MM Vorgerückte!
?«n- U te! ar $« n
am Donnerstag Dormittag empfangen. Er sagte auf beiden Schiffen seinen Besuch an. Die Offiziere sprachen sich sehr befriedigt über den herzlichen Empfang in Reval und Helsingfors aus.
Athen, 8. Juli. Die unerwartete Wahrnehmung, daß sammtliche Mächte ohne Ausnahme fich anschicken, für Wiederherstellung der friedlichen Berhältuiffe auf Kreta energisch nach beiden Setten einzutreten, hat die dortige Partei des Kampfes um jeden Preis, welche noch vor einigen Tagen die Oberhand hatte, entmuthigt. Die durch diesen Stimmungswechsel plötzlich eröffneten günstigen Aussichten würden allerdings sofort wieder in daS Gegentheil Umschlagen, falls etwa die Verwirklichung der durch Botschafter Namens der Pforte gemachten Zuficherungen fraglich würde. Die griechische Regierung ihrerseits bemüht fich nach Kräften, um bet der Bevölkerung Kretas Zutrauen zu Europa zu befestigen.
Coustantinopel, 8. Juli. Bon amtlicher türkischer Seite wird die Nachricht von dem Stege der Aufständischen auf Kreta am 2. dS. entschieden dementirt mit dem Hinweis darauf, daß zu dieser Zeit die Operationen etnge- stellt waren. — Gegenüber den Meldungen der Blatter wird festgestellt, daß die Gesundheit deS Sultans vorzüglich sei. — An der Grenze von Griechenland haben fich bisher keinerlei beunruhigende Symptome gezeigt.
Chicago,8.Juli. JnderdemokratischeuNational- convention legte die Eommisfion zur Prüfung der Boll- machten den Bericht vor, worin das gegenwärtige Berzeichniß der Delegirten anerkannt wird, mit Ausnahme der Delegirten von Michigan und Nebraska. Der Bericht spricht sich zu Gunsten der Silberprägung aus. Die Delegirten NebraSkaS verlangten eine Frist zur Entscheidung. Der Bericht wurde angenommen. Die Delegation des Staates Newhork beschloß nach erregter Berathung, fich nicht von der Convention zu trennen. DaS Resolutionscomitee nahm daS vom Subcomitee entworfene Programm mit 33 gegen 14 Stimmen an, mit der Abweichung, daß die Monroedoctriu darin nicht erwähnt wird. Das Programm drückt die Sympathie für das cuba- vtsche Volk aus, das in heroischem Kampfe für seine Freiheit und Unabhängigkeit sich befinde.
Kairo, 8. Juli. JuSgesammt find gestern 377 weitere Erkrankungen und 278 Todesfälle an Cholera gemeldet worden- davon entfallen 7 bezw. 3 auf Alexandrien, 8 bezw. 10 auf Kairo, 32 bezw. 17 auf die egyptische Armee in Wadhhalfa. In der britischen Armee in Wadyhalfa find bisher 5 Todesfälle an Cholera vorgekommen.
Capstadt, 8. Juli. Aus dem Fort Salisbury wird telegraphisch gemeldet, daß 40 Weiße und 100 Zulu die Maschonaleute bei BriffoeS Farm zurückschlugen. Die Aufständischen verloren 25 Mann. Weitere Metzeleien werden gemeldet. In einigen Fällen trat die Polizei des Maschona- gebieteS, nachdem fie ihre Offiziere getödtet hatte, auf Seite der Rebellen. Maren della S wurde von den Aufständischen nieder gebrannt.
Yokohama, 8. Juli. In den Präfecturen Toyama undShiga an der Westküste von Japan find verheerende Ueberschwemmungen aufgetreten. In Toyama allein find 3000 Häuser zerstört worden. Der Verlust an Menschenleben ist noch nicht festgestellt.
Dopelch« bei Betete .Herold".
Berlin, 8. Juli. Der BundeSrath wird voraussichtlich noch zwei Sitzungen abhalten und bann seinerseits die Sommer-Brrtagung eintreten lassen.
Berlin, 8. Juli. Die Ernennung des Abgeordneten Jerusalem (Centr.) zum Director des Landgerichts in Esten macht eine Ersatzwahl zum Abgeordnetenhause erforderlich.
Berlin, 8. Juli. Wie osficiöS gemeldet wird, sind die Gerüchte über die Errichtung einer neuen Torpedo- ftatton in Flensburg sowohl wie tu Travemünde oder Rügen falsch.
