Ausgabe 
4.10.1899 Zweites Blatt
 
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lächlichen Vorgänge. Wir fordern hiermit die beiden Herren Kom­mandeure auf, gegen uns Klage wegen Beleidigung zu er­heben unteres Ermessens ist in der AuslassungReichtzfreund- llcbkeit in München", wenn die angeführten Thatsach-n nicht der Wahrheit entsprechen, eine Beleidigung der genannten Kommando- ftellen unbedingt gegeben. Kommt es zu einer Verhandlung, dann werden wir durch Zeugenladungen den Nachweis führen, dah unsere Behauptungen wohl begründet waren. Wir erwarten also das weitere seitens des Kommandos des 1. Jnfanterie-RegimentS und des Kadettenkorps.

____________________________Die Schriftleitung desOdtnS".

Z-Kates Md ProvmMes.

Gießen, den 3. Oktober 1899.

Zum 4. Oktober! Unser Kalender feiert heute seinen Geburtstag. Es sind nun schon 316 Jahre her, als Papst Gregor XIII. eine Kommission zur Verbesserung des alten Kalenders einberief. Julius Cäsar setzte seinerzeit fest, daß immer auf drei gemeine Jahre von 365 Tagen ein Schalt­jahr von 366 Tagen folgen solle. Dieser von Cäsar ein­geführte Julianische Kalender, der alte Kalender, erhielt sich im Römerreich bis zum Ende desselben und ging auch in die christliche Kirche über. Da aber 129 Jahre dieses Kalenders um ungefähr einen Tag zu groß sind, so konnte derselbe nicht mit dem Laufe der Sonne in Uebereinstimmung bleiben. Es wurde daher die vorerwähnte Kommission ein­berufen. Da nach dem alten Kalender das Frühlings­äquinoktium 1582 auf den 11. März siel, anstatt auf den 21., ließ man 1582 zehn Tage ausfallen, und zwar wurde einer päpstlichen Bulle zufolge auf den 4. Oktober gleich der 15. gezählt. Damit aber im Laufe der Zeit der alte Fehler sich nicht wieder einstelle, wurde als Jahreslänge die Zeit von 365 Tagen 5 Stunden 49 Minuten 16 Sekunden angenommen. Da 400 solcher Jahre gleich 146 097 Tage 26 Minuten 40 Sekunden, 400 julianische Jahre aber 146100 Tage haben, so sind letztere um ca. drei Tage zu groß. Es wurde daher bestimmt, daß zwar im allgemeinen jedes Jahr, dessen Zahl durch 4 teilbar ist, ein Schaltjahr von 366 Tagen sein sollte, daß aber von den Schlußjahren der Jahrhunderte, wie 1600, 1700 usw. nur die mit 400 teilbaren Schaltjahre, die anderen gemeine Jahre sein sollten. 1900 ist oeshalb kein Schaltjahr.

** Die Großherzoglichen Kreisämter haben die ihnen unterstellten Gendarmeriestationen und Ortspolizeibehörden beauftragt, genaue Neberwachung zu führen, daß keine auswärtigen, vom Staate nicht zuge­lassenen Lotterielose gespielt werden. Nachdem Artikel 4 der Bestimmungen des Gesetzes, betreffend Ein­führung einer staatlichen Klassenlotterie im Großherzogtum Hessen, ist nämlich seit 1. September das Spielen in außer­hessischen Geldlotterien, sofern sie nicht neuerdings besonders staatlich genehmigt sind, verboten.

** Die Gestellungsbefehle der zur Infanterie eiuberufenen Rekruten der Großh. Hesfischne (25.) Division lauten auf den 13. Oktober. Eine Neuerung ist dieses Jahr insofern zu verzeichnen, als die Gestellungspflichtigen sich nicht mehr bei den zuständigen Bezirkskommandos zu melden haben, sondern direkt bei den Regimentern, denen sie zugeteilt sind. Außerdem ist den Leuten diesmal genaue Marschroute in Zeit und Fahrrichtung zu den Garnisonen vorgeschrieben.

* Den jüngsten Bürgermeister im ganzen Groß­herzogtum dürfte demnächst, nach stattgefundener Be- stätigung, die Gemeinde Bodenrod besitzen. Daselbst ist am Donnerstag Herr P. Wissig VII. als Bürgermeister neugewählt worden, der mit 28 Jahren wohl das jüngste Ortsoberhaupt Hessens sein dürfte.

