Ausgabe 
8.4.1896 Erstes Blatt
 
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dem Pfarrverwalter Jalta» D t e f e n b a ch zu Eudorf, Decauat Alsfeld, die evangelische Pfarrstrlle daselbst zu übertragen.

Reilerstaudbild für Großherzog Ludwig IV. Wie die Darmst. gtg.* vernimmt, haben Jury uud geschäftsführender Ausschuß die von Professor Fritz Schaper in Berlin ein- gereichte Modellsktzze zu dem Großherzog Ludwig IV. K. H. ia Darmstadt zu errichtenden Reiterstandbild zur Ausführung empfohlen. Das Künstler-Honorar beträgt 150,000 Mark. Das Denkmal kommt auf den südlichen Thetl des Parade- Platzes zu stehen. Der Fertigstellung wird zum 18. August 1898 entgegengesehen.

Kr. MatthänS-Paffion. Seit Jahren find wir es ge­wöhnt, daß iu der evangelischen Gemeinde zu den großen Festzeiteu neben den Predigtgotte-dievsteu eine liturgische Andacht angeordnet wird, in der Gesänge de» KtrcheuchorS und der Gemeinde mit Schriftverlesung und Ansprache deS Geistlichen abwechseln. In diesem Jahr hatte sich unser Chor eine größere Aufgabe gestellt. Er hat uuS am Char- freitag eine der herrlichen PasfionSmufiken von Heinrich Schütz (15851672) dargeboten, hineingestellt in den Rahmen einer PasfiouSandacht, d. h. unter Bethetligung der Gemeinde durch Gesang einiger eingeschobeneu Choralverse und deS Geistlichen durch Ansprache, Gebet und Segen. Die einer solchen Andacht gewöhnlich zugemesiene Zeit wurde freilich dadurch erheblich überschritten, aber die am stillen Tage dicht- gedrängt die Kirche füllten, werden eS alle dem Chor gedankt haben, daß er uns diese Gabe gebracht hat. Nicht etwa nur die im engeren Sinn Musikalischen: bet ihnen ist eS ja selbstverständlich, daß sie in die wundervollen Tougedanken beß ersten großen deutschen Meister» sich mit ganzer Seele versenkt haben. Auch die viel größere Zahl Derer, die daß Werk ohne tiesereS musikalisches Berständniß für seinen Aufbau und die Einzelheiten in sich ausgenommen haben, ist sicher erbaut nach Hause gegangen. Ist eS doch gar nicht nöthig, daß man Allesversteht". Ich erinnere mich sehr gut, daß wir al» Kinder regelmäßig am Charfreitag in die nicht gottesdienstliche Aufführung der Bach'schen Passion oder eine» Requiem» oder Oratorium» geschickt wurden. Da haben wir stille geseffen, und da» war nicht immer leicht- die mystische Tiefe deS großen Johann Sebastian ist uns nur zum kleinsten Thetl verständlich gewesen, aber wie Vieles hat un» doch durchschauert und hat sich der Kiuder- seele eingeprägt, um nicht vergeffen zu werden. Schütz haben wir damals nicht kennen gelernt. ES ist ja noch nicht lange her, seit man ihn, den hundert Jahre vor Bach Geborenen, wieder, fast möchte man sagen, ausgegraben hat. Aber auSgegraben nicht wie ein Stück Alterthum, an dem nur ein beschränkter Kreis von Kunstverständigen seine Freude haben kann. Im Gcgentheil liegen gerade für den Laien die Dinge bet Schütz einfacher als bet Bach- in verhältuiß- mäß'g kurzer Zett zieht an unß die ganze PassionSgefchichte in meisterhaft klarem und einfachem Tonsatz vorüber- was Schütz auszetchnet, diedramatische Gedrungenheit", läßt ihn unter dem hier von uns angewandten Gesichts­punkt Bach gegenüber im Vortheil erscheinen. Die bet Bach zahlreich eingestreuten lyrischen Partieen, so unbeschreiblich schön sie sind, wenden sich eben doch mehr an ein musikalisch vertieftes Berständniß und gehen jedenfalls wett Über das hinaus, was man der Gemeinde als solcher zumuthen darf. Allerdings werden, wem solche PasfionSmufiken ein ungewohntes Ding find, die rezitativtschen Sätze leicht monoton erscheinen, und ich würde eS Niemandem verdenken, wenn er die Unter­brechung durch die Chöre wohlthuend empfunden hätte, viel­leicht mit dem stillen, mufikalisch freilich unberechtigten Wunsch: möchten fie nur länger dauern! Und endlich wird eS den Meisten, wenn nicht Allen eine Erhöhung de» er­baulichen Genusses bedeutet haben, daß die Einschiebung der wohlbekannten Choräle fie zur activ thetlnehmenden Gemeinde, nicht zu bloßen Zuhörern machte. Gerade weil wir an der ganzen Aufführung in dieser Stimmung thetlgenommen haben, wollen wir hier nicht critifiren, sondern danken. Weitaus der Mehrzahl wird eS ohnehin kaum oder gar nicht aus. gesallen sein, daß hier und dort nicht Alles ganz so war, wie eS vielleicht hätte sein sollen- und der Eingeweihte weiß zu gut, mit welchen Schwierigkeiten eine solche Aufführung zu kämpfen hat und wäre eS nur der Besuch der Proben al» daß er kritteln und mäkeln möchte. Durch die Zeitungen geht jetzt die Notiz, daß in einem Fabrikdorf bei Dresden schon seit Jahren die Matthäuspasfion von Bach in Volks- thümlicher Bearbeitung aufgeführt wird, und daß diese Aus­führung sich mehr und mehr zu einer PassionSfeter gestaltet. Auch hier singt die Gemeinde die eingesügten Choräle mit. Der Chor, unter Leitung de^-^OrtSpsarrer», besteht auS 150 Personen, darunter viele einfache Hütten- und Fabrik­arbeiter- dazu ein Kinderchor mit achtzig Stimmen. Tadellos wird eS da nicht zugehen. Aber warum sollte sich ähnliche» nicht auch bei unS versuchen laffeu? Wir wollen keineswegs einer unverkürzten, sondern einer stark verkürzten Aufführung des Riesenwerkes da» Wort reden und verzichten ausdrücklich aus eine künstlerisch vollkommene Wiedergabe. Der Ktrchengesang- verein allein könnte eine solche Aufgabe freilich nicht auf sich nehmen, aber er fände wohl Manche, die für diesen Zweck ihm Zeit und Stimme zur Verfügung stellen würden. Jedenfalls sprechen wir an diesem Orte die Bitte auS, daß der Verein fortfahren möge, unS mit den Schätzen unserer Kirchenmusik im großen Stil bekannt zu machen, wie er es um Weih­nachten mit HerzogenbergS lieblichem Oratorium, zu Ostern mit Schützens erhabener PasfionSmufik gethan hat.

