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18.2.1896 Erstes Blatt
 
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geitttg, 15. Februar. Die vom Herzog Alfred am 18. Januar ungeordnete bedingte Aussetzung der Strafvollstreckung ist heute in der Gesetzsammlung publicirt worden. Hauptsächlich soll sich die Aussetzung auf erstmalig Berurtheilte erstrecken, die daS 18. Lebensjahr noch n'cht überschritten haben und nicht höher als mit sechs Monaten bestraft find.'

Stelle ist Kirchendienst verbunden.

Die hessische Staatsschuld betrug am Schluffe des EtatSjahreS 1893/94 nach einer eben veröffentlichten Zu­sammenstellung Mk. 41 312,024.79.

* Schlierfee'r Bauerntheater. Festsaal (Leib'scher Saal.) Wir find heute in der angenehmen Lage, unseren Lesern die Nachricht zu bringen, daß baß berühmte Schlier- see *r Bauerntheater sür den 4., 5., 6., 8. und 9. März gewonnen ist. Der Besuch dieser urwüchsigen und dabet doch echt künstlerischen Darstellungen war im vorigen Jahre ein sehr guter, aber allgemein wurde es bedauert, daß nur wenige Abend für Gießen bestimmt werden konnten. Diesmal ist eS dem Unternehmer gelungen, fünf Abende zu erhalten

Deutscher Reich.

Berlin, 15. Februar. Die Kaiserin Friedrich startete gestern dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe einen Condolenzbesuch anläßlich deS Ablebens des Bruders des Fürsten ab.

Berlin, 15. Februar. DieBerl. Corresp." gibt die Bestimmungen bekannt für den Wettbewerb um den von dem Kaiser gestifteten Preis von 3000 Mk. für die Er­gänzung derTanzenden Menade". Darnach find alle dem Deutschen Reiche angehörenden Künstler zur Bewerbung be­rechtigt. Jeder bis zum 30. April als Bewerber bet der Generalverwaltung der Museen sich Meldende erhält einen Abguß der Statue zum Preise von 30 Mk., später tritt der gewöhnliche Verkaufspreis ein. lieber baß mit dem Preis ausgezeichnete Werk hat fich der Kaiser freie Verfügung Vor­behalten.

Berlin, 15. Februar. Ein von Gustav Dahms, Robert Schmeichel, Friedrich Sptelhagen, Wildenbruch und Julius Wolff unterzeichnetes Schreiben an die Berliner Zeitungs- Redacttonen fordert dieselben auf, Zahlstellen zu errichten zur Entgegennahme von Geldern zur Unterstützung der ausständigen ConsectionSschnetder und ConfectionS-

CocaUs unb ^provinzielles.

Sieben, 17. Februar 1896.

* Empfang. Se. Kgl. Hoheit der Groß Herzog empfingen am 15. Februar u. A. den Oberförster Stifel von Burg-Gemünden, den Justizrath Dr. Rosenberg von Gießen, den Lehrer Katzenbach von Wtefick.

Schuldienst-Nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Lehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt Profeffor Dr. Gustav Forbach zum Director der Höheren Mädchenschule zu Offenbach, Den Lehrer an dem Gymnasium zu Benöhettn Dr. Wilhelm Weißgerber zum Lehrer an dem Gymnasium und der Realschule zu Offenbach, und den Lehrer an dem Gymnasium und der Realschule zu Offenbach Dr. Wilhelm Büchner zum Lehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darm­stadt zu ernennen.

** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu EckartShausen, KretS Büdingen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Grafen zu Ysenburg und Büdingen in Meerholz steht baß Präsentattonsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle In der Gemeindeschule zu RudloS, KretS Lauter- bad), mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der

ist mittelst Eindrückens einer Fensterscheibe in die Küche ge> langt, woselbst die gestohlenen Gegenstände aufbewahrt waren.

