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drs Nordbezirks du ^er Buudes. Um deu M ra, nachdem Ruder«, Lun» Geheuer Radsahrn säst, verbunden mit Preis Hamiden und lrbrudli Leitung unb Airaugemew esener Radsahrverrin» (8t M deu bereits getroffen« iutereffantes zu werdir Seite an Bergniigen nlt de gestern der dlersihch gefeiert. Zahlreich mm eil ans weiten Entfernung« In schönster und würdigst«
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wigShöhe in der Lichw : den Preis von 56,000 M : aus Wetzlar über.
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§2424.
ihn auf den ersten Blick als einen Prediger vom Lande kenntlich machte- er gab folgende in weithin flchtbarer Schrift aufgesetzte Depesche an einen Amtsbruder in Pommern auf: „Herrn Pastor 3E. in N. 3. Epistel Johannis, ®. 13 u. 14. Dem in der Nähe des Schalters stehenden Beobachter war der Text der angezogenen Bibelstelle natürlich nicht im ®e* dächtniß, aber er verfehlte zu Hause nicht, das Neue Testament aufzuschlagen und die obeubezeichnete Stelle des dritten Briefes Da fand sich denn BerS 13: „Ich
»ir auf Grund eingezogener Erkundigung Nachstehendes zur «llgemeiueu Kenntuiß bringen. Die Abficht der Verlegung eines Bataillons Infanterie nach nuferer Stadt, an Stelle der nach Darmstadt zu verlegenden EScadron Dragoner, brsteht schon seit Monareu und scheinen bei der Reichsmilitar» Verwaltung diesbezügliche Bestimmungen, soweit nicht der Reichstag gefragt werden mutzte, festgelegen zu haben, sodaß euch bie Anerbietungen anderer Städte an dieser Abficht nicht zu rütteln vermochten. Zurückzuführen dürfte diese feste Stellungnahme einestheilS auf den Zustand des vorzüglichen Kafernements zu Butzbuch, andererseits die ausdauernde lhätigkeit der Stadtverwaltung zu Butzbach, die alle seit Über ein Jahrzehnt der Aufhebung der Garnison Butzbach befürwortenden Anträge und Stürme mit der Bezugnahme auf die Interessen der einheimischen und Landwirthschaft treibenden Bevölkerung der Gegend und dem Hinweis auf die Vorzüglichkeit des Kasernements entgegen zu treten wutzte, aber nicht zum Wenigsten auf die warme Fürsorge und das Wohlwollen Seiner König!. Hoheit des Grotzherzogs, der wohl einerseits daS Schlotz seiner Ahnen, die heutige Kaserne, einem anderen Zwecke nicht geopfert sehen wollte, aber auch, »18 vorgeherrscht haben dürfte, die Jntereffeu deS Gewerbe- flaadeS unserer Stadt und der Landwirthsckaft unserer Gegend nicht durch Aufhebung der Garnison geschädigt sehen wollte. Nunmehr ist der Vertragsentwurf bezüglich der B rgrößeruvg des ExercierplatzeS auf 150 Morgen Flächeninhalt seitens der Stadt genehmigt, daS Gelände zur Er- ricttung eines zweiten SchietzstandeS für die Länge von 300 Meter, eventl. auch für einen solchen von 600 Meter, in Stelle des im Niederweiseler Wald befindlichen, wurde der Militärverwaltung zur Verfügung gestellt und so dürfte die Zuficherung Sr. König!. Hoh. des Großherzogs, welche vor ca. I Vr Jahren der Deputation der Stadt, bestehend aus der Herren Bürgermeister Joutz und Gemeinderath Carl Kirch gegeben wurde, für einen würdigen Ersatz für die EScadronen zu sorgen, in absehbarer Zeit in Erfüllung gehen. Um aber auch den Schäden, welche durch Aufhebung des Proviantamts der Landwirthschaft entstehen, zu begegnen, wurde von Herrn Bürgermeister Joutz, unter Zustimmung do» 40 Gemeinden der Umgegend von Butzbach, bereits am 6. Juli an das Königl. Preutzische Kriegsministerium eine Eingabe gerichtet, in welcher um Fortbestehen der Fourage- lmkaufstelle zu Butzbach unter dem Hinweis gebeten wurde, daß der Fortbestand dieser Elnkaufsstelle für die Landwirthschaft treibende Bevölkerung unserer näheren und weiteren Umgebung von grotzem Vortheil sei und bei der allgemeinen Lage der landwirthschaftlichen Verhältn sie durch Aufhebung der Einkaufsstelle ein großer Schaden entstehen müßte. — Eine Antwort auf diese Eingabe soll noch nicht erfolgt sein, jedoch sei anzunehmen, daß der Wunsch der Bevölkerung ^eaückfichtigung finden werde.