* Bauernregeln für den Monat Oktober. Trägt der Hase lang sein Sommerkleid, so ist der Winter auch noch weit. Fällt der erste Schnee in'n Dreck, bleibt der Winter auch ein Geck. Auf den Tag St. Gallus die Weidekuh in den Stall muß und der Apfel in den Korb muß. Wenn Simon und Judas vorbei, rückt der Winter herbei. Halten die Krähen Convivium, so sieh nach Feuerholz dich um. Ist recht rauh der Hase, frierst bald du an die Nase. Wenn im Moor viel Irrlichter steh'n, bleibt das Wetter lange schön. Ist im Oktober das Wetter hell, bringt es her den Winter schnell. Ist im Oktober Frost und Wind, wird Januar und Hornung ge­lind. Oktober und März gleichen sich allerwärts. Nordlichtschein bringt Kälte ein. Sitzt das Laub an den Bäumen fest, sich strenger Winter erwarten läßt. Wandert die Feldmaus nach dem Haus, bleibt der Frost nicht lange aus. Bon Lukä bis St. Simonstage zerstört der Raupen­nester Plage.

*' Manöver Nachklange. DerWetzl. Anz." schreibt: Ein sehr freundliches Urteil über die Verpflegung der in Wetzlar einquartiert gewesenen Truppen sinden wir in einem ArtikelManöverbilder", lien ein Herr Guido von Franken in derSieg Lahn-Zeitung" in Siegen ver­öffentlicht hat. Es heißt daselbst:Im Biwak kneipte Zivil und Militär nach Herzenslust. Vielfach wurden die guten Quartiereim Preußischen" und vor allem in der Stadt Wetzlar gelobt. Sie erzählten alle, daß bei Fulda und in Oberhessen die Quartiere gut gewesen seien, aber besonders gelobt wurden die Ortschaften um Gießen und Wetzlar, vor allem letztere Stadt. Das freundliche Ent­gegenkommen der Wetzlarer Einwohnerschaft gegenüber den hessischen Truppen, vor allem des Kaiser Wilhelm- Regiments aus Gießen, wird allen in dankbarer Erinnerung bleiben. Möchte es doch ein guter Geist gnädig fügen, daß die alte, ehrwürdige Stadt wieder eine Garnison bekommt vielleicht ein neu zu bildendes 18. Jäger­bataillon! (?)" Hoffen wir, daß die guten Wünsche des Verfassers Erfüllung finden.

** Die Jahresversammlung der Auwaltskammer des Ober­laudesgerichtsbezirks findet am 7. d. Mts. in Gießen statt. Auf der Tagesordnung stehen außer dem Jahresbericht, der Rechnungsstellung, dem Voranschlag und Neuwahlen die Besprechung der Frage über Haftpflichtversicherung bei der Stuttgarter Versicherungsgesellschaft und Diskussion des Anerbietens der Magdeburger Versicherungsanstalt. Nach dem 20. Bericht des Vorstandes der Anwaltskammer ist die Zahl der Anwälte im Bezirk des Oberlandesgerichts auf 140 gestiegen. Auf Starkenburg entfallen 52 (50 im Vorjahre), auf Oberhessen 33 (gegen 31), auf Rheinhessen 55 Anwälte. Am 1. Oktober 1879 waren 114 Rechts­anwälte zugelassen, 1890 122 und 1899 sind 140 Anwälte in, den 3 Provinzen übernommen. Die Hilfskasse deutscher Rechtsanwälte hat in drei Unterstützungsfällen ansehnliche Unterstützungen ausbezahlt. Die Zahl der Armensachen, in denen Anwälte als Vertreter bestellt wurden, betrug im Be­richtsjahr beim Oberlandesgericht 39, beim Landgericht Darmstadt 192, in Gießen 71 und in Mainz 232. In 22 Fällen wurden die Gesuche um Bewilligung des Armen­rechts seitens des Oberlandesgerichts abgelehnt, während in Gießen nur 3 Gesuche dieser Art zurückgewiesen wurden.

