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€ Böttton, welche mit ermäßigten Rückfahrkarten nach Berlin versehen ist, veraus- । int Von der Fahrkarten-AuSgabestelle dieser letzteren (UebergangS-) Station wird b 'ckkenabfolgung einer ermäßigten Rückfahrkarte nach Berlin die Giltigkeitsdauer d «r.'7 gezeigten Rückfahrkarte von der urfprünglichen Abgangs- bis zu der 6c» h nffmb-n Uebergangs-Statton auf 10 Lage erweitert.
Die GilttgkcttS-Verlängerung erfolgt ebenfalls nur am Dienstag oder am
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Mai - October 1896.
ll. Zur Erleichterung deS Besuchs der vom 1. Mat d. I. ab in Berlin stati- n iatsid^n Gewerde-AuSstellung werden Sonder-Rückfahrkarten mit einer Gtltigkeils- toin von 10 Tage« für 1., 2. und 3. Wagenklasse nach Berlin zu ermäßigten HUkism und zwar solche für Schnellzüge, jedoch mit Ausschluß der fämmtltchen 1 und solche zur ausschließlichen Benutzung der Personenzüge ausgegebm.
Die Ausgabe dieser besonderen Rückfahrkarten erfolgt vom Freitag, den i ..Dai. beginnend, bis zum Schluffe der Ausstellung an jedem Die«stag v«d
Kreuz, Ccke der Mäusburg, empfiehlt sein großes Lager
Eingesandt.
In der „Gießener Zeitung" vom 25. (unter dem Stichwort „Ein Plagiat") und im „Gießener Anzeiger" vom 26. d. Mts. (im ersten Blatt) ist von Seiten de» an der bezügliche« Con- enrrenz gar nicht bethetligten, dagegen im jüngsten Wettbewerb um Erlangung der Pläne für das kaufmännische Vereinshaus mit unterlegene« Architekten Kockerbeck der Vorwurf gegen uns erhoben, daß wir einen Entwurf des Rathsdaurathes Klimm in Breslau bet Fertigstellung unserer Pläne zum Turnhallenbau für das vorigjährtge hier abgehaltene 22. mittelrheinische Turnfest in unzulässiger Weise benutzt hätten.
Daß wir bei Anfer tgung unserer Pläne die Klimm'schen und andere künstlerische Darstellungen ähnlichen Characters mttbenutzt haben, indem wir einzelne Gedanken und Motive in unsere Pläne
IMtwoch den 29. April 1.I,
Nachmittags 2 Uhr,
n wexn im Bieker'schen Saale — SJlcu» st icköL — versteigert:
I N Wirbeln aller Arten, 1 Pianino, ein tcrsfaschrank, 1 Waarenschrank, zwei hmdelbänke, eine Partie Werkholz, 1 Waschmaschine, 1 Waschmangel, 3 rBagen u. a m.
*i» 141 Strickmaschinen und vi-r» llfl wollene Zacken.
Versteigerung unter 2 findet ganz t* «Imnat statt
sowie alle Oelsarben, Lacke, Pinsel rc. billigst.
Gustav Walter, Mäusburg 13.
königliche Kscnbahn-Direction Frankfurt a. M.
Fahrbegünftigungen
Sjiielpln Itt inthd|ki frinkfirkr Stßdtthektrr.
vvemthau».
Dienstag den 28. April: Der Müller von Sanssouci. Hierauf: Bajazzo. Mittwoch den 29. April: Tannhäuser. Donnerstag den 30. April: »Mignon. Freitag den 1. Mat: Der fliegende Holländer. SamStag den 2. Mai: Der Müller von Sanssouci. Vorher: Hänsel und Gretel. Sonntag den 3. Mai: Lohengrin.
Schauspielhaus.
Dienstag den 28. April: Madame Sans-GSne. Mittwoch den 29. April: Gräfin Fritzi. Donnerstag den 30. April: Faust. Freitag den 1. Mat: Ehre. SamStag den 2. Mat: Richard III. Sonntag den 3. Mai, Nachmittags 3*/»Uhr: Faust. Abend» bleibt das Schauspielhaus geschlossen. Montag den 4. Mai: Thtele- manns.
Die Wäsche-Fabrik
Fritz Nowack, Giessen empfiehlt ihr stets neu assortirtes Lager in fertiger Wäsche für Damen, Herren und Kinder.
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• Hildesheim, 26. April. Beim Kahnfahren auf der Meriie ertrank gestern ein junger Justizbeamter- bfitoit vormittag schlug ein Kahn mit acht Tucharbeitern um, ütta bnnen vier ertrunken find.
