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Nr. 32

Donnerstag den 8. Februar

1894

Der Hiehener Atqeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags.

Dir Gießener Aa mtkien S täller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt.

Gießener Anzeiger

Generat-F(nzeiger.

Vierteljähriger Aöonnemenlspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg.

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Amts« und Anzeigeblatt fSt? den 'Kreis Gieszen.

I Gratisbeilage: Gießener Kamitienßkätter.

Amtli^e» Tbeil

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Jost.

Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr.

schließlich an die ärmeren Klaffen, preist den Segen und die Würde der Arbeit und fordert die Gläubigen zur Arbeitsamkeit, Mäßigkeit und zur Zufriedenheit mit ihrer Lage auf.

zu erfolgen hat,

daß bis jetzt angeboten sind:

a. Beseler Hafer bei einer Bestellung von 100 kg 27 JL, von 1000 kg 23.50 Jfl, von 10000 kg 23 Jt für 100 kg und zwar ab Station Göttingen, b. Probsteiec Hafer 18.50 JL bis zu 20 Jt für 100 kg. Die Herren Bürgermeister werden ergebenst ersucht, vor­stehende Bekanntmachung in ihren Gemeinden zu veröffent­lichen, Anmeldungen entgegenzunehmen und längstens bis zum 15. Februar an Großh. Kreisamt oder den Unter­zeichneten einzusenden.

Gießen, den 7. Februar 1894.

Der Director des landwirthschaftl. Bezirksvereins Gießen.

zu vergüten,

baß zur Ausführung der Bestellungen eine Commission, bestehend aus dem Unterzeichneten, Herrn Rentner Fr. Georgi, Herrn Oeconom Fr. Helfrich und Herrn Joseph Güngerich, sämmtlich von Gießen, ernannt worden ist und daß Bestellungen auf Saat­frucht durch die Großh. Bürgermeistereien bei Großh. Kreisamt Gießen oder direct bei einem der vorgenann. ten Herren bis zum 15. Februar l. I längstens einzureichen sind,

daß die Zahlung der Saatfrucht bei Empfang derselben

Deutsche- Reich.

Darmstadt. 6. Februar. Aus Gotha wird derDarmst. Ztg." von heute berichtet: Seine Königliche Hoheit der Großherzog besuchten gestern Vormittag in Begleitung der Prinzessin-Braut und Ihrer Kaiserlichen Hoheit der Frau Herzogin die Weimarische Galerie, sowie die alte Capelle im Schlöffe Friedenstein. Nach dem Luncheon fuhren Seine Königliche Hoheit mit der Herzoglichen Familie und Gefolge im Diererzug nach dem Thüringer Walde, besichtigten das Jagdschloß Reinhardsbrunn mit all seinen schönen Samm­lungen und nahmen dort den Thee ein. Am Abend war großer Hosball im Schlosse Friedenstein, wozu 600 Ein­ladungen ergangen waren. Die Festlichkeit nahm einen glän- zeuden Verlauf.

Berlin, 5. Februar. Der Kaiser wohnte dem vom Reichskanzler Grafen Caprivi am Montag Abend ge­gebenen parlamentarischen Diner bei. Der Monarch nahm im Verlaufe der Tafel Veranlassung, sich über die wirth- schaftliche und politische Bedeutung des deutsch-russischen Handelsvertrags zu äußern. Der hohe Herr sprach die zuversichtliche Erwartung aus, daß der Patriotismus und daö Bewußtsein der großen Verantwortlichkeit es dem Reichs­tage verbieten würden, den Vertrag abzulehnen, mit dessen Annahme sich der Reichstag ein unvergängliches Denkmal setzen würde. ,,

Berlin, 6. Februar. DieRordd. Allgem. Ztg. ver­öffentlicht ein Schreiben des Bundes der Land­wirt he mit der Unterschrift des Abgeordneten Ploetz an den Reichstagsabgeordneten Uh den. Letzterer wird in dem Schreiben aufgefordert, sein Mandat niederzulegen, weil er sich für den russischen Handelsvertrag erklärt hat.

Posen, 5. Februar. Der Erzbischof von Gnesen und Posen wendet sich in seinem Faften-Hirtenbriefe aus-

Alle Annonccn-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

Bekanntmachung.

Rach Beschluß der Generalversammlung und des Aus- schuffes des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen soll in diesem Frühjahr der Bezug von Beseler und Probsteier Hafer durch den landwirthschaftlichen Bezirksverein, jedoch ohne jegliche Garantieleistung durch den Bezirksverein, ver­mittelt werden.

