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. * Schaffner 0I8 Schmuggler. Eine Anzahl Schaffner
oer RetchSeisenbahnen, welche aus dem zwischen Frankfurt und Basel curstrenden Schnellzuge den Dienst versahen, haben einen größeren Schmuggelhandel mit Cigarren be- trieben. Sie kauften die Cigarren in Basel ein, umgingen den Zoll und verkauften die Cigarren, welche sie versteckt in den Schnellzügen mit nach Frankfurt nahmen, dort sehr billig Die Waare ging wegen ihrer Wohlfeilheit rasend ab und die Schaffner hatten einen großen Verdienst. Jetzt ist aber die Sache entdeckt worden und die Strafkammer zu Mülhausen t. E. hat die Schaffner wegen Steuerhinterziehung zu 920 bis 15,000 Mk., bei Nichtzahlung der Strafe zu Gefängnißstrafen bis zu 9 Monaten, ferner zur Zahlung des Werthes der Cigarren bestraft. Die Verwaltung der Reichseisenbahnen in Elsaß Lothringen aber ist für die Strafe haftbar erklärt worden. Auch die Pfälzische Bahnverwaltung und die der Hessischen Ludwigsbahn waren geladen.
* Seinen 102. Geburtstag feierte in Rettgenstädt der Tischlermeister Kaufmann im Kreise von 3 Kindern, 5 Enkeln und 2 Urenkeln. Er ist 1793 geboren und hat den Befreiungskrieg mitgemacht, Hot 1891 die goldene Höchst gefeiert und ist noch so rüstig, daß er voriges Jahr einen Anfall von Lungenentzündung ohne Folgen Überstand.
* Eiu eitler Gauner. „Da steht in meinem Steckbrief: „Von elegantem Exterieur" — doch recht schmeichelhaft für mich!"
Stellung für junge Landwirthe ohne Vermögen!
eine bekannte Thatsache, daß der Betrieb der Land- wtrthschast, wenn derselbe einigermaßen rentlren soll, ein erhebliches Capital erfordert. Bet zu gelingen Mitteln ist meistens trotz allen Fleißes, aller Strebsamkeit nichts zu erreichen und geht das kleine, dabet verwandte Vermögen häufig auch noch verloren. So bleibt dann unbemittelten, jüngeren Landwirthen in der Regel nur übrig, entweder eine untergeordnete Stellung bei Verwandten rc. zu übernehmen oder als Verwalter ihren Unterhalt zu suchen. Ader auch zu diesem Posten findet ein derartiger Andrang statt, daß besser bezahlte Stellen zu den Seltenheiten gehören und heute viele Hunderte von Verwaltern und Jnspectoren stellenlos sind. Da möchten wir die Aufmerksamkeit der jungen Landwirthe auf die (Saniere eines landwirthschaftlichen Rechnungsjührers und Amtssecretärs lenken, die heute noch die besten Aussichten zu einem guten Fortkommen dar- bietet. Weil viele Oeconomen eine große Abneigung gegen Bureau- Arbeitm haben, so find derartige Stellungen stets oacant. Außerdem ist in Folge des neuen Einkommensteuergesetzes, sowie der neueren ioeialen G-setzgebung, jetzt fast jeder größere Besitzer genöthigt, sich einen Rechnungsbeamten und Secretär zu halten. Die Stellungen sind zum größten Theil angenehm und mit einem hinreichenden Ein- fommen versehen. Besondere Vorkenntnisse, außer denen einer guten Elementarschule, sind nicht erforderlich. Ausbildungsdauer 3 Monate.
Zu jeder ferneren Auskunft «ft der Vorstand dcs landwirthschaftlichen Beamten - Vereins zu Braunschweig, Madamenweg 160, gern geneigt.
Briefkasten.
„Einstwelliger Vorstand des Radfahrerclub". Wenn SieIhren Namen nicht nennen, können wir Ihr „Eingesandt" nicht aufnehmen.
Red.
