>tr Eoctalgeseßgebung nicht zugestimmt haben, wenn ich die Aus- Vebnna d«S EocialiftrngesetzeS Hütte vorauisehen können.
Weiierberathuna morgen.
Deutscher Reich.
Berlin.6.Februar. DaS preußischeAbgeordneten- hauS erledigte am DienStag die TagS zuvor begonnene erste Lesung der Vorlage über die Einsetzung einer Generalcommission für die Provinz Ostpreußen durch Verweisung der Vorlage an eine besondere Commission. Im weiteren Verlause der Sitzung fanden die sämmtlichen Titel deS ErotS der Gestütsverwaltung und des Etats der Domänen unverändert Genehmigung.
— Im Reichstag e steht die Einbringung des Antrages Kanitz auf Verstaatlichung des gesammten Ein- und Verkaufs des ausländischen Getreides unmittelbar bevor. Der Antrag hat gegen früher eine etwas veränderte Faffung erhalten, von welcher die Unterzeichner desselben hoffen, daß sie ihm noch weitere Freunde im Hause zuführ-n werde. Unterzeichnet ist der Antrag von sämmtlichen Mitgliedern der deutsch - conservativen Fraction und der deutsch-socialen Reformpartei, ferner von den meisten freiconseroativen Abgeordneten, sowie von einer Anzahl „wilder" Reichstags- Mitglieder.
— Im Landesausschuß von Elsaß-Lothringen hat am DienStag ein Nachspiel zu der ReichStagSdebatte über den Diclaturparagraphen stattgefunden. In der allgemeinen Debatte über den Etat traten die deutschfreundlichen Abgeordneten Dr. Petri und Spieß den Behauptungen deS Protestlers Pretß im Reichstage, daß das Germanisirungs- werk in Elsaß-Lothringen während der letzten 24 Jahre keine besonderen Fortschritte gemacht habe, entschieden entgegen. Doch sprachen sich beide Herren für Abschaffung deS Dictaturparagraphen aus, während StaatSsecretär v. Putt- kamer die für Aufrechterhaltung der Dictaturgewalt in den Neichslanden sprechenden Momente darlegte. Die Verhandlung verlies sehr ruhig.
Ausland.
London, tt. Februar. Die Direction des „Norddeutschen Lloyd" hat der Besatzung der Ftscherschmacke „Wild Flower" 100 Pfund (2000 Mk.) als Belohnung für die Rettung der 20 Ueberlebenden der „Elbe" gegeben. Frkf. Z.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 6. Februar. Die wirthschaftliche Ver- einigung deS Reichstags nahm einstimmig den Antrag Mirbach an, der Reichstag solle die verbündeten Regierungen ersuchen, Einladungen zu einer internationalen Münz- conferenz ergehen zu lassen, behufs Wiederherstellung des Silbers als Münzmetall.
Berlin, 6. Februar. Die „Post" theilt mit: Von Deutschland, England und Amerika ist eine Landenm- Mission für Samoa eingesetzt worden. Dieselbe hat ihre Arbeiten beendet und die deutschen Ansprüche fast durch- weg anerkannt, während die hohen Forderungen Englands und Amerikas nur in bescheidenen Grenzen berücksichtigt wurden. Das den Deutschen zugesprochene Terrain ist weit culturfähiger als das an England und Amerika zugefallene Gebiet.
Berlin, 6. Februar. Der Senioren-Convent bewilligte die Hergabe der Wandelhalle deS Reichstags- gebäudes zur Veranstaltung eines Concertes für die Hinterbliebenen der auf der „Elbe" Verunglückten.
Bremen, 6. Februar. Der StaatSsecretär Stephan sandte laut der „Weserzeitung" an den „Lloyd" ein Bei- lei beschreib en, in dem es heißt, erkenne die „Elbe" als gutes, verläßliches Schiff, aber alle DorsichtSmittel könnten Seeunfälle nicht verhindern.
Wien, 6. Februar. Seit heute früh herrscht in Wien eine seit Jahren nicht beobachtete Kälte. Da« Thermometer schwankt zwischen 9 und 18 Kältegraden. Zugleich wird aus Galizien Schneesturm und Unwetter gemeldet, die den Bahnverkehr nach Rußland behindern. An der Nordwest- bahnftrecke beobachtete man 18 bis 26 Kältegrade. Vögel eririeren im Freien. Auch in Triest herrscht starkes Schnee- gestöber und aus Oberitalien kommen Meldungen von intensiver Kälte. Die Republik San Marino soll von Schnee förmlich blokirt fein.