** Zeitungs-Abonnements. In Bezug auf das Be­stellgeld, das von den Zcitungs-Postabonnenten, neben dem Abonnementsbetrage zu zahlen ist, wenn diese die Zeitungen durch die Briefträger sich überbringen lassen, hat das Reichspostamt im vergangenen Jahre, worauf wir, da es zu wenig beachtet wird, einmal wieder aufmerksam machen, eine Verbesserung eingeführt. Bisher mußte beim Bestellen von Zeitungen das Bestellgeld stets für den ganzen Zeitraum, wofür der Abonnementspreis für die Zeitungen entrichtet werden muß, auch dann voll bezahlt werden, wenn die Postbestellung nicht gleich mit Beginn der nach dem Postzeitungskatalog bestimmten Bezugszeit der einzelnen Zeitungen, sondern erst später, also vielleicht um die Mitte des Monats-, Vierteljahres- oder Jahresabonnements, er­folgt war. Diese Einrichtung ist vom Reichspostamt dahin abgeändert worden, daß, falls die Bestellung auf eine Zeitung oder Zeitschrifterst im Laufe einer Bezugszeit" geschieht, das Zeitungsbestellgeld dann von derPostanstaltnach Verhältnis" nur für den Zeitraum erhoben werden soll, worin die betreffende Zeitung noch thatsächlich von der Post zu bestellen ist.

* Ein merkwürdiger Korrespondent aus Darmstadt treibt seit einiger Zeit in auswärtigen Blättern sein Wesen. DieN. H. V." schreiben darüber: AlsSpezialität" scheint er Mitteilungen über angeblich verliehene Orden zu vertreiben. Wie er kürzlich die angebliche Verleihung eines hohen Ordens an den verflossenen Direktor Schiller nach auswärts berichtete, so übermittelte er gesterntelephonisch" an auswärtige Blätter die Meldung, daß dieDarmstädter Zeitung" (von gestern)zahlreiche Ordensverleihungen durch )en Kaiser von Rußland" veröffentlichte. DieDarm­städter Zeitung" veröffentlichte gestern aber nicht eine einzige russische Ordensverleihung. Man kann den betreffenden Blättern zu einem solchen gewissenhaften Berichterstatter nur gratulieren.

*' Preisgekrönt. Aus Anlaß der Obstausstellung zu Friedberg für die Vereinsbezirke Friedberg und Gießen vom 22. bis 25. September wurden u. a. nachstehend ver-

für die ganze Lebensdauer gleich 1000, so lassen sich die­selben für die verschiedenen Altersperioden wie folgt be­rechnen :

Alter-

Aussichten:

Unter 18

130

18-19

219

2021

233

22-23

161

24-25

102

2627

67

28-29

45

3031

18

3233

14

3435

8

36-37

2

38-39

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Eine geheimmsvolle Schwimmerin. Aus dem fashionablen amerikanischen Seebad Narragansett auf Rhode Island wird folgende mysteriöse Geschichte berichtet: Seit vielen Wochen herrscht hier unausgesetzt das prächtigste Wetter. Der warme Sonnenschein und die herrliche klare Luft haben noch jetzt Hunderte von nervösen New-Yorkern, die während des Sommers nicht abkommen konnten, hierher gelockt. Das interessanteste Gesprächsthema der Badegäste bildet seit etwa zehn Tagen eine geheimnisvolle Fremde, die täglich dicht maskiert am Strande erscheint, ihr Bad nimmt und wieder verschwindet. Man weiß von der Dame nichts weiter, als

daß sie eine ideale, schöne Figur besitzt, die der aus schwarzem Atlas gefertigte Badeanzug zur schönsten Geltung bringt. Lange, schwarze Handschuhe, schwarzseidene Strümpfe und eine das ganze Gesicht verhüllende, schwarze Atlasmaske vervollständigen den mysteriösen Eindruck, den die Badende hervorruft. Sie langt stets in einem von feurigen Rappen gezogenen eleganten, kleinen Coups an, läßt dieses bis dicht an das Wasser fahren und entsteigt dem Gefährt bereits im Badekostüm. Wenn nicht am Halse der maskierten Schönen ein schmaler Streifen blendend weißer Haut sichtbar werden würde, dürfte man sich veranlaßt fühlen, in ihr ein Menschenkind von derselben dunkelhäutigen Rasse zu ver­muten, welcher der den Schlag öffnende Kutscher angehört. So große Mühe man sich auch schon gegeben hat, aus dem stämmigen Negerburschen herauszubekommen, wer seine Herrin ist bisher war alles vergebens. Ohne die schwellenden Lippen auch nur ein einziges Mal zu öffnen, hält der Sohn Afrikas die Zügel der unruhig scharrenden Pferde und wartet auf die Rückkehr der schwarzverhüllten Nymphe, die gar keine Notiz von den zahllosen auf sie gerichteten Augenpaaren und Operngläsern nimmt und weit ins Meer hinausschwimmt. Nach etwa zwanzig Minuten taucht sie wieder am Ufer auf, läßt sich einen weiten, schwarzseidenen Waterproof-Mantel umlegen und verschwindet

