Das Israel der historischen Zeit ist ein Product der Der- schmelzuug der über den Jordan gekommenen hebräischen Nomaden mit den Ureinwohnern. Hierdurch find aber auch Lultübungen und religiöser Glaube der Ureinwohner in die Religion deS Israel der historischen Zeit gekommen. Sind fie auch von der Religion des Sinaigotte- absorbirt und ihrer ursprünglichen Bedeutung entkleidet worden, so haben fie diese doch erheblich umgestaltet. In ihr lebt neben den beherrschenden Gedanken der Religionsstiftung Moses die kanaanlttsche Religion weiter wie clasfischeS und germanische- Heidenthum im mittelalterlichen Christenthum. — Es schloß sich an die Rede die Chronik der Universität, die PretSver- rheilung und die Verkündigung der neuen Preisaufgaben. Die theologische und die chemische Preisaufgabe hatten eine Bearbeitung nicht gefunden, für die übrigen war je eine Bewerbung erfolgt. Die Namen der preisgekrönten Bewerber und die neuen Preisaufgaben «erden wir morgen mtttheilen.
** Kirchliche Dieustuachrichteu. Ernannt wurden: Pfarrverwaltrr Göbel zu Friedberg zum Pfarrverwalter in Ober-Mockstadt, Decanat Büdingen- Pfarrverwalter Heß zu Crumstadt zum Verwalter der zweiten Pfarrstelle zu Schlitz mit KreutzerSgrund, Decanat Lauterbach- Pfarramts- caudtdat Ludwig Heußel zu Langstadt zum Pfarrverwalter in Alsheim, Decanat Oppenheim. — Pfarrverwalter Kl öS zu Alsheim wurde mit der Versetzung der ersten Tchulstelle zu Schlitz und der Verwaltung der pfarramtltchen Geschäfte zu Willofs, Decanat Lauterbach, beauftragt.
* • Bom Hitzschlag getroffen wurde heute Morgen in der Sonnenftraße ein Soldat, der zur Wache abgeführt werden sollte.
* * SirkuS Ammans. Die gestern Abend stattgehabte Eröffnungsvorstellung des Grand CtrcuS JmmanS hatte sich trotz der gegenwärtigen tropischen Hitze eines recht guten Besuches zu erfreuen. Vieles ist dem Publikum schon in ähnlicher Art geboten worden, wenn daher neue Bor- strllungen wirklich im Stande sein sollen, einen Reiz auf die Zuschauer auSzuüben, so ist dies nur dann möglich, wenn mit einer tadellosen Durchführung deS Gebotenen eine möglichst große Mannigfaltigkeit deS Programms verbunden ist, und gerade in dieser Beziehung konnte die Directtou gestern Abend wohl allen Wünschen gerecht werden. Was nun die Leistungen der verschiedenen Künstler anbetrifft, so waren dieselben durchweg mit einer ebenso großen Präctfion wie Eleganz durchgeführt. Unter Anderen war die Grunatho Gruppe in ihren akrobatischen Leistungen vollständig auf der Höhe der heutzutage in dieser Beziehung gestellten Anforderungen. Ebenso gefielen ganz besonders die Ausführungen der Fuß- Equilibristen. Eine angenehme Abwechslung boten hierzu wieder die amerikanischen Original-ExcentricS in ihren wirklich originellen Mufikvorträgen und die urkomischen Zauber- Parodisten. Eine Hauptglanznummer bildeten noch gegen Schluß hin die von Herrn Director JmmanS vorgeführten Coloffal-Pracht-Hunde, deren Dreffur eine geradezu tadellose zu nennen ist. Auf die ferner noch zur Ausführung gelangten Nummern einzugehen, würde heute zu weit führen, der fast nach jeder Nummer erfolgte große Beifall bewies zur Genüge, daß das Publikum die einzelnen Leistungen in ihrem richtigen Werthe abzuschätzen verstanden hatte. ES bleibt daher noch zu wünschen übrig, daß der fernere Besuch ein recht reger sein möge.