Es wird dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kennt- niß gebracht: ,

1. daß bei Bestellungen von Mitgliedern des landwirth­schaftlichen Bezirksvereins die Kosten des Transports der Saatfrucht per Bahn bis Gießen, Hungen und Grünberg auf die Bezirksvereinskaffe übernommen werden,

2. daß Bestellungen von Landwirthen, welche Nichtmit­glieder des landwirthschaftlichen Bezirksvereins sind, ebenfalls ausgeführt werden. Dieselben haben aber, wenn sie nicht vorher noch Mitglieder des landwirth­schaftlichen Bezirksvereins werden und sich zu diesem Behufe bei dem Unterzeichneten anmelden sollten, den vollen Kostenbetrag für Ausführung ihrer Bestellungen

Deutscher Reichstag.

42. Sitzung. Dienstag den 6. Februar 1894.

Die Berathung des Etats des Innern wird beim Eapttel Retchscommifsartate fortgesetzt.

Abg. Bebel (Soc.) richtet die Aufmerksamkeit auf die von Hamburg aus stattfindenden Mädchentransporte nach dem Auslande. Es handelt sich zu einem großen Thetl um Mädchen aus Oesterreich- Ungarn, die zunächst nach Dresden gehen und dort Station machen, dann gehen sie weiter nach Hamburg und.von da nach Rußland. Eine wunderbare Begleiterscheinung dieser Transporte ist, daß jüdische Mädchen, die nach Rußland gebracht werden, zuvor, da in Rußland Juden nicht über die Grenze gelassen werden, in Hamburg getauft würden. Anzeigen gegen die bei diesem schmachvollen Handel be- thetltgtenBeherberget bet der Staatsanwaltschaft sind ohne Er- gebniß geblieben. Thatsächlich sind diese Beherberger Besitzer öffent­licher Häuser, was der Hamburger Polizei wohl bekannt ist. Wie gegen den Handel mit schwarzen, so muß auch gegen den Handel mit wetßm Sclaven durch Strafgesetz vorgegangen werden.

Staatssecretär v. Bötticher: Der staatsanwaltschafiliche Bescheid, den der Vorredner mtttheille, ist mir unbekannt. Tie öffent­lichen Häuser sind überall im Reiche auf Grund BundesrathS- beschlusses verboten. Sollte sich ein Zustand bemerkbar machen, der aus eine Lücke in der Gesetzgebung hinweist, so werden die ver­bündeten Regierungen gewiß nicht anstehen, diese Lücke auszusüllen. Die Anregung des Vorredners wird mir Veranlassung geben, der Frage näher zu treten. ~

Abg. Bebel (Soc.) hofft, daß seine Anregung Früchte tragen wird. Reben Oesterreich-Ungarn ist es gerade Deutschland, welches die Welt mit Frauenfletsch versteht, ein nicht benetdenswerther Vorzug. Die öffentlichen Häuser sind in Hamburg allerdings osficiell aus­gehoben; es ist aber öffentliches Gehetmntß, daß sie osficios fort­bestehen. Die Polizei weiß davon und controllirt sogar die Häuser. Es ist höchste Zett, diesem Scandal ein Ende zu machen.

Staatssecretär o. Bötticher: Daraus ergibt sich, wie nothtg es ist, Beschwerden vor die Regierung zu bringen. Aus Befragen bat der Hamburger Senat erklärt, daß die öffentlichen Häuser ftn Hamburg aufgehoben seien und wir haben keinen Anlaß, diese Aus­kunft des Senats zu bezweifeln.

Abg. Bebel erinnert daran, daß schon in der vorjährigen Commtsfion für die lex Heinze constattrt worden sei, daß trotz aller Verbote derartige Häuser noch in Hamburg, Lübeck, Kiel, Bremen, Königsberg bestehen. t t n, ,n/1

Abg. Hasse (natl.) erklärt eine Aenderung der Aufsicht über das Auswanderungswesen für erforderlich und sragt, ob die Regierung ein neues Auswanderungsgeseh vorlegen will. Ein solches könnte die Auswanderung von bestimmten Gebieten fern halten und so recht nützlich wirken. Man sollte eigene Bureaus für die Auswanderer errichten, wo sie einschlägige Auskunft erhalten können. Der vor­jährige Entwurf entsprach den zu stellenden Anforderungen nicht.

Staatssecretär v. Bötticher: Die Kräfte des Reichstags sind in dieser Session durch wichtige Vorlagen bereits so'in Anspruch genommen, daß sich eine weitere Belastung durch Wiedervorlegung des Entwurss nicht empfahl. Die Ausführungen des Vorredners würden beim Bundesrath Würdigung finden.

