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Mitglieder eingezetchnet wurden.

Schlierfeer Bauerntheater. Nach einem glänzend ab- folvirten Amerika Gastspiel, welche- 104 Vorstellungen um» I faßte, haben die Schlierseer in Lübeck, Kiel, Stettin und nun auch in Barmen begeisterten Beifall gefunden und stets ansverkaufte Häuser erzielt. Für den Monat März ist dieses zugkräftige Ensemble für die Theater in Marburg, Gießen, Hofbühne Wiesbaden, Stadtiheater Mainz und Opernhaus Frankfurt a. M. zu Gastspielen verpflichtet. ES ist in der Theatergeschichte der letzten Jahrzehnte kaum nach- zuweisen, daß eine zweite Gastspiel-Gesellschaft solche außer­ordentliche Anziehungskraft tote die Schlierseer geübt hätte. ES genügt allerorts schon die Ankündigung dieser ober- bayerischen Gäste, um im Vorverkauf daS Theater zu füllen. Im Frühling reisen die Schlierseer wieder nach Oesterreich und Ende Mai beginnen sie ihr Gastspiel am Carl-Theater in Wien.

» Theater Walleuba. DaS seit langen Jahren hier in gutem Andenken stehende Theater eröffnet morgen Sonntag Nachmittag feine Vorstellungen. Ein auserlesenes Künstler» personal bietet Gewähr für Vorführung der interestantesten TricS. Der Besuch kann Jedermann empfohlen werden, umsomehr, als auch daS Theater luxuriös und bequem ein» gerichtet ist. (Siehe heutiges Inserat.)

»* OeffeutUche Organisation des Arbeitsnachweises. In unserer von wtrthschaftltchen Nöthen und tiefen soctulrn Gegen- I sätzen erfüllten Zeit muß jeder Anlaß benutzt werden, um wirthschaftliche und sociale Schäden zu heilen. Dazu gehört nun aber auch offenbar die Einrichtung einer öffentlichen Organisation des Arbeitsnachweises. Eine solche Einrichtung wäre nicht nur an sich ein großer, zeitgemäßer Fortschritt, sondern sie würde auch thatsächlich eine große social refor» marortsche Wohlthat für die Arbeiter fast aller Berufsklasien sein und auch den Arbeitgebern manche Last abnehmen. Denkt man sich in die Lage eineß Beschäftigung suchenden Arbeiters, so ist der ArbeitsnachwetS metstenS für ihn nur umständlich | nab Zeit raubend zu haben. Am schlimmsten ist dies, wenn ' ein Arbeiter in einer ihm noch fremden Stadt Arbeit sucht. Dann läuft er gewöhnlich vergeblich dahin und resultatloS dorthin, fragt, ohne rechte Auskunft zu erhalten, diesen und jenen, sucht auch in den Zeitungen, die ihm aber, wenn er wenig oder kein Geld hat, oft gar nicht so leicht zur Der» fügung stehen, und so können acht Tage und länger darüber vergehen, ehe der Arbeiter Arbeit findet oder dahinter kommt, daß in der betreffenden Stadt gar keine Arbeit für ihn zu haben ist. Günstiger würden dagegen aber für alle Stellung Suchenden die Derhältniffe liegen, wenn der ganze Arbeits­nachweis öffentlich organisier in allen Städten und Dörfern eingerichtet wäre. Diese Organisation müßte als ein städtisches oder ortSangehörtgeS Nebenamt bei der OrtSdehörde ein­gerichtet werden. In größeren Städten würden natürlich ein oder zwet Expedienten besonders für das BermittelungSamt Unzustellen sein und in kleineren Städten oder Dörfern könnte jedenfalls irgend eine Perfon deS OrtSvorstandeS die Der- mitrelung des Arbeitsnachweises mit besorgen, eventuell brauchte nur Jemand zur Aushilfe dazu angestellt zu werden. Um im Geiste einer humanen Socialreform zu handeln, müßte für alle Stellung suchenden Arbeiter und Arbeiterinnen der Arbeitsnachweis in den DermittelungSämtern unentgeltlich