* • Radwettfahren. Nachdem das bereits für den 10. Juli angesetzt gewesene zweite Rennen auf der neuen Rennbahn an der Hardt, einer anderen am selben Tage stattfindenden Veranstaltung im Gau 9 d. D. R.-B. wegen verschoben werden mußte, steht nunmehr fest, daß dieses Rennen am 15. August d. I. stattfinden wird. Unter anderem wird hierbei die Meisterschaft für Heffen, Strecke 50 Kilometer 125 Runden, offen für Berufsfahrer auS dem Großherzog- thum mit Schrittmachern auSgefahren.
* * Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Dem unS vorliegenden alljährlich erscheinenden Jahresbericht der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen entnehmen wir folgende Daten: JnSgesammt find nach den zur Kenntniß der Gesellschaft gelangten Seeunfällen verunglücki: 56 Schiffe und 340 Personen, wovon 319 gerettet und nachweislich 21 Personen umgekommeu find. Unter den verunglückten Schiffen befanden sich 39 deutsche, 6 schwedische und norwegische, 3 holländische, 3 dänische, 2 englische, 2 russische und ein französisches Schiff. Die Rettung erfolgte bet 93 Personen durch Selbsthilfe, bet 76 durch Hilfe von anderen Schiffen, bei 28 durch Privat- Hilfe vom Lande und bet 122 durch Rettungsboote. 20 Rettungsstationen traten 29 mal in Thättgkett, darunter 26 mal mit Erfolg. Seit Begründung der Gesellschaft tm Jahre 1865 find bis zum 1. April 1897 durch deutsche Rettungsstationen 2354 Personen gerettet worden. — Der Jahresbeitrag beträgt 1.50 Mk. Anmeldungen nimmt der Vertreter Herr Jean Kirch entgegen.
St. Vom vorderen Vogelsberg, 30. Juni. Die Wachtel ist ein Zugvogel, der nur ausnahmsweise häufig bei unS auftritt- gewöhnlich vernimmt man den bekannten Wachtelschlag nur vereinzelt und selten im Felde. Gegenwärtig jedoch erschallt der Wachtelruf viel mehr als in der Regel, waS auf ein zahlreicheres Vorkommen der Wachteln sicher schließen laßt. Ueberhaupt kann für diesen Sommer eine Zunahme der kleineren Vögel, einschließlich unserer nützlichsten Garten- und Feldhüter, zweifellos feftgestellt werden. Schon der häufigere und verstärkte Gesang der befiederten Sänger in Wald und Feld läßt diese Zunahme erkennen, noch mehr aber die aufmerksame Beobachtung, die der Bogel- freund stets der Vogelwelt zu Theil werden läßt. Mit Freuden muß diese Thatsache des befferen Standes unserer nützlichsten Vögel gegenüber der seither festgestellten Abnahme bemerkt werden. Woran dies gelegen, ob an dem gelinden Winter, ob an dem zweifellos stets fich beffernden Vogelschutz oder anderen Bedingungen, entzieht fich unserer Kenntniß. Gewiß ist es von Jntereffe zu erfahren, ob in
I anderen Gegenden ebenfalls eine Zunahme bezw. ein befferer Stand unserer Vögel als seit den letzten Jahren bemerkbar ist.
Ein vernünftiger Franzose
tft der Professor E. Gide an der Univerfität Montpellier. Seine Besprechung des „Patriotismus in der Schule" sollte von allen fraozöfischen Lehrstühlen verkündet werden. Aber auch die Moral seiner Besprechung ist so allgemein intereffant, daß selbst Ntchtfranzosen eine Lehre aus ihr ziehen können. Gide sagt in folgender Unterredung:
Sie kommen eben aus der Schule, Herr Lehrer. Was haben Sie heute Ihren Kindern gesagt?
Ich habe mit ihnen vom Vaterland gesprochen.
Ein schöner Gegenstand. Sie haben ihnen wohl gesagt, daß rS nöthig ist, ihm treu zu bleiben.