Abg. Heyden (cons.) regt vermehrte Fürsorge für untere deutschen Seeleute in fremden Häfen an. Ausländische Staaten sind uns mit Errichtung von Seemannshetmen mit gutem Beispiel voran­gegangen. Wir müssen den jungen Seeleuten im Auslande einen sittlichen Halt geben. _ a, . .

Staatssecretär v Bötticher: Für Seemannsheime wurden bisher 6000 Ml. pi o Jahr aus dem Allerhöchsten Dispositionsfonds verausgabt. Ferner dient ein Posten im Etat des Auswärtigen zur Bestreitung der Kosten des Transports hilfsbedürftiger deutscher Seeleute nach der Hetmath. v ,

Abg. Dr. Förster (Ref.-P.) weist darauf hin, daß eine ganze Reihe von Fällen öffentlich besprochen worden sind, in denen Mädchen unter trügerischen Vorspiegelungen nach dem Auslande verlockt wurden, um in Freudenhäusern, in Konstantinopel und anderen Orten begraben zu werden. Meist treiben Juden diesen Handel.

Bei der Position Arbeiter-Statistik weist

Abg. Bebel (Soc.) auf die vorliegenden Berichte über die Lageider Bäcker-, Müller- und Conditoreigehülfen hin. BemerkenS- werth ist, daß die Herstellung der Nahrungsmittel oft in den aller- schmutzigsten Räumen, stattfindet. Dagegen muß im ganzen Reiche einheitlich vorgegangen werd«. Auch bei der Fleischerei sind die Zustände in Bezug auf ArbeitSräume und Arbeitszeit traurig, des­gleichen bei der Brennerei. UeberauS lange und schwere Arbeitszeit besteht in den Verkehrsgewerben, besonders bei der Pferdebahn, wo den Kutschern mindestens Sitzgelegenheit gegeben werd«- sollte. Die Arbeitszeit der Wäscherinnen betragt bei schlechtem Lohn 16 bis 18 Stunden. Auch die Lage der Glaser im Böhmerwald bedarf der Untersuchung-Ecret^r ö Bötticher: Den Mißständen bezüglich der Arbeitsräume ist theils durch Gesetz, theils durch Polizetoorschrift abzuhelfen. Einer einheitlichen Regelung für alle Gewerbe und das ganze Reich steht die Verschiedenheit in den Verhältnissen der Ge­werbe entgegen, so daß sich da mehr locale und Bezirks-Anordnungen empfehlen. Betreffs der Arbeitszeit in den Verkehrsgewerben gib Untersuchungen eingeleitet. Heber den Wäschereibetrieb sind Be­schwerden beim Bundesrath noch nicht eingegangen.

Abg Bebel erkennt die Schwierigkeiten einer Reichsgesetzgebung betreffs der Arbeits- und Wohnräume, will aber eine allgemeine Untersuchung, die sichere Anhaltspunkte für Polizeivorschriften bieten würde.

Beim Eapttel Statistische« Amt verlangt

Abg. Schönlank (Soc.) parlamentarischeEvquttm mitcontra- dictorischem Versahren wie in England. Sociale Arbeiterftatifiit könne daS statistische Amt in feiner jetzig« Ausdehnung gar nicht

Neueste Nachrichten.

Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Berlin, 6. Februar. Der Antrag Eckels auf Auf- Hebung der Staffeltarife für Getreide- und Mühlen- fabrikate ist jetzt mit zahlreichen Unterschriften von Abge- ordneten aller großen Parteien im Abgeordnetenhause ein­gebracht worden.

Berlin, 6. Februar. Die KreuzercorvetteMarie erhielt Befehl, sich von der Südküste Chiles in die brasi- lianischen Gewässer zu begeben und dort zu den deutschen SchiffenArcona" undAlexandrine" zu stoßen.

Berlin, 6. Februar. Eine Extraausgabe desColonial­blattes" enthält Berichte des Kanzlers Leist, des Regierungs- arzteS Plehn, des Premierlieutenants Haering und deS Steuer- manns Klein über die der Hauptsache nach bereits bekannten Vorgänge in Kamerun. Der durch den Aufstand ver­ursachte Schaden an staatlichem Eigenthum wird nach ober* flächlicher Berechnung aus etwa 20,000 Mk. beziffert- am meisten haben das Haus deS Gouverneurs und das Hospital gelitten. Die Plünderung erstreckte sich meist auf private« Eigenthum: Kleidung, Eßwaaren und Getränke. Leist hebt daS tadellose Verhalten sämmtlicher an der Vertheidrgung des Gouverneurshauses und an dem Sturme beteiligten Euro­päer hervor. Plehn berichtet über Verwundungen, Premier­lieutenant Haering über Einzelheiten bei der Erstürmung der Jostplatte- Klein schildert die Vorgänge in der Nacht vom 15. zum 16. December.