Einem hiesigen Einwohner
neten-Versammlung weder angehörigen, noch von ihr gewählten 3M itfelhnit fahrt Öfifrnhahn- § Mitglieder der Armen-Deputation mit der Stadtoerordneten-Versammlung zur \
Verband.
Stimmenmehrheit endgültig entschieden.
A.
1) dem Bürgermeister oder seinem Stellvertreter als Vorsitzenden, «nd Stimme in der Armeu-Deput
2) und 3) dem ersten und dem zweiten evangelischen Geistlichen, hort über die Beschlüsse ihrer Bezirksoersammlung.
4) dem katholischen Geistlichen, 1 Gießen, 10. Januar 1895.
5) dem ersten Polizeibeamten, Groß herzogliche Bürgermeisterei Gi
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
G n a u t h.
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Nd
642
Bose.
Vossius.
Dr. Diefferwach.
«27
U^TMein Bureau
befindet sich jetzt
6) bis 12) sieben von der Stadtverordneten Versammlung ge< wählten Mitgliedern, von welchen fünf der Stadtoerordneten- Versammlung angehören und eines ein Arzt sein soll,
13) bis 18) den sechs nach den Satzungen, bett, die Ausübung der offenen Armenpflege, jeweils im Amt befindlichen Bezirksvorflehern oder> ihren Stellvertretern.
Am 15. Januar d. I. werden zu bei Verbands-Gütertartfbeften Nr. 1, 2a, 3b, 3 und 4 die Nachträge VIII, ferner zu Tarifheft Nr. 5 der Nachtrag X und zu Tarifheft Nr. 6 der Nachtrag XII ein*
Statut, betr. die Verwaltung der Armenpflege und der dieser gewidmeten Stiftungen.
S 2. Diese Deputation besteht aus:
Stetig steigender Absatz fett 1880 findet der berühmte Holland, labet oetB. Becker in eetftna. 10 Pfd. fco. acht Mark. 7830
Großherzogliche Verwaltungs - Direction der chirurgisch - ophthalmologischen Unioersitäts'Klinik.
K. Wohnbach, 14. Januar. Einen Scherz, der zu gerichtlichen Schritten führen wird, machten hier einige junge
Die Bedingungen liegen in den Geschäftsstunden auf dem Ver- ! waltungsbureau offen.
Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 26. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, auf dem genannten Bureau abzugeben.
Der Zuschlag erfolgt bis zum 30. d. Mts.
Gießen, den 16. Januar 1895.
Tuch und Buxinstoffe » Mk. 1.75 Pfg. per Meter.
Cheviot« und Mellon« L „ 1.95 „ „ „
nabelfertig ca. 140 cm. breit, ve> sendet birect Und franco
Oettinger & Co., Fankturt a. M., Fabrik-Ddpöt.
Modernste Muster bereilwill-gst franco. 123
Hofmannstraße Nr. S,
in der Nähe der Bahnhöfe.
Lindenstrath, Gr. Geom. L Kl
Frischboru, 14. Januar. C’..____ 7:.7.O...
aorben innerhalb zweier Tage zwei Kinder an Symptomen non Vergiftung, während sein letztes Kind an denselben Erscheinungen schwer erkrankt ist. Bei der gerichtsärztlichen Section ergab sich nun, daß die Kinder wahrscheinlich an Einer bösartigen Krankheit gestorben sind. Die bacteriologische Untersuchung wird das Nähere ergeben.
8. Langd, 13. Januar. Hier sind in letzter Zeit v er- fNjiedene Diebstähle vorgekommen. So wurden einem hiesigen Einwohner drei Ferkel gestohlen, einem andern mehrere junge Hühner. Man bringt diese Diebstähle mit einem im vorigen Jahre dahier vorgekommenen in Verbindung, bei welchem einem Manne, der ein Schwein ge- flachtet hatte, gegen 70 Pfund Wurst gestohlen wurden. Gerichtliche Untersuchungen und Vernehmungen haben bereits stattgefunden.
die Hängelampe, welche an einem Balken der Decke an* gebracht war, infolge der Hitze den Balken in Brand setzte, wobei der Stift herausging und die Lampe auf den Tisch fiel, am welchen die Jugend saß. Infolge des Lärmes davoneilender Mädchen kam bald Hilfe, so daß das Feuer rechtzeitig gedämpft werden konnte. Dieser Fall mahnt zur Vorsicht beim Aufhängen der Lampen und zur Anbringung von Feuersangern.
