Auch Oesterreich hat jetzt seine Flottenvorlage- mau darf gespauot sein, wie fich die Obstructiou deS Abgeordneten- Hause» dazu stellen wird. (xx)
Demtsche» Seid?,
Bellte, 7. April. Das Kats er paar wird zur Ent» hülluog de» Denkmal» für Kaiser Wilhelm I. am 3. oder 6. Mai In Altona eintreffen.
Berlin, 7. April. Einem westfälischen Blatte zufolge wird der Kaiser tu diesem Jahre nach Leunep kommen, um die Thalsperre in Remscheid und Huecke»wageu zu be- fichtigeu.
Berlin, 8. April. Geheimerath Bäusch, der Erbauer de» Kaiser Wilhelm-Canal», ist gestern Abend, 72 Jahre alt, gestorben.
Berlin, 8. April. Wie die „Staat»bürger-Zeitung" zuverlässig erfahren haben will, bestätige eS fich, daß tu maßgebeuden RegteruogSkreiseu für dte Reichstag»- wahleu der 20. Juut tu AuSficht genommen ist. Für die Landtag »wählen ist der 10. Oktober, al» Termin au», ersehen.
Berlin, 7. April. Den „Berliner Politischen Rachr." zufolge ist die Zuckercouferenz auf den 7. Juni nach Brüssel etnberufen.
Berlin, 8. April. Nach den heute vorliegeuden Mel. duugeu au» Madrid und Washington hat sich der Eouflict zwischen Spanien und Amerika jetzt derart zugespttzt, daß beide Staaten ihre diplomatischen Be- ziehungeu abgebrochen haben. Der uordamertkautsche Gesandte Woodsord hat dte Ordre erhalten, Madrid zu verlaffeo, und der spanische Gesandte Bernabe ist angewiesen worden, au» Washington abzuretseu. Auch die übrigen diplomatischen Der- tretet beider Staaten zithen von ihren Posten fort, nachdem fie ihre Landsleute unter den Schutz französischer oder eng- Uscher Cousuln gestellt haben. Im gestrigen spanischen Miuisterrath wurde ein vertraulicher Brief deS amerikanischen Gesandten vorgelegt, worin Woodford erklärt, er habe tag», über vergeblich auf die letzte Entschließung der spanischen Regierung gehofft, er werde noch bis 12 Uhr Nacht» warten und bäte, ihm eine Erklärung zu übersenden, und zwar in Ausdrücken, welche traurige Consequeuzrn verhindern könnten, die zwar sehr zu beklagen wären, dte aber, wenn dte Sachen blieben, wie sie jetzt liegen, unvermeidlich seien. Diese For. dernvg Woodfords setzte die Minister in Erstaunen. In ei*« energischen Antwort erklärte die Regierung, sie habe nicht» NeaeS mitzutheilen- fie berufe fich auf ihre letzte Note und erkläre, daß nur, wenn die Insurgenten um Waffen, stillstand bäten, er ihnen bewilligt würde.
Berlin, 7. April. Der „Local-Anzeiger" meldet au» Bari»: Dem Miuisterrath liegt ein neuer Vorschlag de» Papste» in dem amerikanisch.spanischen Eouflict vor, welcher Erfolg versprechen soll.
Berlin, 7. April. Dte „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Rach einem Telegramm de» stellvertretenden LandeShaupt. mann» für Deutschsüdwestafrika hat die kaiserliche Schutz, truppe unter Major Müller am 26. Februar bei Groot, berg über die aufständischen Hottentotten im Norden de» Schutzgebietes einen entscheidenden Erfolg davongetrageu. Der Feind floh in der Richtung auf Zeßfontein zu. Dem- nächst haben fich die Zwartbooi.Hotteutotten am 20. März ergeben. Ihre Führer sowie 90 waffenfähige Männer nebst Gewehren fielen in die Hände der Sieger. Die Gefangenen find nach Windhoek gebracht worden.