Movtceau leS-Mines, 6. Februar. Die genaue Zahl der durch die schlagenden Wetter Umgekommenen beträgt 28, von denen 21 geborgen sind, die Zahl der Verwunderen ist 8. Die 21 gelobteren Bergleute wurden heute Morgen unter großer Betheiligung beerdigt. Der Arbeitsmimster Dupuy du TempS hielt eine Rede zum Gedächtniß der Verstorbenen, die aus dem Felde der Ehre gefallen seien, und erklärte, die Regierung werde deren Angehörigen nicht im Stiche lasten.
Lowestoft. 6. Februar. Die Schmack „Paradigon" brachte heute die Leiche eines Offiziers der „Elbe" hierher. Bc« derselben ausgefuudene Papiere lasten vcrmuthen, daß eS sich um die Leiche deS MusikdirectorS Fritz Hartmann oder des Obersteward Pscyunder bandelt. Der Agent deS „Norddeutschen Lloyd^, sowie der deutsche Consul neigen der 8U- ®d ter tieldit wurden an Harimann adressiile Briefe gefunden
D'v-i<b,n d,S Bureau .Herold".
Berlin. « Februar. Die Abgeordneten Freiherr 6'«»"" und Freiderr v. Manteuffel haben unter
Unierstübung ihrer Frae-ion-genoffen 6,, nachstehende Inter- peCotton etngebradtt; Beabsichtigen die «erblindeten Regie- rungen Mahregeln ju ergreifen, um den durch den Untergang van Seeschiffen oerurtachten Berlust von Menschenleben meh" als blSber zu prüfen? 1
verlia, 6. Februar. Zum Ausschluß deS Reichstags, abgeordneten Ahlwardt aus der deutsch socialen Reform-
, Partei erläßt die Fraktion der Partei 'ttne ofsicielle Erklärung, । welche die Gründe deS AuSschluffeS enthält. Die Fracrion habe am 31. Januar Ahlwardt aus seiner Stellung als Hospitant endgültig auSgeichieden, da sie nach den bisherigen Erfahrungen ein ersprießliches, die gemeinsame Sache förderndes Arbeiten mit ihm für völlig undurchführbar erachten mußte.
Berlin, 6. Februar. DaS neueste Material zur Umsturzvorlage ist heute der Commission von den verbündeten Regierungen zugestellt worden.
Berlin, 6. Februar. In gut unterrichteten Streifen verlautet, daß daS Kaiser paar beabsichtigt, im Lause deS Winters eine Einladung zu einer großen diplomatischen Soiree in der französischen Botschaft anrunehmeu.
Berlin, 3. Februar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Ein hiesiges Preßorgan will wiffen, daß über den Gesetzentwurf bett, die Börsenre form nunmehr sämmtliche preußische Minister ihr Gutachten abgegeben hätten. DaS ist, wie wir erfahren, nicht zutreffend. Daraus folgt, daß auch die weiteren Angaben des Blattes über die Stellungnahme des Staat-Ministeriums zur Börsenreformfrageverfrüht sind. — Die „Nordd. Allg. Ztg." stellt der „Kreuzztg." gegenüber fest, daß eine Bestimmung Über den Zeitpunkt der Einberufung deS StaatSratheS noch nicht getroffen ist.
Berlin, 6. Februar. In der ReichStags-Commiffion zur Berathung der Umsturzvorlage wurde heute die Berathung des § 112 des Strafgesetzbuches fortgesetzt, ohne daß eine Abstimmung erfolgte. Abg. von Hammerstein (conf.) verlangte von dem Abg. Bebel eine bündige Erklärung darüber, ob die Socialdcmvkratie zu einem gewaltsamen Umsturz entschloffen sei und ob sie darnach trachte, zu diesem Zwecke das Heer zu verführen. Ohne den § 112 sei die Vorlage für ihn und seine politischen Freunde unannehmbar. Bebel antwortete, die Frage des Herrn von Hammerstein sei im höchsten Grade verwunderlich. Die Socialdemokraten hätten schon unzählige Male, besonders auch im Reichstage erklärt, daß sie keine Gewalt wollen. Die Entwickelung der Dinge hänge nicht von der Socialdemokratie ab. Diese sei vielmehr das Product der Entwickelung. Minister v. Köller erklärt sich durch diese Antwort erst recht von der Noth- Wendigkeit der Vorlage überzeugt. Abg. Lenzmann (freis. Volksp.) betont, man stehe allerdings vor der dringenden Gefahr einer R-.volution und werde in verhältnißmäßtg kurzer Zeit mit einer solchen zu rechnen haben. Aber zur Verhütung derselben fei der § 112 der Regierungsvorlage ungeeignet. Redner empfiehlt der Socialdemokratie, eS sich angelegen fein zu lassen, die unteren Klaffen erst sittlich zu heben. Abg. Boltz (natl.) erklärt den § 112 für den wichtigsten der ganzen Vorlage. Ohne denselben fei die Vorlage für feine Partei gänzlich unannehmbar. Hierauf wurde die Fortsetzung auf Freitag Vormittag 10 Uhr vertagt.
