Ausgabe 
28.4.1896 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

«öiiiMe

ww. jennftt trtranl Nutt Vormittag V »v fctatn vier er

Kürze eine Haltestelle der Wetzlar-Lollarer Saha eröffne, werden. Die Genehmigung dazu wird täglich titoanc (Im neuen Fahrplan ist diese Haltestelle noch oicht 6QIg( sehen- Red.)

Zu» Sahubaa FriedrichSdorf-Krledberg ist den h.si Lcmdständeu der zwischen Hessen und Preußen vereiud^., Staatsvertrag zugegangen, nach dem Hessen zu deu v« kosten einen Zuschuh von 315,600 Mk. leistet und Gru»s und Boden unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Für da» diesjährige tziozelprufuagsschietze» der Z, fenterte werden imArmee Verordnungsblatt* die Ausz-ber bekannt gemacht. Dabei wird bemerkt, dah aus Allerhö^ei Befehl jedes Schießen mit scharfen Patronen vom Bthr- werden der Aufgaben ab bi» zur Erledigung de» Prüfer schießens für die Theilnehmer an diesem zu unterbleiben V-:t Lompagnien, die im Durchschnitt mehr al» eine Miame ffr den Schuß gebraucht haben, sollen von dem Wettbewerb ;» daS Kaiserabzeichen ausgeschlossen bleiben.

Buad deutscher Fraueuverrtue Der Fraueubildiu:-; verein zu Easfel hat den Bund deutscher 5rautnttrrrr etngeladen, seine diesjährige Generalverfammloez - Cassel abzuhalten. Der Borstand deS Bundes hat kiele frr Übung dankend angenommen, und so wird am 26. uni 2i.Dc81 die Versammlung der Delegirten de» Bundes dasM finden. Es gehören gegenwärtig gegen 70 der gelten - wichtigsten Frauenvereine zu dem Bunde, und ei th ... hoffen, daß durch den Anschluß weiterer Vereine der immer mehr gekräftigt werde. Die verschiedensten 3h? | ungen find in demselben vertreten, doch daS Ziel, die Hitz-?, der weiblichen Arbeit, Selbständigkeit und Sitte, aQn Vereinen gemeinsam. Die Generalversammlungen find i, diesem Jahre insofern öffentlich, als der Eintritt jede« je- ftatttt ist - natürlich haben nur die Delegirten der Stm Stimmrecht. An den beiden Abenden werden von Dhtg » dern deö Bundes öffentliche Borträge gehalten, in benen i". wichtigsten Bestrebungen desselben beleuchtet werden soL:-

«rnuberg, 24. April. Eine Frau, die im Keller sr dem Auslesen der Kartoffeln beschäftigt war, wurde bei hrr Arbeit vom Tode überrascht. E>n Hirnschlag hatte dien:

" N .2ttN

Heff.) Nr. 116, der Gewehrfabrik in Erfurt zugetheilr. Strohe, Btzefeldwebel vom Landwehr Bezirk Frankfurt o. M. zum SecondeUeutenant der Reserve des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. Bujch, Hauptmann von der Infanterie 1. Aufgebot« des Landwehr-BezirkS Gteßen, dtefem mit seiner bisherigen Uniform, der Abschied bewilligt.

