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Donnerstag den 6. August
183 Zweites Blatt
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nehmen.
ckrattsöeikage: Gießener Aamitienökätter.
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Marie Gra
W des Todes
ige unserer lieben
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Gie**en 71(6
Wen Dank aut - Siobrr.
, besonders den 7098
d Frau.
Umarme von Anzeigen ju der Nachnnttag, für b« --hmden Tag erscheinenden -rummerbiSBorn^IOM^
K.mikienvlLtte« dem Anzeiger »Lchmtlich dreimal beigelegt.
[$me bei dem uns iatten und Vaters
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'n Üeben
vierteljähriger A-o»«e«e»t»prei» 1 2 Mark 20 Pfg- mit Bringerlohn.
Durch die Post bezog« 2 Marl 50 Pfg.
«edaction, Expedina» und Druckerei:
Zch.cstraßeNr.r« Fernsprecher 51.
^^^M^^autem Jubel wurden diese Zugeständnisse aufge- noimnen und am 23. Juli früh der Rückzug von Nohra naÄJena ongetreten. Mit Musik und fl,-«°nden Fahnen naq v°r Jena schlossen sich über drei-
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«hier«» *A*\
worden find. QQß
Gießen, den 4. August 189b. Großherzogliches KreiSamt Gießen, v. Gagern.
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gnders, e 12 7105
Der
chiechoer Anzeiger cnichnnt täglich, gift LuSnahme de» Montag».
$it Gießener
Au stand m 10 Juni vorgefallen, solle keine 7ErsÜchun7Ntfind°n7 auch sollten die seither verbotenen Hffpntfichen Vergnügungen wieder erlaubt werden. D s ,. sRmrpftnr Ulrich wurde zwar nicht abgesetzt, ihm Untersuchung des Tumultes Die seither eingeschränkten akademischen Freiheiten entzogen. Die ] 9 9aud) den zurückkehrenden Studenten Eää-ääöä
Vermischter.
. tzanau, 4. August. Dem sür bie nächstjährig- B«. gÄtten Haup'avkschusi- W *’™ Provlnz H-si-n Nasiau dt- Zusage iug-gang-n , da« P ble Ausstellung übernehmen zu wollen.
fenten Vorzüglich wird sich die Verwendung dieser Re- elome'Rakettn d° bewähren, wo groß- Menschenansammlungen ft-tlfinden, bei Ausstellungen, Boikssesten u. dergl.
8^6.4, 4. August. Der dritte 8tflgel bet hlefiaen Zelleustrasanstalt geht nun auch seiner baldigen Nollenduna' entgegen. SLmmtliche Arbeiten bi- auf erneu deinen Rest bet Weißbinberarbeit sind vollständig beendigt.
Feuilleton.
Allerlei über Studentenauszüge.
Von Dr. O. Buchner.
(Nachdruck verboten.)
(7. Fortsetzung.)
Am Abend desselben Tages waren wieder gegen 800 Studien aus dem Markt, die nun einen Abgeordne^n Mit ihren Leickwerden an die Commission ins Schloß schickten, km den besten Versprechungen zurück und bewog die imgte* Menge, ruhig den Mark- zu verlassen, wa- auch
Mit dem 1. Gelobet I. I. «leb bet neue Theil ber «nst-U ZMWUZ ä?SÄÄ.«
wendig geworden. ES sollen in F g \\ n0n^en in Ansseßer und zwar voraussichtlich aus oen » >'
w-'d-n. Wie man hort, soll sp-l-ll Eonsession
nun auch ein Geistlicher un 9 Portefeuillearbeiter
I mittelst Nähgarn erhängte. —
‘"T am Donnerstag und Sam-.ag bot Ostern,
2. am Freitag und SamStag vor Pfingsten, o nnt 99 23. 24., 30. und 31. December,
4 am Donnerstag, Freitag unb Samstag vor dem SÄ-•»
-fttt^Pfingst.^und Weihn^achtöstst/, zwischen ^deu Arbeit». I
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ti» »weiten Lehrjahre zu gewähreu ist.
