76
1359
Für den Vorstand: Rau, Director.
1596
Patentirte Artikel der Baubranche,
dem
eigener Fabrikation:
914
1607
Gasthaus zum Lahnthal
r
1608
A Gretfcher, Neustadt 78
1103
140
176
80
6630
Heute Faftnachts - Dienstag von Nachmittags 4 Uhr an
Gießener Zither- Club Wohltbätig- keitsoerein.
Ed. Böhm,
früher Wirth „Zum Pfau".
Holzversteigerung
im Gießener Stadtwald.
Montag, 24.Aebruar 1896, Vormittags 9’/2 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, in den Districten Unterhag und Heeg-
Wie neu wird Jeder mit Bechtel'S Salmiak-Sall- Seife gewaschene Stoff jeden Gewebes u. Farbe, oorräth. in 1 Pack zu 40 4, bei Benner L Krumm.
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Duzen Md Rozza , Grttridrmckee ta tn glvhrr neuer N: Zank der ZuiückhrM >zm leidlich gegu wstkliche Lage >hin characterifitcn, d°i \\t in Folge angeblich« in, gaoz mißglückt K ;n Loerilihe in W interfsaten keine Pinten und Leipzig Mio ,atn Umsätzen flM 20 Ar.), Roggen st' -mm, Nrllt
in den beiden Sälen des O. Luft, Neuenweg. EntreefürHerren 3OPfg., für Damen
20 Pfg. Mitglieder frei. DerVorstand.
Die Ziehung ~ ®
• der Iriedverger Aferde-Lotterie g tz ßudrt am 19. Februar 1896 statt. G
O Loose ä 1 Mark, 11 Stück für IO Mark, sind zu haben bei ®
Heute Fastnachts-Dienstag, Abeubs 7 Ihr 59 M. im Saale des Caf£ Leib:
Maskenkranzche«
mit Gruppeu-Aufführungeu.
Entree 75 Pfg. Gallerte 20 »fflk
HflT Bier im «laS. 1662
Nur Damen im B-fitz von Eiolaßkarten haben Berechtigung zum Kränzchen. Der Vorstand.
strauch, versteigert werden:
Fichten- und Kiefernstämme mit
Bekanntmachung.
Samstag den 22. ds. Mts., Abends 8 Uhr, findet die ordentliche Generalversammlung des Cousumvereius Alten- Bufeck, E G. m.u. H., im Saale des Wirths Eberhard Becker statt, wozu die Mitglieder hiermit eingeladen werden.
Tagesordnung: 1) 1895er Rechnungsabhör.
2) Dividendenvertheilung.
3) Verschiedene Vereinsangelegenheiten.
Gleichzeitig wird bemerkt, daß die Rechnung pro 1895 in der Wohnung des Directors zur Einsicht der Mitglieder acht Tage lang offen liegt.
Alten-Buseck, am 17. Februar 1896
Stadt. Schlachthaus.
Freibank. [1455 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg. 8chwemeffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 45 PFg.
t®” Neustadt 48.
Grift nflrrifdje KiWnßdmg
K-Nn-chts Di-ustaq 6 Uhr 11 Min. Abends
Neu! Local-Protocoll! Neu!
Dr. Immerlustig.
Freunde gesunden Humors ladet ergebenst em E Böhm.
Die Zusammenkunft ist auf alten Steinbacher Weg an der zweiten
Der Verein für N1 M. beabsichtigt ° ° eine große Geslü^ ronftiltm nnb 1»« J »u6 *'*
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Jun e"*wN*i «nWiffu*«lSS
Fastnacht-Dienstag
□mur Abends von 6 Uhr an "AWE Grosses carneval. Tanzkränzchen (mit und ohne Maske) in sämmtlichen Räumen des Lony's Bierkcllcr. Entree für Herren und Masken 50 Pfg.
