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— Da- officielle «rgebnitz de» Weltposteongrefse», der em 15 Juni in Washington geschlossen wurde, ist folgendes: 1. Die Weltpoftconvention, einschließlich der Ausnahme von Korea in den Weltpostverein; Entgegennahme der Erklärung des Oranjefreistaats, der keinen Delegaten entsandt hatte, daß er baldigst dem Weltpostverein beizutreten hoff-, und der des chinesischen Reichs, das im Kongreß vertreten war, daß e« die Einrichtungen des Weltpostvereins durchführen werde, sobald die Reorganisation seines Postdienstes wett genug vorgeschritten sein werde. 2. Die Bedingungen für die gegenseitig zu verrechnenden Transttgebühren wurden wesentlich er- leichter', so zwar, daß während der nächsten sechs Jahre der Tarif stetig herabgesetzt wird. 3. Die Einführung gleichmäßiger Farben fü werthentsprechende Postmarken wurde angenommen. 4. Unfrancirte Postkarten bezahlen nur die doppelte Taxe (4 Cents statt 10 Cents), wie unfrancirte Briefe. 5. Mit der Schreibmaschine angefertigte Circulare, die in 20 und mehr Exemplaren gleichen Inhalts auf- geoeben wcrden, zahlen für internationale Beförderungen dieselben Raten wie gedruckte Circulare. 6. Waarenmuster ohne Werth werden
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— In einem Artikel über Deutschlands Parsümerie- und Toiletteseifen-Jndustrie schreibt da8 bekannte Fachorgan, die „Seifensieder-Zeitung", u. A.: „Die im Jahre 1848 gegründete Toilette- setsen-Fabrtk M. Kappus in Offenbach a. M. gehört zu den größten Etablissements dieser Art in Deutschland. Infolge ihrer vorzüglichen ptlirten Toiletteseifen hat diese Firma sich einen Weltruf erworben. Besondere Erwähnung verdient eine viel verlangte Marke dieser Firma, welche derartig beliebt ist, daß davon sogar 30 Nachahmungen existiren. Es ist dies die bekannte Concurrenz- setfe, welche durch ihren eigenartig feinen Geruch von keiner der
wohl kaum erwarten sollte, in Ost Indien vorhanden- es ist dies der Victoria-Bahnhof zu Bombay, welcher in feiner eigenartigen architectonischen Schönheit dem Styl der alttndischen Baukunst in überraschender Weise den modernsten Bedürfniffen gerecht werden läßt. Der ganz in Marmor und Granit aufgeführte Prachtbau, das Werk eines englischen Baumeister- W. Stevens, bilder im Grundriß ein Hufeisen, deffen Seitenflügel einen Garten einschließ n Großartige, von Kuppeln gekrönte Thü'me, offene Säulenhallen mit der charocrertstischen indischen Gewölbe-Archttectur geben eine originelle Fa-ade ab, die durch Bildsäulen des Handels, der Wiffenschaft, des Ackerbaues u. s. w. belebt wird, welche modernen resp. dem indischen Styl fremden Decore jedoch durchaus keinen störenden Contrast ergeben. Die Fertigstellung des in seiner Art einzigen Bauwerkes erforderte zehn Jahre, die Kosten beliefen sich auf ungefähr fünfzig Millionen Mark. (Mttgerbeilt vom Internationalen Patent- bureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6).
Schulden
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find ganz bedeutend im Preise ermäßigt.
Httiverfitäts - Nachrichten.
— Heidelberg. Dr. Karl Neumann, Privatdocent für Geschichte und Kunstgeschichte an der hiesigen Universität, ist zum außerordentlichen Professor ernannt worden.
— Jena. Univerfitätsprofessor Dr. Georg Leubuscher wird am 1. October b I. nach Meiningen übersiedeln, um dort die Stelle eines Refecrnlen für das Medicinalwesen beim Siaats- rmnifterium zugleich mit der Leitung des dortigen Landkrankenhauses zu übernehmen Er wird Nachfolger des in den Ruhestand versetzten hochbriagten Geh. Raths Domrich.
Der Vorstand der Spar- und Leihkaffe Hungen, unbeschränkter Haftpflicht.
Schauspielha«».
Dienstag den 6. Juli: Cyclus klassischer Dramen. Zehnter Abend: Tartuffe. Der Geizige. Mittwoch den7.Juli: CycluS klassischer Dramen- Elfter Abend: Julius Cäsar. Donnerstag den 8. Juli geschlossen. Freitag den 9. Juli: Die gemeinschaftliche Hochzeitsreise. SamStag den 10. Juli: Alt-Frankfurt. Sonntag den 11. Juli: Letzte Vorstellung vor den Schauspiel-Ferien. Die Fourchambault. Von Montag den 12. Juli bis incl. 7. August bleibt da8 Schauspielhaus geschlossen.
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nach Reaumur gemeffen am 5. Juli, zwischen 11 und 12Uhr Mittags-
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Geünbeeg, 3 Juli. Fruchtpreise. Weizen X 15 20, Korn * 13,54, Gerste jH 14.00, Hafer X 14,36, Erbsen X 15,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 7 00, Samen X 00,00.
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Der Einmachcurfus '"O® beginnt Donnerstag de« 8. Juli, Nachmittags V38 Uhr. — Anmeldungen erbeten an Frl. Nenner, Kirchstraße 20.______________________________________6434
Bilanz
am 31. Deeember 1896:
r-ichlm In mthditfli Jrnütfirtn «atttzrotn.
