tragen die Unglücksgeschenke, das rothgedruckre Tuch und den eiserueu Emailbecher, in den Händen. DaS riesige Feld, eine Fläche nach allen Richtungen, so weit wie die Entfernung vom Brandenburger Thor zum kaiserlichen Schloß, war mit einem festen Pfahlzauu umschloffen, hinter welchem ein drei Meter tiefer Graben gezogen war. ES war die reine Mausefalle. Da- Volk fühlte sich von Anbeginn an unsicher, und Jedermann erwartete Unheil. Beim ersten Graben mußten wir den Wagen verlaffen. Wie eine Mauer umstand die schwarze Menge die Unglücksstätte. Die Stimmung war aufs Aeußerste erbittert. Rufe „WlaffowSkh erschießen!" wechselten mit lauten Verwünschungen: „Der liebe Gott vergebe unS, wenn wir ihn todtschlagen." Kosaken hielten den großen Raum frei, wo die Leichen zusammengetragen worden waren. Der Anblick war der eine- gräulichen SchlachtseldeS. lieber 1000 zerdrückte Leichen, zerstampft zu Brei, mit blauen Gesichtern und herauSquellendeu Augen, mit gebrochenen Gliedern — mir wurde ganz schwarz vor den Augen. Alles geschah neben den Bretterbuden mit den Geschenken. Die Unterbeamten, durch die Riesenmenge geängstigt, glaubten, klug zu handeln, wenn sie die Vertheilung beendigen würden, bevor nach Schluß der Fabriken die großen Arbeitermaflen anrückren. Eine genügende Polizeimacht war jedoch nicht zur Stelle. Da- Volk drängte unbehindert nach, staute sich am Zaun, und dann stürzten die vordersten in die Gräben, die Nachdringenden darüber hin, ohne daß sich einer retten konnte. Eine volle Stunde dauerte die Unordnung an. Endlich galoppirten Kosaken herbei und begannen sofort systematisch die Absperrung. Da erst erkannte man die Größe des Unglücks. Alles jammerte, fluchte und betete durchritt- ander. ES war eine Szene, wie aus einem wüsten Traum. Wie ich mich erhole, erscheinen die ersten Wagen zum Transport der Unglücklichen. Die Leichen wurden übereinander auf Feuerwehrwagen gelegt und, mit Wachstuch bedeckt, fortgeschafft. Verwundete tranSportirte man in geschloffenen Wagen des Rothen Kreuzes. Die Verwundungen waren meist leichter Natur. Wer einmal zu Boden gestürzt war, war dagegen rettungslos verloren, daher die Maffe der Verunglückten. DaS Aufnehmen der Leichen war so entsetzlich, daß ich den Anblick nicht ertragen konnte, und mich abwandte. Am Stadtthor begegnete mir der Wagen des Oberpolizeimeisters mit einer Gendarmen-EScorte. Der Chef der Moskauer Polizei ist bleich, feine Stirne blutig, da er durch einen Steinwurf verwundet worden. Die Menge blickt ihn vorwurfsvoll, doch ruhig an. Geradezu staunens- werth ist die Ruhe des Slavenvolks. Mittags kehrte die VolkSmasse wieder auf daS ChodynSki-Feld zurück, als wäre nicht- geschehen. Die Augenzeugen des Unglücks hatten sich bereit- verlaufen, die Nachkommenden waren wieder lustig und sorglos. ES erschien eine glänzende Menge vom Czaren geladener Gäste, prachtvolle Wagen mit weißgekleideten Damen, darüber eine goldene Sonne — e- war ein Contrast, der mich in sprachloses Staunen versetzte. Selbst, wenn wieder ein Feuerwehrwagen mit schlecht bedeckten Leichen fortfuhr, so trübte das die Stimmung der Menge nicht mehr. Der Kaiserpavillon war glänzend geschmückt. Um 2 Uhr erschien das Czarenpaar, durch endlosen Jubel begrüßt. ES schien, als ob daS Volk den Czaren trösten wollte durch Beweise der Liebe. Die Czarin hatte nach der Katastrophe einen schweren Nervenanfall überstanden. Heute früh wohnte das Czarenpaar der Frühmeffe in der Kreml - Palastkirche für die Seelen der Verunglückten bei. Morgen findet die Beerdigung statt. Der Metropolit liest die Todtenmesse. Die Stimmung in der Stadt ist ruhig, kaum gedrückt. DaS Volk sagt: „Es war Gottes Wille." Die meisten Moskauer Zeitungen sind nicht erschienen, weil ihre Setzer unausfindbar waren. Die strengste Untersuchung ist bereits eingeleitet. Alle Ergebnisse sollen veröffentlicht werden, da der Czar wünscht, daß die ganze Wahrheit herauekommt."