fein, dagegen müßte der Arbeitgeber für jede erfolgreiche | Vermittelung einen kleinen Betrag, vielleicht 20 Pfennig I bezahlen, wodurch die Uokostm der BermittelungSämter, bezw. öffentlichen VermittelungSstellen reichlich gedeckt werden dürften. Um die geschäftliche Lage deS Ortes, Arbettermangel oder Ueberfluß in den einzelnen Berufszweigen im Jntereffe der Arbeiter wie der Arbeitgeber möglichst allgemein bekannt zu machen, müßten allerdings die VermittelungSstellen in großm Städten Hglich und in kleinen Städten mindestens wöchentlich einmal durch ein amtliches Inserat in den am Ort erschei nenden Zeitungen eine Ueberficht von Nachfrage und Angebot in den Berufszweigen der Arbeiter bekannt geben. Die Einführung der öffentlichen Organisation deS Arbeitsnachweises denken wir und der Einheit und Gleichmäßigkeit halber durch den Reichstag, die Ausführung hätten aber die staatlichen und communaleu Behörden zu übernehmen.

^Krieger-Denkmal. Der Reinertrag der Dilettanten- AnffÜbrung vom 12. Februar (Raub der Sabinerinnen) ist Mk. 863,57. Dieser Betrag ist durch Herrn Challier dem Bankhaus S. Heichelheim überwiesen worden.

* Gefangvereius-Zubtlavm. Wie uns mitgrtheilt wird, feiert der Gesangverein Harmonie, einer der ältesten Vereine unserer Stadt und des Lahnthal »Sängerbundes, im kommenden Herbst sein 50jährtgeS Stiftungsfest. Frauen und Jungfrauen des genannten Vereins haben es sich des­halb zur Aufgabe gestellt, dem Verein eine neue Fahne zu 1 widmen. Wir wünschen, daß diese Damen durch gütige Unterstützung ihr Vorhaben zur Ausführung bringen können.

* Siebener Omuibus-Sefellfchaft. Gestern Abend fand im Hotel Victoria eine Sitzung des BerwaltungSrathS und deS Vorstandes der Gießener Omnibus Gesellschaft statt. ES wurde beschlossen, am 28. März in FetdelS Restaurant eine Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ein­zuberufen : Geschäftsbericht, Rechnungsablage, Vorstandswahl, Wahl des BerwaltungSrathS, Versicherung deS Pferdebestandes. ES soll sich ferner die Generalversammlung darüber schlüssig

I machen, ob und in welcher Weife der Betrieb eingeschränkt

Katharine Henriette Schwarz hietselbst. 24. Karl Philipp Lind iiflanerer za Sauter, mit Katharine Mebu« daselbst. 24. Gotthard Schä'er, Kaufmann dahier, mit Barbara Elis.beld Ziegler fcWeltfi. 25. Heinrich Westme er, Schneider bobter, mit Anna Elisabeth Wicke hierselbst 27. Jos-vd Kato, Sera-ant dadter, mit W'lhelmtne LwdoU von Holzhausm. 27. Konrad Dietz Schreiner dahier, mit Lutie Gilbert zu Heuchelheim. 27. Emil Wilhelm Wrißbäcker, Kaufmann dahier, mit Louise Margarethe Engel zu Londorf.

bdftiUtoMtn.

Februar: 22. Heinrich Friedlich August Wilhelm Sitver, Schneidermeister dahier, mit Christiane Elisabeth Möser bierfelbfi 26. Heinrich Keil, Schneider dahier, mit Wilhelmine Ellladetbe Münker, g»b. Burkhardt, Wittwe des Taalöhners Johannes Münkcv dahier. 28. Friedrich Zimmermann, Sattler dahier, mit Aovs Karoline Westrich hierselbst.

Februar: 15. Dem Kaufmann Wilhelm Mades eine Tochter. 17. Dem Kaufmann Gerhardt Bötz eine Tochter. 19. Dem M- sch offner Carl Biedenkopf eine Tochter, Lma. 20 Dem Brauer Heinrich Angermüller eine Tochter, Bertha. 20. Dem Bahnwärter Christoph Mootz eine Tochter, Marie Margarethe Katharine. 24. Teu Knecht Christoph Wetz ein Sohn. 25. Dem Hobo.st H-inriw «igut ein sobn. 25 Dem Calculawr Carl Schäffer ein Sohn. 26. Den Taglöhner Joh. Bernhard Westdrock ein Sobn, Anton Jobau». 26. Dem Kurscher Johannes Erb eine Tochter, Johanna. 24. De, Fuhrmann Heinrich Hras eine Tochter, Anna Katharine. 27. De? Kaufmann Joseph Rudolf WelkoborSky ein Sohn, Norbert Friedrich Maria.

