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Nach der am 1. April d. J. etattgehabten Ermäsuigung dti für Leuchtgas von 22 auf 21 Pfg. und für Heizgas von 15 41t t f für den Cbm. gestaltet sich die Benutzung des Gases für Koch tu; |J zwecke wesentlich billiger als bis dahin und dürfte dies Veranlaunr r> zahlreiche weitere Einrichtungen ausführen zu lassen.

1 Liter 1 1Ooo cbm) Wasser von gewöhnlicher Brunnea- oder leitungstemperatur wird mit den betr. Gaskochapparabn in etwa 5 Misan ungefähr 30 Liter ( s/l0o cbm) Gas zum Sieden gebracht.

Die Kosten dieses Gasverbrauchs betragen bej Speisung aut der Leert gasleitung (Gaspreis 21 Pfg. für den Cbm.i = 0,63 Pfg.- r nicht gam dagegen bei Benutzung einer von der Leuchtgasleitung abgezw-mt.n. am . Gasmesser versehenen Heizgasleitnng <13 Pfg. für den Cbrn nur <<.3) Ä noch nicht </10 Pfg.

Bei grösserem Bedarf vermindern sich die Kosten des Siel'« r0? | Wasser in Folge besserer Ausnutzung der Wärme noch wesvntd.h, b, . 4 Wasser z. B. um */« bis > , dieser Kosten.

Es sei daran erinnert, dass durch Stadtverordneten-Bcsehlusa von HF^ru d. Js. gestattet wird, bei angemessenem Heizgasverbrauch in-h.-n und «. auch bis zu 2 Leuchtgasflammen aus der Heizgasleitnng d. h. n r-. von 13 Pfg. für den Cbm. zu speisen, wodurch auch das Leuchtgas für d.-v !U wesentlich verbilligt wird. Zudem können nunmehr die L- itungen in > «fr fachsten Weise für Koch- und Heizzwecke umgeändert wenien. my die Abzweigleitung für die Küche (bezw. den Baderaum) ein besondarw iju» nebst einem Abstellhahn eingeschaltet zu werden braucht und daeelbet u gwo«r Stelle, ohne die Beleuchtungsleitung in genannten Räumen zu trennen, ein vblw hahn eingesetzt wird, welche Arbeit sich in den meisten Fällen mit geringe > » und ohne oder nur mit unerheblichem, leicht wieder herstellbarem AuP-. b « führen lässt.

In solchen Fällen, wo die dauernde Einrichtung einer Heiz- °d*r K-. ic dennoch auf Schwierigkeiten stossen sollte, nehmen wir deren Rohrkttanr»,, Aufhören des Gebrauchs zu einem unsererseits abzuschätzenden Prob wie*Ma Die Ausführung solcher Heiz- und Kochgasleitungen darf nur durch du '»» 4 erfolgen.

Die zum Messen des Heiz- und Kochgases benöthigten be$ond> r*n Uev - können, wenn dieselben nicht gekauft werden, auch in Mieths genoaueeeU und beträgt die Mietbe hierfür monatlich 25, 40, 60, 70 Pfg. erforderlicher Grösse.

Das Kochen und Heizen mit Gas bietet gegenüber der F«;: r festen und flüssigen Brennstoffen folgende allgemein anerkannte Vantfi:

1. Das Gas ist jederzeit ohne Zeitverlust und ohne Herbetrhif Kohlen, Holz u. s. w. zur Verfügung.

2. Die gewünschte Heizkraft kann sofort in voller Stärke er.'gi i gleichmässig erhalten werden.

3. Rauch, Russ, Staub und Asche entstehen bei der Onkir; : »' 4. Jede lästige und unnütze Hitze ist vermieden, sind die 8ye»*t * gestellt, so kann die Heizung sofort äusser Thätigkeit (M

5. Das Kochgeschäft wird wesentlich vereinfacht, wwl lab- xti Arbeitsersparniss verbunden ist.

6. Der Betrieb kann durch aufmerksame Hahnenstellang billig gehandhabt, jeder unnützen Verbrennung] durch S(hir*« '» Hahnes vorgebeugt werden ,,

