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3.6.1896 Erstes Blatt
 
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Angeklagten lik ' immer bonSuc l>de znsammei! joe i und auch in»

in Seiten belSiii Duplik der Cenk mdgerichtSralh f lehruug erlheiiit kaum 20 Mimr iann Herr Kausi: tiefe, lautete V- dem Angeklatü Uten. Ech er Meinung, lr >auS zu bestresr ung vorauSsttzr,. B er eine Gesw :ie und den Gent ^geklagten zu eit e dem Gerichts ihm für seinenL aglen milderndc zulässige Str«- reichende Sühne i ;ein geständig ik hnen.

dem Antrnge von einem ? Angeklagte etk-ö

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[, Seine Üö-P llergnädigst 8-^ ost zu Cf}«--;, 5. Mai dem zilberne Ürenz -1

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11 Berhasltt würbe gestern Abend ein Wirth von hier, $etr2r feine Familie mit dem Revolver bedrohte und ein Hc«^ «ksbursche, welcher in angetrunkenem Zustande in der B . »istrahe lärmte und einen Menschenauflauf verursachte.

' Errichtung von Lagerhäusern Der LandeSauSsckuß de-nrt,>wtrthschast!ichen Vereine in Hessen beschloß einstimmig, di«0!i«oßherzogl. Regierung zu ersuchen, in da« Staat»« budb pro 1897/99 einen außerordentlichen einmaligen lji von 100,000 Mark für die Errichtung von Lc cciilhLufern für Getreide einzusetzen. Weiter soll biiittSij eiung ersucht werden, nach Bewilligung dieser Summe oitne lie Stände sich behus» Erbauung von Lagerhäusern miHltn drei landwirthschastlichen Provtnzialvereinen in Der« bhciixg zu setzen und nur dann zur Erbauung eine» Lager« hantu tu schreiten, wenn durch eine entsprechende genoffen- id) e Organisation die Garantie für ausreichende Br« nuiKii de» Lagerhause» geboten sei. Bei der Stellung de» ArfrEtr» ging der Ausschuß von der Erwägung auS, daß die beibetflE ben Kosten, welche der Bau eines Lagerhauses ver« urrs«k/ unter der gegenwärtig gedrückten Lage der Land- tobnri|i)nft nicht wohl von den Landwirthen selbst aufgebracht roertfm Ifönnten; ferner, daß ein exacter Versuch der Organi« iotriri d<» GetretdeverkausS in Verbindung mit insbesondere nunrir 'bie Landwirthschaft errichteten Lagerhäusern, in hohem 'Ilchoqi mach für einzelne Gegenden Hessen» erwünscht sei.

Die Slellenvermittelvng des Allgemeinen Deutschen Le Htttirmeaverein» hat stch wieder um ein Beträchtliche» er- rowtttri. Im Berein»jahre 1895/96 wurden im Ganzen 7^^ ^Sutllen für Lehrerinnen und Erzieherinnen besetzt, und <rrtn: («8 durch da» Leipziger Centralbureau und die mit beanidbai verbundenen Agenturen in Deutschland, 180 durch de ni ßimin deutscher Lehrerinnen in England, 90 durch den BchSliv deutscher Lehrerinnen in Frankreich und 14 durch den ® ei sm deutscher Lehrerinnen in Italien. Der Geschäfts« veimlthi 'war da» ganze Jahr hindurch ein sehr reger, auch aluizul-l.cklich find zahlreiche Lehrerinnen« und Stellengesuche u, (tltibißen. Die Centralstelle der ganzen Stellen- . e rohttlung befindet sich Leipzig, Pfaffendorferstraße 17.

"Der Getreidemarki. (Berichtswoche vom 23.29. Mai). . l«!Geschäft auf dem Getreidemarkt ist in der letzten Woche tl tpifi l gewesen und kamen nur geringe Ankäufe zu Stande. 'O Ät Botliner Börsenblätter wollen die Schuld an diesem >«öbt dem mit dem Verbote de» Terminhandels drohenden BiW'NMsetzen zuschreiben, in Wirklichkeit dürfte aber die ooeiltnhe Aussicht auf eine große Ernte den Händlern, '-Diutilttt und Speculanten die Zurückhaltung aus Klugheit aodftrltgt haben. Trotz der Geschäftüstille waren für Weizen itnüi fioggen die Preise ziemlich fest und für Hafer Isogar |eli|f ftfi In Berlin nnd Leipzig wurde gekauft: Weizen

zu 20 Eentner für 152 bis 163 Mk., Roggen für 114 bi» 121 Mk., Gerste für 113 bi» 170 Mk., Hafer für 123 bi» 147 Mk., Mais für 90 bi» 94 Mk.