Februar: 21. Anna Georg, 18 Jahre alt, von Ruhlkirchw 22. Adelaide Clementine Ida Tbaer, aeb. Mannkopff, 66 Jahre ili Ehefrau von Geh. Hofrath Prof. Dr. A brech, Thaer bierfcltr 23. Marie Werner, geb. Olt, 62 Jahre alt. Ehefrau von Schrein meister Christian Werner dahier. 24 Philipp Kimmel, 45 3ti:< alt, Kutscher dahier. 24 Heinrich Friedrich Schnierle, 3 Jadre al Sohn von Taglöh^er Johann Friedrich Schnierle kahler. 24. Mimi Marie Käthchen Elise Sophie Elisabeth Schmidt, 8 Monate i. Tochter von Holzbildhauer Karl Schmidt dahier. 25. P-ilirv Möller 67 Jabre alt, Möbeltransporteur hierselbst. 25 Margarethe Rohrbach, geb. Zeug, 62 Jahre alt, Wittwe von Bahnai beiter Gerhard Rohrbach dahier. 28. Anna Marie Teipel, geb. Quink, 35Jahre alt, Ehest,, I von Kaufmann F iedrich Teipel dahier.

werden soll.

Das sogenannte Elberfelder System in der Armen­pflege, welches bekanntlich auch in Gießen seit einigen Jahren eingeführt ist, findet immer mehr Verbreitung, da dessen Vorzüge allgemein anerkannt werden. So wird tbeifpiels- weise aus Münster i. W. berichtet: Was eine zweckmäßig geordnete Armenpflege den Gemeinden zu ersparen ver­mag, weist der in der heutigen Sitzung der hiesigen Stadt­verordneten zur Kenntniß gebrachte Jahresbericht für 1895 , nach. In diesem Jahre war nämlich das sogenannte Elber- ' ftlder System jeder Armenwart hat etwa 4 Arrnen- familien zu controlltren in Anwendung gekommen. Es wurden an Armenunterstützungen auügegeben 68 707 Mk. gegen 96615 Mk. im Vorjahre,- mithin wurde eine Erspar- niß von 27 908 Mk., das find 29 Procent, erzielt, und zwar bet erheblicher Erhöhung der durchschnittlichen Einzel- Unterstützungen. ES hatte sich nämlich herauSgestellt, daß eine große Anzahl der bisherigen Almosenempfänger der Unterstützung gar nicht bedürftig waren.

* Schießübungen. Am 24. ds. MtS. ist auf dem Truppenübungsplatz Griesheim ein Commando von Offizieren und Unteroffizieren fämmtlicher Truppentheile der Grotzh. Heff. Division zusammen getreten, um Schießübungen abzuhalten nach dem Muster der Jnfanterie-Schießschule zu Spandau. Diese Hebungen gelten zunächst als ein Versuch, ob nicht möglich ist, Offiziere, Unteroffifiere und Mannschaften auch außerhalb genannter Schießschule, die stets mit den neuesten Mitteln und Erfahrungen arbeitet, mit Erfolg im gefechtsmäßigen Schießen auszubilden, wie I dieses durch alljährliche CommandoS zur Schießschule er- I reicht wird.

* Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 21. bis 25. Februar.) Auf dem Getreidemarkte ist in der letzten Woche leider noch größere Stille eingetreten, ja in den letzten Tagen konnte man so ziemlich von einem Stillstände des Geschäfts reden, denn wurde so gut wie nichts ge­kauft. Der Hauptgrund der Geschäftssttlle im Getreide­handel liegt theils in der noch ganz unklaren Entwicklung deS künftigen Geschäftes, theilS in den Erwartungen einer guten kommenden Ernte. Daraus erklärt sich auch die große Zurückhaltung der Müller, Händler und Speculanten, welche auch dadurch nicht kauflustig gestimmt wurden, daß nach Berichten aus New York in vielen amerikanischen Korn» I ländern das harte Winterwetter den Saaten viel Schaden zugefügt haben soll. Jedenfalls hat aber diese Nachricht auch die Verkäufer veranlaßt, nicht mit dem Angebote zu drängen, und so konnten sich trotz der großen Flauheit des Marktes die Preise wenigstens gegen die Vorwoche behaupten. In Berlin und Leipzig wurde nottrt: Weizen (je nach Qua« I lität und per 20 Gentner) 149 bis 162 Mk., Roggen 122 bis 127 Mk., Gerste 113 bis 170 Mk., Hafer 115 bis 145 Mk.

