Olenso führende Eisenbahn, um die Verbindung nach Süden zu unterbrechen. Nach einer Depesche aus Durban vom Montag feuerten die Buren ihr schweres Geschütz im ganzen 13mal ab. Die Granaten richteten jedoch wenig Schaden an, weil das Material schlecht war und nicht explodierte.
Deutsches Reich.
DerN», 2. November. Der Kaiser hörte heute vormittag von 9 Uhr ab die Vorträge des Kriegsministers und des Generals von Hahnke.
— Zur Frühstückstafel beim Kaiserpaar waren gestern die Herren der nach Madrid bestimmten Deputation geladen. Nachmittags unternahm der Kaiser einen Spazier- -ritt und arbeitete demnächst allein. Zur Abendtafel waren Einladungen nicht ergangen.
— In Anwesenheit des Königs von Württemberg fand gestern auf dem Hauptpostamt in Stuttgart die Besichtig- Ang und Prüfung der neuen Fernsprechleitung Stuttgart-Berlin statt, welche heute dem allgemeinen Verkehr übergeben wird. Der König sprach zur Probe mit seiner Tochter, der Erbprinzessin zu Wied in Potsdam. Der Staatssekretär des Reichspostamtes von Podbielski beabsichtigt, heute nachmittag nach München weiterzureisen.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." kann bestätigen, daß im Reichsamt des Innern der Entwurf einer neuen Seemannsordnung fertiggestellt ist und nebst Entwürfen einiger in enger Beziehung zur Seemannsordnung stehenden Gesetzen, insbesondere eines Gesetzes, betr. die Verpflichtung deutscher Kauffahrteischiffe zur Mitnahme heimzuschaffender Seeleute, und eines die Regelung des sogenannten Heuerbaaswesens bezweckenden Gesetzes, dem Bundesrat voraussichtlich binnen kurzem zugehen wird. Die Entwürfe ständen auf einem entschieden arbeiterfreundlichen Standpunkte. Nach der Vorlage an den Bundesrat dürfte die Veröffentlichung der Entwürfe zu erwarten sein.
Berlin, 2. November. Der Besuch des russischen Kaiserpaares ist bis zur nächsten Woche verschoben worden, wird aber über den ganzen Tag ausgedehnt, während ursprünglich hierfür nur wenige Stunden in Aussicht genommen waren. Das Zarenpaar wird nach den neuesten Bestimmungen am nächsten Mittwochvormittag auf der Wildparkstation eintreffen und im Neuen Palais Wohnung nehmen. Erst spät abends wird, dem „Lokal- Anzeiger" zufolge, die Weiterreise nach Skierniewice angetreten, woselbst sich der Zar ca. fünf Tage aufzuhalten gedenkt. — Wie das „Berliner Tageblatt" berichtet, werden in Potsdam ohne Zweifel hochpolitische Erörterungen zwischen dem deutschen und russischen Kaiser und den beiderseitigen Ministern stattfinden. — Was den Besuch Kaiser Wilhelms in England betreffe, so sei darüber auch heute noch keine definitive Entscheidung getroffen. Es sei nicht anzunehmen, daß die Entscheidung vor dem Zusammentreffen des Kaisers mit dem Zaren fallen wird.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet aus Kamerun: Heber den Ueberfall der Station Kribi durch die Bulis liegt nunmehr der amtliche Bericht vor. Der Gouverneur von Kamerun hatte bereits auf die erste Nachricht von den Räubereien der Buli-Stämme die Hilfe des Kanonenbootes „Habicht" nachgesucht. Der Kommandant des „Habicht" kam dem Ansuchen bereitwillig nach, mußte aber bei näherer Prüfung der lokalen Verhältniffe davon Abstand nehmen, die mehrere Tagemärsche von der Küste entfernten Buli- Stämme zu bestrafen. Auch war das beigegebene Hilfs- korps zu schwach, um gegen