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Offiztercorps unter Theilnahme der alten Herren und Re« ferveoffiziere des Regiments. Am 11. März, Vormittag» 11 Uhr, findet Parade zu Fuß auf dem Paradeplatz, vor dem Vorbeimarsch Meldung der alten Herren bei Sr. König!. Hoheit dem Großherzog in Gegenwart deS Regiments. commandeurS statt- nach dem Vorbeimarsch ist Ansprache und Entgegennahme der Gratulationen seitens der Abordnungen. Nachmittags 3 Uhr vereinigt man sich zum Festesten in den unteren Räumen des Offizier • CafinoS, dem sich um ß1/^ Uhr eine Feftvorstellung im Großh. Hoftheater anschließt. Von 9'Uhr ab finden Compagniebälle der Mannschaften statt.
** 3« Amerika verstorbene Hessen. In West-Burlington, Iowa: Johann Heinrich Pfeiff aus Geilshausen. In Hinkley, Jll.: Frau Catharina Ziegler, auS Hesteu- Darwstadt gebürtig. In Weft-Burlington, Iowa: Frau Anna Margaretha Fengel Wittwe aus Dudenhofen, Großh. Hessen. In WilkmSburg, Allegheny Co., Pa.: Frau Catharina Henrich aus Düdelsheim. In Glenbeulah, Wts.: David Caspar Diehl aus Hessen-Darmstadt. In Freeburg, Jll.: Nikolaus Ruppert auS Heubach. In Scrantou, Pa.: John Nape aus Nordheim. In Belle« Ville, Jll.: Frl. Anna Sabina Winter aus Westhofen.
* Im benachbarten Steinbach erschoß sich in vergangener Nacht ein Gaftwirth.
** Nidda, 28. Februar. Unter dem Namen „Krankenpflege" hat sich dahier ein gemeinnütziger Verein gebildet, welcher sich die Aufgabe stellen wird, die Mittel für ein Krankenhaus zu beschaffen und solches demnächst zu bauen. Die alsdann anzunehmende Schwester soll auch in den Familien bei Krankheitsfällen auf Wunsch hülfreich zur Hand gehen.
§ Ober Ohmen, 2. März. Der Plan zur Gründung einer Molkerei in hiesiger Gemeinde ist nun endgültig aufgegeben worden. Derselbe ist an der Platzfrage, wodurch Differenzen entstanden, gescheitert. Dagegen beabfichtigt man in unserer Nachbargemeinde Groß-Eichen eine Molkerei zu errichten. Zu diesem Zwecke wollte man ein hier leer stehendes Fabrikgebäude, in dem früher eine Weberei betrieben wurde, erwerben, allein die Molkereigenossenschaft Nieder- Ohmen kam dieser Absicht zuvor und kaufte das Fabrikge« bäude. Entweder muß nun die hiesige Molkereigesellschaft von genannter Genossenschaft das Gebäude erwerben, oder einen Neubau aufführen.
§§ Grebenhain, 29. Februar. Die gelegentlich der landwirthlchaftlichen Ausstellung in Gießen zuerkannte Gabe von 30 Mk. „für den Ftschmeister der Oberförsterei Grebenhain" (flehe Anzeiger Nr. 279 vom vor. Jahre) ist kürzlich vertheilt worden. Es erhielten hiervon Forstwart Dill- muth in Bermuthshain 20 Mk., Forstwart Blöser in Grebenhain und Waldculturarbeiter Kaiser in Bermuthshain je 5 Mk., und zwar für thätige Beihilfe zur Fischzucht in der hiesigen Oberförsterei.
