denn jeden Te eifdtt daß Jelb davor her! Ick keiej- et ooch «ich umsonst!"
Versailles, 30. October. Seitens der Maas Armee wird gemeldet: Am 28. October vertrieb der Feind die in lt Bourget stehenden diesseitigen Vorposten. Gegen Abend wurde durch RecognoScirung gefunden, daß der Feind den Ort mit sehr starken Kräften besetzt hielt. Infolge besten griff die 2. Garde Infanterie D-vision am 30. an und warf nach heftigem und glänzendem Gefecht den Gegner auS der von ihm inzwischen befestigten Stellung. BIS jetzt über 80 Offiziere, 1200 Mann Gefangene in unseren Händen. Unsere Verluste noch nicht sestgestellt, aber nicht unbedeutend.
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Wietze», ben 30. October 1896.
Stadlverordvetea Wahl. Nach einer Bekanntmachung Großh. Bürgermeisterei im Jnseratenthei! dieses Blatte- liegt die Liste der Stimmberechtigten zur Stadtverordnetenwahl vom 31. October bis 7. November offen, und können Einwendungen gegen diese Liste während der genannten Zeit bei Grotzh. Bürgermeisterei vorgebracht werden. Wir machen unsere Leser auf die durch da- Gesetz vom 1. Jini 1895 abgeänderten Bestimmungen über die Wahlberechtigung hiermit aufmerksam. Demnach find wahlberechtigt: 1. alle in der Gemeinde wohnenden Ortsbürger, 2. alle männlichen Einwohner, welche die deutsche Reichs« angehörigkeit besitzen, und welche seit zwei Jahren ihren UnterftützungSwohnsitz in der Gemeinde erworben haben, jedoch unter der DvlauSsetzung, daß sie zur Zeit der Wahl 25 Jahre alt und vom 1. April des dem Rechnungsjahr, in welchem die Wahl stattfindet, vorhergehenden Jahres an in der Gemeinde communalsteuerpflichtig find. Die, jähriger Aufenthalt und Steuerzahlung seit dem 1. April 1894 find hiernach für die Wahlberechtigung unerläßlich. Dagegen ist tie frühere Bestimmung über die Inanspruchnahme des Stimmrecht- durch eine diesbezügliche Erklärung vor Großh. Bürgermeisterei aufgehoben worden.
** Da» Berzeichnih der Stimmberechtigten zur Stadt« vrrordueteawahl liegt der heutigen Nummer der Stadtauflage des „Gießener Anzeiger-" bei.
♦* Eissport. Der TtSverein hat seine Thätigkeit insofern begonnen, al- man mit der Legung der WafferleitungSzufluß- röhren begonnen und das Ausschlagen der Pritschen usw. in Angriff genommen hat. ES werden wieder verschiedene Der- Mietungen getroffen werden, wozu auch die Verlegung deS ConcertpodiumS an da- äußere nordöstliche Ende der Eisbahn gehört- abgesehen davon, daß an Eoncerttagen auf der ganzen Eisbahn die Musik zu hören sein dürste, bietet derselbe an gewöhnlichen Tagen den Schlittschuhläufern und -Läuferinnen ein zugfreie- Ruheplätzchen, von welchem man bequem die Eisfläche übersehen kann. — Mit der Erhebung der Jahresbeiträge wird noch in dieser Woche begonnen werden und verwetsen wir bezüglich alle- Weiteren auf unseren .heutigen Jnseratentheil. Anmeldungen find schristlich an ben Dorsitzenden zu richten, können aber an Et-tagen auch mündlich an der Kasse auf der Eisbahn erfolgen.
Zu Amerika verstorbene Hessen. Neto-York C'th. Loeb Heß, 74 Jahre alt, au- Frischborn. Anna Elise Hebbel geb. Biel, 69 Jahre alt, auS Ortenberg. Ottawa, Jll. LouiS Heß, 62 Jahre alt, auS Güttersbach. Saginaw, Mich. Frau Maria Deibel, 68 Jahre alt, auS Beuern. Springfield, O. Fran Anna Marg. German, 63 Jahre alt, auS Linnenbach.
