Ausgabe 
5.3.1899 Zweites Blatt
 
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Gold- xnb Silberpapier um 4 Mill. Mark, bei halbseidene» Zeugen um 9 Mill. Mark, bei Porzellan um 3 Mill. Mark, bei unbedruckten wollenen Tuch- und Zeugwaren um 12 Mil­lionen Mark, bei unbedruckten wollenen Strumpfwaren um 2,5 Millionen Mark. Allein auf Textilfabrikate entfällt ein Rückgang von mehr als 30 Mill. Mark, ein Betrag, der dem Rückgänge unserer Zuckerausfuhr nicht nachsteht.

M.P.C Der neuliche V ortrag des Reichskanzlers b e i m K a i s e r ist irrigerweise mit der Frage der Bestätigung des Berliner Bürgermeisters Kirschner in Verbindung ge­bracht worden. Wir glauben gut unterrichtet zu sein, wenn wir sagen, Fürst Hohenlohe, dessen noch immer ganz be­deutende Arbeitskraft durch die großen Fragen der Politik mehr als hinreichend in Anspruch genommen wird, kümmern sich um diese Spezialfragen der inneren Verwaltung Preußens schlechterdings nicht so eingehend, daß er das Bedürfnis empfände, an Allerhöchster Stelle Vorträge zu halten, die « das Ressort des Ministers des Innern schlagen.

Ausland.

M.P.C. Paris, 3. März. Manöver im Osten. Die wir dem Gaulois entnehmen, werden nach Schluß der Divisionsmanöver das 6. Armeekorps (Chalons für Marne) xnb bas 20. Korps (Nancy) unter Leitung bes Generals Hervs ein viertägiges Manöver in großem Maßstabe ab­halten. Das Manöver ist insofern von Interesse als bie bciben Parteien zunächst 80 Kilometer auseinander stehen, der Entschlußfähigkeit der beiden Führer also großer Spiel­raum gelassen ist; ferner ist zu berücksichtigen, daß die zwischen ChLlons und Nancy liegende Strecke Toul-Verdun bei einem künftigen Kriege Frankreichs im Osten eine große Rolle spielen wird. Die beiden vom Kriegsminister in Vorschlag gebrachten Radfahrerkompagnieen sind noch nicht zusammengestellt worden, da zunächst die zum Ankauf der Maschinen notwendigen 49000 Frs. bewilligt werden müssen. Die baldige Errichtung der Kompagnieen ist jedoch zu er­warten und zwar nimmt man an, daß beide einem Kavallerie- Divisionsstabe im Osten attachiert werden, die eine in Luneville und die andere in Chalons, Sedan oder Reims.

Vermischtes.

* Der Begründer des Reuterschen Bureaus. In einem Nachruf, den dieTimes" dem kürzlich in Nizza ver­storbenen Begründer des Reuterschen Bureaus, Baron Paul Julius von Reuter, widmet, heißt es u. a.:Als 1849 die erste Telegraphenlinie auf dem Festlande zwischen Aachen und Berlin eröffnet wurde, richtete Reuter ein Bureau in Aachen ein zum Sammeln und zur Verbreitung von tele­graphischen Nachrichten. Das war der erste kleine Anfang einer Organisation, die jetzt Agenten in jedem Teile der Welt besitzt. Die Schwierigkeiten, die sich entgegenstellten, waren sehr groß, aber Reuter besiegte sie. Es mußte die Möglichkeit geschaffen werden, um eine regelmäßige Ver­bindung herzustellen mit Orten, wohin noch kein Telegraph bestand. Eilboten und Brieftauben zählten zu den Mitteln, xm die Nachrichten von einem Centrum nach dem andern zu übermitteln. Die Preßzensur und andere hemmende Gesetzgebung auf dem Festlande bereiteten Reuter viele Hindernisse. In der That war damals Großbritannien das einzige europäische Land, das eine freie Presse hatte. 1851 war das Kabel von Dower nach Calais gelegt worden. Diese Umstände bewogen Baron von Reuter, sein Bureau nach London zu verlegen. Am Anfang waren die Reuter­schen Nachrichten meistens kommerziell. 1858 begann er etwa ein halbes dutzend Londoner Morgenzeitungen mit ausländischen telegraphischen Nachrichten zu versehen. Einen der größten Treffer machte Reuter, als er der Londoner Presse einen telegraphischen Bericht über die Neujahrsworte des Kaisers Napoleon III. an den österreichischen Botschafter geben konnte. Ein zweiter Treffer war, daß das Reutersche Bureau Europa zuerst die Ermordung des Präsidenten Lincoln melden konnte. Damals gab es noch kein atlantisches Kabel. Der Postdampfer war von New-Iork schon abge­fahren, als der Reutersche Agent einen Schnelldampfer mietete, der das andere Schiff einholte. Ein Reutersches Telegramm teilte auch die Nachricht von der Niederlage der Briten bei Majuba Hill durch die Buren zuerst mit. Unter­gang der deutschen Kriegsschiffe im Sturm bei Samoa war im Reuterschen Bureau gemeldet, ehe die deutsche und die britische Admiralität davon Kunde hatten. 1863 erhielt Heuter von der hannoverschen Regierung die Konzession zur Legung des Kabels zwischen England und Deutschland. Die französische Regierung übertrug ihm das Recht, ein Kabel zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten zu legen. Dies geschah 1869. Seit 24 Jahren ist das Reutersche Bureau eine Aktiengesellschaft. Bis 1878 war der Ver­storbene Leiter des Bureaus. Dann übertrug er die Führung fernem ältesten Sohne Herbert, der jetzt noch an der Spitze des Unternehmens steht."