Berlin, 6. Februar. Dem Fürsten Bismarck gedenken auch die Sportvereine zum 80. Geburtstage eine Adresse zu überreichen. Die Angelegenheit hat der Allgemeine deutsche Sportbund in die Hand genommen.
Berlin, 6. Februar. Wie verlautet, sollen neuerdings wieder Seitens des Reichsamts des Innern an die einzelnen Bundesregierungen Anfragen über eine Regelung deS Geheimmittelwesens ergangen und gutachtliche Aeuße- rungen erbeten worden fein.
Wien, 6 Februar. Der frühere serbische V'ceconsul Wladimir Ristic ist in Triest verhaftet worden. Er soll verdächtig sein, an den zahlreichen Einbrüchen der in Budapest verhafteten Einbrecherbande theilgenommen zu haben.
Wien, 6. Februar. Aus Italien treffen fortgesetzt Nachrichten über die dort herrschende ungewöhnlich große Kälte ein. In Mailand waren heute früh 8, in Florenz und Turin 10 bis 13 Grad Kälte. Auch der Schneefall ist sehr stark. San Marino ist förmlich von Schneemaffen verschüttet. An der Riviera haben Schnee und Frost beträchtlichen Schaden angerichtet- die Culturen sind ganz vernichtet. In Böhmen herrschen 18 bis 26, in Wien heute 13 Grad Kälte. ,
Rom, 6. Februar. Der Papst hat dem französischen Botschafter am Vatikan ein eigenhändiges Schreiben übergeben, in welchem er dem Präsidenten Faure feine Glückwünsche ausdrückt.
Paris, 6. Februar. Die Blätter beschäftigen sich eingehend mit den Ursachen, die Casimir Perier bewogen haben, seine Entlassung einzureichen. Besonderes Aufsehen erregt die Mittheilung zweier Fälle, die Nachweisen sollen, daß Perier niemals von dem Ministerium Dupuy um Rath gefragt worden fei. So erzählt man sich, daß der Minister des Aeußeren Perier von einem Ultimatum deS deutschen Kaisers, welches derselbe anläßlich des ProceffeS Dreyluß stellte, nicht unterrichtet habe und, als der deutsche Botschaster eine Antwort auS dem Elise holen wollte, erst den Präsidenten von den Ansichten deS Kaisers in Kenntniß setzen mußte. Ferner soll der Kriegsminister Mercier 62,000 Mann aus der Armee mit Urlaub entlasten haben, ohne hiervon den Präsidenten unterrichtet zu haben.
Marsala, 6. Februar. Während eines heftigen OrkanS stürzte die auS Cem 13 Jahrhundert stammende Kirche St. Karlo ein, in welcher 300 Andächtige dem Gottes- dienste beiwohnten. Bisher sind 155 Leichen und 35 Verwundete auS den Trümmern hervorgezogen worden.
Loadoa, 6. Februar. Ein Telegramm auS Tientsin meldet, der Kaiser von China habe ein Edict ertasten, welches alle Offiziere und Beamte von Vung-Tfchettg wegen Feigheit tadelt und mehrere Offiziere dcgradirt.
London, 6. Februar. Die Lage der Japaner in We haiwei verschlimmert sich tagtäglich. Die japanische F'otle mußte vor den Stürmen in e'nem kleinen Hafen Schutz suchen. Die Truppen leiden v'el durch die anhaltende Kälte.
Petersburg. 6. Februar. An den Universitäten Warschau und Odessa sind nihilistische Proclamationen in Umlauf, eS sind bereits mehrere Studenten verhaftet worden. Hud) an der Moskauer Universität haben antidynastische ! Kundgebungen stattgefunden.
Petersburg, 6. Februar. Die russische Regierung hat an den Papst daS Ersuchen gerichtet, dahin zu wirken, daß die katholische Geistlichkeit in Polen den geheimen staatSgesälrlichen Gesellschaften fcrnbleibe.
Petersburg, 6. Februar. Mehrere höhere Beamte find verhaftet worden, weil sie die letzte Rede deS Kaisers Nikolaus einer scharfen Kritik unterzogen hatten.
Ldefia, 6. Februar. Aus der in den nächsten Tagen zu eröffnenden Tagung der WasserverkehrS-Interessent en (ungefähr 300 Personen) soll die Verbindung zwischen dem Schwarzen und dem Baltischen Meere wieder behandelt werden, sowie die Einrichtung von neuen Hasen- Verwaltungen, WastervrrkehrS-Abgaben und einer Schiffs- arbeiterBersicherung.
Bukarest, 6. Februar. Zwischen Rumänien und der Schweiz ist ein Auslieferungsvertrag in Vorbereitung, bet ähnlich den Verträgen zwischen Rumänien und anderen Staaten beschaffen sein wird.