§§ Kirchensteuern. Wie den Lesern unsere» Blattes erinnerlich, hat die Frage der Er kenn barm ach ung der localen Kirchensteuern auf den Gemeindesteuer- zetteln im November v. I. den hessischen Stadtetag und seitdem wiederholt auch unsere Stadtverordneten-Beriammlung beschäftigt. Anlaß dazu hat der Mißstand gegeben, daß die von dem Ministerium feiuerzett getroffene und ungeachtet wiederholter Vorstellungen noch immer nicht geänderte An­ordnung der Gemeindesteuerzrttel dem Steuerzahler gar nicht ersichtlich macht, daß und inwieweit in den ihm alsGe­meindesteuern" angeforderten Beträgen (abgesehen von der evangelischen LandeSkirchensteuer) auch noch Umlagen aus die Angehörigen der localen Ktrchengemeinden enthalten find, die dadurch aber bedingte Steigerung der Anforderungen von den Steuerzahlern meist ganz der bürgerlichen Ge­meindevertretung zur Last gelegt wird. Die Erwartung, eS werden die Vertretungen der Kirchengemeinden schon um nicht in den falschen Verdacht einer Verschleierung der für kirchliche Zwecke erhobenen Anforderungen zu gerathen auch ihrerseits bereitwillig den Wunsch nach Erkennbarmachung ihrer Nebenausschläge auf den Steuerzetteln unterstützen, hat sich leider ebensowenig verwirklicht, wie die Hoffnung, das Ministerium werde dem einstimmigen Wunsch des Städtetages noch so rechtzeitig entsprechen, daß auf den Steuerzetteln für 1896/7 bereits jedem Steuerzahler auf Heller und Pfennig angegeben würde, wieviel pro Ziel ihm an Stenern für die bürgerliche Gemeinde, für die evangelische Landeskirche und für feine hiesige Kirchengemeinde angefordert ist. Das Bedürfniß nach einer solchen Erkennbarmachung war für Gteßen besonder» stark, wo Umlagen für Zwecke der katho- lischen Ktrchengemeiude überhaupt erst feit vier Jahren erhoben werden und zwar ohne daß die Angehörigen dieser Kirche oder die ihr Zugerechneten auch nur die geringste Andeutung einer solchen Anforderung auS ihren Steuerzetteln ersehen, und wo die Umlagen für Zwecke der evangelischen Gemeinde in den letzten fünf Jahren von 11 600 Mk. auf 42 100 Mk. ge- stiegen sind. Unter diesen Umstanden ist bei der Ausgabe der neuen Gemeindesteuerzettel für diesmal zu dem Noth- behelf gegriffen worden, durch eine besondere gleichzeitig aus- getheilte Erläuterung der Bürgermeisterei die Steuer- pflichtigen vorerst wenigstens darüber aufzuklären, daß unter den auf den Steuerzetteln alsGemeindesteuern" ange­forderten Beträgen erhoben werden: von evangelischen Gemeindeangehörtgen rund 10,71 pCt. für die dedürfniffe M hiesigen evangelischen Kirchengemeinde und rund 4,98 pCt. für die evangelische Landeskirche, zusammen also rund 15,69 pEt. für kirchliche Zwecke, und von katholischen Gemeindeangehörigen rund 8,17 pCt. für die Bedürfnisse der hiesigen katholischen Kirchengemeinde. Diese Neuerung und die damit gebotene Aufklärung wird gewiß von allen

bestehende Perfonenzug war sehr stark besetzt, weil gerade I Bit diesem aus Cassel um 4 Uhr 40 Min. abgehenden Zuge am SamStag eine große Anzahl Händler, Butterleute :c., welche den Markt besuchen, sowie viele Arbeiter, die hier und in der Umgegend arbeiten, die Rückfahrt in die Heimath autreten. Der Zug fuhr fahrplanmäßig um 5 Uhr 5 Min. langsam in den Bahnhof GunterShausen ein; die Locomotive und vorderen Waggons hatten die EinfahrtSwriche deS zweiten Geleises bereit» paffirt, als die drei hintersten Waggons beim Durchlaufen der Weiche in starkes Schwanken geriethen und unter großem Getöse entgleisten. Der allerletzte Wagen stürzte mit lautem Gekrache um, fiel völlig aus die rechte Seite, wurde sprungweise aus dem Geleise geworfen, flog nach recht» in die Nachbargeleife, und wurde ca. 40 bis 50 Schritte geschleift, bis der Zug stand. Durch da» Springen und Schleifen der Waggons gerade auf dem vor dem Bahn- Hofe befindlichen Viaduct entstand ein donnerahnliches Getöse | und Gepolter, das weithin hörbar war, dazu daS furchtbare markerschütternde Geschrei der im Wagen zu einem wilden Knäuel zusawmengepreßten Paffagtere, in der That eine schreckliche, grausige Szene. In dem Waggon befanden sich nämlich 6070 Personen, die durch den Umsturz mit aller Wucht aufeinandergeworfen wurden, sodaß ihnen Hören und Sehen verging, und alle Knochen am Leibe krachten. AIS der Zug in Folge von Contredampfgeben möglichst schnell stand, wurden die an den beiden Plattformen, eS war ein sogenannter durchgehender Wagen, befindlichen THÜren ge­öffnet, und krabbelten nun die Insassen mit blutigen Köpfen, Schrammen und Beulen rc. einer nach dem andern langsam heran». Die vielen Kisten und Körbe rc. folgten nach, ihr Inhalt war zu einem unentwirrbaren Gemengsel von Blut, Mehl, Kaffee, Butter, Eiern rc. geworden. Ein Paffagier, der einen doppelten Rippenbruch erlitten, mußte auS dem Wagen getragen werden, und unter dem Waggon wurde der getödtete Weißbinder Gertenbach aus Metzra, ein 20 Jahre alter Bursche, der einzige Sohn und Ernährer einer Wittwe aufgefunden. Der Getödtete soll direct durch daS Fenster geflogen sein. Sämmtliche Verwundete, außer dem lebens- gefährlich verletzten Weißbinder Schmidt, noch acht Paffa- giere mit erheblicheren Verletzungen, wurden von dem zufällig anwesenden Bahnarzt Dr. Wittich auS Guxhagen sofort ver­bunden, und konnten fast alle nach 15 Minuten Verspätung mit demselben Zuge weiterfahren. Mehrere Paffagiere sollen noch Contufionen erlitten haben. Von dem Fahrpersonal wurde Niemand verletzt. Die entstandene Verkehrsstörung wurde sofort beseitigt. Die Entstehungsursacke ist völlig unaufgeklärt, da daS Untergestell des Waggons sowie die Schienen an der Unfallstelle unverletzt waren, nicht einmal die Verkuppelung war zwischen den. Waggons geriffen, nur die Schienen etwas gekrümmt. Die Untersuchung ist ein»

