Ausgabe 
15.12.1896 Drittes Blatt
 
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* Der Kampf um die Reklame. Der Kaufman Aron- stein in Frankfurt a. M. hatte eine Anzeige erlassen, die ankündigte, daß er einen Ladeuwechsel und Totalausverkauf beabsichtige. Einstweilen verkaufe erschon jetzt nachstehende Artikel zu den angegebenen Preisen". Der Detailltsten Ver­ein erblickte darin eine Verletzung de- Gesetze- wider den unlauteren Wettbewerb und beantragte bei Gericht ein Verbot de- ferneren Erscheinen- der Aronstein'schen Anzeige. Die Verhandlung endigte mit der Abweisung der Klage und der Berurtheilung deS Verein- in die Kosten.

Schwelm, 11. December. Der Bauunternehmer Löcherbach ist nach Begchung von Wechselfälschungen im Betrage von 120,000 Mk. flüchtig geworden.

* Düffeldorf, 9. December. Die Herrlichkeiten de- be­kannten Dr. Volbeding haben nun ein Ende genommen. Möbel, Bilder, PtantnoS u. s. w. find auf Veranlassung der Mutter deffelben versteigert worden, wobei eS an schlechten Witzen nicht gefehlt haben soll. Thatsache ist ferner, daß Dr. Volbeding die gewöhnliche Gefängnthkost genießt, trotzdem er noch al- Untersuchung-gefangener gehalten wird. Der Grund dieser Genügsamkeit ist der, daß sür Volbeding- Selbstbeköstigung bisher kein Geld eingezahlt worden ist- die 200,000 Mk. Caution hält vorläufig der SteuerfiökuS sest und Volbeding- Mutter ist anscheinend nicht gewillt, für ihren Sohn zu sorgen.

* Prag, 11. December. Gestern Nachmittag wurden in dem eine halbe Stunde entfernten Tweschttz vier Kinder einer dortigen Maurer-frau, im Alter von drei bis vierzehn Jahren, welche mit der Mutter und einem fünften Kinde in derselben Stube schliefen, unter VergiftungS-Symsp- tomen tobt aufgefunden. Die Mutter wurde unter dem Verdacht, ihre Kinder vergiftet zu haben, in Haft genommen.

Literatur und ZCanft

Weihnachten für unsere Blinde«! Wenn die Liebe sich rüstet, den Bedürftigen den Weihnachtstisch zu decken, vergißt sie auch unserer armen Blinden nicht. Der beste Liebesdienst, der im Laufe deS Jahres ihnen erwiesen werden kann, ist, ihnen Arbeit zu beschaffen. Zu Weihnachten aber sind unsere Blinden, soweit sie des Lesens der mit den Fingern zu fühlenden Blindenvunktschrtst kundig find, am dankbarsten für ein gutes Buch In Punktschrift. Sicherlich erweisen wir allen Freunden unserer Blinden, die diesen eine bleibende Weihnachtssreude bereiten möchten, einen Dienst, indem wir sie auf die vorzüglichen, sehr billigen (33l/a % unter dem Her­stellungspreise), von dem Verein zur Beschaffung von Hochdruck­schriften für Blinde lLeipzig) hergestellten Blindenbücher aufmerksam machen. ES find bisher erschienen: Fries,Büchlein von der Geduld der Kinder Gottes" (geb. Mk. 2.40). Körner,Leyer und Schwert" geh. Mk. 1).Pharus am Meere des Lebens" (2 Bde., geb. je Mk. 2.50 oder 4 Hefte je Mk. 1.25). - Schiller, Jungsrau von Orleans" (2 Bde., geb. zuf. Mk. 5).Declama- torium" (Bd. 1, geb. Mk. 3.50). SämmHiche Striften find zu be­ziehen durch Georg Wigand, Leipzig, Seeburgstraße 44. Möchte« diese Bücher zum Segen unserer Blinden, als Licht und Trost für einsame Stunden, als gute unterhaltende und belehrende Freunde wette Verbreitung finden.

