daß sein Gesundheitszustand ihn verhindere, an der Feier thetlzunehmen.
Bern, 12 März. Die Zahl der ausständigen Bahnarbeiter beträgt 5000. Der Bundesrath trat heute Nachmittag zusammen, um über die Lage zu beratheu. Ausschreitungen tarnen nicht vor.
Rom, 12. März. Eine italienische SchifffahrtS-Gesell- schast ist bei der italient chen Regierung um die Trlaubmtz eingekommen, tausend griechische Reservisten von Corfu nach dem Piräus fahren zu dürfen. Die Regierung hat indeß die Erlaubniß verweigere.
Rom, 12. März. Gestern fand ein Minifterrath patt, in welchem die Lage im Orient zur Besprechung kam. Mau hält die Lage für derart, daß sie ohne die Gefahr ernster Verwickelungen keine Weiterungen mehr verträgt.
Pari«, 12. März. Mehrere Blätter melden, daß daS Einvernehmen der Mächte auf dem Punkte stehe, auSeinanderzugeheu.
Loudon, 12. März. Die „Westminster Gazette" schreibt: ES ist möglich, daß die Reise der Königin vonEngland von der Riviera durch Deutschland erfolgt und die Königin einige Tage beim Großherzoglichen Paare in Darmstadt ver« weilt und auch der Kaiserin Friedrich auf ihrem Schlosse einen Besuch abstatten wird.
Athen, 12. März. Die unter dem Befehl deS Obersten Bassos stehenden griechischen Offiziere theilten ihren Angehörigen mit, sie würden sich jeder Aufforderung, die Insel zu verlaffen, widersetzen.
Tanger, 12. März. In Fez wurden bei dem Einsturz einer alten Stadtmauer 180 Arbeiter getö dtet.
Berlin, 13. März. DaS „Berl. Tagebl." meldet auS Lüueburg: Der Bürgermeister Gr umbrecht- (Welse) legte sein Mandat nieder, weil die städtischen Kollegien be« schloffen, anläßlich der Ceutenarfeier einen Platz Kaiser- Wilhelm-Platz zu nennen.
Athen, 13. März. Hier wird vermuthet, die Türkei warte nur die Blokade der griechischen Häfen ab, «m Griechenland daS Ultimatum zu stellen, die Truppen aus Kreta zurückzuztehen und darauf demselben den Krieg zu er» klären. — Gestern fand eine längere Conserenz zwischen dem deutschen und russischen Gesandten statt.
H. Darmstadt, 13. März. Die „Darmst. Zig." meldet, daß der Groß Herzog am 18. März auS Bukarest zurück- Sehrt und am 20. März zur Ceutenarfeier nach Berlin reist.
WB. Berlin, 13.März?Hava-meldung aus Athen: Die Nachrichten von der Abfahrt italienischer und österreichischer Soldaten nach Kreta verursachten lebhafte Erregung. Griechenland protesttrte bei den Mächten gegen die von Seiten der Türket erfolgte Befestigung des Golfe- von Arta, welche dem Berliner Vertrage zuwiderlaufe. — Mau legt hier diesem Proteste große Bedeutung bet wegen den möglichen Folgen, wenn Griechenland gezwungen würde, Kreta zu räumen.
Locales rind provinzielles
Sieben, den 13. März 1897.
• • Ernennung. Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht, den Großh. RegterungSrath bet der Provtnzialdtrection Starkenburg Dr. Kayser zum Mitglied der Kaiserlichen Di-ztplinarkammer in Darmstadt zu ernennen.