Berlin, 8. Juli. Einer hiesigen Correspondenz zufolge steht eine Vermehrung der Bahnbeamten in den Eisenbahn-DirectionS-Bezirken BreSlau, Frankfurt a. M., Berlin und Köln bevor. Schon im EtatSjahre 1897/98 soll diese Vermehrung vorgesehen werden.
Berlin, 8.Juli. Profeffor Erdmann Encke ist heute Nacht gestorben.
Berlin, 8. Juli. Der auS Carracas hier etnge- troffene außerordentliche venezuelanische Gesandte General Pt tri ist, wie daS „Berl. Tagebl." meldet, der Träger einer wichtigen politischen Mission, bei der eS fich in erster Reihe um die zwischen Venezuela und England schwebenden Grenzstreitigkeiten handelt. Der General hatte bereits wiederholt Besprechungen im auswärtigen Amt. Er wird fich von hier nach Parts und London begeben.
Frankfurt a. M, 8. Juli. Die „Franks. Ztg." meldet auS Bern: Der BundeSrath hat die CautouSregierungen etngeladen, noch vor dem September zu berichten, ob die Eantone geneigt find, sich auf der Pariser Welt-AuS- strllung im Jahre 1900 vertreten zu lasten.
Hamburg, 8. Juli. Heute Morgen rückte daS 76. Infanterie-Regiment nach Boberg bet Bergedorf aus. Bet der Rückkehr am Nachmittag brachen eine Anzahl Soldaten zu- lammen. Die Feuerwehr, welche alarmirt wurde, fahr bis zur Grenze entgegen und nahm vierzehn, wie tobt daliegende Soldaten auf. Bier derselben waren vom Hitz schlage befallen. Später rückte die Feuerwehr nochmals auf, um wettere Erkrankte zu suchen.
Wien, 8. Juli. In hiesigen Finanzkretsen verlautet, daß fich dieser Tage ein Vertreter Rothschilds nach Peters- bürg begeben werde, um mit dem russischen Ftnanzmtnister Verhandlungen wegen einer neuen Baluta-Goldanlethe anzuknüpsen.
Lemberg, 8. Juli. Gestern wurde der galizische Katholikentag eröffnet. Zu« Präfidrnten wurde Fürst Sapteha gewählt.
Rom, 8. Juli. Die Regierung hat dem König vor« geschlagen, den General Baldissera zum Eommandanlen eines Armee-CorpS zu ernennen.
Brüssel, 8. Juli. Der von verschiedenen politischen Wahlvereinen vorgenowmeuen Berechnungen zufolge werden bei den Stichwahlen am nächsten Sonntag 9 Katholiken und 9 Demokraten gewählt werden. In Antwerpen wird die katholische Liste gewählt werden.
vrüffel, 8. Juli. „Etoile beige" empfiehlt den Libe- ralen, fich bei den Stichwahlen völlig der Stimme zu enthalten.
Krakau, 8. Juli. Wie den polnischen Blättern au6 St. Petersburg gemeldet wird, steht die Revision der gegenwärtigen Vorschriften bevor, wonach es den Juden verboten ist, fich außerhalb der Städte anzufiedeln, sowie Güter zu erwerben und zu pachten.
Athen, 8. Juli. Da hinfichtlich der Haltung der Groß- Mächte jede Hoffnung auf Autonomie oder gar Vereinigung Kretas mit Griechenland geschwunden ist, so wurde auf mehreren großen christlichen Volks-Versammlungen der westlichen Provinzen Kretas beschlosten, folgende Reformen zu verlangen: Allgemeine finanzielle Unabhängigkeit, Verwendung sämmtlicher Zoll. Einnahmen zu Gunsten Kretas. Der General-Gouverneur, als welcher nur ein Christ fuugiren dürfte, wird zwar von der Pforte ernannt, erhält aber das Vetorecht, daS bisher nur dem Sultan zu- gestanden wurde.