Ich habe ihnen gesagt, daß Frankreich eine große Nation ist und daß folglich —
Erlauben Sie, eine große Nation sicher! Aber warum nennen Sie Frankreich die große Nation? Es ist gewiß nicht das größte Land nach der Ausdehnung seines Gebietes, da es erst an vierter Stelle in Europa und erst an fünfzehnter oder sechzehnter kommt, wenn man alle Staaten der Welt in Betracht zieht. Es ist auch nicht die größte Nation nach der Zahl seiner Bürger, denn es steht darin nicht nur hinter China, sondern auch hinter Rußland und den Vereinigten Staaten, hinter Deutschland und Oesterreich und bald sogar hinter England zurück, und jeden Tag laffen uns diese Länder infolge des Anwachsens ihrer Bevölkerung noch etwas weiter zurück. Frankreich ist auch nicht die größte Nation nach feinem Reichthum, denn fein Nationalvermögen wird auf 220 Milliarden geschätzt, während dasjenige von England etwa 250 Milliarden und das der Vereinigten Staaten 330 Milliarden betragen wird. ES nimmt auch in der Bildung keineswegs die erste Stelle ein, denn das Verhältniß der ausgehobenen Analphabeten ist bei Frankreich zwanzig Mal stärker, als in der Schweiz oder in Deuschland. ... ES ist allerdings noch die Königin in der Kunst, im Theater, in der Mode, sogar in der Küche, waS auch nicht zu verachten ist. Es ist auch vielleicht daSjeninge Land, von welchem die Welt im Guten wie int Bösen am meisten spricht, aber daS ist nicht genug, um eS unvergleichlich zu finden.
Mag sein, aber die Civilisation und der Fortschritt find das Werk großer Männer und kein anderes Land hat so viel Gute- hervorgebracht, wie daS unsrige.
Sind Sie deffen sicher? Frankreich hat eine Menge bewundernSwerther Geister, welche das Licht, die Kraft, da- Salz der Erde gewesen find, aber nicht so viele schöpferische Geister. Wer hat entdeckt, daß die Erde fich bewegt? Ein Italiener, Galilei. Wer hat Amerika entdeckt? Ein Genuese, Christoph Columbus. Wer hat die Buchdruckerkunst erfunden? Ein Deutscher, Gutenberg. Welche Künstler werden als die größten gefeiert? Die Italiener Raphael und Michel Angelo und Wagner, ein Deutscher. Welches ist der größte dramatische Dichter? Shakespeare. Welches ist der größte Gelehrte gewesen? Newton ohne Zweifel, also wieder ein Engländer.
Ja, wir vergeffen die anderen nicht. Aber wenn wir den Patriotismus bei unfern Kindern entwickeln sollen, so müssen wir ihre Aufmerksamkeit auf die Ruhme-thaten des Vaterlandes und auf feine Triumphe lenken, die in den Blättern der Geschichte verzeichnet find.
Ich sehe die Nothwendigkeit nicht ein. So entwickelt man das Gefühl deS Nationalstolzes, nicht daS deS Patriotismus. Wenn man fein Vaterland lieben soll, so muß dasselbe nicht nothwendig groß und berühmt fein, die kleinen Vaterländer find immer die am meisten geliebten gewesen. Lieben Sie Ihr Dorf weniger als Paris, weil es weniger Platz einnimmt und weil es weniger Lärm in der Welt macht? Würden Sie Ihren Vater mehr lieben, wenn er ein Ordensband im Knopfloch trüge? WMUMM
Sie geben aber doch wohl zu, daß man die Kinder lehren muß, ihr Land mehr als das fremde zu lieben?