* * Parlamentarische». Die Erste Kammer wird am 25. März eine Sitzung abhalten. ZZXZ
♦ •H. Stadttheater. Einer neueren Schule von Drama« tikeru, den sogenannten „Modernen" gehört in erster Linie der berühmte Norweger Henrik Ibsen an. Er ist ein Dichter von außerordentlicher Gestaltungskraft, ein Meister der Characteristik, ein Seelenkenner und Seelenmaler ersten Range-, dabet aber auch ein scharfer Satiriker, wie alle seine Schöpfungen genügend bekunden. Al- eifriger Natur- wtffenschaftler legt er in viele seiner Dramen die Tendenz der VererbungStheorie und darum rufen Stücke wie z. B. seine „Gespenster" ernste ästhetische Bedenken wach. Wir erlebten hier in Gießen eine Aufführung der „Gespenster", von „Baumeister Solneß" und so viel und erinnerlich auch schon von „Nora", welche gestern Abend mit Frl. Thessa Klinkhammer vom Frankfurter Stadttheater, als Gästin der Titelrolle, gegeben wurde. Dieses Schauspiel ist von gleich großer dramatischer Wirkung wie die Übrigen Stücke Ibsen-, läßt jedoch, zu seinem Vortheil, das Gräßliche seiner sonst unverhüllten Offenbarung menschlicher Sünden und Verirrungen vermiffen. In „Nora", welche aus Liebe und um ihren todtkranken Gatten zu retten zur Schrtstfälschertn und Verbrecherin wurde, läßt sich die Tendenz des Glücke- in die Worte fassen: eine Frau opfert ihrer wahren Liebe auch ihre Ehre, während im entscheidenden Falle daS Gleiche von dem Manne nicht erfüllt wird, denn „Niemand opfert Derjenigen, die er liebt, seine Ehre!" — Die Darsteller gingen in ihren Rollen vollständig auf; besonders günstigen Eindruck machte auch daS Zusammenspiel. Frl. Klinkhammer gab die „Nora" mit dem ihrer eigenen großen Talente. Die geschätzte und beliebte Künstlerin ist hier auf- Beste bekannt und reihte ihren früheren Triumphen mit der gestrigen Darbietung einen neuen in hochverdientem Maße an. Sie verstand ihre Rolle so zu characterifiren, so seelisch empsunden wtederzugeben, daß sie daS Jntereffe nicht nur für sich allein, sondern für das Ganze gefesselt zu halten vermochte. Ihr Partner, Herr Fritzschler, als Robert Hellmar (Nora- Gatte) leistete Vorzügliches in feiner Darstellung; ohne jede Pose, ohne falsche- Pathos spielte er und verdient dafür volle Anerkennung. Herr Kun ert al- Günther schuf ein Bild voll Realistik; seine bis in die Details fern jeder Uebertreibung, ausgearbeitete Rolle ge« hörte mit zu dem Besten des Abends. Die von Ibsen als statuirendeS Exempel von Vererbung angelegte Rolle de- Dr. Rank wurde von Herrn Schröder innerhalb der rich
tigen, nicht abstoßend wirkenden Grenze gegeben und verdient gleichfalls Werthschatzung. Frl. Egger al- Frau Lmden bot eine sympathische, gute Leistung. Unter dem mächtigen Eindruck der Handlung deS Stückes stehend, mochten wohl die Erschienenen die Stimmung nicht durch brausenden Beifall abschwächen; doch wird Niemand ohne Anerkennung für den gehabten genußreichen Abend da- Theater verlaffen haben
•• Stadttheater. „M ädel vom Ballet" oder „Ihre Familie", welche- am Sonntag im hiesigen Stadt- theater zur Aufführung gelangt, ist eine- der besten Volks- stücke und stammt au- der Feder des als ausgezeichneter Humorist hinlänglich bekannten Schriftstellers Jul. Stinde und des Komikers Georg Engels. Freunden eines ge« sunden Humors ist der Besuch dieses Stückes, welche- auch eine Anzahl hübscher GesangSeinlagen enthält, nur zu empfehlen.