Steuerpflichtigen dankbar begrüßt.

Mit Bezug aus das Eingesandt Tod auf deu Schienen - in Nr. 93 Ihres geschätzten Blattes vom 21. d. Mts. theilen wir der verehrlichen Redaction ergebenst mit, daß die Ausführungen des Einsenders, Herrn Al oh S Egger, in Bezug auf daS Verhalten des Stationsbeamten bei dem bedauerlichen Unfall nicht zutreffend find. Nack dem Ergebniß der stattgehabten Untersuchung hat der dienst- habende StationSbeamte, welcher daS Abspringen deS Passagiers im Vorbetfahren deS Zuges mitangefehen, sofort alles ge- than, was bet dem aufregenden, fich in wenigen Augenblicken vollziehenden Vorfälle in feinen Kräften stand, ohne daß es hierzu der Anregung von irgend einer Seite bedurfte. Vor Allem war der betreffende Beamte alsbald zum Locomottv« führer geeilt und hatte den Zug etwa einen halben Meter zurückdrücken taffen, bevor auch nur die Reifenden mit dem AuSsteigen beginnen konnten. DaS Zurückdrücken mar et« forderlich, weil sonst der Verunglückte nicht unter den Radern hervorzuholen gewesen wäre. Weiter hat der Beamte ohne Verzug den Stationsvorsteher herbeirufen und die Trag­bahre herbeischafsen lasten. Letztere war schon zur^Stelle, bevor der Zug, der nur 6 Minuten Aufenthalt hat, den Bahnhof verlasien hatte. Auch RettungSpersonal war so- fort zur Stelle, anderenfalls ja der Einsender, welcher mit dem Zuge wettergefahren ist, nicht noch den Verunglückten auS den Geleisen entfernt auf dem Perron hätte liegen sehen können. Daß in der kurzen Zeit von kaum 5 Minuten noch kein Arzt zu sehen war, ist wohl leicht erklärlich, denn der­selbe mußte erst auS der Stadt herbeigerufen werden.

l-Gleich

fc'" 10 1*4 und iBat ]i »h ! oichr iU

f

M mit

1$

7T* -richt ml

yj ütbngan 3,«, $l< Mtiakc e-., *' nflbrtmji

*«r.|

** ^«6

»tiiberot

Y ertlehiglt

1» ckik E hif'-Ju i°lchr

23 jährige, seit einigen Monaten verheirathete blühende Fi«-, dahingerafft. Kurz vorher war dieselbe noch bei ihren i Nachbarhause wohnenden Eltern gewesen, und hatte biek.tc im besten Wohlsein verlosten. Der Schmerz der Angebote findet allgemein herzlichste Theilnahme. Darmst. Zig

Schlitz, 25. April. Se. Majestät der Kaiser m heute Abend gegen 6 Uhr bei herrlichem Wetter hier ä und wurde von der zahlreichen Menge mit brausenden rufen begrüßt. Die Stadt ist festlich geschmückt.