Athen, 8. Juli. Um den friedlichen Absichten der Pforte einen deutlichen Ausdruck zu geben, wurden fämmtliche Truppen in die Städte zurückgezogen. Gestern waren die Vertreter Englands, Oesterreichs, Rußlands und Italiens bei DelijanneS und legten demselben nochmals ans Herz, auf die Aufständischen nach Kräften beruhigend ein- ^wirken. ___________
Berlin, 9. Juli. Der Provinzial-Vorsitzende, der Stell- Vertreter deffelben. sowie die Vorfitzenden deS Bundes der Landwtrthe in der Provinz Posen veröffentlichen an der Spitze der deutschen Tageszeitung eine Ehrenerklärung für den ersten Vorsitzenden des Bundes der Landwtrthe, v. Plötz.
Berlin, 9. Juli. Der aus Carracas hier etngetroffene General Pietri ist dem „Berl. Tgbl." zufolge zum Ge- sandten von Venezuela für Berlin und Madrid ernannt worden. Derselbe wird sein Beglaubigungsschreiben dem Kaiser nach deffen Rückkehr von seiner Nordlandrelse überreichen. Inzwischen wird der General auf einige Tage nach Madrid reisen, um der Königin-Regentin sein Accredttio zu überreichen. Seinen ständigen Wohnsitz nimmt der Gesandte voraussichtlich in Parts.
Berlin, 9. Juli. Dem „Berl. Tagebl." wird gemeldet, daß im Finanzministerium Borberathungen für eine allgemeine Aufbesserung der Beamtengehälter ftatt- finden. Eine diesbezügliche Vorlage sei für den nächsten Winter sicher zu erwarten. Für die preußischen Beamten soll die Aufbesserung bereits am 1. April 1897 tu Kraft treten, für die Retchöbeamten dagegen nicht eher als im EtatSjahr 1898/99 zu erwarten sein.
Wien, 9. Juli. Bet Rooeroto (Tirol) sprang ein deutscher Maler, um seinen wegfltegenden Hut wieder- zuholeu, aus einem im vollen Fahren befindlichen Eisenbahn- zuge und fiel wuchtig auf einen WetnbergSpfahl. Der Unglückliche wurde förmlich gespießt und war sofort tobt.
Rom, 9. Juli. Gestern wiederholten fich die Unruhen in Parma. DaS Pflaster wurde ausgeriffen und die Kaserne mit Steinen bombardtrt. Die requtrirten Truppen wurden mit dem Ruse: „Es lebe das Heer", aber auch mit einem Steinhagel empfangen. Der Bürgermeister stellte schließlich die Ruhe wieder her durch Zurückziehung der Truppen.
nnö protHnjUlies,
Gießen, den 9. Juli.
** Ernennung. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgft geruht, am 7. Juli den HtlfSgerichtS- schretber bei dem Amtsgericht Darmstadt II Peter Malzan zum Gerichtsschreiber bet dem Amtsgericht Lauterbach, zu ernennen.
•* ProvinzialauSschußfitzuug. Samstag den 11. b. Mts., Vormittags 9 Uhr, finbet tm Regierungsgebäube bahier eine öffentliche Sitzung bes ProviuzialauSschuffeS der Provinz Ober- heffen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Antrag deS Hessisch- Rheinischen BergbauvereinS auf Enteignung ber Parzelle Flur LV Nr. 3 ber Gemarkung TraiS-Horloff. 2. Wirth- schaftSconcesfionSgefuch beS W. Böckcl zu Bellersheim. 3. Recla- mation gegen die Beigeordnetenwahl zu Robheim v. b. H. 4. Antrag auf Ausspruch ber Enteignung bezüglich bes Ge- länbes ber Eheleute Heinrich Hansel H zu Dirlammen.
** Postalisches. Versetzt sind: Der Poftinspector Sch m ib t vonDresdennach Darmstabt behufs Uebernahme einerPostrathS- ftelle bei ber Kaiserlichen Ober-Poftbirrction, ber Postsecretär Wagner von Darmstadt nach Alzey, der Ober-Postasfistent Henkel von Mainz nach Wiesbaden, der Ober-Postassistent Zastrow von Wiesbaden nach Mainz, der Ober-Postasfi- stent Schuckmann von Dieuze nach Mainz, der Ober- Postasfistent Mahr von Hamburg nach Mainz, der Poft- asfistent Lotz von Berlin nach Mainz und der Postverwalter Wolf von Ruppertenrod nach Londorf. — Ernannt find: Der Telegrapheuassistent Wolf in Herbstein zum Post- verwalter und der Ober-Postasfistent Andreß in Darmstadt zum Büreauasfistenten. — Zu Ober-Postasfiftenten ernannt find: die Postasfistenten Weller in Alzey, Heckmanu in Gießen und Scheel in Mainz. — Zu Poftageuten angenommen sind: Der Modelleur Boseck in Hirzenhain (Heffen), der Landwirth Heinrich Kalkhof in Mittel- gründau, der Landwirth Ullmann ip Ntedererlenbach und der Gastwirth von Eiff in Ruppertenrod. — AuSgeschiedeu find: Postagent Casimir Kalkhof tu Mittelgründau und der Postageut Haberkoru tu EhriugShauseu. — Gestorben sind: Der RechnuugSrath a. D. Rosenhagen in Darm
stadt, der Telegraphensecretär Wittenbecher in Darmstadt, der Postsecretär Päper in WormS, der Ober-Telegraphen- Asststenz Stüber in Mainz, der Postagent Meiß in Nieder- erlenbach unb Ider Postagent OßwaldI in Hirzenhain (Heffen.)
