Ausgabe 
23.5.1896 Erstes Blatt
 
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heim, Heyligenstaedr, Hornberger, Iughardt, Mrch, LooS, Löber, Orblg, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schmoll, Dr. Schäfer und Wallenfels.

Herr Schneidermeister Pfaff will an seiner Wohnnng im 3. Stock am Kreuzplatz ein Firmenschild von 96 Ctm. Länge und 48 Ctm. Höhe anbringen. Die Versammlung beschließt ausnahmsweise widerrufliche Genehmigung des Gesuchs.

In gleichem Sinne lautet der Beschluß betr. des Ge- fuchS de- Herrn Apotheker H. Dornberger um Erlaubniß zur Errichtung eines transportablen Gartenhauses am sog. Kläwerngäßchen, und ferner des Gesuches des Herrn Gg. Appel um Aufstellung einer provisorischen Gartenhütte an der Ebelstraße.

DaS Gesuch deS Herrn Karl Ulm um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfriedigung an der Schützenstraße hat sich ohne Mitwirkung der Stadtverordneten - Versammlung erledigt.

Herr Gg. Throm beabsichtigt am alten Wetzlarer Weg tn der Nähe der Bahnhöfe drei Einzelbauten: Stall mit Remise, Arbeiterwohnung und Anbau an daS Fabrik­gebäude zu errichten- daS Gesuch wird befürwortet.

Herr Karl Bieler hat auf Grund eines tn letzter Sitzung gefaßten, das früher projectirte Bauwesen bean­standenden BeschluffeS einen Plan zur Errichtung eines Hinter­hauses auf seinem Grundstück am Neuenweg eingereicht. DaS Gesuch wird ausnahmsweise befürwortet.

Die an der Grünberger- und Licherstraße neben den Eck Plätzen der Landmannstraße errichteten Neubauten stehen zwet Meter von dem (der Stadt gehörenden) Nachbargelände entfernt, was nach den Bestimmungen der Bauordnung die Errichtung von Brandmauern bedingt. Die Versammlung beschloß Befürwortung des erforderlichen DiSpenseS und Verzicht auf Brandmauern, da die Bebauungsfläche der noch verbleibenden Eckplätze um einen Meter verringert werden kann.

Im ehemals Wacker'sch en Hause in der Mühlgasse, In welchem der Allgemeine Verein für Armen- und Kranken­pflege ein MtethSpatronat eingerichtet hat, soll auf Gesuch genannten Vereins unter der Waschküche eine Bbortgrube angelegt werden. Die Versammlung sprach sich für aus­nahmsweise und widerrufliche Genehmigung auS.

In dem ebenfalls in das Miethspatronat deS vorge­nannten Verein» übergegangenen ehemals Bourgeois- scheu Hause hinter der Kirche ist durch Eintheilung in kleinere Wohnungen die Anlage zweier Küchen nöthig ge­worden, wofür 200 Mk. bewilligt werden.

Herrn Gärtner Louis Becker wird zur Lagerung von Kies u. s. w. ein 200 Quadratmeter großer Lagerplatz am Lutherberg gegen eine jährliche Pacht von 10 Mk. überlassen.

Die folgenden drei Gesuche, nämlich deS Herrn Louis Baab, Kaiserhof, des Herrn Conditor Hettler, Cafe Hettler und deS Herrn H. Kühne, zum Einhorn, um Erlaubniß zum Aufstellen von Tischen und Stühlen vor ihren Restaurants werden abgelehnt, da nach Mittheilung der Commission ein öffentliches Bedürfniß nicht vorliegt, vielmehr bet den Verhältnissen Gießens eS mehr als eine Belästigung der Paffanten, besonder» der weiblichen, empfunden wird, wenn der Wirthschaftsbetrteb auf die Straße ausgedehnt würde.

