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aus 1000 Mk. dverkerschule mer 1894, von e Sonntags. 162 Schüler. — il am Wrißzeog. llübrmachra 25, eldnachtimsur 6. sür Lehrling! *2 Lehrlinge theii- lbrud betrug 130, rrr tu der Slein- Alter vou 2% biß
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) gelacht. Worüber? emble anfgesührten ^Durch den Kaus> iitzliche „Franlsurl ten gesund'Humor, a und gaben ivS- enn Strohecker heit, in all Semt A?askeunbbiScrktn, 'S ^tätigt triff ab, , dabei die ergötz- M m\% t\t Mvnttesslchc« iUfiaSwirten die An- i Beifall und mehr- und flottem Teme n Milwirkenden, so ch und Herrn Hof- mb Frau Schöning alven und BcifallS- chtigen wohl -u der u einem solch öt!‘
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Uli 1895. Dos vor- erusSzöhluuS Eb Einwohner gegen
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Tagen junge Gänschen auf die Weide getrieben werden, | vnd daß im Januar viel gepflügt wurde.
.Q, EchadgeS, 4. Februar. Der hiesige, ausgezeichnete Forellenbach wurde dieser Tage um den geringen Bttrag von Mk. 3.20 pro Jahr verpachtet. Wie man hört, wollen einige Ftscheretfreunbe Protest gegen die Genehmigung bei Großh. KreiSamt Lauterbach einlegen, weil der Verpachtung-- tcrmin nicht bekannt gemacht worden fei. (?)
vad Nauheim, 5. Februar. Die Billa Schäfer ist zu 130,000 Mark an Fräulein v. Ditfurth von hier, die Villa' Royal (Besitzerin Wittwe Stockhausen) zu 143,000 Mark an Karl Wilhelm Edgar Scharfscheer au» Cassel verkauft worden. ES find dies in der That horrende Preise. Fast j den Tag sieht man Fremde hier, die kaufen oder miethen wollen. Die Zahl der Immobilienmakler ist von einem auf vier gestiegen.
WormS, 5. Februar. Ein Mählenbefitzer zwischen Ost- Hosen und Westhofen verlor dieser Tage durch Unvorsichtigkeit ein Pferd im Werthe von 800 Mark. Der Bruder seines Knechtes sah im Stalle ein Gewehr stehen und legte spaßhafter Weise auf das Pferd an, — ein Knall und das Pferd war verendet.
Worms, 6. Februar. Stadtverordneter I. Schüttler wurde heute Vormittag von Fischern in der Nähe der Wormser Vawpfziegelei als Leiche aus dem Wasser gezogen. Ob Selbstmord ober Unglücksfall vorliegt, ist noch nicht bekannt.
Mainz, 4. Februar. In der Diözese Mainz traten im Jahre 1895 im Ganzen 60 erwachsene Personen zum Katholizismus Über, nämlich vier Jünglinge, 19 Jung« stauen, 9 Männer und 28 Frauen. Darunter waren drei llltkatholiken, ein Deutschkatholik und 56 Protestanten.
Maioz, 5. Februar. Die polizeilichen Maßnahmen wegen der Fahrkartenunterschleife Haden bereits ein schuldloses Opfer gefordert. Die Frau des in Köln festgenommenen Zugführers Schleuning von der Hessischen LudwigSbahn ist nämlich durch den Schrecken, den ihr die Verhaftung ihres Mannes verursachte, irrsinnig geworden und mußte in eine Lustalt verbracht werden.
Schiffsnochvichte«.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 6. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Spree, Capt. A. Meißel, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
tlhioerfitäts - Nachrichten»
Berlin, 6. Februar. Der „National-Zeitung" zufolge ist Profiffor Hans Delbrück zum ordentlichen Professor der Geschichte an der Universität Berlin ernannt worden.