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Ur. 295 Drittes Blatt. Dienstag den 15. December

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1896

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Deutschlands nnd Japans Handels­beziehungen.

(Nachdruck oybotm.)

Der von der Krefelder Handelskammer im vorigen Jahre angeregte Plan der Entsendung einer kaufmännischen Expedition nach China und Japan zur Erforschung der dortigen Ein- und Ausfuhrverhältnisse wird demnächst zur Ausführung gelangen, nachdem die für diese- wichtige Unter- nehmen erforderlichen Geldmittel vom Reich, von verschiedenen Einzelregieruagen und von mehreren deutschen Handels- und Gewerbekammern zugesagt worden find. Seitens einiger Handelskammern, die hieran hervorragend betheiligt find, werden besondere Vertreter zur Wahrnehmung der Inter- effen ihres Bezirks mitgeschickt werden. Die französischen Handelskrise haben mit der Entsendung einer derartigen Expedition kaufmännischer Sachverständiger nach Ostasien die besten Erfolge erzielt und ihre Handelsbeziehungen zu Oftafien dadurch bedeutend gefördert. Für Deutschland wird namentlich die nähere Prüfung der japanischen Absatzver- hältmsse von Wichtigkeit fein, da diesen gegenüber diesseits starke, durch einseitige Berichte genährte Vorurtheile be­stehen. Obwohl eS richtig ist, daß die japanische Industrie in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und theil- weise den ausländischen Wettbewerb siegreich zurückgedrängt hat, so find doch gerade durch deS Aufkommen japanischer Industriezweige wiederum neue Absatzgebiete sür den deutschen Handel und die deutsche Industrie erschloffeu worden. Ob­gleich die Japaner viel Eisenbahnmatertal schon selbst an- fertigen, nimmt die Einfuhr dieser Artikel zu. Wagen, Lokomotiven, Schienen, Brücken und Brückeutheile werden nach wie vor auS Großbritannien, Deutschland und Belgien eingeführt. Die Beleuchtungsanlagen, die ohne fremde Hilfe eingeführt worden find, hatten unbefriedigende Ergebuiffe. Jnfolgedeffen werden diese Anlagen wieder aus den Ver­einigten Staaten und Deutschland bezogen. Die Drähte für die Telephonanlagen kommen aus Deutschland. Eisenplatten, Stahl, Stahldraht, Nägel, Gelbmetall, Zinnplatteu, Eiseu- draht und eiserne Nägel zeigen eine vermehrte Einfuhrziffer. Arzneien, Chemikalien und Farben führen Großbritannien And Deutschland in stattlichen Mengen ein. Bemerkenswert ist auch eine sehr bedeutende Einfuhr von Alcohol auS Deutschland, während die Einfuhr deS deutschen Bieres in- folge der Zunahme japanischer Brauereien allerdings stark jzurückgegangen ist. Jedenfalls ergibt fich hieraus, daß die Leutschen Handelsbeziehungen zu Japan noch immer sehr be- öeutend find,- aber ob das so bleiben wird, ist eine andere Frage.

Während man von Deutschland auS die oben erwähnte Expedition erst unternehmen will, bereist gegenwärtig im Auftrage der japanischen Regierung ein höherer Beamter der­selben Europa, spectell Deutschland, zu dem Zwecke, die Ver- hältniffe der einzelnen Ein- und Ausfuhrbeziehungen mit Japan kennen zu lernen. Auf die Frage eines Interviewers hat derselbe mitgetheilt, daß Japan gedenke, in erster Linie Seidenwaaren, Flachsarbeiten, japanisches Papier, Teppiche, geflochtene Matten, Holz» und Bambusarbeiteu in Deutsch- Hand emzuführen, und Eisen, besonders Maschinen, aus Deutsch- Hand zu beziehen. Hervorragend große Verwendung dürften Mr Japan electrische Maschinen finden. Japan gedenke eine directe Schifffahrtslinie nach Deutschland einzurtchten.

