äußern sich die socialdemokratischen Blätter über den Programm. Entwurf, kühl verhalten sich zu demselben die nationalliberalen Zeitungen und von den maßgebenden Organen der Conservativen gelangt die „Kreuzzeitung" zu dem Schluffe, die abgestandenen Phrasen und die socialistischen Halbheiten des Entwurfes würden auf die breiten Massen des Volks keinen Eindruck machen. Seitens der Centrumspreffe liegen bis jetzt nur vereinzelte und ziemlich reservirt klingende Meinungen über das neueste Ereigniß in unserem Parteileben vor. Zunächst kommt es darauf an, welche Stellung der auf den 22. September nach Eisenach einberufene allgemeine Parteitag der Freisinnigen zu dem Richter'schen Programm-Entwürfe nehmen wird,- die Debatten hierüber dürften sich jedenfalls lebhaft genug gestalten.
— Der diesjährige Parteitag der deutschen Socialdemokratie ist nunmehr laut Beschluß des Partei- Vorstandes officiell für Sonntag, den 21. October, nach Frankfurt a. M. einberufen worden.
Ausland.
— Auf dem ostafiatischen Kriegsschauplätze sieht man endlich entscheidenden Ereignissen entgegen. Im Norden Koreas wird eine große Landschlacht zwischen den Japanern und den Chinesen erwartet, und auf die Festung Wei-Hai- Wei, das chinesische Cherbourg oder Kiel, soll ein allgemeiner Angriff der Japaner zu Wasser und zu Lande bevorstehen. China wie Japan unterhandeln in Europa wegen der Aufnahme von Kriegsanleihen. Auf Korea sollen unter der japanischen und unter der chinesischen Armee Krankheiten in verheerender Weise wüthen, so daß die Sterblichkeit in beiden Heeren eine große sei.
Neueste 2Tac6rtcbicn.
Wolffs telegraphisches Gorresponbenz-Bureau.
Pofen, 22. August. Die Vereinigung polnischer Kaufleute und Industrieller, die in Lemberg aus Anlaß der galizischen Landesausstellung tagte, hat Posen als Ort der nächsten Zusammenkunft gewählt.
Danzig, 22. August. Der Staatscommiffar für das Weichselgebtet meldet: Cholera ist bakteriologisch fest- gestellt bei dem am 19. August in das städtische Lazareth eingelieferten Kinde aus Althof, bei zwei in letzter Nacht verstorbenen Personen (Vater und Kind) aus Plehrendorf, bei einem Kinde aus Weichselmünde, bei einem Arbeiter aus Althof, bei einem Flößer aus Rosenthal bei Löbau, bei zwei am 20. d. M. Verstorbenen und bei einer Frau aus Gollub. In Mottlau find nächst der Schäferei Cholerabacillen nachgewiesen worden.
Lyon, 22. August. Ein Generalrath sprach, veranlaßt durch eine von zahlreichen Bewohnern der hiesigen Gegend unterzeichnete Petition den Wunsch aus, die Handels- vertragS-Verhandlungen zwischen Frankreich und der Schweiz möchten baldigst wieder ausgenommen werden und zur Wiederherstellung der durch die Natur gebotenen Beziehungen zwischen beiden Ländern führen durch Annahme eines auf der Grundlage wechselseitiger Concessionen geschlossenen Handelsvertrags.
Vernel les-Baius, 22. August. Die Besserung in dem Befinden des Ministerpräsidenten Dupuy schreitet fort. Er konnte gestern das Bett verlassen und hatte eine gute Nacht.
Loudon, 22. August. Nach einer Depesche aus Tokio von gestern wurde dort amtlich mitgetheilt, daß der König von Korea sich am 30. Juni für unabhängig von China erklärte und infolge dessen die japanische Regierung auf’ forderte, ihm bei der Vertreibung des chinesischen Contingents aus Asan zu helfen. Bei dem Kampfe wurden die Japaner von den coreanischen Truppen unterstützt. Die coreanische Regierung kündigte gleichzeitig alle Verträge mit China.