Grnnberg, 14. Januar. Unsere schon längere Zeit schwebende Wasserleitungsfrage scheint nun endlich ihrer glücklichen Lösung entgegenzugehen. Die von Herrn Ingenieur Schmick zu Frankfurt a. M'., unter dessen Leitung auch die Queckborner WafferleitungSanlage für die Stadt Gießen hergestellt wurde, im Auftrage des Stadtvorstandes gefertigten Pläne find bereits von den zuständigen Behörden genehmigt und die zur Anlage nölhige Summe vom Stadt* Vorstände bewilligt worden. Nach dem Voranschlag werden sich die Herstellungskosten auf rund 60,000 Mk. belaufen. Mit Beginn des Frühjahrs dürfte nunmehr mit den Arbeiten b,gönnen werden und man hofft, vor Eintritt des nächsten Winters die Leitung in Betrieb setzen zu können. Das be* reitS bestehende Triebwerk im „Brunnenthale" soll durch Ausstellung eines Benzinmotors verstärkt werden, da die Abflüffe der beiden Teiche nicht im Stande find, die genügende Menge Wasser in die Stadt zu befördern. Zur Herrichtung des Hochreservoirs wird der sogenannte Diebsthurm benutzt werden. Abgesehen von der dadurch zu machenden Ersparniß ist dies Project um so mehr mit Freuden zu begrüßen, als auf diese Weise unser Diebsthurm, jenes Wahrzeichen aus alter Zeit, vor dem sonst in absehbarer Zeit eintretenden gänzlichen Verfall bewahrt,bleiben wird.
Maar, 15. Januar. In der Nacht von Sonntag auf Montag brannte hier das Gehöfte des LandwirthS Hofmann fast vollständig nieder.
§ Trais-Horloff, 13. Januar. Allgemeines Aufsehen erregt hier die Verhaftung des früheren hiesigen Bürgermeisters R. Derselbe ist deö Meineids beschuldigt und wurde in daS Untersuchungsgesängniß nach Gießen verbracht. Umfangreiche Vernehmungen durch den Herrn Untersuchungsrichter aus Gießen Haben in letzter Zeit stattgesunden.
** Unter-Widdersheim, 12. Januar. Einem hiesigen Einwohner gingen beim Schlittenfahren die Pferde durch; eine Frau, welche aus dem Schlitten geschleudert wurde, erlitt einen Schädelbruch.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Organisation der Armenpflege zu Gießen.
Nachdem dieStadtverordneten-Versammlung unterm 15. November 1894 beschlossen hat, den Bezirksvorstehern Sitz und Stimme in der Armen- Deputation zu verleihen, und nachdem Großh. Mnisterium des Innern Md der Justiz die zur Wahrung solchen Beschlusses erforderlichen Aende- rungen des Statuts, betr. die Verwaltung der Armenpflege und der dieser gewidmeten Stiftungen in der Stadt Gießen vom 2. August 1889, sowie bec Satzungen, betr. die Ausübung der offenen Armenpflege in der Stadt Gießen vom 3. October 1890 genehmigt hat, bringen wir die entsprechend zeänderten §§ der beiden nachstehend in ihrer neuen Fassung zur öffentlichen Kenntniß:
I endgültigen Wahl des Hospitalverwalters in gemeinsamer Sitzung zusammen, in welcher die Wahl aus sämmtlichen Bewerbern durch absolute Mehrheit der Stimmen unter entsprechender Anwendung der Art. 42 und 32 der Städte Ordnung vollzogen wird. In gleicher Weise werden etwaige Meinungsverschiedenheiten zwischen Armen-Deputation und Stadtverordneten- ____
Versammlung über die Auslegung dieses Statuts und die Abgrenzung der ße$brt. beiderseitigen Befugnisse in gemeinsamer Berathung und Beschlußfassung mit "^heilen bte Güter*
Stimmen™Weit endgültig entschieden. , ZT.Z 12. 3am,ar 1895.
