Werthpapiere überreichte gestern deffeu Vorsitzender dem Kaiser persönlch ein Immediatgesuch, worin um Hilfe für die geschädigten deutschen Gläubiger Griechenlands gebeten wird.
Berlin, 28. August. Wie die „Kreuzzeitung" hört, soll ein allgemeiner deutscher Handwerkertag noch in diesem Herbste nach BreSlau eiuberufen werden.
Berlin, 28. August. Zur Aufführung des Schauspiels „3m Dienste der Pflicht" von Ernst Wichert, in welchem König Friedrich Wilhelm I. von Preußen die Scene betritt, ist, wie die „Berl. Lorr." meldet, Allerhöchsten Ortes die Genehmigung ertheilt worden.
Berlin, 28. August. Heute ist hier ein neues, für die Landarbeiter berechnetes anarchistisches Organ, „Der arme Conrad", in Form eines Flugblattes als Probenummer erschienen.
Berlin, 28. August. Der „Post" wird bestätigt, daß Kaltd sich in das deutsche Consulat In Sansibar geflüchtet hat. Da Deutschland auf Sansibar das Recht der Exterri. torialität besitzt, könnte die Reclamation nur auf Grund eines Auslieferungsantrages erfolgen.
Berlin, 28. August. Aus Sansibar hier einge- troffenen telegraphischen Meldungen zufolge schiffte der deutsche Kreuzer „Seeadler" am 26. dsS. MtS. zum Schutze des deutschen LonsulatS ein LandungS-Detachement von 62 Mann aus, da man einen gegen alle Europäer gerichteten Aufstand befürchtete. Nach dem Bombardement räuberten Pöbelhaufen die Kaufmannsläden aus und mußten mit Waffengewalt vertrieben werden. DaS hinter dem Sultanspalast liegende Gebäude eines Hamburger Geschäftshauses soll durch das Bombardement der Engländer stark beschädigt worden sein.
Frankfurt a. M., 28. August. Wie die „Franks. Ztg." auS guter Quelle erfährt, ist für das Präsidium der in Mainz zu errichtenden preußisch-hessischen Eisenbahndirection der Geh. Oberregierungsrath Breidenbach in Altona in Aussicht genommen. Er leitet zur Zeit die Geschäfte zur Uebernahme der hessischen LudwtgSbahn in preußische Verwaltung.
Hamburg, 28. August. DaS Feuer in dem Lager- Hause der Nagel'schen Spritfabrik wüthete mit unverminderter Heftigkeit noch Mittags fort. Die Feuerwehr beschränkt sich lediglich auf den Schutz der Nebengebäude, denn der Brandherd selbst scheint kaum noch löschbar. Der Branddirector glaubt, daß das Feuer bis morgen früh anhält. Fünf Personen trugen schwere Verletzungen davon und zwar der Oberfeuerwehrmann Claffen, die Feuerwehrmänner BarendS und Herke, sowie zwei weitere Personen, deren Namen noch nicht festgeftellt find. Der durch den Brand verursachte Material' schaden wird auf anderthalb Millionen geschätzt.
München, 28. August. DaS „Gesetz- und Verordnung-' blatt" veröffentlicht eine Bekanntmachung deS FinanzmtnifterS, wonach den Inhabern von Schuldverschreibungen der 4procentigen bayerischen allgemeinen Anleihe, der 4procentigen bayrrtschenLandeScultur-Renten'Schuld, sowie der 4procentigen bayerischen Staats - Eisenbahn-Anleihe Umwandlung in Zt/zproeentige Obligationen angeboten wird. DaS Angebot gilt als angenommen, wenn nicht bis zum 15. September dsS. IS. eine gegentheilige Erklärung der Inhaber erfolgt.
Pest, 28. August. Bei Ltppa fanden manöverirende Truppen eine Granate, welche bei dem Versuch der Entladung crepirte. Ein Kanonier wurde getüdtet und zwei andere tvdtlich verletzt.
London, 28. August. AuS BuenoS-AyreS wird eine Heuschreckenplage gemeldet. Die Heuschrecken haben bereits ungeheure Flächen verwüstet.