Petersburg, 22. August. Der Kaiser ist leicht an der Influenza erkrankt, sein Zustand ist aber durchaus nicht besorgnißerregend.
Serajewo, 22. August. Die Theilnehmer am Archäo- logen-Congreß unternahmen Ausflüge nach Glasinac und Ruffancvici zur Besichtigung der dortigen Gräberfelder und Höhen, die eine reiche wissenschaftliche Ausbeute ergaben. Der Congreß wurde gestern geschloffen. In einer Schlußansprache dankte Professor Virchow-Berlin der Regierung für die von ihr bewiesene Schätzung der archäologischen Wiffenschaft und die den Congreß-Theilnehmern gewährte Gastfreundschaft.
Depeschen der Bureau „Herold* *.
Berlin, 22. August. Die japanische Gesandtschaft theilt mit, das Marinegericht in Shanghai habe sich in der An« gelegenheit des „Kow-Shing", welcher bekanntlich von den Japanern in den Grund gebohrt wurde, zu Gunsten der Japaner entschieden. Die Handlungsweise des japanischen Capitäns, deffen Schiff den „Kow-Shing" angriff, müffe als gerechtfertigt angesehen werden. Der britische Admiral Free- mantle empfahl seiner Regierung, keine Ansprüche bezüglich des „Kow-Shing" zu erheben.
Berlin, 22. August. Die Arbeiten zu den aus Grund des § 105d der Gewerbeordnung zu erlaffenden Ausnahmebestimmungen für die Sonntagsruhe in Industrie und Handwerk nehmen einen so raschen Fortgang, daß dieselben schon nach Wiederzusammentritt des Bundesraths demselben zur endgiltigen Entscheidung vorgelegt werden können. Ebenso eifrig werden die Arbeiten für bie auf Grund des § 105e zu erlaffenden Ausnahmebestimmungen betrieben.
Pofen, 22. August. Amtlicher Mittheilung aus Ostrowo zufolge herrscht, bie Cholera in Lodz sehr stark - auch in ben Grenzorten Kutno, Konin und Kolo ist die Seuche aufgetreten. Alle erforderlichen Vorsichtsmaßregeln wurden getroffen, um die Weiterausbreitung der Seuche zu verhindern. In Kalisch werden alle aus dem Innern kommende Reisenden deSinficirt und ärztlich untersucht.
Dresden, 22. August. Die Socialdemokraten Eichhorn und Find eisen, in der bekannten Boycottangelegen- heit wegen Erpressung angeklagt, sind heute, nach dreimonatlicher Untersuchungshaft, vom^g Landgericht freigesprochen worden.
Wien, 22. August. Nachrichten aus Belgrad melden, die Wiedereinsetzung Milans als König von Serbien sei infolge auswärtiger Einflüsse vertagt worden.
Wien, 22. August. Die „Polit. Corresp." bestätigt in einer Meldung aus Petersburg, daß die Manöver in Smolensk nicht stattfinden.
Lemberg, 22. August. Die russischen Behörden depor- tirten den Pächter Kondzielski auS Podwolczhska, welcher s. Zt. durch ein fingirtes Telegramm nach Kiew gelockt worden war, während in seiner Wohnung ein von der Polizei bestellter Einbruch stattfand, wobei wichtige Briefschaften compromittirenden Inhalts gefunden wurden, nach Sibirien, nachdem Kondzielski der Spionage überführt worden ist.
Amsterdam, 22. August. Die soci alistische Partei in Holland hat sich in zwei Lager getheilt, den socialdemo- kratischen Bund, welcher vollständig dem Anarchismus zuneigt und sich deshalb von den Socialisten lossagte und in die socialdemokratische Partei, welche am 26. d. M. sich mit der internationalen Socialistenpartei verbinden soll.
