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gemeldet worden. Der Gesundheitszustand ist ei« aus- gezeichneter.

Madrid, 16.Mai. Rach Cuba werden erst im Herbste Truppen-Berstärkungeu abgeschickt werden. Mau bezeichnet eS hier als nothwendig, alsdann große Aufwendungen zu machen und 50,000 bis 60,000 Mann nach Cuba zu ent­senden, da der Aufstand sich jetzt auf alle Provinzen der Insel erstreckt.

Madrid, 16. Mat. Die überhebenden Artikel der ameri­kanischen Blätter, welche behaupten, die Bernrtheilung der au Bord des Cowpetitar verhafteten Amerikaner würde auf alle Fälle eine« Krieg mit Spanien veraulasien, ruft tu ganz Spanien die größte Erregung hervor. In hiesigen diplo­matischen Kreisen ist mau jedoch davon überzeugt, daß die Augelegeuheit ohue jeden größeren Zwischenfall erledigt werden kann.

Loudon, 16. Mat. Lord Roseberry fordert in einer Rede energisch Untersuchung der Borkommniffe in Transvaal, da die Don Chamberlain versprochene Untersuchung erst im nächsten Jahre stattfinden würde.

Moskau, 16. Mai. Zahlreiche Fürstlichkeiten, Vertreter der hohen Behörden und die Spitzen der Geist­lichkeit sind bereits eingetroffen. Die Stadt ist reich ge­schmückt , besonders die Hauptstraßen. Eine zahlreiche Menschenmenge durchfluthet die Stadt. Der Herzog von Sachsen-Altenburg und Prinz Maximilian von Baden sind eingetroffen und von dem deutschen Botschafter Fürsten Radolin und den Mitgliedern der deutschen Botschaft em­pfangen worden.

Moskau, 16. Mat. Der Großfürst-Thronfolger wird sich auf dem Seewege zu dauerndem Aufenthalt direct nach dem Kaukasus begeben.

Athen, 16. Mai. Die griechische Regierung widmet fortgesetzt der kretensischen Frage ihre volle Aufmerksamkeit. Der griechische Gesandte in Constantinopel hatte jüngst eine Audienz beim Sultan in dieser Angelegenheit, wobei er die Wünsche der kretensischen und griechischen Regierung vortrug. Wie in hiesigen, gut unterrichteten Kreisen verlautet, sagte der Sultan zu, sämmtliche Beschwerdeu zu berücksichtigen und versicherte dem Gesandten, daß er auch sonst den griechischen Wünschen nach Möglichkeit entgegen kommen werde.

Coustautiuopel, 16. Mai. Die Quarantäne für egypttsche Herkünfte ist auf zehn Tage erhöht worden.

Alexandrien, 16. Mat. Die Cholera nimmt in besorg- nißerregender Weise an Ausdehnung zu. Die Bewohner vieler Häuser im europäischen Arbeiterviertel find sämmtlich gestorben. Die meisten von der Krankheit noch nicht be­fallenen Personen flüchten nach Triest. Die einheimische Be­völkerung glaubt, daß die Cholera von indischen Soldaten eingeschleppt worden ist und ist deßhalb gegen die Engländer sehr erbittert.

Maffauah, 16. Mat. Heute haben drei B'ataillone Infanterie in der Gesammtstärke von 1600 Mann an Bord des SchiffesMontebello" die Heimreise nach Italien angetreten.

ZIeucfte Nachvlchte«.

Wolffs telegraphische» Correfpondevt-Bureau.

Pagny, 17. Mai. Während der Fahrt drückte der Präsident Faure der Kaiserin-Wittwe von Rußland die Freude aus, vor der Abreise sie begrüßen zu können. Die Kaiserin-Wittwe dankte und erklärte sich angenehm berührt von dem Schritt einer außerordentlichen Höflichkeit Seitens des französischen Staatsoberhauptes. Sie sei entzückt von dem Aufenthalt und dem glücklichen Einfluß des KltmaS auf ihre Kinder.