Wien, 6. Februar. ES gibt sich eine allgemeine leb- haste Theilnahme über den Tod Billrot Hs kund. Der Bürgermeister Dr. Prix telegrafierte sofort an die Wittwe. Ueber die letzten Augenblicke Billroths wird aus Abbazia gemeldet: Billroth sprach noch bis 12 Uhr Nachts mit seiner Frau. Eine Stunde nachdem er sich niedergelegt hatte, läutete er und verlangte aufzustehen. AlS man ihm die Socken anzog, sank er leblos zurück. Morgen wird die Leiche eingesegnet und nach Wien gebracht.

London, 6. Februar. DasBureau Reuter" erfahrt aus sicherer Quelle, daß vom Gouverneur von Sierra- Leone ein Telegramm eingegangen ist, welches die Nachricht von einem neuen Zusammenstöße französtscher Truppen mit englischen und einheimischen bestä­tigt. DaS sehr unbestimmte Telegramm gebe weder den Zeitpunkt, noch den Ort des Zusammenstoßes an. Die Re- gierung habe telegraphisch von dem Gouverneur Einzelheit« eingesordert, doch sei bekannt, daß efl auf beiden Seiten mehrere Todte gegeben habe.

treiben. Die Bevölkerungsstatistik sei geradezu kläglich und bezüglich der Gewerbestatistik tappen wir im Dunkeln. Gewisse einzelstaat­liche Statistiken, so die Finanz- und die Unterrichts-Stastik, müßt« in das statistische Jahrbuch mit ausgenommen werden.

Abg. Haffe (ntl.) schließt sich diesen letzteren Wünschen an.

Staatssecretär v. Bötticher: Daß unsere Enqueten mangel­hafter seien als die englischen, ist nicht erwiesen. DaS statistische Amt des Reichs muß innerhalb seiner Eompetenz bleiben. DaS Unter­richtswesen ist Landessache. Eine neue Berufsstatistik wird mit der nächst« Bevölkerungsstatistik verbunden werden können. Ein end- gültiger Beschluß ist noch nicht gefaßt. Für eine Vermehrung der Zahl und Rubriken der statistisch« Fragebogen besteht im Lande wenig Neigung.

Beim Eapttel Normalaichungsamt wünscht

Abg. Lenzmann (frs. VlkSp.) Besserstellung der technisch« Hilfsarbeiter bei den vom Reichsamt deS Innern refsortirendm Aemtern. Dieselb« verdienten die ihn« zugewiesme fubaltcrnc Stellung nicht. , , m

Staatssecretär v. Bötticher theilt den Wunsch nach Besser­stellung der betreffenden Beamt«. Subalternbeamte sei« sie nicht, sie ständen zwisch« den höheren und mittleren Beamt«.

Abg. Singer (Soc.) findet es characteristisch, daß ein Demo­krat wie Lenzmann dieGleichheit aller Bürger" besser gewahrt glaubt, wenn die technisch« HülfSarbeiter im Etat eine Zeile höher stehen.

Beim Capitel Gesundheitsamt bittet

Abg. Prinz Carolath (wildlib.) die Regierung um noch­malige Erwägung ihrer Stellung zu der Frage wegen Zulassung der Frauen zum medlcinisch« Studium. , rn

Staatssecretär v. Bötticher: Von Reichswegm besteht für Ausübung des ärztlichen Berufes durch Frauen keinerlei Hinderniß. Approbirten Aerzt« könne auch durch die Behörden die Ausübung des Berufs nicht um deswillen versagt werden, weil sie weiblich« Geschlechts sind. Weitere Fortschritte zu machen bezw. Hindernisse zu überwind«, könne nur dadurch geschehen, daß es den Frau« ermöglicht werde zu ftubiren und zu dem Behuf das MaturitätS- zeugniß zu erlangen. In Berlin, Karlsruhe und anderwärts ständen ja auch schon Frauengymnafien. Wolle Vorredner, daß solche Gymnasien in größerer Anzahl entstehen, so könne da« nur durch die Landesgesetzgebung erreicht werd«.

Abg. Dr. Langerhans (frs. Vlksp.) wünscht Einführung obligatorischer Leichenschau. . t ,

Staatssecretär v. Bötticher: Rach Erledigung deS Seuchm- gesetzes werde die Regierung an diese Materie herantreten.

Morgen: Anträge aus dem Hause.