Antwerpen, 22. August. Einer der berüchtigtsten Anarchisten, der von Paris nach London reifte und sich h^r aufhielt, erklärte, alle französischen Anarchisten müßten nach Amerika oder der Schweiz flüchten. Sie dächten augenblicklich nicht an Demonstrationen und Attentate, da sie vollauf zu thun hätten, ihre verfolgten Genossen zu unterstützen.
Udine, 22. August. Die „Patria del Friuli" meldet unter Reserve, gegen die Madonna-Kirche am Monte Santo bei Goerz sei ein Dynamit-Attentat beabsichtigt gewesen. Ein Unbekannter überbrachte zwei große schwere Kerzen, die das Geschenk einer frommen Dame fein sollten und ersuchte, dieselben sofort in der von Wallfahrern dicht gefüllten Kirche anzuzünden. Der Mann entfernte sich dann fvgleich wieder,- da aber fein verdächtiges Benehmen ausgefallen war, untersuchte man die Kerzen und sand sie mit Dynamit gefüllt.
Brüssel, 22. August. Zum Congreß der Eisen- und Stahlindustriellen sind heute circa 100 deutsche Delegirte hier eingetroffen.
Paris, 22. August. Großes Aussehen ruft die plötz- Hdje Einstellung des Abgeordneten Mirmann in den Militärdienst hervor. Mirmann ist bereits 29 Jahre alt und hatte sich dadurch der Militärpflicht entzogen, daß er eine Professorenftelle annahm. Dies Amt gab er jetzt auf und wurde er ohne Weiteres in Uniform gesteckt. Da er~ Familienvater ist, gestattete ihm der Minister, in der Nähe von Paris in Garnison zu gehen.
Paris, 22. August. In Morteau (Departement Douba) wurde in voriger Nacht im Stadthaufe eine geladene, mit einer Lunte versehene Bombe aufgefunden, die in Papier gewickelt war, welches die Aufschrift trug: „Es lebe die Anarchie!"
London, 22. August. Die „Times" meldet aus Shanghai, am Freitag wären die Japaner von den Chinesen angegriffen und geschlagen worden. Die Japaner hätten bedeutende Verluste erlitten und sich 11 Meilen weit nach Chungho zurückziehen müssen. Am Samstag erfolgte ein neuer Angriff, bei dem die Japaner auch Chungho aufgeben mußten und wiederum große Verluste erlitten. Die japanische Flotte liegt in der Petschilibucht. Der britische, russische und italienische Vertreter befinden sich in Chefoo.
Washington, 22. August. Der hiesige japanische Vertreter erklärte, seine Regierung habe weder ausländische Kanonen, Waffen und Soldaten noch Geld nöthig.
Cocafcs rrrrö
Gießen, den 23. August 1894.
** Lebensmittel-Preise Ende Znli 1894. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landesstatistik kosteten:
Ochsenfletsch per Pfund
Rindfleisch per Pfund
Kalbfleisch per Pfund
Schweinefl. per Pfund
Hammelfleisch per Pfund
Gemischtes Brod
Roggen- Brod
Butter per Pfund
Milch 1 Liter
Eier
1 Stück
Städte mit Octrot Darmstadt
76
70
76
70
70
12
11
105-117
18
Cn
1
Ci
Mainz
72
60
70
70
65
12,5
11,5
84-103
18
5-7
Offenbach
75
66
70
80
70
12
10
110-120
21
5-8
Worms
74
70
72
68
64
9,5
9,5
100-111
16
6-7
Gießen
Städte ohne
77
70
66
69
60
11
9
97—114
18
6
Octroi Bingen
75
70
70
70
60
11
10,5
95-108
19
5-7
Bensheim
72
66
70
64
