Ausgabe 
20.12.1895 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Zu Weihnachten I empfehle das Neueste:

empfiehlt in nur besten Qualitäten zu den billigsten Preisen

9993

billigsten Preisen.

10148

I. H. Fuhr, Zounknstr. 25.

xxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxxx

den

ver-

daß

10292

xxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxx

Uebergehäuse (CspselO) zu 15, 20, 25 und 30 Pfg.

Uhrgläser (Patent-, Flach- oder Savonette) zu 25 Pfg.

Regulateure mit Schlagwerk von Mk. 11. Prima Nilkelwecker zu Mk. 3.60.

Idilidit vanille Cvoeoiode. per PLck, chen für eine grote Taffe 10 Pfennig. Vorzüglicher Geschmack, rasche Zu­bereitung. 10366

Emil Fischbach.

Uhrzeiger zu 10, 15 und 20 Pfg.

Ketten in Double, Talmi und Nickel zu denkbar billigsten Preisen.

Die noch vorräthigen Gold- und Silberwaareu kaufe weit unter Selbstkostenpreis.

Indem ich noch besonders darauf aufmerksam mache, ich für jede bei mir gekaufte Uhr Garantie leiste, zeichne

Conditorei Laidwlg Völl,

Gießen, Marktstraße 82.

W Mache besonders darauf aufmerksam, daß ich nur reelle und keine Schwindelwaare liefere. 9629

Gänzlicher Ausverkauf.

Nach Vereinbarung mit meinem Nachfolger habe ich bis zur Uebernahme des Geschäftes mein Lager zu räumen. Es bietet stch daher für jeden Interessenten günstige Gelegenheit, seinen Bedarf vortheilhaft zu decken.

Ich offerire von heute ab:

Goldene Remoutoir-Uhren von Mk. 25. an.

Silberne Remontoir Uhren von Mk. 15. an.

Eberti. Metzger

Jrankfurterstrahe Nr. 1 und Neulladt Nr. 8

Für Wiederverkäufer

Konsum-Vereine u. dgl.

Empfehle mein solides eigenes Fabrikat in Strümpfen, Unterhosen, sämwtlicheu Unterzeugeu in großer AuSmadlmsehrbilltgenPreisen.

W. Seullng,

Maschinenstrickerei, Wetzsteingaffe 45.

^6. DaS Stricken und Anstricken von Strümpfen, Westen rc. wird prompt aus- geführt. 9852

Hochachtungsvoll

Willi. Böger

Jme

Christbaum-Konfect, Butter- und Anisgebäck, Konditorei frinr Oorolflllf und Zuckerwaaren in großer Auswahl billigst die

GkskWafts- und SklbKbkWftigmigS'

Spiele, als:

Halma, Attaco, Via Passare, Schnapp, Tittle de Winks, Reise- und Geschichtliche Spiele, Schach, Dambrett, Dominos, Tivolis und Spielmagazine etc. in bekannter größter Auswahl und

zur feinen Bäckerei nöthigen

Backzuthaten

^her f

Mk.

*°kajer

54»

Größte Auswahl *

in: X

Hausschürzen §

Trägerschürzen x

Zierschürzen x

Kinderschürzen 5

finden Sie billigst bei

Otto Rathschlag, X

9779 Wäsche-Geschäft. X

Feinster

Franz. Cognac

Schlosser- und Weißbinder

arbeiten sollen

//

f. Aouröorr ertraf. WoKLa

u n n

Montag den 30. Decbr. d. I., Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei

in Sitten t Fritz Egly, Brandplatz 10, Wild. Haas, Bleichstraße 21, Jacob Häuser Ludwigsstraße 36, «dotf Ltnhard, Frankfurierstr. 64, August Noll 11., Babnhofstraße 51

1.70, 1.80, 2, /« und

3176

Verdingung. |

Die zur Herstellung der 121 m

uns zur Einsicht offen.

Angebote sind auf vorgeschriebenem, bei uns erhältlichem Formular bis zum genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrift 14 Tage.

Gießen, den 18. December 1895.