die Eingeborenen die Offensive zu ergreifen. Der „Habicht" kehrte nach Kamerun zurück. Hierdurch übermütig gemacht, scheinen die Bulis die Abwesenheit der Schutztruppe benutzt zu haben, um ihre Räubereien auszudehnen. Auf die Meldungen vom 24. und 25. September sandte der Gouverneur 36 Mann von der Polizeitruppe und 20 Mann von der Schutztruppe mit einem Dampfer nach Kribi. Die ersten Angriffe der Bulis auf Kribi wurden zurückgetrieben. Am 25. September vormittag griffen die Bulis, 500 Mann stark, die Mission an, welche durch sieben Polizeisoldaten, drei Brüder, zwei Paters und fünf Kaufleute verteidigt wurde. Bruder Hoffmann und von Maltzahn wurden gleich anfangs verwundet. Schließlich mußte die Mission aufgegeben und die Verteidigung auf die Brücke beschränkt werden. Gegen 1 Uhr wurde der Woermann Dampfer sichtbar, worauf die Bulis sich zurückzogen; die Mission war jedoch ganz ausgeraubt, ebenso die Zweigfaktoreien. Bis 1. Oktober waren neue Nachrichten nicht eingetroffen. Die „Nordd. Allg. Ztg." fügt hinzu: Wenn eS den Bulis nicht gelungen ist, die Küstenplätze zu nehmen, ist dies in erster Linie v. Maltzahn zu verdanken und den übrigen mitkämpfenden Weißen, die Anerkennung und Bewunderung verdienen. Nach den letzten Meldungen ist die Ruhe vorläufig gesichert.
— In den hiesigen Abendblättern wird ein Aufruf des Komitees des deutschen Korps von Transvaal veröffentlicht, in welchem dasselbe die ernstliche Bitte an die deutschen Brüder in der alten Heimat und im Auslände richtet, ihrer Landsleute zu gedenken in der ihnen bevorstehenden ernsten Zeit. Durch die englische Verschleppungs» und Beunruhigungs- Politik sei eine geregelte Entwickelung von Handel und Wandel geradezu unmöglich. Es seien dadurch viele Angehörige des deutschen Korps seit Monaten stellungslos und ohne jeglichen Verdienst. Eine Besserung der Lage sei in absehbarer Zeit Nicht zu erwarten. (Vergl. folgende ausführliche Meldungen.)
- Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt- In einem hiesigen Blatte war unter Berufung auf amtliche Kreise Angaben verbreitet, durch welche die politische Bedeutung der bevorstehenden Begegnung des Kaisers mit dem Zaren im voraus und tendenziös abgeschwächt werden sollte. Sofern bei diesen Anstrengungen überhaupt amtliche Kreise in Betracht kommen, können es
| sicherlich nicht deutsche, sondern nur fremdländische sein. Es I genügt, dies hierdurch festzustellen. Der Inhalt jener An- I gäbe, wonach es sich nur um eine ganz flüchtige Begrüßung I Privaten Charakters handle, ist selbstverständlich unbe- I gründet.
— Ueber die Rückkehr des Prinzen Heinrich I von Preußen aus Ostasien berichtet der „Ostas. Lloyd": „Se. König! Hoheit Prinz Heinrich gedenkt zunächst einige Wochen in Tsintau zu bleiben. Zwischen dem 4. und 6. November wird er in Wusung eintreffen, um nochmals Wohnung in Shanghai zu nehmen. Für eine zweite Fahrt nach Hankou, von der früher die Rede war, wird schwerlich die nötige Zeit zu erübrigen sein. Den Dezember gedenkt Se.
I Königl. Hoheit in Hongkong zu verleben, wo S. M. S. „Deutschland" ins Dock gehen soll; Anfang Januar wird Prinz Heinrich dann die Heimreise antreten, die ihn zunächst nach Siam bringen dürfte. Im Mai nächsten Jahres sieht man der Ankunft der „Deutschland" in Kiel entgegen, welchen Hafen das Schiff im Dezember 1897 verließ."