60
11,5
9
100-105
17
6-7
Alzen Friedberg
68
64
65
64
63
15
10
98—110
17
6-7
75
68
70
60
65
12
10,5
100-100
18
6-7
Alsfeld
65
60
65
59
—
11
10
90-110
16
5-6
Lauterbach
70
70
60
66
60
12
9
120
16
5
** Feuerwehrfest. Anknüpfend an unsere gestrige Notiz über die Nachfeier sind wir in der Lage, darüber wie folgt weiter zu berichten: Die Eintrittspreise für Samstag sind 20 Pfennig, für Sonntag 30 Pfennig pro erwachsene Person, Kinder gehen frei. Die Bierpreise sind 12 Pfg. für 0,3 und 18 Pfg. für 0,5 Liter (bayerisch 15 und 25 Pfg.). Die Schaubuden gelangen, vielen Wünschen entsprechend, im Innern des Festplatzes zur Aufstellung. Das Concert wird von zwei Stellen aus durch die ganze hiesige Regimentsmusik ausgeführt. Für Gelegenheit zu dem Lieblingsvergnügen für Jung und Alt — einem hübschen Tänzchen — wird Sorge getragen und zwar voraussichtlich auch an zwei Stellen. Weiteres über das Programm werden wir morgen im
Jnseratentheil veröffentlichen. Wir beschränken unß heute deshalb darauf, einen allgemein geäußerten Wunsch bekannt zu geben. Der SamStag Abend ist der Ausgehabend unserer Herrenwelt. Es ist der Wunsch laut geworden, daß sich die Mitglieder der Vereine, Clubs :c. ihre Rendezvous für den kommenden Samstag Abend in den Hallen des Festplatzes geben. Die vorzügliche Militärmusik, der gute Stoff, manch muntere« Liedchen, mit welchem uns, so hoffen wir, unsere Sänger erfreuen, werden wohl bald dazu beitragen, eine so gemächliche Nachfeststimmung zu erzeugen, wie sie auf so mancher Nachfeier in Gießen schon geherrscht hat. Unsere Festwirthe haben auf dem Feste selbst durch die Ungunst der Witterung schwer zu leiden gehabt. Hoffentlich bringt die Nachfeier vieles und — recht durstiges Publikum. Wirthe und Cornits würde dies sicherlich freuen. Gut Wehr!
= Rüddingshausen, 21. August. Gestern Abend zehn Uhr wurde dahier ein räthselhafter Diebstahl ausgeführt. Die Frau des Landwirths L. Werner sah durchs Fenster, daß eine fremde, weiblich gekleidete Person in ihrem Hofe eine Sense wegnahm. Als erstere das Fenster öffnete, wurde die Sense drohend geschwungen. Die geängstete Frau rief Ihrem Manne, der schon im Bette lag, und dieser sprang ohne Weiteres auf die Straße und erhaschte nach etwa hundert Schritten die Diebin. Bel dem nun beginnenden Ringen wehrte sich die vermeintliche Frau so energisch, wie es von einem Weibe kaum glaublich ist. Es wurde von anderen Personen gehört, als der starke Mann schrie: „Ich bringe Dir das Gesicht in die Höhe!" Aber er mußte von feinem Bemühen, der unbekannten Person ins Gesicht zu sehen, abstehen, da ihm die Schienbeine arg zertreten worden waren und er mit den nackten Füßen in die Sense getreten und sich sehr bedenklich verwundet hatte. Auf dem Kampfplätze blieb die Sense und eine beim Ringen abgerissene Schürze zurück. Die räthselhafte Person, welche man im Gesicht verwundet wähnt, konnte trotz polizeilicher Nachforschungen bis jetzt noch nicht ausfindig gemacht werden.