Auf das „Erste uud letzte Wort" des Herrn Jean Kirch wurde ich nicht mehr erwideit haben, obschon ich mich nicht „gerichtet" fühle, rote Herr Kirch in einiger Ueberschätzung des WertheS seiner Ergüsse meint. Zahlreiche Kundgebungen aus der Bürgerschaft ersuchen mich indessen, die wiederholten kecken Angriffe gebührend zurückzuweisen. — E» sei Haß, so sagt man mir, alter Haß, der Herrn Kirch die Fed« führe oder sie Andere für ihn führen lasse, alter Aerger, der aus einem früheren Meinungsstreit über die Bedeutung des Sportes und des Turnens herrühre. Damals hatte Herr Kirch eine von mir gehaltene Rede nicht verstanden; sie hatte feinen Stolz als sportsman verletzt.
Mag dem fein wie ihm wolle: es können edle Motive nicht sein, die den Mann bewegen, der Monate lang auch im öffentlichen Verkehr unverändert freundlich mir begegnete und jetzt den in dieser ganzen Zeit im Busen verwahrten Groll in Strömen von galliger Tinte und in spitzen, beleidigenden Reden ergießt. Wie nennt man doch ein solches Verhalten? Entstellungen und Verdrehungen präsentirt der Artikel des Herrn Kirch von Anfang bis znm Ende. Herr Kirch thut so, als ob nicht er ten Streit begonnen hätte, und als ob jetzt er das erste Wort spräche. Hat er denn nicht mit der Veröffentlichung feines Vortrags im nationalliberalen Verein augefangen? Und hat er etwa geglaubt, ein Mann, der im öffentlichen Leben steht, werde Insulten, wie jener Artikel sie enthält, sich gefallen lassen? Nein, Herr Kirch hat den Streit mit gehässiger Rede und gehässiger Publikation dieser Rede vom Zaune gebrochen \
Warum hat man nicht nach jener Versammlung im December mich zu einer Erklärung über den angeblich „gehässigen Ausfall" aufgefordert oder mich öffentlich und ehrlich zur Rede und Gegenrede gestellt? Bereitwillig würde ich entgegengekommen sein, gerne ein scharfes Wort gemildert haben.
Damals wäre auch der Wortlaut meiner Aeußerung noch festzustellen gewesen — heute kann ich nur sagen, daß meines bestimmten Erinnerns dieselbe so gelautet hat wie ich vorgestern erklärte. Das Referat des „Gießener Anzeigers" ist ungenau, ich habe weder das Wort „Deutsch- freisinnige" noch „numerisch" gebraucht, auch nicht von Jnteressenlosigkeit gesprochen. Aber in der einen wie in der anderen Fassung ist die Aeußerung keine gehässige, sondern höchstens eine polemische. Jst's denn nicht Mangel an Interesse, wenn eine Partei an einer großen allgemeinen Wähleroersammlung, in der ein Reichstagsabgeordneter redet, sich gar nicht betheiligt? — Wer die Volksversammlung nicht als eine Stätte ansieht, auf der nur Höflichkeitsphrasen getauscht, Complimente gemacht, und gegenseitig Weihrauch gestreut wird, der kann jene Bemerkung nicht gehässig finden. Nur das zartbesaitete nationalliberale Gemüth de» Herrn Kirch konnte so empfindsam fein. Der „mindestens eine" Freisinnige, auf den die „mehrere alten Führ er" sich jetzt reduzirt haben, hat mir fein Wort mehr gesagt als: „Kirch war in der Versammlung" — worauf ich erwiderte: „Ich habe ihn nicht gesehen."
Weiter habe ich über die streitige Bemerkung ketne Silbe gehört, kein Mensch hat mir Bedauern oder Mißbilligung ausgesprochen. Herr Kirch mag die Beweise für seine Behauptung, mit der er wohl den Erisapfel zwischen die freisinnige« Parteileiter werfen will, bringen.