Berlin, 29. August. Nach den neuesten Dispositionen reist das Zarenpaar von Kiew nach BreSlau über Soöno- vice, nicht über Oderberg. Der erste Empfang auf preußt- schem Boden findet also in Brieg statt.
Berlin, 29. August. AuS den Jahresberichten der preußischen Gewerberäthe für 1895 geht übereinstimmend hervor, daß die Arbeitslosigkeit im verfloffenen Jahre einen geringeren Umfang gehabt hat, wie in früheren Jahren.
Posen, 29. August. DaS KrtegSministerium fragte beim Magistrat an, ob die Stadt eventuell bereit wäre, daS Terrain, auf dem sich die inneren Befestigung«, werke befinden, zu übernehmen.
Cuxhafen, 29. August. Die gestern von hier abgegangenen Torpedoboote erhielten kurz vor ihrer Abfahrt die Ordre, über Portland nach Brest zu gehen, dort den Zaren zu erwarten und sich später dem Mittelmeergeschwader anzuschließeu.
Hamburg, 29. August. Polnische Arbeiter in Hammerbrook begingen gestern Ausschreitungen. Viele Thetlnehwer wurden durch Mefferstiche schwer verletzt. Die Rädelsführer wurden festgenommen.
Wien, 29. August. Kaiser Franz Joseph verlieh dem Zaren das 61. Infanterie-Regiment, deffen früherer Inhaber der Vater des Zaren war.
Wien, 29. August. Dem „Neuen Wiener Tageblatt" zufolge dürfte das Reiseprogramm deS Zarenpaar es wesentlich geändert werden, da daS Befinden der Zarin die Strapazen größerer Reisen vorläufig nicht zulaffen soll. ES ist deßhalb wahrscheinlich, daß die Zarin in Rußland verbleibt und der Zar allein die weiteren Antritt«- Visiten unternimmt.
Paris, 29. August. Zu Ehren des Zaren findet bei BeauvniS eine Truppenrevue statt, woran die sünf Armeekorps der Pariser Garnison theilnehmen.
Athen, 29. August. In Hoskreisen verlautet, König Georg werde in der zweiten Hälfte des September fich nach Kopenhagen begeben, wo auch seine Familie ein- treffen wird.
Konstantinopel, 29. August. Auch vorgestern wurden viele Armenier auf offener Straße niedergemetzelt. Alle
StatiovSschiffe liegen in Tophaue vor Anker unter Dampf, da noch immer allgemeine Lhristenmassacre befürchtet werden. ___________
WB Wien, 29.Angust. Die russischen Majestäten find nach herzlichster Verabschiedung von dem österreichischen Kaiserpaar und den Mitgliedern deS Kaiserhauses am Bahn- Hofe um 11 Uhr Vormittags nach Kiew abgereist.
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Stehen, den 29. August.
Gartenbau-Ausstellung. Für die in diesem Herbste in den Steins Sälen stattfindende Gartenbau-Ausstellung wird zur Zett von Setten der hiesigen Handelsgärtner die größtmöglichste Vorbereitung getroffen und wird die Ausstellung ein Bild geben von dem großartigen Aufschwung, den die Gärtnerei in sämmtlichen Zweigen in den letzten Jahren in hiesiger Stadt genommen hat- eß wird bei dieser Ausstellung, wie für den Herbst nicht anders zu erwarten, Chrysantemum oder Winter-Astern, die heutige durch Farbenpracht und Blütheubau in der ganzen Welt modern gewordene Pflanzen - Gattung vertreten sein, ferner Cyclamen oder Alpenveilchen, die durch ihre lange Blüthefähigkeit so recht der Liebling aller Blumenfreunde geworden find, Ericken mit den schönen, duftigen Blüthen, Nelken, diese wirkliche schöne, durch Geruch und Form so angesehene Pflanze, Primeln einfach und gefüllt blühend, jedem Blumenliebhaber bekannt, die sozusagen das ganze Jahr hindurch blühen, Orchideen, in ihren wunderbaren Blüthenerscheinungen und noch eine Menge anderer schöner blühender Pflanzen, die hier aufzuzählen und zu beschreiben zu weit führen würde- aber auch tu Blattpflanzen werden hervorragende Culturleistungen zu verzeichnen fein; Palmen in allen möglichen Spectes, Dracänen, Begonien, letztere in den bunten und mannigfachsten Blattzeichnungen, und noch viele andere Sorten dieser und anderer Pflanzen. Was die Blumenbinderet bringen wird, ist noch tiefes Geheimntß eines jeden Ausstellers, man kann aber versichert sein, daß eß großartige Leistungen sein werden, ebenso stehen noch andere Ueberraschungen bevor. Für die Dauer der Außstellungszeit sind vier Tage vorgesehen, am vierten Tage findet freier Verkauf der Auß- stellungßgegenstände statt und werden die verloosten Gegenstände abgegeben. Für die Verloosung kommen in nächster Zeit Loose zum Verkauf- eß werden nur solche Pflanzen zur Verloosung angekauft, die ohne große Pflege und Mühe fich weiter zur Freude deS Besitzers entfalten.
