von San Juan beginnen. Heute Nachmittag dürfte eine endgültige Entscheidung über die Frteden-verhandluugen gefaßt werden.
Washington, 27. Juli. Auf Ersuchen des französischen Botschafters sicherte Mac Kinley den Waffenstillstand zu, falls Spanten den Minimal-Forderungen Amerikas, nämlich Freigabe Cubas, Abtretung PortoricoS uud einer Kohlenstatiou auf den Philippinen ohne jeden Einwand als Basis der FriedenSverhandlungeu zustimme.
Washington, 27. Juli. Ein leitender Diplomat erklärte, eS seien Verhandlungen etngeleitet über die Frage, ob die interelsirtm Mächte KriegSschifse zu schicken bereit seien, um die spanische Regierung gegen die inneren Unruhen zu schützen uud ob sie entschlosien seien, daS Land vor Verwüstungen durch Don Carlos oder andere revolutionäre Umtriebe zu bewahren. General MileS telegraphirre aus Portorico, daß alle im Hafen von Guantco anwesenden Transportschiffe Infanterie und Artillerie rasch auSschiffeu.
Washington, 27. Jnli. StaatSsecretär Alger erklärt, daß durch die spanische Note die kriegerischen Operationen nirgendwo eine Unterbrechung erlitten hätten.
Ceeelt» wwb
□ Langsdorf, 25. Juli. Am Sonntag den 24. d.Mts. wurde die Errichtung eines Landw. CousumvereinS unter dem Vorsitze der Herrn BorschußkaffenrechnerS Roth und in Anwesenheit des VerbandSrevtsorS Lehr-Offenbach, vollzogen. Die Genoffeuschaft bezweckt ausschließlich den gemeinsamen Einkauf landw. Bedarfsartikel als Dünge- uud Kraftfuttermittel für ihre Mitglieder. Als Vereiosbezirk wurdeu außer Langsdorf auch die Orte Bettenhausen, Birklar, Nonuenroth, Ober- und Nteder-Besfiugen tu das Statut ausgenommen, so daß auch den Laudwirthen der Umgegend der Beitritt ermöglicht wird. Zum Director wurde Herr Konrad Köhler, zum Rendanten Herr Philipp Weller, außerdem die Herren Christian Köhler, Heinrich Kneipp und Ph. Hofmann in den Vorstand gewählt. Der Anschluß an den Verband der Hess. landw. Genvffen- schäften, sowie der Beitritt zu der CentraleiukaufSgeuoffen- schäft der hessischen landw. Consumvereine wurde bewerk- stelltgt. Sobald die hiesige Station durch Erbauung des Doppelgeleises und Ausladestelle vervollständigt ist, wird die Errichtung eines Lagerhauses Bedürfntß werden.
Büdingen, 26. Juli. Ein Bewohner von Lind heim, der auf dem Heimweg von Heegheim nach Lindhetm begriffen war, äußerte unweit letzteren Ortes zu den in seiner Begleitung gewesenen Kindern, er werde sich in das Wasser stürzen und harte sich zu diesem Zwecke die tiefte Stelle an der Nidder ausgesucht. Seinen Worten ließ er die That folgen. Auf das Hilfegeschrei der Kinder eilte ein des Wegs kommender Manu von Büdingen, Herr Winterling, dem Unglücklichen zu Hilfe uud gelang eS demselben, Letzteren mit Aufbietung aller Kräfte aus dem naffen Element zu ziehen. Später erschienen Leute, die den Lebensmüden nach Ltndheim brachten. Was denselben zur That bewogen, ist nicht bekannt.
♦ Koblenz, 21. Juli. Bestrafte Ehrlichkeit. Einen Hunderrmark-Schein fand am Mittwoch ein Bauersmann aus Lay. Heute Morgen brachte er feinen Fund zur Anzeige, war aber nicht wenig erstaunt, al- feine Ehrlichkeit mit einer Strafe von 3 Mark belegt wurde. Es besteht die Bestimmung, daß jeglicher Fund 24 Stunden nach Auffindung augezeigt sein muß, andernfalls Strafverfolgung eintritt.