»epesch« M »m«* ,H-rold*

Prag, 17. Mai. Sämmtliche Ti sch l e r g eh il fen von Prag und Umgebung erhielten von ihren Meistern die Kündigung, weil sie die strikenden Arbeiter der Möbelfabrik von Röhrs unterstützt hatten. Die Kündigung soll nur dann zurückgenommen werden, wenn die Strikenden die Arbeit bedingungslos wieder aufnehmeu.

Berlin, 18. Mat. Die Berliner Studentenschaft veran­staltete gestern Mittag eine große G edächt'n feier für den verstorbenen Profeffor Trettschke, woran auch die Minister Boffe und Berlepsch, sowie die Professoren Wagner, Menzel, Mommsen und Delbrück theilnahmen.

Berlin, 18. Mai. Wie dasKleine Journal" erfährt, hat Hammer stein s. Zt. vor seiner Abreise von Berlin seine sämmtliche Correspondenz vernichtet, btS auf einige Briefe, welche er später dem Absender zuschickte. Die Familie HammerstetnS ist vollständig mittellos. Die Bitte seiner Frau au daS KreuzzeitungS'Comttv, sowie an die cooservative Partei um eine kleine Pension wurde abgeschlagen.

Laibach, 18. Mai. In der vorletzten Nacht erfolgte hier wieder ein stärkerer Erdstoß mit unterirdischem Getöse, ohne Schaden anzurichten.

Paris, 18. Mai. Anläßlich der üblichen Jeanne d'Arc- Processiou verübten Studenten und royalistisch gesinnte Arbeiter, etwa tausend Mann, große Manifestationen in der Rue Montmartre vor der Redaction desJntransigeant", wobei Reibereien entstanden, weil das Publikum für Roche­forts Blatt Partei nahm. Die Polizei zerstreute die Menge.

Paris, 18. Mai. Der Handelsvertrag zwischen Frankreich und Japan, ähnlich dem deutschen, ist ge­sichert. Die Veröffentlichung erfolgt in Kürze.

Calais, 18. Mat. Der Socialift Salembier ist mit großer Mehrheit zum Bürgermeister gewählt worden.

Landon, 18. Mai. Der Ministerrath beschloß, das fliegende Geschwader aufzulösen und die frei werdenden Schiffe zur Berfiärknng der englischen Flotte im Mittelmeer und in China zu verwenden.

CoceU» rrrrd protHttjieilet,

Gießen, den 18. Mai.

** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtterardnete». BerfamuUuug Donnerstag, den 21. Mat 1896, Nachmittags 3*/, Uhr pünktlich, und Freitag, den 22. Mai 1 89 6, Nachmi ttags 32/t Uhr pünktlich. 1. Gesuch des Schneidermeisters Georg Pfaff um Erlaubniß zur Anbringung eines Firmenschildes. 2. Desgl. des Apo­thekers H. Dornberger zur Errichtung eines transportablen BretterhäuSchenS am NahrungSberg. 3. Desgl. de» Gg. Appel zur Aufstellung einer Gartenhütte an der Ebelftraße. 4. DeSgl. des Karl Ulm um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfriedigung an der Schützenstraße. 5. DeSgl. des Georg Throm zum Bauen an den Bahnhöfen. 6. DeSgl. des Karl Bieler zum Bauen eines Lagerhauses am Neuenweg. 7. Erbauung von Arbeiterwohnungen,- hier: Ertheilung von DtSpenS. 8. Gesuch des Armenvereins zur Aufführung eines KaminS und Anlage einer Grube. 9. Herstellungen im ehe­mals BourgeotS'schen Hanse. 10. Gesuch deS Louis Becker um pachtweise Ueberlaffung eines Lagerplatzes am Luther­berg. 11. Gesuch des I. Baab zum Kaiserhof um Erlaubniß zum Aufstellen von Tischen und Stühlen vor seinem Hause, Schulstraße. 12. DeSgl. des ConditorS H. Hettler vor feinem Hause, Südanlage. 13. DeSgl. des H. Kühne am Kirchenplatz, sowie zur Anbringung einer Marquise. 14. Er­richtung einer kaufmännischen Fachschule- hier: Gesuch um Schenkung eines Bauplatzes. 15. Errichtung eine- Volks- bades. 16. Errichtung einer regelmäßigen Omnibusverbin- dung zwischen den Bahnhöfen und der Stadt zur Personen­beförderung. 17. Schlachtviehversicherung auf dem hiesigen Schlachthof. 18. Die Ermäßigung der Fernsprechgebühren. 19. Anbringung von Plakattafeln. 20. Die Prüfung der Rechnung der Gemeindekrankenversicherung pro 1895. 21. Gesuch deS Albert Kuhnd um Erlaubniß zum Wirth- schaftSbetriebZur schönen Aussicht". 22. Gesuch deS Bleichers W. Schmoll um Erlaubniß zum Stauen des WafferS im Wteseckfluß und um Geländeverpachtung. 23. Desgl. deS Emil Schmoll zur Anlegung erhöhten Trottoirs vor seinem Hause Lindengaffe. 24. Plan über Herstellung er­höhter aSphaltirter Trottoirs in der Marktstraße. 25.Ausbau der Löberstraße- hier: Rechnung über Bordsteine. 26. DaS Straßenkreuz der Ludwig, und Goethestraße. 27. Herftel» lung des Feldweges auf der Hardt und am Windhof. 28. Die Feier des 50^jährigen Stiftungsfestes des Turnvereins Gießen.

