Ausgabe 
19.9.1896 Zweites Blatt
 
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Aer Vorstand des O tsgewerbevereins

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^Nestl6

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Zimmermeister Kour. Marx, Schreinermcister Carl Tchafer, Uhrmachcrmeister Cito Schmidt, Buchbinderineister Steinhäuser, Schlossermeister C. Stohr, Maurermeister Hch. Wiun.

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uns in Vorschlag zu bringen: Schuhmachermeister Carl Berg, Fabrikant Louis Emmelius, Spenglermeister C. A. Faber, Fabrikant L. Heyligenstaedt, Restaurateur Jean Kirch, Schneidermeister Hch. Leib,

P. Jos. Mobs, Seifenfabrik, Giessen,

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Die Wahl findet Samstag den 19. September, von 12 Uhr Mittags bis 6 Abends, auf der Bürgermeisterei statt, woselbst Stimmzettel zur Verfügung stehen.

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StastL geleit. Abgangsprüf. Neue eint Lehrmethode. Kein Diktieren. Die Direktion: MfiUer.

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Durch den jähen Untergang S. M. S.3Ui8N ist unsere Marine wieder von einem schmerzlichen Verlust betroffen worden, der 70 Menschen­leben dahingerafft hat. In treuer und furchtloser Pflichterfüllung haben der Commandant, die Offiziere und die Mannschaft mit einem dem obersten Kriegsherrn Seiner Majestät dem Kaiser ausgebrachten dreifachen Hurrah ihren Tod in den Wellen gefunden.

Die unterzeichnete Deutsche Marine-Stiftung, welche seiner Zeit durch das Central-ComitL der Deutschen Vereine vom Rothen Kreuz ge­bildet wurde, um für die Hinterbliebenen der beim Untergang des Panzer­schiffesGroßer Kurfürst" Verunglückten ^Socge zu tragen, glaubt auch bei diesem traurigen Anlaß eine Pflicht erfüllen zu können, indem sie eine Sammlung zum Besten der durch den Untergang desIltis" in Trauer und Leid versetzten Familien eröffnet.

Vorstehendem Aufruf, erlaßen von dem Central-8omit6 der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz und von der Deutschen Marine-Stiftung 1878, schließen wir uns wärmstens an; nicht um das Reich in den Verpflicht­ungen, die ihm bezüglich der Hinterbliebenen obliegen, zu entlasten, sondern um das, was das Reich thun wird, zu ergänzen. Wir erfüllen durch unsere Gaben nur eine Dankelpflicht für unsere so heldenmüthig im vater­ländischen Dienst dahin geschiedenen Brüder und stärken unsere Marine dadurch, daß sie das Bewußtsein hat, für ihre wackeren Mannschaften im Falle der Roth auf die Opferfreudigkeit der Nation sicher rechnen zu dürfen.

Darmstadt, den 18. August 1896.

Der Vorstand des Hülfsvereins vom Rothen Kreuz im Großherzogthum Heffen.

Weber, Finanzminister, Ehrenvorsitzender. Buchner, Geh. Oberconsiftorial- rath, Vorsitzender. Dr. Clemm, Finanzrath. Diefenbach, Commerzienrath. Emmerling, Geheimerath. «walb. Geh. Oberfinanzrath. Dr. med. Kauf­mann. Machenhauer, Landgerichtspräsident. Micheli, Ministerialrath. Dr. Pfeiffer, Geh. Obermedicinalrath. Sttack, Militäroberpfarrer.

Indem wir vorstehenden Aufruf zur öffentlichen Kenntniß bringen, bitten wir um freundliche Zuwendung von Gaben, zu deren Empfang­nahme und Weitersendung der Rechner des hiesigen Zweig-Hülfsvereins, Herr Staatsanwalts-Secretär Manu dahier, ,sowie die Expedition dieses Blattes bereit sind.

Gießen, den 17. September 1896.

Der Vorstand des Zweig-Hülfsvereins vom Rothen Kreuz. Jöckel, Gr. Landaerichts-Director.

Bekanntmachung.

In unser Firmenregister wurden folgende Einträge vollzogen:

1) Die Firma »Carl Petri vormals G. C. Spruck" zu Gießen fühtt seit 1. August 1896 nur noch die Bezeichnung M 6 a r I Petri". Der Inhaber betreibt seit 1. August 1896 eine Cigarren-Großhandlung und hat seiner Eheftau Johanna, geb. Schaffer, Procura ettheilt.

2) Die FirmaMeyer Meyer" zu Großen - Linden wurde gelöscht.

3) Julius Bär in Gießen ist am 15. August 1896 als Theil- Haber in das unter der FirmaBär und Bamberger" zu Gießen betriebene Handelsgeschäft eingetreten.

4) Königlicher Hofbuchhändler Otto Kindt von Coblenz, jetzt wohnhaft in Gießen, ist am 1. Juli 1896 als Teilhaber in das unter der FirmaCurt von Münchow, Großh. Hof- und Universitäts Druckerei, Verlagsbuchhandlung" zu Gießen be­triebene Geschäft eingetreten. Der neue Theilhaber fühtt mit dem seitherigen Inhaber das Geschäft als offene Handelsgesellschaft unter der seitherigen Firma weiter. Die der Ehefrau des Herrn von Münchow früher ertheilte Procura bleibt bestehen.

Gießen, den 15. September 1896.

Großherzogliches Amtsgericht.

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30,000,000 Büchzen.

Täglicher Milchverbrauch: 100,000 Liter.

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Semester - Anfang 2. November.

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Gießen, den 4- September 1896. Großh. OttSgericht Gießen-

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öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. September 1896.

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Die Beleidigung, welche ich am 6. September gegen die Rosine Weigel ausgesprochen habe, nehme ich hiermit zurück.

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