* Vom Sprachvereine. Ein hübsches Beispiel des Unfug», der so häufig begangen wird, indem man ein nicht recht verstandenes dehnbares Fremdwort tu verschiedensten Bedeutungen anwendet, bietet Profeffor Dr. Dünger zu Dresden tu folgender Geschichte: Eine Partie Menschen macht eine Landpartie, um einige schöne FelSpartteu zu besuchen. Aufgefordert, mit von der Partie zu sein, kaufte ich mir einen gedruckten Führer, den mir der Buchhändler zum Parttepreise überließ. Nach einer tüchtigen Kletterpartie kam die Partie an den Rastort. Hier trug eine junge Frau, die eine reiche
Partie gemacht hatte, eine Solopartie vor, wobei sie die Hauptpartie zur besten Geltung brachte. Jndeß spielten die Herren eine Partie Kegel, dabet kam e» zum Streite, in dem ich für Niemand Partie nahm, da mir die Sache partout egale war, uud mit dieser partie honteuse schließe tch meine Erzählung von der Partie.
• Blume» im Zimmer. Will mau Blumen, z. B. Rosen, frisch erhalten, so stelle man sie in heißes Waffer. Jeden Morgen gebe man ihnen frisches, heiße» Wasser mit etwa» Salzgehalt, kürze die Stiele mit scharfem Instrument, daß eine glatte Schnittfläche wird und setze die Blütheu dem Lichte zu. Bon mancher Seite wird auch ge- ratheu, da» Waffer nie ganz auSzugießen, sondern nur einen Theil wegzuschütteu und bloß diesen durch frische» Waffer zu ersetzen. Am längsten halten sich die Blumeu, wenn man Vasen mit Scheuersand avsüllt, den mau feucht hält uud die Blumen mit den Stielen htnetusteckt.
* Zu« Untergang der „Bourgogne". Fünfzehn österreichische Matrosen von dem untergegangenen Dampfer „Bourgogne" find am Sonntag mit der „Bretagne" in Havre etngetroffen uud nach dem Gefängniß gebracht worden, wo sie Nachmittags vier Reisenden der „Bourgogne" in Gegenwart eine» Dolmetscher» und de» österreichischungartscheu Cousuls gegenübergestellt wurden. Neun Matrosen wurdeu sodann fretgelaffeu, während die sechs übrigen zur Verfügung der Gerichtsbehörde bleiben, doch find die Belastungen nicht schwer. Eine Person, die Drohungen mit dem Meffer in der Hand ausgestoßen haben soll, befand sich nicht an Bord der „Bretagne".
• Es wurde schon außerordentlich viel über das neue Nernst'sche electrische Glühlicht geschrieben, daS alle bisherigen Beleuchtungsarten durch seine Schönheit und Billigkeit aus dem Feld schlagen soll. Die soeben erschienene Nummer der „Umschau" (Verlag von H. Bechhold, Frankfurt a. M., Preis vierteljährlich Mk. 2.50) bringt zum ersten Mal eine Abbildung de» neuen Leuchtkörper» nebst authentischer Beschreibung. — In der gleichen Nummer fiadeu wir einen höchst interessanten Aufsatz von G. Arends, dem Herausgeber der „Pharmazeutischen Zeitung" über die Wandlungen der Arzneimittelauwendung in unserem Jahrhundert. — In einem Aufsatz: „lieber da» Pathologische bet Goethe" zeigt MöbiuS, wie fein der Dichter im Taffo einen Menschen charactertfirt hat, der die unverkennbaren Symptome eine» an Verfolgungswahn Leidenden zeigt, wie das Stück sozusagen seine Krankengeschichte wieder- giebt. — Höchst beachtenöwerth ist auch Rußner's Beitrag Ueber den Betrieb von Straßenbahnen mit Accumulatoren und die Fülle kleinerer Beiträge, dir den Leser über die Fortschritte auf allen Gebieten der Wissenschaft und Technik orteutireu.