** Zur Warnung. Die hiesige Strafkammer ver- urtheilte gestern einen MüllerSsohn aus der Gegend von Heidelbach wegen Verbreitung anonymer Schmähschriften, die gegen den Lehrer gerichtet waren und wegen AnhestenS unzüchtiger Abbildungen und Schriften an daß Gemeindebackhaus, zu sechs Monaten Gefängniß und beschloß, wegen der Höhe der Strafe den Verurtheilten sofort zu verhaften.
♦* Gestohlen? Vorgestern wurden hier zwei Fremde in Haft genommen, welche bet verschiedenen Trödlern ein Dutzend silberne Löffel und Gabeln zum Verkauf anboten. Dieselben behaupteten, die Gegenstände in Frankfurt a. M. von einem Fremden für eine Mark gekauft zu haben. ES wurde festgestellt, daß die Löffel und Gabeln aus einem Restaurant zu Frankfurt a. M. stammen und jedenfalls von den beiden Verhafteten gestohlen wurden.
•* Auf die Schädigung des deutschen Obst- Exports nach den Vereinigten Staaten durch die Mc. Kinley • Bill wurde in der letzten Versammlung des märkischen Obstbau- Vereins hingewiesen. U. A. wurde die Thatsache erwähnt, daß Sauerkirschen fast unverkäuflich, und daß ganze Alleen von Sauerkirschen deshalb schon abgehauen seien. Es sollen diese Verhältniffe und die Nothwendigkeit einer Wandlung tu kurze Sätze gefaßt und durch den Verein zur Kenntniß der Regierung gebracht werden.
** Evangelischer Bund. In der Zeit vom 28. September bis 1. October tagt in unserer Landeshauptstadt die neunte Generalversammlung des Evangelischen Bundes. Wie im Jahre 1894 der Gustav-Adolfsverein zahlreiche Gäste auß allen LandeStheilen in Darmstadt sah, so darf gewiß auch die Generalversammlung deS Eoang. Bundes auf zahlreiche Beteiligung auß dem ganzen Lande rechnen. Nirgends kann man über die so vielfach verkannten Ziele des Bundes fich beffer unterrichten, als bei einer Generalversammlung, wenn aus allen Theilen Deutschlands die Mitglieder und Freunde zusammenkommen, um zu berathen, waS zum Besten unseres eoang. Volkes und unserer eoang. Kirche geschehen soll. Unsere Zeit ist die Zeit der Orffentlichkeit, und der evang.Bund braucht die Oeffentltchkeit nicht zu scheuen- davon geben acht Generalversammlungen Zeugniß, davon die unermüdlichen Anstrengungen der gegnerischen Preffe, den Bund herabzusetzen. Von seiner Tagung in Darmstadt wird der Evangelische Bund neue Kraft zu weiterem Wirken gewinnen, und die Theil- nehmer an der Versammlung werden mit neuer Freudigkeit heimkehren. AuS dem Programm theilen wir Folgendes mit: Montag den 28. September, Abends 8 Uhr: Begrüßung der Gäste im Saalbau. Dienstag den 29. September, 5 Uhr Nachmittags: FestgotteSdtenst in Stadt- und Johanniskirche. 8 Uhr: Festversammlung im Saalbau (Ansprachen der Herren Prof. Weiffenbach und Graf Paul von Hoenßbroech). Mittwoch den 30. September, 10 Uhr Morgens: 1. öffentliche Hauptversammlung : Prof. B e yschlag über Protestantismus und Schule. 7 Uhr: Festspiel: „Luther" von Devrient, aufgeführt von Darmstädter Bürgern. Donnerstag den 1. October, 9 Uhr: 2. öffentliche Hauptversammlung. Stadt- Pfarrer Brecht Über Autorität und Gewiffen. 3 Uhr: Fahrt nach WormS. — Wohnungsanmeldung bei Herrn Kaufmann Nodnagel, Darmstadt, Neckarstraße 15.