•• Abend - Kontert. Das mufikliebeude Publikum wird eS mit Freuden begrüßen, daß bei dem gegenwärtig schönen und warmen Wetter heute Abend in SteinS Garten ein Concert stattfindet, wozu Herr Stein die Capelle des 25. Artillerie-Regiments auS Darmstadt, Dirigent Herr Mufikdirector Stütze!, engagirt hat. Die Leistungen der Capelle sind anerkannt gute und dürfte dem UMernehmen ein günstiger Erfolg in Aussicht stehen, umsomehr, da das Abonnements - Concert unserer hiesigen RegimentSmufik in dieser Woche auSfällt.
** Tyroler Concert. DaS zweite Concert der aus fünf Personen bestehenden Tyroler Gesellschaft Seppl Beran t aus Botz en hatte gestern Abend den Garten deS Restaurant Busch (EllgeS) bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Leistungen dieser Sänger find aber auch derart vorzügliche, daß wir Beranlaffung nehmen, auch an dieser Stelle Freunde guten volksthümlichen Gesanges darauf aufmerksam zu machen. Heute und vielleicht auch morgen veranstalten die Tyroler noch je ein Abendconcert.
** Radfahrer CommerS. Der Inhaber der Fahrradfabrik Opel hat, nachdem ihm die Mittheilung geworden, daß die Mannschaft der Wanderer G. R. G. am Sonntag in Dillenburg gesiegt und dabei särnrntlich Opel Räder gefahren, dem Verein telegraphisch gratulirt und denselben zu einem von ihm arrangirten, am SamStag Abend im Restaurant Busch abzuhaltenden CommerS eingeladen. Herr Opel übernimmt sämmtliche Kosten des CommerseS.
*♦ Kirfchenmarkt. Auf dem gestrigen Kirschenmarkt herrschte ein flottes Geschäft. In endlos langen Reihen standen die schönsten Früchte auf OSwaldSgarten und längs der West-Anlage schon am Vormittag ausgestellt und wurden flott gekauft. Im Einzelnen schwankten die Preise zwischen 18 und 20 Pfg. das Pfund; bei Mehrabnahme aber wurde für beste Waare auf 17 Pfg. herunter gegangen, während geringere Qualitäten mit 15 Pfg. pro Pfund zu kaufen waren. Der Markt war nicht so gut als die früheren besucht.
** Zu Amerika verstorbene Heffen. PittSburg, Pa. Frau Catharina Elisabeth Simriug geb. Heffe, 30 Jahre ali, anS Eubach. New-York, Michael Bah, 60 Jahre alt, aus Beerfelden. Buffalo, N. Y., Conrad Engel, 55 Jahre alt, aus Griesheim.
Sich, 8. Juli. Unser Städtchen rüstet ft± mit Macht, um zum Sonntag und Montag unsere Gäste, die wir zum Sängerfest des Lahnthal-Sängerbundes zu erwarten haben, würdig empfangen zu können. DaS große, 90 Personen zählende Festcomitü hat in rastloser Thätigkeit die Arrangements so getroffen, daß nunmehr die Haupt- Vorbereitungen zu dem Feste beendet sind unb man ein glanzvolles Gelingen deffelben erwarten kann. Drei große Hallen, welche den Platz umsäumen, gewähren selbst btt minder gutem Wetter Schutz für 3—4000 Personen. Keck unb stolz zugleich nimmt fich die von zwei Thürrnen flankirte Sängerbühne au6 , von welcher die Maffenchöre zu Gehör gebracht werden sollen. Den SangeSbrüdern zu Ehren legt unser alteS Städtchen großen Festschmuck an. Wir Sicher haben gerne Gäste und je zahlreicher solche eintreffen, je bester werden fie bei unS ausgenommen. Die umfastendsten Maßnahmen find getroffen, um auch außerhalb deS Fest- Platzes den Gästen und Besuchern unserer Stadt Vergnügen zu verschaffen.