• * Sonntagsruhe in den Rebeapostamtern. Nach der Meldung eines auswärtigen Blatte- soll die Sonntagsruhe in den Nebenpostämtern vom 1. November ab eine Erweiterung erfahren. Die Postämter, die sich nur mit der Annahme von Einschreibebriefen, Geldbriefen, Postanweisungen, sowie mit dem Verkauf von Werthzeichen befaffen, werden, wie eS heißt, an Sonn- und Feiertagen nicht mehr Nachmittag- von 5 bis 7 Uhr geöffnet sein. Diese Maßregel wird damit motivirt, daß man einer größeren Anzahl von Postbeamten gleichzeitig den freien Sonntag Nachmittag verschaffen will. — Vielleicht gibt die Postoerwaltung über diese Frage, die da- Publikum doch im höchsten Grade interessirt, baldmöglicht AuSkunst.
• • Die Nachprüfungen der Fahrtausweise der in den Eisenbahnzügen befindlichen Reisenden sollen fortan in erweitertem Umfange durch besondere Zugrevisoren vorgenommen werden, die den Verkehr- Jnspectionen unterstellt werden. Außerdem ist jeder Etsenbahndirection ein Zugrevisor direct unterstellt, der den arfammten DirectionSbezirk zu bereisen hat.
• * Für Angehörige aktiver Soldaten. Nach dem Ein- treffen der Recruten kommen viele Eltern und sonstige An« gehörige in die Lage, zum ersten Male Briefe und Packete an da- Militär zu senden. ES scheint daher angebracht, an dieBortovergünstigungen zu erinnern, die unser Militär genießt. Diese sind folgende: Ein Brief an einen Soldaten bis zum Feldwebel, bezw. Wachtmeister aufwärts ist bei einem Gewicht bis zu 60 Gramm portofrei, wenn man denselben mit dec Bezeichnung: „Soldatenbrief. Eigene An gelegenheit des Empfänger-" versieht. Das Gewicht eines PacketeS kann 3 Kilogramm — 6 Pfund schwer lein, und muß ebenfall mit dem Vermerk versehen fein: „Soldaten- brief. Eigene Angelegenheit deS Empfängers". DaS Porto kostet bann, ohne Unterschied der Entfernung, 20 Pfg. Schwerere Packete unterliegen den tarifmäßigen Portosätzen.
• • Eine zeitgemäße Mahnung bringt die „Schaumb. Ztg" i« Folgendem: „E- ist eine ebenso alte als ungerechte Sitte, die Kleinhandwerker jahrelang auf Bezahlung der von diesen geleisteten Arbeiten und gelieferten Gegenstände warten zu laffen. Wir wollen nicht untersuchen, ob e- Bequemlichkeit oder sogenannter »guter Ton" sein soll, welcher solche- unpaffende verhalten hervorruft - aber manchem jener „Gewohnbeit-schuldenmacher" wäre zi wünschen, daß er einmal in den Schuhen eine» Handwerksmeister« stecken würde. Kein Geld im Hau«, Rechnungen und Wechsel in Hülle und Fülle, kein Rohmaterial zur Arbeit, Sorgen Überi Dach hinaus, da käme Mancher zur Einsicht, daß da- Baar
bezahlen denn noch eine feiner* Manier ist, al- da« Borgen, wenn man doch bezahlen ka- v. Bei alledem muß aber d-r Handwerker immer noch hüdich den Mund halten, damit ihm dte Kundschaft nicht davonlüust, und gar Andere noch ab- wendig macht. Solche- Verhalten trägt an dem Untergang manche- braven Handwerker- oft die meiste Schuld."
-e- «»rkhardSfeldett, 29. October. Nack längerem, chwerem Leiben ist der Bürgermeister unsere- Ort-, Herr Hoffmann, heute Morgen gestorben. Er wurde im Jahre 1893 zum zweiten Male zum Bürgermeister gewählt, und verliert der Ort an ihm eine tüchtige Kraft. DaS Hinscheiden deS in weiten Kreisen beliebten Manne» wird allgemein bedauert.
n Burkhardsfelden, 27. October. Heute wurde dahier ein Mann zu Grabe getragen, welcher in feinem Leben ein recht sonderbarer Kautz war. Obwohl jetzt, nach seinem Tode, ein Baarvermögen von über zehntausend Mark vorhanden ist, ging er doch gekleidet, wie Jemand, der keinen Pfennig sein Eigen nennt, in die Umgegend, um sich ba- Nöthige, waS er zu seinem Unterhalt brauchte, zu erbetteln. DaS, was er durch übermäßige Sparsamkeit zusammen- gescharrt, fällt jetzt entfernten Verwandten zu.