A Mainz, 1. Juni. Der Verwaltung»rath der Hessischen Ludwig»bahn wird, wie schon mehrfach angedeutet, in der am kommenden Mittwoch stattfindenden außerordent­lichen Generalversammlung keinerlei Anträge stellen und die Initiative vollständig der Generalversammlung über- lasten. Der Vortrag de» Berwaltung»rathS wird sich darauf beschränken, in streng objectioer Weise unter Anführung der Belegziffern nochmal» eine Berechnung über den Stand und die Rentabilität de» Bahnunternehmen» zu geben, deren Re« fultat dahiuauSläuft, daß da» Regierungsangebot als voll- ständig unzulänglich erscheine. Da die nach der General« Versammlung vom 27. April in Berlin nochmals stattgehabun commistarischen Verhandlungen zu keinem besteren Gebot ge­führt haben, so regt der Vortrag deS DerwaltungSrath» die practische Frage an: Wa» unter den vorliegenden Verhält­nissen nun zu thun da» Beste sei? Der VerwaltungSrath gibt dabei der Generalversammlung die Erwägung anheim, ob die Schäden, die daS Unternehmen durch Abtrennung ein­zelner Linien wie durch die angedrohten Verkehrsentziehungen erleiden, nicht größer seien, als da», wa» man eventl. aus dem Proceßweg von der Regierung noch erreichen könne. Bei den Bemühungen, die Regierung zu einem besseren Preis zu bewegen, ist wahrend den deSsallfigen Verhanblungen die Verwaltung zu der Ansicht gekommen, daß die von der Generalversammlung am 21. April ausgestellten Forderungen aus gütlichem Wege nicht zu erreichen find, und sich die Aetionäre mit einem geringeren Entgegenkommen der Regie­rung abfinden müsten vorausgesetzt, daß sie nicht den Prozeßweg vorziehen wollen. Morgen Vormittag findet hier unter dem Vorsitz eines Vertreters eines großen Bank­instituts eine Vorbesprechung von Großaktionären über die in der Generalversammlung eventuell zu stellenden An­träge statt.

Universität» - Nachrichten.

Halle, 1. Juni. Professor Lißt lehnte den Ruf nach Straß- burg ab, da der (5uUu«ministrr ihm tie Berufung nach Berlin alft Nachfolger Berners zusagte.

kirchliche Anzeigen der Statt Gietzen.

Katholische Gemeinde.

(Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.)

Mittwoch den 3. Juni.

Nachmittag- um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zu- hl. Beichte.

Donnerstag den 4. Juni. 9Frn|el<td)tia*»fdL vormittag» von 6*/i Uhr en Gelegenheit zur hl. Beicher;

, um 8>/i Uhr erste hl. Meste;

_ um 7*/j Uhr AuStheilung der hl Yommunion:

um 8 Uhr »werte hl. Mesie: MilitärgotteSdicnst mit Predigt;

, um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt;

Nachmittag« um 2 Uhr Andacht mit Segen.___________

Öerkchr,ant* tinO Polt»rvirtb»d>att.

®i<dm. 2. Juni. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochcnmarkt kostete: Butter pr. Psd. .* 0,700,00, Hühnereier pr.>t. 0 A. 2 St. 1011 A. Enteneier 5-6 A. 2 6t 0 jf. Gänfe» eier pr. ©t. 10-12 A, «äse pr.6t.6-ll A- KülemaNe pr. 6t 3 * Erbsen pr. Liter 17 A. ßtnfen pr. Liter d0 A. Tauben pr. Pa« X 0 60 di« 0,80, Hühner pr. Stück 1,30 bi« 1,50, H«dnen pr. Stück X 1,40-1,80, Enten pr. Stück X 1,80-2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Psd. 70-74 A. «uh und Rindfleisch pr. Psd. 64-68 A. Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bi» 66 A, Schweine, fall», pr. spfb. 70 Ä, SllbfitW Pr, W M-SS

Hammelfleisch pr. Pfd. 6070 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 5^00 M 0,00 X, Weihkraut pr. Stück 0-00 A. Zwiebeln pr. Gentner X 7,008.00. Milch pr. Liter 16 A, Kirschen pr. Plund 50- 70 A-

Pommersche Hnpotheken «eilen Bant. Wie au» dem Jnferatentheile unserer heutigen Zeitung ersichtlich, werden die am 1. Juli fälligen Pfandbrief Coupon« derei« vom 15. 3unt cr.ub eingelöst.___________========

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5164] Am Samstag Morgen wurde in der Bahnhofstraße ein« junge, gelbe Dogge mitgelockt. Der Betreffende, der erkannt wurde, wird ersucht, dieselbe Bahnhofstraße 22 abzuliefern,widrigen­falls polizeiliche Anzeige erfolgt.

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Dem geschätzten Publikum von Gießen, sowie meiner werthen Kund­schaft die ergebene Mittheilung, daß ich mit dem Heutigen mein Weift« binder-, Maler- und Lackier-Geschäft meinen langjährigen Mit« arbeitern, den Herren

Georg Laucht und Louis Klippel übertragen habe.

Indem ich für das mir geschenkte Wohlwollen bestens danke, bitte ich, dasselbe auch auf meine Nachfolger übertragen zu wollen.

Hochachtend

J. Mannberger Wittwe.

Bezugnehmend auf Vorstehendes werden wir da« Geschäft unter der Firma

J. Mannberger Nachfolger weiter führen. , c

Durch langjährige Thätigkeit sind mir m der Lage, allen an un« gestellten Anforderungen gerecht zu werden und bitten, unter Zusicherung promptester Ausführung, unser Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen.

Hochachtunasvoll

Georg Laucht, Louis Klippel, 3349 Maler, Weiftbinder uud Lackirer.