Moskau, 2. Juni. Die meisten Opfer der Katastrophe wurden auf dem Friedhöfe in der Nähe des ChodynSki - Feldes bestattet. Gestern fanden während des ganzen Tage- Beerdigungen statt, zumeist nur unter Anwesenheit der nächsten Verwandten. An der Vollendung eines neuen Massengrabes sind 200 Menschen beschäftigt. Jetzt erklärt die Polizei, sie hätte keine amtliche Gewalt auf dem Gebiet de- ChodynSktfeldeS gehabt, konnte vielmehr erst einschreiten, als die Noth eS erforderte. Nachdem die Leute trotz der Katastrophe nicht wichen und die Fortsetzung der Vertheilung erzwingen wollten, ließ man die Feuerwehr ihre Spritzen gegen sie richten. Nur so gelang eß, die Menschenmenge zurückzudrängen.
Berlin, 2. Juni. Auf Befehl deS Kaisers soll die gesummte Berliner Garnison die Gewerbe-AuS- stellung compagntewetse besichtigen, womit bereits gestern begonnen wurde. Wie die Blätter melden, hat der Kaiser aus seiner Privatschatulle einen Betrag ausgesetzt, welcher zu Deckung deS (Sntree benutzt werden soll.
Berlin, 2. Juni. Fritz Friedmann wurde gestern schon eine Stunde nach seinem Eintreffen vom Untersuchungsrichter einem ersten Verhör unterzogen. Die Verhandlung gegen Friedmakin dürfte nach dem „Localanz." einen für denselben günstigen Verlauf nehmen, weil eS sich im Falle Berger um einen DarlehnSvertrag gehandelt habe.
Berlin, 2. Juni. Die gerichtliche Zwangsversteigerung der Hammer st ei n'f chen Werth fachen hat gestern ftattgefunden.
Berlin, 2. Jnni. Der „Localanzetger" meldet aus Athen: Nach Abzug der türkischen Truppen aus VamoS steckten die Christen das RegterungSgebäude und die Festungswerke in Brand und zogen sich darauf in die Berge zurück, wo sie die Vereinigung mit Griechenland proclamirten. Die Türken plünderten auf ihrem Rückzüge zwei christliche Dörfer.
Nom, 2. Juni. Die Kammer genehmigte das Strafverfahren gegen den General Baratieri. Die „Opinione" hebt hervor, daß sich niemals nach einem Ver- '
trauenSvotum so viele D.putirte meldeten, die nachträglich Erklärungen für die Regierung abgaben.
Paris, 2. Juni. Marquis No ailleS wurde gestern vom Präsidenten Faure empfangen. Derselbe reift in den nächsten Tagen nach Berlin.
Kairo, 2. Juni. Bei den an der hiesigen Hochschnle vorgekommenen Unruhen wurden mehrere Personen ge- tödtet. 120 Verbastunaen wurden voraenommen.
Schwurgericht.