□ Ruppertenrod, 29. October. Gestern Abend ereig« nete sich hier ein schwerer Uns all. Der hiesige Schweine- Hirt Loch hatte mit dem Pferde seines Sohne«, der Fuhrmann ist, Krautstrünke vom Felde geholt. Aus dem Wagen befanden sich außer dem Fuhcmann seine Frau und eine zehnjährige Tochter. Das Fuhrwerk kam die Alsfelder Straße herab, die zum Dorfe sehr steil absällt. Im Ort angekommen, scheute das Pserb vor einem anderen Fuhr werke und ging durch. In rasender Eile rannte eS die steile Straße herab, der Wagen stürzte kopfüber um, und die Daraufsitzenden wurden herabgelchleudert. Die Frau erlitt einen schweren Schulterbruch und mußte heute zur Klinik nach Gießen verbracht werden. DaS Kmb trug eine Quetschung deS Nasenbeins davon. Nur Fuhrmann und Pferd biteben tote durch ein Wunder verschont.
Rieder«MooS, 25. October. Heute wurde unser alter Polizeidiener Möller, welcher über 50 Jahre Polizeidiener gewesen ist, unter zahlreicher Begleitung beerdigt. Am Grabe gab der Kriegerverein die drei Ehrensalven.
♦♦ Lauterbach, 30. October. Der für dieses Jahr beabsichtigte Molker ei-Cursu- mußte, wie der hiesige „Anzeiger" meldet, Umstände halber auf nächste- Jahr verschoben werden. — Bei dem am Samstag stattgehabten Fruchtmarkte betrug der Durchschnittspreis für 100 Kilo Gerste 13 Mk., Hafer 11 Mk., Erbsen 17,13 Mk., Kar- toffeln 3,84 Mk.
Bübingen, 26. October. Zu Michelau ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag baß Wohnhaus des Joh. Sauer ein Raub der Flammen geworden. DaS Feuer entstand kurz nach 1 Uhr auf dem Speicher. Die Bewohner konnten nur notdürftig bekleidet sich das Leben retten. Der Geschädigte ist nicht versichert.
A Bom Vogelsberg, 29. October. Obgleich der Winter bereits die Bortruppen feiner Ankunft vorau-g^chickt, hängt doch noch das meiste Laub an den Bäumen. DaS soll der Erfahrung gemäß einen strengen Winter erwarten laffen. In den Gärten findet man noch vielfach vollkommen blühende Rosen. Rosen und Schnee, welch seltener Contrast! Im vorigen Jahre war die Witterung viel gelinder als gegenwärtig, und damals hielt da« gelinde Wetter bis zu Weihnachten an. Noch im December vermochte man im Felde zu pflügen, und von Schnee war bis dahin keine Spur zu sehen. Wenn auch die Feldarbeit fast bewältigt ist, so find doch noch manche Stoppelfelder umzupflügen. In Anbetracht des großen Nutzens für den Acker, der im UmpflÜgen der Stoppeln liegt, wären ein paar schöne Tage noch sehr wünschenswerth.