— Hilfe den Deutschen. Wir erhalten folgende Zuschrift, datiert Prätoria, 9. Oktober, um deren weiteren Abdruck in anderen Blättern gebeten wird:
Aufruf.
Der für die gerechte Sache der Buren zu freiwilligem Kriegsdienste zusammengetretene Verein der Deutschen Transvaals richte! an die deutschen Brüder in der alten Heimat und im Auslande die herzliche Bitte, ihrer Landsleute zu gedenken in der chnen bevorstehenden ernsten Zeit. Im Vertrauen darauf, daß die anläßlich des ruchlosen Einfalles von Dr. Jameson der Transvaalrepublik erwiesenen Sympathieen sich unverändert im Herzen des deutschen Volkes erhalten haben, hoffen wir, daß unsere deutschen Brüder uns auch diesmal ihre teilnehmende Hilfe nicht versagen werden, wo es gilt, den zurückbleibenden Frauen und Kindern der deutschen Kämpfer bezw. Verwundeten, Witwen und Waffen in ihrer bedrängten Lage beizustehen. Durch die englische Verschleppungs» und Beunruhigungspolitik war seither eine geregelte Entwickelung von Handel und Wandel geradezu unmöglich und sind dadurch viele Angehörige unseres Korps seit Monaten stellenlos und ohne jeglichen Verdienst. Eine Besserung der Lage ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.
Das Komitee des deutschen Korps Transvaals.
Geldbeträge nimmt Herr Winterfeldt, Generalkonsul der Südafrikanischen Republik in Berlin, zur Weiterbeförderung entgegen.
Frankfurt a. M., 2. November. Der englische Delegierte und gegenwärtige Präsident der „Dette Puplique" Fritzgerald Law ist zum Generalsekretär derFinanzen in Indien ernannt worden. An seiner Stelle bei der „Dette Puplique" ist Block, erster Dragoman bei der hiesigen englischen Botschaft, in Aussicht genommen. Frkft. Ztg.
Kothen i. A.» 2. November. Das hiesige „Tageblatt" hat eine Privatmeldung aus Natal erhalten, welche besagt, daß in der Delagoabai seit längerer Zeit die Pest herrsche, weshalb man in großer Besorgnis hinsicht- lich des englischen Militärtransportes sei.__________________
Ausland.
Brünn, 2. November. Die Nachricht von der Inbrandsetzung eines jüdischen Tempels und mehrerer Häuser durch die Tschechen in Gaya wird für unbegründet erklärt. Die heutige Kontrollversammlung nahm einen ruhigen Verlauf.
Paris, 2. November. Verschiedene hervorragende Mitglieder der ottomanischen Kolonie erhielten verläßliche Mitteilungen aus Konstantinopel, der Sultan sei einer Verschwörung auf die Spur gekommen, deren Ziel die Uebertragung des Khalifats an eine von zwei fremden Mächten unterstützte, diesen durchaus ergebene Persönlichkeit sei. Eine Erhebung in Arabien soll die Ausführung des Planes unterstützen. Der künftige Khalif soll seinen Sitz in Afrika oder Asien haben.
Loudon, 2. November. Nach dem gestrigen Ministerrat begab sich Lord Balfour zur Königin, um diese über die Lage in Südafrika zu unterrichten und ihr die Beschlüsse des Ministerrates mitzuteilen.
London, 2. November. Obgleich bis jetzt über die Taktik des Generals Buller in Südafrika nichts bekannt ist, wird trotzdem in Kreisen, welche mit dem Kriegsministerium in Verbindung stehen, versichert, daß Buller es dabei bewenden lassen werde, dem General White größere Verstärkungen zuzusenden, um die Buren in Respekt zu halten. An der Spitze der übrigen Truppen werde Buller dann sofort in östlicher Richtung durch den Oranje-Freistaat vorgehen. Nur von dieser Seite aus sei freies Gelände zum Vordringen vorhanden. Von Bloemfontein werde er alsdann nach Prätoria weiter marschieren.