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Schatzmeister aufgestellten Rechnung für das Jahr 1895 I betragen die Einnahmen 19 418,56 Mk., die Ausgaben 14 724.04 Mk. Unter den Einnahmen waren u. A. 11 570 Mk. Mitgltederbeitrage, 1 111,87 Mk. Eintrittsgelder, 1330 Mk. für gekaufte Kunstgegenstände, 1 423,74 Mk. Zinsen von auSgeliehenen Capitalien, 700 Mk. Staatsbeitrag.

Abitnrientenprüfungen. Bei der gestrigen Abiturienten­prüfung im Gymnasium bestanden von 16 Bewerbern 15 die Prüfung, 8 wurden vom mündlichen Examen ganz und 4 theilweise befreit. Im Realgymnasium, an welchem die Prüfungen am Donnerstag stattfanden, bestanden | ebenfalls 16 Abiturienten, von denen 14 daS mündliche Examen erlaffen wurde.

** Psychiatrische Klinik. Die Aufnahme Krank er in die am 25. d. MtS. eröffnete psychiatrische Klinik erfolgt nach den Bedingungen, wie sie im amtlichen Theile der heutigen Nummer (Zweites Blatt) veröffentlicht find.

*-y. Die 850. Wiederkehr von Luthers Todestag hat der hiesige Zweigverein deS Evangelischen Bundes am vergangenen Mittwoch durch einen Familienabend in schlichter und erhebender Weife in Steins Garten gefeiert, auf dessen Bühne Luthers Bild von Pflanzengrün umrahmt stand. Hierzu trug vor Allem die im Mittelpunkt der Feier stehend^ Rede deS Herrn Profeffor Dr. Krüger bei. Der Redner ging von der Thatsache auS, daß von jeher der Tod großer Männer von gegnerischer Seite mit allerlei Sagen umwoben werde, die darauf hinauslaufen, daS Ende als ein unseliges hinzustellen. Dies sei so allgemeine Regel, daß man sich wundern müßte, wenn nicht auch Luthers Ende von feinen Feinden so dargestellt worden wäre. An solchen Dar­stellungen habe daher auch nicht gefehlt, selbst nicht in der Neuzeit, obgleich anerkannt werden müßte, daß wirklich ernst zu nehmende Gelehrte der gegnerischen Seite nie dieser Absurdität Raum gegeben hätten. Dem gegenüber zeigte nun der Vortragende an der Hand von geschichtlich fest­stehenden Aeußerungen Luthers und der Augenzeugen seiner letzten Stunden, welch' wirklich erhebendes Ende und trotz allem durch die Krankheit verursachten Schmerz friedlichen Heimgang der Reformator gehabt hat. Die einfache Wieder­gabe dieser Aeußerungen, die Mittheilungen über seine Be­stattung und der Hinweis auf daS Bild Luthers, wie in der Nachwelt fortlebt, verfehlten ihres Eindruckes auf alle Zuhörer nicht. Den Abschluß der Feier, die der Kirchen- gesangverein durch seine Vorträge verschönte und die durch eine kurze Begrüßung Seitens deß Herrn Pfarrer Dingeldey eingeleitet war, bildete eine packende, von Begeisterung ge- tragene Ansprache deS Herrn Emil Schm all, der hierbei auch auf die wichtige Mission deS Evangelischen Bundes hinwieS. Sie hatte zur Folge, daß eine große Anzahl neuer

Schiffsnschvichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl LooS und I. M. Schulhof.

Bremen, 28 Februar. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Capitän H. Hellmer«, vom Nordd Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PostdampserNoordland" derRed Star Line- in Ant­werpen ist laut Telegramm am 27. Februar wohlbehalten in New-York angekommen. _

Niederländisch - Amerikanische Dampf schiffsahrtS - Gesellschaft.

Der DampferWerkendem" von Amsterdam ist am 27. Februar in Newyork angekommen.

Auszug ems den Standesamtseegifteen der Stadt Gieße».

tüHfaefrotr.

Februar: 22. August Zoll, Kaufmann dahier, mit Louise Möckel )u Oltenberg. 22. Emil Heinrich Anbei, Kaufmann dahier, mit

Verkehr, Land- «nd Volkervirthschaft.