Das Stadtbauamt.

Schm andt. 10522

VnWCmcktumß sowie feinste Salami empfiehlt 9237

Fr. Schreiner,

6elterl»eg 65.

Echt chinesisch. Thee neuester Ernte.

Wohlschmeckende Sorten von Concho, Gou»ong, Peceo und Imperial. Theeepitzen, wtaabtrei.

Thcc-Mischungen in geschmackvollster Zusammensetzung nach russischer und enplischer Art.

Aquila Souchong

ein vorzüglicher HausbattungSthee für den iäalichen Genug, pr. Pfund X 4, empfiehlt die

Mr-Drogerie Mmotg 39

9988 Otto Schaaf.

> Fabrik

A für Geldschränko

i Bank-Einrichtungen

find stets frisch zu haben in 1 s #o -Packeten

per Pfund

s. Westindisch Mischung L W. 1.60, f. Wenado

langen Einfriedigung des neuen || ul|£| UUllllUU

Kasernements längs der Grünberger- j ' w

straße erforderlichen Erd- und ÖOn Henry Haber & Eie., Bordeaux, Maurer -, Steinhauer-, 9er Vi Fl. JL 4.50, V2 Fl. 2.30;

,5fnM (f Wn«s

der Eognacbrennerei Siegmar,

!, I MF mehrmals prämürt "SB

per Vi Fl. JL 1.90, i/2 Fl. JL 1, Bci Louis IjilKi. 3044«irchenplotz 10.

Christbaum- schmuck in großartiger Auswahl empfiehlt

Ph. Herrmann,

10403________Selter»weg 33.

Wichtig für Hausfrauen I

Die unter der Marke

Klephanten- Kaffee'

H. Disqu6 & Co., Mannheim,

bekannten und beliebten

gebrannten Oualitats-Kaffee

Muster franco Io* Haus, grösste Auswahl.

Kunstgeschichte von Alwin Schultz. Von dem in etwa 30 Lieferungen tz 2 Mk. im Verlage von G. Grote (Müller. Grote u. Baumgärlel) in Berlin erscheinenden Werk liegt uns in eleganter Ausffattung die 7. Lieferung vor, bestehend in 48 Setten Text, 12 Titel- u. 35 Text-Abblldurgm. Die Probetafeln führen unS die folgenden KunNweike oor: Murillo: Madonna; Raffael Santi: Verklärung Christi auf Tabor; Bernardo da Vinci Jungfrau und die Felsengrotte; Faffade des RathbauseS in Seo lla; Faffade deS PiasterfchloffeS tn Brieg; Portal der Schloßcap lle in Dresden; St. Peter in Rom; Grabdenkmal König Ludwig XII. pon Frankreich Ret erstandbtld des Gattamelata; Grabmal des Papste» Paul IIL; Kanzel deS 16. Jahrhunderts; Defiderto da Settignano; Büste der Marietta Strozzi.

Kaufmännische Buchführung von OScar Klemich. Fünfte, durchgesehene Aunage. Mil 7 Anbildungen und 3 Wechsel­formularen. In Original-Leinenband Mk 2 50 Derlagtzbuchband- lung non I. I Weber in Leipzig. In Anbetracht der fast über­mäßigen Reichhaltigkeit der BuchfübrungSlitteratur darf die aber­malige Nothwendigkeit einer Neuauflage dieses Lehrbuches wohl al» bestes Zeugn'ß für feine Brauchbarkeit angesehen werden. Mit Sorgfalt bat der Versaffer auch diesmal wieder eine Prüfung de» Inhaltes voraenommen, und er war mit Erfolg bemüht, die Klarhrit und Deutlichkeit der Sprache noch zu e höhen. Wir zweifeln nicht, daß sich auch diese neue Auflage wieder recht viel Freunde er­werben wird.

daß für die Fischerei für ein Stück der Weschnitz der zehn­fache Pacht erzielt wurde, weil jetzt eine Bahn von Wein­heim über Mörlenbach nach Fürth fährt. ES waren Pacht lfebhaber auS Frankfurt, Mannheim und anderen großen Städten erschienen, welche enorme Summen boten. Die Fischereiliebhaberei ist bei großen Geldleuten ebenso beliebt, wie die Jagd. Sie hat den Vortheil, daß man nicht mit gefährlichen Feuerwaffen umzugehen und nicht so genau zu zielen braucht, wie beim Jagen. Unsere Fischwaffer werden daher sehr bedeutend im Pachtwerthe steigen, wenn man einmal direct von Frankfurt durch die Wetterau fahren kann und nicht mehr fo viel Zeit mit Umwegen zu verfahren braucht.