Dich bald zu sehen, so wollen wir mündlich mit einander reden." Das war es, was der bibelfeste Herr hatte tele* graphireu wollen; indem er aber anstatt des Textes nur die Stelle defielben angab, sparte er zwei Drittel der Tele-
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VerMischtes.
• Aus dem Oberbergamtsbezirke Dortmund, 27. Juli. Ein Unglück ereignete ftch auf der Zeche „Friederika". Der Schachthauer Steger war mit anderen mit der Reparatur bti Schachtes beschäftigt; nach Beendigung der Arbeit wollte er mit dem Friedr. HoSbe nach oben fahren, gerieth dabei aber zwischen Korb und Einstrich und wurde in gräßlichster Miie zu Tode gequetscht. Die Leiche stürzte dann in dir Tiefe. Der Schwager deS Verunglückten, der Steiger Kramer, holte die Leiche mit Gefahr für das eigene Leben heraus.
♦ Rheindiebach, 26. Juli. Im Rhein ertranken heute Nachmittag beim Baden die beiden Schulknabeu Matthias Laudet und Wilhelm Seckler, während der eine den andern, der plötzlich in tiefes Wasser gerathen war, rerten wollte. Die Leichen sind noch nicht geborgen.
• In Merseburg beging am 25. Juli der frühere Gendarm und Brandkaffencommifiär August Hering seinen huadertften Geburtstag. Der hohen Achtung, die der Greis genießt, und der Seltenheit des Falles entsprach die Theil-
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• AuS einer GemeinderathSfitznug. Bäuerin. Wo willst Du hin, Gottfried? — Vater: In de GemeenderathSfitzung wiü'ch. — Bäuerin: Sag' mal, Gottfried, was macht Ihr denn do? — Bauer: Na, was soll'n m'r mach'»? Mr berothen. — Bäuerin: Aber wie fangt'r'n da- an? — Bauer: Wie m'r daS anfang'n? — Do fchau! Der Vorstand tragt uns de Sache vor und wir tagen „Ja", so ist de S^ung aus un m'r gehen in de Schänk. Sag'n m'r aber „Neei , so setzt'S uns d'r Vorstand so lange auSänander, bis m rfch alle verstehen, und bann sagen m'r z'rletzt ooch „Ja und gehn norr ä bifierl später in de Schänk.
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lSnkeln und Urenkeln umgeben war, mit Freuden entgegen. Lorbeerkränze, prächtige Blumenspenden, eine Menge kostbarer Stärkungsmittel aller Art und andere Geschenke füllten daS schmucke Wohnzimmer deS Befreiungskämpfers von 1813. Vom Offiziercorps feines alten 31. Infanterieregiments, von der Landfeuerfocietät, von der Stadt, von der Regierung wurde der Jubilar durch reichbemefiene baare Ehrengaben erfreut. Mit bewunderungswürdiger Geistesfrische überstand der alte Mann alle Huldigungen, plauderte angeregt und thot in bester Laune den üblichen Bescheid auf jeden herzlichen Zutrunk. Wünschen wir dem wackeren Alten, daß er in Frische und Wohlsein auch die ihm noch weiter betriebenen Jahre beS Patriarchenalters verleben möge.
» Aus Baden, 27. Juli. In Ringsheim ist nach ber „Ettl. Zig." bet Erfinber bet niebeten Trommel, Webet, hochbetagt gestorben. Er trat mit 16 Jahren al» Trommler bet ben babischen Truppen ein, war 32 Jahre Solbat und machte außer ber Revolution brei Felbzüge mit. Anfang ber sechziger Iahte machte Weber bie Erfinbung ber nieberen Trommel, bie in ber deutschen Armee rasch Sin- gang fanb.
