Ausgabe 
22.5.1896 Erstes Blatt
 
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H- Mi. 19. Mai. Heul! l^hirre in bk Somwnt: °hr der spate grikllni ei mußten große Snüt a gleich für oruanlm . Thatsächllch ftnb im

Ländern der Erbe nc merika brachte ein Frm: btl mit, für daS Aquariri )l hustisenkrbsr, bk ti. itt heutigen Schöpfung: ein schönes Baumhuhu ( fferlaobe eine Anzahl fi n Urubu, ein schwaijli in Waldern bei Rio l- eng bestraft wirb, fc' färbte Uhu-Art gift-!: mit zwei Ohrevsch-r )ie gegenwärtig grohü »eil man die Thiers rsuchen will. Weiter! reS Entenpaar an, ut Don Surinam kam ein l (die noch nie im hii^ 'lieierte einen durch > jtnben bekannten 0M April angekausten M eint P*8#** Nh., 20. Mai. W heute Nachmittags^- Halm«

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Triftig kJ Gewerbegerichts kommt. Die» hat da» Gewerbe- gc.pti: peraolaßt, dem bayerischen Gesandten, dem hiesigen

: räfidium und dem AwtSvorsteher von Treptow Ab- schlton» de» Protocolls etnjufenbcn." ES find noch andere FKMLskannt geworden, welche eine Warnung an die bähe- rtHfc, sagen wir bester Münchener Kellnerinnen, höchst be- grittitt erscheinen lasten. Auch auS anderen al» finanziellen @ ilnirei dürste eS, bemerkt daS Münchener Blatt, für fie bc'tfrt ein, im Laude zu bleiben und fich da redlich zu nLijiV. Ihre Stellung wird hier wesentlich ander» und behfr ovfgefaßr. *

' Mittweida in Sachsen, 19. Mai. Bet einer Kneipe von Sütfili rn de» hiesigen Technikums entstand eine scherzhafte v ^lzeret. In sehr fahrlässiger Weise stach dabei der Pcfsstkrt mit einem scharfen Schläger um sich und der« magnlttc ntcht nur seinen eigenen Bruder sehr schwer, sondern staächouch einen auS Ottensen-Altona stammenden Techniker deirml In die Brust, daß dieser sterbend zusammenbrach.

' 6ie Streit um die schönste Lage. Zwischen den Orten Ke iil In, Berga, Bennungen und Roßia ist seit einiger Zeit eil» KiitungSkrieg entstanden wegen der Enthüllungsfeierlich' fcitm amf dem Kyffhäuser. Jeder der genannten Orte ^himdie schönste Lage" und von jedemist der Kyffhäuser am» leicht esten und in kürzester Zeit zu besteigen." So liest ma.« täglich In den Zeitungen. Dabei wird natürlich tüchtig aufs Hf Nachbarorte geschimpft.

' Offenburg, 17. Mai. In Ut (offen find nach den WM Nnchr." dem Bürger Johann Wiegele ein Viertel- bu.; |eni munterer Weltbürger geboren worden, zwei Knaben mitt ein Mädchen. Mutter und Kinder find gesund. Die Spr'Ginge erhielten alsbald die Taufe und wurden durch iantttige Bändchen gekennzeichnet, damit keine Verwechslung ooidmtrx.

' 3» der ganze» Schweiz erregt der Tod von sechs onnß gianz gesunden Männern in Kreuzlingen bei großes Aufsehen. Sie waren CommifsionSmitglieder nmatbut zur Stunde statifindenden Geflügel-Ausstellung niiitln Kolge dessen gezwungen, viel in den AuSstellungS- i Linsen zu verkehren. Unter den ausgestellten Papageien otfwh ftrf) auch ein krankes Exemplar, das mit einer auch ruft Menschen übertragbaren ansteckenden Krankheit befallen va «. .^id) Behauptung der Aerzte haben fich 6 Comits- mitt'Mee durch Hantirung mit dem kranken Vogel eine öi.Eigtftung zugezogen, der sie zum Opfer gefallen sind, af etwgetretenem Tode hatten die Körper der unglücklichen Dtciimei teiae dunkle Färbung angenommen. Wie man dem V?L$. !£." mittheilt, sind noch mehrere Besucher der AuS- 'icLdhg unter ähnlichen Anzeichen erkrankt. Ein ähnlicher -:altv ist vor mehreren Wochen in Parts vorgekommen.