Nachdem unterm 13. Febr. die Versammlung beschloffen, dem Kaufmännischen Verein hier den Bauplatz Nr. 2 an der Nordanlage zur Errichtung einer Fortbildungsschule unter noch näher bezeichneten Bedingungen, wie Nachweis deS BaucapitalS, Erstattung der Rauffumme im Falle einer Veräußerung des Gebäudes u. s. w., zur Verfügung zu stellen, hat betr. des weiteren, bereits in einer früheren Sitzung behandelten Gesuches de» Kaufmännischen Vereins: die Stadt möge mit ihrer, dem Werthe des Bauplatzes (8000 Mk.) entsprechenden Forderung hinter eine bis zu 60% der ort»* gerichtlichen Taxe zu bemeffende Hypothek zurücktreten, die Commission beantragt: es solle dem Kausmännischen Verein der oben bezeichnete, 709 Meter große Bauplatz überwiesen werden- die Ueberweisung erfolgt gegen ein Kauf­geld von 8000 Mk. und soll da» Grundstück bis zur Abtragung dieser Summebeschränkt" Überschrieben, die Summe an die Stadt abgeführt werden, falls der Verein das Grundstück veräußert, die Fachschule verlegt ober sich auflöst. Die Stadt tritt mit dieser Forderung hinter eine 60% der ortsgerichtlichen Taxe nicht überschreitende erste Hypothek- der Verein trägt alß Käufer sämmtliche Kosten. Die Commission hatte geglaubt, das Interesse der Stadt am besten dadurch zu wahren, daß sie die Schenkung in Form eine- Kaus-DertragS kleidete. Der Antrag wurde zum Be­schluß erhoben.

Der folgende Gegenstand der Tagesordnung betrifft das Gießener VolkSbad. In dieser Sache hat der Vorstand deS 386 Mitglieder zählenden VereinsGießener Volksbad" an den Stadtvorstand eine Eingabe gerichtet des Inhalts, daß die Stadt Gießen, um die Errichtung eines VolkSbadcS zu ermöglichen, sich bereit erklärt:1)1)er zu gründenden Actien - Gesellschaft daS zum Betriebe der An­stalt erforderliche Wasser zu 4Pfg. pro Cubik- met er auS der städtischen Wasserleitung abzu­geben- 2) ebensoviel Actien-Capital zu zeichnen, als auS der Mitte der Bürgerschaft gezeichnet werden wird- 3)imLaufe von 25 Jahren und tn gleichen jährlichen Raten die inHanden derBür- gerschaft befindlichen Actien al pari aufzukau- fen und alsdann daS Bad in Alleinverwaltung zu übernehmen". Wie au» dem weiteren Theile der Eingabe ersichtlich, würde bei einem angenommenen Kosten­betrag von 160000 Mk. die Stadt zu zeichnen haben 50 000 Mk., die gleiche Summe au» der Mittr der Bürger­schaft aufzubringen und der Rest des BaucapitalS (60000 Mk.) gegen eine 3%%tge Hypothek aufzunrhmen sein. Der tägliche Wasserverbrauch ist mit rund 100 Cubikmeter ange­nommen. Herr Oberbürgermeister Gnauth berichtet, daß die mit der Behandlung der Angelegenheit betraute Bau- und Finanz- Deputation einig gewesen in Anerkennung deS Bedürsniffes, eS