* Verkehr in vnrgermeistereigebaude. Rach der an monatlich zwei Tagen vorgenommenen Zählung betrug iw Jahre 1894 der durchschnittliche Personenverkehr auf dem Bürgermeistereigebäude an der Gartenstraße (mit AuS- schluß der Stadtkaffe und deS StadtbauamtS, sowie des OrrSgerichtS) täglich: a) auf der Bürgermeisterei 57 Per- sonen, b) auf dem Standesamt 21 Personen, <r) dem Armen- awt 25 Personen, dem Bureau für die JnvaliditätS- und Altersversicherung 42, dem Grwerbegericht 2 Personen, zu­sammen 149 Personen. DaS GeschästSjournal für die Einläufe bet der Bürgerweifteret, dem Standesamt und der Armendeputatton wies auf 11,660 Nummern.

*v Zuwendung. Die Stadtverordneten zu Darmstadt haben beschloffen, anläßlich der demnächsttgen Feier des 275jährigen -Bestehens dcS 1. Großh. Hess. (Leib­garde) Regiments Nr. 115, welches mit einer kurzen Unterbrechung, während welcher eS in WormS lag, stets seine Garnison in Darmstadt hatte, der Unteroffiziers Unterstützung-- kaffe deS Regiments einen Capitalbeitrag von 2000 Mk. zu­zuwenden, ebenso die beabfichtigte Ballfestlichkeit der Unter­offiziere mit 200 Mk. zu subventioniren.

* Zündvorrichtungen für Gasbrenner. Im Anschluß ax eine Zusammenkunft von GaSsachleuten aus Mittel und Süddeutschland, die vor Kurzem imFrankfurter Hof* zu Frankfurt a. M. abgehalten wurde, brachte Herr G. Himmel- Tübingen seine Zündvorrichtungen für Gasbrenner zur practischen Vorführung. Es war dazu ausschließlich Auer-GaSglühlichr gewählt worden, da dieses im Augenblick in einer Anzahl Städte (auch in Gießen. Red.) zur Ein- sührung kommt. Die Zündvorrichtung besteht darin, daß vor dem GaShahn ein besonderes Röhrchen sür die Zündflamme abgezweigt wird. Die Zündflamme brennt auf einem Bunsen­brenner innerhalb der Leuchtflamme, sie brennt ununter brachen, ohne beim Anzünden der Hauptflamme auSgelöscht zu werden. Eine besondere Vorrichtung durch Anwendung eines VierweghahneS gestattet, von zwei nebeneinander bten» nenden Flammen nach Belieben eine oder beide zugleich brennen zu lassen. Der Hauptvarzug der Zündvarrichtung ist die dadurch bewirkte ungewöhnlich lange Dauerhaftigkeit der Glühstrümpfe, der den ununterbrachencn Zündflammen im Innern der Strümpfe zuzuschreiben ist. Der Strumpf bleibt dadurch angewärmt und nimmt niemals Luftfeuchtig­keit auf. Bei Straßenlaternen kämmt der weitere Bartheil hinzu, daß der Laternenanzünder niemals in Berührung mit dem empfindlichen Glühstrumpf kämmt, sondern nur einen Haken zum Aufziehen des Hahnes braucht. Wie dieFr. Ztg." hört, werden auf Veranlassung deS TiesbauamtS in ! nächster Zeit in einer Anzahl van Straßen Frankfurt- Ver­suche mit Glühlicht verschiedener Systeme unternommen werden.

* Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 7. bU 14. Februar.) Aus allen maßgebenden Getreidemärkten der alten und neuen Welt hat fich in der letzten Woche eine große Stille und Lustlosigkeit herauSgebildet und fehlten ans den meisten Märkten die Käufer für Weizen und Roggen. Bei dieser allgemein flauen Lage deS Getreidemarktes kann man sich noch darüber freuen, daß kein großer neuer Preis­rückgang stattfand, und die Preise, Dank der Zurückhaltung der Verkäufer, im Großen und Ganzen leidlich gegen die Vorwoche behauptet wurden. Die wirkliche Lage des Ge- treidemarkteS läßt fich daher wohl dahin characterifiren, daß die Versuche der Vorwoche, die Preise in Folge angeblicher Verminderung der Dorräthe zu steigern, ganz mißglückt sind, und daß die noch vorhandenen großen Vorräihe in Verbin­dung mit dem guten Stande der Wintersaaten keine Preis­steigerung aufkommen ließen. In Berlin und Leipzig wurden wie in der Vorwoche in sehr geringen Umsätzen gekauft: Weizen für 148 bis 163 Mk. (per 20 (Str.), Roggen für 123 biß 128 Mk., Gerste für 113 bis 170 Mk., Hafer 116 I bis 145 Mk. je nach Qualität.