* Aus Punta Delgada werden derDaily Mail" Be- richte der geretteten Fahrgäste derBulgaria" mit- geteilt. Nach Abgang der Boote am 5. Februar flüchteten alle in die Küche, den einzigen trockenen Platz; sie erwarteten jeden Augenblick den Untergana des Schiffes. Man hörte danach, wie bie Oberingenieure befahlen, bas Feuer anzu­halten unb an ben Pumpen zu arbeiten, drohend, baß sie den ersten nieberschleßen wollten, ber bie Arbeit aufgebe Der Rest ber Mannschaft mußte die Labung ins Feuer werfen unb verbrennen. Mit Weizenpacketen ünb hölzernen Schuhnägeln würbe ber Kessel geheizt. Das Schiff richtete sich allmählig auf unb begann, langsam südwärts zu fahren. Der Gestank ber Pferbeleichen im Schiffsraum war so furchtbar, daß man den Ausbruch einer Krankheit befürchtete. Nach sechs Tagen mäßigte sich der Sturm; die Luken konnten geöffnet werden. Die Mannschaft warf nun die Pferde­leichen ins Waffer. Am 20. gelang es den Offizieren,

durch Anbringung eines geeigneten Takelwerks den Kurs nach den Azoren einzuschlagen. Alle Geretteten sind voll Lobes für den Kapitän und den ersten Ingenieur, welche während der gefahrvollsten Zeit schwer für die Rettung des Schiffes arbeiteten. DieBulgaria" liegt jetzt im Hafen vor Anker.

Ein GlauieusbekenntuiS. Ignaz Heinrich Karl Frei­herr v. Mess en berg, der freisinnige katholische Prälat, dessen Wirken im Sinne der Kirchenreform, der Aufklärung und des Fortschritts unvergessen ist, bei Freund und Feind, hat, als er vor jetzt 100 Jahren Domherr, dann General­vikar im Bistum Konstanz war, ein poetisches Glaubens- bekenutnis abgelegt, das der in Cannstatt erscheinende Neckar-Bote" neuerdings veröffentlicht. DieFrankfurter Zeitung" schreibt dazu: Auch wir halten es für zeitgemäß, an dieses schöne Bekenntnis zu erinnern. Unsere Leser mögen daraus entnehmen, wie herrlich weit wir es seit 1799 gebracht haben. Wessenbergs Gedicht, das vielleicht im Jahre 1999 wieder Geltung haben wird, lautet:

Mein Glaube.

Ich glaube, daß die schöne Welt regiere Ein hoher, weiser, nie begriffner Geist, Ich glaube, daß Anbetung ihm gebühre, Doch weiß ich nicht, wie man ihn würdig preist.

Nicht glaub' ich, daß der Dogmen blinder Glaube Dem Höchsten würdige Verehrung sei: Er bildet uns ja, das Geschöpf im Staube, Vom Irrtum nicht, und nicht von Fehler frei.

Drum glaub' ich nicht, daß vor dem Gott der Welten Des Talmud und des Alkoran

Bekenner weniger als Christen gelten; Verschieden zwar, doch alle beten an.

Ich glaube nicht, wenn wir von Irrwahn hören, Der Christenglaube mache nur allein Uns selig; wenn die Finsterlinge lehren: Verdammt muß jeder Andersdenker sein."

Das hat der Weise, der einst seine Lehre Mit seinem Tod besiegelt, nie gelehrt;

Das hat fürwahr dem Heiligen sei Ehre Kein Jünger je aus seinem Mund gehört.

Er lehrte Schonung, Sanftmut, Duldung üben, Verfolgung war der hohen Lehre fern;

Er lehrt ohn' Unterschied die Menschen lieben. Verzieh dem Schwachen und dem Feinde gern.

Ich glaube an des Geistes Auferstehen, Daß, wenn dereinst das matte Auge bricht, Geläuterter wir uns dort Wiedersehen, Ich glaub und Hoss es, doch ich weiß es nicht.