Literatur und Kauft
— Ein reizender Kalender, der zugleich als Schreib- riaterlage und Mappe benutzt werden kann und dessen Decke mit prachtvollen Bildern geschmückt ist, geht uns von der bekannten pitecht chen Weinhandlung I. F. Menzer zu. Die Firma hat ihren Hauptsitz in Neckargemünd und sieht man die kunstoollendete Wiedergabe dieses Ortes sowie der Akropolis in Athen. Ferner ist da» Heft mit einer Anzahl finniger Weinsprüche und Verse aus unseren Dichtern geschmückt, wodurch eS zu einem werthoollen An
denken für Jedermann wird. Der Hauptzweck ist natürlich der Pretscouram, dessen häufigste Inanspruchnahme wir der leistungsfähigen Firma von Herzen wünschen.
Technische Fortschritte.
— Leim, der der »Lsss widersteht. In V« Liter Alkohol lost man 15 Gramm Sanbarac und 15 Gramm Mastix und erhitzt diese Lösung, nachdem man sie mit 15 Gramm wetß.m Terpentin versetz', hat, in einem Glaskolben über einer Spirttuslampe, bis zum Sieben; hierauf gießt man langsam, jeder unter stetem Um- schwenken eine heiße, concentrirte Auflösung von gleichen Theilen Leim und Hausenblase so lange zu, dis ein dünner, filtrtrbarer Brei entsteht, der beim Gebrauche in gleicher Weise wie gewöhnlicher Leim verstrichen wird.
— Richt tropfende Kerzenlichter. Ueber tropfende und qualmende Kerzenlichter ärgert sich I dermann, ohne daß bisher ein Chemiker oder Techniker durch eine Erfindung dem Uebelstande abhalf. Es ist deshalb mit Freuden zu begrüßen, daß der Techniker Herr Forest in Paris ein französisches Patent auf Herstellung von nicht tropfenden Kerzenlichtern genommen und natürlich sofort erhallen h>t, mit denen man, ohne Gefahr für die Kleider und ohne daß die Finger mit geschmolzenem Fett überzogen weiden, ruhig und, ohne sich zu ärgern, von einem Zimmer in das andere gehen kann Forest gibt den weißen Kerzen einen Ueberzug v n 15 Theilen Magnesiumsulfat und 5 Theilen Dextrin, die in 250 Theilen Wasser gelöst sind. Werden die Kerzen in diese F.üsstgkeit eingelaucht, so erhalten sie einen Ueberzug von perlmutter artigem Glanz, dessen Ess ect noch mit Ueberstreichen von Alkohol oder Wasserglas erhöht werden kann. Während des Brennens der Kerze schmilzt das den Docht umgebende Gemenge von Fett und Fettsäuren viel schneller als der äußere Bitteisalzüberzug, der einen ziemlich festen Wall um den Talgsee herum bildet und die geschmolzene Masse am Abflüßen nach Außen hindert. Diese Verbesserung ist recht gut gemeint; noch erfreulicher wäre es, wenn unsere Lichterzieher ihre allen Rccepte nachsehen und uns nach ihren Angaben wieder, wie in den guten alten Zeiten, nicht tropfende Stearin- und andere Kerzen Herstellen wollten. ______________
— Jmittrier Sandstein oder Gandyeinholz. Zur Herstellung eines dem Sandstein ähnlichen Holzes, das nicht nur allen Witterungseinflüssen, sondern auch den Angrissen der Jnsecten widersteht, wird von den „Typogr. Jahrbüchern" ein dünner Oelanstrich empfohlen, der bann sofort mit feinem Quarzsande ober besser mit gepulvertem Sanbstein bestreut wirb. Beim Trocknen bringen bie kleinen Sanbkörr chen mit bem Oelanstrich in bie feinsten Poren beS Holzes unb verbinben sich mit ber Ober fläche zu einer festen, sand- steinartigen Haut, bie nach vollständigem Trocknen mit einem neuen Anstrich versehen werden kann.
Eingesandt.