Neueste 2Xad?eid?tetu

Depeschen M »areea .Her»ll>*

Berlin, 16. Februar. In der gestern stattgehabten DorstandSsitzung deS Reichstages kam zunächst ein Antrag zur Sprache, den Zuckersteuer-Gesetzentwurf noch vor der geplanten Vertagung auf die Tagesordnung zu setzen. Der Plan, die in Aussicht genommene Vertagung von zehn auf fieben Tage herabzusetzen, um diese Vorlage etwas früher, als beabsichtigt war, zur Berathung zu bringen, scheiterte an dem Widerstande der Mehrheit. ES kam bann daß zur Er- tnnerung an daS 25jährige Jubiläum des Deutschen RecheS in Aussicht genommene Fest zur Sprache, baß am 21. März stattfiuden soll, bem Tage, an dem vor 25 Jahren bie erste Sitzung des Reichstages beS Deutschen Reiches abgehalten wurde. Wie derPost" von gut unterrichteter Seite ver­sichert wird, ist eine Einigung über baß Programm nicht erzielt worden. Die Ansichten und Wünsche gingen sogar in Principienfragen weit auseinander.

Wie». 16. Februar. ImAmtsblatt" wird heute die Enthebung des Grafen Thun als Statthalter von Böhmen und bie Ernennung beß Grafen Caubenhoven zu.seinem Nachfolger veröffentlicht.

Triest, 16. Februar. Bisher noch unbekannte Thäter raubten bie Villa eines auf einer Weltreise befinblichen Groß Kaufmanns vollständig auß. Eine große Menge Schrnuckgegenslände, Kostbarkeiten und werthvolle Antiquitäten wurden gestohlen.

näher inneu.

Berlin, 15. Februar. Sämmtliche dem socialistischen Brauer-Verbande angehörigen Brauer im Münchener I Branhause haben bie Arbeit niedergelegt und sich mit | ihren gemaßregelten (Sollegen solidarisch erklärt. Trotz aller I Bemühungen war eine Einigung nicht zu erzielen.

Berlin, 15. Februar. Die Familie des Reichs­kanzlers Fürsten Hohenlohe ist durch daß Hin- scheiden des Obersthosmeisterß deß Kaisers von Oesterreich, deSPrinzenConftantinvonHohenloheSchillingS- fürst, jüngsten Bruders des deutschen Reichskanzler-, aber­mals in schwere Trauer versetzt worden, nachdem erst vor einigen Tagen ein Neffe beß Reichskanzlers, Prinz Egon von Ratibor, burch den Tod abberufen worden war. Fürst Hohenlohe erhielt anläßlich des Hinscheidens seines Bruders I ein herzliches Beileidstelegramm vom Kaiser Franz Joses. DaS Begräbniß deS verewigten Prinzen Constantin Hohen- lohe findet voraussichtlich am 18. d.M. statt, und zwar soll nach dem für die BeisetzungSfeier eineß Crzherzogß geltenden Cermoniell vor sich gehen.

Berlin, 15. Februar. Die Börsencommisfion deS Reichs- tageß nahm heute bei § 46 der Vorlage einen Zusatzantrag Placke mit 12 gegen 8 Stimmen an, wonach der Termin- handel in Kammzug und anderen Ganz- undHalb- fabrikaten der Textil-Jndustrie verboten wird. Die Regierungsvertreter hatten fich gegen diesen Antrag I ausgesprochen. I

Berlin, 15. Februar. Die ReichStagScommisfion für I daß Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb hat I heute die zweite Lesung beendet und baß Gesetz im Ganzen | gegen bie beiden socialdemokratischen Stimmen angenommen. I Die beiden Vertreter der Freisinnigen hatten sich vorher entfernt.