DaS einzige, was man den Kindern in Sachen de- PatriotiSwuS beibringen muß, ist daS, daß fie ihr Land mehr als sich selbst lieben sollen- denn daS zu lernen sind fie leider so wenig geneigt, als wir Alten es in die Praxis umzusetzen. Aber waS das betrifft, daß man fie lehren soll, ihr Land mehr als das fremde zu lieben, so finde ich diese Mühe überflüssig- denn jeder Mensch ist dazu schon von Natur geneigt und es ist unnöthig, uns auf die Seite zu drängen, zu der wir schon ohnedies hinneigen. Der Haß gegen den^Fremden ist eine- der ältesten Gefühle der menschlichen Natur- wir tragen ihn alle mehr ober weniger in unserem Blut und nur durch eine gewaltsame Anstrengung können wir dagegen reagiren. Sie erinnern sich an das Wort Christi, der die menschliche Natur genau kannte: „Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind Haffen - ich aber sage euch: liebet eure Feinde." In der Sprache unserer Zeit könnte man das Wort Christi auch so wiedergeben: „Es ist euch gesagt worden: du sollst deine Mitbürger lieben und den Fremden Haffen- ich aber sage euch: liebet den Fremden."
So verlangen Sie also, baß wir unseren Kindern predigen, sie sollen nicht bloS Russen, sondern auch Deutsche, Engländer, Italiener lieben.
Ich wünsche einfach, — nicht baß man irgenb eine Prebigt halte, aber daß man ihnen zeige, wie jedes Volk in der Geschichte feinen Tag und feine Stunde gehabt hat, wie diese Civilisation, deren Früchte wir genießen, daS gemeinsame Resultat eines Zusammenwirken- ist, an dem alle Völker, wenigsten- alle diejenigen Europa- und deS Mittelmeers, theilgenommen haben, und baß keine- barunter ist, da- nicht berechtigt wäre, Achtung unb Dankbarkeit für die geleisteten Dienste von Seiten bet onberen in Anspruch zu nehmen. Wenn Frankreich bie Revolution gemacht hat, so hat Italien die Renaiffance, Deutschland die Reformation gemacht, Spanien hat un- die neue Welt gegeben unb England hat die moderne Industrie geschaffen.
Wenn der Geschichtsunterricht in allen Schulen der
Welt nur zwei Generationen lang in dieser einzig richtige» Weise gegeben würde, so wäre die- da- Ende des Krieges und zwar für immer.
Meinetwegen, dann sollen aber die andern anfangen.
Ja, so gehtS in der Welt - jeder wartet, daß die andern anfangen, unb auf diese Weise geschieht nicht-.
Veenrrfthtes
• Radfahrer Sprichwörter. Die „Oesterreichisch-Ungarische Radfahrer Zeitung" theilt nachstehende neue Sprichwörter mit: Mit der Lknkstanhe in der Hand, kommt man durchganze Land. — Nägel und GlaS, wie schnell schad't daS. — Kinder- unb Narrenhände, betappen dos Rad ohne Ende. — Bergan sachte, Bergab achte, in die Ebene trachte, unterwegs schmachte unb fahr z'HauS um achte. — Man soll die Maschine nicht vor der Parthie loben. — Früh radelt — waS ein Rekordbrecher werden will. — Wenn dem Radler zu wohl wird, fährt er hinterm Ausspritzwagen.
* Eine Pnmpstelle auf Ehrenwort ist eine Neuerung im akademischen Leben, um die viele Bürger deutscher Hochschulen ihre Commilitonen in Lille beneiden werden. Die dortige Gemeindeverwaltung hat nämlich beschloffen, eine Kaffe einzurichten, auS der bedürftige Studirende der Liller Facultät Darlehen beziehen können. Al- Schuldschein gilt ausschließlich da- Ehrenwort deS Schuldners und die Gesuche werden, um jede Beeinflussung auszuschließen, vom Senat der Universität geprüft und bewilligt ober abgelehnt.
• Auch Rußland will nunmehr eine höhere Fahrgeschwindigkeit auf feinen Haupt Eisenbahnlinien einführen und wurden vor Kurzem entsprechende Proben auf der Linie Petersburg —Moskau mit einer Geschwindigkeit von etwa 78 Kilometern, also nicht viel geringer, wie jene unserer D Züge, angeftellt, welche Versuche für die Zulässigkeit solcher Eilzüge kein Bedenken ergaben. Bekanntlich ist bi- jetzt da- russische Bahntempo ein äußerst mäßige-, wozu noch ein beträchtlicher Aufenthalt auf jeder Station kommt. (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6).