Utm# 29. Februar. Marktbericht. Auf dem htui!;e Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 0,750,80, pr. St. 0 X 2 St. 11-12 X Enteneier pr. St 7-8 X®"*. der pr. St. 1213 4, Käse pr. 6t. 5-8 X Kasematte pr. Erbsen pr. Liter 17 X Linsen pr. Liter 30 X. Tauben pr. V* X 0,85 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,40, Hahnen pr. vv X 1,501.80, Enten pr. Stück A 1,70-2,00, Gänse «Jg* A 0.00-0.00, Ochsen fleisch pr. Pjd. 72-76 X. Kuh- und pr. Pfd. 66-68 X, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 68 X fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 X, Kalbfleisch pr. Md. 60-« 4 Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 X, Kartoffeln pr. 100 Kilo 460* 5 00 A, Weißkraut pr. Stück 0-00 X. Zwiebeln pr B«"0 A 7,008.50, Milch pr. Liter 1618 X

- Pommer'sche HypothekM «etiaA-vank. 3« " - 28 Februar er. abg'haltenen orbentliwen @merel wurde der Abschluß pro 1895 genehmigt, der Direction »vk - Curatorium Decharge ertheilt und die sofort zahlbare Divit^ar^ 6>/,vCt. settoesetzt. Daneben wurden dem außerordentlicheri sonds 109444 Mk. und dem Beamten-Penstons- und Untertzupu fand» 110000 Mk. überwiesen. Die auSschetdenden CuratoriumS rourbn wiedergewählt Die Bilanz pro 1895 wn*- sich im Jn'eratentheile unserer heutigen Zeitung.

Auszug aus den Airchenbüchern

der Stadt Gicsteu.

Evangelische Gemeinde.

<tr«ow.

MaithäuSgemetnde.

Den 26. Februar. Heinrich Keil, Schneider zu Gießen cr Wittwer. und Wilhelmine Ettsabethe Müvk<r, geb. Burkhardt, »iUnr des verstorbenen Taglöhners Johannes Münker.

LukaSgemeinde.

Den 22. Februar. Heinrich ©teuer, Schneidermeista, int Christiane Möser, Tochter des verstorbenen JnstttutSdienerS Heimtt Möser zu Gießen. ,

Johannesgemeinde.

Den 28. Februar. Friedrich Zimmermann, Sattler zu Wetze, und Anna Karoline Auguste Westrich zu Gießen.

MarkuSgemeinde.

Den 23. Februar. Dem Schloffer Max Hugo Nitzsche et* Tochter, Marie Emma Paula, geboren den 9. Februar. Denselben. Dem Bäckermeister Ernst Muth ein Sohn, Ern» Heinrich, geboren den 1. Februar.

Denselben. Dem Schuhmachermeister Friedrich Magnus Tochter, Johanna, geboren den 21. Januar.

LukaSgemeinde.

Den 23. Februar. Dem Schmied Ernst Döll eine ZwStn Anna Marie Katharine Elisabeth, geboren den 26. Januar.

Jo banneSgemeinde.

Den 23. Februar. Dem Arbeiter Gilbert Neun eint Wer Marie Elisabeth Margarethe, geboren den 2. Januar.

Denselben. Dem BauaSpirant Georg Grünig ein Sohr, »tox( Heinrich Karl Emil, geboren den 3. Februar.

BettbigM.

Mattb SuSgemeinde.

Den 26. Februar. Philipp Kimmel, Kutscher, verhenet;r 45 Jabre alt, starb den 24. Februar.

Den 27. Februar. Margarethe Rohrbach, geb. Zeug, Bittw des oertiorbenen Bahnarbeiters Gerhard Rohrbach, 62,Jahre tli starb dm 25. Februar.

MarkuSgemeinde.

Den 23. Februar. Heinrich ©and, Clubdimer, verhestaihr 38 Jahre alt, starb dm 20. Februar.

Den 24. Februar. Clementine Ida Thaer. geb. Manolos Ehefrau des G-h. HosrathS Ptoseffor vr. Thaer, 66 Jahre alt, fini den 22. Februar.

LukaSgemeinde.

Den 25. Februar. Marie Werner, geb. Olt, Ehefrau M Schreiners Christian Werner, eit 62 Jahre, starb dm 23. 9ebn» Johannesgemeinde.

Den 27. Februar. Ph'lipp Müller, Möbeliranspotlc« 67 Jahre alt, starb den 25. Februar. _

Amtliche Prüfung der Lichtstärke de, ^tudjtgafh Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem (M verbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Parasfinker-en.

Monat Februar 1896: 138/4 Kerzen.

Buchner.

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Nachmittags 2 »eiden in dm Hof 7 .timen Katzen -"'PP. Liebigstratze, Enkoiz, circa 5000 © E* iVM Stück ^biHOOTloppelbieie-

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Metzen, den 28. Frbnii

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