Madrid, 2. November. Betreffs der Anordnung der Finanzdebatten ist zwischen den Oppositionsparteien und der Regierung keine Einigung erzielt worden. Die Regierung hofft jedoch, daß für den Januar das neue Budget formiert sein wird.
Konstantinopel, 2. November. Das Gerücht über den Empfang einer Note der russischen Regierung, worin die Oeffnung des Bosporus und der Dardarnellen für fremde Kriegsschiffe verlangt worden sei, wird seitens der Pforte dementiert.
Konstantinopel, 2. November. Ein kaiserliches Jrade verbietet die Einfuhr von Gegenständen mit heiligen Inschriften. Jede derartige Sendung wird konfisziert; Schadenersatz wird nicht geleistet.
Athen, 2. November. Im Hafen von Piracus ist eine österreichische Escadre von drei Panzerschiffen und einem Avisdampfer eingetroffen.______
Lokales und Vroonyrelles.
* Gießen, den 3. November.
** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Dor 49 Jahren, am 4. November 1850, sterb zu (Stuttgart der Dichter Gustav Schwab. Seine Lyrik ist reflektierend und rhetorisch, oielgesungen das Lied „Bemooster Bursche zieh' ich aus". Seine Balladen und Romanzen sind kräftig, oft mit überraschendem Schluß, tüchtig seine
I Prosawerke. Schwab wird neben Uhlavd und Körner immer noch I als Der tretet der „schwäbischen Tichtersckrule" aniesehen, obwohl es in Wirklichkeit eine solche nie gegeben. Er wurde am 10. Juni 1792 zu Stuttgart geboren.
•• Bauernregeln für den Monat November. Allerheiligen^ Sommer für alte Weiber, ist des Sommers letzter Vertreiber. — Wenns um Allerheiligen schneit, lege deinen Pelz bereit. — Ist am Allerheiligen der Birkenspan trocken, müssen wir lange hinter dem Ofen hocken; ist er aber naß und nicht leicht, so bleibt der Winter lange feucht. Sankt 1 Martin setzt sich schon mit Dank am warmen Ofen auf die Bank. — Markustag (11.) trüb, macht den Winter lind und lieb; ist er aber hell, so macht er das Wasser zur Schell (Scholle). — Am heiligen Martin, Feuer im Kamin. — Wenn um Martin Nebel sind, so wird der Winter meist gelind. — Um Martini Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein. — Jst's um Martini trocken und kalt, im Winter die Kälte lange anhalt. — Sankt Elisabeth (19.) sagt es an,, was der Winter für ein Mann. — Katharinenwinter (25.), Plackwinter. — Viel und langer Schnee, giebt viel Frucht und Klee. — Zu zeitiger Schnee thut den Saaten weh. — Wenn im November Donner rollt, wird dem Getreide Lob gezollt. — Baumblüte noch spät im Jahr, nie ein gutes Zeichen war. — Martini will Laub nicht mehr sehn, sonft muß man im Winter vor Kälte vergehn.
