Ausgabe 
1.11.1899 Erstes Blatt
 
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der Buren arge Verwüstung im Innern der Stadt an, am 24. wurde die Wasserzufuhr abgeschnitten und unterm 27. ging, wie gemeldet, in Prätoria die Meldung ein, Mafeking stehe in Flammen. Kapituliert hat die Stadt indessen anscheinend noch nicht; die betreffenden Meldungen waren wohl verfrüht. Auch Kimberley hält sich noch. Wir erhalten hierüber folgenden Bericht:

London, 30. Oktober. DieTimes- melden aus De Aar vom 28. Oktober: Einem Spezialtelegramme aus Kimberley vom heutigen Tage zufolge herrscht dort eine äußerst zuversichtliche Stimmung. Die britischen Rekognoszrerungstruppen sind auf sieben Meilen vor die Stadt vorgeschoben. Die Hofräume sind mit Vorräten angefüllt, die, wie man annimmt, für neun Monate ausreichen. Die Meldung, nach der nur kleine Rationen zur Verteilung gelangen, ist völlig unrichtig. In den Berg­werken wird noch gearbeitet.

Wie verlautet, werden von Kimberley belagernden Buren Verstärkungen durch die Abteilung Cronje's vom öst­lichen Kriegsschauplätze erwartet, worauf der Angriff auf die Stadt erfolgen soll.

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Berlin, 30. Oktober. In Wien und London war Heute das Gerücht verbreitet, daß die Engländer den befestigten Platz Mafeking bedingungslos übergeben hätten. Hierzu teilt uns die hiesige englische Botschaft mit, daß ihr von einer solchen Uebergabe nichts bekannt sei und daß sie da­her die Richtigkeit des Gerüchts sehr in Zweifel ziehen müsse.

Loudon, 30. Oktober. Von Privater Seite wird be­richtet, daß bei dem G e f e ch t in der Nähe von R i e t f o n t e i n 8 Buren gelötet und 150 verwundet worden sind.

London, 30. Oktober. DieTimes" veröffentlicht ein Telegramm aus Ladysmith, wonach dort gerüchtweise ver­lautet, daß sämtliche Munition für den General White, welche aus Durban nach Pietermaritzburg unter­wegs war, von den Buren abgefangen worden ist. Pietermaritzburg ist vollständig abgeschnitten.

London, 30. Oktober. Hier zirkulieren pessimistische Nachrichrichten über die Ereignisse in Natal. Das Stillschweigen des Kriegsamtes hierüber wird von der Be­völkerung übel ausgenommen.

London, 30. Oktober. Aus Prätoria kommt die Meldung, das de utsche Korps ist re orga nisi ert unter dem Befehl des Hauptmannes von Albedyll. Das Regiment ist auf seine ursprüngliche Stärke von 600 Mann gebracht worden.

London, 30. Oktober. Aus Pietermaritzburg meldet ein Telegramm, eine starke britische Truppen-Abteilung marschierte von Ladysmith aus, um den Feind abzuschneiden. Derselbe liegt in starker Anzahl nahe bei der Stadt. Bei einem Scharmützel mit den Vorposten verlor der Feind 20 Mann und mußte sich zurückziehen.

London, 30. Oktober. Die Zeitungen melden, in Devonport verlaute, die Admiralität beabsichtige eine so­fortige Mobilisierung der A.Division der Flotten- Reserven, bestehend aus 29 Kriegsschiffen in den Häfen Chatham, Portsmouth und Devonport. In militärischen Kreisen wird bezweifelt, daß alle 29 Schiffe mobilisiert werden, da dies eine enorme Belastung der Depots be­wirken würde, und ein solcher Schritt nur bei ganz ernster Gefahr in Betracht zu kommen Pflege. Aus Portsmouth wird gemeldet: Aufsehen erregte gestern der für Sonntag ganz ungewöhnliche Zusammentritt einer Konferenz aller hoher Flotten.Offiziere unter dem Vorsitz des Admirals Pelham-Aldrich. Ueber das Resultat wird strengstes Ge­heimnis gewahrt.

Kaiser Wilhelm au sein euglisches Dragoner-Regiment.

London schwimmt in Freude. Allerdings liegt der Grund nicht in günstigen Nachrichten vom Kriegsschauplätze diese sind vielmehr nicht so sehr erfreulich, da die Buren das wichtige Ladysmith cerniert haben aber ein freund­liches Telegramm des deutschen Kaisers stärkt die trüben Gemüter. Näheres sagt folgendes Telegramm:

London, 30. Oktober. Kaiser Wilhelm telegraphierte an Oberst vurn Murdoch, Kommandeur seines Regiments der ersten königlichen Dragoner, welches gestern nach Südafrika absegeln sollte, folgendes:

Bid my farewell to the regiment! May you all reture unecathed and well. William J. and R. (Entbieten Sie dem Regiments mein Lebewohl! Mögen Sie all? unbeschädigt und wohl zurückkebren. i Wilhelm I. R.)