b. Satzungen, bett, die Ausübung der offenen Armenpflege. Gr. Dlnetion der Oberhessischm Eisen* § 11. Die Beschlüsse der Bezirksversammlung bedürfen insgefammt> bahnen. 648
b)er Bestätigung in der nächsien Sitzung der Armen-Deputation; in dringen-1 den Fällen sind sie im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der Armen- Deputation alsbald vollziehbar.
Bekanntmachung.
Das Reinigen der Krankenwäfche unserer Kliniken soll auf dem Submisfionswege vergeben werden.
I Leute, indem einer derselben, mit Soldatenrock und Feuer- I Wehrhelm bekleidet, einen hiesigen Einwohner mit den Worten: „3m Namen des GroßherzogS" verhaftete. Der Arretirte, welcher im Bette lag, kleidete sich rasch an und folgte willigt Den Jrrthurn wurde er erst gewahr, nachdem er einige Zeit im hiesigen Orte herumgeführt worden war.
! 3m District ilbadj sollen oer- ! steigert werden:
Montag de« LS. Januar, von Vormittags 9'/, Uhr an:
453 rm Buchen-Scheiter; 198 rm Buchen-, 6rm Eichen-Knüppel;195 rm Buchen-, 14 rm Eichen Stöcke; 3780 Buchen-, 12" Etchen-Wellen.
3 Eichen , Schnetdklötze, 54, 47 «nd 54 cm Durchm, 2,6—6,6 und 8 m Länge,zusammen—3,605m LBuchen, 74 und 47 cm Durchm., 5 und 5,4 m Länge, zusammen 3,09 fm. 2 EIS« beerftdmme — 0,55 fm; 44 Ftchten- Derbstangen — 2,66 fm.
Dienstag den LS. Januar, von Vormittags 91/, Uhr an:
265 rm Buchen-Scheiter: 217 rm Buchen-, 34 rm Eichen-, 11 rm Birken- und Wetchholz», 2 rm Nadel - Knüppel, 5540 Buchen-, 1880 Eichen-, 100 Nadelholz-Wellen.
63 Fichten - Stämme, Schnittholz und Bauholz — 31,01 fm; 147 Ftchterr- Derbstangen — t2,23frn; 317 Ftchten- Reisftangen — 1,83 fm.
Die Zusammenkunft (ft an beiden Tagen auf der Kretsstnaße Lich-Hattenrod, wo sie vom Waldweg Burkhardsfelden- Ntederbcfsitigen gekreuzt wird.
Lich, 13. Januar 1895.
vermischtes.
* Vom Main, 11. Januar. 7000 junge Karpfen wurden dieser Tage im Main bei Höchst ausgesetzt.
Liegnitz, 10. Januar. Vor einiger Zeit war vor dem hiesigen Schöffengericht ein Zeuge in blauer Arbeits- blouse erschienen. Das Gericht sah in dieser Kleidung eine Ungebühr und verurtheilte den Zeugen zu einer Ordnungsstrafe von 3 Mk. oder 1 Tag Haft. Der Zeuge legte gegen diese Bestrafung Beschwerde beim Oberlandesgericht zu Breslau ein. Die Beschwerde wurde vom Oberlandesgericht für berechtigt anerkannt. In dem Beschlüsse heißt eS, daß die Bekleidung des Beschwerdeführers mit einer blauen Arbeitsblouse in seiner Eigenschaft als Zeuge im Allgemeinen nicht als ein der Würde des Gerichts widersprechender Anzug angesehen werden kann; das könne nur angenommen werden, wenn die Blouse durch Unsauberkeit oder Zerrissenheit zu einem Einwande Anlaß gegeben hätte. Eine derartig tadelnswerthe Beschaffenheit der Blouse sei aber von dem Vorsitzenden des Schöffengerichts nicht fest- gestellt worden. Aus dem bloßen Umstand, daß der Beschwerdeführer die Blouse zur Arbeit getragen habe, könne nicht mit Nothwendigkeit gefolgert werden, daß sie unsauber und zerrissen gewesen sei. Aus diesen Gründen sei der Be- schluß des Schöffengerichts aufzuheben.