n. Aus der Wetterau, 25. April. AuS hiesiger Ge-: werden eben die ersten jungen, flüggen Gänse zu Meck gebracht. Für daS Stück zahlen die Händler je nach t* Qualität 46 Mk. Die Gänsezucht ist ja für die Lnnr sehr beschwerlich, wird aber in einzelnen Orten, wie Clc Florstadt, Dornaffenheim, Leidhecken, Bingenheim u. s. trotzdem sehr schwunghaft betrieben, weil die Arbeiten trn feit» in eine Zeit fallen, in welcher man noch nicht i :i andere landwtrthfchaftliche Arbeiten zu sehr in Saspruck nommen ist, und weil anderseits der Erlös in der für in Landwirth magersten Zeit zwischen Ostern und Pstngstrni ct- geht. Einzelne Züchter verkaufen eben biß zu 40 Sw-. Die Frühjahrsarbeiten schreiten so rasch vorwärts, daß »u an einigen Orten schon mit.dem Kartoffellegen fertig ist.

vutzbach, 25. April. Am Mittwoch ift ein des Fürsten Bismarck hier eingetroffen, indem derselbe die Glückwünsche und Gabe zu seinem Geburtstage hit Da eS die Getreuen gewiß interesfiren wird, den , des Briefes kennen zu lernen, fo lasten wir denfelde- | stehend folgen:

Friedrichsruhe, den 7. April M Für Ihre freundlichen Glückwünsche und die « t gleitende Gabe zu mc-nem Geburtstage bitte ich meinen verbindlichsten Dank entgegenzunehmen.

,893

r Mlti Sorgthe

; sS«* i-t

'N w flh- 'c ter von de 1 corflulfi4tlid 1 JJfcir» tntiogt Z r-onc «in i°l1 Saüneit den ji ter Üovtelfiov I der verösstotÜ l um hin Zweifel, i «oben rechnet , G,'rM,NifUNg 0hN V. crttueC zi l I bei Rech - tir.nutg bei döher i inttn hohen Btaa fhceieil lediglich Bf. jt AbLndewi »nittung ffc tvü n4':aro ' Jfifti ungeachtet b« in älllstcht g Veievtlich binnen aut die eiaatla tegknragen bie »zregeln unmögl i e« vorbehalten, i Geoeral'dersawvl tlielenen in 8etr> M beleuchten, roü: wdimalung schoi »lerer Äctionare, fpngriiche flnmdt binU Qotereffe an gerne entgtginn^m !H tiit SMohfa, »riiralang erfolg

geleitet. . _ie

» Kaufmauuifcher Verein. In der am 25. d. MtS.

ftattaesundenen ordentlichen General-Versammlung wurden folgende Beschlüsse gefaßt: Auf Antrag deS Vorstandes Punkt 9 der Tagesordnung, Erbauung eines Hauses für die kaufmännische Fachschuleund I Vereinszwecke, als ersten Punkt zu stellen. Hierauf wurde nach langer, lebhafter Debatte beschlossen, da die Herren Stein L Meyer auf der Ausführung ihres Plane» be­stehen und um allen Weiterungen, insbesondere einem wo- möglich langen Prozeß aus dem Wege zu gehen, denselben die Ausführung deS von ihnen gelieferten Planes B zu übertragen und zwar mit den von der Jury bezeichneten Aenderungen (Verlegung der Treppenbaues, der Aborte und zweier Zimmer, Erhöhung der Stockwerkshöhe um 20 Zenti­meter, und Vertauschung der Fatzade mit derjenigen des ebenfalls von denfelben eingereichten Planes A, wobei jedoch die Gruppirung und Umrahmung der Fenster dem Zweck des Gebäudes etwa» mehr anzupasten feien) und demgemäß deu Herren St. & M in aller Kürze einen ReyerS vorzulegen, wonach dieselben sich verpflichten, den Bau mit vorher de- zeichneten Aenderungen für 32 000 Mk., excl. Werth des Bauplatzes, fix und fertig ohne jede Nachforderung auSzu- führen. Alsdann erfolgte die Wahl des BauauSfchusteS, es I I wurden gewählt: die Herren Commerzienrath Heichelheim, , CommerzienrathHeyligenstäd t, der Vorsitzende der Großh. . Handelskammer, ferner die Herren Carl Crbig unb ' > Georg Böhm, stgleichzeitig wurde diesem AuSichuß die Befugniß ertheilt, noch über weitere 1000 Mark für etwa fich während des Baues herausstellende Verbesterungen verfügen zu können und fick durch ein bis zwei tjadp [eilte zur Controlle deS Baues zu cooptiren. Nach Verlesung deS Jahresberichte», de» SchulberichteS und Vorlage des geprüften Rechnungs Abschlusses wurde | der Vorstand entlastet. Die hierauf stattgefundene ßte erst au» der Stadt yeroeigeruirn " l Borstandswahl ergab: C. Orbig erster Borfitzender,