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Gießm, 3. März. Marktbericht. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. JL 0,75-0.80, Hühnereier pr- St. 5-6 2 St. 00 Enteneier pr. St 7-0 H, Gänse,
der pr. ©t. 12-13 H, Käse pr. St. 5-8 H, Kasematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar JL 0,85 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,40, Hahnen pr. Stück Enten pr. Stück JL 1,70-2,00, Gänse pr. Pfund •* U?-L00, Ochsenfletsch pr. Psd. 70-74 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 Schweinefleisch pr. Pid. 56 bis 68 Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 H, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-00 Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00 bis 5,00 JL, Weißkraut pr. Stück 0—00 A, Zwiebeln pr. Gentner V* 5,00—0,00, Milch pr. Liter 16-18
— Das Tech«»«« der freien Hansestadt Bremen wird zur Zeit nach einjährigem Bestehen von 240 Schülern besucht. An der Anstalt wirken zur Zeit außer dem Dtrector 4 Architecten, 3 Bauingenieure, 2 Schissöbauingenieure, 2 Maschinen- und 2 Schiffs- maschtneningenieure, 2 Physiker und Electrotechniker und 1 Volks- fchullehrer als ordentliche Lehrkräfte. Mit dem 1. April vergrößert sich die Lehrerschaft durch 2 Schiffsmaschinen-, 2 Maschinen- und einen Schiffsbauingenieur. — Außerdem wirken zur Zett an der Anstalt 8 Hülfslehrer. Die junge Anstalt hat bereits für 50000 Mk. Lehrmittel angeschafft. Sie verfügt naturgemäß über sehr gut eingerichtete Lehr- und Versuchssäle. - Die Anstalt besteht aus vier Abthetlungen: Baugewerk-, Maschinenbau-, Schiffsbau- und Seemaschinistenschule. Bremen bietet sehr viel SehenSwertheS aus alter und neuer Zeit und zwar auf allen Gebieten der Technik. Der Lebensunterhalt für Schüler ist nicht theuer; selbst gut eingerichtete Zimmer einschließlich voller Verpflegung, Heizung und Licht sind für 50 bis 55 Mark zu haben.
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Schlierfee'r vaneruthkater. Bei allen Unternehmungen, sich der Gunst deS Publikums erfreuen und denen Aiieresse eutgegengetragen wird, verbreiten Uebereifrige sehr M die Nachsicht, das HauS sei ausverkauft. Auch diesmal 11 den Schliersee 'rn verbreitet sich dasselbe Gerede, wir »rnerken daher zu Gunsten deS schaulustigen Publikums und Sü Unternehmers, daß noch zu allen Abenden gute Hl ätze zu vergeben sind und sich Niemand aus Furcht vor lläerfüllung den seltenen Genuß versagen soll.
•• Theater Wallend« gibt, wie im Jnseratentheile erficht- lit-, morgen Mittwoch seine letzten Vorstellungen. Wir mchen deßhalb noch besonders auf die vorzüglichen Leistungen mimerksam und empfehlen den Besuch bestens.
♦♦ Erben gesucht. Am 25. August 1894 starb in Dhiladelphia eine Frau Eva Müller, geb. Lauer, mit Hinterlassung eines Testamentes, in dem Legate für die Shiiber Christian Lauer, Anton Lauer, Henry Lauer und Qeoxg Lauer, sämmtlich in oder bei Frankfurt am Main mbrihaft, und für die Kinder ihrer Schwester Rosine Lauer «tgesetzt find. Die Erben werden ersucht, zur weiteren In- firmation sich auf Zimmer 13 deS Polizeipräsidiums zu Frankfurt a. M. zu melden.
Berichtigung. Der Locomotivführer, dessen Jubiläum dir Locomotiv-Beamtenverein am Samstag feierte, heißt nicht Schmidt, sondern Conrad Schneider.
•• «ahn Friedberg-Friedrichsdorf. Wie die „H. Kr.-Ztg" von Berlin aus zuverlässiger Quelle erfährt, ist begründete Alltsicht vorhanden, daß das Bahnproject Friedrichsdorf- Iricdberg noch im diesjährigen Staatshaushalts« -lat dem preußischen Landtage zur Beschlußfassung unter- Geltet wird.