•♦) Die am 5. März abgehaltene ordentliche Jahresversammlung bei Allgemeinen Verein» für Armen- und Krankenpflege war, wenn man den für solche Generalversammlungen übltchen Maßstab anlegt, besonder- gut besucht. Standen doch auch auf der Tagesordnung eine Reihe von Gegenständen, die auf das lebhafteste Jntereffe der Mitglieder rechnen konnten. Ueber den einen davon, den Neubau de- Schwesternhauses, konnte der Vorsitzende, Pfarrer Schlosser, freilich nur berichten, daß gegenwärtig noch Ver- Handlungen mit der Stadt schweben, die noch nicht zur Ent« schetdung gekommen find. Dagegen fanden die vorgeschlagenen Aenderungen derOrganisattondeSVeretn - den Beifall der weit überwiegenden Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Wie auch schon im Jahresbericht dargelegt war, bezweckt diese Neuorganisation im Grunde nicht- anderes, al- eine durch die thatsächliche Entwicklung längst angebahnte Decentra- lisation, wodurch den einzelnen Zweigen der Vereinsthätigkeit eine größere Selbständigkeit gewährt, resp. die sür verschiedene derselben schon vorhandene auch noch auf die übrigen, namentlich aus die Armenpflege, ausgedehnt werden soll. Die Arbeit vollzieht fich demgemäß künstig in einzelnen Abtheilungen, die unter der Oberleitung deS Vorstandes stehen. Im Uebrigen wird dadurch an der Thätigkett deS Verein- nicht- geändert. Der von dem Vorfitzenden verlesene Jahresbericht liegt der heutigen Nummer bei. Er enthält einige sehr interessante und wichtige Ausführungen, auf die hiermit besonder- auf- merksam gemacht werden soll. Namentlich, waS darin über die Krankenpflege ausgesprochen ist, wird der Beachtung empfohlen. Die von Herrn Revisor Wilker mit gewohnter Sorgfalt gestellte Rechnung wurde genehmigt. Dem Herrn RechnungSrath Kreuder, der wegen seiner Versetzung die Rechnung zum letzten Mal geprüft hat, wurde für feine lang, jährige Mühewaltung der Dank der Versammlung ausgesprochen.
* • «bgelehnte Gehaltsaufbesserung. Die Gtadtverord- neten-Versammlung hat daS Gesuch der hiefigeu Volks« sch ul lehr er um Gehaltserhöhung bezw. Gleichstellung mit seminaristisch gebildeten Lehrern der höheren Schulen ab« gelehnt.
»♦ Sportplatz an bet tzaarbt. In der gestern Abend im „Hotel zum Rappen" stattgehabten gemeinschaftlichen Sitzung der Vorstände des «Curatoriums der Rennbahn Gießen 1897" und der „Wanderer, Gießener Radfahrgesell- schäft" wurde einfttmmig beschlossen, die sür Sonntag den 30. Mai d. Js. festgesetzte Einweihung des neuen Sport platze- an der Haardt durch große Radfahrer-Wettrennen gleichzeitig auch zu verbinden mit großen Volksbelustigungen auf TextorS Terrasse. Mit der Bildung der Einzcl-AuS« schlisse wird sofort begonnen werden, und es sieht demnach der Bevölkerung unserer Stadt bezw. den Besuchern Überhaupt gleich zu Beginn der Saison neben dem Sportfeste ersten Ranges auch ein umfangreiches Volksfest, das feine Anziehungskraft sichet nicht verfehlen wird, mit Bestimmt heit bevor.
* * Die Leiche deS am 28. Februar bei Marburg ertrunkenen Studenten Arthur Pyrer aus London ist noch nicht gefunden. Für die Auffindung ist bekanntlich eine Be lohnung von 100 Mark ausgeschrieben.
• • Sine Bittschrift auf Einführung von Kilometerhefte» lag am Donnerstag dem preußischen Abgeordneten« Hause vor. Trotz lebhafter Befürwortung seitens mehrerer Abgeordneter ging man über dieselbe, allerdings mit geringer Mehrheit, zur Tagesordnung über.
• * Bank für Sübbentschlanb. Morgen (Sonntag) find es 25 Jahre, seit die Agentur der Bank für Süddeutschland am hiesigen Platze besteht.
• • Wildschaden. Man schreibt unS: Mit den hohen Jagdpachten scheinen auch die Wildschadens «Ansprüche der Grundbesitzer in einzelnen Gemeinden zu wachsen. Kaum daß der Schnee und das EiS vom Felde gethaut, werden von verschiedenen Seiten Wildschaden-Ansprüche, und zwar für RapS, gefordert. In einem stattgehabten Sühne termin hat fich der Pächter aus Art. 7 des Wildschadengesetzes berufen, nach welchem die Feststellung eine- Schadens und die Höhe desselben erst bei der Ernte festzuftellen ist. Die Leute haben dennoch die sofortige Feststellung durch die Sachverständigen Commisfion beantragt und dürfte es wohl für diese Commission nicht schwierig sein, zu entscheiden, wem sie die auf Grund gen. Art. 7 entstehenden Kosten der Abschätzung zuzuschreibeu hat. ES würde fich in manchen Fällen empfehlen, wenn die Geschädigten den Schäfer au seinen Streifzügeu über da- Feld begleiten würden, anstatt Schadenersatz von den Jägern zu verlangen.