zeichnete Aussteller aus dem Kreise Gießen mit Preisen aus­gezeichnet: 1. Für eine Sammlung von 16 Aepfelsorten je 10 Stück von Ortsgruppen mit Diplom I. Klasse: Betten­hausen und Klein-Linden. Mit Diplom II. Klaffe: Bellers­heim, Grüniugen, Birklar, Hungen, Rabertshausen, Villingen und Röthges. Lobende Erwähnungen: Utphe, Trais-Horloff. 2. Für eine Sammlung von 16 Aepfelsorten, je 10 Stück ausgestellt von Baumwärtern. Diplom I. Klasse: Schmeel und Müller in Bettenhausen, H. Meyer in Langsdorf, I. Kreiling VI. in Heuchelheim bei Gießen. Mit Diplom II. Klasse: W. Jung in Holzheim, I. G. Rudolph in Lang-Göns, H. Gruber in Alten-Buseck. 3. Für eine Samm­lung von 16 Aepfelsorten, je 10 Stück von Gemeinden aus­gestellt: Mit Diplom II. Klasse: Lich. Lobende Erwähnung: Nonnenroth. 4. Für eine Sammlung von 16 Aepfelsorten, je 10 Stück von Kreisstraßen: Mit Diplom II. Kasse: Gießen. 5. Sammlung von 6 Birnsorten, je 10 Stück von Ortsgruppen. Lobende Erwähnung: Villingen. 6. Für eine Sammlung von 6 Birnsorten, je 10 Stück von Baum­wärtern ausgestellt: Mit Diplom II. Klasse: I. Kreiling VI. in Heuchelheim. Lobende Erwähnung: W. Jung in Holz­heim. 7. Für eine Sammlung von Apfelsorten, welche auch in ungünstigen Jahren verhältnismäßig gute Ernten liefern. Mit lobender Erwähnung: Baumwart Ferd. Hammer in Obborn­hofen. 8. Für eine Sammlung von 6 Aepfelsorten, gezogen an Pyramiden: Mit Diplomen II. Klaffe: Christof Bonnarius in Großen-Buseck. 9. Für eine Sammlung von 12 Birn­sorten von Pyramiden: Mit Diplomen II. Klasse: Christof Bonnarius in Großen-Buseck. 10. Für eine Sammlung von Aepfelsorten aller Art. Diplom II. Klasse: I. G. Hahn in Bellersheim. 11. Für eine Sammlung von Birn- sorten aller Art. Mit lobender Erwähnung: Pächter Kammer in Bellersheim. 13. Einzelne Obstsorten, je 10 Früchte: a. Kanada-Reinetten. Mit Diplom II. Klasse: I. G. Hahn in Bellersheim, Pfarrer König in Bellersheim. Mit lobender Erwähnung: Ortsgruppe Utphe, Ortsgruppe Bellersheim, b. Winter-Goldparmänen. Mit lobender Er­wähnung: J.G.Hahn in Bellersheim, Christof Bonnarius in Großen-Buseck. c. Champagner-Reinetten. Lobende Erwähn­ung: I. G. Hahn in Bellersheim, ä. Große Kasseler Reinetten. Lobende Erwähnung: I. G. Hahn in Bellersheim, Ortsgruppe Bellersheim, e. Roter Eiser-Apfel. Mit Diplom II. Klasse: I. G. Hahn in Bellersheim, f. Boiken-Apfel. Mit Diplom II. Klasse: Pfarrer König in Bellersheim, g. Schafnasen. Lobende Erwähnung: I. G. Hahn in Bellersheim. 14. Handelsobst. 5 Kilo Tafeläpfel. Mit Diplom II. Klasse: Ortsgruppe Utphe, Christof Bonnarius in Großen-Buseck. 15. 5 Kilo Tafelbirnen. Mit Diplom II. Klasse: Christof Bonnarius in Großen-Buseck.