* __

Dort glaube ich, werd ich die Sehnsucht stillen, Die hier das Herz oft foltert und verzehrt, Die Wahrheit glaub ich, wird sich dort enthüllen, . Dem Geiste klar, dem hier ein Schleier wehrt.

Ich glaube, daß für dieses Erdenleben, Glaubs zuversichtlich, trotz der Deutlerzunst, Zwei schöne Hüter mir der Herr gegeben: Das eine Herz, das andere heißt Vernunft.

Die letzte lehrt mich prüfen und entscheiden, Was ich für Recht, für Pflicht erkennen soll. Laut schlägt das erste bei des Bruders Freuden, Nicht minder, wenn er leidet, warm und voll.

So will ich denn mit regem Eifer üben. Was ich für Wahrheit und für Recht erkannt: Will brüderlich die Menschen alle lieben, Am Belt, am Hudson und am Gangesstrand.

Ihr Leid zu mildern und ihr Wohl zu mehren, Sei jederzeit mein herrlicher Berus.

Durch Thateu glaub ich würdig zu verehren Den hohen Geist, der mich und sie erschuf.

Und tret' ich dann einst aus des Grabes Tiefen Hin vor des Weltenrichters Angesicht, So wird er meine Thateu strenge prüfen, Doch meinen Glauben nein, das glaub ich nicht.

* Karl Schurz hat am 2. März seinen 70. Geburts­tag gefeiert. Friedrich Spielhagen widmet ihm ein Sonett. DieFranks. Ztg." widmet ihm ein Gedenkblatt, in dem die folgenden Zeilen hervorstechen: Zweimal hat Schurz nach seiner Flucht mit Kinkel sein Heimatland besucht. Als er Ende 1861 Madrid verließ, nahm er seinen Weg nach Amerika durch Deutschland. Zu einem längeren Besuch in der alten Heimat erschien er 1888. In Berlin wurde ber ehemalige Hochverräter und Flüchtling von dem Fürsten Bismarck empfangen und von Männern der Regierung be­wirtet und gefeiert. Die bei diesen Gelegenheiten gewechselten Reden erregten allgemeine Aufmerksamkeit nicht nur in Deutschland, sondern auch in Amerika, enttäuschten aber die Anhänger der demokratischen Ideen.

* Die vier deutschen Offiziere, die den Kaiser bei den Begräbnisfeierlichkeiten in Paris vertraten, haben offenbar auch auf die englischen Korrespondenten tiefen Eindruck gemacht. Sie schildern in beredten Worten ihre hohe Statur, ihr glänzendes Aussehen und ihre seine, militärische Haltung und derTimes" Korrespondent ward ganz poetisch. Er telegraphierte:Inmitten dieses prächtigen Schauspiels, das

gleichsam eine kaleidoskopische Anhäufung all des oberfläch­lichen Glanzes moderner Armeen war, lenkten vier prächtige Männergestalten vier Riesen, entnommen aus der phan­tastischen Welt der Nibelungen oder Sagen vier Offiziere, die unter Fürst Radziwills Führung in einer Linie einher- marschierten, jedermanns Aufmersamkeit auf sich unb er­zwangen beinahe allgemeinen Enthusiasmus, hi?ie nicht ein Gefühl ber Realität bas Volk abgehalten, ber Be- tounberung, bie bieses Schauspiel so seltener physischer Schönheit inspirierte, Ausbruck zu geben." DerDaily News"-Korresponbent erzählt ein amüsantes Abenteuer, bas ben beutschen Offizieren in Pere-Lachaise zustieß. Die Volks« mässe setzte sich bort ganz aus Angehörigen ber nieberen Stäube zusammen. Die Leute hatten einen vagen Begriff, baß Großherzoge unb russische Generale riesige Leute seien, unb als sie bie vier kolossalen Preußen sahen, hielten sie sie für Russen unb umringten sie, um für bie russische Allianz zu bemonstrieren. Sie thaten bas mit großer Wärme, unb bie Riesen nahmen bie SchreieVive la Russiel, Vive FAlliance Russe! mit gutmütigem Lächeln hin.

lieber ben Aufenthalt bes Prinzen und der Prinzess« Heinrich in Hongkong teilt bieVoss. Ztg." aus einem Privatbrief u. a. folgenbes mit: Die prinzlichen Herr­schaften lieben bie Geselligkeit, unb haben fast jeben Abend Besuch; Prinz Heinrich ist ein leibenschaftlicher Polospieler unb Rabfahrer, unb hat seine Gemahlin überrebet, jetzt auch noch bie Kunst bes Radelns (auf bem hiesigen Pflaster ist es nämlich eine Kunst) zu erlernen; beide geben sich dem Sport mit großem Vergnügen hin. Sie bewegen sich hier durchaus ungeniert; selten (von den Chinesen garnicht) werden sie erkannt, und so kaufen sie denn selbst in den Läden ein, was ihnen gefällt, und oft genug hört man dabei den Ausruf:Sieh, wie hübsch, das muß ich Waldemar, das Sigismund mitbringen!" Die Herrschaften sprechen, wenn sie etwas wissen wollen, jeden an, der ihnen in b« Weg kommt, und danken dann stets in der verbindlichste» Weise, wie sie überhaupt durch ihr liebenswürdiges Wese« die Herzen aller gewonnen haben, die mit ihnen in Be­rührung kommen.