Berlin, 15. Februar. Freiherr von Hammerstein bestreitet im Gange der Untersuchung, tote ein Berichterstatter mittheilt, durchaus den ihm zur Last gelegten uurechtmäßigen Aufbrauch deß PensionßfondS der Kreuzzeitung und behauptet, daß er sich lediglich innerhalb der Grenzen seiner Befugniffe bewegt habe. Dagegen flieht er die Urkundenfälschung ohne Einschränkung zu.

Berlin, 15. Februar. In der am nächsten Montag beginnenden CommissionSberathung deß Bürger- lidjen Gesetzbuches soll zunächst darüber Entscheidung getroffen werden, welche Theile der Vorlage ohne Einzel- berathung erledigt werden können. Alß Vertreter der ver- bündeten Regierungen werden an den Verhandlungen auch die Profefforen Plank und Sohm theilnehmen.

tttfutt, 15. Februar. Der (Sonfectionsstrike ist beendet- 12»/t pCt. Lohnerhöhung ist bewilligt worden.

Stettin, 15. Februar. Eine Schneiber-Dersamm - lung, bie Vormittags stattsand, beauftragte eine Commission, in Verhandlungen mit den Geschäften zu treten. Fünfzehn kleine Firmen mit zusammen 500 Arbeitern bewilligten den Tarif- sechSunbzwanzig Engroß-Firmen mit 5500 Arbeitern haben ihn abgelehnt.

Kattowitz, 15. Februar. In bcrKönigin-Louise Grube" in Zadrze wurden heute fünf Mann verschüttet. E n Verletzter wurde gerettet. DaS Schicksal der übrigen ist ungewiß.

I erheben.

Einbruch In verflossener Nacht wurde in der Her- ! bergezur Heimath" eingedrochen und Wurst, sowie sonstige I Eßwaaren und einige Kleidungsstücke gestohlen. Der Dieb |

Abg. Spahn erklärt, der Aenßerung Liebers, daß der Minister mehr auf die Beschwerden der socialdemokratischen Redner hätte etiv geben müssen, stimmten alle Mttglieder deS EentrumS zu. Sie meinten sogar, Lieber habe noch etwas zu wohlwollend gesprochen.

Minister v. Bronsart: Dann habe ich mich geint, und indem ich baß zugebe, sehen Sie, daß ich nicht eigenfinnig bin.

Abg. Schönlank äußert sich unter sehr großer Unruhe des Hauses über den Verein christlicher junger Männer.

Abg. v. Bennigsen: Meine Freunde hoffen baldiges Zu­standekommen der Reiorm des MUitärstrasproceffeS. Dann werden viele Beschwerden aushören. Was das Duell onlangt, so macht der in vielen Kreisen herrschende Ehrbegriff dasselbe nothwendig Die Ziele der Soctaldemokratie, die Armee, diesen mächtigsten Pfetter unserer Staats- und Gesellschaftsordnung zu unterminiren, werben niemals eneicht werden. Unsere Armee und der in ihr herrschende Geist haben eine solche Anerkennung gefunden, allgemein, auch bet anderen Völkern, wie wir es untz bester nicht wünschen können. (Beifall.) Dieser Geist bei unS hat fich auch in Frankreich gezeigt. So human wie der 1870/71, ist noch nie ein Krieg geführt worden (Beifall), ein Krieg in einem fremden Lande! Unvollkommenheiten kommen beim Militär ebenso vor, wie im gewerblichen Leben, in Gestalt von Betrügereien, bei allen Parteien. Wollte man die so verallgemeinern, wie Bebel hier thut, müßte man ja also auch ßauben, unser ganzes Staatswesen sei faul. Nein, wir werden unS e Freude und den Stolz auf diese herrliche Institution, unsere Armee, nicht auStreiben lasten. (Lebhafter Beifall.)

Abg. Gras Bernstorff-Lauenburg (frc.) erinnert daran, daß Eonfistorialralh Schreiner in Königsberg wegen seines Duells heute nicht mehr Confistorialrath fei. DaS Duell halte er für ein liebel, und zwar ein nicht notbwendigeS. Der Minister möge Ehren­gerichte in der Armee einführen. . t .

Der Gebalt des Kriegsministers wird fchließlich genehmigt.

SBeiteiBeratung Montag.