handle sich um eine gemeinnützige Anstalt, die auS städtischen Mitteln zu unterstützen sei, wie jede andere in hygienischem Jutereffe zu schaffende Einrichtung. Meinungsverschieden­heit bestand in der Commission nur über Umfang und Form der au» städtischen Mitteln zu gewährenden Unter­stützung- die Mehrheit sei der Meinung gewesen, daß e» nicht zweckmäßig sei, das Unternehmen al» ein städtische» zu betreiben- der Betrieb würde sparsamer, weniger breitspurig und vor Allem nicht bureaukratisch, wenn er, wenigsten» von vornherein, in Privathände gelegt würde, auch die Sym­pathie für daS Unternehmen würde reger, wenn Private an dem Unternehmen mit beteiligt würden- auch im Jatereffe der raschen Beweglichkeit und VerbefferungSbedürftigkeit in der Einrichtung, die besonder» in den ersten Jahren noth- wendig, sei Privatbetrieb vorzuziehen. Ferner müffe der Wunsch, ein solch gemeinnützige» Institut zu besitzen, auS der Mitte der Bürgerschaft sich durch eigene Mittel betätigen. Man habe die Form einer Aktiengesellschaft vorgezogen, weil bei dieser Form der Einfluß auf die Beschlüsse sich nach der Höhe der Einzahlung richte, und dadurch der Einfluß der Stadt sowohl wie der Actienzeichner besser gewahrt bleibe, als bei der ebenfalls in Frage gekommenen Form einer Ge­nossenschaft. Weiter sei man in der Commission darin einig gewesen, daß die Stadt darauf verzichten müsse, bei einem so gemeinnützigen Unternehmen etwas zu verdienen- man habe deshalb bezüglich der Mass er ab gäbe in der Commis­sion und unter Erwägung verschiedener günstiger Einflüffe auf den Betrieb der Wafferwerkanlage selbst beschloffen, nicht über die allernothwendigsten Selbstkosten, die zu 4 Pfg. per Cbm. angenommen feien, hinauSzugeheo. WaS die finanzielle Betheiligung der Stadt betreffe, so habe man sich vorerst kein Urtheil gestattet, wie weit mit den veranschlagten Mitteln auszukommen sei, doch würde sich empfehlen, daß die Stadt in Hinblick auf die Gemeinnützigkeit des Unternehmens mit ihrem Risiko so weit gehe, wie die Privaten- immerhin habe man es für zweckmäßig gehalten, eine oberste Grenze der Betheiligung festzusetzen, und dafür 60,000 Mk. vorgeschlagen- man müsse bestrebt sein, die Schulden (Hypotheken) in mög­lichst niedrigem Maße zu halten. Nicht ganz einig sei man gewesen in der Auffassung, daß die Actien nach und nach von der Stadt aufzukaufen seien, um daS Unternehmen später ganz an die Stadt übergehen zu laffen- man habe sich schließlich geeinigt in Annahme eines Antrages, welcher dahin ging, daß mit dem Ankauf der Actien erst 5 Jahre nach Er­öffnung des Institut» zu beginnen, und dasselbe sonach bei Einhaltung möglichst gleicher Raten dann in den folgenden 20 Jahren in die Hände der Stadt zu bringen sei. Zahlen­mäßig belaste die Stadt da» Unternehmen höchstens mit einem anfänglichen ZinSverlust von 2000 Mk., der sich wohl in Anbetracht anderer gemeinheitlicher Unternehmungen und der Gemeinnützigkeit eines VolkSbadeS rechtfertigen laffc, im schlimmsten Falle den Communalsteuer-Coefficienten steigern würde von 28,8 Pfg. auf 28,9 Pfg., was als äußerst minimal zu bezeichnen fei.

In der nun folgenden DiScusfion erklärte Herr Horn­berger, daß er die Rentabilität de» Unternehmen- bezweifle, weil im Sommer in Gießen durch die Lahn reichlich Ge­legenheit zum Baden gegeben sei, auch sei für Warm­bäder durch die Euler'sche Anstalt gesorgt- die erwartete Frequenz durch die Arbeiter würde nicht ftattfinden, da viele Arbeiter auswärts wohnten; er erkenne die Wohlthat eines solchen Bades indeß an und stimme zu, daß die Stadt zu 4 Pfg. das Wasser abgebe, sich auch mit 60,000 Mk. be­theilige, aber er könne dem nicht zuftimmen, daß die Stadt noch Ausgaben Übernehme, welche eine Actiengesellschaft ihren Mitgliedern auferlege. Herr Wallenfels erklärt, im Sinne der Steuerzahler zu sprechen, wenn er Aufschluß darüber verlange, wie hoch sich die Kosten für anderweitige städtische Anlagen, Friedhof, Canalisation, Umpflasterung der Straßen belaufen, bezw. welche Wirkung diese Projecte auf unsere Steuerverhältniffe auöüben, bevor an ein weiteres Unter­nehmen herangegangen werde- es sollten in erster Linie die größeren Ausgaben berücksichtigt werden, mit dem BolkSbade presfire eS nicht so- er stelle den Antrag, vorerst von der finanziellen Betheiligung der Stadt an dem Volksbade ab­zusehen. Herr Löber ist gegen die Errichtung eines VolkSbadeS - die Zahl der in der Rentabilitätsberechnung an­genommenen Bäder werde nicht erreicht werden, weil die Lahn zu nahe an der Stadt liege, man möge noch zehn Jahre warten und etwas Einhalt in der Stenerbelastung gebieten. Herr Haubach begrüßt die CommisfionSbeschlüffe und empfiehlt deren Annahme- es stehe fest, daß Anstalten in den in Vergleich mit Gießen zu stellenden Städten keinen Zuschuß erforderten, sondern Rente abwerfen- finanziell sei von Be­deutung, daß eine Reihe von Städten vorhanden sei, tn denen mit geringeren Mitteln gebaut wurde- jedenfalls komme man mit dem angenommenen Betrage aus- Frequenz und Ren­tabilität seien nachweisbar in kleinen Städten höher als in großen - gerade das Vorhandensein von Flußbädern steigere die Frequenz, weil durch die Flußbäder das Badebedürfniß ge­schaffen- auS all dem, was auS einer Reihe von Städten berichtet worden, bestätige sich die Annahme, daß die Stadt ein Risiko nicht übernehme. Herr Grünewald ist für die beiden ersten Anträge der Commission- die Badegelegen­heit in der Lahn dauere nur verhältnißmäßig kurze Zeit, und bei sehr heißem Wetter und anhaltender Trockenheit seien die Lahnbäder auch nicht angenehm. Dazu komme noch, daß Marburg seine Fäcalien in die Lahn leite, wodurch da» Baden gefährlich, wenigstens nicht appetitlicher würde- c» müffe für billige Brausebäder gesorgt werden- er glaube aber auch, daß die Privatwafferabnahme sich vermindere, weil dann die Hausbäder weniger benutzt würden, weshalb die Statt eine Einbuße an Waffergeld mit in Rechnung ziehen müffe. Da» ganze Risiko den Actionären abzunehmen, empsehle er nicht, deshalb sei er gegen eine Vergemeindung der Anstalt, e» ge­nüge, daß die Stadt daS Unternehmen sonst nach Möglichkeit fördere. Herr Professor Dr. Gaffky weift darauf hin, daß vor Jahren Bäder in den Schulen eingerichtet wurden,