Berlin, 7. April. £)er in der Rigaer Straße Hierselbst wohnende 45jährige Arbeiter Robert Bernhardt brachte in der vergangenen Nacht seiner 52jährigen Frau drei tödt. liche Messerstiche bei, stach fich dann selbst in den Hal» und sprang au» der im zweiten Stock belegenen Wohnung in den Hof, wo er mit zwei doppelten Oberschenkelbrücheu aofgesunden wurde. Beide Eheleute wurden in Hoffnung», losem Zustande ins Krankenhaus gebracht.
Liier, 7. April. Bor der Strafkammer des hiefigen Landgerichts wurde heute der Prozeß wegen des am 18. Mai v. I. bei Gerolstein stattgehabten Eisenbahn« Unfälle» verhandelt. Augeklagt waren der Bremser Johann Math, der Heizer erster Klaffe Hühner und der Stations
vorsteher Johann Joseph Schiffer wegen fahrläsfiger Gefähr« düng eine» Eisenbahntransporte», wodurch der Tod von Menschen verursacht worden ist. Die Zeugen bestätigten im Allgemeinen den Inhalt der Anklage. Die Sachverstäu« digen hielten ein Verschulden des Stationsvorstehers für vor- liegend, meinten aber, die beiden anderen Angeklagten Härten fich nicht» zu Schulden kommen laffen. Nach längerer Ber- Handlung wurden die Angeklagten freigesprochen. Ja der Begründung des UrthrilS heißt e», e» fei nicht aufzuklären gewesen, wen eigentlich die Schuld treffe- infolge deffen sei auf Freisprechung zu erkennen und die Kosten der Staat», kaffe auizuerlegeu.
Halle a. d. S., 7. April. Die ärztliche Lettuog de» hiefigen Diakoniffenhause» theilt mit: Eine eben erst au» ihrer Heimath an der rusfischen Grenze gekommene polnische Feldarbeiterin wurde al» mit den echten Pocken behaftet befunden. Die Kranke wurde in einer Jsolirbaracke abge« schloffen, so daß die Weiterverbreitung der Krankheit au», geschloffen ist.
München, 8. April. Der ärztliche Bericht über das Befinden de» König» Otto vom 8. d. M. lautet: Eine wesentliche Aendernng in dem Befinden Seiner Majestät ist nicht eiogetreteu. Speciell hat fich die Blaseablutung nicht wiederholt. Schmerzäußerungeu find in keiner Weise vor« Händen. Nahrungsaufnahme und Schlaf normal. Ein mehr, stündiger Aufenthalt im Garten wirkte sichtlich erfrischend. Fieber besteht anch heute nicht.
Aurtaad»
Wien, 7. April. In einer dieser Tage hier eiuge« troffeneu Sendung mit amerikanischer Baumwolle wurde im Innern eine» Ballen» eine mit Explosivstoffen gefüllte Bombe gefunden. Die polizeiliche Untersuchung ist im Gauge.
Paris, 7. April. Der „Agence Hava»" wird an» Madrid gemeldet: In diplomatischen Kreisen glaubt man fortgesetzt au die Erhaltung de» Friedens. Nachdem Minister« Präsident Sagasta gestern Abend 11 Uhr vom päpstlichen Nuntius ein Telegramm des Papste» erhalten, worin gefragt wird, welche Concesfioneu Spanien machen würde, berief er unverzüglich einen Ministerrath, der beschloß, dem Papste zu antworten, daß Spanien nur seine früheren Mc Kinley mitgetheilteu Beschlüffe bestätige.
4- Breungeshain, Krei» Schotten. In unserer Gemeinde ist nunmehr nach dem Muster anderer oberhesfischer Orte eine Spar- und DarlehnSkasse gegründet worden, welche fich dem Verbände der hessischen laudwirthschaftlichen Genoffenschasten anschließen wird. Zweck der Bereinigung ist die Gewährung von Darlehen an die Genoffen, sowie Förderung deren Sparfinn» und Erleichterung der Geldanlage.