Ich bitte, auf Grund deS PreßgefetzeS eine entsprechende »weiter Vorsitzender, O. Meyer erster Schrift-

Berichtigung in Ihr geschätzte» Blatt baldgefälligst aufnehmen Lösch zweiter Schriftführer, Gg. Böhm Rechner,

zu wollen, damit irrige Austastungen auSgefchlosten werden. ) L Bibliothekar, F. Wagner, 2. Bibliothekar.

(Karlmann, RegierungS- und Bau^th. Aufnahme - Ausschuß wurden gewählt die Herren

" Ueber ein Eifeubahuungluck auf der Maiu-Weferbichu g. n Gg. Mootz, F. Roth, E. Sporn- am SamStag wird nuS geschrieben:Heute Nachmittag hat Jn ben Ausschuß für UnterrichtSwesen

sich auf der Matn-Weserbahn ein schwerer Etsenbahnunfall Leh^lingSheim die Herren C. Röhr, H. Eichenauer, ereignet, indem auf dem Bahnhofe zu Gunte r S häuf en Wetter, dem noch weiter drei Vorstandsmitglieder, die der Casteier Perfonenzug nach Gießen-Frankfurt bezw. EmS- Vorstand zu wählen sind, angehören. Zum Schluß Koblenz entgleiste, und dabei ein Passagier.getobtet tiom Borstanb aufgestellte Voranschlag genehmigt,

und eine größere Anzahl Passagiere mehr ober minbei fckwer Frtedeusfeier. Am HimmelfahrtStage (14. Mai)

verwundet wurden. Auf Grund persönlicher Information auf dem Niederwald eine von den nationalliberalen

ftdn?:^rung?üi^5o?9nenbc?buchten ^Der au/Ü Waggon» Dereinen^tn^ ®Qr^n^taenrt^at/L

öiientlichung. Der Hinweis auf das Vretzgefetz «_ I «(tb bei dem Orte Wißmar voraussichtlich .schon in aller

Wie sehr auch baß biesjährige Geschenk, welckrt Getreuen Butzbachs" bent Fürsten Bismarck zum » - burtßtag überfanbt haben, bie Anerkennung in den mur Kreisen gefunben hat, bürfte barauß er^eUen, \ \ Nummer ber Gartenlaube bie sehr gute AbbUbim» sinnreichen Rauchtischchenß mit außführlicher enthält - In ber am 20 April stattgehabten Ge>rt^ rathßsttzung za Butzbach würbe befd)loffen:

folget beß verstorbenen Herrn Oberlehrerß örtt^r e qeprüften Oberlehrer alß Leiter für die hiesige er®« (höhere) Mädchenschule und Bolkßschule, sowie wrgr unzulässigen Derhäitnisteß an der Volksschule noch weiteren Lehrer an Meier Schule an»ustellen.

Mai,,. 26. April. Hessische Ludwigsb'^ In dem Vortrag beß BerwaltungSraths, welcher morgigen Generalversammlung erstattet werden wird, | fich bie Verwaltung bezüglich ber Raufoffette d 1 I gier ung solgenbermaßen:lieber die von derpteutz s hessischen Regierung gemeinsam an unsere Seselli \ richtete Offerte werden wir in einer, nach Vorschrift oet v : demnächst einzubernkenden aufeerorbentlidjen öeneral » lung ausführlicher zu berichten haben. Nack den und freimüthigen Kundgebungen in der Prisfe ha wähnte Angebot in allen Kreisen unserer «ctionäre « Enttäuschung unb tiefgehenbe Erregung um °^«.u gerufen, weil eS eine, gegen bie seitherigen Erträß w . zurückbleibende AbfinbungSrente anbietet unb Ji«M bie bescheibensten Erwartungen nicht erfüllt, °az Anwendung zweier so tief einschneidender Z-anS^ « begleitet gewesen ist, welche .llerdmgß sellschaft in die in dem Begleitschreiben ber Staatsregierungen erwähnte schwierige Lage z , Wir müssen eS lebhaft beklagen, baß bleie »en . ' Derstaatlichungßantrags bie freie Entschließung ><