nn. Darmstadt, 29. October. Der FestcommerS der Studentenschaft der Technischen Hochschule auS Anlaß der Einweihungsfeierlichkeiten und der Eröffnung der neuen Hochschulgebäude war wohl da- Glänzendste, was Darmstadt seit langen Jahren gesehen hat. Draußen im Nordosten der Stadt, im sogen. Hohlen Weg, liegt daS Scating- Rink -Orpheum, ein großartiges, rotunbcnartigel Gebäude, in dem ehedem in Rollschuhen gefahren und daS später als FourageMagazin und als Museum für Darmstädter historische Kleinigkeiten diente und daS jetzt von seinem Be- sitzer auf daS Prächtigste als Orpheum renovirt wurde und bequem 2000 Menschen faßt, in diesem, auf da« herrlichste mit Blumen und Guirlanden becortrten Saäl, wurde der CommerS abgehalten. Schon von 7 Uhr ab füllten sich die Gallerien mit einem prächtigen Damenflor, während auf den Estraden und im Saal die CommerStheilnchrner sich placirten, unter denen wir Prinz Wilhelm, die Herren StaatS- mintster Finger, DivifionS Commanbeur v. Goßler, ben Rector ber Universität zu Gießen, Prof. Dr. Behaghel, sowie sämmtliche Profefforen und Stubirenden der Hochschule, die sämmtlichen EorpS und Burschenschaften in studentischem Wich! bemerkten. Um 9 Uhr traf ber Großherzog in Begleitung seine« Adjutanten, beS Herrn Major v. Röder, im Orpheum ein. Beim Eintritt tu ben Saal wurde Seine König!. Hoheit der Großherzog von brausenden Hoch- empfangen, worauf von ben Anwesenden stehend die Nationalhymne gesungen wurde. Der Großherzog nahm hierauf Platz an dem Tische del PtäfidiumS, rechts von dem stud. DerrapSky, Vorsitzender deS S'udentenauSschuffeS, der in schneidiger Weise den Vorsitz führte, während Prioz W'lhelm auf der Linken Platz nahm. Sofort ergriff Seine König!. Hoheit der Großherzog baß Wort, i.m in einer kurzen Rede ein Hoch auf baß Blühen der Technischen Hochschule zu Darmstadt und da« Wohl der Studentenschaft au«- zubringen, stud. DerrapSky brachte in zündender Rede den Dank ber Darmstädter Studentenschaft dar und forderte diese auf, in ein Hoch auf Seine König!. Hoheit und daS Grohh. Hau» einzustiwmev, da- die Festversammlung, auch
die Damen, begeistert aufnahm. ES folgte nunmehr Gesang und Rede uni zwar Dem Senior beS D C. auf Kois r und Reich, deß 8 6. an die Erbauer ber Hochschule, D.C. ar • ben Rector, au daß Profefforen Collegium und die Chattier, auf ©labt und Land und die FrdelitaS, die Vertreter und Gäste und der Alemannia. Mit einer Rede auf die dem CommerS beirootnenben Damen deS stud SieverS vom Akademischen Verein, die von geradezu zündender Wirkung mar, schloß der osficielle Theil deS prächtig arranglrten FestcommerseS. Seme Königs Hoheit der Großherzog wohnte dem CommerS biß gegen 1 Uhr bei und unterhielt sich in der liebenswürdigsten Weise mit den ©tu’urenben. Erst gegen 4 Uhr Morgen- verließen die letzten Ritter der @e- müthlichke r die prächtigen Räume deS Orpheum-. Heute Moraen findet nochmal- ein Frühschoppen der Studentenschaft
im Orpheum statt.
Oppenheim, 27. October, vor dem AmtSge icht kam am Fretag ein Heiterkeit erregender Proceß zur Verhandlung. Ein Heirathsvermritler von Hangen-Wei-Heim klagte gegen einen jungen Landwirth von Gimb-Heim cus Zahlung von 25 Mk für Auslagen, die entstauben burch feine Bemühung, dem Landwirth eine Frau zu verschaffen. Kläger hatte nämlich ben »etiagien auf ein vermögendc- Mädchen aufmerksam gemacht und schien auch ber Herrath-- canbtbat nicht abgeneigt, die Dame zu seiner Lebensgefährtin zu erwählen, biß er auf einmal erfuhr, daß dieselbe nicht (wie iqm AnsangS mitgeiheilt), „Christine", sondern „Sydilla" heiße. Der G mb-heimcr scheint aber eine unüberwiirdftche Antipathie gegen ben Namen Shdilla zu haben, da er h-.ute zur großen Belustigung b<6 Auditorium« dem Vorsitzenden de- Gericht- erklärte, daß der Name „Sybilla" ihn veranlaßt habe, die nngeknüpfren Beziehungen wieder abzubrechen. Nach langem Zögern verstand sich der Beklagte dazu, dem Kläger 20 Mark zu zahlen und die ent«
ftanbenen Kosten zu tragen.
