swoboda xum ordentlichen Profesior der griechischen Epigraphik und Altertumskunde an der deutschen Universität Prag ernannt.
— Wien. Profesior Dr. Wlassak aus Straßburg i. E. wurde an die hiesige Universität berufen.
— Prag. Der Profesior der deutschen Sprache und Litteratur an der deutschen Universität, Hofrat Dr. Johann Kelle, tritt in den
— Dresden. Am 1. Oktober feierte hier Architekt Profesior E. Herrmann an der königl. Akademie der bildenden Künste sein 25jähnges Amtsjubiläum.
— Utrecht. Der Professor der Theologie, Lamers, feierte am 1. Oktober fein 25jähriges Jubiläum als Hochschullehrer.
— Aus et. PeterSbÜrg wird gemeldet: In Helsingfors starb am 26. September der Universitätsprofesior Jakob Forsman im Alter von 60 Jahren. Er gehörte zu den bedeutendsten sinländischen Polittkern der letzten 25 Jahre und war einer der Leiter der sog. .Fennomanen", der finischen Nationalvartei. Er las über Kriminalrecht. Im letzten Jahre war er Rektor der Universität. ,_______________________________
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— Reichsbank hat den Diskont- auf 6 Prozent und den Lombard-Zinsfuß auf 7 Prozent erhöht.
— Tabak. Im Laufe der letzten Woche ging es im TabakS- geschäfte sehr stürmisch zu, denn eS wurden an einem Tage mmtttche SandblStter an den Herbstorlen und Gundiplätzen zu 24 bis 30 Mk verkauft. Dieses Gebahren ist unter allen Umständen zu verurteilen, denn nicht allein, daß man noch nicht schm kann, wie die Ware wird, so steht auch noch ein großer Teil davon im Feld und bei dieser Ware ist doch allein die Farbe die Hauptsache. Daß dieselbe bet der sehr schlechten Witterung der letzten Tage nicht hellfarbig werden kann, muß jeder, der mit diesem Produkt zu thun hat, sehcn. Man scheint aber vergessen zu haben, daß verschiedene Tabakshandler mit dieser Etnkaufswrtse schon sehr schlechte Erfahrungen machten. In allen Schnetdguttabaken wurden dieser Tage einige Posten an Spinner- und Schnetdfabriken verkauft. In 1898er Ctgarrentabaken wurden 200 Ctr. Aplali Einlage zu 85 Mk. versteuert, ca. 250 Clr. Ncckarthäler Etnlagetabake in Büscheln zu 34 Mk. in Transit verkauft. Ueberhaupt scheint sich in 1898er Tabaken etwas mehr Geschäft entwickeln zu wollen. D>e paar letzten wärmeren Tage haben dem noch im Felde stehenden Tabak noch viel zur Reife genützt und wird eS in den nächsten acht Tagen mit dem Einhetmfen des 1899er Tabaks zu Ende gehen. In losm Pfälzer Rippen geschästSlos, lose seine 9 bis 9.50 Mk. Es ist noch sehr wenig trockene Maare vorrätig. . _
- Kraftfuttermittel. In dieser Berichtswoche war das Futtermittelgrschäft sehr lebhaft und Baumwollsaatmehl loko nur zu höheren Preisen käuflich. Das Ausland fordert andauernd hohe Preise für alle Futtermittel, und da sich in diesem Sommer im Gegensatz zu anderen Jahren hier keine großen Vorräte «ngesammeil Haden, so wird man für Herbst und Winter mit höheren Preisen zu rechnen haben. Tendenz: steigend. ... k
— Petroleum. Die Steigerung der Preise hat auch tn den letzten acht Tagen rapide Fortschritte gemacht. Die Tendenz des Marktes ist in Amerika eine stramme und obwohl man hier mu widerstrebend die hohm Preise bezahlt, ist der Absatz doch ein befriedigender zu nennen. t m
— Nach den statistischen Ermittelungen deS Vereins deutscher Eisen- und Stahltndustrieller belief sich die Sioheiseüprodukttov des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat August 1899 auf 681651 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleisen 145 701 Tonnen, Beffemerroheisen 40 575 Tonnen, Thomasroheisen 376165 Tonnen und Gießereiroheisen 119210 Tonnen. Die Droduktion im Juli 1899 betrug 685 434 Tonnen, im August 1898 616 773 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. August 1899 wurden produziert 5 367 509 Tonnen gegen 4 836 098 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres.
— Für die Telephonverbiuduug Berlin—Paris, an deren Herstellung eifrig gearbeitet wird, ist ats ElöffnungStag der 1. Januar 1900 tn Aussicht genommen. Ein bedeutungsvoller Tag für eine bedeutungsvolle Einrichtung! Ob eS freilich gelingen wirb, die Arbeiten derartig zu fördern, daß dieser Termin inne^halten werden kann, steht dahin. Andererseits gilt es als ausgemacht, daß die Verbindung bis zur Eröffnung der Pariser Weltausstellung im besten Gange sein wird.__
THEE-MLSSMtR
Berühmte Mischungen Mk. 2,80 und 3,50 per Pfunds Probepackete 60 und 80 Psg. Zu haben bei den Niederlagen von Mesimerö Thee.