-h. Salzhausen, 22. August. Der Monat August hat uns zwar sehr schlechtes Badewetter gebracht und von allen Seiten hört man darüber klagen, trotzdem ist unser kleines reizend gelegenes Bad noch recht gut besucht und die Benutzung der Heilquellen nimmt mit jedem Jahre zu. Im vorigen Jahre wurden rund 2800 Badekarten verkauft, wobei die Freibäder aus dem sogen. Langsdorffchen Stiftungscapitale an Unbemittelte und Arme noch gar nicht mitgerechnet sind. Von besonderer Bedeutung für das Bad ist die Thatsache, daß es jedes Jahr fleißiger aus der Umgegend besucht wird. Es kommen Badegäste aus den umliegenden kleinen Städten und Dörfern, nehmen ihre Bäder und fahren nach einigen Stunden wieder°zurück.'Auf diese Weise können Leute aus der Umgegend um eine ganz geringe Summe ihre Gesundheit und ihre Kräfte wieder erlangen, denen ihre Bermögeusverhältniffe einen ständigen Aufenthalt in einem entfernteren Bade, was Hunderte von Mark kosten würde — nicht erlaubt.
Friedberg, 22. August. Nachdem die Anmeldungen zur Sommerobst aus st ellung des Oberh. Obstbau» Vereins wider Erwarten zahlreich eingelaufen sind, wird sich auch diese den früher von diesem Vereine in's Leben gerufenen Ausstellungen würdig an die Seite stellen. Unter den Ausstellern finden wir nicht allein alle oberhessischen Baumschulen, sondern auch eine große Anzahl von Herrschafts - Gärtnereien und Landwirthen, welche das Beste, was sie an Sommerobst producirt haben, liefern. Die Ausstellung hat aber auch noch besonderes Interesse durch die Vorführung der Erträgnisse der verschiedenen Zonen Oberheffens. Während nämlich die südliche Wetterau schon mit reifen Herbstbirnen erscheint, bringt der hohe Vogelsberg noch Stachelbeeren und unsere frühesten Pfirsiche, die bei uns schon längst vorüber sind. Die Vorarbeiten zur Ausstellung, welche am Samstag, den 25. August, Vormittags 11 Uhr, eröffnet wird, sind soweit gediehen, daß die Arbeit der Aufstellung, Decoration rc. im Saalbau schon beginnen konnte. Ein besonders schönes Bild wird die Bühne bieten, die für Ausstellungszwecke ganz besonders geeignet ist. Als Preisrichter bei der Ausstellung werden u. A. auch hervorragende außerhessische Pomologen fungiren. Den Vorsitz führt Kreisamtmann Dr. Göttel- mann hier, als Preisrichter haben folgende Herren zugefagt: Hördemann, Kunst- und Handelsgärtner in Kassel, Noack, Großh. Hofgarten - Jnspector in Darmstadt und Siebert, Gartendirector des Palmengartens in Frankfurt. O. Anz.
R. Reichelsheim, 22. August. Unsere Kirche wird in einiger Zeit eine neue Orgel erhalten, deren Bau der rühmlichst bekannten Firma Förster in Lich übertragen worden ist. Das Werk soll nach den neuesten Fortschritten der Orgelbaukunst mit Pneumatik gebaut werden, erhält sechszehn klingende Register und wird 5000 Mark kosten.
* Berlin, 22. August. Herr Pullmann, der Eisen- bahnwagenfabrikant aus Chicago, der mit seiner Gattin und seiner Tochter Florence, der Braut des Herzogs von Jsen- burg-Birstein, gegenwärtig in Aix-les-Bains weilt, ist, wie die „Voss. Ztg." schreibt, in einer für einen Bürger der amerikanischen Republik eigentlich recht sonderbaren Beschäftigung begriffen. Er bemüht sich nämlich, für feine Tochter das Adelsdiplom eineß Kleinstaates zu erhalten. Die fürstlichen Angehörigen des Bräutigams legen Werth darauf, daß Fräulein Pullmann geadelt vor den Traualtar trete.
* Berlin, 22. August. Zwei hiesige Offiziere von den Gardedragonern unternehmen auf Veranlassung des Kaisers am nächsten Donnerstag einen Distanzritt. Begleitet werden dieselben von zwei Radfahrern, welche Schrittmacherdienst leisten und Quartier bestellen. Die Distanz wurde auf 500 Kilometer festgesetzt und Köln als Ziel gewählt». Die Strecke soll innerhalb 4 Tagen zurückgelegt werden.


