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14.7.1896 Erstes Blatt
 
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diese- ergötzlichen Nachtbildes.

* Eine unerhörte Rohheit wurde am letzten Sonntag I gegen eine Anzahl Radfahrer begangen. Eine Gesellschaft Damen und Herren von Frankfurt, Offenbach und Hanau, I denen sich noch einige Herren aus Gelnhausen anschloffen, fuhren, demHan. Anz." zufolge, nach Orb. Auf der Rück­fahrt über Wächtersbach nach Gelnhausen erreichten die Rad. fahrer ein vor ihnen herfahrende- Fuhrwerk, auf welchem vom Kriegerfest in Wächtersbach kommende Einwohner von Lieblos sahen. Die wiederholten Glockensignale der Rad- fahrer, etwas Platz zum Vorbeifahren zu machen, erwiderten die Wageninsasien mit einem infernalischen Geheul und ließen den Wagen in Schlangenlinien die ganze Brette der Straße etnnehmen, wogegen selbst die besten Worte, behufs Freigabe, resultatlos blieben. Um nun einen unausbleiblichen Conflict wegen der Anwesenheit von Damen zu vermeiden, wurde beschloffen, zurückzubleiben und ganz langsam zu fahren. Nun hielt da- erst im scharfen Trab befindliche Fuhrwerk I auch ein. Drei Fahrer versuchten nun vorzufahren, aber im selben Moment riß der Führer unter lautem Halloh dieser tapferen Landleute das Pferd nach der Seite der Radfahrer, wodurch zwei Mann stürzten und der dritte nur vom Neber- fahren sich dadurch rettete, daß er sich schwebend an da» Kummet de» Pferdes hängte. Diesen Augenblick benutzten nun zwei Herren, vor dieses mörderische Fuhrwerk zu kommen, um im schärfsten Tempo nach Gelnhausen vorzufahren und dort die Gendarmerie zu holen, was auch zum Glück rasche- strnS gelang, da unmittelbar darauf der Wagen durchkam.

i Bei Anblick deS Gendarmen versuchte nun der Wagensührer durchzufahren, waS aber verhindert wurde, und konnten hier folgende Namen der Wageninsasien festgeftellr werden: Ehr. I Fischer, W. Lerch, Adam Koch, sämmtlich von Lieblos, sowie Louis Schambert von Nteder-GrÜndau. Strafantrag wegen. Bedrohung, Sachbesu,ädigung und vorsätzlicher Körperverletzung

er»0@ummi6oote, die nach Art der pneumatischen Fahrrad- reifen aufgebläht werden können, find neuerdings in den Handel gekommen. Diese Boote find, wie derRadf. Humor mittheilt, hauptsächlich für Sportzwecke, in erster Linie für den Fischfang und die Jagd auf Wasiervögel bestimmt. Die I Construction und Handhabung der Boote ist sehr einfach I und ihre Kosten verhältnißmäßig gering. DaS Boot, welches, I wie erwähnt, au» Gummi besteht, hat ovale Form und ent­halt vier kreisförmige Luftkammern, die je mit einem Ventil I zum Aufblasen versehen find, waS in einigen Minuten ge- I schehen kann. Die Einrichtung ist derart, daß, wenn bei- spielSweise drei dieser Luftkammern durchlöchert würden, die I vierte noch auSreicht, um einen Mann über Wasier zu halten.

Die Vorwärtsbewegung der Boote erfolgt durch flosien- ähnliche Schaufeln, die fich bei Vorwärtsbewegung de» Fuße» I schließen und bei Rückwärtsbewegung desselben öffnen. An I der Rückseite ist ein Ruder angebracht, welches nach Belieben

Biebrich, 10. Juli. Wir brachten kürzlich eine Mit- theilung über einen Brand der Turnhalle ber Unter» I offizterschule. Diese Meldung wird unS dahin berichtigt, daß nicht die Turnhalle mit den Geräthen, sondern ein alter baufälliger Schuppen, welcher zeitweise zur Aufbewahrung von Scheiben diente, abgebrannt ist. Die Mannschaften der I Unterosfizierschule löschten diesen Brand unter Mithilfe einer Spritze der Arbeiterschaft der benachbarten Kalle'schen Fabrik tu allerkürzester Zeit.

Ms. Bebra, 10. Juli. Auf der Bahnstrecke Frank- furt-Bebra-Göttingeu wurde in der Nähe des Dorfes Rautenhausen eine Kinde»! eiche aus einem Fenster deS Berliner MittagSschnellzugeS geworfen. Die Leiche war in Packpapier und Leinwand eingewickelt. Anscheinend handelt eS fich hier um einen KindeSmord.

Wien, 10. Juli. Heute Nachmittag bestieg der 21jährige Sohn deS Schuhmachers Leist den StefauSthurw, stürzte fich tu der Abficht, einen Selbstmord zu begehen, von einer Höhe von 70 Meter hinab und blieb stark verstümmelt tobt auf dem Dache der Katharinencapelle liegen. Dieses ' Ereigniß rief natürlich ein nachhaltiges Aufsehen hervor.

Ein sensationelle» Nachtbild meldet dieOffenbacher Zeitung" : Die Schleier der Nacht begannen sich langsam zu heben und das Licht deS beginnenden Morgens drang bereit» durch die Fugen der herntedergelasienen Jaloufien, als ein Angstruf mich jäh au» dem Schlafe weckte und ich entsetzt au» den weichen Kiffen fuhr.ES ist Jemand im Zimmer, hörst Du, wie das Papier knistert?" kam eS zag­haft von den Lippen der holden Ehehälfte. Und wirklich, es raschelte, als wenn Jemand unter Papieren suchte. ES knistert unheimlich weiter- ich verlasse die Ruhestätte, um die Wohnung zu durchsuchen, und begebe mich an daS im Nebenzimmer geöffnete Fenster, welches auf den mit Bäumen I bepflanzten öffentlichen Platz führt. Ich spähe hinüber und sehe, wie ein Lichtschein fich schlangenförmig um die Bäume weiterbewegt, dabei immer noch daS vorhin bezeichnete un­heimliche Knistern und Rascheln verursachend. Plötzlich macht eSRatsch!", daS Licht neigt sich und eine schwarze Masie hebt fich schwer vom Boden ich blicke hinüber und deS RäthselS Lösung ist bald gefunden: Ein Radfahrer benutzt die Stille der Nacht, um auf dem .....Platze ungestört

I fein Stahlroß zu tummeln und fich in der Radfahrkunft zu vervollkommnen. Ein homerische» Lachen war der Widerhall

lang ersehnte Regen war in einzelnen Gemarkungen mehr wie ausgiebig, tn anderen dagegen nur mäßig.

Mainz, 12. Juli. Mit der am 1. April stattfiadeoden Umformung der vierten Bataillone tritt eine kleine Ver­mehrung der hiesigen Garnison ein. Don den gegenwärtig in Hanau garnisonirenden Truppen wird nämlich daS dritte Bataillon noch hierher kommen.

An» Rheinhessen. 12. Juli. Gelegentlich der Herbst- Manöver der 25. Division finden am 13. und 20. September in Sprendlingen große OffizierSrenven statt.

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b) Touren nach dem Vogelsberg:

Tour 3: GießenHungenLaubach zurück Mücke- Gießen ober umgekehrt. 4 Tage gültig. 2. 61- 2.50 Mk., 3. El. 1.90 Mk.

Tsnr 4: GießenHungenLaubach zurück Grünberg Gießen ober umgekehrt. 4 Tage gültig. 2. El. 2.30 Mk., 3. El. 1.70 Mk.

Tour 5: GießenHungenLaubach zurück Schotten NibdaGießen oder umgekehrt. 4 Tage, gültig- 3. El. 2.50 Mk.

| Tont 7: GießenMücke zurück Schotten - Nidda- Gießen oder umgekehrt. 4 Tage gültig. 3. El. 2.40 Mk.

Tour 8: GießenMücke zurück GedernStockheim- Gießen oder umgekehrt. 4 Tage gültig. 3. El.

Rundreise Rhein : GießenWetzlarNiederlahusteiu- RüdesheimWiesbadenFranksurtGießen oder umgekehrt. 10 Tage gültig. 1. El. 20.60 Mk., 2. El. 15.50 Mk., 3. El. 10.30 Mk.

Tovr HB: GießenWetzlar LimburgDiez Langenschwalbach WiesbadenFranksurt Hptbhf.

Gießen oder umgekehrt. 3 Tage gültig. 2. 6L 10.30 Mk., 3. El. 6.90 Mk.

Rundreise Gießen-WetzlarBetzdorf-KölnCob- lenzGießen oder umgekehrt. 10 Tage gültig.

1. El. 24.80 Mk., 2. El. 18.70 Mk., 3. El.

12.50 Mk.

Rundreise Hessen: GießenFrankfurt a. M.Main- - kur ober Offenbach Hanau Fulda Bebra- CasselGießen oder umgekehrt. 14 Tage gültig.

1. Cl. 27.60 Mk., 2. El. 20.70 Mk., 3. El.

Ott»baustatuts sollen zwar keine F°chwerkbauten mehr ge stattet werden, doch kann in einzelnen Fällen auch hier eine Ausnahme eintreten. Und daß diese Ausnahmen dem Ge- sammt ein druck unserer Stadt keine Blöße geben, dafür geben btt in neuester Zeit auSgesÜhrteu Fachwerkbanten daS sprechendste Zeugniß. Wir erinnern nur an den Neubau deS Herrn Hofmetzgermeister» Möhl in die Bahnhofstraße. Bielen will allerdings die Farbe des geblichen Eichenholzes in Verbindung mit der gelben Farbe der Blendsteine nicht recht gefallen und hört man häufig die Ansicht, daß diele Farbenzusammenstellung zu monoton fei unii e» machen würde, wenn rathe Blendsteine die gelblichen, eigenen Balken ausfüllen könnten. Obgleich wir nicht bestreiten wollen, daß roth auf gelb eine angenehme Wirkung aufs Auge aaSübt, so ist im gegebenen Falle doch zu berücksichtigen, daß die Farbe deS, weil neuen, Eichenholzes lp"» immer dunkler wird, während die Farbe der Blendsteine sich gleich bleibt.

Der erste und Hauptfesttag deS 21. SesangSfesteS des I Lahnthal Sängerbundes zu Sich nahm, vom prächtigsten Sommerwetter begünstigt, den schönsten Verlauf. Außer der großen Schaar der beteiligten Sänger, hatte sich eine un­absehbare Menschenmenge eingefunden und entwickelte fich tn der prächtig geschmückten Feftftadt und auf dem Festplatz ein reges Leben. .

* Verschwunden. In der Nacht von Samstag aus Sonntag wurde einem Schriftsetzer auS seiner Schlafstube eine Taschenuhr und ein Portemonaie mit 9 bis 10 Mk. Inhalt gestohlen. Der Verdacht des Diebstahl» lenkt fich auf einen im selben Hause wohnhaften Arbeiter, welcher seit der kritischen Zeit unter Zurücklassung seiner Arbeitskleider spur- , los verschwunden ist.

* Todesfall. Der penfionirte Poftbedienste S., welcher infolge eines vor Jahren erlittenen Schlaganfalls gelähmt war, wurde gestern Nachmittag, während seine Angehörigen auf einem Spaziergange fich befanden, von Hausbewohnern tobt in seiner Wohnung ausgefuuben. Ein Schlaganfall war bie TobeSursache. r v .

» Keilerei. Zwischen Backfteinrnachern fanb gestern Abend auf der Lahnbrücke eine Schlägerei statt, wobei einer den Revolver zog und mit Schießen drohte. Einer der Hauptthäter wurde verhaftet.

Waiseuschutz. Die Mitgliederversammlung deS Hessischen FechtvereinS Waisen schütz, welche am Donnerstag Abend imSchipka-Pah" stattgefunden, war sehr zahlreich besucht. AuS der Berichterstattung Über die Landesversammlung in Darmstadt, welche der Delegirte und Vorsitzende deS,Verbandes Gießen, Bauunternehmer Wtnn, erstattete, ist erwähnenS- werth, daß die Bestrebungungen deS Vereins von den Ver­tretern der hessischen Staatsregierung sowohl al» auch von den Vertretern der größeren hessischen Städte gebilligt und unterstützt werden. Bei Verschiedenem wurde aus der Mitte der Versammlung angeregt, nunmehr mit der Gründung neuer weiterer Verbände in unsern Nachbarorten vorzugehen, welcher Anregung von ber Versammlung lebhaft zugestimmt würbe. Demnächst soll zu biesem Zwecke in Großen-Linben eine Ber- sammlung abgehalten werben, um bort für die Bestrebungen der humanen Sache Freunde zu werben.

