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Ziehen, den 8. Ick 3. Honmaau, Eoncnrs

Toasten re. angenehm ab

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jünger in den grunzenden Dickhäuter. Am letzten Mittwoch

Rübfamen'fche Badeanstalt.

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worauf unter Herr Pfarrer die Festrede hielt und Fräulein Gelegenheiten verliebten sich einige der Pariser Aeßculops» M(| Remnnuc gewesten am 8. Juli, Mittags »wischen Hundl2llhr:

Lehr die prächtige JubiläumSschleife der Fahne anhängte. ! jünger in den grunzenden Dickhäuter. Am letzten MittwochinA

Später wechselten Musik» und GesangSvorträge mit Reden, I Abend bestiegen drei Pariser Mediciuer einen Fiaker und

, wie auch für Tanzvergnügen I fuhren nach BicStre, wo sie gegen Mitternacht ankamen. Alles lag in tiefer Ruhe, sodaß die Schelme ihren Plan ungestört ausführen konnten. Sie kletterten über den Zaun, öffneren die unverschloffeve Thür des Si<weinestallS, bemächtigten sich des SchwelnchenS, das sie mir etwas Chloroform bewogen, sein Grunzen und Quikeu einzustellen, und fuhren dann mit ihrer Beute nach Paris zurück. Am Octroi zeigten sie ihre Studentenkarten und erzählten den Beamten, sie härten ein an der HundSwuth leidendes Schwein im Wagen, das sie in daS Institut Pasteur bringen wollten. So tarnen sie un­gehindert durch die Barriöre und brachten das Thier un» verweilt zu einem Metzger, damit dieser Wurst und Schinken daraus fabrizire. Mir diesem Schelmenstück aber waren die jungen Leute noch nicht zufrieden, sondern ihr Hauptspaß bestand darin, daß sie im Namen ihrer Collegen von Bicötre au alle Medtctner in den Pariser Krankenhäusern Einladungen schickten, am Freitag nach Bicötre zu kommen, um daS der Facultät bekannte Schwein zu verspeisen. Gegen sieben Uhr Abends stellten sich denn auch zum großen Erstaunen der angehenden Aerzte von Bicötre einige sechzig Studenten der Mediein ein, alle so hungrig wie möglich und aüs die Würste, Schinken, Rippchen und waS sonst noch an einem Schweinchen eßbar ist, in liebevoller Sehnsucht gespannt. Dort erfuhren sie, daß daS Thierchen gestohlen sei und daß die Einladungen nicht von Slcetre ausgegangen waren. Hungrige Leute ver» stehen keinen Spaß, und so geriethen die ungebetenen Gäste in die größte Wuth, die sich noch steigerte, als ein Bote von Paris einen halben Schinken und zwei Würste brachte, denn was war das für so Biele? ES blieb ihnen nicht«

R. Reichettheim, 7. Juli. In dem Basaltsteinbruche auf derKrone" zwischen hier und Blofeld, in welchem gegenwärtig eine große Masse von Steinen für die Bahn- I linte BeienheimEchzellNidda gefördert wird, kam gestern Nachmittag ein bedauerlicher Unglücksfall vor. In I dem Steinbruche ist ein Schienengeleise gelegt, auf dem Kippwagen laufen, die das gebrochene Sreinmaterial aus dem Bruche herauSschaffen. Von hier wird auf gewöhn» liche Wagen verladen, die die Steinmassen an die Bahnstrecke fahren. Beim Umkippen eines Wagens fiel die Stetnmafie I auf einen Fuhrmann, der sich tu unvorsichtiger Weise heran­genaht hatte und richtete den jungen Mann schrecklich zu. I Er wurde hierher geschafft und erhielt sofort ärztliche Hilfe. Welchen Umfang die Verletzungen angenommen haben, weiß man noch nickt. Ein ähnlicher Fall kam vor Kurzem vor- I der Verletzte wurde in das Hospital nach Friedberg und I von da in die Klinik nach Gießen verbracht. Es wird fast niemals ein großes Bauwerk vollendet, ohne daß Unglücks» I fälle dabei Vorkommen. Die Vergebung der Hochbauten I au unserer Bahnstrecke wird stündlich erwartet. Die Ge» bäulichkeiten sollen noch vor Eintritt der schlechten Witterung unter Dach kommen. Die ArbeitSlocomotive auf der Strecke SalzhausenEchzell und blejentgt von BeienheimReichels» heimEchzell find jetzt ganz nahe zusammengerückt, so daß die ganze Strecke NiddaBeienheimEchzellSalzhausen- Nidda planirt ist. Die Arbeiten rücken zusehends vor und I werden durch die trockene Sommerwitterung trefflich unterstützt.

