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53tn 15. Mai. Kail Friedrich Srmmler, Rentner, ein Wittwer, -MAre alt, starb den 13 Mai.
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Den 18. Mat. Eltte Stock, geb Weller, Ehefrau des Bremser» chi«eS Stock, alt 32 Jahre, starb den 11. Mat.
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Den 10 Mai Christian Mannberger, Weihbinder und Lackirer, 6 $5* des verstorbenen Wethbtnders und LackirerS Joseph Manv- b hin, 24 Jahre alt, starb den 7. Mai.
Den 11. Mat. Rosalie Rabenau, geb. Borck, Wtttwe des 4 «n-SrathS Georg Rabenau, 81 Jahre alt, starb den 8 Mat zu S fli en
Denselben. Georg Gräf, städtischer Vorarbeiter, 66 Jahre alt, st tut dm V. Mat.
Den 12. Mat. Gustav Adolf Felchner, Grohherzoglicher Mufik- biftdor. 63 Jahre alt, starh den 10. Ma«.
Gottesdienst in der Synagoge
Montag den 18. und Dienstag den 19 Mai. Wocheufest»
1 lag: Vorabend 7* Ubr, Morgans 8 Uhr.
1 te Sonflrnaatton findet nach Beendigung de» Morgeu« GMtßdie«»«» statt.
Nachmittags 4 Uhr, Abends 9 Uhr.
2. Tag: Morgens 8 Uhr, Nachmtttags 4 Uhr, FesteSausgang 9'i lik
SIMM
NorausfLi .ste lkSitteruvO i
Neuer Eintritt von schlechtem, regnerischem Wetter.
Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessm am 16. Mai, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Master 12',, Lust 8'/»°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Witterungsbericht vom 15* Mai.
Die Depression im Norden Skandinaviens ist unter merklicher Zunahme ihrer Tiefe bis zum finnischen Meerbusen gerückt und hat ihren Wirkungskreis von dort in westlicher und südlicher Richtung sehr bedeutend erweitert, dadurch wurde bereits wieder die ganze Osthälsle Europas in ihren Bereich zurückgezogen und scheint der niedere Druck noch weiter an Etnfiuh zu gewinnen. Im Süden hat zwar der Luftdruck gegen gestern etwa« zugenommen, doch ist ein flaches Minimum auch beute noch über dem westlichen Mittelmeer- Becken vorhanden. Bet dieser Lage dürste wahrscheinlich wieder eine Verschlimmerung deS Wetters eintreten.
Mottenschäden gab es früher,
heute hört man davon nichts mehr, wenigstens nicht von solchen Hausfrauen, die die Vrotteu-BeetUguug» Essenz von Herrn J. Wiekereheimer, Präparator ver Kgl. Umvcrfiläl zu Berlin, in Anwendung dringen. Bet überaus rtniachem und sparsamem Gebrauch ist dieselbe biUlaer wte andere Mottenmtttel und übernimmt Herr J. Wickersheimer bet richtige- Anwendung die Garantie für de« Erfolg. Gen-ral-Vernied: J. >. Schwarz- loee Söhne, Kgl. Hofl Berlin 8 W.. Markgrafenstratza 29. Ja Fl. ä 50 Ptg. und 1 Mk , '/r Liter 2.75 Mk., 7i littet 5 Mk.
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stietzm, 16. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigev ®Bdcran«rft kostete: Butter pr. Lid X 0,90—1.10, Hühnereier Wir:.6t. D A, 2 St. 9—tl H, Enteneier 6 4^. 2 St 0 4H, Gänse» efer pr.o6l 14—00 4, Käse pr. Dl. 5—11 4^, Käsematte pr. St. 3 4f, Winiser pr. Liker 17 H. Linsen p,. Liter öü Tauben pr. Paar
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Serchenhain, 12. Mai. Der für heute hier geplante T’iltfmurft wurde noch kurz vorher durch Verfügung Großherzog- !i «401 Ministeriums befl < :mern und der Justiz genehmigt und zwar äutIü Dieb auS unversruchten Orten der Kreise Gießen, Alsfeld, ,5inkbbsig, Büdingen, Lauterbach und Schotten. Infolge d-sten :t die Landwinde aus den Orten des angrenzenden Kreises EMHausen den Markt mit Schweinen nicht befahren, wodurch der
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E. Dort,
Markt nicht überfahren wurde. An Schweinen waren etwa 800 Stück, meistens ^r ühjahrSferkel, vorhanden, wovon daS Paar 6 bis 8 Wochen alte mit 28 bis 35 Mk. verkauft wurde, 10 bis 12 Wochen alte Ferkel kosteten 45 bis 60 Mk. daS Paar. Von ersteren wurde fast Alle«, von letzteren weniger verkauft. Zuchtichwetne kosteten daS Stück 50 bis 65 Mk. Der Handel hierin ging fehr gut und wurde Alles verkauft. Fette Schweine waren nicht aufgetrieben^ — In Rindvieh war der Markt schlecht befahren, eS waren nur 50 Stück da, meistens Milchkühe, welche olle verkauft wurden, das Stück zu 250 btS 300 Mk Gitte Fabrkübe wurden verkauft daS Stück mit 200 bis 250 Mk. Trächtige Kühe und Rinder kostetm durchschnittlich 200 bis 250 Mk. und wurde fast Alles verkauft. In Jungvieh war der Handel sehr flau. Kälber, 6 Monate alt, kosteten daS Stück 60 btS 70 Mk., eS wurde wenig davon verkauft. Saugkälber, 3 bis 4 Wochm alt, waren sehr billig, eS kost te das Stück 20 bis 30 Mk. Fettes Vieh war nicht da. Ter nächste Mark findet Dienstag ben 2. Juni und Mittwoch den 3 Juni statt.
- Leb-nsverftchervngs.Gesellschaft jn Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 (alte Leipziger). Es sind vom 1. Januar btS Ende April 1896 2277 Versicherungen über 16788250 Mk. beantragt worden, 868 750 Mk. mehr als im gleichen Zetttaume deS Vorjahres. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 292 Mitglieder, die mit 1 910 000 Mk. versichert waren. Der Versicherungsbestand stellte sich Ende April 1896 auf 65 300 Personen mit 469 Millionen Mark Versicherungssumme, das Vermögen auf 139 Millionen Mark. Für fällig gewordene VerficherungS- summen find btS jetzt ausgezahlt 93 Millionen Mark, als Dividenden an die Versicherten gewährt 46 Millionen Mark; Dividendenreserven in Höhe von 23 Millionen Mack liegen zur wetteren Vertheilung an die Vcrficherten bereit. Bei der alten Leipziger Gesell- schast, die eine reine Gegenseitigkcitsanftalt ist, fließen alle Ueberschüffe den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als fünf Jahre bestehenden Versicherungen im laufendm Jahre 42pCt. der ordentlichen Jahresprämie und bei abgekürzten Versicherungen außerdem !Vip(5t der Summe der gezahlten Zusatzprämien.
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