-s Neu-Ulrichstein, 1. Oktober. Monatsbericht der Arbeiter-Kolonie Neu-Ulrichstein für den Monat September 1899. Am 30. September 1899 befanden sich in der Kolonie 28 Mann. Dieselben verteilen sich: 1. Nach der Geburt: Großherzogtum Hessen 3, Regierungsbezirk Kassel 2, Regierungsbezirk Wiesbaden 5, Provinz Rhein­lande 3, Provinz Sachsen 1, Provinz Brandenburg 1, Provinz Schlesien 1, Provinz Ostpreußen 2, Königreich Bayern 3, Königreich Sachsen 4, Großherzogtum Baden 2, Thüringen 1. 2. Nach dem Gewerbe: Arbeiter 11, Bar­bier 1, Bureaugehülfe 1, Gärtner 1, Hutmacher 1, Kauf­leute 2, Kürschner 1, Schlosser 3, Schneider 3, Schreiner 1,. Schuster 2, Weißgerber 1. Die Kolonie zählte im Sep­tember 1899 761 Verpflegungstage, 671 Arbeitstage, 54 Sonntage und 36 Krankentage. Im Monat September wurden entlassen 7 Mann. Auf eigenen Wunsch 4, Ar­beitsweigerung 3. Seit Bestehen der Kolonie wurden aus­genommen 3619, entlassen 3591, bleibt Bestand 28 Mann.

4* Grünberg, 2. Oktober. Der hiesige Krieg ex- verein veranstaltete gestern sein diesjähriges IctztesPreiS- Scheibenschießen, an welches sich die Verteilung der Preise schloß. Den ersten Preis errang Herr Christian Wagner.

Grünberg, 2. Oktober. Auf Veranlassung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen fand gestern im Englischen Hof" dahier eine landwirtschaftliche Ver­sammlung statt, die von Interessenten ziemlich gut be­sucht war. Den Vorsitz führte Herr Provinzialdirektor von Bechtold. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag des Herrn Oekonomierat Leithiger von Alsfeld über Schweine­zucht. Im Anschluß an den Vortrag fand eine lebhafte Diskussion über das Thema statt, an welcher sich der Vor­sitzende und viele Anwesende beteiligten. Es ging besonders

im Innern der Equipage, die im schnellsten Tempo land­einwärts davonfährt. Diejeunesse dor6e von Narra­gansett brennt vor Neugier, die Identität der schönen Un­bekannten endlich feststellen zu können.

* Zeitrechnung in der Schlafstube.

Kommt mein Mann des Nachts nach Hause

Und macht Lärm in seiner Klause,

Dann kann ich ganz sicher geh'n:

Es ist zehn!"

Aber, wenn er mehr, wie üblich,

Sagt:Guten Abend!" freundlich, lieblich

Wenn er scherzt und wenn er lacht:

Mitternacht!"

Wenn er aber leise, leise

In ganz ungewohnter Weise

Stumm sich legt mit Not und Müh':

Dann ist's früh!"

* Die orientalische Frage. Bei Kommerzienrat Goldberger ist Gesellschaft. Pa gerade der griechisch-türkische Krieg ausgebrochen ist, unterhält man sich lebhaft von derorientalischen Frage".Ich muß offen gestehen", sagte die Gattin eines bekannten Diplomaten, daß ich diese berühmte Frage durchaus nicht verstehe: sie ist mir zu verwickelt."Zu verwickelt?" rief schelmisch lächelnd der Kommerzien­rat.Ich kann Ihnen, meine Gnädige, dieorientalische Frage" mit zwei Worten erklären. Die orientalische Frage lautet . . . wie haißt?"

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-- Utphe, 1. M wie dessen Dienstmädche in das Untersuchungsgef Ursache soll Meineid, b>

Bad-Rauhem, 2.0 sind 130 Badegäste Bädern: «bezahl Zahl der vom 1. April Badegäste beträgt 2224 bezahlte und 11232 Fr

A Seligenstadt, 1. der hiesigen Schn Mainz das einzige d ganzen GrvstherzvgtM Geschäftsjahre 85017 verzeichnen. Der Rei fahr 3946 Mk., roovo: zur Verteilung getan 57800 Mk., die Pass Generalversammlung imSchwan" dahier

Bingen, 2. Oktob rates Dr. Watyitf freunbin nad) btm 1 Schiss unb artete in Abfahrtszeichen. 1 UMng setzte, versuch Landnngtzdrnäe zn den Rhein und ertra gesunden werden.

, Marburg, l.Olto tagen bei der hi g-g-n d°s Lochhr beschloß man in ein Stadtverordnetensltzum Wen zu geben. F « Ich 4 Prozent 4 /i Prozent.

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