n. Aus dem Kreiß Friedberg, 7. Juli. Nach der Bekannt­machung der Gemeinde-Umlagen befinden sich in unserem Kreiß immer noch 21 Gemeinden mit älteren Kriegsschulden, durch deren Verzinsung die Beiträge mitunter recht bedeutend erhöht werden, denn sie betragen zwischen 0,457 und 7,775 Pfg. auf 1 Mk. Steuercapttal. Im Übrigen beträgt der Auß» schlag auf 1 Mk. Steuercapital in 6 Gemeinden weniger alß 10 Pfg., in 7 zwischen 10 und 20, in 34 zwischen 20 und 30, in 17 zwischen 30 und 40, in 3 zwischen 40 und 50, in 3 zwischen 50 und 60, in 2 zwischen 60 und 70 und in nur 1 mehr alß 70 Pfg., nämlich 73,878 Pfg. Gemeinden, welche in der glücklichen Lage find, keine Ge» meindesteuer zu erheben, wie wir solche im Kreiß Gießen haben, finden wir hier nicht. Dagegen sind einzelne Ge­meinden im Kreiß, in welchen der Ortsbürgernutzen recht beträchtlich ist.

+ Berstadt L d. W-, 6. Juli. Der hiesige Gesang» VereinEintracht und Liebe" feierte gestern unter Betheili» gnng von 22 Vereinen daß 50jährige Fahuenjubi- l&um. Nach Ankunft bei Festzugeß wurden die Festtheil» nehmer durch den Vereinßdirigenten Herrn Lehr begrüßt,

besten! gesorgt war.

Mainz, 7. Juli. Die Strafkammer bei Landgerichts verurtheilte den 13jährigen Volksschüler E. O. Sommer wegen Straßenraubes zu acht Wochen Gefängniß. Der Junge hatte am 6. Mai einem 16jährigen Mädchen auf der Hechtlheimer Chauffee mit der Drohung:DaS Geld her oder das Leben"- 1 Mk. 70 Pfg. abgenommen und am folgenden Tag einen ähnlichen Versuch bei einem 9jährigen Mädchen gemacht. Bei dieser Gelegenheit fiel ber jugenb- liche Straßenräuber der GenSdarmerie in die Hände.

würben. Die Prüfung legte Zengntß ab, wn ber «effl^en Leitung bei Unterricht« unb zeigte, wie «d noth wenbig eine berartlge gcrtbllbung für unsere MSbcheu ist, unb e« wäre darum gewiß mit Freubeu ,u begrüßen, wenn solche Surfe in Zukunft häufiger etugerichtet würben und fich ble jungen Mädchen bleie gute unb oerhä inlßmaßlg sehr billige Gelegenheit zur Erlernung einer >°libe-> u°d ft-ar. (amen Hau«wirthlchast nicht entgehen ließen. Birllticht S- Itngt e«, unter Beihilfe von Interessenten unb ber G abt einen Herbstcursu« einzurichten, ben ber Schule entwachsene Mädchen verschiedenen Alters besuchen könnten. Wer fich überzeugen wollte, was in 8 Wochen angestrengter Arbeit geleistet werden kann, der hätte genannte Prüfung besuchen sollen; e« war eine Freude, zu sehen, mit welchem Geschick die Mädchen kochten und wie sicher und ausführlich fieauc Fragen beantworteten. Zum Schluß wurde ihnen »och 'N ernster Weise gesagt, daß treue, ehrliche Arbeit und tüchtige Führung des Haushaltes unser Leben und daS derer, denen unsere Arbeit gilt, verschönere und daß deS Himmels Segen darauf ruhen werde. _ ..

♦♦ Bedingter Straferlaß. Durch ein an die Justiz­behörden gerichtetes Außschreiben hat daS Großh. Ministerium angeordnet, daß wie von dem Erlaß einer erkannten Strafe, auch von dem bedingten Erlaß, sowie von der bedingten Aussetzung der Strafvollstreckung der Militärbehörde Mittheilung zu machen ist. Diese Mittheilung hat auch dann zu geschehen, wenn zwar der Verurtheilte das militärpflichttge Alter noch nicht erreicht hat, aber die bei der bedingten Be­gnadigung oder Strafaussetzung festgesetzte Zeit des Wohl» verhaltens erst nach Eintritt des militärpfltchligev Alters abläuft. Wird einer Person des BeurlaubtenstandeS bedingte Begnadigung oder Strafaussetzung gewährt, so ist entsprechende Mittheilung hiervon dem Landwehrbezirkscommando zu machen.