Gießen, den 31. Juli 1896.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Gagern.
Bekanntmachung
lleeeffenb Srnennung eine. Wasenmeister» sür b.e Gemeinde WeiterShain.
ffilt bringen hiermit zur öffentlichen Kennwiß, daß 0,1« rich Ranst junior von WeiterShain al« W
L sür diese Gemeinde verpflichte. worden ist.
Gießen, den 4. August 1896.
Großherzogliches KreiSamt Gießen.
v. Gagern.
. crn Weimar und Jena glaubte man immer noch nicht ÄÄÄffgS
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abe? wat klüger und unterhandelte mit den Auszüglern ,n S “e wurde ihnen zugesagt, baß nach Beendtgung er ! Buchung w^en des erstenhe « ^l a
Gießener Anzeiger Kemral-Mznger.
Anrtr- unb An;Ngeblc»tt sür den Uv-'- GNHen.
«nz-iz-u für den .S'-ß-n-r -n,e,g^-n>SVn
Gtnuberg, 3. August. In der vergangenen Nacht^wurde der auf bem Rumpf bes Marktbrunnen- befindliche Löwe, bet wahrscheinlich schon Enbe be- sechSj-hnten JahrhundettS gearbeitet unb dort ausgestellt wurde, von bübischer Hand herabgeworfen und beschädigt. - Bot <t« «J * wurde ein anderer schlechter Streich in einem d" neuen, ber Vollendung en.gegengehenden Wohnhäuser-. m d-r L°ub°rser Straße verübt, indem die Wasserleitung im Keller auf aebve&t und letzterer unter Waffer gesetzt wurde.
8 Kntzhach. 3. August. Ein recht gemächliche« unb dabei vorlaut kostenloses Trinkgelage haben stch v-'slossene Nackt ewige bis jetzt Unbekannte zu verschaffen gewußt. In hi- l-itberiae Cantine, welche jetzt den am Zellengefangniß arbeitendes Bauhandwerkern bei Einnahme ihrer Mahlzellen als Aufenthalt dient, wurde eingebrochen und 10—12 Flaschen de- dortselbst vorhandenen Bieres geleert.^ Al-Zeichen ihrer recht gehobenen Laune ließen die „Zecher , welche auch noch I einen Rock und einen Ranzen mitgenommen haben sollen, die schriftliche Aufzeichnung zurück: „Wir fitzen so fröhlich
Bekanntmachung,
betr. die Ernennung von Gemeindehebammen.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß d e f von Inheiden als Hebamme für die G^ m,tnhe -^beiden und Katharine Betz von Rodheim al, Hebamme sür die Gemeinde Rodhetm verpflichtet
lina von dieser Absicht Wind bekam, gerieti; er in grofk Verlegenheit unb frug in Gießen an, ob er die Studenten in Königsberg aufnehmen ober abweisen solle, wenn ihnen die Preußische Regierung ben Aufenthalt in Gleiberg und Krofdorf verbiete. Die Antwort war, er soll den Auseuchvll * Über d-^Einzu^^nb^be^ba^Be^g^
5ogen bie Gießener Studenten weiter nach Gladenbach. Auch ba8 fragte ber Regierungsrath Krebs an, wie er sich »u öerhalten habe und erhielt die Antwort, so lange sich bie Studenten gesetzlich verhielten, kbE er den Aufenthalt g - statten. Dieser dauerte denn auch Wochen lau».