Wenn Japan die oben erwähnten Erzeugnisse in Deutsch­land einführen wird, dürfte es gar nicht lange dauern und die heimische Industrie ist auf diesen Gebieten aus dem Felde geschlagen. Das hat seinen Grund darin, daß die Roh- rnaterialien in Japan billiger als bei uns find und daß zahl­reiche, billige und geschickte Arbeitskräfte dort vorhanden sind.

ES ist noch gar nicht so lange her, daß Japan den Anfang damit machte, über San Francisco nach den west­lichen Staaten Nordamerika- Seidenwaaren, Papier, Matten wnd Fahrräder zu exportiren. Und heute find die Klagen amerikanischer Fabrikanten schon allgemein, daß die erwähn­ten japanischen Maaren den westlichen Markt fast vollständig erobert haben, und zwar au- dem Grunde, weil fie gut, biillig, geschmackvoll und leicht gearbeitet find.

Selbst wenn Japan von Deutschland die verschiedensten Arten von Maschinen bezieht, so ist das doch nur ein Danäergeschenk für die deutschen Industriellen- denn bet der bim Japanesen eigenen Findigkeit, Pfisfizkeit und Geschickltch' Mt dauert es gar nicht lange, und fie bauen die von uns bezogenen Maschinen selber. Aber dabet werden sie dann «licht stehen bleiben, sondern sie werden uns durch den Ver- hnteb dieser nachgebauten Maschinen schwer schädigen.

Man unterschätze die Japanesen ja durchaus nicht- in ihnen entstehen den Deutschen wie anderen Jndustrievölkern die größten uud gefährlichsten Concurrenten der Zukunft.

C. A. F.

Deutscher Reichstag.

145. Plenarsitzung. Samstag den 12. December 1896.

Am Bundesrathstische: Staatssecretäre v. Bötticher und v. Stephan.

Etngegangen: Gesetzentwurf über ZwangSoerwaltung und Zwangsversteigerung.

DaS HauS fetzte die erste Berathung der Postdampfer- Vorlage fort.

Abg. Ehni (südd. Vp.): Die bisherige Suboentionirung habe sich alS ein Mißerfolg herauSgestellt. Das Hauplerforderniß des Erfolges fehlte: DaS nöthige Maß der Schnelligkeit der Postdampfer. Die französtfchen Linien führen schneller. Der Aniheil Deutschlands an der Güterbewegung EhtnaS sei überdies sehr klein. Die Hebung desselben sei keineswegs vorzugsweise den Bemühungen des Lloyd zu danken. Hamburger Gesellschaften hätten mindestens ein ebenso großes Verdienst daran. 1895 seien in Hamburg 11 Schiffe in Dienst für Ostasien. Australien und Japan gewesen, jetzt 28 Schiffe. Die vierzehntägige Verbindung möge ja wünschenSwerlh sein, aber fie sei kein dringendes Bedürfniß, und da könnte man fie nur be­willigen, wenn fie kein Geld kostete.

Staatssecretär v. Stephan: Der Vorredner hat Recht, wenn er das Hauptgewicht auf die Schnelligkeit legte. Aber dann müßte er doch gerade für die Vorlage eintreten, die der Vorlage ja doch eine vermehrte Schnelligkeit stipulirt. Wenn der Vorredner meint, die Hebung des ostafischen Verkehrs sei nicht ausschließliches Verdienst des Lloyd, so rennt er offene Thüren ein. Der Handel frage nicht nur nach der Geschwindigkeit, sondern auch nach der Sicherheit und diese ist gerade bei den von unseren Schiffen eingeschlagenen Routen besonders groß.