Militärisches. Die neu auSgegebene Bekleidungs- Vorschrift für Offiziere und Sanitätsoffiziere weist gegen den bisherigen Entwurf nicht unerhebliche Veränderungen auf, die zunächst darin bestehen, daß zum Paradeanzug für die uoberittenen Offiziere der Fußtruppeu anstatt der Stiefel­hosen und hohen Stiefel lange Hosen vorgesehen sind- hierbei ist die wesentliche Bestimmung angefügt, daß diese Offiziere, die ihren Dienst nicht bei der Truppe verrichten, bei keiner Beranlaffung hohe Stiefel zu tragen brauchen, wie dies auch bei allen penfionirten Offizieren der Fall ist. Tine andere Neuerung wird von den Jnfanterieosfizieren angenehm empfunden werden- eS ist die« die Abschaffung deS bis­herigen Portepees, daS sich im Tragen höchst unvortheilhaft erwiesen hat. An seine Stelle tritt zu allen Waffen mit Stahlscheide daß Portepee, wie für Cavallerie- und Artillerieoffiziere vorgeschrieben ist. Daß Portepee alter Art wird nur noch zum Stichdegen getragen, also von Kürassier-, Zeug- und Feuerwerkß-Offizieren. Neu zur Ein» führung ist nach der Vorschrift eine Feld binde gelangt, die auß einem Leibgurt aus gefüttertem Schärpenband mit broncenem Schloß zum Zuhaken besteht und von allen Offizieren, mit Ausnahme der Husaren, zum Dienstanzuge zu tragen ist- die Schärpe bleibt in ihrer bisherigen Form ausschließlich dem Paradeanzug Vorbehalten.

wenig lebhaft zeigte, zogen die Preise doch etwa! an. S-twieh be­hauptete feinen Preis, schwere Kälber, die besonder! für Badeorte stark gesucht waren, wurden sehr hoch bezahlt. Schwere Milchkühe^ soge­nannte erstklassige Maare, war wieder nicht am Markt. Der Handel wickelte sich im Allgemeinen schleppend ab. Es wurden verkauft Kühe, frischmelkend unb tragend, 1. Qual., oberhesstsche Landkühe, 350 bis 400 Mk., 2. Qual. 2Ö0 bis 320 Mk., geringere 2ßa«te, ble verhältnißmätzig am teuersten M Mte, IbObts 240 Mk. per Stuck Axttvieh kostete: Rinder 1. Qual. 55 bis 57 Mk, 2. Qual. 53 bis 54 Mk., Kälber, besonders schwerere Maare, di» 60 Mk., leichtere Waare 53 bis 55 Mk. per 100 Pfund Schlachtgewicht. Der heutige Ochsenmarkt hatte einen Auftrieb von 100 di» 150Stück, mit wenigen Ausnahmen lauter Fahrvieh. Trotzdem fremde Händler fianx fehlten, war der Verkauf ganz flott, auch die Preise gestalteten sich etwas höher, als am letzten Markte. Schweres Fahroieh fehlte gänzlich am Markt, fodaß vorhandene Reflectanten (größere Guts­besitzer) nickt kaufen konnten. Bezahlt würben für Fahr - Ochsen 2 Qual. 770 bis 820 Mk., 3. Qual. 600 bi» 700 Mk., geringere

Frankfurt a. M, 7. Juli. Die Samoaner im Zoologischen Garten nehmen ihre Mahlzeiten in der Regel unter Ausschluß der Oeffentlichkeit ein. Morgens trinken sie Thee und verzehren dazu nicht weniger als 120 frische Brödchen. Mittags und Abends gibt gekochtes Rindfleisch, Reis, Kartoffeln und als Beilage Gurken oder Salat. Mit besonderer Vorliebe effen sie aber Schweine­fleisch und wenn eS daß gibt, so veranstalten sie eine Art von Schlachtfest, oder richtiger Brat fest. Ein solcheß soll D onnerßtag Nachmittag öffentlich abgehalteu werden. Ein ganzeß Schwein wird dann vor den Augen der Besucher gebraten, natürlich nach samoanischer Sitte, indem zunächst ein Haufe Kieselsteine auf Holzfeuer erhitzt, damit daß Schwein gewiffermaßen gestopft und der ganze Körper damit bedeckt wird. Daß Schwein wird in ein Bett von Blättern gelegt, mit Laub zugedeckt und bleibt in dieser ------- n. e , . w

eiaevthürnlichcu Bratpfanne, bi« e« genug geschmort ist, um übrig, al« mit leeren Magen nach Pari« zurückjulthren, binn bann zerlegt unb verzehrt zu werben. Bicvtre ist nur ein kleine« Nest, wo nicht 0 schnell Speise