weil die Stadt da» Bedürfniß zum Baden ebenlo Q wie dessen hygienische Bedeutung- hindurch Schule das Bedürfniß zum Baden gefördert nnd <* i ja empfehlen, die den Schülern gebotene ®e!egtnbttt friedigung dieses Bedürfnisses den Erwachlenen oonJ? ® da» sich bei Ucbertritt derselben in einen Beruf, btt r ' gung in einer Fabrik nsw. noch stärker fühlbar mache. iS?'* sei ein wesentliche» Mittel zur Bekämpsung von krankheiten, wer bade, sei auch in seiner Wohnung * gerade die unreinlichen Wohnungen bildeten den Herd - I fectiooSkrankheiten- er weist weiter auf die beschränkteiu in der Lahn hin, die eine reichliche Quelle 6er Bem«^- * sei, daS Wasser, welche» da» Schwimmbad liefere s lieber al» Lahnwaffer- er bezweifle auch die nicht, wenn mit dem VolkSbad ein Schwimmbad kerb- werde, auch sei noch nicht genügend der Umstand daß Gießen eine Universität und eine starke Garnh, einer badegewohnten Bevölkerung habe, er würde, die finanzielle Seite und die Erfolge in anderen 5. betrachte, kein Bedenken tragen, dafür zu ft tarnten Stadt die Anstalt von vornherein übernehme, er hab, auch nicht» dagegen, daß die Privaten ein Risiko nJL y? der dritte Punkt deS CommisfionSantragS, he rite- 4 Uebernahme der Actien durch die Stadt, so drohe daß da» Unternehmen nicht zu Stande komme- emt Minderung des WafferzinSerträgniffe» au» tyMbifai ? fürchte er nicht, und empfiehlt er schließlich Lovoh»,* 3. Punkte» und damit Eröffnung der Aussicht auf Zustandekommen des Project» - gerade btt biete» \At\a sich bezüglich de» städtischen Budget» nicht auf eines » * lichen Standpunkt stellen. Herr Hau buch ewpnth:, fall» Annahme des 3. Punkte». Herr Löber btiei- die Lahnbäder als gut- Pettenkofer selbst habe erklän, t, Fäcalien einen Fluß nicht inficirten, sondern eher beitc-.V,] deshalb sei eS vielen Städten gestattet worden, die c in die Flüsse zu leiten. Herr Heichelheim bat Bt^'c gegen die Höhe der finanziellen Betheiligung der tztabr.M bemerkt weiter bezüglich der Rentabilität, daß die librw» beoölferung Offenbach-, auf die vorhin Bezug gtne»3 eine andere sei, sie bade öfter; auch seien hier in Brausebäder für die Arbeiter eingerichtet, wodurch die 4 von diesen weniger in Anspruch genommen werde. - -fl Oberbürgermeister Gnauth bezeichnet e» auch alt rB Ideal, daß die Anstalt mit einem kleinen städtischen und großer Betheiligung der Privaten zu Stande L-m allein man müsse hier mit Verhältnissen rechnen, wie in Bezug auf die projectirte Tonhalle und die Cwhe> Gesellschaft ergeben. Herr Prof. Dr. Gaffky »eist af 1 starke Frequenz der Schwimmbäder hin- er b8U an:n j> «ähnlichen Verhältnissen ein JnfectionSgediet nicht ffr ra Gefahr, aber bedenklich die Rolle, welche bei Sholcr^rch die Flußläufe spielen. Herr Sch mall »iQ 1 Steuererhöhung vermieden wissen, man müffe abn br Ausgaben unterscheiden, was nützlich und wa» nichr ri-, q fei. AIS sehr nützliche Einrichtung sehe er ho» 84»:er:.i an, man solle dasselbe vor die Canalisation fttlro. Lu die von Herrn Löber angezogene Aeußerung fctttrfemri betreffe, so müffe man wohl unterscheiden zwischen la-t . langsam fließenden Gewäffern. Bedenken wegen