* Darf man Sachen m unbekannten Leiten kaufe» ? Diese, vom Publikum oft mißverständlich auSgelegte Frage wurde prinzipiell vor der Strafkammer de» Landgericht» I Berlin erörtert. Der Restaurateur M. wollte fich ein Fahrrad zulegen. Der ihm bekannte Reisende W. theilte ihm mit, daß in einer benachbarten Kneipe ein junger Mann sei, der eia gebrauchtes Rad verkaufen wolle. M. ging dorthin und erstand das Rad für 60 Mk. E» erwte» fich später, daß da» Rad gestohlen war, der Bestohlene entdeckte e»-in M.'s Wohnung, der eine Anklage wegen Hehlerei erhielt. In der ersten Instanz nahm das Gericht an, daß der Angeklagte ans den eigenartigen Umständen, unter denen er da» Rad gekauft, hätte entnehmen müffen, daß e» sich um eine gestohlene Sache handle, der Angeklagte wurde wegen Hehlerei zu einer Woche Gefängntß verurtheilt. In der Berufungsinstanz führte der Bertheidiger aus, daß nicht, wie im Publikum vielfach angenommen werde, eine Rechtspflicht bestehe, von einem unbekannten Verkäufer nichts zu kaufen. Die» allein reiche nach der Entscheidung der höchsten Gerichte nicht aus, um den Thatbestand der Hehlerei zu erfüllen, vielmehr müffen noch besondere Umstände nachgewiesen werden. Im vorliegenden Falle sei auch kein auffallend niedriger Preis für da» Rad bezahlt worden. Der Gerichtshof trat diesen Ausführungen bei und erkannte auf Freisprechung.
* „Da» Ange ißt mit" Dieses Wort ist nur zu wahr, das ansehnliche Aeuhere eines Gerichtes wirkt so bestechend, daß man schon mit günstiger Voreingenommenheit sich anS Genießen begibt. Keinem unserer modernen KüchenhilfSmittel gelingt es jedoch so sehr, einer Speise, namentlich einer Suppe das anheimelnde Ansehen von Kraft, Würze und Wohlgeschmack zu geben, wie eS bei Liebigs Fleisch.Extract der Fall ist. Eine der berüchtigten „blonden" Suppen, mit diesem Zusatz versehen, zeigt sofort ein ganz anderes Gesicht und weckt das Vertrauen zu ihrer tadellosen Zubereitung; und in der That darf man sicher sein, daß dieses versührerische Aeußere nur der Reflex ihrer inneren Gediegenheit ist.
* Ein Muster Bräutigam. Herr Schmidt (zum Schwiegersohn in spe): „Also Sie wollen meine Clara heirathen? Haben Sie denn auch schon einen Tag für die Hochzeit bestimmt — Bräutigam: „DaS überlass' ich natürlich ganz Frl. Clara." — Herr Schmidt: „Beabsichtigen Sie, eine große Hochzeit abzuhalten, oder ist Ihnen eine im engsten Kreis der Familie lieber?" — Bräutigam: „DaS dürfte ich wohl am besten Ihrer Frau Gemahlin überlasten". — Herr Schmidt: „Und wie hoch beläuft sich Ihr Einkommen, junger Mann?" — Bräutigam: „Oh, das überlaste ich ganz Ihnen, Herr Schmidt."
Hillen beseitigt und illusorisch «acht und dieselben in die Zjan iSlage bringt, bei ihrem Entschluste nicht die heutigen tlhoichlichen Verhältnisse de» Unternehmens — unter voller Hkidckssichttgung der concessionSmäßigen Rechte de» Staate» -|»ibern hauptsächlich die etwaigen künftigen Verhältnisse, nrifti durch eine Zerreißung deS Unternehmens und neue Der« f WVttztehungen sich gestalten würden, also diejenigen Folgen uni Anbußen in das Auge zu fassen, welche bei der Durch- f Murg der fraglichen Maßnahmen ihnen in ihre« Vermögen ei «Hetze» können. So sicher die partielle, fich nur auf die fi da htm Jahre 1893 kauffällig gewordenen hessischen Linien d^Lnkende Verstaatlichung ein höchst bedenkliche», die Inter- rffa de» hessischen Lande» und de» allgemeinen Verkehr» s.Wgende» Vorgehen ist, ebenso bestimmt läßt sich heute s.P» erkennen, daß diese» Vorgehen für den Bestand und
Rentabilität unserer Gesellschaft von sehr nachtheiligen Zsagiv begleitet sein würde, daß un» durch die Zerstücklung oiHlllammenhängende Strecken übrig bleiben würden, welchen bHojc nod) in Folge Kündigung de» Concurrenzvertrags unter WWilfe der von dem hessischen Staat in Besitz genommenen LÜvikii voraussichtlich der wesentlichste Theil ihre» Transit« v«lehi» entzogen werden würde, sofern die Grobherzogliche
nung ein solche» Vorgehen gegen die verbleibenden HAteckin mit den Pflichten, die auch ihr s. Z. durch Erthei« l w-g her Concesfionen erwachsen sind, vereinbarlich findet.