Darmstadt, 7. April. Se. Königl. Hoheit der Groß- Herzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 6. April geruht zu verleihen: dem Generallieuteuant und Juspecteur der 4. Eavallerie-Jusptction v. Müller, seither Commandeur der Großherzoglichen (25.) Division, das Groß« kreuz, dem Hauptmann bei dem FestungSgefängniß Spandau, Rieck», seither Compaguiechef im 3. Großherzoglichen Inf.- Regiment (Leib«Regiment) Nr. 117, und dem Militqr- Jnteodanturrath Prüßen, seither Vorstand der Intendantur der Großherzoglichen (25.) Division, da» Ritterkreuz 1. Kl. de» Verdienstorden» Philipp» de» Grohwüthigen.
D Darmstadt, 7. April. Im Sunstverein ist eben eine sehr beachten»werthe Ausstellung von Landschaften de» verstorbenen Münchener MalerS Loui» Boller zu sehen, die bei aller Natürlichkeit der Auffaffung recht viel Stimmung in da» Landschaftliche zu bringen weiß. Die Kunstwerke find verhältnißmäßig nicht theuer. Noch viele andere Landschafter find vertreten- wir nennen nur August Dieffenbach-München mit seinen imponirevden Hochgrbirgsdarstellungen. Ein „Gretchen" Bild de» unlängst verstorbenen, auch alS künst. lerischer Illustrator berühmten Alexander Liezen-Mcyer ist von großer Schönheit und echter Poefie. Die Porträt» von Fräulein Elara Grosch-Darmstadt, deren jetzt drei da find,
Feuilleton.
Berliner Frühlingsbriese.
(Originalbericht für den .Gießener gUiidgar*.)
(Nachdruck verboten.)
I. k
Von Frankfurt bis Berlin.
Dr. M. Auf der Zeil bietet man die Blumen de» Süden» feil und auf den Billengärteu der Bockenheimer Landstraße liegt ein zarter grüner Schleier von kaoSpendem heimischem Laubwerk. Ulberall spürt man ihn, den linden Hauch der österlichen Zeit oder glaubt ihn doch selbst durch den unholdesten Aprilregen hindurch zu spüren. Doch bereit» hinter Elm verändert fich da» Bild und da» Klima der Landschaft. Wenn noch der einst al» unwirthlich verschrieene Spessart in seinen fich bi» nach Gelnhausen und Schlüchtern hinzirhenden Ausläufern von sanfter Lenz- ahnung gestreift schien, — so gewinnt die Gegend von Bebra an einen durchaus winterlichen Lharacter. Durch weite, endlose Schneeselder, über welchen ein schiefergrauer Januarhimmel hängt, rast der Schnellzug. Kahl und öde liegen die im Sommer so belebten Stationen Eisenach und Weimar da. Wer da durch die angelaufenen Scheiben der Loupösenster der Landschaft einen müden Blick gönnt, wofern er eS nicht vorzieht, über einem „Eugelhorn-Baud" die Länge der Fahrt zu vergeffen, ahnt sicher nicht, daß hier kleine irdische Paradiese liegen, durch Natur und Geschichte begünstigt wie nur wenige.
Daß man sich dem deutschen Norden nähert, wird der Paffagier gewahr an den Windmühlen, diesem ungeschlachten Riesen im nordischen Tieflande, deren langsam eintöniger Flügelschlag etwa» unsagbar Melancholisches hat. In der süddeutschen Landschaft kann ich mir diese Bauten kaum denken. Symbolifiren fie nicht den regelmäßigen, streng ausgefüllten Pflichtevkrei» de» schwerfälligen, aber ziel- bewußten Norddeutschen?!
Die große Ruhe der Ebene umfängt uns. Hinter Halle stehen die Wiesen und da» ganze Flachland unter Wasser. Au» dem feuchten Spiegel ragt hie und da ein Strauch, ein Baum hervor. E» ist, al» ob man durch ein Überschwemmungsgebiet fahre.