Offenbach a. M., 15. Februar. Der Verein für Bogel-

________________, , . . und Geflügelzucht zu Offenbach a. M. beabsichtigt in de« und damit zugleich fünf, bisher hier noch nicht aufgeführte $Qßtn vom 11. bis 13. April dS. I. eine große Geflügel- Bauerncomüdien. Deneifrigen Hörern des vorigen Jahres wird unb Bogel-AuSstellung zu veranstalten und zwar für also trotzdem etwas Neues geboten und Diejenigen, welche diese Grohherzogthum Hessen mit Anschluß der Regierungs- Vorstellungen noch nicht gesehen haben, sollen doch nicht ver- bezirke Wiesbaden und Staffel. Seine König!. Hoheit der säumen, diesmal die Gelegenheit zu benutzen. Schon jetzt Großherzog von Hessen haben baß Protektorat und liegt bei Herrn Challier die Liste zu Vormerkungen für Hr Kretsrath und LandtagSabgeordneter HaaS in Offen- alle fünf Veranstaltungen auf und wir zweifeln nicht, daß daß Ehrenpräsidium über diese Ausstellung übernommen- sich dieselbe bald füllen wird. Geradezu beispiellose Erfolge außerdem haben Se. Kgl. Hoheit einen Ehrenpreis aller­hat das berühmte Ensemble im verfloffenen Winter in gnädigst zu stiften geruht. Außer den Geldpreisen werden Amerika erzielt, in manchen Städten mußten die Gastspiele I wiederum eine große Anzahl Ehrenpreise zur Verfügung stehen, auf dringenden Wunsch verlängert werden. Einer der Programme nebst Klaffenaufstellung und Anmeldebvgen werden ersten Besuche in Deutschland nach der Rückkehr gilt unß I |n CQ# 3 Wochen außgegeben und find vom Vorstände beß Gießenern, denn erst am 11. Januar diese- Jahres schlossen | genannten Vereins zu beziehen.

sie mit der letzten Gastspielvorst »'llung in PittSburg. I---------------- --------, rf

** Schwindler. Ein unbekannter Schwindler in der Airchliche Anzeigen-er evang.Gemeinde,

elften Hälfte der zwanziger Jahre hat eme hiesige Buch- I Montag, den 17. Februar, Abends 8 Uhr, ©IbclflonX i» bandluna dadurch beschwindelt, daß er ihm anvertraute Confirmandensaal der JohanneSkirche: 1. Brief an die Corinther, leere Bestellkarten für Abonnentensammlung fälschlich mit Lap. 10. Pfarrer Dingelde,

Unterschriften von Abonnenten versah, die in Wirklichkeit gar - = * HauSsra« weiß, welch verdrießliche Sache in der Ueber-

nicht abonnirt hatten. Bei Ablieferung der Karten ließ er aangSzen vom H-rdst zum Winter und von diesem zum Frühjahr daß sich von dem Buchhändler eine Provision auSzahlen. Sofort $eijen von Wohnräumen zu fein pflegt. Meist sind rafdj unb nur wurde« W SehnWtnt zri«.- für tur.rj.ü «W

i er lt.Darmst. Ztg." eine Anzahl fast gleiche Bestellzettel von I nad) ^niger Zeit wahrnehmbar unb wird dann, wett fast der Firma Gliot in Höchst a. M. vor. Daß hiefige nld)tguitrbar, leicht lästig. Wer einen guten ^aSheizom

Voltteiamt bat hinter bem Flüchtigen Steckbrief erlassen. besitzt, will bmfdben daher, schon t^r unschätzbaren Anmhmlichrettm

" m«rnunfl. Auch in bleiern J°h« w°ll-n wir nicht ein M« .'JfX if

unterlaffen, darauf aufmerksam zu machen, daß daß Werfen l g|Tma I G. Houben Sohn Carl tn Aachen.Houbent von Erbsen re. am Fastnacht-rage alß grober Unfug Original Gatzheizöfen" genießen Weltruf unb werden mit Recht vo» betrachtet wird unb bie Schutzmannschaft angewiesen ist, Publikum vorzugsweise verlangt, weil erwiesen«matzen unnachstchtlich Strafanzeigen gegen berartige Unfugtreiber zu anderes glelchwerthiges^fabrikat gibt.--

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1807