' ÄlleS in allem dürfte die Krönung de« russischen Kaiser- uäntil litO Millionen in Moskau ins Rollen bringen. So hoch ' chäztpii liic Banken die Summe, zum Theil auf Grund der ce-iMrirrfe, die bei ihnen einliefen. Es sind manche von tnonnti j-höhe unter diesen. Li-Hung-Tschang ist für eine l'itHOion Rubel beglaubigt - der franzöfische Botschafter Graf rtamttbtLIo hat einen Creditbrief bei der Filiale des Credit :c imalfl für eine unbegrenzte Summe- einzelne russische tßüünlmtiiiger haben Anweisungen auf 200 000 Francs; eine ähwWe Möhe erreicht der Creditbrief des Prinzen Lichten- -Il«i bti für 47 000 Rubel und 150 000 Francs beglaubigt tjt. i Itftheidener find die deutschen Fürsten dotirt, so Prinz i^eeiitj Dion Sachsen mt 35 000, der Prinz von Baden mit 20 «M Rubeln. Diese Summen laffen auf den Reichthum ' Ilüititn, der sich anschickt, fich über Moskau auszuschütten.

' iin Küßchen in Ehren Sie wollr'S ihm nicht wehren. An iv» ldniverfität Upsala befand sich ein junger, stiller Mann, der nlt Wer dem Studium oblag, aber nicht die materiellen MitW düsaß, sich ihm ungestört widmen zu können. Arm, rote i n n ar, fehlten ihm auch Connexionen. Trotzdem gab rr d wkrmschluß, sich eine wiffenschaftlichc Carriere zu bahnen, nich:it«llf und erwarb sich durch schriftliche Arbeiten und Priliwhmtlerricht seinen dürftigen Unterhalt, fich mit der HosisiMg auf eine bessere Zukunft tröstend. Wiewohl er wewiiMalgang pflegte, wurde er doch wegen seines trefflichen Lhackrctki S wie guten Herzens von Allen, die ihn kannten, And litymnb geliebt. Eines Tages stand er mit Commilitonen auf :1km Markte, wo er ein Stündchen zur Erholung bet» biacfät, oalß die Aufmerkiamkeit der Studenten durch ein ; ng|itl, hiachelegant gekleidete», außergewöhnlich schönes Mäd- eben« |t|tfiieU wurde, das an der Seite einer älteren Dame t iifoia cvorüberglng. E« war die Tochter des Gouverneurs : rn :<J(lainb, die ältere Dame ihre Mutter. Die Studenten