ier veröffentlichten Erklärung der Regierung aber ist e» Idin Bein Zweifel, daß dieselbe — unerachtet der entgegen- fronten rechtlichen Bedenken — den Weg der einseitigen S&foetrgreifung ohne vorherige Regelung der Entschädigung»« piffchl eventuell zu beschreiten entschlossen ist, unter alleinigem &®tibeimlt de» Rechtsweg» für die Gesellschaft für die Er« s:min»g de» höheren Anspruch» derselben. Auch stellen die tiiriitu hohen Staatsregierungen in dem Begleitschreiben deS fcVigetat» lediglich in Aussicht, daß nur etwaige minder - öilljit Abänderungsvorschläge, welche von der GesellschastS- iirtutrinfl für wünschenßwerth erachtet werden möchten, einer i lihnem Prüfung und Erörterung würden unterzogen werden.
Disev ungeachtet geben wir die Hoffnung nicht auf, daß il in Aussicht gestellten weiteren Verhandlungen zu einem »«ienllich besseren Angebot führen werden, da die Rücksichten i :m| d e Staatsmoral und die Billigkeit den betheiligten fligknungcn die Durchführung der angedrohten ZwangS- Mgi-zieln unmöglich erwünscht machen können. Wir müssen I'orbehalten, in der demnächftigen außerordentlichen (Smcul Versammlung die ganze Angelegenheit nach den ver- V dltbeien in Betracht kommenden Gesichtspunkten eingehend '«beleuchten, würden aber auch in der Gläubiger-General- r Versammlung schon die Meinungsäußerungen und Ansichten . lilttcr Aktionäre, welche heute durch eine ungewöhnlich um- Ttieigit dje Anmeldung und zahlreiches Erscheinen ihr leb- l böfter- .^ntcreffe an den derzeitigen Vorgängen bekundet haben, cjinnc: ntgegennehmen, indem wir beifügen, daß selbstverständ« ! dj eine Beschlußfassung erst in der außerordentlichen General- x mlaromlung erfolgen kann.
Fußbodenanstrich i mit
Bernsteinlackfarbe \
Sunstsg den 28. April l. I Nachmittag» 3 Uhr, versteigere ich im .Udler" (Marktplatz 20) dahier gegen Baarzahlung r 2 Pferde, 2 Kaffaschränke. 82 eichene Bohlen, 3 Hobelbänke mit Geschirr, 144 Tafeln Glas, 70 Packet Fensterbeschläge, 1 Zimmerteppich, 1 Spiegelschrank, 1 Schreibpult, 1 Sopha, mehrere Oelgemälde, eine Wasch» commode und einen Tisch
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von Eiton & Keusson, Seid en waaren -Fabrik, Croföld.
aufnahmen, steht richtig und ist weder ein Geheimnis;, noch ist eine solche Benutzung auSgeführter und in Fachschriften veröffentlichter Entwürfe ungewöhnlich oder unstatthaft. Kein derartige», bestimmten vorübergehenden Zwrcken dienendes Bauwerk wird in allen seine» Theilen dem alleinigen Gedanken de» Archltecten mtsprungm sein, der e» gezeichnet hat. Durchaus unwahr ist, daß unsere Berücksichtigung des Klimm'ichen Entwurfes in einem unzulässigen Matze erfolgt sei. Wir wollen unser Urtheil in dieser »Sache aber nicht allein gelten lassen, ebenso wenig, wie daS Urtheil »itzgüvstiger <x>»c«tteate«, sondern werden unS zunächst an den Spruch Sachverständiger wenden. Weitere Schritte behalten wir uns vor.
Gießen, 27. April 1896.
Stein & Meyer, Architekten.
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Wie haben Sie es nur fertig gebracht, daß dieses Mal die Fußböden so prachtvoll geworden sind?
Mit ,C. ktzritze'» Bermstei« . Del» Lacktarbe^ ist es weiter kein Kunststück, dieselbe übertrifft an Haltbarkeit, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke.