Wie mag es wohl h'er in grauer Borzeit auSgeschaut haben, als man von der künstlichen Regulirung der Stromläufe noch nicht» wußte! Die Phantasie fühlt fich geneigt, diese Retrospective zu ziehen. Sümpfe, Moräste und undurchdringliche Wälder — knrz, eine Gegend, bei welcher man sich de» römischen Geschichtsschreiber» Tacitn» Ausspruch erinnert: „Und Niemand möchte in diesem Lande wohnen, e» sei denn, daß er darin geboren wäre."
In dem Wort „Heimath" steckt allerdings ein wunderbarer Zauber! Ich für mein Theil kann nicht verhehlen, daß mich allemal ein starke» Herzklopfen befällt, wenn da» hügelige Terrain, da» allerdings zu meinem Schönheitssinn weit stärker spricht, verschwindet und die Eintönigkeit de» märkischen Flachlande» anhebt, wenn die Namen der Stationen ankünden, daß wir in uralte» Wendengebiet einsahren.
Muttererde! Unveräußerliche» Erbgut? In vierhundert
laffen wie immer durchgeistigte Auffaffung, gepaart mit richtiger Technik, erkennen- hübsch thut fich auch Fräulein Amy Le Eocq-Darmstadt mit Blumenstücken hervor.
J. Darmstadt. 8. April. Bei den vielen wiflenschast- lichen Beziehungen zwischen LandeSuniverfität und der Landeshauptstadt dürften Mtttheilungen au» wissenschaftlichen Bereinigungen der letzteren anch in Gieß-n auf einige» Interesse rechnen dürfen. In der dieser Tage abgehaltenen Avril- Sitzung de» Naturwissenschaftlichen Verein» wie» Landesgeologe Dr. Klemm die in Vollendung begriffene» neuen Blätter de» großen Werke» der geologischen Karte Heffen», wie fie die geologische Landesanstalt bearbeitet, vor, und zwar BenSheirn-Böllstein, König, Erbach und Michelstadt. Im ciystallinen Urgebirge de» Odenwalde» hat man zwei charakteristische Gebiete , westlich da» Bergsträßer Gebiet, östlich da» Böllsteiner Gebiet, beide durch die sogen. Otzberg- Spotte getrennt, unterschieden. Auf der Oberfläche drS Zech- stein» lagern die namentlich bet Bockenrod au»gebenteten Manganerz-Vorkommen. Der untere und m ttlere Buntsand- stein wird vielerort» zu Bauzwecken auSgedeutet. Die Bunt- sandsteiu-Landschaft, eigentlich nur eine weite Hochfläche mit wenig vortreteuden Kuppen, ist viel langweiliger al» die de» crhftallinen Gebiet». Der untere, versteinerung»reiche Muschel-- kalk bei Michelstadt usw. läßt infolge seiner Zerklüftung de» 800 Mtr. langen unterirdischen Dahinflaß der Erdbach bei Dorf Erbach zu. — Profrffor Dr. v. Koch zeigte einen i» einem sonst normalen Hühnerei gefundenen eiförmigen Körper und erklärte ihn al» noch nicht fertige» sogen. Windei (Ei ohne Dotter), da» in ein andere» Ei au» dem Eileiter hinein gedrückt wurde. — Ein eingehender Expertmentalvortrag von Assistent Dr. Hehl führte da» neuerdings als Desinfektion»- mittel vielfach genannte Formaldehyd vor, da» unter dem Namen Formal und Formalin als 40procentige» Product in den Handel kommt; an bacteriemödtender, sterilifirender Wirkung Übertrifft e» nach versuchen viele bi» jetzt bekannte Mittel.
An» Rheinhessen. 6. April. In Bingen wurde ein 17jähriger relegirter Gymnasiast verhastet. Er ist dringend verdächtig, vor einigen Tagen auf dem Friedhöfe in Bingen eine Anzahl Grabdenkmäler muthwillig umgestürzt zu habe».
Vermischtes.