Die vergangenen Osterfeiertage haben die Be­fürchtung , daß grünen Weihnachten weiße Ostern folgen würden, diesmal zwar nicht bestätigt, doch ließ sich da» * Osterfest im Allgemeinen ziemlich kühl an. Der erste Feier­tag war einladend zum Spazierengehen und wurde denn von dieser Möglichkeit der ausgiebigste Gebrauch gemacht- in der näheren und weiteren Umgebung traf man auf Ausflügler, die dem Wenigen, was ihnen die Natur bot, die vortheil- Haftesten Seiten abzugewinnen trachteten. Der -weite Feierta stellte sich mit Regen ein, der recht durchweichend nicht nur

auf Felder und Wiesen, sondern auch auf die Dege ein- I, wirkte. Durch diesen Wetterumschlag wurden zahllose AuS- lugSpläne vereitelt und Ebbe in den Kaffen ländlicher Wirth- chafteubefitzer gelaffen. Die in der Stadt üblichen Verau- taltuugen, Coucerte u. f. w., konnten dagegen programmmäßig ausgeführt werden und erfreuten fich alle regen Zuspruch». Auch der heutige dritte Feiertag begann mit leichtem Regen, mit dem man fich je nach persönlichem Empfinden abfinden wird- hoffentlich trägt er aber dazu bei, daß bald ein lieb­liche» Grün die sonst schöne Umgebung Gießen» schmückt.