sahen dem anmuthig jungen Mädchen voll Bewunderung nach und als fie aus Hörweite gekommen war, rief einer: ^Wahr­haftig, es wäre eine Million werth, einen Kuß von diesem Munde zu bekommen!" Der Held unserer Erzählung sann ein Weilchen nach und sagte dann wie von plötzlicher In­spiration ergriffen:Ich glaube, ich könnte einen bekommen." Was, bist Du wahnfinnig?" riefen die Anderen.Kennst Du sie?"Durchaus nicht- aber dennoch glaube ich, daß fie mich küßt, wenn ich fie darum bitte." ,,Wa» hier auf dem Markte und vor unS Allen?"Allerdings!" AuS freien Stücken?"Ganz gewiß- glaubt Ihr denn, ich würde unverschämt fein und fie zwingen wollen?"Nun, wenn Du eS wahr machst, gebe ich Dir 1000 Thaler!" rief Einer.Ich auch!"Ich auch!" sagten Andere. Durch Handschlag verpflichteten fich die reichen und ehrenhaft denken­den jungen Leute, ihr Wort zu halten. Entschloffen ging der hübsche, junge Mann der Dame nach und sagte fest: Mein Fräulein, wein Schicksal liegt in Ihrer Hand!" Sie stand still und sah ihn erstaunt an. Er theilte ihr Namen, Lebensstellung, sein Streben, seine Aussichten mit und er­zählte treuherzig Wort für Wort Alle-, was zwischen ihm und seinen Kameraden verabredet worden. Sie hörte ihn aufmerksam an und sagte, als er zu Ende gekommen und fich nochmals ehrerbietig neigte, erröthend, doch srcundlich: Nun, wenn ein geringer Dienst so viel Gutes stiften kann, so wäre eS sündlich von mir, Ihnen denselben zu verweigern." Dann küßte fie den jungen Mann und ging weiter. Am anderen Tage wurde der Verwegene zum Gouverneur be­fohlen. Er wollte den jungen Menschen sehen, der eS gewagt, seine Tochter auf öffentlichem Markte um einen Kuß zu bitten. Mit gerunzelter Stirn empfing und musterte er ihn von oben bis unten, ließ fich aber doch schließlich in eine Unter­haltung mit ihm ein, welche eine volle Stunde währte und so günstigen Eindruck auf ihn machte, daß er den schmucken Jüngling zum Hausfreunde ernannte und ihn bat, während seiner Studienzeit mit feinem Mittagstisch vorlieb zu nehmen. Frei von Mangel, betrieb jetzt unser junger Freund seine Studien in einer Weise, die ihn bald zum angesehensten Zögling der Universität machte, und kaum war seit jenem ersten Kuß ein Jahr verfloffen, als er die Erlaubniß erhielt, der Tochter des Gouverneurs einen zweiten zu geben und sie als Braut zu umarmen. Er wurde später einer der Gelehrten, durch welche der schwedische Name im AuSlande zu hoher Bedeutung gelangte. Seine Werke werden so lange dauern, wie eS eine Naturwissenschaft giebt. Seiner Ver­bindung mit der Gouverneurstochter entsprang eine Familie, die zu den angesehensten und geachtetften de» Nordens gehört.

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3m neuen @nrortIch sehe Sie jetzt schon mehrere Tage hier unthätig fitzen! . . . Haben Sie denn gar keine Beschäftigung?"O doch! Wir sind von der Cur- verwaltung angestellt: Meine Frau ist's künstliche Echo und Ich bin der Kuckuck.

5^iff»na^ri^ten«

Der PostdampserKensington" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 19. Mai wohlbehalten in New-Aork angekommen.

Literatur und rinnst.

Bei unserer Redaction gingen soeben Lieferung 19 und 20 von der neuen, wohlfeilen Ausgabe vonArmands AuSgewLhlte Romane" Weimar, Verlag der SchriflenvertriebSanstalt ein. Die einer sorgfältigen Text-Revision unterzogenen und in der Druck- Ausstattung den erschienenen gleichschön durchgeführten Hefte bringen im Anschluß an die vollständig vorliegenden 2 RomaneAn der Jndianergrenze oder Treuer Liebe Lohn", 13 Lfg. ä. 40 Pfg., oder 2 Bände droch. o Mk., elegant gebunden 6 Mk., undDie alte spanische Urkunde undDie Quadrone", 6 Lfg. ä 40 Pfg. oder 1 Band broch. 2.50 Mk., eleg. geb. 3 Mk., den hochinteressanten RomanDer KrösuS von Philadelphia".

Technische Fortschritte.

«etallifirnng von Airnitz und Vellacken. Gewöhnlicher Firniß oder au-v Oellack verliert sehr schnell seine Elasticität und