* Feuerfestes Holz. Das seit einigen Jahren von dem Non Jnflammable Wood Syndicate in London eingeführte Verfahren, Holz unverbrennlich zu machen, scheint fich zu bewähren. Das Verfahren besteht in einer Reihe sorgfältiger Manipulationen, wobei daS Holz gleichmäßig imprägnirt wird und überall in deffen Textur eine gegen Feuer sichernde Mischung eindringt, nachdem die natürlichen Säfte aus den Zellen und Gefäßen des Holzes entfernt worden, was dasselbe gegen jede Gefahr deS Verbrennens schützt. Unb dieser Schutz ist noch dazu ein bleibender, da die feuerfeste Substanz, mit welcher da- Holz getränkt wird, nicht von einem Klima- ober Temperaturwechsel berührt wird. Thatsächlich erhöht fich mit dem Alter der Grad der Festigkeit, mit der die feuerbeständigen Crystalle den Zellen des Holzes anheften. Die feuerfichere Mischung iftjarb* unb geruchlos, sowie der Gesundheit durchaus unschädlichste zieht keine Feuchtigkeit an, entfärbt daS Holz nicht, berührt die Verarbeitung dcs Holze- materiell nicht und erhöht- nur besten Gewicht. Dergestalt präparirte» Holz ist kaum vom gewöhnlichen zu unterscheiden. Gegen Trockenfäule, In- fecten und Wurmfraß ist es weit mehr geschützt, al- gewöhnliches Holz- auch ist eS mit Säge und Hobel eben so leicht zu bearbeiten, wie letzteres. Die neuesten und größten öffentlichen Gebäude in New York sind nur mit diesem feuererprobten Holz erbaut. Anlagen für diese Holzbehandlung bestehen bereits in New-Aork, New-Port und San FranziSco, andere ist man im Begriff in Ph labelphia unb Chicago zu errichten- die großartigste dieser Art geht in London ihrer Vollendung entgegen. Nach den angestellten Proben ist daS unentzünd- bare Holz gewiß geeignet, ber Verbreitung von Schabenseuern entgegen zu wirken, ob aber die Herstellungskosten bezw. der Preis beS Holzes deffen allgemeinere Verwendung zuläßt ober eine Beschränkung auf Bauten, wo reiche Mittel zu Gebote stehen, erforbert, entzieht fich noch vorläufig unserer Kenntniß.
Hiiiverfitäts - Nachrichten.
— Utrecht, 30. Juni. Wie hier verlautet, hat der Professor an der hiesigen Universität, Engelmann, bie Berufung an die Berliner Universität angenommen.
Literatur u«d Htmft
Katechismus der Schwimmkuust von Martin Schwäger!. Zweite Auflage. Mit 111 Abbildungen. In Original-Letnenband 2 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Die Schwtmmkuust stählt den Körper, weckt den Muth, fördert Geistesgegenwart und Ausdauer, fie gibt Vorsichtsmaßregeln zur Vermeidung eigener Gefahr unb spendet Regeln bei der Rettung Verunglückender. DaS vorliegende Buch, ein trefflicher Leitfaden für Lehrer wie Schüler, zeichnet sich durch klare und gemeinverständliche Schreibweise aufl: zahlreiche Illustrationen erläutern den Text.
HvtteMeuft tn der Hynagotzr.
SamStag den 3. Juli 1897.
Vorabend 7to Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 941 Uhr.
Verkehr, Caub* unb Vsttrwirthschaff
Ltmsurg, 30. Juni. Fruchtmarkt. Rother Weizen v*L 14,05, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.40, Gerste j*. 7.00, Haier X 6.00. .........
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemesien am 1. Juli, zwischen 11 unb 12 Uhr Mittag-r Master 19‘/i0, Luft 25».
Rübsamen'sche Badeanstalt.
6lU» IIWä.- s von Elten L Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld.