Aul Oberheffeo, 18. December. Der Jahreswechsel naht, und mit ihm die Zeit, in welcher der Verkauf von NeujahrSgratulatiouSkarten ftattfindet. Um diese Z?it nun ergehen seit einigen Jahren regelmäßig Aufforde­rungen in den Tagesblätteru, die Sitte der Sendung von Neujahrskarten abzuschaffen und durch einen Beitrag zu irgend einem wohlthätigen Zwecke zu ersetzen. So edel dieser Zweck auch sein mag, so vergaßt man dabei, daß der kleine Nutzen, den man mit seiner Verfolgung schafft, auf der an­deren Seite dem Erwerbsleben einen vielfach größeren Schaden zufügt. Taufenden von Arbeitern in diefem Indu­striezweig, der nicht zuletzt auch eine Förderung der Kunst und des Kunst- und Schönheitssinnes bedeutet, schneidet man mit der Abschaffung einer schönen Sitte den Lohn der Arbeit, den Verdienst ab. In einer Zeit aber, wo Handel und Industrie der Förderung in Hinsicht deS erschwerten Er­werbs für den Einzelnen dringend bedürfen, soll man nicht die Hand zur Untergrabung derselben reichen. Meist aller­dings bestehen die Bereinigungen, aus deren Streifen solche Aufforderungen zur Unterlaffung der Sendung von Neujahrs­karten ergehen, aus Mitgliedern, die dem Erwerbsleben fern­stehen, und so von einer Schädigung desselben durch besagtes Unternehmen keine Ahnung haben. Der Unsitte, unmora- lifche Neujahrskarten zu versenden, muß allerdings daS Hand- merk gelegt werden, aber die schöne Sitte, Verwandten und Bekannten, Freunden und Freundinnen seine Glückwünsche durch eine einfache oder künstlerisch schön hergestellte Karte wen sollte eine solche nicht erfreuen zu übermitteln, soll man nicht verpönen, sondern um deS Verdienstes willen den viel Tausenden von Arbeitern und ©eroerbtreibenben fördern helfen zu suchen.

Mainz, 18. December. Bei den heutigen Er- gänzungSwahlen zu der hiesigen Stadtverord- netenoerfammtung siegten die vereinigten bürgerlichen

Heim", zu dem drei reizende ÄinberpodrätS den anmutigen Epiloa bdben. Während Bianca Bobertag in dem RunanMode ne Jugend" ein focialeS Z.ilbtld großen Stil» entrollt, fchrlbert u>» Theodor Fontane in dmPoggenpuhlS" mit sicherer Realistik und feinfhm Humor die Freuden und Sorgen einer Oifiriersfamilie. btt in dürftigen Verhältnissen lebend, unter taufend Entbehrungen den Glanz ihres Namen» aufrecht zu erhalten bemüht ifi; und zu dtefeu Werken grsillt sich dne fürjtrt tumärifdic öddncfctt < ie Gbicitoare* von G. I. Strauß, eine flott geschriebene Humoreske von echt loca'er Färbung. Erwähnen wtr noch den zeitgemäßm, pbem Weintrtnker gewiß willkommene Aufsatz:Eine Weinfahrl im Medoc' von Fran, Paekow und die beiden vorzüglichen Kunstblätter von M. Zeno Diemer und E. Pippich, fo ergibt sich der Gefammt'indruck einer Zertfchrift, welche nach Inhalt und AuSftallung beute kaum von einer anderen dieser Att errdcht, gefchwdge bann überboten wirb.