A Mainz. 8. Juli. Hebet den weiteren Verlauf der Verstaatlichungsaction der hessischen LudwigSeisen- bahn geht die allgemeine, auch in den der Verwaltung nahestehenden Kreisen getheilte Anficht hier dahin, daß die preußische und hessische Regierung den von der vorgestrigen General- Versammlung geforderten Preis von Mk. 741 pro Actie bewilligen werden, um die Sache damit auf dem allseits gewünschten friedlichen Wege auS der Welt zu schaffen. Gleich« zeitig werden aber zahlreiche Stimmen laut, die der Meinung Ausdruck geben, baß jetzt der hessischen Regierung möglicher Weise von einer Seite Schwierigkeiten bereitet würben, von welcher sie anfänglich zur Verstaatlichung gebrängt wurde, nämlich von den Landständen. Auf dieser Seite hegt man, tote auß verschiedenen Preßflimmen ersichtlich, thrilweise große Befürchtung, daß durch die Abmachungen mit Preußen, Heffen sowohl in finanzieller Beziehung wie auch bezüglich seiner Selbstständigkeit beträchtlich geschädigt werde. Andere Abgeordnete, hauptsächlich solche aus ländlichen Kreisen,, find weniger mehr für die Verstaatlichung geneigt, weil sie den geforderten, wie gebotenen Kaufpreis für viel zu hoch erachten und der Anficht find, daß schon daS erste Angebot der Regierung weit den Werth des KaufobjectS überschreitet. Ob sich auch tm preußischen Landtag Stimmen gegen daS Der- ftaatlichurgswerk erheben werden, läßt fich jetzt noch nicht beurtheilen.
Mainz, 8. Juli. Nachdem der von der General-Ber- sammlung der Hessischen LudwigSbahn - Gesellschaft gefaßte Beschluß, daS ganze Unternehmen zum Preise von 741 Mk. pro Actie an die verbündeten Regierungen von Preußen und Heffen abzutreten, von beiden Seiten genehmigt worden ist, geht die LudwigSbahn vom 1. Januar 1897 ab in den Besitz von Preußen und Heffen Über. Die Verwaltung wird nach dem „M. Tagebl." zum größten Theil von der königl. preußischen-großherzogl. hesfischen Eisen- bahndirection Mainz, zu welcher Heffen den stellvertretende« Vorsitzenden und vier Räthe zu ernennen hat, zum andere« Theil von der königl. preußischen Eisenbahndirection Frankfurt a. M., zu welcher Heffen zwei Räche entsendet, geführt. Darmstadt erhält eine BetriebSinspection. Fr. Z.
Mainz. 8. Juli. Die 41. Jnf.-Brigade, bestehend a«l ben Regimentern 87 unb 88 führte, wie baS „Mainzer Journ." meldet, mit dem zusammen gezogenen 27. Feld-
(l' ttl ». {iti. tii W1
5* ’S««'"
■ft? sr»-« Vel°ch betau
fär Mer auf 25 W
- Tee Obertororath -er ,«!». Ztg-' S Der bentfdje Turnverein u bem KreiSturnfeste, M «feiert wurde, auf der bei gchlt zurücklassen Men. schetoigung der belgischen Z tivsohr in Belgien innerhall unb trotz der dringenden T He Fahne durch daS 8° Kennung wurde von dem veil eine Untersuchung 1 Saozieide bei Lawpenschei zollung deS FahnenftockeS, durchkomlnen mutzte, in 1 lefl folgenden Tages w Samen zugestellt. DaS tes Dalheimer Zollamtes
M
Samit die zum weite Hießen erforderlichen Vo lummen werden können, n MM ck« MaMm «ten tztMfnchrechmnch Reibungen recht halb, \\ kaiserliche Postamt in Gie
Nur für die bis zu kann die Herstellung der laufenden Rechnungsjahres reldete Anschlüsse können Mgrjches zur Ausführun
Darmstadt, den 4.
Der ft