Schüler Coucert. Am vergangenen SamStag fand das PrüfungS-Concert der Musikschüler des Fräul. Minna Körner im großen Saale des Gesellschaft--Vereins statt. Eine stattliche Zahl Zuhörer hatte sich sowohl am Nach­mittag, sowie am Abend eingefunden und lauschten mit Jntereffe den Darbietungen der Kunstnovizen. Fräulein Körner, die in Weimar ihre Studien gemacht, hatte mit großem Geschick und pädagogischem Verständniß den Fähig­keiten jedes Einzelnen entsprechend, die vorzutragenden Musik­stücke ausgewählt- Alle beherrschten die ihnen gestellte Auf­gabe sowohl nach technischer, wie musikalischer Seite hin, so daß man, ohne Bangigkeit für den Ausgang, sich der wohl­lautenden Musikstücke erfreuen konnte. ES war ein Genuß zu sehen und zu hören, mit welcher Luft auch die kleinsten Künstler ihre Aufgabe erledigten und den wohlverdienten Beifall mit Grandezza entgegen nahmen. Sauberen, ener­gischen Anschlag, rythmische Sicherheit und Verständniß für den musikalischen Inhalt der Stücke, konnten wir bei allen Darbietungen constatiren, bei jeder Leistung zeigte sich deutlich eine schöne musikalische Erziehung. Fräul. Körner kann stolz auf den Erfolg ihrer Schüler sein, durch den sie den Beweis führte, daß sie zur Lehrerin berufen ist. In angenehmster Weise wurde das Programm durch Bocalvorträge einer jungen Sängerin erweitert, denen man ebenfalls reichen Beifall zollte.

** Man schreibt uns: Herr Schiffsoffizier C. Schmehl von Gießen, auf S. M. S.Falkenburg", Capt. v. Freede, schoß auf der Reise nach Indien im Mittelländischen Meere auf 34,50 nördl. Breite und 18,48 östl. Länge von Green» wich, 205 Seemeilen ost-südöstlich von Malta einen Falken und eine Taube. Letztere trug am rechten Bein einen silbernen, roth emaillirtenRing mit der InschriftL. 10. 1896". Vielleicht ist es möglich, den Eigenthümer des Ringes zu ermitteln.

** Befitzvechsel. Die Hofraithe deS Privatiers Chr. Lonh, Große Mühlgaffe Nr. 23, ging für den Preis von 32 000 Mark in den Besitz des Fabrikanten Heinrich Schaffstaedt über. Der neue Besitzer wird das Grund­stück zur Vergrößerung feines Fabrik-EtabliffementS benutzen.

** Weidauers Menagerie bildet gegenwärtig einen Haupt- auziehungS-Punkt der Sehenswürdigkeiten auf OswaldSgarten. Die Menagerie weist großen Thierbestand in schönen, gut- gepflegten Exemplaren auf. Besonderes Interesse bietet die Dreffur der Löwen und Eisbären, sowie die Leistungen deS Riesen-Elephanten. Die Menagerie ist sehr reinlich gehalten, gut verwahrte Käfige bieten die Gewähr der Sicherheit vor den Bestien und die Zuschauerräume find geräumig, sodaß bequem Alles übersehen werden kann. Der Besuch derselben ist bestens zu empfehlen.