Nun noch zwei Punkte: Ich habe nicht von meinem Kamps gegen die Sozialdemokratie gesprochen; ich bekehre und erschlage auch keine Sozialdemokraten, wie Herr Kirch mit schwacher Witzelei sagt. Ich halte aber die öffentliche Polemik mit den Sozialdemokraten für nützlich, weil durch sie allein wirksam die Haltlosigkeit der sozialdemokratischen Lehren gezeigt wird. Allerdings gehört dazu politische Bildung und der Muth, auch außerhalb der vier Wände der Parteioereinchens aufzutreten.
lieber die Ernsthaftigkeit und Sachlichkeit politischen Wirkens bedarf ich des Atteste» des Herrn Jean Kirch nicht; wenn Herr Kirch mir aber Jrrthürner vorwirft, so mag er daran erinnert sein, daß erst vor Kurzem ihm öffentlich, als er irrte, tröstend zugerufen wurde: „Es irrt der Mensch so laug er strebt!"
Gießen, 16. Februar 1896.
Grünewald, Rechtsanwalt.
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Freunden und Bekannten sowie einer werthen Nachbarschaft diene hiermit zur gefälligen Nachricht, daß ich die Restauration und Gastwirthschaft „Ium Lahnthal"
Neustadt 48 übernommen habe.
Für kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit und ein vorzügliches Glas Jhrings-Bier, sowie prompte, reelle Bedienung ist bestens gesorgt und bittet um geneigten Zuspruch
Achtungsvoll
Butzbacher Ioose
Ziehung am 18. März 1896.
Loose ä 1 Mk. bei
Richard Buchacker,
1593 Neuenbäuen 11.________
Lebende Hechte, Karpfen, Weißfische, Zander und Schellfische Dienstag 1575 auf dem Gemüscmarkt.
Schneite.
Gießen, den 17. Februar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 1598
Submission.
Für Die Großh. neuen Kliniken zu Gießen soll die Lieferung des Bedarfs an Nuß- und Mafchiuen- kohleu sowie Holz für das Rechnungsjahr 1896/97 auf dem Submissionswege vergeben werden.
Die Bedingungen können auf dem Verwaltung» Büreau der neuen Kliniken an den Wochentagen, Vormittags von 9—12 und Nachmittags von 3—5 Uhr, eingesehen werden.
Offerten sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Montag den 2. März 1896, Mittags 12 Uhr, auf dem oben erwähnten Büreau abzugeben.
Zuschlagsfrist bis zum 20. März.
Gießen, den 15. Februar 1896. Großh. Verwaltungs - Direction der 1594 neuen Kliniken.
Mittwoch den 19./cbr. l.I,
Nachmittags 2 Uhr,
im zu Gießen werden durch
den Unterzeichneten öffentlich gegen Baar- Zahlung versteigert:
1 Partie Nutzholz, 1 Wagen, 1 Hand karren, 1 Ladeneinrichtung, 4 Bettstellen 1 Silberschrank, 1 Verttcow, 6 Sophas und sonstige Mobilien;
ferner 1 Tafelclaoier, 1 Herrn- anzug, 1 Partie Cigarren, Bilder rc. Versteigerung voraussichtlich «beilwetse bestimmt, insbesondere unter Absatz 2. 1601 Gerichtsvollzieher.
g Alter Carneval-Verein Gießen ~Lenz’scher Felsenkeller. Fastnachts-Dienstag, Abends 7,61 Uhr Großes humor.-carnevatistisches special -Goncert mit Mrstellung.
Hochinteressantes, noch nicht dagewesenes humoristisches Programm, ausgeführt von Herrn Jose Wolff aus R5E1, dem berühmtesten Mimiker der Gegenwart. 159'7
; 1604
Gutgehendes
Colouisilvaarell-Geschiist zu kaufen oder zu miethen gesucht.
Näheres bei Bs««er & Krumm.
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