Ueber Tuberkulin Impfung, über deren praktischen Werth oder Unwerth auch bei un- lebhaft gestritten wird, berichtet die in Berlin erscheinende Allgem. Fleischerzeitung auS Hamburg: ES find 2000 Thiere der Impfung unter« zogen worden. Davon haben 700 auf die Impfung reagirt. Beim Schlachten dieser Thiere hat sich ergeben, daß 90 pCt. wirklich tuberkulös waren, so daß nur bei 10 PCt. die Diagnose ein Trugschluß war.
SchiffsnachkLchtett.
Der Postdampfer „Senfington“ bä ,3teß Star Line* in Antwerpen ist laut Telegramm am 11. März wohlbehalten ta New-York angekommcn.
»«»r«g ans den >tan6e»awt*»<giftem
der Stadt Sietze».
März: 6. Friedrich Wilhelm Münsinger, Gärtner dahier, mit Johanna Schmandt hierselbft. 8. Christian Emil Kreiling, Fobrib- arbeiler dahier, mit Bertha Günther hierselbft. 8. August Stock, Lacktrer dahier, mit Marie Stengel hierselbft. 11. Dr. OSkar Karl Adolf Holtzmann, Professor dahter, mit Marie Elisabeth Etälin ,a Calw.
WeWittmmMU
März. 10. Jacob Karl Philipp, Fabrikarbeiter dahier^ mit Anna Katharine Naumann bitrMbft. 11. August Felstnq, Metzger dahier, mit Johanna Katharine Christiane Stoll hierselbft.
•nftocra«.
März: 1. Dem Schneider Johannes VelNn ein Sohn, Georg. 3. Dem Kauimann Heinrich Philipp Selbst eine Tochter, Bertha Franziska Josephine. 4. Dem Taglöhner Heinrich Cflroalb dne Tochter. 4. Dem Sergeant Wilhelm Kais ein Sohn, Wilhelm Christian Daniel. 4 Dem Postassistent Wilhelm Joseph eine Tochter, Marie Bertha. 5 Dem Omnibutzschaffner Christian Werner eine Tochter, Katharine. 6. Dem Photoaravh Daniel Schuchhardl ein Sohn, Friedrich Heinrich Ludwig. 6. Dem Straßenwart Wilhelm Kipper ein Sobn, Heinrich Karl. 7. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Nachtigall ein Sohn. 7. Dem Schubmacher Valentin Röhrig eine Tochter, Wilhelmine Luise. 7. Dem Hautzwart Friedrich FSrsterling ein Sohn, Friedrich Johann. 9. Dem Asststernarsi Dr. Adolf Karl Ludwig Heinrich Gustav Weber eine Tochter, Elisabeth Marie Luise Amalie Susanne. 9. Dem Schlosser Wilhelm Grau ein Sohn. 10. Dem Maurer Wilhelm Steinmüller ein Sohn, Heinrich.
•<b«*tMa<.
März: 6. Karl Reiber, 48 Jahre alt, Möbelfabrikant dahier. 6. Magdalene Langenbach, 46 Jahre alt, Wittwe von Jotann Langenbach zu Katzwinkel. 7. Dr. Peter v. Bradke, 43l,i Jahre alt, UnioerfitälS Professor dah er. 7. Margarethe Johanna Sßmann, 16 Tage alt, Tochter von Brauer Johann Jakob Aßmann dahier. 8. Mathilde Eicke, geb. Doecks. 69 Jahre alt, Wittwe von BergwerkS- director Adolf Eicke dahier. 10. Karl Wirth, 75 Jahre alt, Schreiner dahier. 11. Katharine Retffenratb, aeb. Panthöfer, 73 Jahre alt, Wittwe von Bergmann Wilhelm Re ffenrath zu Neunkirchen, Kreiß Siegen. 11. Maria Anna Müller, geb. Brück, 44 Jahre alt. Ehefraa von Kaufmann Friedrich Müller dahier. 12. Ernst Stohr, 9 Monat« alt, Sohn von Bureaugehilfen Carl Stobr IV. dahier.