7. Dadurch, dass die Hitze sofort auf das Bratstück ein wirkt, sich dio Poren des Fleisches und der ganze Saft blwbt » fr* und macht denselben schmackhafter, als auf anderem Heeds 1 Vorstehende mit der Verwendung des Gases zu Koch- ned verbundene Vortheile werden auch in Giessen von Jahr zu Jahr so dass hier z. Z. über 600 Schlauchhahnen hierfür eing-richtet *i Jahresverbrauch für Koch- und Heizgas ohne den Verbrauch «r "*»*v maschinen auf 65000 cbm angewachsen ist

Kochapparate bewährter Construction, für 1, 2, 3, 4 und t vollständige Kochheerde von den leistungsfähigsten Firmen, wii Ajt4' Schäffer u. Walker u. Rich. Goehde, Berlin; Fr. Siemens, Dresd«", Karlsruhe; Warsteiner Gruben- und Hüttenwerke, Gaggenau-'r 1.1«**^« ..^ ^ haben wir in verschiedenen Preislagen vorräthig, z. B. Kochapp, von Mk. 3,509,40, für 2 Feuer von Mk. 1 4,50-21,50, für 3 Feuor m ML'* für 4 Feuer von Mk. 3134 und für 5 Feuer von Mk. 62,50 m, Kochheerde von rund Mk. 140,, 295, und höher, Plätteisennppv^h\|V| 2 und mehr Plätteisen von Mk. 16, und höher. Ferner Brat- sowie Gas-, Bade- und Heizöfen, und werden alle Apparate in un<eron «* , räumen gerne in Thätigkeit gezeigt, wie auch Kostenanschläge y* ** willigst angefertigt werden.

Giesen, den 1. Juni 1896.

Stadt. Gas- und Wasserwerk Giessen.

Otto Bergen.

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Bekanntmachung,

betreffend die öffentliche Impfung des Jahkes 1896 in der Stadt Gießen.

Die diesjährige öffentliche Impfung für die Erstimpfliuge wirb für die hiesige Stadt

jeden Mittwoch Nachmittag von 2 bis 3 Uhr-

beginnend am Mittwoch den 3. Juni,

im alten Rathhause abgehalten werden.

Jmpspffichtig im laufenden Kalenderjahre sind nach dem Reichs­impfgesetze die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die Rück- ftändigeu früherer Jahrgänge.

Wir laden die hiesigen Einwohner, welche impfpflichtige Kinder haben, zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken ein, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen für den Einzelnen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluß auf eigene Kosten bewerkstelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres zur Nachholung der Impfung eine vierwöchentliche Frist unter Strafandrohung gesetzt wird.

Außer den Pflichtigen werden in den Terminen auch Erwachsene auf ihren Wunsch, und Kinder, welche erst im laufeuden Jahre geboren find, auf den Wunsch ihrer Vertreter geimpft.

Alle in einem Termin geimpften Kinder müffen bei Meidung der gesetzlichen Strafe in dem 8 Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen.

Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können gleichfalls in den Terminen dem Jmpfarzte vorgestellt werden.

Bemerkt wird noch, daß mit frischer Thierlhmphe aus dem Großh. Jmpfinstüute zu Darmstadt geimpft wird und zwar vom laufenden Jahre ab nur an einem Arm.

Aus Familien, in welchen die Maseru aufgetreten sind, sollen die Impflinge erst 4 bis 5 Wochen nach Ablauf der Krankheit zur Impfung gebracht werden.

Gießen, den 26. Mai 1896.

Grobherzogliches Kreisgesundheitsamt Gießen.

Dr. Haberkorn.

Bilanz

am 31. December 1895.

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5245] Weserstratze 3, nächst der Nord­anlage, ist der untere Stock mit 6 ger. Zimmern und allem Zubehör zu ver- mietd-n. Näheres daselbst und bet

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5219] Freundl. möbl- Zimmer sofort zu vermiethen-______Marktstratze 8 _

5235] Lrrdwigstratze 52 find zwei bis drei ineinandergehende, große, schön möb- lirte Zimmer (Salon), mit auch ohne Burschenstube, per sofort zu vermiethen.