Bergebuug von Banarbeite«.
Die zum Bau einer Fluth- brücke im Kreisstraßenzug Staufen« berg-LandeSgrenze (gegen Odenhausen) nöchigen Arbeiten und Lieferungen sollen im Submissionswege vergeben werden und zwar:
veranschlagt zu JC.
Erd- und Maurer Arbeiten 1585.59 Zimmer-Arbeiten 1049.27
Steinhauer-Arbeiten
a. Sand« oder Lungsteine 2922.13
b. Lungsteine 912.—
Schlaffer Arbeiten 340.—
Pflaster-Arbeiten 249.—
Lieferung von:
Mauersteinen 300.—
Portlandcement 1250.—
Schwarzkalk 147.—
Lahnsand 180.—
Kleinschlag 128.—
Angebote sind bis
Samstag, IO. August l. Js., Vormittags 11 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst Plan, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, abzugeben. 6484
Zuschlagsfrist 8 Tage.
Gießen, am 30. Juli 1895.
Der Kreisingenieur: Stahl.
— Hortsetzung der Versteigerung Kepp in Lang-(tzöns am
Montag den 5., Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. August 1895, stets von 8V2 Uhr Morgens an:
Es kommen noch zur Versteigerung: ä) Montag r Ladenregole, Oelmtsser, große und kleine Decimal-, Laden-, Balken- und Küchenwaagen, 4 Faß Msigsprit, Möbel, kleine Etsenwaaren, namentlich: groß« Partieen Sensen, Fenster- und Thürbeschläge, Kreuz» bänder, Sargbk schlüge und -Verzierungen, Mutterschrauben, Sägeblätter, Gabeln, Schippen, 2 Ctr.
Stiften, 1 <Sit. Leim re.
b) Dienstag r Kleine Eisenwaaren, 25 Pfannen, noch einige Oefen zwei Heerde, großer Posten Ofen-Rohre und »Kniee, 1 Ctr. Fensterbleibe,üge, eiserne Krippen, Mützen, Hüte, Hülsenfrüchte, Zucker, Rudeln, Stahl- waaren u s w , 4 Sack Vitriol und Gyps, Bonbons.
e) Mittwoch: Möbel und Restwaaren, namentlich: 1 Faß Weinessig, Spiritus, Lack, Colonialwaaren, circa 10 Mille Cigarre«, Hölz Rechen, Kohlenkästen, leere Fässer, Kisten, Kannen, Kesielgestelle, Pfeifentheiie u. s. w.
Versteigerung bestimmt.
Gießen, den 2. August 3 895 6536 Saget, Gerichtsvollzieher.
Großh. heMe Stsstskiskubahllkli. Verdingung der Bauausführung des Stationsgebäudes sammt
Güterschuppen und «ebengebäude in Londorf für die Veubauttnte
Grünberg—Londorf.
Die obige Bauausführung soll im Ganzen oder nach den einzelnen Arbeitö- titeln getrennt öffentlich verdungen werden
Die Zeichnungen, Berechnungen und Bedingungen find im Bureauzimmcr Rr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frankfurterstraße 64) oder im Bureau der Neubau. Abtheilung III in Grünberg (Gasthaus zum englischen Hoi) etnzuseben.
Die Verdinaungsanscklag - Formulare und auf Wunsch auch die Bedingungen oder Theile derselben, sowie UmdruckS- zeichnungen der Entwürfe werden nur von der erstgenannten Stelle gegen Entrichtung von 1U 4 für jeden Äctenbogen oder jedes einzelne Actendlatt, beziehungsweise gegen Bezahlung von 1 für stdeS Zeichnungsblatt in Normalformat abgegeben.
Angebote find postfrei und unter ent sprechender Aufschrift an dieselbe Behörde tn Gießen di« zum EröffnungStermin Montag den 12. August d. I, Vormittag» 11 Ubr, einzureichen
ZuschlagSfrtft drei Wochen
Großh. Baubehörde für Nebenbahnen in Oberhrssen. 6327
Heinrich Schmall, Dachdtckermcister, Grosse Mühlgasse 23 empfiehlt sich in allen in sein Fach einschlagendcn Arbeiten bei prompter Bedienung 6863 und billigster Berechnung.
«rohh. HMchr Zts,iskisk-tshrrii Berbi«sv«g der Erdarbeiter, SSege- defestigungSarbeilen, «unstbante« «nd cberdavpacklage der Baoloose I, U, 111 and IV der Srevbauttnte Friedberg—Hungen.
Die vorbezeichneten Arbeiten der zusammen rund 24 Kilometer umfassenden 4 Bauloose sollen öffentlich verdungen werden. _
Die Pläne und Bedingungen find im Bureau,immer Nr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frankfurterstraße 64) etnzufehcn, die Bedingungen von dort zu beziehen gegen postfreie Einsendung von 1 JL 80 3, für ein Loos und 50 H für jedes weitere Loos dazu.
Angebote sind postfrei und unter ent- sprechender Aufschritt an dieselbe Behörde bis zum EröffnungStermin SamStag den 24. August d. I., Vormittags 11 Uhr, einzureichen.
Zuichlagtzfrist: 4 Wochen.
Großh. Baubehörde für Nebenbahnen
__________tn Oberhesien-_________6404 DcrAusverkauf wegen Umzug nach Tchul- ftraste 4 wird fortgesetzt.
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Schlackensteine, aus Schlackenmehl und Schlackenfand ver« mittelst Pressen hergestellt, sind leichter als Feldbrand und Ringoftnsteine; die Steine haben ganz gleichmäßig schöne hellgraue Farbe, und da dieselben nicht gebrannt werden, sondern an der Luft cementartig erhärten, so bleiben sie scharfkantig und gerade, wodurch bei deren Vermauerung nur wenig Mörtel erforderlich ist; auch lassen sich dieselben in jede Form hauen, ohne zu brechen, sie verwittern niemals, ihre Festigkeit nimmt nach dem Vermauern noch »u und find sie in-be« sondere wegen ihrer cemcntartigen Eigenschaft für Mauerwerk au feuchten Orten, unter der Erde, in .Hcllerräumeu, Stollen re. durchaus vorzuziehen. Versuche im Polytechnikum in München habe« ergeben, daß Schlackensteine für Luft doppelt so durchlässig find, als silrornzalmörtel, weil sie Wasser durch Äapillarität nur langsam auffaugen, das aufgenommene Wasser dagegen wieder sehr rasch abgeben.
Die Schlackensteine find zur Crbauung gefunder trockener Wohnhäuser^ deshalb ganz besonders zu empfehlen, und eignen sich sowohl zur Ausmauerung von Fachwerk, wie auch zn Massivbauten, Brandmauern, Kaminen; ihre jseuer- dcftändigkeit ist eine sehr große, fie springen nicht «nd find sehr schwer schmelzbar; auch sind Schlackensteine durch ministeriellen Crlaß zu allen Bauten als zulässig erttä^t.
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