• Nansen» Zwieback ist dtplomirt worden. Unter den Bäckermeistern, welche bei der großen internationalen Brod- coucurrevz auf der Jubiläumsausstellung tn Wien Ende voriger Woche Ehreudiplome erhalten haben, befindet sich, wie aus Norwegen geschrieben wird, auch Haakon Hansen tu Chrtstiavta, welcher 5Vi Jahre altes Knäkkebrod ausstellte, da» Nansen während seiner Expedition (1893 bis 1896) au Bord des „Fram" mit sich führte und das heute noch ebenso vorzüglich mundet wie bei seiner Ablieferung au Nausen.
• HauSsprüche im Harz. Vom Harzgebirge, den 22. Juli, schreibt man: Die in der Holzarchitectur der Harzstädte vorhandenen HauSsprüche und Hausinschriften des verschiedensten Inhalts bieten hochinteressante Einblicke in die Culturgeschichte verflossener Jahrhunderte. Deshalb hat man es in neuerer Zeit unternommen, diese Haussprüche u. s. w. zu sammeln und ihren Inhalt wissenschaftlich zu verarbeiten. Bekannt sind in dieser Hinsicht namentlich die werthvollen Arbeiten des Major a. D. Buhlers, die die Zeitschrift des Harzgeschichtsvereins gebracht hat. In Halberstadt, Hildesheim, Goslar, Quedlinburg, ist man auf diesem Gebiete sammelnd und sichtend bei der Arbeit. Jrtzt hat auch der geschichtliche Verein zu Nord hausen mit Erfolg die von Buhlers vorgezeichnete Bahn betreten.
• Was die englische Flotte kostet. Zwanzig Mark in jeder Secuud e kostet der Nation der Seefahrer die Unterhaltung ihrer Riesenflotte. Die Summe erscheint uuge-
Danu sehen wir eine Volksversammlung- zwei Männer hadern wegen der Sühnung de» erschlagenen Mannes- das Volk nimmt Partei, aber die Herolde besänftigen die Schreienden - die Richter, im heiligen Kreise auf schöngehaueneu Steinen fitzend, entscheiden. Weiterhin erblicken wir Krieg und Städtebelagerung, alles bi» in» Einzelnste ausgeführt - dann folgt eine höchst anschauliche Schilderung der verschiedenen Feldarbeiten, de» Ackern», der Ernte und der Weinlese- wir sehen Heerden, die von Löwen angefallen, von Hirten mit ihren Hunden verthetdigt werden- sodann folgt fröhlicher Festtanz der Jünglinge und Mädchen nnd der Gesang de» göttlichen Sänger» zur Harfe, und schließlich, alle Bilder umgürtend, der Strom de» OkeanoS.
So ist die vielgestaltigte Welt, wie schon Homer fühlte, in ihren verschiedenen und wechselnden Momenten der Vorwurf für die nachahmende Thätigkeit de» Künstlers - natürlich wählt sich jede Kunst gern die Gegenstände au», welche dar« zustellen sie nach ihrer Art am meisten geeignet ist. Die bildende Kunst beschäftigt sich am liebsten mit der menschlichen Gestalt- neben der einzelnen Statue finden wir bet fortschreitender Entwickelung die Gruppe, in den Reliefs Darstellung von Kämpfen. Festzügen und dergleichen. Auch Thiere werden nachgebildet, sei e» für sich, sei e» in Begleitung der Menschen ober im Kampfe mit ihnen- dagegen wird die weitere Umgebung, die Landschaft in der Regel nur flüchtig angedeutet.
BeachteuSwerth ist dabei, wie die künstlerische Ein- bildungSkeaft wohl nirgend» frei erfindet, sondern auch von ihren fünften Abschweifungen immer wieder zur Nachahmung der Natur zurückkehrt. So erscheinen selbst die Götter ge
rade tu der hochentwickelten griechischen Kunst durchaus tn menschlicher, wenn auch veredelter Gestalt- die rohere barbarische Kunst gefällt sich hier in Verzerrungen oder benutzt vielfach die Thiergestalt oder Zusammensetzungen von Mensch und Thier- ich erinnere an die vielgestaltigen Götterbilder der Assyrer und Aeghpter, die noch bei den Griechen in den Sphinxen und Centauren ihre Analogie haben. Ueberall ober find die einzelnen Theile bekannten Wesen entnommen und Nachbildungen derselben.