* Kleine Brandstifter. Eine Anzahl Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren spielten gestern Nachmittag an den Badeanstalten an der Lahn. Hierbei entdeckten sie eine Parthie Hobelspähne, trugen diese unter die Männerbadeanstalt und zündeten sie an. Eine hinzukommende Fran machte dem gefährlichen Spiel ein Ende und löschte das Feuer aus, sonst wäre die Anstalt zweifellos niedergebrannt.

** Der 13. Delegirlentag des Rhein-Main Sastwirthe- Verbandes fand am Dienstag in Bingen statt. Gegen die sogenannten Straußwirthschaften, die, statt wie eS gesetz­mäßig ist, nur selbstgezogene Produkte zum AuSschank zu bringen, größtentheilS angekauste Weine verzapfen und da­durch als periodische Wirthschasten daS mit Steuern stark belastete WirthSgewerbe beeinträchtigen, sollen Eingaben an

tie hessische und preußische Regierung gerichtet a die Aufhebung deS hessischen Weinsteuergesetzes soll L Mitteln gearbeitet, und Überhaupt gegen jede «tfrU deS Weines, in welcher Gestalt sie auch anftrete werden. Weiter erklärte man sich gegen den Ges über das Verbot bei Besuch» von Tanzbelusti.m,.- Wirthschasten für Personen unter 1617 3ahnn 81' für den Wirth eine Unmöglichkeit sei, seine Gäste w auf Alter zu controlliren. Der Antrag de» Mainiei a?' wirthevereinS, bei der Errichtung Don Arbeit,vach^ bureauS auch den Jnterrffen deS Winheftaode» : tragen, wurde zum Beschluß erhoben. Der Reinemer-Darmstadt wurde wiedergewählt. Zur des nächsten DelegirtentageS wurde Offenbach bcfttxti

e*e Friedberg, 16. Mai. Heute wurde dahier zu Grabe gebracht, deffen Name in weiten »reife« sonderheit bei den Lehrern unseres Landes einen oinaV~ hatte. Herr Profeffor Dr. Heid, feit 26 Jahren am hiesigen Schullehrer Seminar, war einer tiiitifcr heit ganz unerwartet erlegen, und fo hatte ' feiner Beerdigung ein zahlreiche» Trauergefolge fern eingefunden. Der Geistliche, Herr Decav warf auf Grund des prophetischen Worte»: .tt»ÜJ'J* Weg ist gerade", ein lebenswahre» Bild de» wies auf seine wohlthuende Offenheit und onpts*<i Pflichttreue hin - sein Director, Herr Dr. datnttH seine Verdienste um die Schule, wie er den notarfs-!:-*- Unterricht an der Anstalt in die rechten Bahnen -te* schon seit Jahren ein eifriger Förderer des fcanbfntiS Unterrichtes gewesen, und den Schülern allezeit v- wollender, väterlicher Berather gewesen sei. Die Zentra der beiden Schwesteranstalten, Herr Seminarlehrer ; ' Alzey und Schrof von Ben-Heim legten unter toarmto der Anerkennung Blumenspenden nieder, ebenso brate « Geh. Kirchenrath Dr. Diegel im Namen de» PreLizn^-, narö dankend einen Scheidegruß. Auch der verein, der Bezirksverein und die Logen ließen ftrhM a Grabe niederlegen. Der Entschlafene ruhe in Frieden