Auch der Gießener Auszug tm Jahr 1821 mar in «er anlassung unb Ausführung sehr ernsthaft unb hatte zur Folge, daß das Regiment von Gießen weg nach.Worms verlegt würbe
Die 1818—1819 erbaute neue Kaserne staub daraufhin bis 1827 leer unb würbe dann zur Universitatsklmi UN Universitäts-Bibliothek eingerichtet. Die Kerne iurückgebliebene Besatzung als Wache für das Arresthaus konnte keinewef«U liche Veranlassung zu Reibungen geben. Und idoch war wieder das Militär die Veranlassung zum letzten Stud aU§5U@g1roaTeine politisch bewegte Zeit, in der die Währung, die die Bewegung von 1848 vorbereitete, in weitere Krei e drang und auch vielfach die Studentenschaft Mitleidenschaft roa Die Zeit der Freiheitskriege hatte die Hochschulen entvölkert: wer die Waffen führen konnte, schloß sich den deutschen Heerhaufen an, die schließlich^den.korsischen Eroberer und Unterdrücker beseitigten. Viele der jugendlichen Helden strömten darauf wieder nach den Hochschulen zurück, aber nun war die Studentenschaft in der Schule des Kriegslebens wesentlich anders geworden. DaS wüste, sittenlose Streb der meisten veranlaßte die Gründung der Burschenschaft Schwere Ausschreitungen gaben der Reaction die gewichtigste Waffen in die Hand und erst m den 40er Jahren konnten einzelne schüchterne Versuche gemacht werden, die,burschen- ichaftlichen Bestrebungen aus der tiefsten Heimlichkeit wieder etwas mehr in das öffentliche Leben, wenn auch immer noch in sehr schüchterner Weise eivzuführen. Dazu kam der luge lick studentische Uebermuth, der den gereiften Mann, den „Philister" theilweise geradezu kindisch EUthete. Obg erch viele der sog. akademischen Freiheiten sich überlebt hatten , wurden sie doch mit Feuereifer und einer Lerdenschaftlichkeit : vertheidigt, die oft einer befferen Sache würdig gewesen wäre.
(Sch'uß folgt.)
w9* rtti Heutige» | je«. | )sseds°' ।
t 1896-
a'"1’«er ein neuer Anfchlag ber Commission am J°^"ben ,“^g ^egFbtk ©tubenten verhalten solle. Heber alles, was 1 • -.........- “ *...............
<^afine und so sammelten sich am 19. Juli 1*»^ mDraen§ drei Uhr die Liv- und Kurländer, Polen und Danaer um ihre weiße, die Rheinländer bei ihrer blau-schwarz- Kn ^olme bie Hamburger, Lübecker unb Holsteiner mit ii6 «.6 un-b »inlett gespeister Fahne, bie Ungarn unb Siebenbürgen mit grlln-roch-blauer Fahne, bie Kursachsen Ml blau-weißer Fahne, bie Reichslänber mit lch"°^°^- Saline die Hannoveraner Mit grün und blauer Fah , Westfalen nüt weiß-grüner, die Franken mit roth-grüner und
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Anstellung bedroht worden und blieben daraufhin zur , So^war der Friede wieder hergestellt und die Befürch-
sta anberen Lanbsmannschasten war nur em tteiner SM Me für bie Blüthe ber Hochschule nur zu gerechtfertigt
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rtinr bis rum Jahre 1821 eine häufige Veranlassung zu »W'S.ÄäÄ'SSS
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ha"bek.^Wie°aber L" bafelbst wohnenbe Amtsvikar Fröh-
Bekanntmachung, L xSrwn.
BF® t”uner waren mFt Relegation unb Unfähigkeit zur MieUung bebroht worben unb blieben daraufhin zurück von Iti anderen Landsmannschaften war nur ein kleiner The I M besondere persönliche Umstände Zurückgehalten worden. | Dm Meisten konnte es einerlei sein, wo sie i^e ©tubten strtsetzen wollteit- Weimar war mit Truppen und Kanonen besetzt und verweigerte den Durchzug. Daraufhi 9 21 der Zug uw die Stadt herum und kam, obgleich unter- vcas einige Studenten abgefallen waren, immer noch iLichen Zahl ^n 450 sUn trotz Hitze, Staub und D rst dir Nohra, wo <man vorerst blieb und m Erfu Abgeordnete bei dev^ Coadjutor von Riamz, Fr h- - berg, um bie ®rtau>i6 bitten ließ, nach Erfurt zu ziehen „d 8bafelbst za blei^u. Sie bekamen unter W Be. Tilgungen bie Erlaubnis / doch müßten |ie sich lagen immatrikuliren la^fien.