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Der Ausschluß weiterer Züge bleibt Vorbehalten.
lil. Auf allen Haltestellen und Haltepunktm werden bei Anforderung ermäßigter '.iWforftKten nach Berlin gewöbnliche Rückfahrkarien bis zu derjenigen nächsten
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F Mlix mit Ausschluß der unter I. ausgeführten Tage.
III. Fahrtunterbrechung auf diese Sonder-Rückfahrkarten ist nur einmal ei« Bett Rückreise gegen Bescheinigung durch dm Stationsbeamten gestattet. SIlBbei Hinreise nach Berlin ist Fahrtunterbrechung autzgeschlossm. Findet eine st (Jk< i'knnoch statt, so verliert die Fahrkarte ihre Giltigkeit.
IV. Kinder vom vollendeten vierten bis zum vollmdetm zehnten Lebensjahre, sc m jüngere Kinder, für welche besondere Plätze beansprucht werden, werden zur HW lbf§ ermäßigten Fahrpreises für Erwachsene besördert.
T. Auf eine Sonder-Rückfahrkarte zum vollm Preise werden 25 Kilogramm u anlcu i*eine solche zum halben Preise (Kinder-Fahrkarte) 12 Kilogramm Frei- ß Nit ueroöbtt.
TI. Nähere Auskunft ertheilm die Fahrkartm-Ansgabestellen.
jKtankf«tt a. M.» im Aprll 1896. 4110
Königliche Eisenbahn-Direction
>r>e Frau, tie |a Stli eschWgt war, w.:
Gin Hiraschlüg hwi1 tn vkrheirathlte blü^c:. >r dieselbe uoch bei ifi n gkwesen, und Hali! Der Schmerz der 8,-z eilnahme. Darm. . Majestät der Sollt: n herrlichem SBtüu; n Menge mit btanitoir t festlich geschmückt. ). April. Aus hiefizli n, flüggen Gänse u hlen die Händler jt r. iusezucht ist ja für k i einzelnen Orten, * idheckeu, Bingenheim Itbtn, rock totste man nach it Mttn zu fehl to ■ eits der Erlös k!r
Canö- «nd Volkrwivthschaft.
Gtü«vetg, 25. April. Fruchtpreise. 2öeijen X 16^0, Korn X 15,40, Gerste X 15,68, Hafer X 14,04, Erbsen X 16,66, Linsen .*00,00, mieten X 15,80, Lein X 00,00, Kartoffeln X 4 20, Samen X 00,00.
| Lavterbach, 24. April. Der zweite diesjährige Viehmarkt (ber erste Markt am 27. Februar konnte in Folge der Maul- und Klauenseuche nicht abgehalten werden), war in Rindvieh wenig stark, in Schweinen dagegen stark befahrm. Aufgetrieben waren etwa 80 Stück, meistens trächtige Rinder, und wurden hiervon ziemlich viel verkauft; zweijährige trächtige Rinder kosteten 200 bis 250 Mk. dreijährige Rinder (tadellose Exemplare) 260 bis 320 Mk. daS Stück. Zweijährige Stiere kostetm 330 bis 380 Mk., dreijährige Stiere das Paar 450 bis 500 Mk , der Handel hierin war ziemlich gut. Nach frischmelkenden Kühen war starke Nachfrage, es wurde das Stück mit 280 bi« 350 Mk., gewöhnliche Kühe dagegen das Stück zu 200 bis 230 Mk. verkauft und wurden auch hierin gute Resultate von Seilen der Verkäufer erzielt. Nur wenige Saugkälber waren am Markt, dieselben wurden alle verkauft, 3 Wochen alt kostete daS Stück 25 bi» 30 Mk., einjährige Rinder kosteten 120 bi« 160 Mk. Fettes Vieh war nicht da. An Schweinen waren ungefähr ca. 400 Stück und zwar meistens Ferkel. Der Verkauf hierin war besonders in den befieren und älteren Ferkeln gut, es wurde das Paar 8 bis 10 Wochen alte, zu 36 bis 44 Mk. verkauft, das Paar 6 bis 8 Wochen alte, kostete 28 bis 35 Mk. Zuchtschweine, welche wenig begehrt wurden, kosteten das Stück 60 bi» 70 Mk. Fette Schweine, nach denen wenig Nachftage war, kosteten 36 bi» 38 Pfennig per Pfund Schlachtgewicht. Der nächste Viehmarkt findet hier den 11. Juni statt, mit demselben ist gleichzeitig Prämienmarkt verbunden.
oischen Ostern unbr aufen eben bis zu V'.- Heu so rasch wi dem Aartoffellegen'!: im Mittwoch ist ti-: etngetrosfen/ indem
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