Opernhaus.
Montag den 5., Dienstag den 6. und Mittwoch den 7 Juli oleibt das Opernhaus geschloffen. Donnerstag den 8. Juli: Cyclus klassischer Dramm. Zwölfter (letzter) Abend. Hermannschlacht. Von Freitag den 9. Juli bis incl. 31. Juli bleibt das Opernhaus geschlossen.
Mitgliederbestand Ende 1895 . .
Abgang in 1896 . 4
Zugang in 1896 10 mebr .
Mitgliederbestand Ende 1896 .
Hungen, den 24. Juni 1897.
THEE-MESSMER
BERÜHMTE MJSCHONGEN M.'2-BO 4 0.50 PR. PFUND. PROBEPACK ETE 60 4. 80 PF,
I als solche bis zum Gewicht von 350 Gramm angenommen. 7. Naturwissenschaftliche Gegenstände — auSgestopfte Thier e, getrocknete Pflanzen und geologische Producte — werden als Muster angenommen. 8. Die Frage der Einführung einer Weltpostmarke wurde angelegt, der Vorschlag jedoch im Hinblick auf mannigfaltige Schwierigkeiten — namentlich die Verschiedenheit der einzelnen Währungssysteme — abgelehnt. 9. Die Sonderbestimmungen für Beförderung von Packeten unter Werthangabe, Geldanweisungen, für Legtttmationsbücher und für Bestellung von Zeitungen und Zeitschriften wurden einer gründlichen Durchsicht unterzogen. Dieses Abkommen gilt jedoch nicht für die Vereinigten Staaten, sondern hauptsächlich für die Länder des europäischen Festlandes. Die neue Convention tritt mit dem 1. Januar 1899 in Kraft.
- Erhebungen über Sivlachtviehverfichernng, Bieh- uearktraffen, Btehmatter, Tchlntzscheine «nd Biehtrantport. Der Deurfche Landwtrthfchaftsrath hat sich schon seit vielen Jahren bemüht, auf dem Gebiete des Viehband is Reformen etnzu- führen, die im landwirthfchaftlichen Interesse dringend erforderlich sind. Er hat zuerst versucht, auf dem Wege der Vereinbarung mit den betheiligten Interessenten, wie den Vtehboss-Directoren, Händlern und Fleischern, zum Ziele zu kommen. Da er hierin trotz langwieriger Unterhandlungen nur geringe Erfolge hatte, sah er sich ge- nöthigt, gesetzliche ober behördliche Mittel zu empfehlen Vor Allem wird es Aufgabe der landwirthfchaftlichen Kreise sein, die städtischen Behörden für ihre Bestrebungen im V-ebhandel zu interessiren, da denselben die Viehhöfe unmittelbar unterstellt sind und sie durch eine einfache Verordnung z. B. Handel und Nottrung nach Lebendgewicht einführen können, wozu die Händler und Fleischer sich freiwillig nicht ober nur sehr schwer entschließen werben. Auf diese Weife ist kürzlich in Breslau und Heilbronn die Notirung nach Lebendgewicht verwirklicht worden. Hiervon ausgehend hat sich h-r LandwirthschaftSrath auf seiner diesjährigen Plenarversammlung für die gesetzliche ober verordnungsmäßige Regelung des Verkehrs auf den Diehhöfen ausgesprochen und dabei wiederum die Einführung der Lebendgewichtsnottrung, die Einsetzung einer NotirungScommission und die Aufstellung von Marktordnungen gewünscht. Der Land- wirthschaftsrath fordert weiter im Interesse der deutschen Viehzucht eine schärfere Controle der aus dem Auslande eingeführten Vieh- producte und befürwortet eine Revision der Bestimmungen über die Beanstandung des Fleisches von Schlachtthieren, sowie die allgemeine Errichtung von Freibänken. Von ebenso großer Bedeutung für die Reform des Viebhandels sind die Fragen der Schlacht- oiehverftcherung, die Errichtung von öffentlichen, von dem Vieh commissionär unabhängigen Viehmarklkaffen, welche die Einzahlung und Auszahlung der Kaufgelder besorgen, ferner die Regelung des Viehmaklerwesens, die Einführung von Schlußscheinen und des zweckmäßigen Viehtransports. Diese wichtigen Fragen sollen Gegenstand der Erörterung und Beschlußfassung auf der nächsten Plenarverfammlung des Landwirthschaftsraths fein. Um für die Verhandlungen ein reichhaltiges Material zu gewinnen, hat der Landwirthschastsrath die 2)kectoren von sämmtlichen d ritschen Schlacht- und Viehhöfen um Auskunft über die obigen Fragen gebeten.
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denn die „Thierbörse", welche im 11. Jahrgang in Berlin erscheint, ist unstreittg Fach, und Familienblatt Deutschlands.
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Ufftn sich nl steigern, roetm lutd) 8tmi|d)tt Bk- Qj) »setzt werdev. "de, was von der erkannt und Ertrag lteservbek rden nud sind tm litt oder Dreifache ltrsern vrmochten. anderstausende von lsberge avgrpflanzt als sich viele Leute stvaürr und noch Fürsorge geltend wird sie zu Gute irn, dir durch deu omwrndr Trschlkcht waS am Eade 6t» worden ist.
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6442»riftler, Gerichtsvollzieher
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