Die Veröffentlichung der Kaiserlichen Botschaft im Regimentsbefehl erregte die lebhafteste Freude beim ganzen Regiment. Die Blätter drücken ihre hohe Befriedigung darüber aus, da sie das Wohlwollen des Monarchen für England in dem gegenwärtigen Kampfe außer Zweifel setze. Das Regiment konnte zu seiner Enttäuschung gestern nicht abgehen, da die Arrangements auf dem Transport­schiffManchester Port", womit es von Tilbury absegeln sollte, nicht beendet waren. Man hebt hervor, daß das Kriegsministerium an dem Verzüge keinesfalls schuld sei, da die Admiralität für die Transport-Arrangements ver- I antwortlich sei. Eine große Menschenmenge hatte sich in den Docks eingefunden, um dem Abgang des Regiments Kaiser Wilhelms beizuwohnen, und es herrschte große Ent­täuschung über den Aufschub desselben. Dennoch herrschte I eine gehobene Stimmung infolge der kaiserlichen Botschaft.

Die Engländer haben Grund zu ihrer Freude. Hand­lungen, die bei Privatleuten als bloße Höflichkeiten gedeutet werden könnten, erhallen sofort eine hervorragende polnische Bedeutung, wenn sie von Herrschern mächtiger Staaten ausgehen. So wenig der Wortlaut des Telegramms an die First Royal Dragoons politischen Charakter hat, es wird in der ganzen Welt gedeutet werden als ein deutscher Sympathiebeweis für England.

Deutsches Keich.

Berlin, 30. Oktober. Der Kaiser hat für die in Wilhelmshaven und Kiautschou zu begründenden Seemanns-

Häuser für Unteroffiziere und Mannschaften der kaiserlichen Marine ein Geschenk von'je 10 000 Mark, im ganzen also 20 000 Mark gemacht. -

Der Beschluß, (Die New-Iorker Lebens-Ver­sicherungs-Gesellschaft in Preußen wieder zu­zulassen, ist in der letzten Sitzung des Staatsministeriums gefaßt worden, nachdem die Gesellschaft sich bereit erklärt hat, sich denselben Bedingungen zu unterwerfen, denen die inländischen Gesellschaften unterliegen.

Zu den Blättermeldungen von der Zerstörung der Missions-Station Kripi und Bambua berichtet dieNord­deutsche Allgemeine Zeitung", daß nach nunmehr einge­troffenen amtlichen Berichten aus Kamerun die der Pallot­tiner Mission zugefügten bedauerlichen Verluste als im Zusammenhang mit einem bereits vor Wochen gemeldeten Angriff des Buli-Stammes auf Kribi bestätigt werden. Die Veröffentlichung des Inhaltes der amtlichen Berichte soll unmittelbar bevorstehen.

Der Staatssekretär des Reichsmarineamtes Kontre- Admiral Tirpitz ist für heute zum Jmmediatvortrage nach Liebenberg zum Kaiser befohlen.

fr Die Staatsmini st erial-Sitzung am Sams­tag dauerte fünf Stunden, und zwar von 3 bis 8 Uhr. Außer den' Ressortministern nahmen die Staatssekretäre Graf Bülow, Freiherr von Thielmann und von Podbielski an der Sitzung teil. Kontre-Admiral Tirpitz war nicht zu­gegen.

Ueber den Rücktritt desOberstkämmerers Christian Kraft zu Hohenlohe-Oehringen von seinem Hofamt wird derNord. Ztg." folgendes erzählt: Fürst Hohenlohe hatte als oberster Hofbeamter denjenigen Personen her Hofgesellschaft (Kammerhern u. s. w.), die als Landtagsabgeordnete gegen die Kanalvorlage gestimmt, das Schreiben zugehen lassen, daß auf ihr Erscheinen bei Hofe bts auf weiteres kein Wert gelegt werde. Fürst Hohenlohe ist bekanntlich Herrenhausmitglied und da er glaubt, daß er sich in seiner Abstimmung über die Kanalvorlage binden würde, wenn er weiter in seinem obersten Hofamt bleiben würde, so zog er es vor, aus demselben zu scheiden, um eben freie Hand im Herrenhause zu haben.

Frankfurt a. M., 30. Oktober. Der Großherzog von Sachsen-Weimar ist gestern von hier nach Wies­baden gereist und wird sich morgen vormittag von dort direkt nach Baden-Baden begeben.

Ausland.

Wien, 30. Oktober. Anläßlich der Feier des Re­formationsfestes fand gestern in der evangelischen Stadtkirche der Uebertritt von 27 Personen vom katholischen zum evangelischen Glauben statt.