8. Frankfurt a. M., 3. Juli. Der Erste Frankfurter I für 60 Studenten beschafft werden kann. Und unterdeffen

Schwimm-Club veranstaltet am 19. Juli in dem sehr schön saßen die Anstifter bei Schelmenstreichs mit einigen Freunden

gelegenen stromfreien Schleusencanal bei Frankfurt a. M. und Freundinnen beim lecker bereitet« Mahl und ließen

ein großeß internationales Wett-Schwimmen und ihre Collegen von ©icetre, deren Strebsamkeit sie den

Springen. Da der Schwimmsport sich immer mehr ver- Schweinebraten zu danken hatten, hochleben.

breitet und sehr viele Anhänger in wahrer Würdigung der . in

vielfachen Vorzüge desselben für Geist und Körper gewonnen WöcheMUlbk UtdNstcht dtt ^WfOUe WGttveiß. bat, fo wirb auch eine zahlreiche Betheiligung ber besten 27^ Woche. Vom 28. Juul,bis 4. 3M

Schwimmer unb Springer be« In. unb Auslanbe- zu er- warten sein, btzw. ist biefelbe bereit« vielseitig zugesagt. eiooiitemr^wer. «,ou, u, Die Aurschreibungen sind sehr reichhaltig unb umfassen ftaiboI glommen: 6rw«4fene: hn oom folgenbe Nummern: Ermunterungsschwimmen, 200 Metern 1.8ebtn«i*6r: 2--15.3«bn

Verein-schwimmen, jeber Benin hat vier Teilnehmer zu B°s°tt stellen, 250 Meter; Jugenbspringen, Seitenschwimmen, Lungenfchwindiuch 400 Meter- Jugendschwimmen, 100 Meter- Hauptschwimmen, Bauchfellentzündung 1000 Meter- Junioren Brustschwimmen, 300 Meter- Schnell- Lungenblutschlag schwimmen, 100 Meter; Ermunterungsspringen, Senioren- H"r°'n-nt,Üubuvg Brustschwimmen, 500 Meter; Rückenschwimmen, 100 Meter; ® itt b 8 großes Frankfurter Schwimmen, 400 Meter- Hauptfpringen, (Sehirnschlag Schwimmen in Kleidern, 100 Meter und Meisterschaft vom Altersschwäche Main, 600 Meter. Die Meldungen müssen bis zum Selbstmord -----_______---- -----------------

13. Juli er. an den 1. Vorsitzenden Herrn Friedrich Ant^^/inKlammern gesetzt Ziffern gebe» an, wie viele Dnutze, Rotlintftrahe 4, unter Beifügung der Einsätze ein- I in der betreffenden Krankheit auf von auöwärtl nach

gereicht werden. Jntereffenten werden auf Wunsch die AuS- | (g^en gebrachte Kranke kommen.

schreibungen unb Bestimmungen zugesandt. _ F

Biebrich a. Rh.. 7. Juli. Heute Nachmittag brach in An unsere Verehrt. HefCt l

der naheliegenden Turnhalle der hiesigen Unteroffiziers» Die vorige Nummer desGießener AuzeigerS" tonnte schule Feuer auS. Trotz energischen Eingreifens der Feuer- I infolge eingelretenet Störung im Maschinenbetrieb nicht zur wehr fielen die Turngeräthe und das Gebäude dem Element bestimmten Zeit fertiggestellt werden. Wir bitten deßhalb größtentheilß zum Opfer. Zu fast gleicher Zeit loderten die | um Nachsicht. Exped. desGießener AuzeigerS".