*D. Frankfurt a M.. 7. April. Im Zoologische» Garten find in der ersten Aprilwoche täglich Thiersendungen eingetroffen. Hunderte prächtiger Seerosen, Seenelken, Edel- steinrofen rc. füllen jetzt die Becken de» Aquarium, der Seehund hat einen jugendlichen Gefährten bekommen, handgroße Meerspinnen regen hundert Gelenke zugleich und eine ganze Cavallerie von Seepferdchen schwimmt gleich lebendigen Schach- spriogern umher, während unter den größeren Fischen ein elektrischer Roche bereit ist, jeden Störenfried zu electrifiren. Unter den über 50 tm April angekauften Vögeln befinde» fich wahrhaft prächtige, schurlachrothe Papageien und al» eine der größten Seltenheiten ein Owenischer Schnepfenstrauß. Da auch ein Mantellischer Kiwi fich schon seit Jahren i« Frankfurter Garten befindet, so werden hier beide auSsterbendeu Bogelarten lebend nebeneinander gezeigt, was wohl noch iw keinem zoologischen Institut de» Continent» gefchedeu ist.
CUeratur tmfc Nrsnst.
— «ine internationale Ausstellung itlnftrirter Postkarten wird tu der Zett vom 1. bis 31. Mai d». In-ieS in dr» Räumen de» Kunstgewerbemuseums in Leipzig ftaiifinden, veranstaltet vom Centralverein für daS gesammre Buchgewerbe in Leipzig. DaS Unternehmen erscheint in der That höchst zeitgemäß. Die Erzeugung illustrirter Postkarten bildet ja j tzt schon einen großen blühenden Geschäftszweig, und das Streoen der Verleger, die Karte immer mehr in vornehm künstlerischer Weise auSzustatten, hat die Beliebtheit deS Gegenstandes in staunenSwerthem Maaße gesteigert. Die PostkartenauSstellung in Leipzig darf sicher auf die lebhafteste Thellnahme der Erzeuger und Verleger, wie deS Publikums rechnen, fie wird ein überraschendes Bild geben von dem riesigen Umfange, den der Postkartensport in wenig Jabren erreicht bat.
linioerfttät» - Nachrichten.
— Bonn. Der Lehrer der Botanik an der landwirthschaft- lichm Akademie zu Poppelsdorf. Prof. Dr. Kör nicke, trat nach 31jäbriger Wirksamkeit in den Ruhestand. Zum Nachfolger wurde der Plioatdocent an der Universität Bonn, Pros. Dr. Flitz Roll, ernannt.
jährigem Kampf haben die Sachsen und Franken da» Land an Havel und Spree den Slaven abgewonnen und den neue» Lutturstaat errichtet, aber trotz de» fortwährenden Eolonisten- uachschub» ist ein Tropfen wendischen Blut» zurückgeblieben. Im Typus der Bevölkerung läßt er sich nachweisen ober zum Mindesten vermuthen. Denn mit de« Nachwei», de« historischen, ist e» gerade um Berlin Hern« recht ungünstig bestellt. Während wir in Rheinheffen, Starkenburg und Oderheffen, Dank der römischen Niederlassungen, fortwährend auf monumentale Zeugen der Vergangenheit stoßen, find in der Geschichte de» alten Brandenburg Lücken, die nur die Phantasie, keine exacte Forschung zu überbrücken vermag. Städte, die wie „Jüterbogk" fich im Namen noch al» echt wendisch kennzeichnen, find im Uebrigen so nüchtern und sagenfeindlich wie nur denkbar.
Die historischen Remini-ceuzen haben überdie» ein Ende, sobald die elektrischen Lichter der Vororte von Berlin auftanchen und nn» den hunderttausend Zungen und Augen der Millionenstadt näher bringen, die von float»» und recht»- wegen jetzt anch in da» Zeichen der „stillen Woche" zu treten hätte.
Ist eine Eharwoche In Berlin möglich? Sie wird wenigsten» theoretisch angefkebt. Und in erster Linie ist e» die Presse, welche nicht versäumt, Sinn und Blick auf diesen Abschnitt hn Kirchenjahr zu lenken.
(Fortsetzung folgt.)