Aehnlich steht e» mit den mannichfaltigen geflügelten Gestalten: die Schwingen des Vogels, der Fledermaus, des Schmetterlings werden dem menschlichen oder thierischeu Körper angefügt - e» ist eine Zusammensetzung bekannter Theile, keine eigentliche Neubildung.
Wetter al» die bildende Kunst geht die Malerei in der Nachahmung der Natur. Sie zeigt un» die von ihr vorgeführten Gestalten nicht losgelöst von der Umgebung, sondern vereinigt sie mit dieser zu einem Gesamwtbilde- oft wird auch die Landschaft selbst, die Natur, Hauptgegenstand ihrer Darstellung, und namentlich die moderne Malerei schildert un» die belebte, wie die unbelebte Welt in den verschiedensten Erscheinungen, in jeder Jahre»- und Tageszeit, in jeder Abgrenzung und Beleuchtung. Bald läßt sie hochragende, zerrissene Gebirgsketten vor un» ausstetgen, bald die öde Wüste sich unabsehbar aulbreüen; fruchtbare Ebenen, sanftschwellende Hügel, lauschige Waldwinkel, Städte und Dörfer, da» wette Meer in majestätischer Ruhe oder tn wilder Ausregung, nicht» bleibt dem Pinsel de» Malers darzustellen versagt.
(Fortsetzung folgt.)
heuer, wenn man bedenkt, daß auf diese Weise in jeder Stunde ein Capital verschlungen wird, da» dem jährliche» Gehalt eines Botschafter» oder Ministers gleichkommt. An jedem Tage giebt Großbritannien durchschnittlich 25290 Pfund (505800 Mark) für den Bau von neuen Schiffen auß- 257320 Mark werden täglich an Gehältern gezahlt, und die Verpflegung und Bekleidung der Mannschaften beansprucht 75860 Mark. Für Pensionen werden 120000 Mark gezahlt, während die Armtrung der Fahrzeuge 116700 Mark kostet. Die Unterhaltung eine» einzigen Schlachtschiffe» kostet 190000 Mark mehr, als die Gehälter der neun englischen Cabinetmiuister zusammen betragen. Die Maschinisten eines Schiffes allein beziehen wöchentlich 1820 Mark Besoldung. — DaS find nur die für Friedenszeiten erforderlichen Unterhaltungskosten, im Kriegsfall würden sich diese natürlich erheblich steigern. Die gesammte englische Kriegsflotte besteht aus 632 Schiffen- davon find 61 sogenannte Schlachtschiffe, 157 Kreuzer, 15 dienen zur Küstenvertheidigung, und die übrigen 399 Fahrzeuge umfassen Kanonenboote, Torpedoboote, Torpedobootzerstörer u. s. w. Bon allen diesen Schiffen find nur 95 vor dem Jahre 1880 gebaut worden- die andere« 537 find erst in den letzten 18 Jahren vom Stapel gelassen, ein Beweis dafür, daß dem britischen Volk keine Ausgabe für die Stärkung feiner Seemacht zu hoch ist.