KreiSbauauffeher Prüfung. Wie die „Darmst. Ztg." erfährt, soll daß 10 biß 12 Tage dauernde Examen für die staatlich zu prüfenden KreiSbauaufseher-Aspiranten am Montag,
5. October d. I., beginnen. Dasselbe wird, wie in de, letzten Jahren, in einem der großen Lehrsäle der Sroßh. LandeSbaugewerkschule, Neckarstraße 3 zu Darmstadt, ab. gehalten werden.
•• DetaUreife«. Auf Ersuchen deS Großh. Ministerium» des Innern wurde zu der Frage der durch Beschluß bd BundeSratheS ausnahmsweise zu ertheilenden Erlaubnis des Detailreis enß lt. „Offenb. Ztg." von der Handes, kammer Offenbach Bericht erstattet und die auSna^mSweii» Zulassung des Aufsuchens von Bestellungen auf Waaren bti Privaten befürwortet: für den Weinhandel, den Nähmaschinen, handel, den Fahrradhandel, die Bekleidungsindustrie, btn Baumschul- und Gartenanlagenbetrieb, den Handel mit 8ac. Materialien, die Möbelbranche.
•• Einjahrig-Freiwillige. Den Schullehrersrmiuarieo t» BenSheim, Friedberg und Alzey wurde die 8errt, ttgung verliehen, den Zöglingen der obersten Klaffen, ee!$f die EntlaffungSPrüfung unter dem Vorsitz des staar'^ CommtffarS bestanden haben, daS wiffenschaftliche gungSzeugniß zum einjährtg-freiwilltgeu Militärdienst am, zuftellen. _____________
p. Bilbel, 29. August. Am hiesigen Bahnhof »utf, gestern Vormittag ein Arbeiter überfahren und,,, tödtet. Derselbe wollte, nachdem der Zug schon in Le- wegung war, aufspringen und gerietst unter die Räder.
-n- Gettenau, 28. August. In Nr. 190 dieser Zeitta, vom 14. d. Mts. haben wir über den Fund einer steioervn Streitaxt berichtet, die zweifellos ans vorgeschichtlicher Zur stammt. Dieser Fund wird durch einen weiteren, ganz ilh». licher Art ergänzt, der an derselben Stelle gefunden toortti ist, wie die Streitaxt, nämlich durch ein steinernes 8til Dieses ist jedoch nicht so sorgfältig geglättet und geschüfsn, wie daS erste Fundstück. Die Stelle, wo beide Funde ze macht wurden, links von der Brücke, über die die gxoit Staatsstraße führt, kann sehr wohl eine Ansiedelung in itr Steinzeit gewesen sein. Die Ausgrabungen find beenbty und unmittelbar darauf begann die Fundamentirung ba Brückenpfeiler für die Eisenbahnbrücke. Die schlechte Wittn- ung in der ersten Hälfte dieser Woche, die uns sogar Hoch, waffer, Donner, Blitz und Stmm brachte, hat die Arbeitk: nur wenig gestört. — An Funden auS geschichtlicher Zrii, die kürzlich gemacht worden sind, ist eine Lanzenspitzr, wahrscheinlich von einem römischen pilum, besonders inttr effant und auch gut erhalten. Außerdem fanden fich v«. schiedene Stücke auß Eisen, die wahrscheinlich an Bferlr geschirren verwandt waren. —Die Grundaußhebungr» im sog. Büderich sind soweit vorgeschritten, daß fie die oltt Römerftraße verlassen haben und auf gewachsenen, sonst vir- mals berührten Grunde angekommen sind, so daß weitere Funde vorerst nicht erwartet werden können.