taapr von Herrn Grünewald gestreister SBetfradung hl. nehmens hege er nicht - er habe sich in her Gommifftii v.t ausgesprochen, haß nach Ablauf von fünf Jahren not hie Frage wegen Uebernahme her Anstalt auf die hfc erörtert werden möge. Herr Oberbürgermeister 610111 befürchtet, daß daS Eingehen auf letztere Bemtif-r; .v Herrn Schmal! die Betheiligung der Privaten an ba&::r nehmen beeinträchtigen werde- müffe denBetheiltzm :< stimmte Aussicht, von welcher Zeit ab sie ihr Seid 1 sehen könnten, eröffnet werden. Herr Dr. ^lot w fürchtet »ine Erhöhung der Communalsteuer durch tri'^'.v nehmen nicht- die Uebernahme der Actien auf die geschehe nach und nach, so daß daS Budget nicht her-' werde. DaS Unternehmen werde aber fallen, »tm '' Stadt sich nicht tn dem von der Commission vorgefch.rp* Maße betheilige, er hoffe, daß innerhalb der nächsten 25 -V die Stadt und mit ihr die Rentabilität wachse und V '. um Annahme der CommisfionSbeschlüffe. Herr Cie empfiehlt ebenfalls die CommiffionSanträge, man solle W - derS nicht durch Ablehnung des 3. Punkte» den flu sährden und die Privaten dadurch abhalten, sich mit gr.fi « Summen zu beteiligen. Herr Petri wllnichr wi baß Zustandekommen de» Unternehmen», würde es * auch lieber sehen, wenn die Stadt nicht dir Bttr--' tung zur Uebernahme de» ganzen Capital» eingiogr _ Herr Dr. Gutfleisch spricht fich gleichfalls für von Punkt 3 der CommisfionSanträge au» er »ärt -1 für den Versuch, daß die Bürgerschaft mit eigenen fW* eintrete, glaube aber nicht, daß sich die» reaUfhreB er würde auch nicht davor zurückschrecken, wenn die e die Anstalt ganz übernehme, hält indeß die Mitwirkung Privaten im Jntereffe der Anstalt für besser. Kenn er schau halte, müsse er gestehen, daß bie Stadt hygienischer Hinficht noch nicht zu viel gethan, er en nur an die Wohnung-verhältniffe, deren Befferuvg baten in die Hand genommen worden sei. Kenn dir die Verpflichtung anerkenne, Spitäler zu bauen, um ' zu verpflegen, so habe sie auch die Pflicht, flnna..tcr schaffen, durch welche Krankheiten vermieden werdeo^M^ die Pflicht, für bie Wohlfahrt ihrer Bewohner in veuev auf Gesunbheit-pflege zu sorgen, besonder» für WF die nicht in her Lage seien, sich eigene Bäder einj Herr Grünewald würde den Versuch empiehiev^ Capital durch Private aufzubringen und dann ent i< zu engagieren, e» ginge dadurch höchsten» ein oa r « verloren, er habe bie Ueberzeugung, daß e» an t Willigkeit her Bürgerschaft nicht fehle. Herr U < meister Gnauth glaubt, daß die Chancen für ta ö kommen de» Unternehmen» nicht bester werden, wen

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.... fjkjn, bie Stab schvz von 3000 M xrvilichtet, den Bet l Üdwei-ung vo hiiiln. Die versa | ßtzer die it' rßii4 1 idtO'SniaiMilung ! he Halste) mit ab : rnsiichen jährlichen 1 he Berechtigung de 1 iTirbnetea zur Äbs 1 reib die Ansicht, enthalten hätten- n> i tti gemeinnütziges l I Gmojfenlchaster sich 1 icf Gewinn, und so. 1 M durch den Besch I Etzme bereichert toi l »chluß die Genossen 1 verardreir selbst s auf fich laden, zur i-st'sm! ja haben.

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