Flammen in einer unweit gelegenen Kalkbrennerei, der '~

Firma Senf gehörig, auf. Eine Scheune brannte nieder. Briefkasten.

lieber die Entstehungsurfache ist bis jetzt nichts Bestimmtes stab. Lesehalle, Berlin W. ES gehen zwei Gießener bekannt Anzeiger an die Akad. L-sehallen, einer nach Sptttelmarkt, der andere

' München, 4. Juli. Da infolge be« Plötzlichen starken nach

Luftdruckes beim Scharfschießen der Feldariillerie schon öfter I - ..=

Verletzungen der OhrtrommeI vorgekommeu find. Vermehr, CattO* NN- wurde nach derA. A. vom Kriegs^nisterium bestimmt, 8. Juli. Der Auftrieb auf dem gestrigen Kuh-

daß es der gefammten Besetzung der Batterie zum Schutze marft roc etwa§ größer al» beim letzten Markt. E» mochten des Gehörs zu gestatten sei, die Ohren mit lose fitzenden, etroa 750 bis 850 Stück Vieh, darunter 100 bi» lb0 Eer und nicht zu umfangreichen Wattepfropfen zu verstopfen. Die Rinder am Markt sein. Troßdem sich^die Kausiust für Zuchtvieh Watte ist gegebenen Falle» vom Geschützführer auß ber 1 ÄetlDt<b bes

Protze zu entnehmen unb nach Bebarf abzugeben.

Ein gefährlicherKisten-Reisender" würbe unlängst unter dem Frachtgut eines von Odessa nach Datum fahrenden Dampfers herausgeholt. Em Matrose vernahm während eines Besuches des unteren SchiffraumeS ein ver­dächtiges Geräusch und erstattete Meldung. Bet ber Nach» forschung stellte sich heraus, baß ein Bursche von zwei Spieß- geselle«, die alß Reisende die Fahrt mitmachten, in einer der vier Kisten, die sie mit an Bord brachten, eingeschmug­gelt worden war. Schon hatte ber Dieb sein Gefängniß verlaffen unb war habet, die anderen drei vorher nur werth- lose Dinge enthaltenden Kisten mit dem geraubten Gut der Passagiere anzufüllen, alß er überrascht wurde. Zwar hatte _ ___________

i er sein Versteck wieder aufzusuchen vermocht, allein die Spuren I Waare"wurde mit 400 bis' 500 Mk. das Paar bezahlt. Der osr- feinet Tätigkeit würben zurn Bettalher, unb fo Holle man hand-n- aufteleb junget S«ere würbe je OuaUiSi ,u onnehm-

ben Kistenreiienden an« feinem Versteck hervor. Den Schluß b.rm Prei m 'M'- heutigen Mark, blieb eben fo wie

machte eine Bekanntfchaft mit bem Tauenbe. geilem nübt« flberfWnbtg.

Bin klnbenteustreich. »u« Paris wirb berFranko Witter«»asbertcht V0M 7. Juli.

futter ßeitung* vom 5. b. Mt«. gefchtieben: D^e fravjb- Gettttals unj> Süb-Europa bedeck! hoher Druck, doch hat ber fischen Studenten unterscheiden fich in mehreren Punkten I Maximums an Menge und Intensität sehr viel verloren,

von ihren deutschen Kameraden: sie huldigen den Gottheiten Unter t,em Einfluß des hohen Barometerstandes ist in den conti» Bacchuß und GarnbriNuS etwas weniger, sie verhacken fich I nentalen Lagen meist Auflklärung eingetreten. Nur im Osten macht bi- Gestchter nicht, unb sie opfern etwa« mehr auf bem «Mar st» n°» bet bülbfeligen Aphrodite. Worin fie aber mit ben deutschen unter berat Einfluß in West-Europa bet Luft-

Söhnen ber Alma mater (wenigstens mit denen von ehemals) bructheblich abgenommen hat. Theil - Minima find derselben bes

völlig übereinstimmen, das ist im Aushecken von luftigen reits an der Loire-Mündung sowie über §n«land vorgelagnt. Bet

I Streichen, wie d« 'olgmbe Fall lehrü Die jungen ÄÄöltSng,Sub«

Mediciner, die an den Patienten des Hospitals vonBicetre -unchmm.

I ihr verderbliches Handwerk erlernen sollen, besitzen einen tBitimwt

kleinen Garten zu ihrem ausschließlichen Gebrauch, worin I »unäckst noch heiter und warm und von Westen her Zunahme I fie statt Rosen und Nelken ein fettes Ferkel aufzogev. Bon | bcr Bewölkung. Einzelne Gewitter nickt ausgeschloffm.

Zeit zu Zeft kommen Mediciner aus Paris nach BicLtre,--- ----- ~

um bei schweren Operationen zugegen zu fein, und bei diesen Temperatur der VayN UNd VUft

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