Selbstmordversuch. Die Ehefrau eines hiefigen Ein­wohners wurde gestern Abend gegen 11 Uhr in der Grün- »ergerstraße von einer Schutzmannspatrouille in krankem Zustande betroffen und nach der Klinik gebracht. Dieselbe »atte, um fich zu vergiften, Carbol getrunken und ist e» raglich, ob fie wieder genesen wird.

Befitzwechsel. Die Huhn scheu Erben verkauften ihr SelterSweg Nr. 63 belegeneS Hau» an den Ctgarreuhändler Herrn Wilh. Möser für den Preis von 29,000 Mark.

Heulende GaSlaterueu. Heute Nacht kurz nach zwölf Uhr fingen in verschiedenen Straßen einige Glühlichtbrenner n den Laternen an zu heulen zum großen Gaudium aller Paffanten.

Verstaatlichung der Polizei. Am Donnerstag fand n Darmstadt eine Versammlung von Vertretern der hesfifchen Städte statt, um den Gesetzentwurf Über die Der- taatlichuug der Polizei zu berathen. Die Versammlung prach fich einstimmig gegen den Gesetzentwurf au». Der Vertreter von Mainz erklärte sich gegen jede Verstaatlichung der Polizei.

Schotten, 3. April. Zahlreiche Bezirkslehrervereine des GroßherzogthumS Heffen veranstalteten in der letzten Zeit Concerte zum Besten des LehrerheimS auf dem nahen AltenburgSkopf und erzielten meist beträchtliche Einnahmen. In Herbstein hatte ein derartiges Concert ein so schöne» Ergebniß, daß auS demselben eine ganze Zimmereinrichtung beschafft werden konnte. Da» löbliche Vorgehen der Bezirks- Vereine hat allenthalben Anklang und Nachahmung gefunden.

Daueruheim, 3. April. Ein von auswärts hier dienendes Mädchen scheint von einer eigenen Manie befallen

Versuchung" von Annie Bock undPrüfe, wer fich ewig bindet" von B. Ernst moderne Gesellschaft»probleme tn effelnder Weise entwickeln. Die Illustrationen dieses Hefte» tnb wie immer mustergültig, und die Fortsetzung der iüu- irierten GratisbeilageEichendorfs» Gedichte" bilbet eiae abermalige werthvolle Bereicherung jeber HauSbtbliothek.

Kopenhagen, 2. April. Sin Kammerdiener des König» hat diesen im Laufe von zehn Jahren um 60,000 Kronen bestohlen. Sr hatte sich Schlüffel zum Schreibtische de» König» machen laffen und entnahm demselben jede Woche Beträge von 100200 Kronen. Für da» gestohlene Geld hatte er fich ein große» Hau» in Kopenhagen gekauft, er ührte ein flotte» Leben, hatte eine luxuriös eingerichtete Wohnung und um jeden verdacht abzulenken, erzählte er einen Bekannten, daß er da» große Loo» in der Staat», otterie gewonnen habe. Er war seit 15 Jahren im Dienste de» König».

Uebcr eine Beraubung im Elsenbahueoupe nach voran« gegangener Betäubung beß Opfer» durch eine Cigarre wird auS Warschau geschrieben: In einen Abtheil zweiter Klaffe stieg aus einer Eisenbahnstation vor Warschau eine kleine Gesellschaft, bestehend aus zwei Herren und eine» hübschen, jungen Mädchen ein. Im selben Coup6 befand fich ein Kaufmann au» Odessa auf der Fahrt nach Warschau. Die Gesellschaft gerieth mit dem Reisenden, der lange Weile verspürte, bald in eine lebhafte Unterhaltung. Einer von den fremden Herrn offerirte dem Kaufmann im Laufe bei Gespräch» eine Cigarre, deren Aroma besonder» schön war. Als der Kaufmann sie zu Ende geraucht hatte, fühlte er einen heftigen Schwindelanfall und starke Neigung za» Schlaf. Er versank auch bald in tiefen Schlummer. Hl er erwachte, bemerkte er, daß die ganze Gesellschaft bei Abtheil verlassen hatte. Jnstinctiv faßte er nach feiner Brusttasche und entdeckte zu seinem Schrecken, daß zugleich mit den Reisegefährten feine Brieftasche mit 2498 Rudel, verschwunden war.