Literatur und Kunft

Prächtige «bbilbttngett des neuen ungarische« ParlamentSgedäode» in Budapest, nach den Origtnataq uarellcn des Bauleiters, Prokeffor Imre Sleindl, hergestcllt, enthält da» neueste, sechffe Heft der illuitrirten HalbmonatsschriftVom Fel8 zum Meer" (Union DeutscheVerlagsgefellschafl in Stuttgart Preis des H ftes 75 Pfg.). Der begleitende Text von C. Frank Dewey sckildett die Entstehungsgeschichte dieses monumentalen Bauwerks, dessen Eröffnung eine Glanznummer der bevorstehenden Millenniums- feier bilden wird. Eine geiftvolle ästhetische Studie von Cornelius Gurlitt, dem Senior der deutschen Maler, Adolf Menzel, zu deffen achtzigsten Geburtstag gewidmet, führt uns neben dem Bild des Meisters selbst eine Anzahl seiner berühmtesten Schöpfungen in tadelloser Reproduclion vor Augen. Wie wtr unsere Wobnräume stilvoll und behaglich zugleich ausstatten sollen, lehrt uns der ebenso reich als trefflich illustrtrte Aufsatz von Franz Jaff6:Im trauten

Buxkin doppelbreit per Meter 4 Mk. 1.35 Cheviot doppelbreit per Meter ä Mk. 1.95 versenden in einzelnen Metern franco 9332

Oettinger A. Co., Frankfurt a. H.

| Parteien Centrum, Demokraten, Deutschfreisinnige und Nationalliberale mit einer Majorität von ca. 1000 Stimmen über die Socialdemokraten. Die Betheil,gung an der Wahl war eine ziemlich rege und hatten besonder» die Social­demokraten große Anstrengungen gemacht, sodaß die große Stimmenzadl, mit welcher sie hinter ihren Gegnern zurück­geblieben find, einigermaßen überrascht hat. Da viel Streichungen borgenommen worden sind, läßt sich heute Abend nicht mehr ermitteln, ob sämmtliche Candidaten der vereinigten bürgerlichen Parteien gewählt worden find.

Bingen, 18. December. DaS Resultat der gestrigen Stadtverordnetenwahl wirkte überraschend. Die That- sache, daß die seitherigen GemeinderathSmttglieder und ton­angebenden Führer der Vereinigten Bürgerpartei, die Herren Redacteur Pennrich, Fabrikant Graff und Weinhändler Co blenz, nicht wiedergewählt wurden, bedeutet einen Sieg der Dolkspartei. Es wurden im Ganzen fünfzehn städtische Vertreter gewählt- acht zählen zur Volkspartei, sieben zur Vereinigten Bürgerpartei, dabei ist zu bemerken, daß daS achte Mitglied, der auf den Namen der Volkspartei gewählte Kaufmann Bretz, sich wegen der Bürgermeisterwahl seinen Entschluß Vorbehalten hat. DieS ändert die Sache insofern, als eS vielleicht wahrscheinlich, aber nicht unbedingt zweifel­los ist, daß der jetzige Ehrenbürgermeifter, Herr Ferdinand All mann, auch Berufsbürgermeister wird.

A AuS Rheinhessen, 18. December. Der KreiSauSfchuß von Alzey hat befchloffen, auS KreiSmittcln ein allgemeines Krankenhaus für den dortigen Kreis in Alzey errichten zu laffen. Der Großh. Bauinfpector Lucius hat bereits den Auftrag erhalten, Pläne und Kostenvoranfchläge für ben Bau dieser norhwendigen und schon lange Jahre projectirteu Wohl- sahrtSanstalt erhalten.

KlUlRt-AnRRtollnnn im Thurmhau« am Brand, XMUldl AUbSlBuUng, geöffnet täglich, mit Aus­nahme des SamStaaS, von 1T bis 1 Ubr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. Sonntag» während de» »initi» ununterbrochen von 11 H» S Uhr. - Eintrittspreis für Nlchlmtlgtteder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg.