Ausgabe 
11.4.1896 Erstes Blatt
 
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H. Theater. Nach zweimaliger, durch ungünstiges Geschick bediogten Verschiebung konnte der dritte festgesetzte Abend für daS zweite Gastspiel de- Frankfurter Dialeet-Ensembles die lange vertrösteten, zahlreich erschienenen Verehrer nun doch erfreuen. Gegeben wurde als Erstes auf vielseitigen WunschFrankfurt in Feindes­land", daS bet der vor wenig Wochen ftattgehabten Auf­führung großen Beifall gefunden, diesem folgte der Local- schwank von A. StoltzeDerspeculirt". Wem eS gestern Abend vergönnt war, den gefeierten Frankfurter Künstler, Herrn Tirohecker, alsRentier Balthasar Knoblauch" zu sehen, dem wird die herzbezwtugende, natürliche Komik, verbunden mit vollendeter Mimik, noch lange bewundernd im Gedächtnitz bleiben. Der Schwank bot durch sein local- drastisches (Kolorit stellenweise zu au-gelassener Heiterkeit Veranlassung. Die Damen Fräul. Mühlbach und Frau Schöning, sowie Herr Hofmann ließen dem Gaste ihre wirksame Unterstützung zu Thetl werden- flotte- Spiel muß allen Dreien nachgerühmt werden. Alles in Allem: Der Abend befriedigte auf- Beste und wurde der Dank Seitens der Anwesenden durch lebhaftesten wiederholten Beifall bekundet.

** Hoteldieb. In einem hiesigen Hotel wurden in letzter Zeit mehrere Diebstähle verübt; namentlich wurde Reisenden Geld und sonstige Werthgegenstände ent« wendet. Gestern ist e- gelungen, den Dieb in der Person de- in dem Hotel bediensteten Kellnerlehrlings zu ermitteln. Derselbe wurde verhaftet.

* Gerettet. Heute Vormittag stürzte ein zweijähriges Kind beim Spielen auf OswaldSgarten in den Stadt- dach. DaS kleine Wesen wäre verloren gewesen, wenn nicht zufällig ein Metzgerbursche den Vorfall wahrgenommen und daS Kind aus dem verhältnißmäßig tiefen Waffer gezogen hätte.

* Zur Krage des Fortfall- der ersten Wageoklaffe. Wir meldeten kürzlich, daß einzelne preußische Eisenbahndirectionen Erhebungen darüber veranlaßt hätten, in welchem Umfange die erste Wagenklasse in den Personenzügen noch er­forderlich erscheine und bei welchen Personenzügen sie in Fortfall kommen könnte. DerBerl. Localaoz." ist in der Lage, folgende nähere Angaben hierüber zu machen:Die Anregung zu einer Verminderung der ersten Wagenklaffen in gewöhnlichen Zügen ist von der badischen StaatSbahndirection ausgegangen, die wegen dieser Frage mit den Verwaltungen der angrenzenden Reichseisenbahnen, der preußischen, bayeri­schen , pfälzischen, hessischen und württembergischen Eisen­bahnen In Unterhandlungen getreten ist. Damit hängen offen­bar die von unS erwähnten Erhebungen zusammen. Ob diese zu einem der badischen Verwaltung günstigen Ergebniß führen werden und ob insbesondere die preußische Staatübahn- Verwaltung sich zu einer wesentlichen Einschränkung der ersten Wagenklaffe auf ihren Vollbahnen entschließen wird, ist natürlich eine andere Frage. Auf den Personenzügen, die zur Vermittelung von Anschlüffen an Schnellzüge dienen, namentlich, wenn sie directe Anschlußwagen mitführen, wird man ohnehin die Abtheilung erster Klaffe nicht vermindern können."

* Eine wichtige Entscheidung für Radfahrer hat daS Reichsversicherungsamt erlaffen, welche lautet: ,DaS Fahrrad kann heutzutage in Deutschland nicht mehr nur als ein Gegenstand des Sports angesehen werden, sondern stellt ein Verkehrsmittel dar, dessen Benutzung weit verbreitet ist und für manche Gewerbebetriebe eine erhebliche wirthschaft- liche Bedeutung gewonnen hat. DaS Fahrrad muß sohin als ein den Gepflogenheiten der Bevölkerung entsprechendes Beförderungsmittel anerkannt werden." (Demgemäß wurde zu Gunsten eines Glasers, der, um von einem Neubau Maße zu holen, dorthin mit einem Velociped gesahren, aber in Folge von Nebel und Zusammenstoß gestürzt war und fich verletzt hatte, die Entschädigung-Pflicht der BerufS- genoffenschast ausgesprochen, da ihn auch seine Fahrlässigkeit diesen Anspruch nicht verlieren lasse.)

Grünberg, 9. April. Die hiesige Apotheke wurde von dem derzeitigen Besitzer Herrn Schmidt an Herrn Apotheker Herget auS Hadamar in Naffau zum Preise von 120000 Mk. verkauft.

n. Reichelsheim t. d. W., 9. April. DaS abgelaufene Geschäftsjahr brachte der hiesigen Molkerei nach der auS- gegcbenen Gewinn- und Verlust-Berechnung nicht den hohen Gewinn wie das vorhergehende- dennoch ist ein Reingewinn von 6121.25 Mk. vorhanden, der höchstwahrscheinlich zum Theil wieder unter die Genoffen nach Maßgabe des gelieferten MilchquautumS vertheilt wird. ES wurden für 204 721.38 Mk. Milch geliefert, während die Einnahme aus Molkereiproducten 231272.52 Mk. betrug. Die Activa betragen nach dem Au-weiS 75183.13 Mk. Die Generalversammlung wird unter Anderem darüber bestimmen, ob dem Präsidenten de- AussichtSratheS eine Vergütung für Zeitaufwand und Be­mühungen zugebilligt werden soll und ob die von den Genoffen eingezahlten Geschäft-autheile zu verzinsen find.

Ridd«, 3. April. Liu Monstrum. Bei einer Kuh des LandwirthS Runk dahier wurde heute ein Doppel­kalb zur Welt befördert, welches an dem gemeinsamen Rumpfe 2 vollständig ausgebildete Köpfe und 8 Beine |pt. DaS Unikum lebte aber keine Stunde und kostete noch dem Mmterthiere das Dasein, wodurch dem Besitzer ein nennen«» werther Schaden erwachsen ist.

Darmstadt, 9. April. Die Feier der Vollendung des neuen DienstgebäudeS der Großh. Central- stelle für die Gewerbe vollzog sich nach dem auö- gegebenen Programm. U. A. waren zum Feflacte die Herren Staatsminister Finger Exc., Finanzminister Weber Exc., mehrere Ministerialräthe, die Spitzen der städtischen Vertretung, sowie der DivifionScommandeur Generallieutenant v. Göhler Exc. und viele hiesige und namentlich auch auswärtige GewerbSgenoffen im oberen Festsaale des neuen Hause- erschienen. Der obere Bauleiter, Herr Baurath Wissell (früher Kreisbaumeister in Alsfeld), übergab den

Schlüssel dem Herrn Staatsminister Finger Exc., der die Antheilnahme Sr. König!. Hoheit de- Großherzog- an der Feier, zugleich dessen Bedauern dabei nicht anwesend sein zu können, bekundete und fich über die Bedeutung des Lande-gewerbeverein- für die gewerblichen Verhältnisse des Lande- verbreitete. Der Borfitzende der Großh. Central» ftelle für die Gewerbe, Herr Geh. Baurath Sonne, brachte da- Hoch auf den Lande-herrn au-- nächstdem gab er ein Bild de- Wirken- de- Vereins und stellte an- dem Gebiete desselben die neueste EntwickeluogSphafe vor, u. A. bestreitend, daß der Verein mit allen freien Innungen in Förderung der gewerblichen Angelegenheiten nicht Hand in Hand gehen, wenigstens neben diesen her wirken könne. DaS schöne, neue Gebäude wird in der heute erschienenen Festnummer deSGewerbeblattes" dargestellt, worauf hingewiefen sei. Beim Festmahle im Saalbau brachten die Herren Geh. Baurath Sonne daS Hoch auf Kaiser und Großherzog, Oberbürgermeister Morneweg auf die Großh. Regierung und die Stände, Geheimrath Emmerling auf den Landes­gewerbeverein aus. Viele Gewerbsgenossen, auch aus weiter Ferne, waren zu dem schönen Feste erschienen.

Babenhausen, 8. April. In der hiesigen katholischen Capelle empfangen nächsten Sonntag sechs Kinder die erste heilige Communion. Seit der Reformation-zeit war ein derartiges Ereigniß hier nicht zu verzeichnen.

Alzey, 8. April. Auf behördliche Anordnung müssen die Biehmärkte im Monat April au-fallen, weil hier und in der Nachbarschaft die Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh herrscht und im Kreise Oppenheim, im Bezirk Kirchheimbolanden die Schweinepest festgestellt ist.

Mainz,9.April. Handelskammerversammlung zur Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbsund der Gewerbeordnungsnovelle. Auf Einladung der Handelskammern von Coblenz, Wiesbaden und Mainz fand heute hier zum vorstehenden Zwecke eine von über 100 Per­sonen besuchte Versammlung von Vertretern der hauptsächlich am Weinbau und Weinhandel interesfirten Handelskammern, landwirthschaftlichen Corporationen, kaufmännischen Ver­einigungen u. s. w. statt. Derselben wohnten Seitens des Reichsamtes des Innern Geh. OberregierungSrath Ha, Seitens der hessischen Regierung Provinztaldirector Rothe und Seitens der städtischen Verwaltung Oberbürgermeister vr. G a ß n e r bei. StaatSmtnister Finger und Ministerialrath Bechth old haben ihr Fernbleiben telegraphisch entschuldigt. Den Vorsitz führte der Präsident der hiesigen Handels- kammer, Geh. Commerzienrath C. St. Michel, liebet den Gesetzentwurf bezüglich des unlauteren Wettbewerbs refertrte Namens der Mainzer Handelskammer deren Secretär, Herr Dittmar, der an der Hand reichen Materials den Gesetz­entwurf einer eingehenden Kritik unterzog. Seine Darlegungen liefen in einer Resolution zusammen, die entschiedene Ab­lehnung des Entwurfs verlangt und einstimmige Annahme fand. Bei der Debatte über die Resolution beleuchtete der Vorsitzende nochmals den Entwurf, wie er aus der ReichStagScommisfion hervorgeganoen, der noch bei Weitem schlechter als der RegierungS- entwarf sei. RegierungSralh Hansen vertheidigte den Re- gieruugSentwurf, beleuchtete sehr eingehend die Mängel der CommisfionSvorschläge und erklärte fich im Wesentlichen mit der Resolution einverstanden. Bezüglich der'Gewerbeordnungs­novelle refertrte Namens der Coblenzer Handelskammer Commerzienrath Später, dessen eingehende, häufig von Beifall unterbrochene Ausführungen in einer zweiten Zu­sammenfassung einstimmig Annahme fanden und eben­falls in einer die Ablehnung des Entwurfs verlangenden herben Kritik gipfelten. Ja der sich an die Resolution knüpfenden DiScussion sprach zunächst ein Mannheimer Wein­großhändler seine volle Zustimmung dazu aus, ebenso HandelS- syndicuS Pad an-Hamburg, der insbesondere noch gegen die allgemeine ReglementirungSwuth gegenüber dem HandelSstand protestirte. Den drei einladenden Handelskammern für die Initiative nochmals dankend, bittet SartoriuS-MoSbach, auch der Weingesetzgebvng näherzutreten, um eine strengere Ueberwachung der Kunstweinfabrikation herbeizuführen. So­wohl der Vorsitzende wie auch Commerzienrath Wegeier- Coblenz gaben die Zusage, daß dies in geeigneter Zeit ge­schehen soll. Beide Resolutionen werden dem Reichstag wie auch dem BundeSrath übermittelt.

§ Guvzeuau, 8. April. Der hiesige Landwirth Hanfe! fuhr mit feinem Geschirr nach der Holzschneiderei bei dem nahen Hauswurz, um Bretter zu holen. AIS derselbe dort mit dem Abhängen der Pferde beschäftigt war, wurde die Kreissäge deS SchneidmüllerS in Betrieb gesetzt, die Pferde wurden hierdurch scheu, zogen an und der Fuhrmann kam unter den Wagen. DaS eine Vorderrad ging ihm über die Brust und ein Hinterrad über beide Beine. Mit schweren innerlichen Verletzungen liegt der Fuhrmann darnieder.

Zum 10 jährigen Todestage Victor Scheffels.

Cf- am 9. April 1886.)

WaS Victor v. Scheffel, dessen treues deutsches Herz in der siebenten Abendstunde des 9. April hatte aufgehört zu schlagen, seinen Fachgenoflen, seinen Mitmenschen war und noch ist, daS auSsührlicher darzulegen, ist hier nicht der Ort. Aber dem Lieb- lingSdichter deS deutschen Volke-, dem Dichter deSTrom­peters von Göttingen", desEkkehard", de-Gaudeamus" und deS Sängers, der 1846/47 daS verrufene Rodensteiner Schloß besuchte, und seinen Helden auS einem fluchbeladenen Jäger in einen feuchtftöhlichen Zechkumpan umwandelte, wollen wir am heutigen Tage gedenken.

Ans die elfte BormittagSstunde deS 12. April war die Beerdigung angesetzt. Die sonst so stille Straße in Karls­ruhe, die Stefanienstraße, war ganz verwandelt - eine Masse von Menschen in Trauerkleideru drängte und verdichtete fich, je näher man dem Scheffelhouse kam. Ein prachlvoller blauer Himmel wölbte fich über die Erde, und in festlichem Schmucke

leuchtete die Sonne dem Dichter auf seinem letzten irdische» Wege. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog von Baden war persönlich in der Wohnung erschienen, um dem Dichter dem Ruhm seines Volkes die letzte Ehre zu erweisen. De^» Lang sprach im Sterbehanse unter lautloser Stille aller Anwesenden ein vortreffliche« Nachwort über den Leben-la^ deS Dichters, und schloß mit den Worten: Have pia aninu" Der sechsspännige Leichenwagen wartete vor der Wohnuoc. Beethoven« Trauermarsch ertönte, und langsam setzte sich der schier endlose Leichenzug in Bewegung. Bon den Hausern der Straße, welche der Zug pasfirte, wehten Trauer, flaggen herab, und die VerkaufSläden waren geschlossen. Programmgemäß eröffneten den Zug die Capelle bei 3. Badischen Dragoner-Regiment« Nr. 22 und deS 1. Feldartillerie. Regiment« Nr. 14 in Civilanzügen, worauf der kunstvell aufgebaute, von Kränzen und Blumengewinden bedeckte, mit sechs Pferden bespannte Leichenwagen, mit den Ausschüssen der Studirenden auS Heidelberg und Karlsruhe, der Geck liche, die Spitzen der Behörden, daS Offizier-Corps, die Gesang-, Künstlervereine usw. folgten. Der Leichenwa-eo wurde von Vertretern der Heidelberger und Rarllructr Studentenschaft geführt. Außer den zahlreichen Leidtragevke?, welche fich dem Leichenwagen noch angeschloffen hatten, be­merkte man außer den nächsten Verwandten und Freunden den einzigen Sohn des Verschiedenen, Victor v. Scheffel, der von der Kriegsschule in Hannover herbeigeeilt war, den Kammerherrn Frhr. v. Danop-Frankfurt a. M., Ärduorati, Dr. Scheffle-Würzburg, Buchhändler Groß-Heidelberg une viele andere Verehrer und Freunde des Dichters in Wagen. Gegen i/212 Uhr traf der Leichenwagen auf dem Friedhoie ein. Nachdem der Sarg vor die Gruft gestellt war, sprach Herr G. Zern in, Hauptmann L la suite der Infanterie von Darmstadt:Nun ruhe sanft, du edler Sänger! Da warst ein treuer Sohn deiner engeren Heimath und öd großen Vaterlandes und hast ihnen dein Bestes gegeben Dafür wird dich die Heimath und das Vaterland ninaoii vergessen."

Die vorliegenden Erinnerungen wollen und sollen nichd weiter, als am Todestage de« LieblingSdichterS des deutjchra Volkes demselben einen ehrenden Gruß zu bringen und fein Gedächtniß wieder inniger durchleben zu lassen.

Darmstadt im April 1896.

L. FuchS.

Oermifd^tc».

Fraukfnrt a. M., 9. April. Im Zoologischen Garten wurde der sonst auf den ersten Sonntag eine» jeden Monat« fallende 20 Pfg.-Vormittag de« Oster» festes wegen verschoben und findet nun am 12. April stau. Besonders möchten wir darauf aufmerksam machen, daß auch daS Aquarium an dem Bormittag für 20Pfg. zugänglich ist und daß dasselbe wegen feiner reichen Besetzung mit See» und Flußwasserthieren gegenwärtig ganz besondere Beachtung verdient.

* Frankfurt a. M., 9. April. Die chemische Fabttk Dietsch, Kellner L Co. in Griesheim a. M. ist heute Nachmittag vollständig niebergebrannt. Der &iabcn ist noch nicht festgestellt.

* St. Goar, 8. April. Der Heizer eine« Schrauben, boote« wollte in einer Schaluppe nach bem Schiffe fahren. Des Fahrens unkunbig, fiel er in den Rhein und ertrank. Die Schaluppe wurde in Boppard gelandet.

Freiburg i. v., 9. April. Die Leiche de« am 9. WMr; verunglückten LandeScommissarS Siegel ist bei dem Dorfe Rust gefunden worden.

* München, 9. April. Heute Morgen verübte eta 19jähriger Schneibergeselle einen Mordversuch gegen seine Geliebte, eine Kellnerin, indem er auf diese, welche dal Verhältniß mit ihm brechen wollte, einen Revolverschuß ai>- feuerte. Der Schuß durchbohrte von hinten die Lunge. Dir Schwerverletzte dürfte kaum mit dem Leben davonkonnnen

* Von dem gewaltigen Umfange de« Betriebe« bei Norddeutschen Lloyd in Bremen, unserer ersten deutschen und zugleich der größten Dampfschifffahrtsgesellschaft der Well, bietet eine Zusammenstellung der von den Dampfern bei Norddeutschen Lloyd im Jahre 1895 durchlaufenen dnt' fernungen einen interessanten Beleg. Zurückgelegt würben auf der

Linie BremenNewyork 764970 Seemeilen,

BremenBaltimore 263 840

BremenBrasilien 185984

BremenLa Plata 386808

BremenOstafien 311223

BremenAustralien 352 790

GenuaNewyork 172274

Zweiglinie Hongkong-Japan 44712

SingaporeNeu-Guinea 47 762

Sonstige Reisen 96 900

2627 263 Seemeilen

oder, in einer Linie berechnet, 121mal den Umfang der Erke.

Ctteratur «nd Kauft

Da« selbstständige erlernen fremder Sprachen wW wesentlich gefördert durch drei bei Rosenbaum 4 Hart « Berlin ercheinende Zeitschriften -Le R6p/titoere, .The Rep«*»*' und WI1 ripetitore1". Die Methode derselben ist insbesondere flfdfncL den Lesern in leichter Weise die Kenntniß der französischen. «' lischen resp. italienischen Sprache zu erschließen. Jede« fremde Wen bet unter sich das entsprechend deutsche, sodaß das Unbekannte iosc" auffällt und bei Wiederholung in Erinnerung gebracht wird, wodvia der Wortschatz sich vermehrt. Diese« ebenso einfache wie prattnar System wird glücklich unterstützt durch den fesselnden JnhaU bir« Blätter, der stet» unterhaltend, anregend und belehrend ist- * 14tägig erscheinenden Unterrichlsblätter sorgen außerdem für r schon fortgeschrittenen Leser dadurch, daß sie allmonatlich eineve»- la,e mit nur fremdsprachlichem Text bringen, der behufs denerm Verständnisses Fußnoten erhält. Da bei diesen Vorzügen t Abonnementsvreis ein überau» billiger ist, indem er pro Cu«n für jede der Zeitschriften nur 1 Matt beträgt, so feien bitte ave« Freunden fremder Sprachen aus« Beste empfohlen. Abonveww