Ausgabe 
6.3.1894 Zweites Blatt
 
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Rr. 54 Zweites Blatt. Dienstag ben6 März

1894

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1441

I. V.: Wolff.

werden beschuldigt,

zu Nr. 1) als Wehrmann Landwehr I. Aufgebots ohne laubniß ausgewandert zu fein,

zu Nr. 3) als Ersatzrefervist ohne Erlaubniß ausgewandert zu fein,

zu Nr. 2) und 4) als Wehrleute der Landwehr II. Aufgebots auS- gewandert feien, ohne von der bevor« stehenden Auswanderung der Militär­behörde Anzeige erstattet zu haben,

Uebertretung gegen § 360 pos. 3 des Strafgesetzbuchs.

Dieselben werden auf

Freitag den 4. Mai 1894,

Bormittags 8Vs Uhr, vor das Großherzogl. Schöffengericht Gießen zur Hauptoerhandlung geladen.

Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafproceßordnung von dem Großherzogl. BezirkS-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Gießen, den 16. Februar 1894. Der Grobherzogliche Amtsanwalt.

der

Er-

von 1 bis 10 Mark bestraft werden.

Gießen, 27. Februar 1894.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Sieben.

Gnauth.

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[34]

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und Wohl­schatzen, Haus von

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Bekanntmachung,

betreffend das Beschneiden der Hecken.

Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesttzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Knßwegeu einfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 m Höhe und 0,50 m Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Zuwider­handlungen aus Grund des Art. 31 des Feldstrasgesetzes mit Geldstrafe

Donnerstag, 8. März,

Nachmittags 2 Uhr, werden im I. Helfenbein'schen Hause, Ederstraße 7, die zum Nach­laß de» Lehrers Aubel gehörigen Mobilien, als: Tische, Stühle, Schränke, Spiegel, Betten, Haus- und Küchengeräthe u. s. w. versteigert. [1923

F. Hoffmann.

Ladung.

Karl Kahn, geboren zu Naun­heim, Hinterlahnkreis, am 4. August 1862, zuletzt wohnhaft in Gießen, Schuhmacher, evangelisch, Paul Loth, geboren zu Klobau, Kreis Carlhaus, am 27. Sep­tember 1858, zuletzt wohnhaft in Gießen, Schlaffer, evangelisch, Heinrich Simon, geboren zu Lollar, Kreis Gießen, am 2. März 1871, zuletzt wohnhaft daselbst, Schneider, evangelisch,

Konrad Anton Wentzel, geboren zu Lang - Göns, Kreis Gießen, am 26. December 1859, zuletzt wohnhaft daselbst, Dienst­knecht, evangelisch,

Dampf und schlech­tem Geruch frei halten wollen, und : zu dem noch Brenn- ~ material, Soda und Waschpul ve r zu ersparen wünschen,

erfeMli* geschützt.

Anerkannt beste», bequemstes, billigstes und unschädlictsteS Wasch- und Reini­gungsmittel. Dasselbe ist von keiner Lonenrrenz übertroffen, vielmehr ist »Victoria^-Seifenpuloer wegen höchste« Fettgehalts, sowie wegen der von keiner anderen Fabrik erreich­ten feinste« Pnlvertstrung und daher beftmüglichste« LÜSlichkeit allen anderen Marken oorzuziehen, da v'ele minderwerihigen Nachahmungen im Handel sind, so achte man genau aus vorstehende Schutzmarke.

Jeder versuch wird üderzeugen.

haben bei L. Bieler, Kreuz- platz, Ang. Noll LR., Bahnhofstr. 51, Robert Ltuhl, A. & ». Wollen selb, Marktplatz 21. [1761

Bekanntmachung.

Do» Abfallhoh, sowie eine Anzahl Pappel-, Rister und Lindenstämme au« den städtischen Anlagen in der Nortanlage, am Oswaldsgarten, Krofdorferweg, In der Westanlage, Satmnlage, im Bürgermeistereihof, in der Ostanlage und auf dem Brandplatz sollen

Dienstag den 6. Mär» 1894,

Bormittags 9 Uhr, an Ott und Stelle meistbietend ver- steigett werden. Zusammenkunft in der Nordanlage an der Stadtknaben­schule.

Gießen, den 2. März 1894. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

Dienstag den 6. März,

Nachmittag» 21/i Uhr,

soll auf dem hteftgen OttSgericht da« den Georg Daniel Vogt »rbe« in Gießen gehörige Grundstück:

Flur 27 Nr. 234 2244 qm Wiese an der StephonSmarh jenseits der Wieseck, stößt auf da» Bruch freiwillig meistbietend versteigett werden.

Gießen. 1. Mörz 1894.

Großh. OrtSgericht Gießen.

I. A.: Vogt. 1827

Bekanntmachung.

Anmeldungen zum Bezug der Schottischen Stiftungszinsen haben bis zum 17. d. M. auf dem Armenamt Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 8 zu erfolgen.

Gießen, den 2. März 1894.

Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.

Gnauth.

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öffentlich meistbietend gegen Baar- Zahlung verkauft. Sämmtliche Gegen­stände befinden sich noch in sehr gutem, brauchbaren Zustande.

Wetzlar, den 2. März 1894.

1882 G. Rieke, Secretär a. D.

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Das dem Metzger Herrn Gustav Reinhardt gehörige, in hiesiger Stadt am Buttermarkt gelegene Wohnhaus mit Hofraum und Hintergebäude, Flur 3 Nr. 403 und 405, in welchem bisher Metzgerei betrieben wurde, welches sich aber auch zu jedem anderen Geschäfte vor­züglich eignet, soll wegen Uebernahme des Metzgerei-Geschäftes der Frau Wttw. I. Siegfried Donnerstag, den 8. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, in meiner Wohnung unter sehr günstigen Bedingungen öffenttich freiwillig versteigert werden.

Wetzlar, Den 2. März 1894.

1879 Chr. Michel.

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