8. Gießen, 7. Februar 1896.
Es sind an dieser Stelle dem Theater besuchenden Publikum schon so viele vernünftige und beherzigenswerthe Verhaltungsmaßregeln für vor, während und nach der Voistellung gegeben worden, daß es wohl die meisten Besucher mit Genugtduung begrüßen werden, wenn hier auf einen weiteren Uebelftanb hingewiesen wirb, besten Beseitigung sehr leicht wäre, wenn Diejenigen, bie es angeht, nur so viel Rücksicht nehmen wollten, wie man bei jebem Menschen voraussetzt. Der schauderha te Jsboformgeruch, welcher von ben jungen Herren Stubirenden, bie noch von ber letzten Mensur her ihren Kopf in Watte unb Binde verpackt haben, verbreitet wirb, wirkt wahrhaft ekelerregenb auf bie nächste Nachbarschaft, ganz abgesehen von bem Duft, ber sich burch ben ganzen Saal verbreitet. Schon beim Betreten ber Garderobe meint man, man tarne in em Krankenhaus ober auf ben Fechtboden, anstatt in ein Theater ober Concertsaal unb wahrhaft bebauernSwerth sinb bie, welche in ber Nahe aushalten müssen. Da man aber füglich nicht von Letzteren erwarten kann, baß sie ben Saal verlassen, so wäre es sehr wünschenswerth, wenn jene Herren so viel Rücksicht besäßen unb in ber Zeit, wo sie noch verbunden Herumlaufen, weder ein Theater, Concert noch sonstiges öffentliches Local besuchten. Daß bie betreffenden Herren Studenten dies nicht von selbst thuen, ist geradezu
unbegreiflich; hossenllich tragen diese Zeilen dazu bei, dem Mißbrauch ein Ende zu machen!
NirchLiehe Anzeiger* der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
Sonntag, den 9. Februar. Sexagestmae.
An der Stadtttrrde.
Vormittags 9*/s Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Dr. Grein.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Donnerstag den 13. Februar, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Stadtknabenschule: Bidelstnnde. Pfarrer Dr. Grein.
I« der Johanne-kir-e.
Vormittags 91/« Ubr: Pfarrer Dingeldey.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LucaSgemeinde: Pfarrer Dingeldey.
Abends 5 Uhr: siehe Stadtkirche.
Momag, den 10. Februar, Abends 8 Uhr, Bidelstnnde im Confirmandensaal der Johanneskirche: 1. Pelrusbrief Cap. 4: Ermunterung zur Geduld im Leiden mit Gebet und in Liebe. Pfarrer Dr. Naumann.
Von Sonntag, den 16. Februar, an beginnen bie AbendgotteS- bienste um 6 Uhr.
Katholische Gemeinde.
Sonntag ben 9. Februar. Sexagestma.
Samstag:
Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenhev zur hl. Beichte.
Sonntag:
Vormittags von 6V2 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
, um 6V1 Uhr erste hl. Messe;
„ um 7Vi Uhr Austheilung ber hl. Communion;
„ um 8 Uhr zweit: hl- Messe;
„ um 9*/e Uhr Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um BVz Uhr Christenlehre; darauf Andacht.
Verkehr, Canfr und Volk-wirthschaft.
^Feuerversicherung.) Die Aenerverstchernng-dantk fflr Deutschland z« Gotha, welche im Jahre 1821 auf Gegenseitigkeit errichtet ist, hat mit bem Jahre 18«5 Aüns und Sieden»!- Jahre ihrer aemeinnützlgen Thätigkeit vollenbct. Im Jahre 1895 waren für 4 919 861100 M. (gegen 1894 mehr 121941200 M.) Versicherungen in K>att. Die Prämieneinnahme bieser Anstalt betrug im Jahre 1895: 15 806107 M. 80 Pf. (gegen 1894 mehr 369191 M). Von ber Plämieneinnahme wirb in jedem Jahre derjenige Betrag, welcher nicht zur Bezahlung ber Schöben unb Verwaltungskosten, sowie für bie Prämienresc've erforberlich ist, ben Versicherten zurückgewährt. Nach bem jetzt veröffentlichten Rechnungsabschlüsse für baS Jahr 1895 betrug dieser ben Versicherten wieder zufließenbe Ueberschuß 10107 462 M. 20 Pf., gleich 66»/b°/j der eingezahlten Prämie. Im Durchschnitt ber zwanzig Jahre von 1876 bis 1895 sinb jährlich 75,03% ber eingezahlten Prämien an Ueberschuß ben Versicherten zurückerstattet.
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Bekanntmachung.
Die Lieferung des Armenbrobes und des Bedarfs des Bürgerhospitals an Brod, Wecken, Kuchen, Mehl, Milch, Fleisch, Schmalzfett, Colonial- waaren und Hülsenfrllchten, Seife, Petroleum, Butter, Eier rc., sowie die Fertigung der Schuhe unb Särge für Arme pro 1896/97 soll im Wege ber Submission vergeben werden und sind Offerten hierauf verschlossen unter Beifügung von Mustern bis zum 1. März d. I. beim Armenamte, bei welchem auch die Bedingungen eingesehen, sowie die zur Submission auf kolonialwaaren rc. zu verwendenden Formularien bezogen werden können, nnzureichen.
Gießen, ben 6. Februar 1896.
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen
Wolff. 1239
In der Concurssache über das 23er» mögen des Levi Löwenstein in Gießen habe ich heute das Ver- zeichniß ber bei der Schlußvertheilung za berücksichtigenden Forderungen auf ber Gerichtsschreiberei Großherzogl. Amtsgerichts Gießen zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt.
Es betragen die Forderungen M. 12 102 90 Pfg., dagegen der Nassebestand Mk. 1371 66 Pfg. unb die zu gkwährenbe Dividende 11 Vs Procent.
Gießen, den 6. Februar 1896.
I. Boeck,
1232 Concurs-Verwalter.
Bekanntmachung.
Die Holzoersteigerung im Eichwald io« 31. Januar lf. Js. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Nontag den 10. Februar ab auf Freiherrlicher Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueber- veisung Dienstag den 11. Februar.
Papiermühle, 7. Februar 1896. Fr tiherrliche Oberförsterei Rabenau.
Schwörer. 1242
Submissions-Verkauf bereits gefällten Holzes.
Das von uns zur Submissionsverhandlung am 12. Februar 1896 untere Ord.»Nr. 10 der betreffenden Annonce ausgeschriebene Eichen-Bau- und Grubenholz der Fürstlich Solmsi- schen Oberförfterei Lich — 420 fm — ist vom Verkauf zurückgezogen worden.
Lich, 6. Februar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. 1231 Heller.____________
Mdl. MllWlMs.
Freibank. [1215 Heute und morgen:
Ochsenfleifch
nicht ladenrein, pr. Pfd. 54 Pfg.
Rindfleisch,
nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg.
8chweinefleisch nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg.
Lieferung vou
KM- und Kurdsteiuen.
Die Lieferung der im Rechnungsjahr 1896/97 erforderlichen Band- und Bordsteine, nämlich:
a) aus Granit:
Bandsteine, gerade 100,00 Ifdm desgl. Bogenstücke 2,50 „
Bordsteine, gerade 502,00 „ desgl. Bogenstücke 33,85 „ b) aus Basaltlava (Lung- stein), oder aus ähnlichem Hartgestein:
Bandsteine, gerade 758,00 Ifdm desgl. Bogenstücke 24,63 ,, Bordsteine, gerade 1351,00 „ desgl. Bogenstücke 120,95 „ soll in Loosen von ca. 500 Ifdm, oder im Ganzen
Montag, 24, tfebtmar d. I., Vormittags 11 Uhr, bei uns öffentlich verdungen werden. Die Lieferungsbedingungen liegen während der Dienststunden auf unserer Amtsstube, Nr. 7, zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind bis zum genannten Termin einzureichen.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 5. Februar 1896. Das Stadtbauamt.
1240_____Schmandt.________
ß Bersteigeruug.
Samstag, den 15. Februar, Nachmittags 3 Uhr, sollen die den Ernst Wallenfels Erben gehörigen Wiesen in der Gemarkung Wieseck, zusammen 25 200 Mr. in 11 Abteilungen, freiwillig auf dem Rathhaus dortselbst versteigert werden.
Bei annehmbarem Gebot kann der Zuschlag sofort ertheilt werden.
Mobiliar-Verfleigerung.
Dienstag, den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden Grünbergerstraße 35 dahier folgende Gegenstände gegen Baarzahlung ver: steigert: 1 großer Weißzeug - Glasschrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, mehrere vollständige Betten, 1 Sopha, Tische, Stühle, Spiegel, Haus- u. Küchengeräthe u. s. w.
I. A.: Schneider. 1249
Dich- Md Krauiumki
zu Aisseuöurg 1219 Donnerstag, 13. Februar.
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