Worms, 28. Cctober. Nach einer provisorischen Zu samrnenstellung wirb da- 14. Verband-schießen, welchc- vom 14. bi- 21. Juli dahier abgebalten wurde, mit einem Uederschuß von nahezu 10,000 Mk. obsch'.ießen. In den nächsten Tagen wird dem Lentealau-jchuß die General« Abrechnung vorgelegt wer dem D. Z.
Scbift-nach richten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen d er treten durch die Agenten Carl Loo- und I. M. Schulhof.
Bremen, 29. Oktober. IPer transatlantischen Telegraph ) Der Schnelldampfer Trave, Capi 6 Thalenborfi, vom jloibbeutfatn Lloyd in Bremen, ist gestern 9 Uhr Abend- wohlbehalten tn Newyork angekommen. ,, ,
Bremen, 29. October. (Per transatlantischen Telegraph./ Der Posidampser Dresden, Capi. W Kuhlmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 1 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork an gekommen. ______________
Oerkehr, £anö* tmfc
P. Siebener Biehmarkt. Der Auftrieb auf dem gestrigen Kuhmarkl beftanb aut 600 Stück tragenden und frtfefcmdhnbar Kühen, Vogelsberger und Kreuzungen, ca. 100 Stück Rindern int Stieren und 100 Stück Kälbern. Infolge de- Orienderger Herbst- Marktes waren die rheinischen und Frankiurter Käufer dem Maekte fern geblieben, aber auch die stramme Eontrole, welche hier statt: findet wegen der angeblich in den benachbarten Ke eisen Marbrrrg, Kirchhain und Homberg auSgebroch-nen Maul- und Klauenseuche drückte den Handel auf ein tieferes Niveau zurück, als wir eS sonst gewohnt find. Viele kleinere Käufer, die den Markt besuchten, fauftce nicht auS Furcht vor der Maul- und Klauenseuche und zogen unverrichteter Sache wieder ab. Schwere Milchkühe waren, wie schon beim letzten Markt, stark begehrt und wurden biß 450 Mk. per Stück bezahlt, doch war diese Waare selten. Die Preise für allen sonstig en Gattungen roareu nach Lage der Sache stark abweichend. Kübe 1. Qual, wurden gehandelt mit 350 biß 400 Mk, 2. Qual. 250 biß 300 Ulf., 3. Qual., die überwiegend vertreten war, mit 180 hiß 250 Mk. per Stück. Fettvieh wurde verkauft: 1. Qual mit 52 biß 54 Mk., 2. Qual, mit 47 biß 50 Mk. per 100 Pfund Schlachtgewicht. Kälber notirten in bester Waare 60 Pfg per Pfund. Unter blefm Umständen zogen viele Verkäufer eß vor, ihre Waare wieder v'm Markt zu treiben und wa, derselbe um 10 Uhr beendet. — Auch ber Vorhandel, welcher sonst am Montag schon zu einem lebhaften Geschäft führt, war dieses Mal ganz unbebcutenb.
kirchliche Anzeige« der Stabt Gietzen
foangeliffte «emeinbt.
Donnerstag ben 31. Cctober, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Stadtknabenschule: Vtdetstnada. Pfarrer Schlosser. (Jarobuß, brief Capitel 1, Verß 13-27).
Katholische Gemeinde.
Freitag den 1. November, ftefl «lleryeilige».
Donnerstag:
Nachmittag- um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit jux hl. Beichte
Freitag:
VormMagß von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
, um 6V, Uhr erste hl. Mefie;
um 7*/i Uhr Sußtheilun > der hl. Communion;
um 8 Uhr zweite hl Mrffe; Militärgotteßdienst mit
Predigt;
um 9«, Uhr Hochamt mit Predigt;
Nachmittag- um 5 Uhr und Abend- um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte.
Nachmittag- um 54/i Uhr: Predigt; darauf Rosmkrauzandacht mit Segen
SarnStag den 2. November. «llerseele«t»s.
Vormittag- von 61/« Ubr an Gelegenheit zur hl Beichte.
um 67i Ubr erste hl Messe.
um 7' i Uhr Seelenamt für alle Abgistorbeneu der Pfarrei. Nachmittag- um 6‘/i Uhr Rosenkranzandacht mit Segen.
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