* „Mein lieber, guter Kaiser." Mit dieser Ueberschrift hat sich ein Knabe von 10 Jahren in der Andreasstraße in Berlin ohne Anregung und Wissen seiner Eltern an unseren Kaiser gewendet mit der Bitte, ihm doch eine abgelegte Uniform „von seinen Prinzen" zu Weihnachten szu schenken. Einige Tage nach Neujahr traf, dem „Localanzeiger" zufolge, ein Packet mit dem gewünschten Inhalt, die Uniform des Prinzen Eitel Friedrich und ein Schreiben vom Hofmarschallamt mit den Unterschriften der Prinzen enthaltend, ein. Es enthielt die Ermahnung, der Knabe möchte sich dieses Schreiben aufbewahren, wenn er groß und Soldat geworden sei, könnte es ihm vielleicht von Nutzen sein. Ein Buch mit dem Titel „Herzblättchen", worin sich die Bilder der drei ältesten Prinzen besanden, lag ebenfalls bei, auch wurde der Wunsch ausgesprochen, die Prinzen möchten den Kleinen auch einmal in der Uniform sehen.
* Für fünfzehn Millionen Mark Hasen! Erfahrene Jagdpächter haben bereits herausgerechnet, daß in ganz" Deutschland in dieser Jagdzeit rund fünf Millionen Hasen geschossen wurden. Ob diese Berechnung richtig sein wird, steht freilich dahin; sie ist aber nicht ganz unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, daß die Hasenjagd bisher in den meisten Gegenden sehr ergiebig gewesen ist. Angenommen also, die erfahrenen Jagdpächter würden sich nicht verrechnen, so würde ein Durchschnittsgewicht von 40 Millionen Pfund = 400,000 Gentner herausgerechnet werden können. Dabei ist der Hase zu 8 Pfund gerechnet, und das ist, wie unsere Hausfrauen be> ftätigen werden, das Durchschnittsgewicht. Im Durchschnitt wird nun der Hase zu 3 Mark berechnet, — das würde ein Erträgniß der diesjährigen Hasenjagd im Betrage von 15 Millionen Mark ergeben.
S 3- Die Deputation versammelt sich in der Regel alle 14 Tage außerdem so oft, als es der Vorsitzende für nöthig erachtet, oder drei Mitglieder derselben beantragen. Die Einladung zu den Sitzungen erfolgt schriftlich mit Angabe der Tagesordnung; die Deputation ist beschlußfähig, »enn alle Mitglieder vorschriftsmäßig geladen, und einschließlich des Vor- ■v rc etl derselben anwesend sind; zur Beschlußfassung in dringenden MUen oder über Gegenstände, welche wegen Leschlußunfähigkeit der einen vttzung auf die Tagesordnung der anderen übertragen werden mußten, zmLgt dte Anwesenheit von'weniger als zehn Mttgliedern. rc.
~ n ' Hospitalverwalter wird — nachdem zunächst die Bezüge «r stelle nach 2lnhörung der Armen-Deputation von der Stadtverordneten- ^ersammlung festgesetzt sind — von der Deputation vorgeschlagen, woraus ;e Stadtverordneten - Versammlung über Annahme oder Ablehnung dieses
Horschlags beschließt. Ein ablehnender Beschluß wird der Armen-Deputation 630 unter Angabe der in der vorausgegangenen Erörterung ihres Vorschlags etwa ! irltsnd gemachten Gründe mitgetheilt. Danach treten die der Stadtverord-1
„ fjolintrUcigming
Dre Beztrksvorfteher bezw. ihre Stellvertreter haben . . 7 ... .... .
Sitz «nd Stimme in der Armen-Deputation und berichten, IN Utk sllkflljlhkN Vderstrstkkkj fit).