W. Gießen, den 1. Juni 1896.
Herr LandgerichtSrath Kullm ann eröffnete um 9 Uhr Vormittags die Sitzung der zweiten Session des Schwurgerichts. Nach Erledigung der gesetzlichen Formalitäten und Bildung der Geschworenenbank wird in die Verhandlung gegen Georg Ernst Löffler von Gelnhaar wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg eingetreten. Die Anklage vertritt Herr Erster Staatsanwalt Dr. Günger ich, als Verteidiger ist erschienen Herr Rechtsanwalt Grünewald. Herr Ludwig Becker, der als Geschworener ordnungsmäßig geladen, aber nicht erschienen ist, wird auf Antrag des Vertreters der Staatsbehörde in eine Geldstrafe von 50 Mk. verurtheilt. Der Angeklagte Löffler ist am 21. November 1873 geboren und war zuletzt auf dem Hofe Konradsdorf als Dienftknecht beschäftigt. Am 19. April d. I. fei er mit feinen Mitknechten in dem benachbarten Effolderbach im WirthShauS gewesen, darunter auch der von ihm verletzte und dann verstorbene Hrch. Rühl. Nach dem Essen kehrte die Gesellschaft nach dem genannten Dorfe zurück, um sich zum Tanz zu begeben. Aus dem Heimwege gegen * */,ll Uhr ging der Angeklagte den Mitknechten voran und war beinahe an daS Thor von Konradsdorf angekommen, da erfuhr er, daß fein Landsmann und Mitknecht Müller von Rühl geworfen fein sollte- er wartete bis der Letztere herankam, packte denselben und warf ihn mit dem Kopf an die Hofmauer, so daß Rühl liegen blieb, ohne einen Laut von sich zu geben, darauf bearbeitete der Angeklagte den wehrlos am Boden Liegenden mit einem Knüppel, ließ dann von ihm ab und ging in den Hof, wo er erfuhr, daß fein Landsmann Müller im Stall in Krämpfen liege. Hier im Stall, so erzählt der Angeklagte, packte ihn die Wuth aufs Neue, er ergriff eine Mistgabel, stürmte damit wieder zum Hofthor hinaus und will dort den sich inzwischen wieder aufgerichtet habenden Gegner nur mtt dem Mistgabel- stiel einige Male nicht sehr kräftig geschlagen haben, sodaß dieser hinfiel. Löffler bestreitet entschieden, mit den Zinken der Gabel gestochen zu haben, obwohl ihm vorgehalten wird, daß der Körper des Verstorbenen Stichwunden aufwies. Der Angeklagte erklärte, daß er sowohl, wie seine Mit- knechte angetrunken gewesen, als die That pasfirt sei. — Zeuge Wilhelm Völker, Knecht auf Konradsdorf, schildert den Hergang wie folgt: Nachdem der Tanz an dem Abend zu Ende war, gingen die Knechte mit ihren Mädchen nach dem Hof zurück. Der verstorbene Rühl und ein Mädchen waren die letzten, vor ihnen ging der Knecht Müller mit einem Mädchen. Rühl stieß Drohungen auS, daß, wer ihm heute in den Weg komme, dran glauben müsse u.s.w. Kurz darauf warf er nach Müller mit einem Stein, traf diesen auch an den Kopf, so daß dieser stark blutete. Der Zeuge erklärt, daß er nur gesehen habe, wie der Angeklagte mit einem Knüppel, eS könne der Mistgabelstiel gewesen sein, auf Rühl etngeschlagen habe, er habe den Löffler beruhigt und ihn bewogen, vorn Schlagen abzulassen. Rühl habe sich später aufgerichtet und in gebückter Stellung da gehockt, so hat ihn der Zeuge mit einem anderen Genossen ins Bitt gebracht, man