Uhren für Japan» Heldeafihue. Japan hat, wie da Ostasiatische Lloyd" meldet, in der Schweiz 18 000 Lasche» uhren, L 10 Mark, in Bestellung gegeben, um diese, anstatt Medaillen, au die Soldaten, welche sich im letzten Kriege besonders hervorgethan haben, au Dcitictlen.

zu fein, denn fie findet großes Gefallen daran, von Zeit zu Zeit Nähnadeln zu verschlucken. Sie hat deren schon vier verschluckt, die sämmtlich im Halse stecken geblieben und d ren Entfernung jedeßmal den Aerzten große Mühe ver­ursacht hat. Jetzt soll fie einige vollständig verschluckt haben, die ihr Schmerzen verursachen und von denen fie gerne be­freit wäre.

n. Nieder Eschbach, 6. April. Der hiesige Spar-, Lelh- unb CredltvereinFrühling" erzielte im letzten Jahre bei 64086.26 Mk. Activa einen Reingewinn von 676.92 Mk. Der Verein zählt 77 Mitglieder.

Mainz, 6. April. Wie wir au» bestunterrichteter Quelle soeben hören, ist der VerwaltungSrath.'der Heffischen Ludwigßbahn zu dem Entschluffe gekommen, bezüglich der neuesten Regierungsofferte in Sachen der Verstaatlichung der Bahn vorerst keine Kundgebung zu erlaffen und zunächst abzuwarten, welche Haltung die Majorität der Actionäre in der bevorstehenden Generalversammlung annehmen wird.

Münster i. W., 4. April. Der Kötterßsohn Schmitz aus Albersloh, der eben aus dem Jrrenhause entlaßen war, erschlug seine Mutter mit dem Gewehrkolben, nachdem ein Schuß fehlgegangen war, und verscharrte die Leiche. Er ist der Mordthat geständig.

Zur Abschreckung der Autographeujäger veröffentlicht Professor Felix Dahn folgende Erklärung:Um der ganz unglaublichen Belästigung durch die Autographensammler Schranken zu ziehen ober boch eine ersprießliche Wirkung abzuzwtngen, werde ich fortab jedes Gesuch derart durch Zu­sendung eines gedruckten Formulars des Inhalts beantworten: Handschriftproben gewähre ich nur gegen Erlegung einer Mark für die Deutsche Schillerstiftung. Ich ersuche die LeidenSgenoffen um Befolgung dieses Vorgangs." DaS dürfte manchen Autographenjäger erst recht anlocken!

Der moderne Häuferfchwindel hat fich zu einem voll­ständigen System ausgebildet, da» mit unerbittlicher Grausam« leit zur Anwendung gebracht wird und bei dem nur das Recht des Stärkeren gilt. Wer in einer neuentstandenen Straße Nachfrage nach dem Stande der Besitzer halten würde, würde zu feiner Verwunderung hören, daß ein guter Theil derselben aus Maurern, Zimmerleuten, Glasern, Tischlern und anderen Bauhandwerkern besteht, also auS Personen, die gewöhnlich über keine großen Mittel verfügen und die dennoch, wie der Augenschein lehrt, Häuser im Werihe von 100 000 Mark und mehr besitzen. Der Volk»- wltz hat für diejenigen Miether, welche kaum vollendete Häuser für einen meisten» niedrigen MiethzinS beziehen, die BezeichnungTrockenwohner" erfunden, um damit anzudeuten, daß sie nur so lange in den Häusern gelitten werden, als bis die Wohlträume die Baufeuchtigkeit verloren haben. In ähnlicher Weise könnte man ein ganze Reihe von großstädtischen HausbesitzernTrockrnbefitzer" benennen, da ihnen die Häuser nur so lange von ihren Hintermännern belasten werden, bis die Häuser für anspruchsvollere Miether bewohnbar werden.Aber," so wird der Uneingeweihte fragen,wie können derartige mittellose Leute Überhaupt in den Besitz so großer Häuser gelangen?" Die Antwort aus diese Frage, die in unserer Zeit zu einer hochactuellen geworden ist, giebt die neueste Nummer der bekannten Familienzeitschrift Zur guten Stunde" (Deutsches BerlagShauSBon g LCo., Berlin "W. 57, Preis der VierzehntagSheftS 40 Pfg.), die außerdem in einer Fülle anregenden und geistreich ge­schriebener Artikel, wieFrauenleben ia Rußland",die Photographie in natürlichen Farben", Stettin u. s. w. auch die weitgehendsten Ansprüche der gebildeten Lesewelt 1 befriedigt- umsomehr, al» die RomaneFühre un» in