Wien, 30. Oktober. Die Stellung der Jung­tschechen ist in der Parlaments-Majorität unhaltbar geworden, sodaß ihr Austritt aus derselben bevorsteht.

Budapest, 30. Oktober. Im Abgeordnetenhause brachte der Abgeordnete Barabas im Namen der unabhängigen Parteien eine Interpellation ein wegen der Vor­gänge bei den Kontroll-Versammlungen. In der­selben wurde der Kriegsminister heftig angegriffen, weil er die ungarischen Reservisten zwinge, sich deutsch zu melden.

Kuttenberg, 30. Oktober. Der hiesige Gemeinderat beschloß, wegen der Aufhebung der Sprachen-Ver- ordnungen die Verhandlungen mit dem Justiz- mi nist er wegen Tausch des Bezirksgerichts Kuttenberg so­lange zu unterlassen, bis den Tschechen volle Genugthuung gewährt sei.

Rom, 30. Oktober. Der gewesene Ministerpräsident Giolitti hielt gestern vor seinen Piemontesischen Wählern j eine Rede, in welcher er sich gänzlich von den Konser­vativen lossagte und erklärte, daß gewisse sozialistische For­derungen Beachtung verdienten und daß die von den Sozia­listen betriebene Obstruktion gegenüber dem Verhalten der Regierung erklärlich sei.

Rom, 30. Oktober. Die für heute anberaumte I Schwurgerichts-Verhandlung gegen die drei sozia­listischen Abgeordneten, welche die Urnen in der Kammer umgestoßen hatten, wurde vertagt und die Abgeordneten I auf freien Fuß gesetzt.

Paris, 30. Oktober. DasJournal" berichtet, daß der Sohn der Königin Viktoria, der Herzog von Connaught, welcher an dem südafrikanischen Kriege teil- I nehmen wollte, auf Veranlassung des General Buller von seinem Vorhaben absehen mußte. Buller er- I klärte, er könne die Verantwortung für den Herzog nicht I übernehmen.

Paris, 30. Oktober. DemRappell" zufolge ist König Menelik mit 40,000 Mann Truppen nach dem I Nigergebiet unterwegs, angeblich, um dort sein Ansehen wieder zu heben.

Paris, 30. Oktober. Der Staatsgerichtshof hat heute I einstimmig beschlossen, DoroulSde nicht wegen des Hand­streiches gegen die Republik sondern nur wegen Kom­plottes zu verfolgen.

Paris, 30. Oktober. Eine Delegation der französischen Afrika-Gesellschaft hatte heute bei dem Minister des Aus­wärtigen eine Audienz, um diesen zu ersuchen, die Initia­tive zu internationalen Verhandlungen zu ergreifen, I um die Neutralisation der Delagoa-Bai zu I sichern.

fstarks Md PrsvinMer.

Gießen, den 31, Oktober 1899.

" Gtschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 22 Jahren »m11L9?ILDember 1877, starb zu Berlin der Genrralseldmai schall Friedrich Graf v. Wränget, eine der populärsten Erscheinungen tm preußischen Heere.Papa Wränget" war beliebt, wie einst Ziethen und Blücher; an letzteren erinnert auch seine originelle Aus-

brucksweise, eS kam ihm nicht aufmk* undmich" an. Die Dank- ba.k-tt setzte ihm ein D-nkmal auf dem Leipziger Platz zu Berlin. W. wurde am 13. April 1784 zu Stettin geboren.

** Der Oktober scheidet. Er hat sicher einen Abschieds­gruß verdient, denn herrliche Zeit hat uns in den Tagen semer Herrschaft erfreut und ein schöner Oktober hat des­wegen doppelten Wert, weil er uns die Länge des rauhen Winters weniger fühlen läßt und die letzten Feldfrüchte noch mit Lust und Freude an den schönen Tagen geerntet werden können, ohne das oft eintretende leidige Händefrieren

! und Schütteln vor Näffe. Der diesjährige Oktober hat uns bis auf wenige Tage mit des Himmels Bläue, warmem Sonnenschein und der reinsten Luft gelächelt. Ihm sei Dank dafür!

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** Von der Universität. An der Landesuniversität haben am letzten Freitag die juristischen Sondervorlesungen der Professoren Dr. A. Schmidt und Bier mann für die Mitglieder der standesherrlichen Familien des Groß­herzogtums und die ersten Beamten der standesherrlichen Verwaltungen begonnen. Die Beteiligung war eine sehr starke. Anwesend waren der Fürst zu Ysenburg- Büdingen, der Fürst zu Solms-Lich, der Graf zn Solms-Rödelheim, die Erbgrasen zu Ysenburgf. Meerholz, zu Solms-Laubach, zu Erbach-Schön-- berg u. a. m. Mitte November werden wiederum an zwei aufeinander folgenden Tagen vier Vorlesungen gehalten. Das Gleiche ist für die weiteren Monate des Wintersemesters vorgesehen.

* Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 16. Sep­tember dem Schullehrer Nikolaus Kredel zu Petterweil aus Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums die Krone zum Silbernen Kreuz am 20. September dem Schul­lehrer Heinrich Kling zu Watzenborn-Steinberg aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen.

Oesfentliche Anerkennnng einer edlen That. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Gym< nasiasten Felix Klip st ein zu Laubach, in Anerkennung der von demselben am 7. Juni d. I. mit Mut und Ent­schlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr bewirkte» Rettung des Gymnasiasten Paul Kreß zu Laubach vom geruht des ®rtnnfcnd bie Rettungsmedaille zu verleihe» , "Aus dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung Groß- herzoglichen Ministeriums der Justiz wurden beauftragt: mtt Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amts- richters bei dem Amtsgericht Herbstein der Gerichtsaffefsor N o a ck in Darmstadt, bei dem Amtsgericht Darmstadt I ber Gerichtsaffefsor Hanstein in Darmstadt, bei dem Amtsgericht Darmstadt II der Gerichtsassessor Dröll i» Zwingenberg, bei dem Amtsgericht Höchst der Gerichts- assessor Trautwein in Lorsch, bei dem Amtsgericht Beer- felden der Gerichtsassessor Dietz in Offenbach, bei dem Amtsgericht Offenbach der Gerichtsasseffor Strack in Offen­bach, bei bem Amtsgericht Gernsheim ber Gerichtsassessor

I Trapp in Offenbach; mit Wahrnehmung ber Dienst- verrichtungeneines Amtsanwalts bei ben Amtsgerichte« öffenbad) unb Seligenftabt ber Gerichtsasseffor Dr. Mabr «L-rarm,2abt . Errmnnt würbe am 25. Oktober der Philipp Stork zu Darmstadt zum Schreibgehilfen bei dem Amtsgericht Darmstadt II.

Q " V°rw>g. Wie früher, so sind auch in diesem Jahre derKaufmännische Verein" sowie derOrts-

I gewerbe herein" wiederum bemüht gewesen, durch Gewinn­ung geeigneter Persönlichkeiten, die von beiden Vereinen veranstalteten Vortragsabende zu recht lehrreichen für die Allgemeinheit zu gestalten. Der erste, gestern abend i» «Steins Saalbau" stattgefundene Experimentalvortraq der Herren Physiker Clausen und v. Bronk aus Berlin über Telegraphie ohne Draht, hatte eine äußerst zahlreiche Zu­hörerschaft herangezogen. Unterstützt durch die erforderlichen Apparate, wies Redner einleitend elektrische Ströme von geringer und hoher Spannung uiio die Wirkungen derselben nach. Rach Vorführung und Erklärung der Einwirkung des Stromes auf luftleere Röhren, der Röntgen-Strahlen rc., zeigte derselbe die Leucht Wirkung des noch sehr unbekannten Radium, sowie die Leuchterscheinungen ohne jede Draht- zuleitung. Uebergehend zu dem eigentlichen Thema, führte der Vortragende das Auffangen des Stromes durch eigens hierfür erfundene Apparate vor und wie ein mit diesen in Verbindung gebrachter Schreibapparat getreulich Striche und Punkte der Aufgabestation wiedergiebt. Wenngleich dies auch nur Anfangsversuche sind, führte Redner weiter aus, so ist hier doch der Weg für ein in Kriegsfällen nicht zu unterschätzendes, äußerst praktisches Benachrichtigungs­verfahren angedeutet. Wohl bedarf es noch vieler Ver­besserungen, damit vor allem ein unbefugtes Auffangen des Stromes ausgeschlossen wird. Doch wie alle große Erfind­ungen aus kleinen Anfängen hervorgegangen, so wird auch hier die Zukunft zeigen, was der menschliche Geist vermag. Reicher Beifall lohnte den Redner am Schluß seines un­gefähr zweistündigen Vortrages. Den veranstaltenden beide» Vereinen aber sei auch an dieser Stelle für den lehrreichen Abend öffentlich gebankt.

** AvS bem Theaterbureau. Morgen Mittwoch findet die dritte und zugleich letzte Aufführung des Schwankes Der Schlafwagen-Kontrolleur" statt. Was die heutige Vorstellung vonAls ich wiederkam" betrifft, fo wird ganz besonders darauf aufmerksam gemacht, daß vorläufig nur diese eine Ausführung stattfinden kann, indem die Gestaltung des Repertoirs eine Wiederholung der Novität vorerst nicht zu läßt.

** Die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen Verbandes hielt gestern, Montag, in der Restauration Weidig eine von ca. 40 Personen besuchte Versammlung ab. In Er-