Zu Amerika verstorbene Heste». In Union Hill, N. I.: Georg Weiß aus Crumstadt. In Varenville bei Plain- field, N. I.: Valentin Simon auS Alzey. In Belle- ville, Jll.: Adam Rau au» Heffen-Darmstadt.

l 2.80 Mk.

Zur Benutzung der in Frankfurt und Hanau aufliegen- den feststehenden Rundreisekarten werden am hiesigen Fahr- karten-Schalter An sch lu ßkarte n L 2Mk. verausgabt. Diese wird zugleich mit der Rückfahrkarte nach Frankfurt (Hanau) gelöst, findet dort auf die zu erwartende Rundreise­karte Anrechnung zum vollen Betrag, während zugleich die Rückfahrkarte gleiche Gültigkeitsdauer wie jene enthält.

Wir bringen diele hier bestehenden DerkehrSerleichter- ungen tn übersichtlicher Zusammenstellung zur allgemeine, Kenntniß. Großh. Handelskammer.

Hnitxzrfitäts - Nachrichten.

Heidelberg, 10. Juli. Mit der Frage des Fraueo- studiumS beschäftigte fich vor Kurzem der Engere Senat der Uni- urrfitat Sdbelbera. Der Antrag einer Dame, sie regelrecht p» LattuNrm, wurde abschlägig beschteden und der Beschluß »v

13.80 Mk. ix v

Sommerkarteu nach Norderney über Norddeich oder Geestemünde (Bremerhaven) ober Cuxhaven und zurück. Gültig 45 Tage. 1. Cl. 79.60 Mk., 2. El. 61 Mk., 3. El. 42.40 Mk.

Sommerkarteu nach Borkum über Leer ober Emden ober Geestemünbe (Bremerhaven) ober Cuxhaven und zurück. Gültig 45 Tage. 1. El. 84 Mk.,

i 2. Cl. 66.60 Mk., 3. Cl. 49.10 Mk.

Nähere Auskunft über die Sommerkarteu wird von der FahrkarteuauSgade ertheitt.

Bei den Oberhesfifcheu Bahnen während de» ganzen Jahre»: ») Rnndreife Gießen Alsfeld FnldaElm-Gelu- baufeuNiddaGießen oder umgekehrt. Gülttg 8 Tage. 1. Cl. 15.20 Mk., 2. Cl. 11.40 Mk^ 3. Cl. 7.70 Mk. 25 Kgr. Freigepäck.

Hansen, 12. Juli. Die auf den 20. Juli ausgeschriebene Schiffenberger Psarrfamilienconferenz ist auf Donnerstag den 16. Juli triftiger Gründe halber verlegt worden und wird um zahlreiche Betheiligung freundlichst gebeten.

x Nidda. 12. Juli. Dieser Tage kam ber seltene Fall vor, daß eine von auswärts hierher gebrachte, ge- pfändete Dreschmaschine nebst Zubehör öffentlich ver- steigert wurde.

x AuS der Wetterau. 12. Juli. Vorgestern find 100 Jahre verflossen, seitdem in unseren gesegneten Fluren die letzten Kriegsschreckeu tobten. ES war daS Ge­fecht zwischen den Oesterreichern und Franzosen, von welchem heute noch in verschiedenen Häusern der Orte Fauerbach und I Offenheim Spuren vorhanden sind in Gestalt von eingemauerten I Kugeln mit bezeichnender Aufschrift, so z. B.12-Psünder I 1796" u. A. , ....

n. Stammheiw. 11. Juli. Auf bis setzt unaufgeklärte Weise brach heute Vormittag kurz nach 10 Uhr in einem Hause des Unterdorfes Feuer auS. Der rasch herbei- eilenden Feuerwehr gelang eS, deS Feuers so rasch Herr I zu werden, daß der unterste Stock stehen blieb. Ein im brennenden Hause liegender hilfloser Kranker konnte gerettet werden. Den Einwohnern, armen Miethsleuten, erwächst, da fie nicht versichert find, ein recht beträchtlicher Schaden.