*
** Aufruf für die verwundeten Buren.
Großbritannien hat den lang ersehnten Krieg mit den beiden niederdeutschen Burenstaaten, Oranjefreistaat und Transvaal, erreicht. Auf welche Seite der Sieg fällt, ist noch ungewiß. Gewiß aber ist für die übrige ganze Erde, auf welcher Seite das Recht steht: Die tapferen Buren verteidigen ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Wir aber sollen nicht vergessen, um was es sich handelt in dem südafrikanischen Kriege: Kämpfen die Buren auch zunächst für sich und ihre Rechte, so vertreten sie zugleich auch unsere Interessen in Südafrika. Unterliegen sie, dann ist unser wertvollstes Neuland Deutschsüdwestafrika und Deutschostafrika von britisch-afrikanischen Weltreichen umringt, ungeschützt und bedroht. Das Blut, das von den Buren vergossen wird, fließt auch für Deutschlands Sache — und es ist deutsches Blut, denn Deutsche des norddeutschen Flachlandes, Deutsche so gut wie wir sind die freiheitsdurstigen Söhne der Burenstaaten, wenn auch noch nicht in allen dies Bewußtsein klar lebt, so wenig wie in den getrennten deutschen Stämmen vor den Jahren 1866 bis 1870. Und laut spricht in uns die Stimme des Blutes in den Tagen ihrer Not. So rufen wir das deutsche Volk auf, das Gefühl gemeinsamen Blutes und gemeinsamerJnteressen zu bethätigen, indem wir hilfreich den verwun- detenBuren und den hinterlassenen Witwen und Waisen der gefallenen Buren bei stehen, ihnen Pflege und Stütze zu geben suchen. Die Welt soll wissen, daß Deutsche Deutsche in Not und Bedrängnis nicht gänzlich verlassen. Jede Gabe — auch die kleinste — ist willkommen; denn sie ist ein Zeichen deutscher Gemeinbürgschaft. Schon ist Blut geflossen, unsere Hilfe auf den Pässen der Drakensberge und in den Ebenen Natals und des Griqua- landes dringend, und der Weg bis dahin ist weit. Sendungen nimmt in Empfang: 1. Die Geschäftsstelle dieser Zeitung. 2. Die Hauptleitung des Alldeutschen Verbandes, zu Händen des Herrn Fischer, Berlins. 33, Lützowstraße 85 b. 3. Sämtliche Ortsgruppen des Alldeutschen Verbände-. Drum eile ein jeder, seine Gabe zu bringen, ehe es zu spät ist.
Berlin, den 30. Oktober 1899.
Der Alldeutsche Verband.
• * Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 25. Oktober dem Bürgermeister Adam Seelinger IX. zu Lampertheim das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps deS Großmütigen zu verleihen.
Schulnachricht. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, am 28. Oktober de» Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz, Professor Jakob Schlenger, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen Dienste mit Wirkung vom 1. November 1899 an in den Ruhestand zu versetzen und demselben aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen.
• * Anzeigepflicht der Aerzte. In Anbetracht der in mehreren Gemeinden des Kreises Marburg während der letzten Zeit vorgekommenen zahlreichen Typhusfälle ist die Anzeigepflicht der Aerzte bis auf weiteres auf die genannte Krankheit für den Umfang des Kreises Marburg ausgedehnt worden.
* * Polizeibericht. Ein Schaffner der Bieberthalbahn wurde gestern auf Station Bieber plötzlich geisteskrank und mußte nach der Klinik dahier verbracht werden. — Gestern abend gegen 8 Uhr wurde aus der Mälzerei der Bichler scheu Brauerei Feuer gemeldet, welches alsbald vom Personal gelöscht wurde.
Darmstadt, 2. November. Gegen 12 Uhr trafen heute auf Jagdschloß Wolfsgarten Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin von Baden und Ihre Königlichen Hoheiten der Erb großherzog und die Erbgroßherzoginvon Baden, Seine Königliche Hoheit der Großherzog vonSachsen- Weimar-Eisenach, Seine Kaiserliche Hoheit Großfürst Michael von Rußland, sowie Seine Großherzogliche Hoheit Prinz Wilhelm ein. Im Gefolge befanden sich die Hofdamen Freiin v. Reck und Fräulein v. Göler, Generalmajor Müller, Generaladjutant Oberschloßhauptmann Frhr. v. Berkheim, Kammerherr Rittmeister Gras Byland, Flügeladjutant Hauptmann v. Pfeil, Ordonanz-Osfizier Frhr.
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