* Von einer russischen Grenzwache erschossen. Aus Tarnowitz wird geschrieben: Der 19jährige Landwirts- sohn Kollenda aus der Umgegend von Nifka befand sich auf dem Kirchgänge nach Nifka. Nach Beendigung des Gottes- dienstes unternahm er mit zwei Freunden einen Spazier­gang auf die Madczejower Wiesen. Hierbei kamen die Spaziergänger in die Nähe des Grenzflusses Przemsa. Wie von einwandfreien Zeugen behauptet wird, sprang plötzlich aus einer Bodenvertiefung ein russischer Grenzsoldat hervor und stieß den Kollenda mit dem Kolben nieder. Der An­gegriffene erhob sich jedoch sofort wieder und flüchtete mit seinen beiden Begleitern. Der Soldat schoß auf die Flüchtigen und traf den Kollenda, der sofort tot niederstürzte; ben beiden anderen jungen Leuten gelang es, unbehelligt zu entkommen. Der Vorfall, welcher unter der preußischen Grenzbevölkerung begreifliche Aufregung hervorgerusen hat, ist amtlich sofort der russischen Grenzbehörde gemeldet worden, von der man erwartet, daß sie die unberechtigte Tötung eines preußischen Untertanen nachdrücklich ahnden wird.

* Telephonische Verbindung der Schweiz mit Italien. Die Verbindung des Kantons Tessin mit dem telephonischen Netze der inneren Schweiz geht ihrer Verwirklichung ent­gegen. Die Verbindung soll durch einen direkten Draht zwischen Zürich und Lugano hergestellt werden. Von Lugano aus soll die Entwickelung sich bis Mendrisio unb Chiasso erstrecken. Dann hofft man, in Chiasso die Anknüpfung an das italienische Telephonnetz zu bewerkstelligen, damit nicht nur Lugano und der Kanton Tessin, sondern Zürich und alle größeren Städte der Schweiz bequem und billig mit Mailand Gespräche führen können.

* Briefaushebungsreform in England. Das deuffche Generalkonsulat in Liverpool berichtet über eine projektierte Reform der Briefaushebung in England wie folgt: Von jetzt an soll jeder Hauseigentümer in England einen Brief­kasten kaufen können, dessen Inhalt für ein Pfund Sterling (12 fl.) per Jahr zweimal täglich von der Post ausgehoben werden soll. Falls mehr Aushebungen per Tag gewünscht werden, kann man es durch Nachzahlungen in derselben Proportion erreichen. Die Kosten werden jedoch größer sein, falls der Postmann, der mit der Aushebung des Kastens betraut ist, zu diesem Zwecke Stiegen steigen oder in ben Keller gehen muß. Zu dem Vorteile der Billigkeit ber Neuerung bisher hat eine Sammlung per Tag 1 Pfb. Sterling per Jahr gekostet kommt noch der hinzu, daß, während früher ein Brief, welcher in einen Privatkasten geworfen worden ist, keineswegs sicher auf Bestellung rechnen konnte, in Zukunft der Postdirektor die gesetzliche Garantie für die Expedition eines jeden so aufgegebenen Briefes übernehmen wird. Der Eigentümer des Privatbriefkastens wird keinen Schlüssel von demselben besitzen, das Postamt wird sowohl auf den Schlüssel wie auf das Schloß acht- geben und wird somit ein in solch' einen Kasten geworfener Brief ebenso außer des Absenders Kontrole fein, als ob er sich in einem öffentlichen Briefkasten befinden würde.

Universitäts-Nachrichten.

Darmstadt. Der Privatdozent für Kunstgrf i-ichte ander technischen Hochschule, Dr. Noack, hat einen Ruf «16 Professor an die Universttät Jena angenommen.

Berlin. Bei der medizinischen Fakultät der hiesigen Uni­versität Haden sich als Privaldozenten babtltttcrt: Dr. Paul Jacob und Dr. Max Rothman» für innere Medizin, Dr. Heinrich Finkel­stein für Kmderbli'.kunde und Dr. Heinrich Grabower für Kran!» heilen de- Kehlkopfs. _ ..

Göttingen. Der außerordentliche Professor £lc. «rich Schaeder ist zum ordentlichen Professor in der theologifchen Fakul­tät der Universttät zu Kiel ernannt worden.

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