habe nicht geglaubt, daß die Verletzungen so gefährlich wären. So hat der Verletzte die Nacht über ohne Hilfe gelegen, um 5, 6, 8 und */210 Uhr Morgen- war der Zeuge bei Rühl, um sich zu überzeugen, wie eS ihm gehe. Die ersten drei Mal war der Verletzte bei Besinnung, klagte über Schmerzen am Magen rc., um */,10 Uhr aber fand der Zeuge den Rühl außerhalb des Bettes tobt vor. Völker schilderte den Verstorbenen als einen leicht zum Zorn gereizten Menschen, hauptsächlich, wenn er getrunken hatte, über den Angeklagten kann er nicht- sagen, stark angetrunken ist Löffler sowohl wie Rühl an dem Abend gewesen. Der Zeuge Dienstknecht Julin-Müller hat schon am Nachmittag gehört, wie Rühl Streit beginnen wollte und nach einem Stock verlangt habe. Abends beim Tanz hat er von demselben die Aeußerung gehört, heute muß noch Blut fließen. Dieser Zeuge hat den Steinwurf am Kopf von Rühl erhalten. Er weiß von dem eigentlich unter Anklage stehenden Vorfall nicht- aus eigener Wahrnehmung. Löffler sowohl al- Rühl waren ziemlich angetrunken. Der weitere Zeuge Dienstknecht Schmidt war beim Vorfall nicht zugegen. Am Morgen gegen 5 Uhr hat ihm Rühl auf seine Frage erklärt, der Roth habe ihn so zugerichtet. Der Verwalter Adolph Grieb er von Hof Konradsdorf bezeugt, daß Rühl an dem Abend vor dem Abendbrod schon stark angetrunken gewesen. Der Angeklagte hat sich ihm gegenüber als denjenigen bezeichnet, der den Rühl so zugerichtet. Der Zeuge hat den Verletzten am Morgen untersucht, derselbe hat über Schmerzen am Kopf und vor der Brust geklagt, aber nicht gewünscht, daß ein Arzt gerufen werden soll. Der Zeuge Brenner Chr. Rüger kann über den Vorfall selbst nichts bekunden. Angetrunken waren der Verstorbene sowohl als auch Löffler. — Der Vorsitzende stellt aus den vorliegenden Acten fest, daß der Dlenstknecht Rühl vorbestraft war aus § 223a de- R. St.-G. wegen Körperverletzung mit 2 Monat Gefängniß. Herr Medicinalrath Dr. Hauser- Büdingen erklärt, daß Rühl außer einer Wunde am Arme eine solche an der linken Schläfe und eine im Rücken in der Nähe der Wirbelsäule erhalten hat. Die ersten beiden Wunden rühren nach dem Befund von einem spitzen Instrument her. Keine der Verwundungen, so schwer sie auch an sich find, war al- solche unbedingt tödtlich, aber bei der Summe der Verlktzungen ergab bei Befund der Leiche, daß der Tod durch . Verblutung herbeigeführt ist. Der Sachverständige hält es I
aicht für möglich, daß eine der vorgefaudeuen » , einem Hinfallen de- Rühl gegen eine Maner ber^u ' Gutachten gegenüber erklärt der Angeklagte nVNlt h ob er gestochen hat, er war sehr <uifgeregt' aber fern, daß er mit den Zinken der Gabel Lä C3* Die den Geschworenen vorzulegende faate
Gerichtshof wie folgt gestellt: 8 i<
der Angeklagte schuldig, am 19 .
den 43jährigen Dienftknecht Rühl in l,? mittelst eine« gefährlichen Werkzeug- ”:r*ar'
handelt und an der Gesundheit beschädigt ist durch diese Körperverletzung der Tod L’i*1 verursacht worden?"
Auf Antrag der vertheidigung wird noch . der Bejahung dieser Frage die Hilf-frage ** * l mildernde Umstände vorhanden?"