Apiklpllm der vkrkmjgtkll jrtnlfertrr Stsdtthkitrr.

Opermharr».

Mittwoch ben 8. April geschloffen. Donnerstag dm 9. Aprll unb Freitag den 10. Aprll: Gastspiel von Signora Prevosti. Violetta (Traviaia). Samstag den 11. Aptil: Trifchka. Hinaus Barbier von Bagdad. Sonntag den 12. April, Nachmittag! 3Vi Uhr: Julius Cäsar. Abends 7 Uhr: Fra Diavolo. Montag ben 13. April: Vorletztes Gastspiel der Signora Prevosti. Lucia.

Schawfpielhai»».

Mittwoch deu 8. April: Glück Im Winkel. Donnerstag de» 9. April: Heimath. Freitag den 10. AprU: Zwei glücklich« Tage. Samstag ben 11. April: Thtelemann«. Sonntag da 12. April, AbenbS 7 Uhr: Thielemann». Montag den 13 April: Untreu. Vorher: Gleiche Gegner.

Brodpreise vom 5. April bis 19. April 1896. Der hteAge« Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafeldrod......2v Psg.

2 Kg. (4 Psb.) Taselbrod......52 ,

1 Kg. (2 Psd.) Weißbrod......24 ,

2 Kg. 4 Psd.) Weißbrod......48 ,

1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrot)..... 22 ,

Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth 20 ,

2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrot)......44 .

Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth u.W.Amend . 40 ,

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod...... 66 ,

Der auswärtigen vLcker.

1 Ka. (2 Psd.) Weißbrod bei W. Fabel v. Wieseck 23 Pi^- Aug. Deibel v. Wieseck, 24 , 2 Ka. (4 Psd.) Weißbrod bei Gg.Ant. Heuser von Gr.-Linden

Joh. Kd. Belte v. Ktrch-Gön» 40 , L. Schmidt von Gr.-Linden 42 . W. Weitzel von Lang-Gönß Aug. Deibel von Wieseck 44 r 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod bei Ga. Ant. Heuser o. Gr.-Linden

8 ' ' Joh. Kd. Belte v. tttrch-Gön» 38

W. Weitzel von Lang-Gön» LouiS Schmidt v.Gr.-Linden 40 , W. Steinmüller v. Lang-GänS 40 , 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei W. Fabel von Wieseck, 63 , Balth. Christ Wwe. v. Wieseck 66 , Der vrovverr»«fer.

Dieselben Preise wie bet den hiefigen Bäckern. Gießen, ben 7. April 1896.

Grobherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold.

Witterungsbericht vom 7. April.

Da» barometrische Maximum, desim Kern ohne Aenderung i» Westen der britischen Inseln lagert, retcht zwar langsam nach deo Eontinent herein, doch bedeckt den Südm und Südosten deS Erktyn» noch immer niederer Druck. Dabet hält auch das vom Nordwemn gegen den Südasien gerichtete Lustdruckgesälle an und bleibt Wetter im Allgemeinen wolkig und kühl. Im Norden un'erra Gebietes kam eS zu leichten Schneefällen.

BoaauSMchUiche »ittarung r

Ohne wesentliche Aenderung.

Verkehr, Caub* unb Vottsmtrthschaft.

rtnttrt, 4. April. Fruchtpreise »dien X IW Korn X 15,00, Gerste X 00,00, Hafer X 1424, ®tbfcn XW* Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 4 <*» Samen X 00,00. __

. kV (.IXa erzielt man blendend weitet Walchs- C|)tlC bei 0tSteter Ech-anng der StckK«

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