♦ DaS WachSthum der dentfcheu HeberrSverficherung im Jahre 1895. Im verflossenen Jahre hatte bie deutsche Lebensversicherung größere Fortschritte zu verzeichnen, als in irgend einem Jahre zuvor. Genaue Zusammenstellungen werden erst in einiger Zeit möglich sein, aber schon einige vorläufige Angaben erscheinen von Jnteresie. ES wurde bei allen 41 LebensverficherungS-Anstalten ein Capital von über 530 Millionen Mark neu versichert, und der ganze vorhandene VerficherungSbestand hat die gewaltige Summe von 5‘/t Milliarden Mark überschritten; seine Der- mehrung gegen das Vorjahr (Reinzuwachs) beträgt rund I Mk. 300 Mill. Den größten Theil dieses Bestandes, nämlich etwa 4’/4 Milliarden, bildet die LebenSverfichetung im engeren Sinne (TodeSfallverficherung theilS auf Lebenszeit, theilS mit Abkürzung auf ein früheres Alter), welche die Hauptaufgabe der großen LebensverficherungS-Jnstttute ist. | Der Rest gehört der Aussteuer- und Sterbekasien-Verfiche- rung. An den hervorragenden Ergebnisien find in erster Linie die sechs größten LebenSverficherungS-Anstalten bethei- ligt, nämlich die Gegenfeitigkeits-Anstalten Gotha, Alte Leipziger, Stuttgarter LebenSverficherungS- und Ersparnis bank, Karlsruher Bersorgungsanstalt und die Actien-Gefell- schaften Germania und Victoria. Auf diese entfielen von dem Reinzuwachs rund Mk. 147 Mill, und von dem Ver^ ficherungsbestande Über Mk. 2800 Mill., also in dieser wie in jener Beziehung rund die Hälfte deS GesammtresultatS. In der Lebensversicherung Im engeren Sinne betrug ber ReinzuwachS btefer sechs Gesellschaften Mk. 135 , Mill., in ben Nebenzweigen Mk. 11.2 Mill. Don jenen Mk. 135-tz Mill. entfallen im Einzelnen auf Stuttgart Mk. 28,61 Mill, Leipzig Mk. 26 70 Mill., Victoria Mk. 25.„ Mill., Gotha Mk. 19.28 Mill., Karlsruhe Mk. 18.61 Mill., Germania Mk. 17.Y7 Mill. Die hervorragendsten Repräsentanten der Lebensversicherung in Deutschlanb sinb dies zugleich auf dem ganzen europäischen Conrinent, da weder französische, noch österreichische, noch russische u. s. w. Anstalten gleich be- deutende Leistungen aufzuweisen haben.
* Berlin, 28. Juli. An dem Schalter eines Berliner Telegraphenamtes erschien jüngst ein Herr, deffen Kleidung
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Moritz Grünebanm, Nidda in Oberhessen.
6875] Junger Mann s«cht «SdU Simmet und vollst. Pessto« in einem Privathause. Offerten unter N. B. an die Erpedition d. Bl. erbeten.
nähme an diesem Jubelfest aus der Nähe unb Ferne. Morgenständchen der Stadtcapelle und des Trompetercorps der 12. Husaren, hierauf Beglückwünschungen durch Abordnungen deS Osfiziercorps des 12. HusarenregimeutS, der Gendarmeriebrigade, deS 31. Infanterieregiments, dem der Jubelgreis früher angehört hat, der Landfeuersocietät, einer großen Zahl von Kriegervereinen, der Regierung, der sämmt- Lieben Dehöden unb Korporationen von Köseu, wo Hering ... viele Jahrzehnte lang bis zum Ende seiner amtlichen Thätig- Johannis nachzulesen. Da fanb sich denn VerS
feit gewirkt hat, unb eine Unzahl mündlicher und schriftlicher hatte viel i« Reiben; ^er ich wollte nicht mit Tinte und
Gratulationen (darunter 30 Telegramme auS Privatkreifen) Feder an Dich schreiben. VerS 14 lQUtet- '
nahm ber beglückte alte Veteran, ber von seinen Kinberu,
Otto Frits, Kunstmaler, Goetheftratze 46, AtelierhauS.
Ruckenmarkentzünd. Herzleiden Bruchleiden Blutvergiftung Zuckerruhr Tuberkulose der Knochen
Lebmsschwäche Durchfall Abzehrung Lungenschwindsucht Krämpfen Verbrennung Durch Ertrinken__________________________________
Summ«: 13 (6) 7 (6) 3 3
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern gebe» oi, wie viele ber Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
eine Matter, keine Hausfrau verfehlen, Hausen s Kasseler Hafer-Kakao bei ihren Kindern und in ihrem Haushalt zu verwenden derselbe ist unübertrefflich zur Ernährung schwächlicher und kranker Personen. Wer denselben einmal getrunken, wird ihn fernerhin nicht missen wollen. Hausen’s Kasseler Hafer-Kakao wird nur in Gartons
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5822 Hausen & Co., Kassel.
Schiffrnachrichterr.
Der Postdampfer „Pennsylvania" der „Red Star Lüte" in Antwerpen ist laut Telegramm am 26. Juli wohldehaltm in Phlladelphia angekommen.______
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