Abg. Dr. Förster (Ref.-P.) kann die Einfuhr australischer Wolle oder anderer landwirthschaftlicher Erzeugnisse nicht als Einwand gegen die Vorlage gelten lassen. Der Schutz der Laudwirthschaft liege auf anderem Gebiete, so nehme er nicht Anstand, fich für einen Wollzoll auszusprechen. Dem Bedenken wegen der Vernachlässigung Hamburgs sei vielleicht durch frachtfreie Zufuhr von Gütern auS Hamburg nach Bremen zu begegnen. Das Reich habe natürlich auch die Pflicht darauf zu sehen, daß auf den suboentionirten Dampfern die Lage der Mannschaften eine angemessene sei und daß auch nicht die Offiziere überlastet würden, wie das namentlich während deS Aufenthalts der Schiffe in den Häfen der Fall sei. Es sei nicht ausgeschlossen, daß auch bei dem Unglück desSalier" etwa Ueber- anstrengung der Offiziere mitgespielt habe. Wenn die Socialdemo- kraten den gelben Mann bekämpften, so bekämpfe seine Partei einen gewissen schwarzen Mann, weil sie jeden unehrlichen Wettbewerb bekämpfe. Was den Hamburger Strike anlange, so scheine In den von Herrn v. Bötticher angegebenen Lohnlisten verschwiegen zu sein, daß die Schauerleute in eiligen Fällen Ersatzleute zu stellen und diese selber zu entlohnen hätten.

Staatssecretär v. Stephan: Dem Wunsche des Vorredners betr. die Frachtzufuhren von Hamburg nach Bremen werde schon seit 12 Jahren, nämltch seit dem Vertrage von 1885, entsprochen.

Abg. Dr. Bar th (fr. Vp) wünscht hinsichtlich des Hamburger Strikes schiedsrichterliche Einigung, selbst dann, wenn die eine Partei Aussicht hat, die andere unter ihre Botmäßigkeit zu zwingen. In Hamburg hätten sich ja auch eine Reihe hervorragender Männer zur schiedsrichterlichen Austragung deß Strikes erboten und er begreife nicht, weshalb die Arbeitgeber dieses Anerbieten ablehnten. Im Uebrigen glaube er, es gebe in ganz Deutschland kein Gewerbe, die nothletdenden Grundbesitzer nicht ausgeschlossen, bei welchen fich das angelegte Capital so schlecht verzinst, wie gerade bei der Rhederei. Er glaube, es kommen da nicht 3% heraus. (Lachen bet den Soctaldemokraten). Redner weist den Vorwurf zurück, daß die eng­lischen Rheder den Streit angestachelt hät'.en. Was müßten die englischen Rheder für Esel sein, die das thäten! Denn es verstehe sich ja von selbst, daß die Lohnbewegung, wenn sie Erfolg in Ham­burg hat, auch auf die englische Rhederei zurückwirke. Wir sollten überhaupt nicht so gegen England Hetzen, wir hätten in der Welt nicht gar so viel Sympathien und deshalb alle Ursache, mit England gut Freund zu sein. Die Soctaldemokraten hätten thre Stellung gründlich geändert, indem sie 1885 für die Subvention stimmten und fich jetzt ablehnend verhielten. Er selbst mache seine Entschließ­ung von den Aufschlüssen in der Commission abhängig. Redner bestreitet noch, daß die Verwendung analogischer Arbeiter als Heizer und Trimmer die Löhne der deutschen Arbeiter herabdrücke. Wer so wie er den mühseligen Dienst der Heizer kenne, dem sei es ganz recht, wenn zu solchem Dienst gelbe Leute herangezogen würden.