A Mainz, 28. August. Der Mainzer Turnverein, die Mainzer Turngesellschaft und der Mainzer Turn- und Fechtclub bezwecken zur befferen Wahruv, der turnerischen Jntereffen die Gründung eines eigenen „TurngaueS". Der Ausschuß des GaueS Rheinhessen hat den diesbezüglichen Antrag der Mainzer Vereine in eiv'.r Extra-Sitzung in Berathung gezogen und fich dabei über daS Vorgehen der Mainzer Turnvereine sehr mißbilligend ausgesprochen.
A Mainz, 28. August. Für die bevorstehende Sriap Wahl zum Reichstag ist, nach einer Mittheilung der „N. N Nachrichten", als Candidat der CentrumSpartei der PrSsti deS katholischen MannervereinS, Pfarrer Forfchner vn der JosephSkirche hier, ausersehen. — Den gesanwrier Truppen der hiesigen Garnison, Offizieren, Unteroffaiena und Mannschaften ist durch GouvernementSbefehl ein für eile Mal der Besuch desRaimundigartenS verbot en »ordra. In genanntem Etabliffement halten verschiedene Hrbtitci« corporationen häufig ihre Feste und Zusammenkünfte aV worin der Grund zu dem Verbot zu suchen ist.
△ AnS Rheinhessen, 28. August. Gestern Nachmitt-, zogen über die diesseitige Provinz mehrere schweres Witter, die von starken Regengüffen und theilweise »h Hagelschlag begleitet waren. In Gonsenheim schlug l« Blitz in verschiedene Gebäude ein, ohne indeß zu zünd».
• Eine neue Erfindung. Wie der „Oberheff. Ztg-' interesfirten Kreisen mitgetheilt wird, ist ein Mar bürgt» Kunstschlosser im Begriff, eine Erfindung auSzuarbeiten, l" einen enormen Umschwung im gesammten Rad fahr weit» bedeuten würde. Derselbe hing bereit« vor 25 Jahren, «.!» zu einer Zeit, al« die Fahrräder-Jndustrie sozusagen noi im Entstehen begriffen war, dem Gedanken nach, ob el m«t möglich sei, eine Maschine zu construiren, welche durch Frbtn bewegnug so weit gebracht werden könnte, daß fie dat« da« Gewicht de« auf derselben sitzenden Körper«, mit leichlt» Senken und Emporschnellen natürlich, sich von selbst bewegte. Eine bereit« damals in Kaffel von ihm gebaut derartige Maschine functionirte nicht vollkommen, eine '• Leipzig nachgeahmte hatte ein noch weniger güastigeS W' tultot. Durch besondere verhältniffe gezwungen, verfoil-e der Erfinder längere Zeit seine Idee nicht mehr- ia W" Zeit hat er fie nun aber um so fester wieder in die genommen. Und jetzt soll eS dem genialen Mauue nmk' gelungen sein, zu seinem Ziele zu gelangen. Die Mas»'"- welche er zu bauen beabsichtigt, soll dermaßen ^oastru werden, daß bequem fünf Personen Platz nehmen können, die schon angeführten Bewegungen machen und dann, wie e bereit« von sachkundiger Seite ausgeführten Berechnungen c gaben, etwa 2 Stunden Weges in einer halben zurücklegeu. Eine Steigung der straße soll bem 5° bewegen der Maschine nicht im Geringsten hinderlich ’e*®’
• Prenzlau, 28. August. Da« Geschwisterpaar Spri»> stein wurde heute früh 6 Uhr hingerichtet. . j
• Die für nugiltig erklärte Berliner AuSstellnagllettwk dürfte einen interessanten Rechtsstreit im Eesoi^
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