Büdingen, 14. Mai. Eine bessere Wahl al» bra», Büdingen- zum Festorte für das am 27. bis 2'i. l. IS. abzuhaltende Gauturnfeft hätte, nenn ta : reizende Lage und Umgebung der Stadt in Betrat: |C- schwerlich getroffen werden können. Und daS fällt M für den Turner ins Gewicht, denn Sinn für Turnt» -: Sinn für Schönheit der Natur gehen gewöhnlich HM, Hand. Büdingen liegt in einem ungemein freunbbte a: schönen Thale, deffen Reiz durch die alterthüwiiche &r: mit ihren zum Theil noch wohlerhaltenen Befestig^ir^-, wesentlich erhöht wird. Frisch grünende Ölelen artej mit Garten- und Ackergelände, und mitten hindurch -'n? der Seemenbach. Gerade jetzt prangt daS Thal io <nsri vollen Frühling-Pracht, überall, wohin man sich erckt frische-, herrliches Grün, das gegen daS duokle, trr1":? Jr.i der Tannen freundlich absticht. Davon überzeuzt na» ich:» ein Gang in den parkähnlich angelegten fürstlichen Achltp garten mit feinem herrlichen, kühlen Laubgang, der in tr entgegenkommendsten Weife jederzeit für da» Pudli!»» fr öffnet ist. Bon hier fällt der Blick auf die prächtigen iq- gestreckten Höhenzüge, die daS hier ziemlich schwale lm zu beiden Seiten begleiten. In geringer Höhe bei liegenden Zuges befindet fich der Wtldestein, btn nr wenigen Minuten von der Stadt aus erreicht, und der stp feiner mächtigen Bafaltfelfen sehr fehenSwerth ift. Zagl« bietet fich hier schon dem Auge ein entzückender Wtt dar, und hübsche Wege führen aufwärts nach de» köpfe mit einer Anlage von zahmen Raftanlti cni öc» StuhlertS mit feinen hübschen Hängen. In mm zch» Minuten gelangt man von da hinab in daS nchige, htbi'i Jägerthal mit neuhergestellte» Anlagen. ®egtnubcr in aöi icher Richtung präsentirt fich der schöngesormte, : Meter hohe Psaffcnwald, ein mit Wein und Obst auf seiner Höhe von Etchwald gekrönter, impofanttr Bc rücken. Bon dem hier errichteten Tempelchen aai '« 5 Blick unstreitig am schönsten. Zu Füßen liegt btt alit etu mit dem interessanten fürstlichen Schlöffe, von btxa-cj Höhen umschloffen. Weiterhin fieht man den vptßart, Ronneburg, den Haag, den schönen Höhenzug btr vitMl die nach Südweft daS Thal abschließt, den Giaudtrz ® den TannnS. Auch ein Gang nach der etwa eint 6® von der Stadt entfernten Steinröde, die bei hellt« » auf das Rhöngebirge mit feinen deutlich hervornrtir Kuppen und den Oberwald eine großartige Fernsicht. ist sehr lohnend. An herrlichen Spazicrgängtn bot» frischen, wohlgepflegten Waldungen, denen der huutift W® der verschiedenen Bauwarten einen besonderen "Jitij * ist daher kein Mangel. Ein besonderer Vorzug besteht darin, daß die Waldungen unmittelbar an angrenzen. So hat die Natur die Umgebung ooo -4 verschweDderisch mit ihren Reizen autgeftattet, unb nennt man dieses schöne Stückchen Erde .Die VN Oberheffen". Hoffen wir, daß die Festtage freundliche Tage find, damit unsere Gegend in iF^ Schönheit erstrahlt. Dann wird, deß find rott " mancher von den herzlich willkommenen Festgalen Gelegenheit nicht entgehen laffen, unseren herrltchtn einen, wenn auch nur kurzen, Besuch abzustatttn.

A «nl Rheiuheffe«, 17. Mai. In Sachen der » zn s cy nng hat der Ausschuß de» landwiNhichaN t ein» von Rheinhessen folgende Resolution zur Utb an den Reich-tag beschlossen. 1) Der nach tz j r gesetzeS vom Jahre 1892 gestattete Zusatz Don Wasser ift nur beim Moste gestattet- bitte ^3n * 3 darf nur vom Beginn der Weinlese bi» En" .*o betreffenden Kalenderjahre» erfolgen, fo baB M

bi» Schluß de» Jahre» beendet ist. 2) Die He n e Rosinen» und Hefenwein zum Verkauf «afrr.eg < <

Widerhandlungen werden mit Gefängnißstrase,

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IK gksikw Hbc : c<rrte nilolich unb comweroagm 1 »iitzüch ebne jeglich«

Sefannin . en»ff Hkß ti t »fallt Mfeftg rin, i taa:enbinibünig un ' Xamene.

E'ch. den 18. Mi ^lczherzoglicher! __ 8ebhar

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