Newyoik, 6. Februar. Gestern sand wiederum ein blutiger Zusammenstoß zwischen Miliztruppen und de» Aufständigen statt. Von den letzteren wurden viele verwundet und 50 verhaltet.
localts und prot>ittiteIUs»
Gießen, den 7. Februar 1895.
** Empfang. Seine Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 6. Februar u. A. den Generallieutenanr v. Goßler, Commandeur der Großh. (25.) Division, den Major Weimer, den Hauptmann Fließ, den Premierlieutenant Becker und den Sekondelieutenant Busch vom Infanterie Reg'ment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nc. 116.
** AuS dem Jnstizdienst. Seme Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den OderamtS- richter bei dem Amtsgericht Fürth Theodor Kolb zum LandgerichtSrath bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg, den GerichtSnsteffor Dr. Hermann Ackermann auS Darmstadt zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Schotten und den GerichtSaffestor Ernst Eckstein aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ntdda zu ernennen.
** DaS Concert Buff-Gießen, welches am Sonntag den 17. Februar ftattfinden wird, dürfte sich zu einem der interessantesten dieser Saison gestalten. Wir erinnern uns nicht, einem so vornehmen Begleiter in einem Concert begegnet zu sein, der auS weiter Ferne herbeigeeilt, um eine« jugendlichen Künstler zu Diensten zu stehen. ES unterliegt keinem Zweifel, daß Ed. Lassen die Bedeutung deS Sänger- Buff- Gießen voll und ganz erkannt hat, und nun seinen früheren primo uomo am Weimarer Hoftheater unter allen Umständen zu einem vollen Erfolg führen will. Ed. Lasten gehört zu den verdienstvollsten Capellmeistern der deutschen Bühnen, feit 1861 führt er, als Nachfolger Franz LiSzt'S, den musikalischen Szepter in Weimar. Neben seiner Direc- tionSthätigkeit hat er sich aber auch den Ruf als bedeutender Cowponist errungen, feine Lieder gehören zu den schönsten Erscheinungen der deutschen Gesangsliteratur. Waren bei Künstlers Erfolge auf dem Gebiete der Oper kleiner, so find feine Musiken zu Hebels Nibelungen, Goethe- Faust und andere Dramen als Meisterwerke der ganzen musikalischen Welt bekannt, und haben zahlreiche Aufführungen erlebt.
** Ortskrankenkasse. In den Vorstand der OrtSkranken- ksste wurden gewählt zum e-sten Vorsitzenden Bauunternehmer W inn, zum zweiten Vorsitzenden Schreiner Beckm an n, als Beisitzer für die JnvaliditätS- und Altersversicherung Schreiner- meister Schneider. Wiedergewählt als Schriitführer wurde Buchbindermetster C. Lüdeking.
** Patent Anmeldung. Heizköiper mit Luftleitfchaufeln: Hugo Buderus, Hirzenhain, 12. 11. 94.
** Gebrauchsmuster ■ Eintragungen. Schloß m;t vom Schlüffe! zu drehender Scheibe zur Ausrückung einer Fallen- Haltefeder: Fr i edrich Müller, Gießen, 10. 8. 94. Schuhleistenkeilverschluß mittels fcstschraubbaren Schiebers: Karl Kräußlich, Gießen, 17. 12. 94.
*♦ Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangekLrhrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Neu-Isenburg, Kr. Offenbach, mit einem noch de« TNenstalter sich bemessenden jährlichen Gehalt von 1000 bt- 1800 Mk. Dem Herrn Fürsten zu Ifenburg-Birstein steht daS Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besehende Lehrerstelle an der Gemeinde- schulc zu BonSweiher, Kr. Hepp-nheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. An der Do.kSschule zu WormS zwei mit coangel. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen mit nach dem Dienstalter sich bcmestcnden jährlichen Gehalte von je 1200 biS 1800 Mk. und eine mit einer kothol. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehal.e von 1200 bis 1460 Mk. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu E chenrod, Kr. Lauterbach, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk Mit der Stelle ist Lectoren- Dienst verbunden. Eine mit einem evangel: Lehrer zu besetzende L-Hrerslelle an der Gemeindeschule zu Dietzenbach, KreiS Offenbach, mit einem rat d m Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 bis 14(>0 Mk. E.ne mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinte- schule zu Wembach-Hahn, Sir. Dieburg, mit einem jährlichen Gebalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende dritte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rimbach, Kr. Heppenheim, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 900 b.S 1200 Mk. Dem Herrn Grasen von Erbach-Schönberg steht daS Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einer evangelischen Lehrerin zu beietzente Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Psung- stadt, Rr. Darmstadt, mit einem nach dem Dienstalter sich bemeffen'en jährlichen Geha'te von 1000 biS 1200 Mk. «ine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rainrod, Kr. Schotten, mit einem
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