•• Verband hessischer Forstafsefforen. Aus Fachkreisen v »NS nachfolgende Zuschrift übermittelt worden: Vor einiger Zeit ging durch verschiedene Blätter die Notiz, daß die hessischen Forstaffessoren sich zwecks Wahrung ihrer In- lmisen zu einem Verbände zusammeng'ethan und ein ge- «einsames Vorgehen in diesem Sinne beschlossen hätten. Sie es scheint, ist hierdurch im unbetheiligten Publikum viel«
Meinung erweckt worden, die Forstleute suchten da- dnch auf die Regierung etnzuwirken, um eine pecuntäre Snsbesserung zu erzielen ober von dem Staate sonstwie „eine -lebet gäbe für die nothleidenden StandeSgenoffen" zu er- lmklkii. Diese Ansicht muß als eine völlig irrige bezeichnet «erden. Der Zweck genannten Verbandes geht vorerst nur mjin, eine eingehendere und zeitgemäßere practische Vor- der Oberförster-Candidaten durch zweckdienliche Ver- -oeridimgen anzustreben. Da nun zu erwarren steht, daß die ‘Rtfllerung demnächst zur Beseitigung der vorhandenen 2-hivi-rigkeiten mit Vorschlägen hervortreten wird, so hat LMnnler Verband vor Monatsfrist sowohl dem Großherzog« ^chen Ministerium, als sämmtltchen Mitgliedern eine Denk« ^rist^ugehen lassen, und in derselben die Wünsche der Forst- r Moren niedergelegt, um eine für dieselben befriedigende rMng der Frage herbeizuführen. Eine nennenswerthe Be- 'itfhiag der Staatskasse ist daher durch die angestrebte Aen« ' «Ulna weder beabsichtigt, noch zu erwarten.
** Die Srinnernngsfeier des 275jährige« Bestehens des krotzh. Hess. Jaf.-RegtS. Nr. 115 am 11. März d. I. wird fiH noch dem von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog i^nMtgten Programm, der „Darmst. Ztg." zufolge, wie fi eftalten: Am Vorabend, 10. März, ist in den oberen 11 'cumeil des Offizier-CastnoS zu Darmstadt CommerS des
ließen, 3. WM h btm StrtDatailxr für 1894/95 feto unb KrSmeml^ getrieben: 20,7151 , unb 14,278 M tttMX XOlXttt
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* Nndolph DMardt, dem Besitzer der bekannten Anstalt für Stotterer in Eisenach, ist, in Anerkennung seiner Verdienste um die Sprachheilkunde, der Titel „Pro- feffor" verliehen worden.
* Der Nordpol erreicht? AuS Petersburg wird vom 28.Februar gemeldet: Die russtscheTelegraphen-Agentur erhielt
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von ihrem Correspondenten in JrkutSk ein Telegramm, wo. nach der Gouverneur von JrkutSk auf die durch eine Staffelte nach Jakutsk gesandte Botschaft betreffs Nansen in etwa neun Tagen Antwort erwarte, wenn sich die Nachricht von der Rückkehr der Polarexpedition bestätigt. Ein Vertrauensmann werde alsbald vom Correspondenten von Jakutsk nach Usyangk geschickt. — DaS erste Telegramm auS Petersburg über die angebliche Rückkehr Nansens batirt aus Petersburg vom 13. Februar.
Witterungsbericht vom 3. März.
Mit Ausnahme des äußersten Südostens und SüdwestenS steht ganz Europa unter der Herrschaft niederen Druckes, bei sich von }nk2C51i®entrum <n südlich-norwegischen Küste in südlicher und südöstlicher Richtung nach dem Continent herein erstreckt. Bei vorwiegend westlicher Luftströmung herrscht meist trübes Wetter. An vielen Orten sind Niederschläge gefallen. Die Temperaturen sind in ganz Deutschland beträchtlich gestiegen.
„ voaaaAstchUichr Witterung:
Zunächst noch Fortcauer des trüben WetterS.
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