Auszug aus -en KirÄcnbäcbem
ver Stadt Gieftcn.
Evangelische Gemrinbe.
Settatttc.
MatthäuSgemeinde.
Den 10. März. Jacob Karl Philipp, Fabrikarbeiter zu Gießen, und Anna Katharine Naumann aus Gießen.
Den 11. März. August Felfing, Metzger zu Gieße», und Johanna Katharine Christine Stoll, Tochter deS Maurers Andrea« Stoll zu Gießen.
MarkuSgemeinde.
Den 7. März. Karl Eduard Koch, Kaufmann zu Gießen, ur.v Anna Henriette Christine Margarethe Müller zu Gießen.
Sataofta.
MarkuSgemeinde.
Den 6. März Dem Brauer Johann Jakob Akmann eine Tochter, Margarethe Johanna, geboren den 19. Februar
LutaSgemeinde
Den 7. März Dem Küfer Karl Ernst'LouiS Urbach ein Sohn Heinrich Wilhelm, geboren den 1. Februar.
Denselben. Dem Calculator Daniel Lantelme «ine Tochter, Dora, geboren den 21. Januar
Denselben. Dem Bahnarbeiter Philipp Balser ein Sohn, Karl, geboren den 12. Januar.
Johanne-gemeinde.
Den 7. März. Dem Platzmeister Konrad Steinbach ein Sohn, Carl Heinrich Friedrich, geboren den 4. Februar.
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MatthäuSgemeinde. , n.
Den 6. März. Johann Friedrich Müller, Union filatt-Grniner in Penfton, 71 Jahre alt. start, den 4. März.
Johan neügemeindr
Den 8. März. Karl Reiber, Möbelfabrikant, 48 Jahre all, Detr^lO^MLrz. Dr. Peter v. Bradke, ordentlicher Univerfitäii Professor, 43 Jahre alt, starb den 7. März.
Den 11 März. Mathilde Eicke, geb. Dock-, Wittwe deS B-.rg werkdirectorS Adolf Eicke, 69 Jahre alt, starb den 8. Mär»
geschützt.
Dargestellt von den'HÖChster Farbwerken in Höchst am Main.
Dieses von Aerzten warm empfohlene, aus frischer Kuhmilch gewonnene vorzügliche Eiweisspräparat, das in Bezug auf Reichte Verdaulichkeit, Nähr kraft und Billigkeit das Fleisch weit übertrifft, ist Kindern zur Kräftigung, ebenso auch Reconvalescenten und Bleichsuchtigen ganz besonder* zu empfehlen. In Probeschachteln (ä 100 Gr.) zum Preise von Mk. 2.— durch alle Apotheken, sowie Droguen- und Colonialwaaren-Handlungen zu beziehen.
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Verkehr, £a*ö. unö volk»«>»rthichaft
Gießer», 13. März. Marktbericht. Auf dem heutizm Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,95-ljD5, Lühnerem pr. St. 0X2 St. 9-10 Jf, Enteneier 6—7 X 2 6t. ( 4, GLsie- eier pr. St. 11-12 H, Käse pr. St. 5-7 Käfematte pr. St.3 * Erbsen pr. Liter 16 Linsen pr. Liter 27 ^ Tauben pr. Pao X 0,90 bi8 1,00, Hühner pr. Stück 1,20 bis 1,40, Hahnen pr. 6HM X 1,80-1,50, Enten pr. Stück X 1,70-2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 4, Kuh- und Rindfleif« pr. Pfd. 60—66 X Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bi« 66 4, Schweine« fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 50—54 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 50-65 4 Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 00 bst 5 00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 4, Zwiebeln pr. Eentne X 5,50—6,60, Milch pr. Liter 16 __