seine cementirmben Eigenschaften, wird brüchig und die au« ihm bereiteten Lacke verlieren ihren Glanz; um diesem abzuhelfen, wird dem mit einem Siccatio ausgekochten und auf 150 Grab abgekühlten Firniß 1 bl« l*/e pöt Kupsercardonat oder Grünspan zugesetzl; al- erstere« kann Melachtt oder Blaunschweiger Grün verwendet werden, am besten aber wirkt frischgesälltes kohlensaure« Kupferorvd. Da« Pulver aber muß rdn und trocken sein und darf besonder« keine Spuren von Alcalien enthalten. Bei den bezeichneten Temperaturen reagiren die Kupfersalze rasch auf den Firniß und bilden feitsaure« Kupferoxyd; man läßt alßdann den Firniß abkühlen, gießt in Klär­gesäße und kann ihn nach 24stündiger Kläiung verwenden. Man kann wohl auch den Proceß in der Kälte durchführen, die Reaction geht aber dabei nur sehr langsam vor sich Der Grad der Aus­lösung des Kupfer« hängt vom Gehalte de« Firnisse« an freien Fett­säuren ab. Der wie beschrieben bereitete Firniß hat sämmtliche Eigenschaften de« gewöhnlichen Firnisse«, nur eine etwa« dunklere Farbe mit grünem Stich und einen den Kupierlösungen elgenthüm- lichen Geschmack, reagirt aber auf die mit ihm vermischten Farb­stoffe nicht und läßt den Farbstoff der letzteren Intact Beim Trocknen In dünnen Schichten gibt der melallifirte Firniß einen glänzenden, elastischen, durchsichtigen und besonders dauerhaften Ueberzug. Ti« Dauerhaftigkeit wird einerseits durch die conservirende Wirkung der­selben organischen Substanzen bedingt. (L.-Zig.)

Darfst,anb» tmb votkowirthschatt.

etmtttte, 20. Mai. Fruchtmarkt. Rother Weiz.n JL 14,20, weißer Weizen JL 13.90, Korn JL 9.90, Gerste JL 0.00, Hafer Jt 6.55.

- Die »rgedvifse der Pasteur'schen rchvhimpk««» gegen de« Milzbrand nnb de« Schweinerothiavf. E« ist eine erfreuliche Thatsache, daß in den Pasteur'schen Schutzimpfungen ein wirksames Mittel gegen verheerende Viehseuchen nach den bis­herigen Erfahrungen gefunden zu fein scheint. Der neueste Ausweis über die in Frankreich und Oesterreich Ungarn erzielten Erfolge ter Pasteur'schen Schutzimpfungen gegen den Rothlauf der Schweine und den Milzbrand der Ochsen, Rinder, Schafe rc. weist folgende Zusammenstellung auf: In den oben bezeichneten Vänbern wurden bis 31. December 1895 geimpft: in Frankreich 242,302 Schweine, 3,850 957 Schafe, 525,219 Rinder, In Oesterreich - Ungarn 3,086,077 Schweine, 1,675,518 Schafe, 478,356 Rinder, 30,022 Pferde, zusammen 9,888,453 Thiere. Die Sterblichkeit, die vor der Impfung 10 bi« 60 pCt. bei dm an Milzbrand und Rothlaus erkrankten Thieren betragen hat, sank in Folge der Impfung bei Schweinen auf 0,23 pCt., bei Schafen auf 0,27 pCt., bei Rindern auf 0,004 pEt., bei Pferden auf 0,06 pEt., Frankreich und Oesterreich - Ungarn sind diejenigen Länder, in welchen die Schutzimpfungen am längsten ein- gesührt sind. In der Zwifchenzeit haben sich in Folge dieser gün­stigen Ergebnisse auch Deutschland, Italien, Spanien, Rußland, die Vereinigten Staaten von Amerika, sowie Australien der Pasteur'schen Schutzimpfungen mit bestem Erfolge bemächtigt.

Obstverwerlhung» - »e«ofse«schakten. Im Hinblick auf die großen Rachtheile, welche ObNzüchttrn in vielen Gegenden dadurch entstehen, daß sie ihre reichlichen Einten nicht entsprechend verkaufen können, fei erwähnt, daß sich jetzt in einzelnen Kreisen die Obstzüchter durch Bildung von Obstverwerthung« - Genofsenschasten zu htlien suchen. So hat sich in Pr. Eylau eine ObstverwerthungS- Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht gebildet, welche nach dem Bart. Anz." bereits 93 Mitglieder zählt. Ein geeignete« Grund­stück ist in der Nähe des Bahnhöfe« zum Aufbau der Gebäude und zur Anlage einer Baumschule zum Kauf in Aussicht genommen.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStag ben 23. Mai

Vorabend 7* Uhr, Morgen« 830 Uhr, Nachmittag« 4 Uhr, SabbathauSgang 9 Uhr.

