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Mschweiden, dauung, üppttitlofiglt'' viele Zahn. M S-'^ bereit, Jedermann ««"' utbeilen, wie sehr Ich wie ich ungeachtet bö# davon besreit-vordeadm. s.Königl. Fester, Bellers ,sltt tn unil “Kfiff itWf Hack ew>M.^
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WZ
Nr. 128
Dienstag den 5. Juni
1894
Der tzietzeaer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MonlagS.
Die Gießener Aamilienvlätter
Kiejjener Anzeiger
Vierteljähriger SkSt»n«e»e»trpreit: 2 Mark 20 Pfg- mit Bnngerlohn. Durch die PoN bezogen L Mark 50 Pfg.
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Gewerbebank zu Gieren
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für das
oö. Geschäftsjahr
moncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen |cn für den »Gießener Anzeiger" entgegen.
ht auch durch die bevorstehende Reichstags» eberg-ElmShorn eine nochmalige Bestätigung Ü?it der Wahl GerischS in Plauen-OelSnitz socialdemokratischen Abgeordneten im Reichs» egen.
uni. Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht in ) osfictösen Leitartikel die Finanzlage en Staates und äußert sich dahin, daß, Berücksichtigung der Mehreinnahmen aus der c Post, und Eisenbahnverwaltungen das auf die Summe von 30 Millionen reducirr « vollständige Ausgleichung desielben durch lung knapp bemesicner AuSgabenetatS doch möglich sein werde. Bezüglich der Frage der Finanzlage auf das Gebiet der Steuer« die „Nordd. Allg. Ztg." die Behauptung nd, daß eine mäßige Steigerung der indireclen uSartikcl und Genußmittel, wie den Tabak, cht und drückend für die unteren BolkSklasien habe — als größter Einzelstaat — die zung der gerechtfertigten Interessen anderer nachdrücklich wie möglich auszusprechen, daß jung der directen.Steuern jktzt mit schweren i verbunden sein würde.
juni. Zum Zwecke der Wahrung der deutschen rika hat die deutsche ReichSregierung, wie :bl." ersährt, mit dem König von Belgien, cän deS EongostaateS, Verhandlungen ein» den zwischen dem Eongostaat und England Pachtvertrag zum Gegenstand haben.
3uni. Zu dem von der „Nordd. Allg. Ztg." rnti, daß die umlaufenden Gerüchte über ichtigte Conversionen preußischer Rententitel ren Ereignisien weit vorauSeilen, da die Re« ge einer neuen Convertirung bisher überhaupt en sei, schreibt die „Nationalztg.": „Als I, daß keine Convertirung ersolgen werde,
Familie also immer noch auS acht Personen, Mutter, Käthe, dem ältesten Kinde und ein» md fünf Brüdern, von denen der jüngste vier
1893.
Du untergebracht."
„Der Rath kommt Dir nicht auS dem Herzen, Heinrich! Du sprichst gerade so, wie wenn ich meinen Vater reden hörte, und alte Männer und junge Burschen denken auf der Welt eigentlich niemals überein. Meine Eltern können unS nicht helfen, so viel steht fest. Auf dem Hause hat der Vater Schulden genug, um mit Angst und Bangen den jedesmaligen Termin der Zinszahlung heranrücken zu sehen. Und fünfzig Reichsthaler hat, glaub ich, der Vater noch gar nicht einmal auf dem Flecke beisammen gesehen."
,,Jch weiß daS ebenso gut, wie Du eS sagst, Käthe, und deßhalb habe ich auch jede Hoffnung aufgegeben, seit ich auS Deinem eigenen Munde weiß, daß ein Anderer da ist,
bin ich null Dein bleibe ich, Heinrich, kerne rvrenfchengewan soll unS trennen!"
Und sie umfaßte den Geliebten mit Inbrunst und zog ihn an ihr Herz. —
Als eS am Abend des darauffolgenden Tages auf dem Rathhause sieben schlug, saß die Familie in dem Hause in der Johannisgasse, in dessen Thür wir daS Zwiegespräch zwischen den beiden Liebenden mit angehört haben, um den großen, weißgescheuerten Tisch in der Absicht, daS Abendbrod einzunehmen.
ES waren acht Kopse, die gesättigt sein wollten, und doch fehlte ein Familienmitglied immer noch, der älteste Sohn war bereits seit Jahr und Tag auf der Wanderschaft. Ohne
stellte eben die braune dampfende Mehlsuppe nd nachdem der kleine HanS aus deS Vaters dächtig gebetet hatte:
mm, Herr Jesu, sei unser Gast segne, was Du bescheeret hast," Löffel gemeinschaftlich in die große Suppen» offenbaren Absicht, mit dieser Beschäftigung » zu halten, als bis sie den Schüfselbodeu n würden.
c während daS Löffeln die ganze Aufmerk» mmten Familienmitglieder in Anspruch nahm, e Stubenthür.
r rief: „Herein!"
jffnete sich und durch ihren Rahmen trat eine ube, deren Kleidung erkennen ließ, daß sie ZolkSständen gehöre. Sie hatte einen braun» h geflickten, aber immerhin jetzt ganzen und ollenen Rock an, darüber eine wollene dunkel» eine grobe blaue Leinenschürze. Der Kopf schwarzwollenen Tuche bedeckt, aber so ein» n und Stirn hinter demselben verschwanden tlere Gesichtspartie mit den Augen frei blieb, in buntgewürfeltes, mit den Ecken zusammen» in der Hand, das seinen Inhalt, Strähnen it der Hand gesponnenen WollengarnS, zwischen hschiwmern ließ.
:nd miteinander und segne Gott die Mahl» Frau, ihr Bündel aus den Fußboden nieder»
und nehmt Platz auf der Bank, gute Frau," entgegnete der Meister, „bis ich mit meinem Abendbrod zu Ende gekommen bin, denn ich sehe es Euch an: Ihr bringt mir Garn und wollt Wolle haben."
„ES ist so, Meister," erwiderte die Frau, indem sie sich auf der Bank am Ofen niederließ.
Damit war daS Gespräch abgebrochen,- der Meister machte sich allen Ernstes wiederum an sein Suppenlöffeln, bis die gemeinsame Thätigkeit der Effenden eS durchgesetzt hatte, daß man aus dem Boden der Schüssel angekommen war.
(Fortsetzung folgt.)