Erster Staatsanwalt Dr. Güngerich tn^ k zur Begründung der Anklage da- Wort. Die schworenen zu prüfende Schuldfrage liege so ewioch der Ankläger, daß er glaube, nur mit wenigen die hier tn Frage kommenden Gefichtspunktt tn'?'* §§ 223, 223a und 226 d. R. Str. G. eingehe» »T?* Die Schuldfrage sei hiernach voll und ganz zu Bewilligung mildernder Umstände könne die dem Angeklagten nicht znbllligen. Die Bewei-av^'^^ ergeben, daß Löffler bei der Begehung der That Ttte Grade roh, brutal, ja bestialisch verfahren sei, nur lVkr* der Rache folgend, habe er an den Verstorbenen fiiww. um demselben dafür, weil dieser seinen Landt,^ > geworfen, ein- auSzuwtschen. Er bitte die -esch^2! die Hilfsfrage zu verneinen.
Rechtsanwalt Grünewald ist mit 6 em trift» c:» anwalt darüber einig, daß sich sein Client durch l(-4u schuldig gemacht habe der Körperverletzung nr: ,, Ersolg. Aber doch wären Momente vorhanden, dit de« Angeklagten tn milderem Lichte erscheinen laßt» i Angeklagte sei geständig der That im vollen UefM|! „ ‘ unbestraft, die Angetrunkenheit bei Begebung bet Ziafa» ihm alS mildernder Umstand gewiß zu gut, motunettr । sichtigt werden müsse, daß Rühl ihn gereizt, t»nl v. w Landsmann, der ein entfernter Verwandter von ch, * e Müller blutig geschlagen. Dieser Mensch fiel in eoux-4 Krämpfe, als man ihn auf sein Lager gebracht al :rt Anblick war eS, der den Angeklagten bi- znr 8enn» i losigkeit aufregte, sodaß er immer von Neuem aus einhieb. Alle diese Umstände zusammen genommen, die Geschworenen erwägen und auch die zweiic der ersten bejahen.
Nach kurzer Replik von Seiten de- Ersten 6:ad^;. t folgte eine ebenso kurze Duplik der öertbeibignr? mi der Vorsitzende, Herr LandgerichtSrath Rulimr- i. Geschworenen die Rechtsbelehrung ertheilte. t't BnsUq der Geschworenen dauerte kaum 20 Minuten, ter 6rc 1
derselben, welchen al« Obmann Herr Kaufmann lir! ü.‘i r Damm, Friedberg verkündete, lautete dahin, hj h n n I Frage bejaht wurde und dem Angeklagte» Vt tfbeala Umstände zu versagen seien. — Erster Ctutkax* Dr. Güngerich war der Meinung, daß z«n tn i geklagte nicht mit Zuchthaus zu bestrafen sei, en! Ir n That keine ehrlose Gesinnung vorauSsetze, ober Mia Iki sei doch so verwerflich, daß er eine OefSngnifefttaft::: : r Jahren für angemessen erachte und den Gerichtthoikm r. t. diese Strafe gegen den Angeklagten zu erftnrtn. - JW ► anwalt Grünewald führte dem Gerichtshöfebteiclben l-i ► punkte vor, die für die von ihm sür seinen Lliuu« ze'.rtiMtz von den Geschworenen versagten milbcrnben Uiticlt ,-rti- i und bat auf daS gesetzlich zulässige Strafwirwr» c:: Jahren Gefängniß alß ausreichende Sühne zu utait» Clienten, der von vornherein geständig war “i I:' Untersuchungshaft anzurechnen.
Daß Unheil lautete dem Anträge btt BtutttcU: gemäß, unter Anrechnung von einem Moaal irr r Untersuchungshaft. Der Angeklagte erkannte dir deS Urtfaeilß sofort an.
nnö prwhjkß«' Gieße», den 2. 3®- •• Ordensverleihung Seine Königliche
Großherzog haben Allergnädigst geruht: 8® 11 u dem Oberlehrer Adam Kost zu Offenbach die thinty' Silbernen Kreuz, am 15. Mai dem Schul!
Diegel zu Ulfa daö Silberne Kreuz 6eß 8ttbu:ii®e' Philipp- des GroßmÜthigen zu verleihen.