n. Bon bet mittleren Nidda, 11. Juli. Gestern hatte da» Waffer der Nidda abermals die trübrothe Färbung, die durch da» hineinfließende Abwaffer von Fabriken entsteht. Die Annahme, daß die Beimischung den Fischen schade, ist übrigens nicht richtig. Einsender ist selbst Fischereipächter von einem großen Stück der Nidda und kann diese Behaupt­ung auf Grund längerer diesbezüglicher Beobachtungen auf- stellen. Dagegen ist das verunreinigte Waffer im höchsten Grade ekelerregend, weil in manchen Orten, tu denen daS Brunnenwaffer stark salpeterhaltig ist, daS Waffer zum Kochen aus der Nidda geschöpft wird.

Romrod. 12. Juli. Schwere Gewitter zogen vergangenen Freitag Nachmittag über unsere Gegend, vielsach Schaden anrichtend. In Ober-Gleen schlug der Blitz in die Kirche, in Kirtorf töbtete ein Blitzstrahl 27 Schafe, in Schrecksbach (Preußen, nahe der Hess. Grenze) deckte der Sturm Dächer ab und richteten die eindringenden Waffermaffen beträchtlichen Schaden an den Häusern und an Mobilien an. Auch sonst waren noch Blitzschläge in Wälder u. s. w. bemerkbar. Der

einstellbar ist. Beim Fahren nimmt ber Sport-manu eine fitzende Stellung ein, wobei die Arme behufs Handhabe einer Stange frei find. Bei der Jagd auf Waffervögel empfiehlt eS fich, da» Boot mit Wafferpflauzen zu umgeben, damit der Träger möglichst verdeckt ist. Ein wirksamer Schutz gegen etwa eintretenden Regen ist insofern getroffen, als man auf das Boot schnell einen Mantel auS Gummi aufsetzen kann. DaS Gewicht eines gewöhnlichen Boote» beträgt etwa 6 Kilogramm und kann nach AuSströmen der Luft bequem getragen werden. Durch angestellte Versuche hat fich gezeigt, daß ein Unterfinkev deS Bootes absolut ausgeschlossen ist, selbst wenn es ganz mit Waffer ge- süllt wäre. , .

Andenken an die russische Kaiserkrounng. Nach den verschiedenen Andenken an Die Kaiserkrönung in Moskau herrscht allenthalben große Nachfrage und die Preise haben infolge deffen schon jetzt eine enorme Höhe erreicht. So werden z. B. für einzelne Exemplare deS MenuS des Diner» in der Granowitaja Palata bereit» 100 Rubel, für die Programme im Großen Theater 50 Rubel, für die Krönung»- anzeigen 10 Rubel geboten u. f. w. Die Preise werden wahrscheinlich mit der Zeit noch beträchtlich steigen, weil die Herstellung von Copien und Nachahmungen verboten ist.

* Die Kinder essen el gern. In kaum 15 Minuten läßt sich ein liebliches Gericht durch einsache» Kochen der Milch mit Brown & PolsonS Mondamin Herstellen. Die» ergibt eine nahrhafte und leicht verdauliche Speise und reizt durch seinen eigenen Wohlgeschmack Kinder und Kranke zu weiterem Genuß. Zusatz von Vanille, Citrone, Fruchtsaft­sauce rc. gibt auf dem Familieutisch ein köstliche» Dessert. Ausführliche» enthalten die Recepte auf den Mondamin- Packeten, zu haben L 60, 30 u. 15 Pfg. In besseren Colonial-, Delicateß- und Drogen-Geschäften. Für die gute Qualität bürgt am besten daS 52jährige Bestehen dieser welt- bekannten schottischen Firma. Engro» bei Türk u.

Frankfurt a. M. ___07

Verzeichniß der bei der Fahrkartenausgabe Gießen verkäuflichen Rundreise-, Sommer- und Torrrenfahrkarteu.

1) Bei der StaatSbahu. nut in den Sommermonaten vom 1. Mai bi8 80. September verkäuflich:

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