Abg. Molkenbuhr (Soc.): Seine Freunde hätten 1885 die Folgen der Subvention nicht oorhersehen können. Die Subvention führe jedenfalls eine ganz ungesunde Concurrenz ein, Frachtdrückerei und Lohndrückerei. Und auch nur Zwecks Lohndrückeret sei der gelbe Arbeiter herangezogen worden. Seit 1887 feien die Löhne für Matrosen von 70 auf 50, für Heizer von 85 auf 60 Mk. zu­rückgegangen. Und da in letzter Zett die Frachtsätze wieder gestiegen seien, könnten die Arbeiter sehr wohl verlangen, daß man ihnen die früheren höheren Löhne wiedergebe. Bet dem vom Staats- secretär von Bötticher vorgesührten Lohn-Matadoren mit 2 bis 3000 Mk. handle es sich um ganz besonders kräftige Leute, die dreifach so viel als andere leisteten und dann natürlich auch drei­mal so viel Lohn bekämen. Ferner bestehe gerade bet der von dem Staatssecretär erwähnten amerikanischen Linie das System der Ersatzleute, deren Bezüge mit auf das Conto deS eigentltchen an­gestellten Arbeiters kämen. Die Arbeiter müßten doch auch geradezu dumm sein, wenn fie 8 Mark und mehr erhielten und dann um 5 Mark strikten. Die SubventtonSerhöhung müsse es jeden­falls den anderer Linien noch mehr erschweren und fie noch ab­geneigter machen, den berechtigten Forderungen der Arbeiter statt­zugeben.

Staatssecretär v. Bötticher bestreitet zunächst, daß der Lloyd auf die Frachten drücken geholfen habe, er habe sich dem sogar wider­setzt. Auch habe der Lloyd die Löhne nur insoweit herabgesetzt, wo eS der Natur der Sache nach geboten war (Lachen links). Ja, ver- langen Sie denn, daß mehr gezahlt wird? (Ruf SingerS: Sind denn die Gehälter der Dtrectoren herabgesetzt?) DaS weiß ich nicht (Gelächter links), ich werde mich aber erkundigen. Eine mir vorliegende Liste von der Firma Heidtmann zeigt Löhne von 1911 biS 2341 Mk. Ich glaube nicht, daß die Lohne früher höher ge­wesen find. Die Firma sagt ausdrücklich: Die betr. Löhne, die noch dazu bei nur 42 Stunden Arbeitszeit in der Woche, seien von den betr. Arbeitern selbst verdient. Damit erledigt fich die Frage der Ersatzleute. Bet derselben Firma ist jeder Arbeiter mit über 700 Mk. in der Sparkasse der Firma. Die Rheder haben überdies ihren guten Willen bekundet durch sofortige theilweise Bewilligung der Arbeiterforderungen, und wenn fie dann auf daS Schiedsgericht nicht eingegangen find, so erklärt sich das durch die Form der An­griffe der Arbeiterpresse, die von brutal und von Geldsack und Protzen gesprochen habe. Die Arbeiter möchten fich frei machen von Einflüssen, welche gegen ihr eigenes Interesse seien. Sobald die Arbeit ausgenommen werde, so würden diese Zusicherung habe er auS Rhederkreisen die Rheder mit fich reden lassen.

Abg. v. Stumm (R.-P.) äußert sich in demselben Sinne, wie der Staatssecretär über den Strike, indem er die hetzerische, pöbel­hafte KampfeSwetfe der Socialdemokratie oerurtheilt und die An­griffe HüpedenS scharf zurückwetst. Wenn Abg. Hüpeden gestern gesagt habe, die Soctaldemokratie sei nicht vom Himmel gefallen, so sei daS richtig, fie sei aus der Hölle gekommen. (Große Heiterkeit.) Abg. Jebsen (nl.): Die Frachten seien zwar etwas gestiegen, aber doch nur so, daß jetzt die Rheder wieder auf ihre Betriebskosten kämen.

Abgg. v. Legten und o. Elm reilfertigen die StrikeS. Die Vorlage wird an die Budgetcommisfion verwiesen. Montag 1 Uhr: Dritte Berathung der Justiznovelle. (Schluß 6 Uhr 20 Min.)