1893
Mittwoch den 29 März
Nr. 75. Zweites Vlatt.
Amts- nnd Anzeigeblcrtt für den Tireis Giefzen.
Hratisbeilage: Gießener Kamisienbtätter.
-richt, daß unsere
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Zur Saat
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Bekanntmachung.
2-rühzug verkehren, der nach 5 Uhr (Mitteleuropäischer Zett) von Gießen Wch Großen-Buseck leer fährt und von Großen-Buseck um 5 Uhr 50 Mr-
georonerer ötucuiung ucnnvm, «uv
Schließen der Schranken an den BahnUebergangen; dagegen wirb bei An- empfiehlt billigst in nur guter Qualität
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I Mittwoch den SS. März e., }
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am Kirchenplatz sind vom 1. April ab -u Nachmittags von 2 Uhr au,
vermiethen. Näheres über Bedingungen. r0Qen ^|e sich Qn den Schooren und I
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S Gießen, den 24. März 1893. flämme, 4 Haufen Knüppel, 3 Haufen =
Großh. Bürgermeisterei Gießen. Stöcke, 1 Haufen Spähne u. 23 Haufen r
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Vorn 1. April d. I. an wird auf der Strecke Gießen—Großen »useck der Oberhessischen Eisenbahnen an Werktagen em Arbeitcr-
lläherung des Zuges an einem Wegübergavg mit der auf der Locomotlve befindlichen Glocke zur Warnung für die Paffauten geläutet.
Alle Diejenigen, welche in den genannten Morgenstunden auf den von der Bahn überschrittenen Straßen und Wegen zu Fuß oder zu Wagen verkehren, werden daher aufgefordert, auf das Läute-Srgnal zu achten und die Bahn nicht zu überschreiten, so lange dasselbe ertönt.
Gießen, den 16. März 1893.
Grobherzogliches Kreisamt Gießen.
Ausputzreiser versteigert werden.
Zusammenkunft auf der Westanlage in der Nähe der Homberger'schen
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Vorstehende Bestimmungen treten alsbald in Kraft. Gießen, den 26. März 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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Gießen, am 27. März 1893.
Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
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nuten (Mtteleuropäischer Zeit) nach Gießen wieder abgeht.
Die Bahnstrecke Gießen-Großen-Buseck wird wahrend dieses Zugverkehres nach Maßgabe der Bahnordnung für deutsche Bahnen unter* geordneter Bedeutung betrieben, also ohne Bewachung der Bahn und ohne
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Betreffend Einlegung eines Arbeiter-Frühzuges auf der Strecke Großen- Buseck—Gießen.
Im Auftrage Großh. Kreisamts bringen wir die nachstehende Be- ko-nntmachung dieser Behörde in obigem Betreff zur allgemeinen Kenntniß. Gießen, den 20. März 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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Orts-Statut,
betreffenb: Die Regelung der Sonntagsruhe im tzaudetsgewerbe. j
In Gemäßheit des § 105 b, 2. Absatz und des § 142 der Novelle, zur Gewerbeordnung, betreffend den Arbeiterschutz vom 1. Juli 1891, wird hierdurch auf Beschluß der Stadtverordneten«Versammlung vom 23. Fe- bmar 1893 und mit Genehmigung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 16. März 1893 zu Nr. M.J. 7045 für bte Stadt Gießen verordnet wie folgt:
§ 1.
Die Stunden, während welcher an Sonn- und Festtagen die Beschäftigung im Handelsgewerbe stattfinden darf, werden
a. für den Großhandel, das Bankgeschäft und die ausschließliche Comptotr- arbeit in allen Geschäften auf zwei Stunden und zwar von 11 bis 1 Uhr Mittags (Ortszeit),
b. im Uebrigen auf vier Stunden und zwar von 11 ms 3 Uhr Nachmittags (Ortszeit) eingeschränkt und festgesetzt.
§ 2.
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