Witterungsbericht vom 20. Mai.

Das Centrum der norwegischen Depression hat fich in südwest­licher Richtung nach Skandinavien verlegt und steht heule durch eine südwärts durch ben Continent verlausende breite Furche niederen Druckes mit einem zweiten flacheren Minimum über dem Mittel- meergebiet in Verbindung. Aus der Rückseite der Furche zeigt der Luftdruck gegen da« Maximal-Gebiet im Westen de« Erdtheil« eine beträchtliche Zunahme und haben sich dementsprechend auch über ben britischen Inseln unb West Frankreich lebhafte nördliche bi« norbwest- liche Winbe eingestellt und namentlich im Nordwesten ziemlich starke Abkühlung gebracht. In Centraleurova, woselt st gestern meist heitere Witterung bestand, war bereits am Morgen vielfach trübes Wetter eingetreten und sind im Laufe des Vormittags in Süddeutfchland wieder stellenweise leichte Niederschläge gefallen.

BotaueilMi*« tSHttmtna»

Zumeist trübe«, kühle« Wetter und zeilweife Niederfchläge.

Temperatur der Lahn und Lnft nach Reaumur gemeffen am 21. Mai, Mittag« zwischen 11 und 12 Uhr: Master 11 Vs, Luft 9°.

RÜbsamen'fche Badeanstalt.

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Beste

Bilanz

An

am 31. December 1895.

JL H

Passiva.

Per Hypotheken-Conto . 52100.

315.

4867

35121.-

17528.-

185.85

1114.87

//

H n

Genoffenschafts-Gut- Haben Conto . . . Sicherung« - Einlage- Conto.....

Reservefond-Conto . -zwei Creditoren . . Reingewinn . . .

Summa 62125.81 Mitgliederzahl bei Zugang . . .

\ K::irtarten (Mobiliar ) Äitoo.....

MMieN'Conto . Ofata für Wagen . SiMuschaffung« Conto

- Anirrmaterialien-Conto Corrent-Conto .

647.60

807.-

1586 50

303.

196.20

4635.79

601.40

114.

8380.90

614.51

Summa am 31. December 1895 69

Molkerei-Genossenschaft Hungen (Eingetr. Genoffenschaft mit unbeschr. Haftpflicht.) v. Ove«. W. H. Bender II.

Activa. rßiia Conto . . . M tkation« Conto . gm.bstück- und Ge- Wbbe ßonto Wchin en-Conto . .

Summa 62125.81

Gründung . 39 .....30

Bekanntmachung.

E« wird wiederholt daraus auf­merksam gemacht, daß die Gerichts- fchreibereien täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, nur von 10 bis 12 Uhr Vormittags für die Rechtsuchenden geöffnet find und daß, wer einen Richter zu sprechen wünscht, ohne vorgeladen worden zu sein, sich hierzu Mittwochs Bormittags einzufinden hat. Nur für besonders dringende Sachen kann eine Aus­nahme gestattet werden.

Zuwiderhandelnde haben es fich selbst zuzuschreiben, wenn fie, ohne Gehör gefunden zu haben, abge­wiesen werden.

Gießen, den 16. Mai 1896.

Großh. Amtsgericht Gießen. _______Langermann. 4861 Frischmelkende Ziege zu verkaufen.

4866 Arankfrrrlerftratze 41, I.

Holzversteigerung.

Dienstag den 26. d. Mts. wird im hiefigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert:

25 EicheN'Stämme 10,47 fm,

99 Fichten- 21,06

634 Derbstangen43,66

580 Reisstangen 10,12

7 rm Buchen Knüppel,

102 Eichen-

1120 Eichen-Wellen,

1650 Nadel-

51 rm Eichen-Stöcke,

46 Nadel-

Die Zusammenkunft ist Vormittag« 9 Uhr beim Bergwerk.

Großeu-Liudev, am 20. Mai 1896. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. __________Leun._______4879

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