♦♦ Zulassung zur Rechtsanwaltschaft Aw '• 1 *1
dem GerichtSaffeffor Eugen Kleefeld in VsmS laffung zur Rechtsanwaltschaft bei ber Ratnmu 1ür V®*1 fachen in WormS und bet dem AmtSgerichk Wärmt nm»
•• Schuldienst-Nachrichten. Am 9. Mai Schullehrer Adolf Muth zu Friedberg eine CeJoJJ der erweiterten Volksschule für Mädchen zu W* am 18. Mai wurde dem SchulamtSaspiraatV V Schmelzeisen au« Mainz eine Lehrerstelle fl0 meindeschule zu Dieter-Heim, Krei- Bingen, — «■ Tage wurde dem Schulamt-aSpiranten Phil'pp ■* ,
aus Framer-Heim eine Lehrerstelle an der ®t»t'3 zu Flonheim, Kreis Alzey, — am 21. Mai ®ut Schullehrer Friedrich Schmitt zu Hamback die erste stelle an der Gemeindeschule zu Heppenheim a. r.
tragen. . _,;
* Unfall. Von dem Personal eine- .
gestern auf der Strecke Gießen Wetzlar jtvtfdien 6c» liegend der Arbeiter Peter Gau- von Dorlar Kopfwunden besinnungslos aufgefunden. Der r
den Schwerverletzten mit zur Station Wetzlar, . selbe nach Anlegung eine- Nothverbande- M . Klinik verbracht wurde. Aus welche Weise ' ereignete, ist noch nicht sestgeftellr, da der ver I Stunde noch nicht vernehmungsfähig ist.
-7k
: -euilditr Lidttrim x nei boi ganze find zahlreiche
. Worbe
•• sit1
i" -UV ***
wä ri ■ ' al
■■ wen« °
^7 !- ’m«, ®el4e ■ ** rf« 6« 8<8'"b -(4t »°h"°° 'Santen; frrner,
* »(« Sitteibeverkallsl
für
jg jgxd) bat Vtipj iÜ-'-'j errtnnbmen ägei 8-reiB bcatscher Lehrer m bneftn Lehrerinne,
7 r.'tbijc. Die ßer cttvitttlmi beftnbet fit !
••iet 4kiteibe»nlt.
Las Gesche ans bev ®rt «ewtse» uab kam« Die Verliner vöisenblattt 6r.be bcm mit bem 8tr SSfftozesetzm zuschreibev, wfeibt «vSfichl auf ei gtiCrrn unb Sptculanttn eefrrltgt hoben. Trotz bei eib Koggen die Preise zi itfcr len. ga Berlin unb
Perdingu»!
I: .<rd!tn unb ßitftrungt SrtbiMbatgunbaintni auf 'Mir <rOn im SBtge btr lel' frftbung txrgtbtn merbtn.
!^nbtr.flung5umerlaßtn fu rj ;itül)Kuixnt ttnUnb'
' a t-’i ft wtinüchiiete 3 11 WiV.bcn b^w. in beten Ämi sost-aaße 6, Znnmtr 2b, tinju itt frWTWBä ber ae unb eir tm Lfimm. welche aeschlossen, ftduib mtibtTÄuWt ,21 ett terftiOune einet Trehlcheid mm« ouf k-hnhoi Lollar' 1 ab, nifllflt:
M >t«z den 15. ?
Permilteil 10 Uh b- ^»Sstist 3 Jöcd.n Inrffttrt 0. M. bm 28. D /,r,d srsmbabntBririebSIn
Die Klee- u ®ro0cruti
*■ wara Saumsilllk im U
• ‘ Wllh. Melp '----kudwigstratze
ft talallim
.... : h°us>
wti a«in CeAlbaman.
Kretonne
^pirfoti, (ct
ganzer Aus 11; ’ .'°l»de Aussühi
«t^nung
. öeschw. Hi
*■—■ __Meneng)eg 7,
ittt
*nfen.