* Reiche Frauen. Die größten weiblichen Capitaliste« sollen, tote die englische Zeitschrift „Lady’s Realm“ versichert, folgende sechs Damen sein: Senora Isidora Cousino, die Besitzerin großer Bergwerke in Südamerika, die ein Vermögen von 40 Millionen Pfund Sterling — also über 800 Millionen Mark — ihr eigen nennt, Frau Harriet Green mit 11 Millionen Pfund, die Baronin Burdett-Coutt» uud die Marquise de Roda mit je 4 Millionen, Miß Garrett und die russische Großgrundbesitzerin Madame Woleska mit je zwei Millionen Pfund, — also immerhin noch 40 Millionen Mark Vermögen. DaS tägliche Einkommen, dessen sich diese Damen erfreuen, beläuft sich bei Madame Cousino auf 98620 Mark, Frau Green 27120 Mark, Baronin Burdett und Marquise Roda je 9860 Mark, Fräulein Garrett und Madame Woleska je 4920 Mark. In jeder Sekunde nimmt also die südamertkanische Senora 1 Mark und 14 Pfg. ein, Frau Green 31 Pfennige, die beiden adeligen Damen je 12 Pfennige, Fräulein Garrett und die russische GlückSgenosfin aber nur je 5 Pfennige. — Würden die Damen ihre Vermögen zu einem einzigen Capital zusammen- thun, so würde dieses die ungeheure Summe von 56 Mill. 700000 Mark jährlicher Zinsen einbringen, und wenn dann die weiblichen Großcapitalistm sich mit einer — immerhin noch stattlichen — Revenue von 400000 Mark begnügen würden, so würde der verbleibende Rest noch auSreichen, um 18100 Personen ein jährliche» Einkommen von 3000 Mark auSzusetzen.
* Von der Schmucke. Eine wohlbekannte Schnurre de» „alten Jovi" besingt der „Wartburg-Herold" mit folgenden Versen:
Der Wirth auf der Schmücke.
Mel.: „3$ weiß nicht, was soll es bedeutend Es war einst ein Wirth aus der Schmücke, Dem würben die Stuben nicht leer;
Er lebte wie Hans im Glücke Und war viel schlauer wie er.
„Dm Mann, den müssen wir steigern!" So sprachen die Herrn des Gerichts, „Er wird sich zwar sperren und weigern, Doch helfen soll ihm daS nichts!"
Sie fuhren empor die Straße, Sie zechten im freundlichen Haus, Und bei dem siebenten Glase, Da rückten sie schließlich heraus.
„Herr Wirth, nun fei er uns willig, Es kann nicht länger so geh'n, Er hatte die Schmücke zu billig, Das muß er doch selber gesteh'n."
Der Alte sprach stolz wie ein König: „Ich sehe eS ein, Ihr Herrn, 's ist wahr, ich zahle zu wenig, Das Doppelte zahle ich gern!" „Brav, Alter! So ist es vernünftig!" Und schriftlich wirds abgemacht: „Der Wirth auf der Schmücke zahlt künftig Das Doppelte von dem Pacht."
Dann fuhren die Herren hinunter, Sie kamen sehr helle sich vor, Sie staunten über das Wunder Und über den alten Thor.
Drauf schlugen sie auf die Annalen, Da kam der Strahl des Lichts: Er konnte leicht doppelt bezahlen, Denn früher bezahlte er — nichts!
So hat sich's wahrhaftig ereignet Und wird noch heute belacht;
Doch fand ich's noch nirgends verzeichnet, Drum hab ich's in Reimlein gebracht.
Längst ist er geschieden, der Alte, Doch lebt er noch fort im Land, Fragt nur nach dem JoLl im Walde, Da ist noch manch Märlein bekannt.
G. S.
* Sine Expedition »ach Ostgronland. In den erste« Tagen de» August begiebt sich eine Expedition unter der Leitung de» dänischen Marine.Lieutenant» G. Amdrup an Bord eine» der der grönländischen Handelsgesellschaft gehörigen Schiffe nach Angmagsalik an der Ostküste Grönland», um von hier au» die völlig unbekannten Küsten- und Landstrecken zwischen dem 66. und 70. Grad Nördl. Breite, die bisher kein Europäer und wohl auch kaum ein Eskimo betreten hat, zu erforschen. Die Ostküste Grönland» ist selbst im Sommer der bedeutenden EiSmaffen wegen schwer zugänglich, doch hofft Lieutenant Amdrup diese Schwierigkeit Überwinden zu können und noch vor Beginn de» Winter» von Angmagsalik in Booten so wett al» möglich nach Norden zu gehen, um ein Proviantdepot auzulegen. Der Winter wird in einem Holzhause, zn dem da» Material von hier mitgebracht wurde, bei Angmagsalik


